Aromatherapie – Öl gegen die Erkältung

Aromatherapie – Öl gegen die Erkältung

Heute werde ich einige Öle gegen Erkältung vorstellen. Sie werden am besten in der Duftlampe angewandt oder auch zum Inhalieren. So gelten Eukalyptus citriodora, Cajeput, Lavendel, Manuka, Rosmarin, Teebaumöl und Thymian als wertvoll vor allem in der Behandlung von Erkältungen. Einige Tropfen Teebaumöl in der Duftlampe oder auf dem Kissen wirken keimtötend und vorbeugend, sodass sich auch die Menschen im direkten Umfeld nicht anstecken. Aromaöle können Sie ganz bequem bei Amazon bestellen.

Bei trockenem Husten und Asthma sind Anis, Basilikum, Eukalyptus, Cajeput, Thymian, Virginia, Zedernholz oder Zypresse dafür die geeigneten Öle.

Krampfartigen Husten kann man auch mit einem Brustumschlag beruhigen. Dazu mischt man 4-5 Tropfen Sandelholzöl mit 200 ml Wasser, macht damit ein Tuch feucht und legt das auf die Brust, mit Plastikfolie bedecken, dann hinlegen – entspannen!

Bei verschleimtem Husten helfen ätherische Öle die eine schleimlösende Wirkung haben, das sind unter anderem Föhre, Ysop, Cajeput, Lavendel, Myrte, Thymian und Weihrauch.

Schon seit Jahrhunderten wird Pfefferminzöl als aromatische Stimulanz verwendet. Einige Tropfen Pfefferminzöl in eine Schüssel mit heißem Wasser geben und inhalieren, um verstopfte und verschleimte Nasennebenhöhlen und Bronchien zu befreien.

Aromatherapie bei Erkältung

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Eukalyptusöl
zum Inhalieren entspannt die Muskeln der Atemwege und erweitert die Atemwege.

Cajeputöl ist dem Teebaumöl sehr ähnlich. Es macht die Atemwege frei und lindert die Schmerzen im Hals.

Haben Sie dann auch noch Lavendel-, Kiefer- und Nelkenöl im Hause, dann sind Sie für die meisten Attacken in der Erkältungszeit gerüstet.

Gute Besserung mit Aromatherapie

Die folgenden Rezepte habe ich selber probiert und damit schon seit vielen Jahren die besten Erfahrungen machen können. Denn wenn man mit einer dieser Ölmischungen schon im Anfangsstadium inhaliert, kann man oft schon den Ausbruch einer kräftigen Erkältung vorbeugen.
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Heilpflanzenöl (bei Bronchitis)

  • 1 Teil Teebaumöl (Melaleuca alternifolia)
  • 2 Teile Pfefferminzöl (Mentha x piperita)
  • 1 Teil Thymianöl (Thymus geraniol)
  • 1 Teil Lavendelöl (Lavendula angustifolia)

Schnupfenöl 1

  • 1 Teil Teebaumöl (Melaleuca alternifolia)
  • 1 Teil Rosmarinöl (Rosmarinus verbenon)
  • 1 Teil Eukalyptusöl (Eucalyptus globulus)
  • 1 Teil Thymianöl (Thymus geraniol)

Schnupfenöl 2

  • 1 ml Teebaumöl (Melaleuca alternifolia)
  • 1 ml Salbeiöl (Salvia officinalis)
  • 1 ml Eukalyptusöl (Eucalyptus radiata)
  • 2 ml Pfefferminzöl (Mentha piperita)

Inhalationsöl bei chronischer Nebenhöhlenentzündung

  • 3 ml Öl der Ravensare aromatica
  • 1 ml Rosmarinöl (Typ verbenon)
  • 1 ml Teebaumöl (Melaleuca alternifolia)

Aber selbst „wenn es Sie bereits erwischt hat“, kann man den Verlauf der Erkältung wirklich positiv beeinflussen. Diese Hausmittel sind ein guter Beitrag zur natürlichen Selbsthilfe bei Erkältungen. Natürlich sollte, wenn eine Erkältung mit hohem Fieber einhergeht oder ungewöhnlich lange dauert, doch ein Arzt hinzugezogen werden.

Wichtig: Bei Kleinkindern sollten die Ölmischungen nicht angewendet oder zumindest die Minz- bzw. Eukalyptus-Anteile weggelassen werden!

Bis demnächst und gesundheitliche Grüße

Ihre

Manuela Möckel

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Aromatherapie – mit ätherischen Ölen zum Wohlgefühl

Aromatherapie – mit ätherischen Ölen zum Wohlgefühl

Aromatherapie bezeichnet die Anwendung ätherischer Öle zur Linderung von Krankheiten oder zur Steigerung des Wohlbefindens. Aromatherapie ist die Behandlung von Befindlichkeitsstörungen und Erkrankungen mit ätherischen Ölen. Sie ist eine Form der Pflanzenheilkunde und gehört zu den komplementärmedizinischen Methoden. Die Verwendung von Duftstoffen in Privathaushalten ist schon längst üblich geworden, auch wenn selten das Wort Aromatherapie dafür herangezogen wird. Erkältungsbäder, Geruchspflaster, Massageöle und Duftlampen sind Beispiele dafür.

Ätherische Öle enthalten die gebündelte Lebenskraft der ganzen Pflanze. Sie wirken unmittelbar auf das Gehirn und können sowohl physische, als auch psychische Prozesse im Körper des Menschen positiv beeinflussen. Ätherische Öle sind vielseitig einsetzbar. Sie eignen sich nicht nur für die Duftlampe, sondern auch für entspannende Massageöle, duftende Kräuter- und Blütenbäder, heilende Umschläge, Inhalationen und vieles mehr.

ätherische Öle

Wie werden die ätherischen Öle gewonnen?

Bei vielen Pflanzen bietet sich die Wasserdampfdestillation an. Der Nachteil dabei ist, dass durch die hohen Temperaturen (bis zu 70 Grad) einige der flüchtigen Duftstoffe verloren gehen. Außerdem leidet die Qualität der Öle.

Ein anderes Verfahren, den Blüten die Duftstoffe zu entziehen, ist der Einsatz chemischer Lösungsmittel. Diese werden später wieder extrahiert, aber leider gelingt das nie ganz. Die so gewonnenen ätherischen Öle müssen gekennzeichnet werden. Für die Aromatherapie sind sie ungeeignet.

Die Enfleurage ist die älteste Methode zur Gewinnung von ätherischem Öl. Sie ist sehr aufwendig aber auch sehr schonend. Dabei werden frische Blüten immer wieder eine gewisse Zeit auf eine Fettschicht (vom Rind oder Schwein) gelegt. Wenn das Fett gesättigt ist, wird ihm mit Alkohol die Essenz herausgewaschen. Die Fettreste werden dann noch zu Seife verarbeitet.

Die Mazeration ist noch eine andere Möglichkeit. Dabei werden Blüten in heißes Pflanzenöl gegeben, so dass die Zellwände geschädigt werden und die wertvollen Essenzen vom Öl aufgenommen werden können.

Bei der Kaltpressung wird ohne Hitze gearbeitet und ohne jegliche Zusätze, sehr zum Vorteil für die gewonnenen Öle. Diese Methode wird hauptsächlich bei Zitrusfrüchten angewendet. Die Fruchtschalen werden gepresst und die wertvollen Öle treten aus. Die so gewonnenen Essenzen sind rein, ohne jegliche Rückstände und zudem auch noch preiswert.

Seit einiger Zeit werden mit einem neueren Verfahren, der Kohlendioxid-Extraktion, qualitativ hochwertige ätherische Öle gewonnen.

Auf jeden Fall sollte auf die Qualität geachtet werden. Wichtig ist, dass die ätherischen Öle zu 100% rein sind. Dies sollte deutlich auf dem Fläschchen angegeben sein. Sollte das nicht der Fall sein, kann es sich um verdünntes und mit künstlichen Aromastoffen versehenes Öl handeln. Die gewünschte Wirkung bleibt aus. Wichtig in diesem Zusammenhang ist auch die Umgebung in der die Pflanzen gesammelt werden. Steht auf dem Fläschchen „naturrein” ist das rechtsverbindlich und bedeutet, dass das Öl keinerlei Beimengungen hat.

Der Begriff „natürlich” reicht nicht aus, es können Beimischungen vorhanden sein. Und die Bezeichnung „rein” besagt nur, dass die Inhaltsstoffe rein sind, auch chemische Stoffe können rein sein. Ein kleiner Fingerzeig kann der Preis sein. Eine erstklassige Qualität hat nun mal ihren Preis und dieser rechtfertigt sich durch die aufwendige Gewinnung. Echtes Rosenöl gehört zu diesen hochpreisigen Ölen. Zur Gewinnung sind tonnenweise Rosenblüten bestimmter Sorten erforderlich. Ein Nebenprodukt ist das Rosenwasser. Wer schon einmal Marzipan selbst hergestellt hat, kennt es.

Die Konsistenz der ätherischen Öle reicht von dünnflüssig und klar, wie z. B. Lavendelöl, bis zu sehr zähflüssig. Die Farben variieren ebenfalls, Dunkelrot, Dunkelbraun, Blau und Grün. Sie sind licht-, luft- und hitzeempfindlich. Die Essenzen also am besten in braunen Glasfläschchen an einem kühlen Platz lagern. Plastikflaschen sind nicht geeignet, der Kunststoff könnte mit der Essenz chemisch reagieren. Die Öle lassen sich auch aus Stoffen nicht mehr entfernen, also den direkten Kontakt mit der Kleidung möglichst vermeiden. Und noch ein Wort der Warnung: ätherische Öle sind leicht entflammbar.

Ätherisches Öl

Alle ätherischen Öle sind wasserabweisend. Will man sie im Zusammenhang mit Wasser benutzen, müssen sie mit sogenannten Trägerölen vermischt werden. Dies gilt auch, wenn man sie direkt auf die Haut bringen will. Ätherische Öle sind hochkonzentriert und zum Teil toxisch. Also direkten Kontakt mit Haut und Schleimhaut vermeiden. Eine Ausnahme bilden Lavendelöl, Pfefferminzöl und Teebaumöl. Diese können bei kleinen Verletzungen unverdünnt auf die Haut getupft werden. Minzöl direkt auf der Stirn verrieben, ist beispielsweise ein sehr wirksames Mittel gegen Kopfschmerz. In Tests wurde nachgewiesen dass Minzöl genauso wirksam ist wie Paracetamol.

Empfehlenswerte Trägeröle sind z. B. Jojoba-Öl, Weizenkeim-Öl, Sesam-Öl und Mandel-Öl. Sie sind aber alle nicht ganz billig. Kaltgepresstes natives Oliven- oder Raps-Öl ist aber ebenso empfehlenswert.

Haben Sie schon einmal einen bestimmten Geruch wahrgenommen und sofort eine Stimmung, ein Gefühl verspürt?
Das Lavendelöl, das an einen Urlaub in der Provence erinnert? Rosenduft, der an den Rosengarten Ihrer Kindheit   erinnert, als die alten Rosen wirklich noch geduftet haben? Die Liste ließe sich beliebig fortsetzen. Aber woran liegt das?
Die Duftstoffe werden über die Geruchsrezeptoren in der Nase direkt an das limbische System, das “Gefühlszentrum” in unserem Gehirn weitergeleitet. Dieses steht mit weiteren Teilen unseres Gehirns in Verbindung, die lebenswichtig für uns sind, wie z. B. für den Blutdruck, Atmung, Hormonbildung und Stressverhalten.

Aufgrund ihrer Molekularstruktur können ätherische Öle auch sehr gut durch Haut und Schleimhäute aufgenommen werden. Massagen, Kompressen oder Bäder mit entsprechenden Zusätzen sind sehr wirkungsvoll. Das direkte Inhalieren oder mit Duftlampen ruft sofort eine spürbare Wirkung hervor.

Die Auswahl von ätherischen Essenzen kann über bestimmte Krankheitsbilder (z. B. Erkältung, Kopfschmerz usw.) oder die gewünschte Wirkung (z. B. desinfizieren und reinigen von Räumen oder stimmungsaufhellend und entspannend) erfolgen. Aber auch die Auswahl nach Sternzeichen, Chakren oder Elementen ist möglich.

Wichtig ist aber immer die Beachtung einiger Regeln im Umgang mit diesen hochwirksamen Stoffen. Sie müssen auf jeden Fall vor dem Zugriff durch Kinder geschützt werden, Vergiftungsgefahr. Vorsicht auch bei Allergien (können auch durch ätherische Öle ausgelöst werden), Epilepsie, Bluthochdruck, Schwangerschaft. Bei Kindern sollte auf jeden Fall niedrig dosiert werden. Bei Einnahme wirken viele Essenzen toxisch und können innere Organe schädigen. Einige ätherische Öle bewirken eine Sensibilisierung der Haut bei Sonnenlicht. Bei empfindlicher und heller Haut muss besonders darauf geachtet werden. Ein Trägeröl z. B. versetzt mit Johanniskraut-Essenz wird Hautreizungen hervorrufen. Johanniskraut als Mittel gegen Depressionen in Tablettenform eingenommen hat den gleichen Effekt. Mit ätherischen Ölen sollte immer sehr achtsam umgegangen werden.

Es gibt viele interessante Dinge über die Aromatherapie und ätherische Öle zu berichten, aus diesem Grund gibt es eine neue Kategorie.

Viele Grüße aus Beeskow

Ihre

Manuela Möckel

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Hinweis

Die Inhalte auf dieser Seite dienen rein informativen Zwecken und können die persönliche Beratung, Diagnostik und Betreuung durch einen Facharzt oder Heilpraktiker in keinem Fall ersetzen. Auch wenn sie gründlich recherchiert wurden, können und dürfen sie in keinem Fall die Grundlage für eine Selbstdiagnose und Selbstmedikation sein.

Über mich

Hallo, schön dass Sie mich gefunden haben. Mein Name ist Manuela Möckel, ich bin Jahrgang 1970, Mutter von 4 tollen Kindern und ich lebe mit meiner Familie im schönen Beeskow, das liegt in der Nähe von Frankfurt/Oder in Brandenburg. Vor langer Zeit hatte ich wirklich erhebliche Probleme mit meiner Gesundheit und war auf der Suche nach Alternativen! Ich wollte weg von stark wirkenden Arzneimitteln und selbst aktiv etwas für meine Gesundheit tun. Das Thema Gesundheit und was auch immer damit zu tun hat, hat mich schon immer brennend interessiert. Darüber möchte ich erzählen und Ihnen berichten.

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