Tipps gegen Frühjahrsmüdigkeit

Tipps gegen Frühjahrsmüdigkeit

Der Frühling ist da! Die Krokusse sprießen, Birken ergrünen und die Forsythien strahlen. Und wir? Wir sind müde und schlapp. Denn wieder einmal geht es um das Phänomen Frühjahrsmüdigkeit. Nein, dieses Phänomen ist ausnahmsweise Mal keine Erfindung der Pharmaindustrie. Frühjahrsmüdigkeit zu Beginn der wärmeren Jahreszeit gibt es wirklich. Warum gibt es diese Frühjahrsmüdigkeit? Mit unseren Tipps gegen Frühjahrsmüdigkeit werden Sie wieder fit!

Was ist Frühjahrsmüdigkeit?

Frühjahrsmüdigkeit ist den meisten von uns ein Begriff. Wenn die Temperaturen steigen, fühlt sich jeder Zweite in Deutschland gereizt und abgeschlagen, müde und antriebslos.

Biologisch gesehen erwacht unser Organismus nach der kalten Jahreszeit aus einem kleinen Winterschlaf und der Körper muss sich im Frühjahr erst wieder an die geänderte Situation gewöhnen. Wechselnde Außentemperaturen fordern dem Kreislauf manches ab. Hinzu kommt eine Hormonumstellung: Noch produziert unser Körper aufgrund des fehlenden Sonnenlichts den Müdemacher Melatonin. Die Produktion des Glückhormons Serotonin kommt nur langsam in Gang. Das alles strengt unseren Körper an und macht müde.

Außerdem schwanken die Temperaturen im Frühling stark: mal ist es warm, dann wieder kalt und feucht. Dieser ständige Wechsel belastet unseren Organismus und ist für unseren Kreislauf und die Gefäße sehr belastend. Zudem essen wir im Winter meist zu fettig und zu kalorienreich. Der Vitaminmangel begünstigt Müdigkeit, Schlappheit und Kopfschmerzen. Bis sich der Körper an die Umstellung gewöhnt hat, kann es allerdings zwei bis vier Wochen dauern.

Frühjahrsmüdigkeit kann sich durch ganz verschiedene Symptome äußern – angefangen von der typischen Müdigkeit und einem ausgeprägten Schlafbedürfnis bis hin zu:

  • Wetterfühligkeit,
  • Abgeschlagenheit,
  • Schwindel,
  • Kreislaufproblemen und
  • Gereiztheit.

Welche Ursachen genau hinter der Frühjahrsmüdigkeit stecken, haben Forscher noch nicht gänzlich klären können. Eine wichtige Rolle bei der Frühjahrsmüdigkeit spielen in jedem Fall die Wetterumstellung und die längeren Tage: Mit den ersten wärmeren Tagen weiten sich die Blutgefäße, der Blutdruck sinkt ab, man fühlt sich müde und schwach.

Was tun gegen die Frühjahrsmüdigkeit?

Wenn auch Sie damit zu kämpfen haben, dann habe ich folgende Tipps gegen die Frühjahrsmüdigkeit:

Frische Luft

Möglichst viel frische Luft tanken. Wenn Sie im Büro sind, öffnen Sie so oft es die Temperaturen erlauben die Fenster. Frische Luft versorgt unser Gehirn mit Sauerstoff und vertreibt die Müdigkeit. Genießen Sie eine Frischluftdusche: Stehen Sie vor geöffnetem Fenster. Atmen Sie dann ein paar Mal tief durch. Dann halten Sie die Luft an, so lange es Ihnen möglich ist. Danach saugen Sie förmlich frische Luft in sich hinein. Diese wird dann gleich zum Gehirn transportiert. Das tut gut und „ermunert“ die müden Zellen.

Bewegung

Bewegen Sie sich so viel wie möglich. Gehen Sie täglich an der frischen Luft spazieren oder planen Sie eine kleine Runde mit dem Fahrrad ein. Schon ein kurzer Spaziergang wirkt Wunder. Nutzen Sie am besten jede Gelegenheit, den Körper auch im Alltag zu bewegen: Benutzen Sie zum Beispiel die Treppe anstatt des Fahrstuhls oder steigen Sie eine Station früher aus dem Bus und laufen Sie den Rest.

Strecken Sie die müden Glieder so oft es geht in die Sonne, auch wenn es noch ein wenig kalt sein sollte. Es gibt für jede Temperatur die richtige Kleidung.

Frühjahrsmüdigkeit - Bewegung

Mehrere Mahlzeiten

Verzichten Sie auf „schwere“ und üppige Mahlzeiten. Bevorzugen Sie mehrere kleine Mahlzeiten verteilt auf den Tag. belastet unseren Körper weniger und damit haben wir auch weniger Ermüdungserscheinungen.

Jetzt im Frühling verlangt unser Körper insbesondere vitaminreiche Nahrung, von der er in den Wintermonaten in der Regel eher weniger bekommt.

Viel trinken

Auch das freut unseren Organismus. Wasser ist das Lebenselixier schlechthin. Wenn der Blutdruck durch die steigenden Temperaturen sinkt, kann Wasser ihn wieder nach oben bringen. Müdigkeit resultiert häufig auch aus einer zu geringen Flüssigkeitsaufnahme. Deshalb über den Tag verteilt möglichst viel trinken – am besten Wasser, Tee oder andere ungesüßte Getränke.

Ich stelle mir täglich gleich am Morgen eine große Kanne mit Tee auf den Schreibtisch – also in direkter Griffnähe. Während des Tages trinke ich immer wieder mal ein Glas, sodass am Abend die Kanne leer ist.

Wechselduschen

Dass Wechselduschen den Kreislauf in Schwung bringen, ist ja bekannt. Und genau deshalb sind solche Duschen auch ideal, um die Frühjahrsmüdigkeit zu vertreiben. Eine Wechseldusche am Morgen oder auch nur zwischendurch die Arme und den Nacken abwechselnd kalt/warm spülen, weckt neue Lebensgeister. Achten Sie darauf, immer mit kaltem Wasser aufzuhören.

Genießen Sie die Gesellschaft

Ob Freunde, gute Bekannte oder eine andere Gesellschaft, in der Sie sich wohlfühlen – vereinbaren Sie Treffen oder suchen Sie die Gesellschaft. Nicht im Bett verkriechen und der Müdigkeit nachgeben. Davon raten Mediziner im Zusammenhang mit der Frühjahrsmüdigkeit sogar ab.

Öl-Kur gegen Frühjahrsmüdigkeit

Minze und Rosmarin gelten als belebend. Aus diesen Pflanzen gewonnenes Öl ist also genau das richtige Mittel, um Frühjahrsmüdigkeit und Abgeschlagenheit zu überwinden: Nehmen Sie morgens ein Rosmarin-(Fuß-)Bad, reiben Sie sich tagsüber immer mal wieder ein Tröpfchen Minzöl auf die Schläfen. Abends lässt Sie dann ein Lavendel-Bad entspannen und tief schlafen.

Sanft fasten hilft bei Müdigkeit

Nein, auf Nulldiät sollten Sie sich jetzt natürlich nicht setzen. Aber es gibt Menschen, die die Frühjahrsmüdigkeit mit einer sanften Fastenkur schnell überwinden. Ein Fastentag mit Kräutertee, frisch gepressten Säften und viel frischem Obst und Gemüse kann Wunder wirken. Der Organismus wird von überflüssigem Ballast befreit und erhält alle wichtigen Vitamine und Spurenelemente.

Im Frühjahr früh aufstehen

Trotz bleierner Frühjahrsmüdigkeit zeitig aufstehen? Klingt erstmal ganz schön gemein! Doch leider bringt es nicht viel, dem ersten Impuls nachzugeben und bis in die Puppen zu schlafen. Besser: den Tagesrhythmus nach der Sonne richten. Beginnen Sie den Tag früh – und gehen Sie früh schlafen. Hintergrund: Nur genügend Tageslicht sorgt dafür, dass das Glückshormon Serotonin ausgeschüttet und Melatonin abgebaut wird. So meistert Ihr Körper die Hormonumstellung schneller – und Sie können den Frühling endlich genießen.

Gesunde Kost bei Frühjahrsmüdigkeit

Während der frühjahrsbedingten Hormonumstellung benötigt der Körper mehr Vitamine und Proteine als normalerweise. Unterstützen können Sie Ihren Organismus deshalb mit einer ausgewogenen Ernährung. Nehmen Sie viel Obst und Gemüse zu sich, langen Sie bei Hülsenfrüchten, Sprossen, Vollkornprodukten und Eiweiß ordentlich zu. Außerdem gilt: Besser mehrere kleine Portionen essen, als wenige große. Dann hat die Frühjahrsmüdigkeit keine Chance!

Obst und Gemüse gegen Frühjahrsmüdigkeit+

Tee gegen Frühjahrsmüdigkeit

Kräutertees mit getrockneten Brennnesseln, Löwenzahn und Birkenblättern pushen den Stoffwechsel und regen die Nieren- und Darmfunktion an. Genau das Richtige, um den frühlingsmüden Körper auf Trab zu bringen. Nach einer zweiwöchigen Kur, während der Sie jeden Tag 1 Liter dieser Tee-Mischung trinken, fühlen Sie sich garantiert fit für den Frühling!

Vitaminreiche Lebensmittel helfen gegen Frühjahrsmüdigkeit

Es gibt eine ganze Reihe von Vitaminen und Mineralstoffen, die uns helfen, die Frühjahrsmüdigkeit zu vertreiben und neue Energie zu tanken. Verabschieden wir uns vom deftigen Winteressen.

Jetzt kommt alles auf den Teller, was frisch und vitaminreich ist. Besonders wichtig sind die Vitamine der B-Gruppe, C und E, sowie die Mineralstoffe Eisen, Zink und Kalzium.

B-Vitamine wirken insgesamt den Stoffwechsel aktivierend und bringen uns in Schwung.

Vitamin C spielt eine wesentliche Rolle in unserem Immunsystem und ist ebenfalls im Stoffwechselsystem wichtig. Außerdem braucht es der Körper für den Aufbau von Bindegewebe und die Ausschüttung von Hormonen und Enzymen. Darüber hinaus wirkt Vitamin C als Antioxidationsmittel, indem es freie Radikale im Blut unschädlich macht.

Vitamin E zählt ebenfalls zu den Antioxidantien und ist als Zellschutz-Vitamin bekannt. Zudem ist es für eine schöne Haut und schöne Haare mitverantwortlich und fördert die Wundheilung.

Eisen und Zink sind neben wertvollen Proteinen und B-Vitaminen in magerem Fleisch und Fisch enthalten. Fette Fischsorten liefern zudem Omega-3-Fettsäuren, die gut für Herz und Kreislauf sind. Käse bietet außer viel Geschmack noch eine gute Portion Kalzium.

Gegen das Formtief

Ein weiteres Mittel gegen Frühjahrsmüdigkeit: Halten Sie Ihren Blutzucker konstant. Ein niedriger Blutzuckerspiegel macht schlapp und müde. Regelmäßige Mahlzeiten und ballaststoffreiche Lebensmittel schaffen Abhilfe. Besonders gut geeignet sind Getreideprodukte aus vollem Korn, wie z.B. Vollkornbrot, Vollkornreis und Vollkornnudeln, Hülsenfrüchte, Müsli (ohne Zuckerzusatz), Gemüse und Obst. Auf den Speiseplan gehören jetzt Gemüsesorten wie Spinat, Paprika, Pilze, Karotten und Brokkoli, Zitrusfrüchte sowie Käse, Nüsse oder Saaten, gute Pflanzenöle, frische Salate.

Weitere Tipps:

Powerschlaf: Wer die Möglichkeit hat, sollte ruhig ein kleines Mittagsschläfchen halten, aber nicht länger als 30 Minuten, sonst produziert der Körper wieder Melatonin.

Nicht verkriechen: Wer frühjahrsmüde ist, hat wenig Lust etwas zu unternehmen. Sich frühzeitig ins Bett zu verkriechen, ist dennoch der falsche Weg, die saisonale Schläfrigkeit zu überwinden. Besser: Etwas unternehmen, das Spaß macht – sich mit Freunden treffen, in ein Konzert gehen oder ins Kino. Angenehme Aktivität fördern die Serotonin-Ausschüttung ähnlich gut wie Sonnenlicht.

Nicht überfordern: Beenden Sie einen aktiven Tag mit einem gemütlichen Abend.

Geheimtipp von Gesundheitsapostel Hademar Bankhofer: Er empfiehlt ein Schnittlauchbrot. Und zwar eines aus Vollkorn, mit ein wenig Butter und – ganz wichtig – frisch geschnittenem Schnittlauch.

Erwischt die Frühjahrsmüdigkeit alle Menschen gleich stark?

Nein, wetterfühlige Menschen sind insgesamt viel öfter betroffen. Außerdem spüren das Phänomen Frühjahrsmüdigkeit vor allem Menschen, die sowieso schon einen niedrigen Blutdruck haben. Das sind in der Regel häufiger Frauen als Männer. Auch ältere Menschen klagen öfter über Frühjahrsmüdigkeit. Je fitter man ist, desto besser kommt man meistens mit dem Klimawechsel klar.

Mit der Umsetzung dieser Tipps sollte Ihnen die Frühjahrsmüdigkeit nicht mehr zu schaffen machen. Genießen Sie den Frühling!

Ihre

Manuela Möckel

+

 

Tipps gegen das Frieren im Winter

Tipps gegen das Frieren im Winter

Bei diesen Temperaturen wünschen wir uns oft sehnlichst den Sommer mit seinem warmen Wetter zurück. Denn kaum geht man jetzt vor die Tür, fängt man an zu frieren. Doch das muss nicht sein! Mit ein paar Tipps und Tricks können Sie auch im Winter dafür sorgen, dass Ihnen wohlig warm ist. Ich habe die besten Tipps gegen Frieren im Winter für Sie zusammengetragen.

Richtig anziehen

Frieren hat natürlich auch etwas mit der Kleidung zu tun. Hier hat sich schon seit Omas-Zeiten das Zwiebelprinzip bewährt: Ziehen Sie sich also nicht nur einen dicken Wollpullover an, sondern ziehen Sie besser mehrere Schichten übereinander. Ideal ist, wenn Sie mehrere dünne Schichten tragen – beispielsweise ein Unterhemd, ein T-Shirt und einen mittelwarmen Pullover. Zwischen den einzelnen Schichten kann sich dann eine isolierende Schicht bilden, die dafür sorgt, dass wir nicht frieren. Zudem bietet das Zwiebelprinzip auch den Vorteil, dass wir uns den Tag über besser an verschiedene Temperaturen anpassen können.

Wenn Sie geschwitzt haben, ziehen Sie die nassen Sachen sofort aus, denn der trocknende Schweiß führt zu einer starken Abkühlung des Körpers. Unsere Räume sind in der Heizperiode meistens sehr gut warm – Sie brauchen also meistens keinen Pullover.

Ingwer schenkt Wärme von Innen

Ingwer gegen das FrierenWenn Sie im Winter schnell frieren, können feurige Gewürze Ihnen wieder einheizen. Besonders gut ist Ingwer geeignet. Machen Sie sich bei einer Kälteattacke einfach eine Tasse heißes Ingwerwasser. Die im Ingwer enthaltenen ätherischen Öle und Scharfstoffe sorgen dafür, dass Ihnen von innen wieder wohlig warm wird. Und weil Ingwer kein Teein enthält, kann man ihn morgens, mittags, abends und nachts trinken. Einfach ein kleines Stück Knolle schälen, in dünne Scheiben schneiden und mit heißem Wasser übergießen. Etwa 5 Minuten ziehen lassen.

Neben Ingwer heizen uns auch Gewürze wie Chili, Cayennepfeffer und Zimt von Innen ein. Probieren Sie es doch einmal mit einem heißen Gewürztrunk: Lassen Sie dafür 100 ml Wasser und 250 ml Milch mit einem Stück Ingwerwurzel aufkochen. Fügen Sie anschließend jeweils ¼ Teelöffel Kardamom, Kurkuma, Pfeffer und Zimt hinzu.

Rosmarin ist ebenfalls ein natürlicher Wärmebooster: Einfach frische Rosmarinblätter mit heißem Wasser übergießen und zehn Minuten ziehen lassen.

Alkohol wärmt nur vermeintlich. Alkohol erzeugt zwar zunächst ein wärmendes Gefühl. Doch er erweitert die Blutgefäße und entzieht dem Körper dadurch Wärme. Ein Glühwein ist daher nicht das geeignete Mittel gegen Kälte auf dem Weihnachtsmarkt.

Bewegung heizt auf

Warten Sie bei eisigen Temperaturen auf einen Bus, dann stehen Sie nicht regungslos da. Bewegen Sie sich! Das regt die Durchblutung an und wärmt. Wippen Sie beispielsweise mit den Füßen auf und ab oder gehen Sie vom einen Ende der Haltestelle zum anderen – egal was die anderen denken. Bibbern Sie im Büro, dann sollten Sie nicht den ganzen Tag am Platz sitzen. Steigen Sie stattdessen öfter die Treppen herauf und machen Sie mittags einen flotten Spaziergang an der frischen Luft. Danach ist es Ihnen wieder warm.

„Sich regen bringt Segen“ – das gilt besonders für Dauer-Frierer. So rät Peter Walschburger, Professor für Biopsychologie an der Freien Universität Berlin, zu täglicher Bewegung. Sprich: Fahrrad fahren statt das Auto zu benutzen, Treppensteigen statt den Aufzug zu nehmen – und mittags nach dem Essen in der Kantine eine kleine Runde an der frischen Luft drehen.

Daunendecke gegen frostige Nächte

Es gibt nur eine Garantie für ein kuschelig-warmes Bett: eine Daunendecke. Daunen sind das Untergefieder von Wassergeflügel wie Gänsen und Enten. Sie sehen aus wie Schneeflocken, sind dreidimensional und können aufgrund ihrer feinsten Verästelungen viel Luft speichern und wirken dadurch stark wärmeisolierend. Tipp: Die besten Daunen stammen von den Eiderenten auf Island und Grönland.

Entspannen in der Wanne

Ein warmes Vollbad hilft im Winter nicht nur gegen die Kälte, sondern bietet auch jede Menge Entspannung. Durch wärmende Badezusätze wie Rosen- oder Thymianöl können Sie den Wohlfühleffekt noch weiter verstärken. Achten Sie allerdings darauf, dass das Badewasser nicht wärmer als 38 Grad ist. Baden Sie auch nicht zu lange, ansonsten kann der Kreislauf zu stark belastet werden. Nach dem Baden ziehen Sie sich am besten dick an und ruhen sich für mindestens eine halbe Stunde aus.

Wärmflasche und Fußbad testen

Wenn Sie so richtig durchgefroren sind, kann Ihnen eine warme Wärmflasche helfen, sich wieder etwas einzuheizen. Füllen Sie die Wärmflasche allerdings nie mit kochendem Wasser, da es ansonsten zu Verbrennungen kommen kann. Alternativ zur Wärmflasche können Sie auch ein Kirschkernkissen kurz im Ofen erwärmen. Ist Ihnen abends kalt, können Sie die Wärmflasche auch ruhig mit ins Bett nehmen. Am besten legen Sie die Wärmflasche dann auf Ihre Füße, denn Schlafforscher haben herausgefunden, dass kalte Füße den Schlaf behindern.

Ein warmes Fußbad ist im Winter vor allem bei kalten Füßen empfehlenswert. Besonders wohltuend ist ein ansteigendes Fußbad. Beginnen Sie bei 35 Grad und erwärmen Sie das Wasser nach und nach bis auf 42 Grad. Insgesamt sollte das Fußbad etwa 15 Minuten dauern.

Suppe löffeln

Wer innerlich durchgefroren ist und hungrig dazu, dem hilft am schnellsten eine heiße Hühnersuppe. Die hat sich auch als Hausmittel bei Erkältungen bewährt. Das beste Rezept dazu:

Massageöl für wohlige Wärme

Rosmarin oder wie er übersetzt heißt der „Tau des Meeres“ als Massageöl verbessert die Durchblutung der Haut und sorgt für wohltuende Wärme. Höchstens 25 Tropfen des reinen ätherischen Öls mit etwa 50 ml eines kalt gepressten Basisöls wie z. B. Mandel-, Traubenkern- oder Olivenöl mischen. Ein bisschen davon in den Händen anwärmen und den Körper mit sanftem Druck massieren. Abgesehen von Rosmarinöl haben auch Arnika- und Ingweröl einen wärmenden Effekt.

Finger weg von kühlenden Lebensmitteln

In der Traditionellen Chinesischen Medizin wird zwischen wärmenden und kühlenden Lebensmitteln unterschieden. Im Winter sollten Sie bevorzugt zu wärmenden Lebensmitteln greifen, da diese von innen wärmen sollen.  Dazu zählen unter anderem Suppen und Eintöpfe, aber auch Lebensmittel wie rotes Fleisch oder Gemüse wie Lauch und Kürbis. Kühlende Lebensmittel sollten Sie dagegen eher meiden, wenn Ihnen häufig kalt ist. Also Hände weg von Zitrusfrüchten, aber auch von Milchprodukten wie Joghurt und Quark sowie von Blattsalaten.

Weitere bewährte Hausmittel gegen das Frieren:

  • Wärmen Sie frischgepressten Orangensaft auf und geben Sie einen Schuss Zitronensaft dazu. Das Ganze heiß trinken.
  • Eine Tasse Rosmarintee gegen das Frieren: 1 TL Rosmarinblätter mit 1 Tasse kochendem Wasser übergießen, 10 Minuten ziehen lassen. Zweimal am Tag trinken, vertreibt das Frieren.
  • Besonders schnell friert man an den Zehen und den Fingerspitzen. Rollen Sie die Zehen in den Schuhen ein. Drehen Sie die Arme wie Windmühlenflügel mit aller Kraft. Das lässt das Blut in die Fingerspitzen schießen – und das wärmt.
  • Zucker- und kohlenhydrathaltige Nahrung führt dem Körper schnelle Energie zu – die wärmt.
  • Wenn Sie wirklich sehr gefroren haben und unterkühlt sind, dann nur langsam aufwärmen, sonst kommt es zu einem Kälteschock.
  • Wenn sich auf der Haut bereits weiße Flecken zeigen auf keinen Fall mit Schnee abrubbeln. Ganz langsam erwärmen, sonst kommt es zu Hautschäden.
  • Würzen Sie Ihr Essen mit Paprika, roten Pfefferschoten, Chilis. Das darin enthaltene Capsaicin heizt den Körper von innen.
  • Bürstenmassagen sind ein wirksames Mittel gegen kalte Hände und Füße. Sie erhöhen die Durchblutung und regen den Stoffwechsel an.

Gesundheitliche Grüße

Ihre

Manuela Möckel

+

+
+

Olivenöl: Was macht es so gesund?

Olivenöl: Was macht es so gesund?

Olivenöl – ein wichtiger Bestandteil in der mediterranen Ernährung – schmeckt nicht nur gut, sondern ist auch sehr gesund. Es werden immer mehr wissenschaftliche Erkenntnisse über den Heilwert des Olivenöls veröffentlicht. Der Olivenbaum ist seit ca. 7000 Jahren bekannt. Somit gehört er ohne Frage zu einer der ältesten und zugleich interessantesten Kulturpflanzen. Der Olivenbaum zählt mit zu der ältesten von Menschenhand kultivierten Pflanzen. Die kulturelle Entwicklung der Menschen steht in engem Zusammenhang mit ihm. Noch heute wird er vielerorts als Lebensbaum verehrt. Ein Olivenbaum (Olea europea) kann bis zu 2000 Jahre alt werden.

Olivenöl in der antiken Heilkunde

Im Mittelmeerraum wurde Olivenöl nachweislich schon mindestens seit 4000 Jahren als Gesundheitselixier verwendet. Ramses der 2.(Herrscher von Ägypten), Plinius, Demokrit und Abdera sind nur einige Namen, die darauf schworen. Der griechische Arzt Hippokrates (ca. 500 v.Chr.) würdigte es ebenfalls als Heilmittel und empfahl es bei Erschöpfung, zum Ausheilen von Bronchitis, bei Geschwüren und Cholera, zur Wundheilung und zum Knochenaufbau bei Kindern. Auch in der Bibel sind zahlreiche Hinweise auf die heilkundliche Anwendung von Olivenöl zu finden. Das Öl wurde für die Körper- und Krankenpflege verwendet. Es war die Grundlage zur Herstellung von Salben, Balsamen, Pasten und Salbölen. Man stillte blutende Wunden damit, linderte Juckreiz, und trug es bei Nesselstichen, Brandwunden, Hautrissen und gegen Kopfschmerzen auf. In der westlichen Heilkunde ist das Olivenöl seit dem 12. Jahrhundert als Heilmittel bekannt. So empfahl Hildegard von Bingen es bei verschiedenen Beschwerden. Sie wandte es nur äußerlich zur Behandlung von Kopf- und Lendenschmerzen, bei Geschwülsten und gegen Verkrampfungen an. Wahrscheinlich war das Öl zu Hildegards Zeiten nach der langen Reise ins Rheinland von schlechter Qualität und somit nur noch äußerlich zu gebrauchen.

Olivenöl und Cholesterin

Olivenöl ist gesundAuch wenn bis heute immer wieder neue und widersprüchliche Erkenntnisse auf dem Gebiet der Cholesterinforschung bekannt werden, gilt inzwischen als gesichert, dass bei erhöhten Cholesterinwerten in der täglichen Ernährung insbesondere Olivenöl eingesetzt werden sollte. Mediterrane Völkern haben trotz ihrer eher kalorienreichen Ernährung mit relativ hohem Fettkonsum (überwiegend Olivenöl) eine niedrigere Herzinfarktrate und durchschnittlich tiefere Cholesterinwerte als Nordeuropäer, wie Untersuchungen ergaben. Man stellte fest, dass gerade die olivenölreiche Ernährung der Menschen im Mittelmeerraum dazu beiträgt, den Gesamtcholesterinspiegel niedrig zu halten. Das Olivenöl bewirkt dabei als einziges Öl eine Senkung des LDL-Cholesterins und eine gleichzeitige Erhöhung des HDL-Cholesterins.

Ganz anders wirken die Pflanzenöle mit einem hohen Anteil an mehrfach ungesättigten Fettsäuren wie zum Beispiel Distel- und Sonnenblumenöl. Sie senken den Gesamtcholesterinspiegel, also auch das wertvolle HDL.

Grundsätzlich hat Cholesterin eine lebenswichtige Funktion. So ist es ein Hauptbestandteil der Zellwand, ist die Ausgangssubstanz für die Bildung wichtiger Hormone wie Östrogen, Testosteron und Cortison sowie das Vitamin D für den Knochenstoffwechsel. Die Leber benötigt Cholesterin als Grundstoff für die Bildung von Gallensäuren zur Fettverdauung. Das dafür erforderliche Cholesterin kann der Körper jedoch selbst produzieren. Nur wenn durch Überschüsse und Fremdzufuhr vor allem das LDL in das Blut gelangt, wird es ein Risikofaktor. Cholesterin kann sich an den Wänden der Gefäße ablagern und zur Arterienverkalkung führen. Arteriosklerose gilt als eine wichtige Ursache für Herz-Kreislauf-Krankheiten, wie z.B. Herzinfarkt und Schlaganfälle.

Olivenöl und Herz-Kreislauf-Erkrankungen

„Polyphenole“, bioaktive oder sekundäre Pflanzenbegleitstoffe im Olivenöl, tragen mit dazu bei, die Blutgefäße elastisch zu halten. Die Elastizität lässt mit zunehmendem Alter auf natürliche Weise nach. Es können sich an den Gefäßwänden vermehrt Ablagerungen, z.B. durch Blutfette, bilden, die die Gefäße verengen und im schlimmsten Fall dann verschließen. Polyphenolhaltige Lebensmittel wie Olivenöl gelten daher als vorbeugend gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Die Empfehlung, täglich ein Glas Rotwein am Abend zu trinken, hat die gleichen Gründe, aber auch Kirschsaft enthält Polyphenole.

Olivenöl verhindert das Altern und Krebs

Wenn unseren Zellen Olivenöl zugeführt wird, macht es die Zellmembran stabiler und weniger anfällig gegen die Zerstörung durch freie Radikale. Es wirkt dabei als natürliches Antioxidans. Dass sich Olivenöl positiv gegen Krebs auswirkt, zeigen Untersuchungen über die Krebssterblichkeit in Nord- und Westeuropa. Im Norden ist die Krebshäufigkeit generell höher als in den Mittelmeerländern. Verschiedene epidemiologische Studien deuten darauf hin, dass der regelmäßige Gebrauch von Olivenöl negativ mit verschiedenen Krebserkrankungen korreliert. Wobei das Öl immer als wichtiger Bestandteil innerhalb der mediterranen Ernährung untersucht wurde.

Olivenöl

Olivenöl hilft bei Gastritis

Vorübergehende und chronische Gastritiserkrankungen treten ebenfalls immer häufiger auf. Das steht in engen Zusammenhang mit seelischen Anspannungen und Stress. Die stark verdichteten Leistungsanforderungen unseres Arbeitsalltags gelten als eine wesentliche Ursache dafür.

Das tägliche Gläschen Olivenöl (ca. 1 EL) muss daher am Morgen, gleich nach dem Aufstehen, auf nüchternen Magen eingenommen werden. (Wenn man das Öl in etwas Möhrensaft einrührt, fällt das leichter.) Das Öl legt sich dann als Film über die Magenschleimhaut und schützt sie vor den Belastungen der Verdauung. Die entzündungshemmende Wirkung von Olivenöl lässt darüber hinaus die Magenschleimhaut unter dem Olivenölfilm rasch wieder gesunden. Gelingt es nicht, die Ursache zu beheben, oder ist bereits das Stadium der chronischen Gastritis erreicht, ist der tägliche Schluck Olivenöl in vielen Fällen nicht nur billiger als die schnelle Pille, sondern auch sehr viel gesünder.

Qualität von Olivenöl

Je näher das Öl der ursprünglichen Frucht kommt, desto höher ist die Konzentration an herzschützenden Stoffen. Diejenigen mit den meisten Wirkstoffen sind Olivenöle mit der Bezeichnung extra vergine bzw. nativ extra. Solche Öle sind immer kaltgepresst und unraffiniert. Hochwertige Olivenöle haben einen entsprechenden Preis, und der Kauf von gutem Olivenöl ist immer Vertrauenssache.
+

„Ist Olivenöl wirklich gesund?“ oder „Olivenöl kann Blutgefäße schädigen“.

Mit diesen Überschriften zu einer „wissenschaftlichen Studie“ rauschten im vergangenen Jahr sensationelle neue Erkenntnisse durch den deutschen Blätterwald und trugen erheblich zur Verunsicherung der Verbraucher bei. Was und wem soll man eigentlich noch glauben, wie kann man überhaupt noch Orientierung finden? Lesen Sie doch diesen interessanten Artikel.

Es gibt natürlich noch weitere Aspekte für Olivenöl, so zum Beispiel in der Körperpflege, dazu aber in einem anderen Artikel.

Mit gesundheitlichen Grüßen

Ihre

Manuela Möckel

+

Vitamin B – Für Energie und starke Nerven

Vitamin B – Für Energie und starke Nerven

Seien Sie ganz herzlich gegrüßt, liebe Leser und Leserinnen. Heute soll es um das Vitamin B gehen. Wie Mineralstoffe und Spurenelemente sind auch Vitamine lebensnotwendige Substanzen, die unser Körper nicht eigenständig bilden kann und deshalb allzeit zugeführt werden müssen. Wie ich in diesem Artikel schon geschrieben habe, übernehmen verschiedene Vitamine jeweils ganz gezielt spezielle Aufgaben in unserem Stoffwechsel.

Vitamin B ist kein einzelnes Vitamin, sondern eine Gruppe von 8 Vitaminen, die fast alle wasserlöslich sind und daher ziemlich schnell wieder ausgeschieden werden, da unser Körper diese nicht speichern kann. Da die Vitamine der B-Reihe meist gemeinsam vorkommen, werden sie auch als Vitamin B-Komplex bezeichnet. Sie spielen eine sehr wichtige Rolle in unserem Energiestoffwechsel. Wenn durch Stress, hohe körperliche und geistige Anforderungen der Energiestoffwechsel auf Hochtouren läuft, dann wächst auch der Bedarf an B-Vitaminen, da sie unter dauernder Stoffwechselbelastung rasch verbraucht werden.

Gibt es einen Vitamin B-Mangel?

Der Mangel an einem oder mehreren der acht B-Vitamine ist vor allem in den Industrieländern häufiger, als viele von uns meinen. Die Gründe dafür sind sehr unterschiedlich. Da die Vitamine der B-Reihe wasserlöslich sind, können sie nicht im Körper gespeichert und bei Bedarf abgerufen werden. Abgesehen vom fettlöslichen Vitamin B12, welches nur in tierischen Lebensmitteln vorkommt. Hingegen setzt eine gute Vitamin B-Versorgung eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung voraus, denn die Vitamine sind lager-, licht- und hitzeempfindlich und auch nur in ganz bestimmten Lebensmitteln enthalten.

Hinzu kommt, dass B-Vitamine häufig in Schalen wie zum Beispiel in Reis oder in Keimlingen vorkommen, die vor dem Verzehr entfernt werden. Wenn dann noch ein hoher Zucker-, Kaffee-, Alkohol- oder Zigarettenkonsum dazukommt, ist die Aufnahme und Verwertbarkeit der Vitamine in unserem Organismus nicht mehr möglich und ein Mangel kann sich rasch einstellen.

Leider ist es sehr schwierig, einen Vitamin B-Mangel festzustellen, weil die Anzeichen nicht spezifisch zuzuordnen sind und von den einzelnen B-Vitaminen abhängen. So können bei einem Vitamin B-Mangel Müdigkeit, Arbeitsunlust, Taubheitsgefühle in den Händen, trockene und rissige Haut und Mundwinkeln Anzeichen dafür sein.

Wirkungen der B- Vitamine

Viele Wirkungen der einzelnen B-Vitamine sind heute genau bekannt. Sie helfen mit, dass unsere Körperzellen ausreichend Energie bereitstellen, sie sind wichtig für den Nervenstoffwechsel, können Nervenüberreizungen verhindern und Stresserscheinungen mindern. Die Haut, Schleimhäute und Muskeln werden ebenfalls positiv beeinflusst. Sogar das vorzeitige Ergrauen der Haare soll vermieden werden können.

Wann sollte man unbedingt Vitamine des B-Komplexes nehmen?

Die Herausforderungen unseres modernen Lebens, der tägliche Ärger und Stress erfordern Energie und starke Nerven, wodurch ein erhöhter Bedarf an Vitamin B entstehen kann. Hinzu kommt, dass mit unserer heutigen modernen Ernährung eine ausreichende Versorgung und Aufnahme nur noch schwer zu erreichen ist. Darüber hinaus kann der Körper einen Großteil dieser Vitamine nur begrenzt aufnehmen und nicht lange speichern. Ein erhöhter Bedarf an B-Vitaminen kann bei Menschen bestehen, die nervlich stark angespannt sind sowie bei Senioren, Jugendlichen in der Wachstumsphase, bei Sportlern, während der Schwangerschaft und Stillzeit, nach Krankheiten und Erschöpfungszuständen. Bei all diesen Fällen können die Vitamine der B-Reihe helfen, dass wir wieder schneller in Schwung kommen. Aber auch für schöne und gesunde Haut sind B-Vitamine unverzichtbar.

Zusammenfassung:

Vitamin B

  • ist günstig für ein gutes nervliches Gleichgewicht,
  • unterstützt bei nervlicher Anspannung,
  • hilft bei Nervosität in Stress-Situationen,
  • ist gut für unser Gedächtnis und die Konzentrationsfähigkeit
  • und unverzichtbar für den Energiestoffwechsel.

In einem der nächsten Artikel werden wir die B-Vitamine mal einzeln unter die Lupe nehmen. Alles über die wichtigsten Vitamin-B-Lieferanten können Sie hier nachlesen.
+

Empfehlung:

Beliebte Nahrungsergänzung mit allen 8 B-Vitaminen zur Unterstützung des Nervensystems, für einen niedrigen Homocystein-Spiegel, gesunde Schleimhäute sowie schöne Haut, Haare und Nägel.

Vitamin-B - Schutzengel für Ihr Nervensystem

Bis dahin bleiben Sie gesund.

Viele liebe Grüße

Ihre

Manuela Möckel

+

5 Tipps gegen den Winterblues

5 Tipps gegen den Winterblues

Die dunkle Jahreszeit schlägt auch Ihnen aufs Gemüt? Ihre Laune ist irgendwie gedrückt? Der Winterblues ist tatsächlich aber nicht nur eine Gemütslage, sondern kann auch ganz konkrete Gründe haben: es sind vor allem die kurzen Tage und das fehlende Licht, die für betrübte Laune und Antriebslosigkeit sorgen.

Jeder dritte Deutsche leidet unter dem saisonalen Seelenblues, so ergab eine Forsa-Umfrage im Auftrag der Techniker Krankenkasse. Mit meinen heutigen Tipps gegen den Winterblues können Sie die trübe Zeit trotzdem genießen. Hier eine kurze Erklärung, wie das alles zusammenhängt: Licht bewirkt, dass unser Körper Serotonin, das sogenannte Glückshormon, bildet. Weil aber das Licht fehlt, produziert unser Körper einen Überschuss an Melatonin, welches man auch als „Schlafhormon“ bezeichnet. Es sorgt dafür, dass wir in der Nacht gut schlafen können.

Zeichen, die ein Winterblues mit sich bringt:

  • Freud- und Lustlosigkeit
  • verminderter Antrieb
  • depressive Verstimmung
  • vermehrter Appetit
  • erhöhtes Schlafbedürfnis mit anhaltender Müdigkeit
  • Vernachlässigung sozialer Kontakte

Doch mit trüber Stimmung ist jetzt Schluss! Wir haben die besten Tipps, wie Sie den Winterblues vertreiben und sich die Zeit bis zum Frühlingsbeginn schön machen.

Beim Winterblues hilft Spazierengehen

1. Tanken Sie Tageslicht:

Tageslicht stellt darum bei einer leichten saisonal abhängigen Winterdepression die einfachste Therapie dar. Ein täglicher ausgedehnter Spaziergang hilft schon. Selbst an trüben Tagen liegt die Lichtstärke draußen noch bei 2000 Lux. Das ist deutlich mehr als im künstlich beleuchteten Zimmer. Dort ist es nämlich ca. zwischen 500 und 600 Lux hell. Bereits ein täglicher 30- bis 60-minütiger Spaziergang bei normalem Tageslicht reicht aus, um den Melatoninhaushalt wieder in Ordnung zu bringen.

2. Bringen Sie Ihren Kreislauf in Schwung:

Bewegung bringt Stoffwechsel auf Touren. Positiver Nebeneffekt eines Spaziergangs ist, dass auch der Stoffwechsel in Gang kommt. Durch die Bewegung kommt der „schlafende“ Stoffwechsel auf Touren. Sport weckt die müden Geister und steigert das psychische Wohlbefinden, weil der Körper Hormone wie Endorphin, Serotonin und Dopamin ausschüttet. Das macht uns glücklicher. Kalte Aufgüsse nach der Kneipp-Methode können helfen, den Kreislauf anzuregen, außerdem verbessern Kneippgüsse die Durchblutung und stärken das Immunsystem. Oder gehen Sie einfach mal ins Schwimmbad.

3. Strukturieren Sie Ihren Tagesablauf:

Verstärken Sie die Störung Ihres biologischen Rhythmus nicht auch noch dadurch, dass Sie Abläufe durcheinander bringen. Gerade jetzt ist es wichtig, die Tagesstruktur aufrecht zu erhalten. Das Wichtigste ist, dass Sie den Tag gut strukturieren. Was bedeutet das?

Für mich bedeutet es beispielsweise ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Arbeit und Entspannung. Hier können bestimmte Gepflogenheiten und Rituale helfen. Möglicherweise können Sie beispielsweise einige der Tipps als kleine Rituale in Ihren Tagesablauf einbauen?

  • Stehen Sie jeden Morgen zur gleichen Zeit auf.
  • Wenn Sie eine Lichttherapielampe haben, dann setzen Sie sich morgens für 15 Minuten davor.
  • Gehen Sie in der Mittagspause 15–30 Minuten spazieren.
  • Beschäftigen Sie sich jeden Tag mit einer kleinen Sache, die Sie schon lange vor sich hergeschoben haben.
  • Gehen Sie abends zur gleichen Zeit ins Bett.

4. Nehmen Sie sich Zeit für sich selbst:

Ein Wellness-Wochenende im Thermalhotel samt Saunabesuch und professioneller Massage kann wahre Wunder wirken. Hilfreich gegen die trübe Stimmung ist auch Lachen. Nutzen Sie am besten jede Gelegenheit: Sehen Sie Komödien im Theater und auf DVD. Machen Sie eine spontane Kissenschlacht mit ihrem Partner. Diese Dinge heben die Mundwinkel. Nicht immer ist es möglich in den Flieger zu steigen und Richtung Süden zu fliegen.

Sollten Sie momentan an Ihrem Schreibtisch gefesselt sein, machen Sie doch einen Ausflug in den botanischen Garten! Die Wärme und das Klima und das viele Grün im Tropenhaus sorgen dennoch für Entspannung. Wenn Sie es sich schon Zuhause gemütlich machen wollen, dann machen Sie es wenigstens mit viel Tamtam: Laden Sie Ihre beste Freundin zu einem Beauty-Abend ein. Bei einem Gläschen Sekt und unter selbst-angerührten Masken verfliegt auch die mieseste Stimmung.

5. Hilfe durch Lichtlampen:

Hilfe bringt auch eine Lichttherapielampe. Zu kaufen gibt es das in Luxstärken zwischen 2000 und 10.000 Lux. Die Mediziner raten zu einer möglichst hohen Luxzahl. Bei 10.000 Lux reicht es täglich aus, sich rund 30 Minuten bestrahlen zu lassen. Diese Zeit wird länger, je geringer die Luxstrahlung der Lampe ist.

Wichtig ist dabei der Lichteinfall ins Auge, denn die Melantoninausschüttung wird nur dann reduziert. Schädlich UV-Strahlung gibt es bei diesen Lampen nicht. Die Anschaffungskosten in Höhe von 400 bis 800 Euro erstattet in der Regel allerdings die Krankenkasse nicht.

Helle Farben heitern auf Ebenso raten die Experten auch dazu, den Wohnraum möglichst hell zu gestalten, ihn auch tagsüber voll zu beleuchten und selbst im Kleiderschrank zu kräftigen, frischen und fröhlichen Farben zu greifen. Sie helfen der Stimmung besser als Modefarben wie Schwarz und Grau.

Bitte bleiben Sie gesund und gehen Sie liebevoll mit sich um

Ihre

Manuela Möckel

+

Vitalpilze und Heilpilze – Gesundheit aus der Natur

Vitalpilze und Heilpilze – Gesundheit aus der Natur

Hallo liebe LeserInnen, schön dass Sie wieder da sind. Heute möchte ich ein weiteres interessantes Thema aufgreifen: Pilze. Pilze waren schon immer beliebt und gefürchtet zugleich – zum einen als Nahrungsquelle und zum anderen als Giftproduzent, Krankheitserreger oder Schadorganismus. Ohne die Unterstützung der verschiedensten Pilzarten wäre die Herstellung wichtiger Nahrungs- und Genussmittel wie zum Beispiel Käse oder Wein überhaupt nicht möglich.

Sie alle kennen doch „Penicillin“? Dieses hat Alexander Flemming 1928 durch die Entdeckung eines bestimmten Schimmelpilzes (Penicillium notatum) hergestellt. Sicherlich wissen Sie auch, dass Back-Hefe ein Pilz ist und wir kennen Pilze, die bei Pflanzen die verschiedenste Erkrankungen verursachen, den Mehltau beispielsweise. Andererseits schätzen wir kulinarische Delikatessen aus der Welt der Pilze wie Morcheln, Trüffel oder Steinpilze – aber was sind nun Vitalpilze und Heilpilze?

Ganoderma cf. lucidum - Flickr - Dick Culbertby Dick Culbert von Gibsons, BC, Kanada (Ganoderma cf. Lucidum)
[CC BY 2.0], via Wikimedia Commons

Heilpilze sind ein Geschenk der Natur

Die Lehre von der Heilung mit Pilzen nennt man Mykotherapie. Heilung durch Pilze (sog. Heilpilze) ist vielen Menschen kein Begriff. Die meisten von uns kennen jedoch Heilkräuter, Wadenwickel oder evtl. auch einen Quarkwickel als „Schätze der Naturheilkunde“ – Heilpilze aber kennen die wenigsten…

Vitalpilze und Heilpilze – eine der ältesten Naturarzneien

Vitalpilze und Heilpilze gehören zu den ältesten Naturarzneien. Schon vor mehr als 4000 Jahren wurden diese Pilze mit zum Teil außergewöhnlichen Erfolgen in China und Japan sowohl zur Vermeidung und Linderung als auch zur Heilung einer ganzen Reihe von Krankheiten eingesetzt. Anwendung finden sie bei der Stärkung der Abwehrkräfte, zur Heilung von Herz- und Kreislauferkrankungen, zur Blutdruck- und Zuckerregulierung, zur Leberstärkung und Entgiftung, bei der Behandlung von Allergien, der Reduzierung von Übergewicht und vor allem zur Verbesserung der Vitalität. Vor allem wenn das Leben schon deutliche Spuren hinterlassen hat, wenn man häufiger als früher müde, unkonzentriert oder anfälliger für Infekte wird, dann beeinflussen Vitalpilze und Heilpilze ebenso wie pflanzliche oder homöopathische Mittel in positiver Weise die körpereigenen Regulationsmechanismen.

So weiß man schon seit Jahrhunderten um die enorm belebende Wirkung des Shiitake auf das Immunsystem, währenddessen der Reishi vornehmlich zur Regulierung der Blutzucker- und Blutfettwerte sowie zur Schmerzbehandlung zum Einsatz kommt. Vom Hericium ist inzwischen bekannt, dass bestimmte antimikrobielle Wirkstoffe ein Bakterium namens Helicobacter pylori hemmen. Der Shiitake-Pilz und der Reishi-Pilz werden dort bis heute als hochgeschätzte Nahrungsmittel angesehen. Diese beiden Pilzarten gelten als der „Jungbrunnen” aus der Welt der Pilze. Tatsache ist, dass nirgends auf der Welt der Anteil körperlich und geistig fit gebliebener Hundertjährigerer so hoch ist wie in Asien. Und genau aus diesem Grund begann sich in den letzten vier Jahrzehnten auch die Wissenschaft der westlichen Länder für die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) und besonders für die Vital- und Heilpilze ausführlicher zu interessieren. Noch einige in anderen Ländern ansässige Pilze, die sogenannten Vitalpilze wie der Agaricus, auch bekannt unter ABM-Pilz, aus Brasilien kamen dazu. Auf die einzelnen Vitalpilze werden wir so nach und nach genauer eingehen.

Was ist im Vitalpilz enthalten?

In diversen Untersuchungen konnten bislang über hundert medizinisch wertvolle Bestandteile in den Vitalpilzen (auch Heilpilze) nachgewiesen werden. Schätzungen zufolge ist das aber erst ein sehr geringer Teil der tatsächlichen Bestandteile dieser „Gesundheitspilze“. Jeweils ganz besonders ist die Zusammensetzung von Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen, Ballaststoffen, essenziellen Aminosäuren und sekundären Inhaltsstoffen mit einer sehr hohen Bioaktivität. Das liegt vor allem darin begründet, dass Pilze ihr ganz eigenes Reich unter den Lebewesen bilden und deshalb viele der in ihnen enthaltenen Substanzen sonst nirgends in der Natur zu finden sind.

Was bewirken die Inhaltsstoffe der Vitalpilze und Heilpilze?

Die in Vitalpilzen enthaltenen Substanzen sind ernährungsphysiologisch besonders wertvoll. Sie werden nicht umsonst auch „Gesundheitspilze“ genannt. Diese Substanzen beeinflussen viele lebenswichtige Körperfunktionen – sie können den Alterungsprozess verlangsamen und dienen der Verbesserung bei vielen Beschwerden und dies ganz ohne Nebenwirkungen. Durch den geringen Kaloriengehalt, die lebenswichtigen Nährstoffen sind die Vitalpilze und Heilpilze auch besonders nützlich bei Diäten. Somit ist die Wirkung der Vitalpilze und Heilpilze nicht mehr nur durch die Erkenntnisse der Traditionellen Chinesischen Medizin überliefert, sondern inzwischen auch durch die Wissenschaft und die moderne medizinische Praxis nachgewiesen.

Noch steht die Erforschung der Vitalpilze und Heilpilze ganz am Anfang. Noch lange weiß man nicht über alle Inhaltsstoffe und deren Wirkungen Bescheid und auch über das Zusammenspiel der Inhaltsstoffe in den Vitalpilzen weiß man noch recht wenig.Doch angesichts der Kenntnis einzelner pharmakologischer Wirkstoffe kann man schon sehr verständlich erklären, warum Vitalpilze und Heilpilze in der Lage sind, die Abwehrkräfte zu stärken sowie Herz-Kreislauferkrankungen, Cholesterin- und Blutdruckwerte positiv zu beeinflussen. Heute weiß man auch, wie die Vitalpilze und Heilpilze ihre Wirkung gegen Bakterien und Viren zeigen. Man weiß ebenfalls, warum diese Gesundheitspilze bei Allergien, Asthma und Bronchitis wirken, Schmerzen oder Entzündungen stillen –  ja, sogar Tumore hemmen und vieles andere mehr.

Vitalpilze und Heilpilze ersetzen keine ärztliche Therapie!

An dieser Stelle warnen wir ausdrücklich vor allzu hohen Erwartungen an die Gesundheitspilze. Bei jeder ernsthaften Erkrankung und insbesondere bei einem Krebsleiden muss ein Einsatz von Vitalpilzen stets mit einem Arzt oder einem Heilpraktiker beraten werden. Und zwar ohne übertriebene Heilungsversprechen. Vitalpilze und Heilpilze sind gerade auch bei schweren Krankheiten immer als Möglichkeit zu sehen, den Gesamtorganismus zu stärken und zu stabilisieren. Das ist die Voraussetzung für Gesundheit, Energie und Lebensfreude.

Vitalpilze sind eine von der Natur geschenkte Hausapotheke, denn für wahrscheinlich jede Krankheit ist ein Pilz gewachsen. Therapeutisch werden Heilpilze getrocknet in Kapseln meistens als Nahrungsergänzungsmittel angeboten. In Deutschland gelten die Pilze als Nahrungsmittel und deren Extrakte als Nahrungsergänzungsmittel.

ABM - Vitalpilz (Heilpilze)

Ich empfehle Ihnen sowohl Pilzpulver (in Kapseln) als auch Extrakte, diese finden Sie in der Fairvital-Produktlinie Vitalpilze.

Mit gesundheitlichen Grüßen

Manuela Möckel

 

+

Diese Website benutzen Cookies. Wenn Sie die Website weiter nutzen, stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Mehr Infos

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen