Essbare Wildpflanzen im Winter

Essbare Wildpflanzen im Winter

Jetzt im Winter sieht es mit unserer Pflanzenwelt auf den ersten Blick verhältnismäßig kahl aus. Viele Leserinnen und Leser stellten die Frage, ob es denn zu dieser Jahreszeit auch essbare Wildpflanzen gibt. Aber klar doch! Als Lieferant für eine Vielfalt an Nährstoffen sind frische Wildpflanzen ein echter Segen. Sie brauchen nur aus dem Haus zu gehen und die Augen offenzuhalten. Wir finden jede Menge Vitamine, Eiweiß, gesundheitsfördernde Saponine, Gerb- und Bitterstoffe, Flavonoide, Spurenelemente, Mineralien in unseren unscheinbaren, heimischen Wildpflanzen.

Genau hinschauen

Das Pflanzenwachstum ist im Winter reduziert und oft sind nur die kleinen, jungen Triebe der Pflanze genießbar. Manchmal versteckt sich das, was man sucht auch unter dem welken Laub.

Brennnessel

Die jungen Triebe der Brennnessel strotzen vor Kraft – egal in welcher Jahreszeit. Sie werden die Brennnessel nur an wenigen Stellen wachsen sehen, als im Rest des Jahres. Trotzdem ist sie auch im Winter keine Seltenheit. Die Brennnessel ist der Klassiker für den morgendlichen Smoothie. Sie liefert Kalium, Magnesium, Eisen und ist reich an Vitamin A, C und E.

Brennnessel - essbare Wildpflanze

Erdbeerblätter

Erdbeerblätter passen nicht nur roh in Salate, sondern eignen sich als Tee aufgegossen auch als Hausmittel zum Gurgeln bei entzündlichen Hals- und Rachenschmerzen. Die Blätter enthalten Gerbstoffe, Flavonoide und Salicylsäure.

Gänseblümchen

Zur Deko für so ziemlich alle Speisen geht Gänseblümchen immer! Beim Verwenden braucht man nur darauf zu achten, dass sie nicht zu lange liegen, bevor sie verwendet werden. Sonst schließen sich die Blüten und sehen dann nicht mehr so schön aus.

Giersch

Der Wuchs des Giersch, den ich gefunden habe, ist deutlich weniger kräftig als im Rest des Jahres. Und trotz des (bis jetzt) milden Winters ist der Giersch, der im Frühjahr und Sommer richtig wuchert fast völlig verschwunden. Enthält reichlich Kalium, Magnesium, Calcium, Mangan, Zink und Kupfer. Außerdem Vitamin A und C.

Gundermann

Im Winter wächst der Gundermann ausschließlich kriechend, da er keine Blüten hat, die er in die Höhe recken muss. Der herb-aromatische Geschmack entsteht durch Bitter- und Gerbstoffe und die ätherischen Öle des Gundermanns. Zudem schenkt er uns Vitamin C, Kalium, Saponine und Cholin.

essbare Wildpflanzen - Gundermann

Klee

Der liebe Klee! Ihn gibt es auch jetzt noch reichlich zu finden. Sein Geschmack erinnert so ein bisschen an Feldsalat, geht gehackt prima als Würzbeigabe in vielen Gerichten von Kräuter-Frischkäse bis Gemüsebratling. Die enthaltenen Isoflavone, ätherischen Öle, Gerbstoffe, Cumarin und Glykoside helfen dir, im Winter fit zu bleiben.

Löwenzahn

Nach den jungen Trieben musste ich etwas genauer Ausschau halten, weil sie sich der Löwenzahn unter einigen Laubblättern versteckt hatten. In der Rohküche ist er ein Klassiker. Hoher Kalium-, Magnesium-, Vitamin C- und Calciumgehalt, außerdem reich an Bitterstoffen, Inulin (im Herbst und Winter deutlich erhöhter Gehalt), Eiweiß, Cumarin und Flavonoiden.

Tipp: Um den Geschmack etwas milder zu machen: klein schneiden und mit Salz oder in Wasser etwa eine Stunde ziehen lassen.

Minze

Durch den intensiven Geschmack der Minze genügen ein paar einzelne Blätter als Beigabe zu einer frischen Kräutermischung. Oder für einen frisch gebrühten Minztee. Enthält Gerbstoffe, Flavonoide (hauptsächlich Carvon) und natürlich ätherisches Öl.

Pfennigkraut

Das unscheinbare Pfennigkraut ist selbst im Winter noch zart. Der etwas bittere Geschmack, den manche Menschen als spargelartig beschreiben, macht sich gut in einer Hackkräutermischung. Seine Gerbstoffe, Flavonoide und Saponine machen es zu einer wertvollen Zutat zur Stärkung deiner Immunkräfte.

Spitzwegerich

Am besten sind die kleinen Blätter aus der Rosettenmitte zum Essen geeignet. Wenn du genügend Blätter zur Verfügung hast, kannst du diese zusammen mit anderem Gemüse/Obst Entsaften. Dafür sind auch die größeren, weniger zarten Blätter ganz gut geeignet. Spitzwegerich ist reich an Vitamin C und B, Chlorophyll und enthält außerdem Saponine und Kieselsäure.

Taubnessel

Die zarte Taubnessel hat einen feinwürzigen Geschmack. Die Wurzeln, am besten die jüngeren, helleren Wurzeltriebe kannst du ebenso wie die Blätter verwenden. Die Taubnessel ist eine wahre Nährstoffbombe: sie gibt uns Kalium, Phosphor, Calcium, Bor, Eisen, Magnesium, Kupfer, Zink, ätherisches Öl, Flavonoide, Glykoside, Saponine sowie Schleim und Gerbstoffe.

Vogelmiere

Sie ist eine perfekte Hauptzutat für einen Salat, weil sie flächig und reichlich wächst. Abgesehen von ihrem aromatischen Geschmack, enthält sie richtig viele Nährstoffe: neben den Vitaminen B1, B2 und B3 enthält sie doppelt so viel Calcium, dreimal  so viel Kalium und Magnesium und siebenmal so viel Eisen wie der Kopfsalat.

Wiesenlabkraut

Ein bisschen versteckt, aber sehr kräftig und saftig. Das Labkraut enthält neben ätherischem Öl  auch Glykoside (z.B. Asperulosid), Gerbstoffe und geringe Mengen Alkaloide. Die Wirkung ist leicht harntreibend und soll den Lymphfluss anregen und blutreinigend wirken.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Sammeln und wünsche mir, dass mein Artikel Sie dazu inspiriert, auch jetzt noch draußen nach essbaren Wildpflanzen zu suchen.

Als Quelle für die Angabe der Inhaltsstoffe diente mir das Buch „Essbare Wildpflanzen“ von Steffen Guido Fleischhauer, Jürgen Guthmann und Roland Spiegelberger, AT Verlag 17. Aufl. 2015.

Mit den allerbesten Grüßen

Ihre

Manuela Möckel

Warum man täglich Zitronenwasser trinken sollte

Warum man täglich Zitronenwasser trinken sollte

Jeden Morgen Wasser mit Zitrone!

Die Zitrone ist eine wunderbare, vielseitige und gesundheitsfördernde Frucht, die niemals fehlen sollte. Die jahrtausendealte Gesundheitslehre des Ayurveda kennt das Zitronenwasser und Varianten davon als wertvollen Beitrag zur Gesunderhaltung unseres Körpers.

In diesem Artikel möchte ich Ihnen nahelegen, jeden Morgen – am besten gleich nach dem Aufstehen – auf nüchternen Magen ein Glas Wasser mit einem Spritzer Zitronensaft zu trinken, ganz nach Geschmack können Sie das Getränk auch mit ein wenig Honig süßen. Sie werden sich wohler fühlen und Ihr Allgemeinbefinden wird sich dadurch verbessern.

Zitrone – reich an Vitamin C

Wie allgemein bekannt, enthält die Zitrone viel Vitamin C. Das ist wichtig für die Stärkung unseres Immunsystems sowie zur Vorbeugung verschiedener Krankheiten (z.B. Atemwegserkrankungen). Aus verschiedenen Studien ging auch hervor, dass mit Vitamin C der Kreislauf stabilisiert und die Gefäßfunktionen verbessert werden können.

Zitronenwasser unterstützt die Eisen-Aufnahme

Wer unter Eisenmangel leidet, sollte beim Genuss eisenhaltiger Lebensmittel Zitronenwasser trinken. Das enthaltene Vitamin C unterstützt die Aufnahme des Mineralstoffs im Körper.

Natürliches Desinfektionsmittel

Auch als natürliches Desinfektionsmittel leistet die Zitrone gute Dienste. Außerdem fördert diese vielseitige Zitrusfrucht auch die Wundheilung (insbesondere bei Schürfwunden).

Zitronenwasser hydriert deinen Körper

Gerne vergessen wir unseren Körper mit ausreichend Flüssigkeit zu versorgen. Zitronenwasser schmeckt den meisten Menschen besser als einfaches Wasser, sodass automatisch mehr getrunken wird. So wird der Organismus mit lebenswichtiger Flüssigkeit und zugleich mit einer hochwertigen Mineralisierung versorgt. Wenn der Körper zu wenig Flüssigkeit bekommt, kann dies Müdigkeit, Blutdruckbeschwerden, Schlaflosigkeit, Verstopfung und andere Beschwerden zur Folge haben. Nach einem anstrengenden Workout wirkt Zitronenwasser nicht nur erfrischend, sondern wie ein elektrolytischer Sportdrink, welcher den Salzhaushalt unseres Körpers wiederherstellt.

Gegen schlechten Atem

Wer morgens mit schlechtem Mundgeruch aufsteht, kann sich der antiseptischen Wirkung der Zitrone erfreuen. Bitte das Zitronenwasser ohne Zucker trinken, um Karies zu verhindern.

Zitronenwasser entsäuert den Körper

Obwohl die Zitrone eine sauer schmeckende Frucht ist, wird sie im Körper basisch verstoffwechselt und trägt so zur Entsäuerung des Körpers bei. Ein probates Mittel, um Sodbrennen und Völlegefühl vorzubeugen.

Adstringierende Wirkung

Zitrone wirkt stark adstringierend, entzündungshemmend und wird auch gegen Blutungen empfohlen. Ein Glas Zitronenwasser am Morgen ist gut, um Durchfall vorzubeugen und zu behandeln.

Zitronenwasser hilft beim Abnehmen

Zitronenwasser ist kein Garant für Gewichtsverlust. Die in der Zitrone enthaltene Ballaststoff Pektin schränkt jedoch die Fettaufnahme im Körper ein und sorgt durch Aufquillen im Magen für ein länger anhaltendes Sättigungsgefühl.

Fiebersenkend

Wer einen Grippeprozess mit Fieber durchmacht, kann Zitronenwasser als fiebersenkendes Mittel verwenden. Auch bei hohem Fieber wirkt diese sehr gut.

Gegen Nierensteine

Die regelmäßige Einnahme von Zitronenwasser am Morgen hilft auch vorbeugend und behandelnd gegen Nierensteine, insbesondere, wenn diese noch klein sind.

Zitronenwasser pflegt die Haut

Das natürliche Anti-Aging-Mittel hilft der Haut sich zu regenerieren und bietet eine schützende Wirkung. Als Gesichtswasser angewendet, bekämpft es Bakterien die Akne verursachen können, wirkt insbesondere bei fettiger Haut, strafft das Bindegewebe, schützt vor freien Radikalen und hat durch die enthaltenen Antioxidantien einen Anti-Aging-Effekt, welcher Falten und Flecken beseitigen kann. Das im Zitronenwasser enthaltene Vitamin C wirkt von innen heraus verjüngend. Auf Narben und Altersflecken aufgetragen, hilft das Zitronenwasser dabei, diese zu verringern.

Das perfekte Zitronenwasser

Alles, was Sie dafür brauchen:

  • 1 Zitrone
  • 1/4 kaltes Wasser
  • 1/3 heißes Wasser

Zubereitung:

Die Zitrone heiß abwaschen und vierteln. Alle Teile sorgfältig in eine Karaffe auspressen und das Wasser hinzugeben. Anschließend die ausgepressten Zitronenschalen mit in die Karaffe geben. Das ist ein entscheidender Punkt, denn die Schale enthält besonders viele Nährstoffe. Daher ist es auch besonders wichtig, sie vorher gründlich zu waschen, um mögliche Pestizide zu entfernen. Greifen Sie am besten zu einer Bio-Zitrone.

Extra-Tipp: Auf keinen Fall darf die Wassertemperatur 60 °C übersteigen, da sonst das Vitamin C in der Zitrone zerstört wird.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine angenehme Zeit.

Ihre

Manuela Möckel

Tipps gegen müde Augen am Bildschirm

Tipps gegen müde Augen am Bildschirm

Wer täglich mehrere Stunden am PC verbringt, kennt mit Sicherheit Verspannungen, die sich durch Rückenschmerzen äußern. Darüber hinaus klagen viele Menschen über Ermüdung der Augen und über Kopfschmerzen.

Eine zu starke Beanspruchung der Augen äußert sich durch brennende und müde Augen. Die Augenmuskulatur tut weh und die Fähigkeit des Scharfstellens (Fokussierung) ist vermindert, wodurch man (leicht) verschwommen sieht.

Um die Augen nicht mehr zu strapazieren als tatsächlich nötig, sollten Sie Ihre Arbeitsbedingungen optimieren. Folgende Tipps werden Ihnen dabei helfen, brennende und müde Augen am PC zu vermeiden.

Tipps gegen müde Augen am Bildschirm

Müde Augen vermeiden durch richtiges Aufstellen des Bildschirms

  • Die Entfernung des Monitors zum Auge beträgt zwischen 60 cm und 80 cm. Das ist ungefähr die Länge Ihres ausgestreckten Arms.
  • Die Höhe der Augen entspricht der Oberkante des Bildschirmrahmens.
  • Die Sehachse sollte senkrecht auf den Bildschirm treffen. Deshalb wird der Monitor oben leicht zurückgeneigt.
  • Manche Menschen teilen sich den Arbeitsplatz mit anderen Mitarbeitern: Passen Sie den Bereich jedes Mal Ihren Bedürfnissen an. Es lohnt sich.

Lichtverhältnisse und Beleuchtung am Arbeitsplatz

Um brennende und müde Augen zu vermeiden, sollten Sie auch die Lichtverhältnisse und Beleuchtung bei der Wahl des Arbeitsplatzes miteinbeziehen. Folgende Faustregeln helfen, die Augen zu schonen:

  • Keine Fenster oder helle Lampen im Blickfeld hinter dem Monitor.
  • Reflektionen auf dem Bildschirm vermeiden.
  • Keine direkte Sonneneinstrahlung auf dem Bildschirm.
  • Sehrichtung sollte parallel zu Fenstern sein.
  • Durch defekte Neonlampen kann ein für die Augen sehr anstrengendes Flimmern im Raum entstehen, auch wenn es kaum wahrnehmbar ist.
  • Nachts mittels weiterer Raumbeleuchtung gleichmäßige Lichtverhältnisse schaffen.
  • Ist die Tastatur hell genug und gut zu erkennen?
  • Der Bereich hinter dem Monitor sollte ruhig sein. Bewegungen im Hintergrund durch Mitarbeiter im Büro, Straßenverkehr, Ventilator, Aquarium usw. sind auf Dauer sehr nervend. Also den Bildschirm besser vor eine Wand stellen.
  • Verwenden Sie Tageslichtlampen, um ein helles und natürliches Licht zu bekommen.

Gegen Augenbrennen: Monitor richtig einstellen

Auch falsche Einstellungen am Bildschirm können die Augen unnötig belasten.

Wenn Sie also brennende oder müde Augen vermeiden wollen, sollten Sie folgende Tipps berücksichtigen:

  • Helligkeit den Lichtverhältnissen anpassen, dunkler ist meistens angenehmer.
  • Kontrast erhöhen.
  • Farben nicht zu grell wählen.
  • Wenn Sie das Gefühl haben, dass “Ihr“ Bildschirm die Symptome hervorruft: Testen Sie den Monitor Ihres Kollegen, wenn dieser mal frei hat.
  • Vergrößern Sie das Schriftbild.
  • Je größer die Bildschirmdiagonale, desto angenehmer ist das Arbeiten.
  • Für spezielle Programme ist ein zweiter Bildschirm sehr hilfreich, beispielsweise bei Fotobearbeitungs- oder Grafikprogrammen, wo viele Werkzeugpaletten Verwendung finden.
  • Achten Sie darauf, dass die Bildschirmauflösung richtig eingestellt ist.

Bildschirmreinigung hilft gegen verspannte Augen

  • Denken Sie auch an das regelmäßige Reinigen Ihres Bildschirms. Staub und kleine Flecken machen die Arbeit am Bildschirm unnötig schwer.
  • Wenn möglich reinigen Sie ohne Chemie: Chemische Reinigungsmittel wie Flüssigreiniger können bei empfindlichen Menschen zusätzliche Reizungen hervorrufen. Außerdem belastet es unnötig die Umwelt.

Sehhilfen: Die richtige Brille schont die Augen

Mit der falschen Brille sind brennende und müde Augen vorprogrammiert. Achten Sie daher auf Folgendes:

  • Ein Sehtest zeigt Ihnen, ob Ihre Augengläser noch aktuell sind.
  • Brillengläser reinigen.
  • Kontaktlinsenträger können ab und zu mit einer Brille abwechseln.
  • Es gibt spezielle Bildschirmbrillen, die auf die Distanz zum Monitor angepasst sind. Lesebrille oder Fernsichtbrille sind für die Bildschirmarbeit nur wenig geeignet.

Augenübung gegen brennende oder müde Augen

  • Alle 15 Minuten für 10 Sekunden in die Ferne blicken, damit die Augen wieder eine andere Entfernung fokussieren müssen.
  • Schließen Sie für kurze Momente die Augen.
  • Massieren Sie mit einem Finger leicht den Bereich um die Augen herum.
  • Rollen Sie die Augen nach oben, unten, rechts, links.
  • Schnelles Blinzeln hilft bei trockenen Augen. Wenn das nicht ausreicht, gibt es auch künstliche Tränenflüssigkeit.

Allgemeine Ratschläge zur Entspannung der Augen

  • Durch Schlafmangel leidet das Sehvermögen.
  • Bei Unterzuckerung können Symptome wie Flimmern begünstigt werden.
  • Sorgen Sie für eine ausreichend hohe Luftfeuchtigkeit.
  • Meiden Sie Luftzug, wie er z. B. durch Klimaanlagen entsteht.
  • Allgemeine Hinweise für einen ergonomischen Bildschirmarbeitsplatz sollten berücksichtigt werden.
  • Machen Sie „Büroübungen“, um Verspannungen und Rückenschmerzen schon vor der Entstehung vorzubeugen.
  • Zigarettenrauch bewirkt eine zusätzliche Augenreizung.
  • Übermäßiger Alkoholgenuss am Vorabend beeinflusst die Sehkraft negativ.

Wenn Sie diese Ratschläge beachten, wird Ihre Arbeit am Bildschirm deutlich angenehmer sein.

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Gesundheitliche Grüße

Ihre

Manuela Möckel

 

Erkältung – Die besten natürlichen Antibiotika

Erkältung – Die besten natürlichen Antibiotika

Im Herbst, wenn die Tage wieder kürzer werden und die Natur sich auf den kommenden Winter einstellt, braucht auch unsere Gesundheit besonders viel Zuwendung. Spätestens jetzt wird uns allen klar, dass die Sommerwärme auch in diesem Jahr wieder von den kühlen Herbststürmen davon gefegt wird. Herbstzeit ist daher auch Erkältungszeit.

Pünktlich zum Herbstanfang schnieft und hustet Deutschland in Bussen, Bahnen, auf Spielplätzen und im Büro. Etwa jeder Zweite leidet ein- oder zweimal pro Saison unter einer Erkältung. Jeden Zwölften trifft es sogar drei- bis viermal. Da hilft nur eins: Sich fit für den „Viren-Dschungel“ machen. Für die nächsten Tage sagen die Wetterfrösche 14 Grad vorher, am Wochenende sollen es sogar nur noch um die zehn Grad werden – begleitet von fiesem Regen. Genau die richtige Ausgangslage für eine ordentliche Erkältung mit all ihren unangenehmen Begleiterscheinungen und Einschränkungen.

Aber was genau steckt eigentlich dahinter?

Die Erreger, die uns mit unschöner Regelmäßigkeit Husten, Schnupfen und Heiserkeit bescheren, gehören zu den Viren und zwar im Frühling, Sommer und Herbst in der Regel zur Gruppe der Rhinoviren, im Spätherbst und Winter dagegen meist zu den RS- (=Respiratory Syncytial) oder den Influenza-Viren. Letztere sind die Erreger der „echten Grippe“. Diese winzigen Eindringlinge brauchen für ihre Vermehrung lebende Zellen, oft sogar einen ganz bestimmten Zelltyp, in denen sie nach dem Eindringen ihre DNA oder RNA – also ihre Erbinformation – freisetzen können. Sie übernehmen dann die Kontrolle über einen Teil des Stoffwechsels der befallenen Zelle und bringen diese so dazu, neue Viruspartikel herzustellen. Die so entstehenden neuen Viren attackieren Nachbarzellen und so breitet sich die Infektion weiter aus.

Glücklicherweise verfügt der menschliche Körper über eine Reihe Abwehrmechanismen. Die Übertragung der Viren erfolgt als so genannte Tröpfcheninfektion.

Die beim Niesen und Husten versprühten erregerhaltigen Schleimtröpfchen werden von Gesunden eingeatmet. Rhino- und RS-Viren können außerdem über infizierten Schleim an den Fingern „weitergereicht“ werden. Besonders gefährdet für eine Ansteckung sind übermüdete oder psychisch erschöpfte Personen, außerdem Menschen, die an einer Allergie im Nasen-Rachenraum leiden (Heuschnupfen, Asthma) sowie Frauen in der Mitte zwischen zwei Perioden.

Was ist der Unterschied zu einer Grippe?

Lesen Sie dazu einen interessanten Artikel auf www.gesundheitsinformation.de vom Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG), einer unabhängigen, privaten und gemeinnützigen Einrichtung, die auf Initiative des Gesetzgebers gegründet wurde, um die Wirksamkeit medizinischer Behandlungen zu bewerten.

Mit den Symptomen sind die Meisten von uns nur allzu gut vertraut

Ein bis drei Tage nach der Ansteckung verspürt man ein unangenehmes Kribbeln in Nase und Rachen. Anschließend fängt die Nasenschleimhaut an, Unmengen wässrig-klaren Schleims zu produzieren und man beginnt zu niesen. Meist ist die Körpertemperatur nur gering oder gar nicht erhöht und man fühlt sich zwar beeinträchtigt, aber nicht schwer krank. Das Nasensekret wird mit der Zeit dickflüssiger, grünlich-gelb und die Menge nimmt ab. Zu diesem Zeitpunkt kommt dann oft ein unangenehmer Husten dazu. Nach 4-10 Tagen verschwinden die Symptome meist wieder, der Husten hält allerdings oft noch länger an.

Bei geschwächtem Immunsystem kommt es häufig zu Sekundärinfektionen mit Bakterien.

Deutliches Indiz dafür ist die Farbe des abgesonderten Schleims. Ist dieser gelb bzw. grünlich, kann es sich um Bakterien handeln. In diesen Fällen ist es ratsam, einen Arzt aufzusuchen. Bakterien lassen sich in der Regel gut mit Antibiotika behandeln.

Antibiotika sind Substanzen, die die Vermehrung von Bakterien behindern (bakteriostatische Wirkung) oder Bakterien abtöten (bakterizide Wirkung). Antibiotika helfen normalerweise nicht gegen Erkältungen und sollten wegen möglicher Nebenwirkungen nur bei Komplikationen eingesetzt werden. Wer glaubt, sie seien eine Errungenschaft der Wissenschaft, der irrt. Antibiotika gibt es seit jeher auch in der Natur. Sie sind eine der Geheimwaffen im Überlebenskampf der Natur selbst, denn es handelt es sich um Stoffe, mit denen sich Pflanzen selbst wirkungsvoll gegen schädliche Keime verteidigen. Es wird geschätzt, dass es bis zu 100.000 verschiedene natürliche Antibiotika gibt.

Liste von natürlichen Antibiotika

Einige der bekanntesten natürlichen Antibiotika möchte ich Ihnen nachfolgend vorstellen:

Natürliches Antibiotikum - Knoblauch

Knoblauch

Knoblauch ist wohl das bekannteste natürliches Antibiotikum. Er ist nicht nur in der Lage Bakterien im Körper zu bekämpfen, sondern er setzt auch Viren und Pilzen zu. Wichtigster Inhaltsstoff ist die Aminosäure Alliin. Das zunächst geruchlose Alliin wird beim Zerkleinern durch ein Enzym in Allicin umgewandelt, das dann den typischen Geruch verursacht. Allicin tötet sowohl Bakterien und Viren als auch Pilze und Hefezellen ab.

Oregano

Auch Oregano ist in seiner antibakteriellen Wirkung vergleichbar mit verschiedenen Antibiotika. Amerikanische Forscher aus Georgetown zeigten in ihren Studien, dass bereits geringe Mengen des Kräuter-Öls das Wachstum verschiedener Bakterienarten im Reagenzglas ebenso stark unterdrücken wie gängige Antibiotika.

Bereits 3000 vor Christi beschrieben die Babylonier Oregano als Heilmittel für Lungen- und Infektionskrankheiten. Sie setzten Oregano aber auch gegen Asthma und Bronchitis ein. Forscher an der Georgetown University in Washington, D.C. haben die Wirksamkeit des Oregano-Öls gegen Pilzbefall dokumentiert. In der Studie kamen die Forscher zu dem Schluss, das Oregano das Gewebe vollständig von Pilzen reinigt, besonders von Candida albicans.

Weitere Forschungen ergaben, dass das Oregano-Öl den Staphylococcus, einschließlich der medikamentenresistenten Typen, zerstört. Eine 1996 im Medical Science Research veröffentlichte Studie kam zu dem Ergebnis, dass Oregano-Öl auch Viren zerstört. So wurden Viren der Gattung Ribonukleinsäure (RNS) und Desoxyribonukleinsäure (DNS) – einschließlich der Arten, die Gürtelrose, Windpocken und Herpes genitalis verursachen – vernichtet, als sie dem Oregano ausgesetzt wurden.

Olivenblattextrakt

Olivenblattextrakt enthält Phenole, besonders Oleuropein, die starke antimikrobielle, antioxidative und antientzündliche Aktivität zeigten. In der Forschung wird vermutet, dass Inhaltsstoffe des Olivenblattes eine Wechselwirkung mit Proteinen von Virenpartikeln eingehen und damit die Infektionskraft und Vermehrung von Viren verhindern, von denen man weiß, dass sie Erkältungen, Grippe und andere Infektionen der unteren Atemwege verursachen.

Astragalus

Jeder Chinese kennt die Heilpflanze Astragalus. Sie wird in China sowohl als konzentriertes als auch als Kombinationspräparat gegen Erkältungen und Grippe verkauft. Astragalus ist reich an Polysacchariden, Flavonoiden, vielfältigen Spurenelementen, Mineralien und Aminosäuren, von denen alle zu seinen Immunsystem unterstützenden Eigenschaften beitragen.

Natürliches Antibiotikum - Granatapfel

Granatapfel

Studien des israelischen Wissenschaftlers Prof. Ephraim P. Lansky belegen: Mit den Inhaltsstoffen des Granatapfels wird eine umfassende Schutzfunktion vor Erkältungsviren und Bakterien gewährleistet. Selbst gegen starke Grippeviren wirken sie wie ein Schutzwall. Die Kombination aus Vitaminen, Mineralien, Spurenelementen und sekundären Pflanzenstoffen kann das körpereigene Schutzsystem auf natürliche Weise unterstützen und stärken.

Salbei

Der Name Salbei kommt vom lateinischen „Salvia“ und weist auf seine Verwendung hin, da er übersetzt soviel wie „heilen“ bedeutet. Besonders bekannt ist dessen antibakterielle Wirkung, weshalb er vielfach als Hausmittel gegen Nasennebenhöhlenentzündungen und bei Halsschmerzen angewendet wird. Salbei ist ein ausgezeichnetes Mittel gegen Erkältung.

Ingwer

Ingwer enthält eine Fülle von sekundären Pflanzenstoffen, darunter besonders viele ätherische Öle, die Bakterien und Viren zerstören können. Eine Gruppe, die Gingerole, haben eine ähnliche Struktur wie das Schmerzmittel Acetylsalicylsäure (z. B. in Aspirin). Auf ihnen beruht die schmerzstillende und fiebersenkende Wirkung des Ingwers.

Cranberry

Cranberry enthält viel Vitamin C, Pektine, Mineral- und Gerbstoffe sowie Fruchtsäuren. Die Beeren haben eine fiebersenkende Wirkung und werden gerne zur Unterstützung bei der Behandlung von Erkältungskrankheiten verwendet. Cranberrys enthalten Pflanzenstoffe, die sich wie ein Schutzfilm über die Schleimhaut legen. Bakterien finden dadurch weniger Andockstellen und müssen aufgeben.

Heidelbeeren

Heidelbeere

Hildegard von Bingen war die Erste, die im Mittelalter die gesundheitsfördernde Wirkung der Heidelbeere in ihren natur- und heilkundlichen Schriften beschrieb. Sie hob ihre Heilkraft im Besonderen gegen Husten und Schwindsucht hervor.
Der Hauptwirkstoff der Heidelbeere ist das Anthocyan, auch Myrtilin genannt. Der blaue Farbstoff wirkt wie ein natürliches Antibiotikum. Außerdem hält es die Blutgefäße elastisch und unterstützt die Blutbildung. Die in den Heidelbeeren enthaltenen Carotine stärken die Immunkraft. Das Vitamin C schützt zudem vor Erkältungen.

Collodiales Silber

Collodiales Silber wirkt als Katalysator und blockiert ein Enzym, das alle Einzeller wie Bakterien, Pilze und Viren für ihren Stoffwechsel benötigen. Es erstickt sozusagen die gesundheitsschädlichen Organismen. Ein Absterben krankheitserregender Mikroorganismen, die gegen Antibiotika bereits immun waren, ist nach der Verabreichung von colloidalem Silber beobachtet worden. Viren und Pilze werden abgetötet und können nicht mehr mutieren, während Hautzellen-Enzyme und freundliche Bakterien nicht geschädigt werden und das Immunsystem nicht geschwächt wird.

Grapefruitkern-Extrakt

Zu Recht wird Grapefruitkern-Extrakt als pflanzliches Antibiotikum bezeichnet, denn die antibakteriellen und antifungalen Eigenschaften des Grapefruitkern-Extrakts sind durch Studien belegt. Eine im „Journal of Orthomolecular Medicine“ veröffentlichte Studie an 749 Bakterienstämmen und 93 Pilzstämmen zur Wirksamkeit von Grapefruitkern-Extrakt hat diese an 249 Staphylococcus aureus, 86 Coli sp, 77 Enterobacter sp., 22 Klebsiella sp, 18 Proteus sp., 22 Schimmelpilzstämmen und 71 Hefepilzstämmen nachgewiesen. (Ionescu, G./Kiel. R./Wichmann-Kunz, F./Williams, Ch./Bäml, L./Levine, S.: „Oral Citrus Seed Extract in Atopc Scema: In vitro and in vivo studies on Intestinal Microflora“, Journal of Orthomolecular Medicine, Vol 5, No,3 USA, 1990)

Reishi

Reishi hat antibakterielle, antivirale und antimykotische Eigenschaften. In der Naturheilkunde werden dem Vitalpilz schleimlösende, hustenstillende und regenerierende Wirkungen auf die Bronchialschleimhaut zugeschrieben.

Wie kann man sich vor Erkältungen schützen?

Um einer Ansteckung mit Erkältungsviren vorzubeugen, sollte man regelmäßig die Hände waschen und benutzte Taschentücher beseitigen. Soweit möglich empfiehlt es sich Menschenansammlungen zu meiden.

Die Empfänglichkeit des Körpers gegenüber den Krankheitserregern kann man vermindern, indem man Zugluft und trockene Heizungsluft vermeidet (regelmäßig lüften, gegebenenfalls nasse Handtücher verteilen). Die Abwehrkräfte werden durch regelmäßige körperliche Bewegung gestärkt, durch ausreichend Schlaf und eine gesunde Ernährung.

Eine den Gesamtbedarf abdeckende Aufnahme von Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen ist durch die normale Ernährung nicht immer möglich. Daher ist eine Nahrungsergänzung mit Multivitaminen und Mineralstoffen meist sinnvoll, zumal das frische Obst und Gemüse durch Lagerung, Lichteinwirkung und Zubereitung (kochen) schnell wichtige Vitamine verliert. Darüber hinaus gibt es Studien, die die Wirksamkeit von Multivitaminpräparaten zur Vorbeugung von Erkältungskrankheiten bestätigen.

Hier kommt insbesondere dem Vitamin C eine hervorragende Bedeutung zu. Eine neue Studie konnte zeigen, dass insbesondere Vitamin C als Ester C in einer Dosierung von 500 mg/Tag den gesamten Winter über eingenommen dazu führte, dass die Teilnehmer signifikant weniger häufig erkältet waren als die Mitglieder der Kontrollgruppe, die ein Placebo (= Scheinpräparat) einnahmen. Außerdem waren die Symptome bei der Vitamin C-Gruppe weniger ausgeprägt und schneller überstanden.

Ähnliche Erfolge konnten bei einer Studie beobachtet werden, in der die Versuchspersonen 3 Monate lang ein Knoblauch-Präparat einnahmen. In der Knoblauchgruppe traten Erkältungen nur knapp halb so häufig auf wie in der Placebogruppe. Diejenigen, die trotz Knoblauch eine Erkältung bekamen, erholten sich schneller und hatten ein deutlich vermindertes Risiko sich erneut zu erkälten.

Hausgemachter Sirup ist vielfach stärker als Antibiotika

Dieser Sirup enthält 4 Zutaten, die Sie auf jeden Fall zu Hause haben:

  • ½ Tasse Bio-Honig,
  • 6-7 Knoblauchzehen,
  • ¼ Tasse Apfelessig
  • ein halbes Glas Wasser

Knoblauch zerdrücken, in ein Glas geben und die restlichen Zutaten hinzufügen. Vermischen Sie alles gründlich. Verschließen Sie das Glas und stellen Sie es über Nacht in den Kühlschrank. Am nächsten Tag gießen Sie den Sirup durch ein Sieb oder ein Stück Gaze. Lagern Sie ihn an einem kühlen und dunklen Ort.

Dosierung:

Wenn Sie Ihr Immunsystem stärken wollen, dann trinken Sie täglich 5-7 Tropfen. Wenn Sie ein ernstes Gesundheitsproblem, wie einen anhaltenden Husten haben, sollten Sie alle zwei Stunden einen Esslöffel des Sirups zu sich nehmen.

Herzliche Grüße und bleiben Sie gesund

Ihre

Manuela Möckel

 

Der Herbst ist da  – Noch jetzt Vitamin D tanken

Der Herbst ist da – Noch jetzt Vitamin D tanken

Sicherlich haben Sie es schon bemerkt, die Tage sind schon wieder kürzer und auch die Sonne strahlt nicht mehr so stark wie im Hochsommer. Allerdings ist das noch lange kein Grund um traurig zu sein. Wer den Herbst richtig zu nehmen weiß, baut für einen gesunden und behaglichen Winter vor.

Jetzt ist die allerbeste Zeit, um unser Immunsystem so richtig auf Trab zu bringen. Ein langer Spaziergang in der Herbstsonne ist eine Wohltat für unseren Körper. Und wir schlagen gleich zwei Fliegen mit einer Klappe. Unser Körper bekommt dabei nicht nur die Bewegung, die er so dringend braucht, sondern auch das Sonnenlicht, welches er für die Bildung von dem lebenswichtigen Vitamin D benötigt.
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Vitamin D aktiviert Immunsystem

Wir können Vitamin D kann zwar auch über die Nahrung aufnehmen (es ist zum Beispiel in Aal und Lachs, aber auch in Fetten wie Butter und Margarine sowie in Feldsalat enthalten), doch bedauerlicherweise nicht in ausreichender Menge. Den größten Teil bildet unser Körper jedoch selbst, wenn Sonnenlicht auf die Haut trifft. Besonders nachher in den Wintermonaten leiden die meisten von uns allerdings an einem Vitamin-D-Mangel, da unser Körper dieses Vitamin nur mithilfe von Sonnenlicht bilden kann. Hergestellt wird das Vitamin in Ihrer Haut. Je mehr UVB-Strahlen sie bekommt, desto aktiver wird sie.

So tanken Sie Vitamin D

Vitamin D tankenUm einen normalen Vitamin-D-Spiegel zu erreichen, sollten wir jetzt die letzten sonnigen Spätsommertage nutzen und so viel Zeit wie möglich draußen verbringen. Wenigstens 30 Minuten Sonneneinstrahlung pro Tag sind notwendig, damit die körpereigene Herstellung von Vitamin D ablaufen kann.  Für diese kurze Weile sollten Sie übrigens ohne Sonnenschutz sein. Denn sonst erreichen die Strahlen Ihre hauteigenen Vitamin-D-Produktionsstätten nicht.

Damit Ihre Haut keinen Schaden davon trägt, sind die Zeiten zwischen neun und elf Uhr sowie zwischen 15 und 16 Uhr optimal. Auch, wenn Sie nur auf dem Weg in die Kantine Ihre Unterarme frei machen und Ihr Gesicht in die Sonne halten, regen Sie Ihre körpereigene Vitamin-D-Produktion schon an.Falls Ihnen das nicht möglich ist und die Tage immer düsterer werden, darin sind sich die Wissenschaftler einig, ist die tägliche Zufuhr von Vitamin D in Form von Fertigpräparaten auf jeden Fall sinnvoll.  Sie reduzieren so auch die Anfälligkeit für Erkältungen.

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Empfehlung:

Vitamin D3+
Wissenschaftlicher Durchbruch

Forscher der Universität Kopenhagen fanden heraus, dass Vitamin D „das Sonnenvitamin“ nicht nur für stabile Knochen, sondern gleichzeitig auch für unser Immunsystem unentbehrlich ist. Fehlt dieses Vitamin, kommen bestimmte Killerzellen unseres Immunsystems, die sogenannten T-Zellen, nicht in Gang. Ohne Vitamin D wären die T-Zellen „blind“ gegenüber Angreifern. Carsten Geisler, der Leiter des dänischen Forscherteams erklärt seine Entdeckung folgendermaßen:

„… Wenn eine T-Zelle auf einen Krankheitserreger trifft, kommt es sofort zu einer chemischen Reaktion. Sie fährt eine Art Antenne, einen Vitamin-D-Rezeptor, aus, der nach dem Vitamin sucht… Wenn die Zelle nicht genug Vitamin D im Blut findet, wird sie nicht aktiv und die Abwehr der Krankheitserreger misslingt… Es ist ein wissenschaftlicher Durchbruch…“

Link: Die dänische Studie erschien im Fachmagazin Nature Immunology (Englisch).

So viel Vitamin D brauchen Sie täglich

Die DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) empfiehlt für Erwachsene bis 65 Jahre eine tägliche Dosis von 5 g (200 IE) aus Nahrung, Zusätzen und Sonnenbestrahlung. Jenseits der 65 werden 10 g (400 IE) empfohlen. Wissenschaftler sind jedoch der Ansicht, dass die heute empfohlenen Werte zu niedrig sein könnten. Es handelt sich dabei um Mindestwerte, die für die Vermeidung schwerer Knochenkrankheiten nötig sind.

Tanken Sie deshalb jetzt im Freien auf! Allerdings in einem der Gesundheit zuträglichen Maß!

Genießen Sie die letzten Sonnentage und bleiben Sie gesund!

Ihre

Manuela Möckel

 

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OPC – Hilfe aus der Natur gegen freie Radikale

OPC – Hilfe aus der Natur gegen freie Radikale

Mit OPC dem Alter wirksam vorbeugen?

Mit der Zeit wird jeder Mensch älter. Das Altern ist ein sehr komplexer Mechanismus. Schon beim Vergleich von Menschen in Bezug auf Gesundheit, Alter, Aussehen und Lebensqualität kann man erkennen, dass beim Altern sehr viele Faktoren eine Rolle spielen. Neben den bekannten Ursachen wir falsche und vitalstoffarme Ernährung, Übergewicht, Rauchen, Alkohol, fehlende körperliche Bewegung sowie soziale und psychologische Faktoren sind die im Alter abnehmenden Hormone für den Alterungsprozess mitverantwortlich.

Bis Mitte 45 fühlen sich die meisten Menschen fit, gesund, körperlich und geistig leistungsfähig und auf voller Höhe, verfügen über eine gesunde und elastische Haut und stehen beruflich und privat meist sehr gut da. Berufliche Spitzenleistungen werden ebenso wie eine durchzechte Nacht bestens vertragen. Aber ab dem 50. Lebensjahr machen sich je nach Lebensstil langsam körperliche Alterungserscheinungen bemerkbar. Denn das Altern ist der Ausdruck von verschiedenen körperlichen Mangelerscheinungen sowie Veränderungsprozessen im Körper.

Für Wissenschaftler und Ärzte ist der Vitalstoff OPC das Vitamin für das 3.Jahrtausend. Vor allem im Kampf gegen die freien Radikale soll OPC Wunder wirken.

Was ist eigentlich dran an dem Super-Vitamin?

Das Antioxidans OPC (Oligomere Proanthocyanidine) wurde schon 1948 von Prof. Jack Masquelier entdeckt. Er stellte fest, dass die Substanz eine starke Schutzwirkung auf die Blut- und Lymphgefäße hatte und das damit vielen Krankheiten vorgebeugt werden kann. Das Mittel hilft dem Körper, die freien Radikale in Schach zu halten, denn diese gelten inzwischen als die Hauptverantwortlichen für den Alterungsprozess. Seine hervorragenden Wirkungen auf unsere Gesundheit wurden jedoch erst viel später bekannt.

Es kommt vor allem in den Schalen oder Kernen von Obst und Gemüse vor. Dazu gehören u. a. Äpfel, Erdbeeren, Heidelbeeren, Kirschen, Weintrauben, Orangen, aber auch in Erdnüssen, Zwiebeln und Rotwein. Da OPC in den Schalen vom Obst und Gemüse vorkommt, kann unser Körper es nicht aufnehmen. Aufgrund veränderter Anbaumethoden, langer Transportwege, Lagerung, Haltbarmachung und als Folge moderner Speisenzubereitung wird es zunehmend schwerer, den Bedarf an Antioxidantien über die tägliche Nahrung zu decken.

OPC

OPC ist der wirkungsvollste bekannte Schutz für das Herz-Kreislauf-System

Als Antioxidans bzw. Schutzfaktor gegen diese freien Radikalen wirkt OPC ca.20-fach stärker als Vitamin C und etwa 50-fach stärker als Vitamin E. Bei enger Bindung und guter Haftung an das Bindegewebe (Kollagen) erthält OPC die Elastizität der Gefäßwände und schützt vor Brüchigkeit.

Es wird innerhalb von Minuten über die Mund- oder Magenschleimhaut ins Blut aufgenommen und verteilt sich in verhältnismäßig kurzem Zeitraum in all die verschiedenen Organe sowie im gesamten Körpergewebe, bis hin zu Haut, Haaren und Nägeln. Es ist absolut ungiftig und wird vom Körper weitestgehend verwertet.

OPC ist wasserlöslich, erreicht nach 45 Minuten seine höchste Konzentration im Blut und bleibt bis zu 72 Stunden wirksam (statt 2 bis 4 Stunden bei Vitamin C und E). Es passiert ebenso wie Vitamin C die Blut-Hirn-Schranke und entfaltet seine Wirkung auch im Gehirn. Bereits nach 24 Stunden hat sich die Widerstandsfähigkeit der Blutgefäße verdoppelt. Es wird sehr schnell vom Körper aufgenommen; schon wenige Minuten nach Einnahme ist es im Blut nachweisbar.

Anne Somin berichtet in „Das OPC Gesundheitsbuch“ (erschienen 1998 im Scherz Verlag) von brüchigen und durchlässigen Kapillaren als Folge von OPC-Mangel, mit all den damit verbundenen Folgekrankheiten.

Durch unsere heutigen Ernährungsgewohnheiten ist eine ausreichende Versorgung mit diesem wichtigen Wirkstoff jedoch nicht vollständig gewährleistet. Da OPC hochkonzentriert nur in Pflanzenteilen wie Rinde, Schalen und Kernen vorkommt ist es schwer möglich die benötigte Menge durch die Nahrung aufzunehmen. Gerade Traubenkerne, die die höchste Konzentration an OPC enthalten werden durch kernlose Trauben, die immer mehr in unseren, Obstregalen auftauchen, ersetzt. OPC ist deshalb eine gute Ergänzung für alle, die sich nicht ständig um eine ausgewogene und vitaminreiche Ernährung kümmern können, viel unterwegs sind oder sich im Dauerstress befinden.

Nahrung mit viel OPC hilft:

  • vorzeitige Zeichen des Alterns zu reduzieren oder zu verhindern wie Falten
  • Physische Störungen, die Kraft und Lebensenergie rauben Mentale Störungen
  • Gedächtnisverlust
  • schädliches Cholesterin aus Ihrem Körper auszuschwemmen
  • schützt die Gefäßwände vor der schädigenden Wirkung von Cholesterin

Auch die gesundheitsfördernde Wirkung des Rotweines ist auf den OPC Gehalt zurückzuführen. Doch auch hier ist es schwierig durch einen hohen Rotweinkonsum die nötige Konzentration an OPC zu erreichen, da ca. 2 Liter Rotwein täglich nötig wären.

Einsatz in der Kosmetik

Seine antioxidative Eigenschaft und seine hohe Anziehungskraft an das Bindegewebe begründen den Einsatz von OPC. Durch die Stabilisierung von Kollagen und Elastin erhält die Haut ihre Geschmeidigkeit und Jugendlichkeit. Es schützt, repariert und baut zusammen mit Vitamin C Kollagen und Elastin auf und bekämpft die altmachenden Einflüsse wie UV- Licht. Deshalb ist dieses „Supervitamin“ auch für die Pflege der Haut unentbehrlich.

OPC ist deshalb eine gute Ergänzung für alle, die sich nicht ständig um eine ausgewogene und vitaminreiche Ernährung kümmern können, viel unterwegs sind oder sich auch im Dauerstress befinden. Nicht zuletzt ist OPC ein reines Naturprodukt, vorausgesetzt, man kauft es in guter Qualität.

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Mit den besten Grüßen und bleiben Sie gesund

Ihre

Manuela Möckel

 

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Über mich

Hallo, schön dass Sie mich gefunden haben. Mein Name ist Manuela Möckel, ich bin Jahrgang 1970, Mutter von 4 tollen Kindern und ich lebe mit meiner Familie im schönen Beeskow, das liegt in der Nähe von Frankfurt/Oder in Brandenburg. Vor langer Zeit hatte ich wirklich erhebliche Probleme mit meiner Gesundheit und war auf der Suche nach Alternativen! Ich wollte weg von stark wirkenden Arzneimitteln und selbst aktiv etwas für meine Gesundheit tun. Das Thema Gesundheit und was auch immer damit zu tun hat, hat mich schon immer brennend interessiert. Darüber möchte ich erzählen und Ihnen berichten.

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