Folsäure – Dieses Vitamin ist für unsere Gesundheit unverzichtbar

Allerdings nehmen nur rund zwanzig Prozent der deutschen Bevölkerung mit ihrer täglichen Nahrung genug Folsäure zu sich. Trotz des Wohlstandes bei uns in Deutschland leidet ein großer Teil der Bevölkerung an einer Unterversorgung mit diesem wichtigen Vitamin. Laut der Nationalen Verzehrstudie II unterschreiten 79% der befragten Männer und sogar 86% der Frauen die Empfehlung für die Folsäure-Aufnahme. (Quelle: Nationale Verzehrstudie II). Das finde ich ziemlich bedenklich, wenn man sich mal näher mit diesem Thema beschäftigt. Heute möchte ich das wichtigste darüber niederschreiben.

Folsäure (Folat) ist ein wasserlösliches Vitamin aus der Vitamin-B-Gruppe. Es arbeitet bei vielen Stoffwechselvorgängen mit und ist daher wichtig für alle Zellteilungs- und Wachstumsprozesse. Unser Körper besitzt nur sehr dürftige Folsäurespeicher. Im Körper von gesunden Erwachsenen befinden sich etwa 5 bis 10 Milligramm Folsäure, welche vor allem in der Leber gespeichert sind (5 mg). Wenn wir keine Folsäure mit der Nahrung mehr aufnehmen, dann bildet sich nach einigen Monaten eine besondere Form der Blutarmut, die so genannte megaloblastische Anämie.

Folsäuremangel ist sehr weit verbreitet

Mögliche Ursachen sind neben einseitiger Ernährung, auch Alkoholismus und zu langes Kochen von Gemüse. Für Schwangere ist eine zusätzliche Einnahme außerordentlich wichtig, da ein Folsäuremangel beim Kind zu diversen Störungen führen kann. So entsteht zum Beispiel bei einem Folsäuremangel häufiger ein „offener Rücken“  (Spina bifida). Schwangere sollten aus diesem Grund zusätzlich zu einer gesunden Ernährung Folsäure als Nahrungsergänzung zu sich nehmen. Auch Frauen im gebärfähigen Alter, die nicht sicher verhüten und möglicherweise schwanger werden könnten, sollten vorsorglich Folsäure einnehmen.

Langer Rede kurzer Sinn; dieses wichtige Vitamin beeinflusst folgende Vorgänge in unserem Körper:

  • Zellteilung und Zellentwicklung
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  • Bildung der DNA
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  • Blutbildung
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  • Eiweißstoffwechsel
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  • Fettstoffwechsel

Wir brauchen täglich 400 Mikrogramm Folsäure. Das entspricht 0,4 Milligramm. Wenn wir uns gesund und ausgewogen ernähren, müsste der tägliche Bedarf an und für sich gedeckt werden. Aber die wenigsten von uns essen täglich frisches Gemüse, daher erreichen sehr viele nicht den empfohlenen Tagesbedarf alleine durch den Verzehr normaler, unangereicherter Lebensmittel. Schwangere und auch Stillende haben einen noch höheren Bedarf und benötigen 600 Mikrogramm Folsäure. Außerdem sind auch die Bedingungen für die Folsäureaufnahme im Körper nicht immer optimal; ein Vitamin-B 12-Mangel zum Beispiel kann zu einer gestörten Folsäureaufnahme in den Zellen führen.

Grüne Gemüse, wie z.B. Spinat oder Brokkoli, Hülsenfrüchte, Weizenkeime, Vollkorngetreideprodukte, Hefe, Eigelb aber auch Zitrusfrüchte und Sojabohnen sind besonders geeignet. Bei tierischen Lebensmitteln enthält Leber die höchsten Konzentrationen an diesem Vitamin, während andere Fleischarten und Fisch nur geringe Mengen enthalten.

Ich habe diesen Ratgeber gefunden, er fasst die wesentlichen Fakten rund um Folsäure und deren Mangel in verständlicher Weise zusammen.

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Folgende Lebensmittel sind besonders reich an Folsäure:

  • Rinderleber (242 µg pro 100 g)
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  • Spinat (56 µg pro 100 g)
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  • Weichkäse (42 µg pro 100 g)
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  • Roggenvollkornmehl (38 µg pro 100 g)
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  • Weißkohl (36 µg pro 100 g)
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  • Apfelsinen (31 µg pro 100 g)

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Licht, Sauerstoff, Hitze und langes Kochen schaden der Folsäure. Man sollte starkes Wässern und lange Lagerung der Lebensmittel vermeiden, da sich auch dadurch der Folsäuregehalt verringert. Bei einigen industriell hergestellten Getränken und Milchprodukten wie zum Beispiel Frühstückszerealien, Molkereiprodukte, Salz und auch bei Erfrischungsgetränken wird Folsäure künstlich zugesetzt.

Bei uns in Deutschland wird deshalb bereits kräftig diskutiert, ob eine gezielte Anreicherung geeignet wäre, die Versorgung mit Folsäure zu verbessern. Die USA und auch Kanada praktizieren bereits diese Form, und Irland wird als erstes europäisches Land Mehl mit Folsäure anreichern.

Ein Folsäuremangel macht sich zunächst mit Vorboten wie Reizbarkeit, depressiver Verstimmung und Konzentrationsschwäche deutlich. Da die Folsäure ja auch hauptsächlich für die Bildung von Schleimhäuten und Blutkörperchen verantwortlich ist, zeigen sich hier dann auch bald die ersten typischen Symptome: Verletzungen der Schleimhäute und die Wunden heilen langsamer. Dies macht sich allerdings erst nach mehreren Wochen bemerkbar.

Folsäure senkt die Konzentration eines Eiweißbausteins namens Homocystein im Blut. Bei Folsäuremangel entfällt dieser Einfluss und die Homocysteinkonzentration steigt an. Dies begünstigt Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie beispielsweise Gefäßverkalkung (Arteriosklerose) oder das Auftreten eines Schlaganfalls. Mittlerweile wird die Gabe von Folsäure zur Prophylaxe von Schlaganfällen und Herzinfarkten empfohlen.
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Risikogruppen für einen Folsäuremangel sind:

  • Alkoholiker
  • Raucher
  • Frauen, die die Antibabypille nehmen
  • Schwangere
  • Stillende
  • Menschen mit Magen-Darm-Erkrankungen
  • Menschen mit chronischen Blutungen

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Meine Empfehlung:

Folsäure ist wichtig für die Zellteilung und die Zellneubildung, insbesondere der weißen und roten Blutzellen

 

Mit den besten Wünschen,
Ihre

Manuela Möckel

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Über mich

Hallo, schön dass Sie mich gefunden haben. Mein Name ist Manuela Möckel, ich bin Jahrgang 1970, Mutter von 4 tollen Kindern und ich lebe mit meiner Familie im schönen Beeskow, das liegt in der Nähe von Frankfurt/Oder in Brandenburg. Vor langer Zeit hatte ich wirklich erhebliche Probleme mit meiner Gesundheit und war auf der Suche nach Alternativen! Ich wollte weg von stark wirkenden Arzneimitteln und selbst aktiv etwas für meine Gesundheit tun. Das Thema Gesundheit und was auch immer damit zu tun hat, hat mich schon immer brennend interessiert. Darüber möchte ich erzählen und Ihnen berichten.

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