Bereits im Juni 2012 veröffentlichte das Robert-Koch-Institut auf einem Symposium in Berlin die ersten Ergebnisse des neuen Gesundheitsuntersuchungssurveys (DEGS). Es wurden Fragen zu aktuellen Daten zu Adipositas, Diabetes und psychischer Gesundheit und anderer Themen beantwortet. Ich habe Ihnen die wichtigsten Aussagen kurz zu­sammengefasst. Eine ausführli­che Publikation erfolgt in diesem Jahr im Heft 5/6 des Bundesgesundheits­blattes.

Was ist DEGS?

DEGS (Stu­die zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland) ist Bestandteil des Gesundheits-Monitorings des Ro­bert Koch-Instituts. Ziel dieser Studie ist die wiederholte Bereitstellung bundesweit repräsentati­ver Daten zur gesundheitlichen Lage der erwachsenen Bevölkerung. Die Datenerhebungen zu dieser Studie führ­te das RKI von November 2008 bis De­zember 2011 durch.

Insgesamt nahmen 8152 Er­wachsene im Alter von 18 bis 79 Jahren (4283 Frauen, 3869 Männer) an dieser Studie teil. Darunter waren 4193 erst­mals eingeladene Personen (2176 Frau­en, 2017 Männer), sowie 3959 Personen (2107 Frauen, 1852 Män­ner), die bereits am Bundes-Gesund­heitssurvey 1998 (BGS98) teilgenom­men hatten.

Die ersten Ergebnisse

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Werden wir immer dicker?

DEGS - Deutsche werden immer dickerÜberge­wicht und Adipositas ist im internationalen Vergleich in Deutschland immer noch hoch. In den letzten Jahrzehnten hat der Anteil Übergewich­tiger und Adipöser zugenommen. Unter den 18- bis 79-Jähri­gen sind 67,1% der Männer und 53,0% der Frauen über­gewichtig.

Dies bedeutet im Vergleich zum BGS98 keine Veränderung. Es ist allerdings ein deutlicher Anstieg von Adipositas zu beobachten. Gegenwärtig beträgt sie 23,3% bei Männern und 23,9% bei Frauen. Im BGS98 waren lediglich 18,9% der Männer und 22,5% der Frau­en adipös.

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Wie hoch ist die Zahl der Erwachsenen mit Diabetes in Deutschland?

Es gibt Anzeichen auf eine weltweit ansteigende Verbreitung von Diabetes, besonders für über­wiegenden Typ-2-Diabetes. Entsprechend ak­tueller Beurteilungen wurde bei etwa 4,6 Mio. Er­wachsenen im Alter von 18 bis 79 Jah­ren in Deutschland irgendwann ein Diabetes festgestellt. Einschätzungen zur Häufigkeit des unerkannten Diabetes sind im Konsens mit Ergebnissen aus vergleichbaren internationalen Stu­dien. Wie in anderen Län­dern ist in Deutschland das Auftreten von bekanntem Diabetes über die letz­ten 10 Jahre angestiegen.
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Wie aktiv sind die Deutschen?

Die Ergebnisse zeigen, dass unter den 18- bis 79-Jährigen über 70% der Männer und über 60% der Frauen wenigs­tens einmal pro Woche körperlich ak­tiv sind. Jedoch erreichen immer noch vier Fünftel der Erwachsenen nicht die Empfehlungen der WHO von 2,5 Stunden wöchentlich.
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Depressionen und Burn-out: Wie belastet sind wir?

Auch die psychische Gesundheit ist Voraussetzung für hohe Lebens­qualität und Leistungsfähigkeit. Psy­chische Störungen belasten die Betrof­fenen sehr. Die Fehlzeiten am Arbeitsplatz wegen psychischer Störungen sind in den letzten 10 Jahren stark angestiegen. Die „Studie zur Gesundheit Erwachse­ner in Deutschland“ (DEGS) soll Auf­schluss über Entwicklungen der psychi­schen Gesundheit in der Bevölkerung geben. Eine aktuelle Depression besteht bei ca. 10% der Frauen und bei ca. 6% der Männer. Die Häufigkeit ist bei den 18- bis 29-Jährigen mit knapp 10% am höchsten und ab 65 Jahren mit etwa 6% am niedrigsten. Insgesamt geben etwa 4% der Befragten an, dass bei ihnen ein Burn-out-Syndrom festgestellt wurde. Die Häufigkeit eines Burn-out-Syndroms steigt mit der Höhe des sogenannten „Sozialstatus“: Bei niedrigem Sozialstatus beträgt sie ca.2%, bei mittlerem ca. 4% und bei hohem Sozialstatus sogar knapp 6%. Diese Studie bestätigt die hohe Relevanz psychischer Gesundheit in der deutschen Bevölkerung.
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Fazit:

Diese Daten zeigen uns doch wieder, dass Zivilisationskrankheiten weiter auf dem Vormarsch sind und wie wichtig es ist, sich in diesem Zusammenhang mit dem Thema Gesundheit und gesunde Ernährung auseinanderzusetzen.

Wenn Sie das Thema näher interessiert, können Sie auch hier weiterlesen.

http://www.degs-studie.de/

Ich wünsche Ihnen alles Gute und einen schönen Wochenstart.

Ihre

Manuela Möckel

 

 

 

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Über mich

Hallo, schön dass Sie mich gefunden haben. Mein Name ist Manuela Möckel, ich bin Jahrgang 1970, Mutter von 4 tollen Kindern und ich lebe mit meiner Familie im schönen Beeskow, das liegt in der Nähe von Frankfurt/Oder in Brandenburg. Vor langer Zeit hatte ich wirklich erhebliche Probleme mit meiner Gesundheit und war auf der Suche nach Alternativen! Ich wollte weg von stark wirkenden Arzneimitteln und selbst aktiv etwas für meine Gesundheit tun. Das Thema Gesundheit und was auch immer damit zu tun hat, hat mich schon immer brennend interessiert. Darüber möchte ich erzählen und Ihnen berichten.

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