Heute kommen wir zu einem weiteren Heilkraut: die Brennnessel. Schon bei dem Gedanken daran, Brennnesselblätter zu essen, lässt bei uns die Alarmglocken schrillen. Wissen wir doch, dass die Brennnessel schon bei der geringsten Berührung starke Schmerzen hervorrufen kann. Trocknet oder kocht man sie aber, nimmt man ihr jegliche „Bedrohung“. Die Brennnessel ist eine großartige Heilpflanze. Wir verraten Ihnen Rezepte und Anwendungsmöglichkeiten der Brennnessel.

Brennnesselblätter für viele Zwecke

Brennnesselblätter lassen sich nicht nur zu einem sehr entschlackenden und wohlschmeckenden Tee verarbeiten. Sie sind überdies extrem kalzium-, eisen- und eiweißreich und können pulverisiert in viele Gerichte integriert werden – z. B. in grüne Smoothies, aber auch als würzige Zutat in Dressings, Dips, Frischkäse, Brot und vieles andere mehr.

Die Brennnessel wächst überall dort, wo der Boden feucht und nährstoffreich ist. Sehr früh im Jahr legt die Brennnessel los und ist daher auch eine der ersten Pflanzen, die im Frühling zu blühen beginnen. In den meisten nördlichen Ländern ist die Brennnessel weit verbreitet und gilt ob ihrer Wucherleidenschaft als wenig beliebtes und massiv bekämpftes Unkraut. Die Brennnessel stärkt nicht nur unsere Pflanzen und Böden, sondern auch unseren Körper!

Brennnessel zur Entschlackung

Alle diese positiven Eigenschaften machen sie zu einer hervorragenden Begleiterin einer jeden Entschlackung, Entsäuerung oder Darmreinigung. Schließlich profitiert nahezu jedes Organ von der Brennnessel:

Entzündungen im Darm und den Gelenken gehen zurück, das Blut wird gereinigt, das Immunsystem wird auf Vordermann gebracht und die Leber entlastet. Schlacken und Toxine können durch die durchspülende Wirkung der Brennnesselblätter ausgeschieden werden.

Gleichzeitig versorgen die Brennnesselblätter uns mit derart enormen Vitalstoff- und Mineralstoffmengen, dass herkömmliche Kulturgemüse diesbezüglich nicht annähernd mithalten können.

So sind in 100 Gramm Brennnesselblättern 700 mg Kalzium enthalten, das ist sechsmal mehr als Milch liefert. Auch für Beta Carotin, Magnesium (80 mg) und Eisen (4 mg) sind die Brennnesselblätter eine gute Quelle, und ihr Vitamin-C-Gehalt ist sechsmal so hoch wie der in einer Orange.

Wie können Sie nun die Brennnessel am besten in Ihren Alltag integrieren? Dazu gibt es viele Möglichkeiten:

Anwendungsmöglichkeiten

Von der Brennnessel werden insbesondere die Blätter oder die Samen, in selteneren Fällen die Wurzel verzehrt.

Brennnessel-Samen

1. Brennnessel-Wurzel

Was die Wurzel betrifft, so sind hier Fertigpräparate (Brennnesselwurzelextrakt) nicht nur am einfachsten zu nutzen, in ihnen ist außerdem die Wirkstoffdosis höher als z. B. in einem Brennnesselwurzeltee.

Wenn Sie dennoch lieber selbst zur Tat schreiten möchten, so benötigen Sie für einen Brennnesselwurzeltee zunächst einmal natürlich Brennnesselwurzeln – und zwar getrocknet und pulverisiert. Davon nehmen Sie 1 TL auf 200 ml Wasser.

Bringen Sie das Wasser nun samt Wurzelpulver zum Kochen. Nehmen Sie den Tee von der Herdplatte und lassen Sie ihn 10 Minuten ziehen. Bis zu 5 Tassen können Sie davon täglich trinken (als Kur z. B. über zwei bis drei Wochen hinweg, also nicht dauerhaft).

2. Brennnesselblätter

Sehr viel häufiger als die Wurzel setzt man die Brennnesselblätter ein. Es gibt zwei Möglichkeiten, wie man Brennnesselblätter essen oder trinken kann: Entweder frisch oder getrocknet.

Will man die Brennnesselblätter frisch verwenden, dann pflückt man frische junge Blätter – natürlich mit Handschuhen. Die Haupterntezeit liegt zwischen Mai und September. In vielen milden Regionen oder nach milden Wintern kann man sie auch schon im März oder April ernten.

Der beste Zeitpunkt zur Ernte ist dann gekommen, wenn die Brennnessel Kniehöhe noch nicht übersteigt und ihre Hauptstängel noch weich und geschmeidig sind.

Ernten Sie Brennnesselblätter (und auch andere Heilpflanzen) nicht, wenn es geregnet hat. Sie verlieren dabei an Aroma und weisen auch einen niedrigeren Wirkstoffgehalt auf als an trockenen Tagen. Warten Sie also auch bei schönem Wetter ab, bis der Tau getrocknet ist und schreiten Sie dann zur Ernte.

Frische Brennnesselblätter

Frische Brennnesselblätter können jetzt wie ein Gemüse (ähnlich wie Spinat) gedämpft und dann zu vielen Rezepturen weiterverarbeitet werden. Brennnesselblätter können aber auch roh in grüne Smoothies gegeben werden. Sowohl der Koch- als auch der Mixprozess zerstören die Brennhaare.

Getrocknete Brennnesselblätter

Brennnesselblätter können auch sehr gut getrocknet werden. Dazu werden frische junge Brennnesselblätter im Sommer im Schatten getrocknet oder – falls die Witterung zu feucht ist – im Dörrgerät. Grössere Brennnesselmengen trocknet man, indem man die kompletten Stängel kopfüber an einen trockenen Platz hängt und dann – nach der Dörrzeit – die trockenen Brennnesselblätter abstreift.

3. Brennnessel-Samen

Gründe für diese vitalisierende Wirkung gibt es viele. Zunächst ist da der Vital- und Mineralstoffreichtum der Samen. Dazu kommen die stark antioxidativen und auch leberschützenden Fähigkeiten der Brennnesselsamen.

Brennnessel-Samen schmecken fein in Müslis, Suppen, Quarkspeisen, Dips und Salatdressings oder einfach auf ein Butterbrot gestreut. Auch in den Smoothie kann man die Brennnesselsamen mixen, in den Brotteig geben oder genauso gut löffelweise als natürlichstes Nahrungsergänzungsmittel einnehmen.

Einfach in der Anwendung sind Gewürzmischungen mit Brennnesselsamen. Diese gibt es in verschiedenen Variationen, z. B. mit Salz, mit Chili oder mit Pfeffer und Salz.

Und für Naschkatzen gibt es Müsliriegel mit Brennnesselsamen und verschiedenen Trockenfrüchten und Nüssen.

Rezepte

Brennnessel-Gemüse – Das Grundrezept

Geben Sie die grob zerkleinerten Brennnesselblätter mit einer zerdrückten Knoblauchzehe in einen Topf mit sehr wenig Wasser, dämpfen Sie die Blätter wenige Minuten lang, würzen Sie sie mit einer Brennnesselsamen-Gewürzmischung und servieren Sie sie mit Butter.

Denken Sie daran, dass die Brennnesselblätter – genau wie Spinat – sehr in sich zusammenfallen. Sie benötigen also pro Person zwischen 300 und 500 Gramm Brennnesselblätter, abhängig davon, ob es noch weitere Gemüse, Salate, Beilagen etc. gibt oder nur das Brennnesselgemüse mit etwas Fisch oder einem Veggie-Burger.

Smoothie aus Brennnesselblättern

Brennnessel-SmoothiesFür einen Brennnessel-Smoothie nehmen Sie einfach Früchte nach Wahl, etwas Wasser und eine Hand voll frische junge Brennnesselblätter. Mixen Sie die Mischung im Hochleistungsmixer und genießen Sie die frische Vitalkraft der Brennnessel!

Leckere Beispielkombinationen für grüne Smoothies mit Brennnesselblättern wären die beiden folgenden (jeweils für 1 Person):

Brennnessel-Mango-Smoothie

Brennnesselblätter, 1 kl. oder ½ grosse Mango, Wasser, etwas frisch gepressten Zitronensaft und ein Stückchen frischer Ingwer

Brennnessel-Mandarinen-Smoothie

Brennnesselblätter, Saft von vier Mandarinen, 1 Banane, Wasser und eine Prise Zimt

Selbstverständlich können Sie auch einheimische Lagerfrüchte wie Äpfel oder Birnen verwenden. Ebenfalls lecker schmeckt die Kombination Brennnesselblätter, Beeren (ausserhalb der Saison tiefgekühlt) und Banane.

Tee aus Brennnesselblättern

Aus getrockneten Brennnesselblättern kann man natürlich – wie eingangs erwähnt – zunächst einmal einen tollen entschlackenden Tee zubereiten. Dazu übergießt man 2 Teelöffel getrocknete Brennnesselblätter (vor dem Überbrühen fein zwischen den Fingern zerreiben) mit 150 ml heißem Wasser und lässt den Tee 10 bis 15 Minuten ziehen. Man trinkt davon etwa vier Tassen pro Tag.

Lecker kombinieren kann man den Tee aus Brennnesselblättern auch mit Süßholz, Ingwer, Fenchel, Zimt und Pfefferminz. Natürlich gibt es auch bereits Fertigmischungen, wie z. B. Brennnessel-Morgentee und Brennnessel-Abendtee.

Brennnesselblatt-Pulver

Getrocknete Brennnesselblätter können aber auch zu Pulver zerrieben und dann das ganze Jahr als Gewürz über nahezu alle Gerichte gestreut werden. Dies peppt nicht nur den Geschmack dieser Gerichte auf, sondern erhöht auch ganz besonders deren Vitalstoff- und Mineralstoffgehalt.

Aromatisch-würzige Gewürzmischungen aus Brennnesselblättern, Brennnesselsamen, getrockneten Tomaten, Knoblauch, Zwiebel, Pfeffer und Salz finden Sie inzwischen auch in Ihrem Bio-Handel.

Vom reinen Brennnesselblattpulver kann man natürlich immer auch etwas in grüne Smoothies geben. Pro Portion Smoothie (ca. 300 ml) sollten es 1 bis 2 Esslöffel sein – vor allem im Winter oder dann, wenn man gerade kein frisches Grün im Haus hat.

Auch das reine Brennnesselblattpulver gibt es – wenn Sie das Ernten und Trocknen im Spätsommer verpasst haben – fix und fertig im Handel.

Brennnessel-Tinktur:

10 g getrocknetes oder frisches Brennnesselkraut mit 50 ml 40 – 70% Alkohol übergießen und für ca. 4 Wochen stehen gelassen. Dann wird es gefiltert und in kleine Fläschchen umgefüllt. Es können 3 x 10 – 15 Tropfen am Tag mit Wasser oder Tee verdünnt eingenommen werden. Diese Tinktur kann auch in die Kopfhaut einmassiert werden, um Haarausfall vorzubeugen.

Empfehlung:

Wenn Sie Ihrem Darm und Ihren Gelenken etwas Gutes tun möchten, ist dieses Produkt von Fairvital ideal für Sie. Die Kombination aus den Pflanzenextrakten der Brennnessel, des Weihrauchs und der Yucca-Pflanze wurde gemeinsam mit Orthopäden entwickelt. Die wertvollen Inhaltsstoffe dieser Pflanzen können die körpereigenen Stoffwechselprozesse des Darms und der Gelenke ansprechen.

Brennnessel-Weihrauch-Kapseln

Gesundheitliche Grüße

Ihre

Manuela Möckel

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Die Inhalte auf dieser Seite dienen rein informativen Zwecken und können die persönliche Beratung, Diagnostik und Betreuung durch einen Facharzt oder Heilpraktiker in keinem Fall ersetzen. Auch wenn sie gründlich recherchiert wurden, können und dürfen sie in keinem Fall die Grundlage für eine Selbstdiagnose und Selbstmedikation sein.

Über mich

Hallo, schön dass Sie mich gefunden haben. Mein Name ist Manuela Möckel, ich bin Jahrgang 1970, Mutter von 4 tollen Kindern und ich lebe mit meiner Familie im schönen Beeskow, das liegt in der Nähe von Frankfurt/Oder in Brandenburg. Vor langer Zeit hatte ich wirklich erhebliche Probleme mit meiner Gesundheit und war auf der Suche nach Alternativen! Ich wollte weg von stark wirkenden Arzneimitteln und selbst aktiv etwas für meine Gesundheit tun. Das Thema Gesundheit und was auch immer damit zu tun hat, hat mich schon immer brennend interessiert. Darüber möchte ich erzählen und Ihnen berichten.

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