Ob jung oder weniger jung, schlank oder übergewichtig, kaum einer Frau bleibt die Cellulite erspart. Nahezu alle Frauen müssen sich damit auseinandersetzen. Allmählich bildet sich die Orangenhaut auf Hüften, Bauch, Schenkel und Gesäß.

Ein wenig wundert es mich schon, dass der liebe Gott bei der Erschaffung der Frau geschludert haben soll. Dass er Kopf, Oberkörper, Arme, Bauch und Po in Perfektion schuf, aber beim Erschaffen der Oberschenkel einen Schwächeanfall bekam und zum falschen Material griff. Zu solchem Material, welches noch vor der Lebensmitte wie ein Wellkarton aussieht und bei jedem Schritt wabbelt. So stellen es all die gescheiten Artikel in Medizin- und Frauenzeitschriften dar: Cellulite, auch Orangenhaut genannt, ist das gottgegebene Schicksal unseren weiblichen Daseins.

Um aber zum Beispiel ein Kind in sich wachsen zu lassen, muss unser Bindegewebe halt über eine extreme Dehnfähigkeit verfügen, wird da stets argumentiert – und die Folge dieser Fähigkeit sei dann später Cellulite. Aber mal ehrlich, als ob unsere Gebärmutter in den Oberschenkeln angesiedelt ist.

Doch wie kommt es aber, dass die Cellulite bei noch ursprünglich lebenden Naturvölkern buchstäblich unbekannt ist? Die Ursache dieses unschönen Phänomens liegt nämlich nicht in einer zeitweiligen Verwirrtheit unseres Schöpfers, sondern in unserem Essverhalten. Es ist auch eine Zivilisationskrankheit, wobei das Wort „Zivilisation“ hier für falsche Ernährung steht.

Deshalb ist auch kein Cellulite-Gel aus der Tube tatsächlich erfolgreich. Die Wiederherstellung von dellenlosen Beinen kann in erster Linie nur von innen kommen. Stellen wir jedoch unsere Ernährung auf die richtige Weise um, kann man sich der Cellulite durchaus wieder entledigen. Es handelt sich hier auch um das Phänomen von dem ich schon des Öfteren geschrieben habe: Mit einer lang andauernden Übersäuerung unseres Organismus.+

Cellulite-HautBildquelle: https://de.wikipedia.org
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Cellulite – Wie kommt sie überhaupt zustande???

Wenden wir uns als Erstes einem Stiefkind unseres Körpers zu, welches kaum Beachtung erhält, dabei jedoch enorme Dienste leistet: dem Bindegewebe. Das Bindegewebe ist viel mehr als ein Stütz- oder Füllgewebe. Es ist ein Funktionsorgan, welches den gesamten Körper durchzieht. Das Bindegewebe ist erstens ein gewaltiges Transportnetz. Alle Nährstoffe und Sauerstoff müssen “ohne Stau“ transportiert werden können. Das Bindegewebe ist aber ebenso die „Mülldeponie“ in unserem Körper, denn alles was der Mensch aufnimmt (auch Umweltgifte, Genussgifte, Nahrungsmittelzusatzstoffe) wird vorübergehend im Bindegewebe eingelagert. Ist das Bindegewebe aber überladen, kommt es zur Übersäuerung und in der Folge zu Störungen im gesamten System. Zu Erkrankungen kommt es dann, wenn die Grundregulation des Bindegewebes gestört ist und dem über längere Zeit keine Beachtung beigemessen wird.

Unser Bindegewebe ist zudem wie ein Telefonnetz. 50 Billionen Zellen in unserem Körper versorgen sich gegenseitig mit Informationen. Eine erkrankte Zelle muss einen “Reparaturtrupp“ anfordern können. Dieser Informationsfluss in unserem Körper ist aber nur dann möglich, wenn dieses gigantische Kommunikationsnetz, das Bindegewebe, in optimalem Zustand ist.

Das weibliche Bindegewebe ist etwas „leistungsfähiger“ als das männliche, wenn es darum geht, Stoffwechselschlacken aufzunehmen und wie eine Art „Abfalldeponie“ zu speichern. Muten wir ihm zu viele „solche Stoffe“  – Säuren zu, beginnt das Bindegewebe zu versalzen, und die Körperzellen können nur noch unzureichend oder gar nicht mehr mit Nährstoffen und Sauerstoff versorgt werden. Dadurch reagieren sie mit vermehrter Bildung saurer Stoffwechselschlacken – der Teufelskreis schließt sich.

Wir „westlich zivilisierten“ Menschen muten unserem Bindegewebe etliches zu. Mit unserer denaturierten „Zivilisationskost“ führen wir dem Körper nämlich zu 80 bis 90 Prozent säurebildende Nahrung und Getränke zu!

Zuviel Säure kann jedoch tödlich enden. Falsche Nahrungsauswahl, Stress- und Spannungszustände, Lärmbelästigung und Angstgefühle können zu einer bedenklichen Übersäuerung des Körpers beitragen. Diese auch “Azidose“ genannte Zivilisationskrankheit führt zu einer Ablagerung von kristallisierten Säuren in Blutgefäßen, Muskeln, Gelenken, Bindegewebe und Lymphgefäßen.

Ein Mindestmaß an Säure braucht der Organismus jedoch, da diese durch Verbrennung zur Energiegewinnung beitragen. Ein gesunder Körper scheidet überschüssige Säuren über die Nieren, das Blut, die Atmung, den Darm und die Haut aus. So wird ein Säure-Basen-Gleichgewicht beibehalten. Essen wir allerdings ständig zu viele säuernde Nahrungsmittel, kapituliert der Körper.

Sehr wichtig dabei ist, dass man viel Wasser trinkt. Die meisten Menschen trinken chronisch zu wenig. Dies trägt dazu bei, dass der Körper sich seiner Schlacken nicht wirkungsvoll entledigen kann: Noch mehr Gift wird in den Zellen und im Bindegewebe abgelagert. Da der Mensch bereits ohne große sportliche Tätigkeit über die Haut pro Tag bis eineinhalb Liter Wasser verliert, muss er täglich mindestens zwei bis drei Liter stilles Wasser trinken.

Sind wir übersäuert, ist der Organismus gezwungen, unsere Mineralstoffdepots anzugreifen.

Sie sind an allen Stoffwechselvorgängen beteiligt. Mineralstoffe und Spurenelemente halten uns gesund, schön und leistungsfähig. Sie verleihen unserem Körper Festigkeit, sind u.a. wichtig für die Energiegewinnung, die Nervenfunktionen, den Bau von Enzymen und für das Immunsystem. Ist ein Körper dauernd übersäuert, verbraucht der Organismus große Mengen an Kalzium, Kalium, Magnesium und Eisen, um diese Säuren zu neutralisieren (denn würde unser Blut zu sauer, wäre dies der sichere Tod). Wo holt der Körper diese Mineralien her? Aus der Haut, den Haaren, den Nägeln, den Knochen, Knorpeln, etc..

Frauen mit starker Cellulite sollten sich spätestens während der Wechseljahre zu einer dauerhaften Entsäuerung und Entgiftung des Körpers entschließen. Der angenehme Nebeneffekt: Sie können ihre Krampfadern und Cellulite, ihre Reithosen und Besenreiser dabei loswerden! Dies allerdings nur, wenn Sie anschließend nicht wieder ins überwiegend saure Essen verfallen.

Oft stürzen sich Frauen und Männer in extremen Sport, um ihre Pölsterchen oder Cellulite loszuwerden. Nicht selten mit der fatalen Folge, dass beide hartnäckig an Ort und Stelle kleben bleiben, wenn sie sich nicht sogar noch verstärken. Alle Sportarten, die den Puls über 120 bis 130 hochtreiben, führen nämlich zur Bildung von Milchsäure im Körper- und dies verstärkt das Säuredebakel noch. Meldet sich irgendwann Muskelkater, ist der Körper garantiert übersäuert.

Wichtig ist immer, dass sehr viel getrunken wird, und zwar Wasser und andere basische Getränke. Wichtig ist auch eine gute Vitalstoffzufuhr durch den Kauf biologischer Lebensmittel, die noch mehr Nährstoffe enthalten als herkömmliche und weniger schadstoffbelastet sind oder auch durch naturbelassene, basische Nahrungsergänzungen. Unterstützend wirkt in dieser Zeit eine Hautpflege mit basischen Produkten, damit der Haut nicht durch Kosmetik Säure zugeführt wird. Sehr gut wirken sich Voll- oder Fußbäder mit Basensalz aus.

Sehr alte Ablagerungen in den Oberschenkeln benötigen manchmal zusätzliche Hilfe von außen, um ausgeschwemmt werden zu können. Zu Beginn sind mechanische Lymphdrainagen empfehlenswert.

Cellulite ist also nicht einfach eine gottgegebene weibliche Unvollkommenheit mit dem Ziel, uns Frauen zu züchtiger Garderobe zu bewegen, sondern ein Anzeichen dafür, dass wir unserem Körper zu viel Saures geben. Und es ist also nicht nur schiere Eitelkeit, wenn Frau ihre Cellulite wirklich- wirksam! – zu Leibe rücken will, sondern eine lohnende Investition in ihre zukünftige Gesundheit!

Empfehlung:

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Mit den besten Grüßen

Ihre

Manuela Möckel

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Über mich

Hallo, schön dass Sie mich gefunden haben. Mein Name ist Manuela Möckel, ich bin Jahrgang 1970, Mutter von 4 tollen Kindern und ich lebe mit meiner Familie im schönen Beeskow, das liegt in der Nähe von Frankfurt/Oder in Brandenburg. Vor langer Zeit hatte ich wirklich erhebliche Probleme mit meiner Gesundheit und war auf der Suche nach Alternativen! Ich wollte weg von stark wirkenden Arzneimitteln und selbst aktiv etwas für meine Gesundheit tun. Das Thema Gesundheit und was auch immer damit zu tun hat, hat mich schon immer brennend interessiert. Darüber möchte ich erzählen und Ihnen berichten.

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