Hallo, schön dass Sie mal wieder vorbeischauen. Heute möchte ich einige Zeilen über die Aronia schreiben. In der Naturheilkunde ist die positive Wirkung der Aronia schon seit Jahrhunderten bekannt. Und trotzdem ist die erst seit Anfang der 90er Jahre in den Fokus der Forschung gerückt. Diese Beere hat einen besonders hohen Gehalt an sekundären Pflanzenstoffen, den sogenannten Polyphenolen. Dieser Polyphenolgehalt ist zirka fünfmal höher als in anderen Beeren. Deshalb erweist sich die Aroniabeere als Allroundtalent in Sachen Gesundheitsförderung und Prävention.

Die Aronia – Woher stammt sie?

Eigentlich stammt die Beere aus Nordamerika, wo sie schon von den alten Indianern als Heilpflanze genutzt wurde. Schon vor über 50 Jahren wurden in der ehemaligen Sowjetunion erste Nachweise über eine heilende Wirkung der Aroniabeeren erbracht. In den 70er Jahren wurde sie dann auch in Osteuropa bekannt, hier wird die Frucht hingegen sowohl in der Volksmedizin als auch in der Schulmedizin angewendet. Sie gilt hier sogar als Heilpflanze.

Bei uns ist die Aronia ein weniger bekannter Wildfruchtstrauch, der in einigen wenigen Gebieten in Deutschland angebaut wird. In Schirgiswalde (Lausitz) befindet sich seit 1976 das älteste und größte Anbaugebiet, ein weiteres in Coswig (am Elbe-Radweg zwischen Meißen und Dresden).

Diverse Studien haben erfolgversprechende Ergebnisse bei Erkrankungen und Belastungen der verschiedensten Art ergeben.

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Die Aroniabeere und die Gesundheit

Die Aronia gehört zu den Beeren mit dem höchsten Anthocyanidingehalt. Das wurde im Jahre 2006 vom Krebsforschungsinstitut Heidelberg und am Institut für Ernährungsphysiologie in Karlsruhe bestätigt. Wie die Carotinoide gehören auch die Anthocyane (griechisch: anthos= Blüte, kyanos = dunkelblau) zu den natürlichen Farbstoffen einer Pflanze. Dieser Farbstoff hat eine starke antioxidative Wirkung und schützt die Zellen vor den sogenannten freien Radikalen. Diese freien Radikale fallen vor allem beim Energiestoffwechsel an.

Sie müssen sich das wie bei einem Auto vorstellen. So wie das Auto Abgase produziert, produzieren unsere Zellen freie Radikale. Es wird auch oft von „Oxidativem Stress“ gesprochen. Der bekannteste Feind um diesen „Stress“ abzuwehren ist das Vitamin C. Aber auch die Anthocyane können diesen „Oxidativen Stress“ sehr gut abwehren. Die Wirkung ist oft sogar um ein vielfaches höher als beim Vitamin C. Die Bedeutung der antioxidativen Bestandteile in Beeren für die Erhaltung der Gesundheit und den Schutz vor koronaren Herzerkrankungen und Krebs ist nicht nur für Forscher interessant, sondern auch für Lebensmittelhersteller und für uns Verbraucher.

Anthocyangehalt diverser Früchte im Vergleich (pro 100g):

  • Aroniabeere 800 mg
  • Süßkirsche 180 mg
  • Blaue Weintraube 165 mg
  • Blaubeere 165 mg
  • Brombeere 160 mg
  • Himbeere 40 mg
  • Erdbeere 30 mg

Quelle: Deutsches Krebsforschungsinstitut Heidelberg

Die Aroniabeere wirkt erwiesenermaßen vorbeugend für alle Beschwerden und Erkrankungen. Der Aroniabeere (Apfelbeere) werden erfolgversprechende Erfahrungen bei den folgenden Erkrankungen und Leiden zugeschrieben:

  • Herzkreislauferkrankungen (Schutz vor Herzinfarkt und Schlaganfall)
  • Bluthochdruck
  • Thromben / Blutgerinnsel
  • Entzündungen
  • Gelenkerkrankungen (Arthritis, Arthrose)
  • Diabetes mellitus
  • Krebs
  • Hautkrankheiten, Allergien
  • Asthma
  • Alterung
  • Magenentzündung
  • Magenschleimhauterkrankungen
  • Darm-, Leber- und Gallenerkrankungen
  • Kinderkrankheiten wie Scharlach und Masern
  • Augenkrankheiten
  • Harnröhreninfektion
  • Nierenerkrankungen
  • Schilddrüsenerkrankung
  • Strahlen-Schäden
  • chemo- bzw. strahlentherapeutisch behandelte Patienten
  • bakterielle und virale Erkrankungen

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Zum Schluss:

Die weitverbreitete Meinung, dass frische Aroniabeeren nicht verzehrt werden sollen, wurde erfreulicherweise am 11. August 2011 durch den AID und außerdem durch die Bekanntmachung des Bundesinstituts Max Rubner in Karlsruhe entkräftet.

Begründet wurde diese Aussage mit dem hohen Gehalt an gebundener Blausäure in den Aroniabeeren, genauer gesagt in den Kernen. Diese Meldung ist zum Teil richtig. Denn in den Kernen der Aroniabeere ist tatsächlich ein geringer Anteil an gebundener Blausäure enthalten. Das ist nicht ungewöhnlich, denn in vielen pflanzlichen Lebensmitteln ist die Säure, die an gebundenen Zuckermolekülen gebunden ist.

Gesunde Zellen haben einen gut funktionierenden Mechanismus, der die Blausäure im Körper entgiftet. Frisch, unverarbeitete Aroniabeeren enthalten bis zu 1,2 mg an gebundener Blausäure. Ein Kind kann am Tag bis zu 500g frischer Aronia-Beeren zu sich nehmen, ein Erwachsener bis zu 1 kg.

Übrigens: Beim Erhitzen der Aronia-Beeren verflüchtigt sich die (gebundene) Blausäure schneller. Der regelmäßige Verzehr von verarbeiteten Aroniaprodukten ist daher unbedenklich.

Das soll es für heute mal wieder gewesen sein.

Bleiben Sie gesund!

Ihre

Manuela Möckel

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Die Inhalte auf dieser Seite dienen rein informativen Zwecken und können die persönliche Beratung, Diagnostik und Betreuung durch einen Facharzt oder Heilpraktiker in keinem Fall ersetzen. Auch wenn sie gründlich recherchiert wurden, können und dürfen sie in keinem Fall die Grundlage für eine Selbstdiagnose und Selbstmedikation sein.

Über mich

Hallo, schön dass Sie mich gefunden haben. Mein Name ist Manuela Möckel, ich bin Jahrgang 1970, Mutter von 4 tollen Kindern und ich lebe mit meiner Familie im schönen Beeskow, das liegt in der Nähe von Frankfurt/Oder in Brandenburg. Vor langer Zeit hatte ich wirklich erhebliche Probleme mit meiner Gesundheit und war auf der Suche nach Alternativen! Ich wollte weg von stark wirkenden Arzneimitteln und selbst aktiv etwas für meine Gesundheit tun. Das Thema Gesundheit und was auch immer damit zu tun hat, hat mich schon immer brennend interessiert. Darüber möchte ich erzählen und Ihnen berichten.

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