Welche Vitamine gibt es und welche Wirkung haben sie?

Welche Vitamine gibt es und welche Wirkung haben sie?

Vitamine – Wie viele braucht unser Körper?

Hallo, schön dass Sie wieder vorbeischauen, heute kommen wir nun zum 2. und auch wesentlich längerem Teil über das interessante Thema Vitamine. Im 1. Teil haben wir festgestellt, um stets gesund und munter durchs Leben zu marschieren, müssen wir unter anderem genug Vitamine zu uns nehmen. Aber wer von uns kennt sich schon wirklich aus im großen Vitamin- Dschungel?

Wie versprochen, stelle ich Ihnen heute jene Vitamine vor, ohne die in unserem Körper gar nichts läuft. Wegen seiner chemischen Eigenschaften werden Vitamine in fettlöslich (Vitamin A, D, E und K) und wasserlöslich (Vitamin B, C) eingeteilt. Vitamine werden vor allem für physiologische Vorgänge benötigt. Der Vitaminbedarf richtet sich nach Geschlecht, Alter, Jahreszeit, der zugeführten Energiemenge, aber auch nach diversen Umwelteinflüssen sowie auch hormonellen Einflüssen. So ist besonders bei Schwangeren oder auch in der Stillzeit der Vitaminbedarf sehr erhöht. Aber auch Kranke sollten auf eine höhere Vitaminzufuhr achten.

Zur Deckung seines Vitaminbedarfs sollte man an erster Stelle den ursprünglichen Gehalt an Vitaminen bei den Lebensmitteln berücksichtigen. Aber auch die richtige Lagerung und die richtige Zubereitung der Lebensmittel spielt eine sehr große Rolle. Allgemein gilt, dass die Lagerung, Zubereitung und auch die Konservierung den Vitamingehalt reduzieren.

Der große Überblick der Vitamine

  • Vitamin A (Retinol) gehört wie Vitamin D, E und K zur Gruppe der fettlöslichen Vitamine. Vitamin A ist wichtig für das Sehen in der Dämmerung und in der Nacht. Eine große Bedeutung hat Vitamin A auch für unser Immunsystem, für die Hautbildung und es wirkt als Wachstumsfaktor. Vitamin A kommt nur in tierischen Lebensmitteln vor. Natürliche Vitamin A-Quellen sind Fisch, Leberprodukte, Butter, Eigelb und Milchprodukte. Schon ein geringer Mangel an Retinol äußert sich in verminderter Nachtsicht. Stärkerer Mangel führt zu einem schnelleren Ermüden der Augen und zu Nachtblindheit. Überdosierung kann zu Kopfschmerzen, Übelkeit und Erbrechen führen. Wegen einer möglichen Überdosierung sollte Vitamin A nur in ärztlicher Absprache erfolgen. #
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  • Die Vorstufe zu Vitamin A ist Beta-Carotin, auch als Provitamin A bekannt. Aus diesem Provitamin A baut der Körper bei Bedarf Vitamin A auf. Die besten Quellen sind tiefgelbe und auch orange Obst- und Gemüsesorten, sowie dunkelgrünes Blattgemüse. Beta-Carotin kann unsere Haut auch Orange färben und sollte von Rauchern nicht überdosiert werden.
  • Vitamin B ist eine Gruppe von Vitaminen, die ihre Aufgaben im Stoffwechsel gemeinsam erfüllen. Alle B-Vitamine sind wasserlöslich, werden also bei Überdosierung mit dem Urin wieder ausgeschieden. Deshalb sollte Vitamin B mehrmals täglich zugeführt werden. Sie gelten allgemein als Nervennahrung. Da sie vom Körper nicht selbst hergestellt und auch nur begrenzt gespeichert werden können, sollten sie in ausreichender Menge mit der Nahrung zugeführt werden. Vitamine des Vitamin-B-Komplexes sind unter anderem wichtig für das Nervensystem und eine gesunde, schöne Haut. Zeichen des Vitamin B-Mangels sind z.B. Kopfschmerzen, Gedächtnis- und Konzentrationsstörungen, Appetitlosigkeit, Haarausfall, offene Mundwinkel, Herzveränderungen (bei Mangel an Vitamin B1), Blutarmut (bei Mangel an Vitamin B12). Im Schlimmsten Falle sogar durch Magenschmerzen, Verstopfungen, Übelkeit oder Brechreiz. Ein Vitamin B-Mangel ist sogar nach dem sowieso niedrigen Maßstab der DGE-Empfehlungen gang und gäbe.
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  • Vitamin C (Ascorbinsäure) ist zweifellos das wichtigste Vitamin überhaupt. Die Aufgaben von Vitamin C sind sehr weit reichend. Es steigert die Immunabwehr und fördert die Eisenresorption im Dünndarm. Es ist an vielen Stoffwechselprozessen z.B. Blutgerinnung, beteiligt und wirkt als Antioxidans.  Vitamin C reduziert die ungeliebten freien Radikale. Wir wissen ja alle, das gerade in der Erkältungszeit der Vitamin C-Verbrauch boomt.  Einen besonders hohen Anteil an Vitamin C enthalten frisches Obst und Gemüse, insbesondere Kiwi, Paprika, schwarze Johannisbeeren, Acerola, Sanddorn und nicht zu vergessen, natürlich die Zitrusfrüchte.

Vitaminliste

  • Vitamin D (Calciferol) auch das „Sonnenvitamin“ reguliert den Calcium- und Phosphat-Haushalt und spielt damit beim Auf- und Abbau von Knochensubstanz eine wichtige Rolle. Es ist vor allem bei Kindern für eine gesunde Entwicklung des Skeletts verantwortlich. Außerdem spielt es eine Rolle bei der Immunabwehr und der Bildung der Haut. Vitamin D kann der Körper selbst in der Haut mit Hilfe von UV-Strahlen aus dem Sonnenlicht herstellen Wer also zu wenig Sonne tankt, läuft Gefahr, dass unser Körper nicht genügend Vitamin D herstellen kann. Die reichhaltigsten Quellen sind Fischleberöle Fettfische wie Sardinen, Heringe, Lachs und Makrelen. Eier, Fleisch, Milch und Butter enthalten ebenfalls geringe Mengen. Vitamin D ist bisher absolut unterschätzt worden, mittlerweile aber stellen immer mehr führende Wissenschaftler fest, damit ohne Vitamin D nichts geht und unser Leben erst bei einer guten Vitamin-D-Versorgung rund läuft.
  • Vitamin E (Tocopherol)  gilt als „Schutzpatron“ der Zellen.  Vitamin E gilt als einer der wichtigsten Radikalenfänger. Es wirkt gegen Zellalterung, verhilft zu jüngeren Aussehen und es versorgt unseren Organismus mit Sauerstoff. Unser Körper kann Vitamin E nicht selbst herstellen, es gehört daher zu den essenziellen Vitaminen, die wir mit der Nahrung aufnehmen müssen. Wenn dem Körper Vitamin E fehlt, macht sich dies durch unterschiedliche Warnzeichen bemerkbar. Dies können Müdigkeit und deutlicher Leistungsabfall sein, aber auch Altersflecken, Herzkrankheiten, welke Haut, Sehschwäche und nervöse Reizbarkeit. Besonders in Pflanzenölen wie Sonnenblumenöl, Olivenöl und Sojaöl, aber auch Getreide- und Pflanzenkeimen, Lachs, Hühnerei und Garnelen ist Vitamin E enthalten.
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  • Vitamin H (Biotin) verdankt seinen Namen seiner positiven gesundheitlichen Wirkung auf Haut und Haare. Aber Biotin kann noch viel mehr: Es wirkt sich positiv auf einen erhöhten Blutzuckerspiegel aus und unterstützt unser Nervensystem und das Knochenmark. Ein Mangel kann zu Haarausfall, brüchigen Nägeln, Muskelschmerzen, Blutarmut und Störungen des Fettstoffwechsels führen. Schwangere und stillende Mütter haben einen erhöhten Bedarf an Biotin. Das gleiche gilt auch für Menschen, die allzu viel Alkohol und Nikotin konsumieren. Leber, Eigelb, Hülsenfrüchte, Hefe, Nüsse und Milch helfen, dass diese Symptome nicht eintreten.
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  • Vitamin K (Phyllochinon & Menachinon) Es sich hier eigentlich um die zwei Vitamine K1 (wird über die Nahrung aufgenommen) und K2 (wird in der gesunden Darmflora gebildet). Dieses Duo ist besonders für die Blutgerinnung notwendig, d.h. ein Mangel zeigt sich darin, daß verstärkt Blutungen auftreten, die häufig nur schwer zu stillen sind. Ist es zu wenig im Körper vorhanden, kann es zu Nasen- und Zahnfleischblutungen kommen, oder auch zu Blutergüssen und Menstruationsbeschwerden. Außerdem ist Vitamin K auch für den Knochenstoffwechsel verantwortlich, es schützt das Herz vor Plaquebildung und ist wichtig für gesunde Zähne und eine gesunde Leber. Besonders in Kohlarten (Sauerkraut, Rosenkohl, Blumenkohl) aber auch in frischen grünen Blattgemüsen, Geflügel und Rindfleisch ist viel Vitamin K enthalten.
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Ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit. Das Thema Vitamine wird uns sicher noch öfter beschäftigen. Im nächsten Artikel möchte ich über Mineralstoffe schreiben. Ich freue mich schon auf Sie.

Nahrungsergänzungen ersetzen keine ausgewogene Ernährung, denn wie der Name schon sagt, Nahrung ergänzen.

Bleiben Sie gesund!

Liebe Grüße
Ihre

Manuela Möckel

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Vitamine und Mineralstoffe für ein gesundes Leben

Vitamine und Mineralstoffe für ein gesundes Leben

Fit und leistungsfähig durch Vitalstoffe

Heute nun möchte ich das Thema Vitalstoffe aufgreifen. Da dies ein sehr interessantes und breitgefächertes Thema ist, werde ich das in mehrere Artikel aufteilen. Dass wir Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente brauchen, wissen die meisten von uns schon aus dem Kindesalter.

Warum und wozu diese Vitalstoffe aber so enorm wichtig für uns sind und was sie alles bewirken, wissen die Wenigsten von uns. Damit Sie Ihre Gesundheit auf die beste und natürlichste Art schützen können, erfahren Sie in diesem Artikel viel Wissenswertes rund um das Thema Vitalstoffe. Fangen wir mit den Vitaminen an:

Gesund sein und bleiben ist für viele von uns ein Wunsch, dem wir hinterherlaufen, über viele, viele Jahre; um dann am Ende frustriert festzustellen, dass wir uns so sehr bemüht haben und irgendwie trotzdem nur ein ungenügendes Ergebnis erlangt haben.

Vitamine

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Vitamine
– in diesem Namen steckt das lateinische Wort “Vita” – es bedeutet „Leben“. Sie sind für unser Leben unersetzbar „essentiell“. Unser Körper ist im Gegensatz zu den Tieren nicht in der Lage alle Vitamine selbstständig herzustellen, er ist auf die Zufuhr durch die Nahrung angewiesen – und das immer und immer wieder, jeden einzelnen Tag. Wir können sie nicht „auf Vorrat“ essen. Sie sind wichtige Nährstoffe, die mit der Nahrung zugeführt werden müssen, weil der Körper sie nicht selbst herstellen kann. Das einzige Vitamin, das von Körper hergestellt wird, ist das Vitamin D. Es wird durch die Sonneneinstrahlung in der Haut gebildet. Aber auch Vitamin D muss zusätzlich noch mit der Nahrung aufgenommen werden, um den notwendigen Bedarf für unseren Körper zu decken. Und das Vitamin K, welches von Bakterien im Darm gebildet wird. Deshalb ist zum Beispiel ein gesunder Darm äußerst wichtig.

Obwohl Vitamine keine Energie liefern, sind sie für unseren Stoffwechsel außerordentlich wichtig. Bei einer ausgewogenen Vitaminbilanz fühlen wir uns topfit und leistungsfähig. Ein Mangel, oder anders gesagt, eine Unterversorgung an Vitaminen kann krank machen. Wir fühlen uns müde, abgespannt und unglücklich, da nahezu alle Körperprozesse durch Vitamine beeinflusst werden.

Wer viel Geld hat, ist reich. Wer keine Krankheit hat, ist glücklich.

Chinesisches Sprichwort

Vitamine sind die „Zündstoffe“ im Körper, vergleichbar mit dem Startschlüssel beim Auto

Ohne sie können wir die Nährstoffe nicht verwenden. Vitamine stehen auch in enger Beziehung zu den Mineralstoffen und Spurenelementen. In industriell wenig bearbeiteten Lebensmitteln ( wie Milch, Vollkornmehl, Obst und Gemüse ) sind alle Vitalstoffe enthalten, die unser Körper zur Verwertung der Nahrungsmittel benötigt.

Vitaminmangel

Die meisten Vitamine haben Namen. Der Einfachheit halber werden sie aber häufig mit Buchstaben bezeichnet. Dabei werden die 13 Vitamine in zwei Gruppen eingeteilt, in die wasserlöslichen und die fettlöslichen Vitamine. Sie sind in fast allen Lebensmitteln enthalten, besonders in Obst und Gemüse, Fleisch und Getreideprodukten. Der Körper benötigt diese für seinen Stoffwechsel und für Reparatur- und Aufbauvorgänge. Vitamine sind beteiligt am Knochenaufbau, sie erhalten die Sehkraft, sie stimulieren Wachstumsprozesse der Zellen und sorgen dafür, dass zellschädigende Substanzen unschädlich gemacht werden. Daneben spielen sie eine wichtige Rolle im Gehirnstoffwechsel. Von besonderer Bedeutung für die geistige Leistungsfähigkeit sind dabei die Vitamine der B-Gruppe.

Daher ist eine abwechslungsreiche und vernünftige Ernährung der wichtigste Schritt, um den Körper gut mit Vitaminen zu versorgen.

Das soll es für heute gewesen sein, im nächsten Artikel geht es dann um die genauere Betrachtung der einzelnen Vitamine.

Bleiben Sie gesund!

Ihre

Manuela Möckel

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Zivilisationskrankheiten – Gesunde Ernährung ist der Schlüssel

Zivilisationskrankheiten – Gesunde Ernährung ist der Schlüssel

Zivilisationskrankheiten weiten sich immer mehr aus

Laut WHO sind bei 60 % aller Todesfälle in der ganzen Welt Zivilisationskrankheiten der Grund. Ganz oben auf der Liste stehen Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Bluthochdruck, Herzinfarkt, Arteriosklerose, Schlaganfall und auch Stoffwechselerkrankungen wie Zuckerkrankheit oder Gicht sind häufig verbreitet.

Aber auch Allergien, Krebs, Übergewicht und die damit verbundenen Erkrankungen des Bewegungsapparates gehören zu den Zivilisationskrankheiten. Diese zerstören unsere Lebensqualität und können unsere Lebenserwartung verkürzen. Zahlreiche Zivilisationskrankheiten und Gesundheitsstörungen lassen sich im Wesentlichen auf Ernährungsfehler zurückführen: Vorbeugen, ist in jedem Alter sinnvoll.

Übergewicht ist zum großen Teil an der Entstehung von Zivilisationskrankheiten beteiligt. In Deutschland sind immerhin ca. 37 Millionen Erwachsene und sogar rund 2 Millionen Kinder und Jugendliche übergewichtig oder adipös. Heutzutage leidet ein Viertel der Erwachsenen an Herz-Kreislauf-Erkrankungen einschließlich Bluthochdruck. Es gibt rund 7 Millionen Diabetikerinnen und Diabetiker (9 von 10 Betroffenen Diabetes Typ 2). Jede fünfte Frau und jeder siebte Mann leidet an chronischen Rückenschmerzen.
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Wie entsteht Übergewicht?

Übergewicht ist die Folge einer zu hohen Energiezufuhr und eines zu niedrigen Energieverbrauchs. Unsere falsche Ernährung  ist eine wichtige Ursache von Zivilisationskrankheiten. Fertiggerichte, Fastfood, Tiefkühlpizza, Kartoffelchips. Limonade und Cola stehen bei den meisten viel zu häufig auf dem Speiseplan. Häufig ist die Ernährung zu reich an Salz und gesättigten Fettsäuren. Besonders ungesund sind Süßigkeiten und Knabbereien, weil diese eine ungeheure Anzahl Kalorien haben. Was ist die Folge? Riesige Energiemengen werden gegessen, ohne dass ein Sättigungsgefühl entsteht und die nicht verbrauchte Energie wird dann als Fettreserve im Körper „gespeichert“. Es gab dazu einen höchst interessanten Hörbeitrag „Moderne Ernährung und Zivilisationskrankheiten“ vom Münchner Ernährungsmediziner Prof. Dr. med. Hans Hauner im Deutschlandradio.

Übergewicht Risiko Zivilisationskrankheiten

Es ist nun mal Realität, damit unser Essen, wenn es durch die Lebensmittelindustrie „veredelt“ wurde, häufig kein „Lebens“-Mittel mehr ist und dass unser Essen durch zu langes Kochen und Warmhalten oder auch durch das Erwärmen in der Mikrowelle das Beste verloren hat. Es werden viel zu oft Fertigprodukte auf den Tisch gebracht, und der Rat „5x pro Tag Obst und Gemüse“ überfordert uns praktisch. Zu einem Stück Obst oder Gemüse anstatt zum Schokoriegel zu greifen, ist gar nicht so schwer. Vielen Menschen ist gar nicht (mehr) bewusst, wie schmackhaft ein Apfel, eine Birne oder eine Tomate sein kann. Wer dann noch ab und zu auf das Schweinefleisch zugunsten von Fisch oder Geflügel verzichtet, ist schon auf einem guten Weg.

Der Weg zur Gesundheit führt durch die Küche – nicht durch die Apotheke.

Sebastian Kneipp

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Was ist genau ist eigentlich „gesunde Ernährung“?

In unserem reichhaltigen Lebensmittel-Angebot fällt die Orientierung einem wirklich nicht leicht. Und die vielen, vielen Ernährungsempfehlungen in den Medien können manchmal schon sehr verwirrend auf einen wirken – und dann stellt man sich oft die Frage; wie soll man sie im Alltag anwenden? Aber ganz ehrlich, so kompliziert ist es nämlich gar nicht. Man muss ja nicht alle Einzelheiten im Kopf haben, sondern sich einfach nur an einige wesentliche Regeln halten.

Mit einer Ernährungsumstellung können wir ganz gezielt den Zivilisationskrankheiten vorbeugen:

Es gibt ein paar einfache Regeln, denen wir bei unserer Ernährung Beachtung schenken sollten, um Stoffwechselerkrankungen oder Krebs vorzubeugen. Wenn man sich daran hält, haben wir schon ganz viel für unsere Gesundheit gemacht:

  1. Essen Sie fünfmal am Tag Obst und Gemüse
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  2. weniger Fett, weniger Zucker und weniger Salz
  3. Verzehren Sie reichlich Getreideprodukte, möglichst aus Vollkorn, Kartoffeln, Nudeln oder Reis
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  4. Milch und Milchprodukte liefern die tägliche Menge Calcium
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  5. Ein- bis zweimal pro Woche sollte Fisch auf den Tisch
  6. Verzehren Sie Fleisch und Fett in Maßen
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  7. Trinken Sie mindestens 1,5 Liter kalorienarme oder kalorienfreie Getränke am Tag
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  8. Genießen Sie die Lebensmittelvielfalt und essen Sie abwechslungsreich und bunt
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Wenn wir einsehen und erkennen, dass unsere Ernährungsgewohnheiten der Grund sind, haben wir die Chance, unsere Ernährung von einem Tag zum anderen zu verändern. Eine bedarfsgerechte Versorgung mit Nährstoffen und reichlich Bewegung sind die Voraussetzung für Gesundheit und Leistungsfähigkeit in jedem Alter.

Quellen: www.tk.dewww.diabetesstiftung.dewww.diabetes-news.de,  www.daserste.dewww.gbe-bund.dewww.euro.who.int

Bleiben Sie gesund!
Ihre

Manuela Möckel

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Diabetes Typ 2 – wie man den vorbeugen kann

Diabetes Typ 2 – wie man den vorbeugen kann

Etwa sechs Millionen Menschen in Deutschland leben mit Diabetes. Früher bezeichnete man den Diabetes Typ 2 auch als „Altersdiabetes“, aber inzwischen sind Personen aller Generationen davon betroffen, auch Kinder und Jugendliche. Experten des Deutschen Diabetes-Zentrums (DDZ) gehen davon aus, dass die Anzahl der Erkrankungen weiter ansteigen wird.

Als Ursachen werden Veranlagung, Übergewicht, Bewegungsmangel, erhöhte Cholesterinwerte und Bluthochdruck genannt. Es gibt zwar eine vererbte Veranlagung für einen Diabetes Typ 2. Allerdings liegt es auch an jedem von uns selbst, ob sich diese Krankheit entwickelt. Denn viele Risikofaktoren lassen sich durch einen gesunden Lebensstil ausschalten.
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Viele Menschen haben Diabetes, ohne dass sie es wissen

Denn Diabetes Typ 2 tut nicht weh und kann sich so über viele Jahre hinweg still und leise entwickeln. Ein Typ-2-Diabetes zeigt lange Zeit keine Beschwerden, das ist die Erklärung, weswegen er oft viele Jahre unentdeckt bleibt. Ob man ein erhöhtes Diabetes-Risiko hat, kann man mit dem Online-Fragebogen vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung prüfen. Das Deutsche Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (DIfE) hat diesen Fragebogen entwickelt, der das Risiko angibt, innerhalb der nächsten 5 Jahre an einem Typ 2 Diabetes zu erkranken. Der Test ist online abrufbar.

Alle die ein erhöhtes Diabestes-Risiko haben, können den Ausbruch durch eine Veränderung ihrer Lebensgewohnheiten verzögern – oder bestenfalls sogar ganz verhindern. Das belegen zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen z.B. aus den USA und aus Finnland. Diese Untersuchungen zeigen, dass einfach umsetzbare Maßnahmen unseren Stoffwechsel günstig beeinflussen – und das Risiko an Diabetes Typ 2 zu erkranken um mehr als die Hälfte verringern.

Schon mit kleinen Veränderungen an unserem Lebensstil könnten wir das Risiko senken, an Diabetes Typ 2 zu erkranken.
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Buchempfehlung:

Buchempfehlung bei Diabetes Typ 2: Die 50 besten Blutzucker-Killer

Farbenfroh gestaltet überzeugt das Buch von Sven-David Müller durch seinen gelungenen Aufbau, das übersichtliche Layout, anschauliche Tabellen, Fotos und die immer wieder eingestreuten „Killer-Tipps“. Man wird von einer erstaunlichen Informationsfülle überrascht, die weit über das Erwartete hinausgeht: Beispielsweise erfährt man die empfohlene Menge bestimmter Vitamine, wird über versteckte und sichtbare Fette in der Nahrung aufgeklärt und findet Hinweise zur Berechnung des BMI. Spannend zu lesen, dabei immer gut verständlich und auf den Punkt gebracht.

Die wichtigsten Punkte für die Vorbeugung:

  • Überflüssige Pfunde abbauen ist eine der wirksamsten Strategien, einem Diabetes Typ 2 vorzubeugen. Finnische Studien belegen, dass Menschen die mindestens 5% ihres Gewichtes abspecken, ihr Diabetes-Risiko um 70% senken.
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  • Gesund essen – gesunde Mischkost mit wenig Kalorien, viel Obst und Gemüse, wenig Zucker, ballaststoffreiche Ernährung, viel Trinken
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  • Bereits mäßige sportliche Aktivität hat positive Auswirkung auf den Stoffwechsel.  5 mal 30 Minuten in der Woche genügen. Bestens geeignet sind Ausdauersport und gezieltes Muskelaufbautraining.
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  • Regelmäßige medizinische Kontrollen helfen, frühe Alarmsignale wie leicht erhöhte Blutzuckerwerte oder einen erhöhten Blutdruck zu erkennen.
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In einer großen Studie wurde nachgewiesen, dass ballaststoffreiche Ernährung auch den Blutzuckerwert günstig beeinflusst. Hinzu kommt, dass Ballaststoffe auch die Blutfettwerte verbessern und, weil sie länger satt machen und auch beim Abnehmen helfen. Nichtsdestotrotz sollten eine Gewichtsreduktion bei Übergewicht angestrebt und generell mehr Bewegung in den Alltag integriert werden. Denn auch das senkt – neben einer vernünftigen Ernährung – natürlich den Blutzucker.

Für heute verbleibe ich mit vielen gesundheitlichen Grüßen

Ihre

Manuela Möckel

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Bildquelle Beitragsbild: Dr. Gumpert.de

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Winterzeit – Erkältungszeit

Winterzeit – Erkältungszeit

Erkältungen haben wieder Hochkonjunktur

Jetzt geht es wieder los mit den Erkältungen! Die schwere Zeit für unser Immunsystem hat begonnen. Draußen ist schlechtes Wetter. Regen, Matsch, Nebel, Kälte und Feuchtigkeit belasten unseren Kreislauf. Und drinnen geht die Heizung auf Hochtouren.

Es ist sehr warm und die Luft ist durch die Heizung richtig trocken. Aber keiner muss diese Entwicklung hilflos dulden. Jeder von uns kann dagegen auf die unterschiedlichste Weise vorsorgen, damit aus einem Schnupfen nicht auch zwangsläufig eine wochenlange Erkältung wird. So mancher Tipp kann Ärger vermeiden, damit Sie gesund und munter durch die kalte Jahreszeit kommen. Vorbeugung ist da immer noch das beste Mittel. Jedoch eines ist klar: Auch bei ganz sorgfältiger Vorbeugung gibt es keinen 100-prozentigen Schutz.

Unter vier Augen sage ich Ihnen, dass ich persönlich kein Freund von industriellen Mitteln aus der Apotheke bin, welche eine Erkältung nur unterdrücken. Zu schrecklich sind die Geschichten von manch einer verschleppten Grippe. Aber so manches Hausmittel aus Großmutters Zeiten unterdrücken die Erkältung nicht, sie dämmen nur die Symptome ein!

Grund genug, einmal die besten Tipps zur Vorbeugung gegen Erkältungen zu sammeln und Ihnen heute einige Tipps vorzustellen.

Tipps für die Erkältungszeit

  • Tipp Nr. 1: Warm anziehen!
    Das A und O ist, dass wir unsere Kleidung der Jahreszeit anpassen, deshalb also nicht zu leicht angezogen nach draußen gehen. Zuallererst sollte man festes und warmes Schuhwerk tragen, weil gerade kalte und nasse Füße häufig Auslöser für eine Erkältung sind.
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  • Tipp Nr. 2: Hygiene ist unvermeidbar!
    Hygiene ist wohl eine der besten Methoden, sich vor Erkältungsviren zu schützen. Die Hände mit Seife und möglichst warmem Wasser waschen. Gründlich abreiben und gut abtrocknen. Die Handtücher sollten Sie regelmäßig austauschen.
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  • Tipp Nr. 3: Lüften, lüften, lüften!
    Auch die Raumtemperatur sollte nicht zu heiß sein. Achten Sie bei der Raumluft, dass es nicht zu „trocken“ ist, daher ruhig regelmäßig mal „Stoßlüften“.
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  • Tipp Nr. 4: Immunsystem stärken durch Abhärten!
    Abhärten??? Das klingt brutal, ist es aber nicht. Es ist sehr wichtig für unseren Körper sich an die Temperaturunterschiede von kalt und warm zu gewöhnen. Saunabesuche, kaltes und warmes Duschen, und auch nicht vergessen, die Wechselbäder sind wirklich einfach die besten Mittel unseren Körper an die unterschiedlichen Temperaturen zu gewöhnen. Unser Körper ist dann in der Erkältungszeit viel weniger hilflos gegen Viren. Das Beste ist einmal in der Woche in die Sauna und morgens auch mal kalt zu duschen.
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    Erkältungszeit Teezeit
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  • Tipp Nr. 5: Vitamine & Co!
    Eine gesunde Ernährung ist natürlich immer wichtig, aber gerade im Winter ganz besonders wichtig, denn neben Vitaminen sollten auch genügend Spurenelemente wie Eisen und Zink aufgenommen werden. Besonders ein Zinkmangel scheint die Infektanfälligkeit wesentlich zu erhöhen. Meine erste Empfehlung ist da natürlich das Wintergemüse. Wie es der Name es schon sagt, ist es besonders reich an  Vitaminen. Zu diesen Wintergemüsen zählen Lauch, Sellerie, Weißkraut, Möhren, Grünkohl und Spinat. Außerdem ist auch viel Obst aus heimischen Gärten zu empfehlen, denn es wird nicht wie importiertes Obst in unreifem Zustand gepflückt und enthält noch alle Vitamine. Dazu gehören Äpfel, Birnen, Rüben und Kürbis, aber auch die Zitrusfrüchte, sowie schwarze Johannisbeeren und Stachelbeeren.
  • Tipp Nr. 6: Trinken, Trinken, Trinken!
    Das am meisten überhörte Mittel um gegen Krankheiten vorzusorgen ist das ausreichende Trinken. Wir trinken deutlich zu wenig. Ich möchte jetzt nicht der Taudendste Prediger sein, der Ihnen das schon wieder erzählt. Ausreichendes Trinken ein Garant dafür, dass alle Schadstoffe aus unserem Körper möglichst schnell ausgeschwemmt werden können.
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  • Tipp Nr. 7: Mit Bewegung gegen die Grippe!
    Unser Immunsystem muss im Kampf gegen Viren und Bakterien sehr viel leisten. Aus diesem Grunde sollte es widerstandsfähig und gestärkt sein. Eine weitere Möglichkeit ist die sportliche Betätigung. Bewegung ist alles, auch wenn manch einer von uns das nicht gerne hört oder liest. Jeder von uns sollte allerdings in der Lage sein, mindestens 3-mal in der Woche für eine halbe Stunde etwas Zeit zu reservieren. Die einfachste Sportart ist dabei das Laufen oder Joggen. Es ist ganz egal, ob man nun Jogging macht oder Walking: jeder Schritt zählt. Bewegt man sich an der frischen Luft, ist das umso besser. Vor allem im Herbst und im Winter, denn damit härtet man seinen Körper ab und verbessert das Immunsystem.
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  • Tipp Nr. 8: Viel Schlafen!
    In der kalten Jahreszeit zieht es uns automatisch meistens etwas früher ins Bett. Für all die, die nur wenig Schlaf abbekommen, steigt im Herbst und Winter die Gefahr, sich zu erkälten. Deshalb: unbedingt auf genügend Schlaf achten.
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  • Tipp Nr. 9: Entspannung
    Lange Zeit nachlässig behandelt gegenüber den Bereichen der gesunden Ernährung und der Bewegung, ist der Bereich der Entspannung aber genauso wichtig. Stress ist wie man heute weiß einer der wesentlichen Feinde eines gut funktionierenden Immunsystems. Jemand der viel Stress hat (und das haben mittlerweile die Meisten von uns) sollte aktiv werden. Entspannungsmethoden gibt es viele, wie z.B. mit Yoga, Meditation oder auch autogenes Training. Schauen Sie doch einfach mal ins Netz.+

Erste Symptome bekämpfen

Wenn sportliche Bewegung und beste Ernährung nicht geholfen haben und schließlich trotzdem eine Erkältung im Anmarsch ist, reagieren Sie schnell und bekämpfen Sie schon gleich die ersten Symptome. Schweißtreibende Tees sind gut, auch ein körperwarmes Fußbad mit der Beigabe von Thymian- oder Schachtelhalmtee ist ratsam. Viel Ruhe und ein langes Ausschlafen können den Infekt abwehren, ehe er richtig ausgebrochen ist. Wichtig dabei: Kühle Räume.

Das soll es für heute erstmal gewesen sein. Seien Sie gespannt auf meinen nächsten Artikel, da werde ich Ihnen ein paar Hausmittel aus Großmutters Zeiten vorstellen.

Na dann, bis demnächst

Ihre

Manuela Möckel

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Diabetes – eine neue Volkskrankheit?

Diabetes – eine neue Volkskrankheit?

Diabetes breitet sich weltweit aus – Ist 2030 jeder zehnte Erwachsene zuckerkrank?

Am 14. November ist Welt-Diabetes-Tag. Laut den Angaben des IDF (International Diabetes Federation)wissen weltweit ungefähr 183 Mio. Menschen überhaupt nicht, dass sie krank sind. Vor allem Kinder in Europa sind stark betroffen von der Zuckerkrankheit: 116.000 leiden unter Typ-1-Diabetes, 18.000 Kinder sind 2011 neu daran erkrankt – mehr als in jeder anderen Region weltweit.

Diabetes – eine neue Volkskrankheit?

Fachleute erwarten für das Jahr 2012 weltweit ungefähr 295 Mio. Diabeteserkrankte. Diabetes scheint außer Kontrolle geraten zu sein. Vor 25 Jahren lag die Zahl der Diabeteserkrankten noch bei ca. 30 Mio. Im Jahr 2000 war die Zahl auf 150 Mio. gestiegen. Deutschland liegt mit derzeit 7,5 Mio. auf Platz 6 der internationalen Rangliste. Weltweit sind die meisten Diabetiker (ca. 85 – 95 Prozent) am Diabetes-Typ2 erkrankt, was vor allem mit falscher Ernährung und Bewegungsmangel in Zusammenhang bringen ist. Es gibt ein paar Zeichen, die darauf hinweisen, dass man an einer Diabetes leiden könnte. Die bekanntesten Anhaltspunkte dafür können beispielsweise ein erhöhter Harndrang und starker Durst sein. Daran schuld ist die im Blut in hoher Konzentration vorhandene Glukose, welche wegen des Insulinmangels nicht genutzt werden kann. Unser Körper ist gezwungen diesen Zucker auf dem schnellsten Wege loszuwerden und schwemmt ihn über den Urin aus. Dies sind die charakteristischen Anzeichen der Hyperglykämie (Überzuckerung).

Da dem Körper jetzt aber die Energie in Form von Zucker fehlt, muss er auf dieReserven zurückgreifen. Häufig kommt es zu Gewichtsverlust und körperlichen Schwächeanzeichen. Durch den Abbau von Eiweiß und Fett kann es zu Muskelkrämpfen und sogar Sehstörungen kommen. Angesichts des insgesamt verschlechterten Körperzustandes wegen des Zuckermangels kann es zu weiteren Erscheinungen wie einer Infektanfälligkeit oder schlecht heilenden Wunden kommen.

Selbst bei den Patienten, die schon mit Insulin versorgt werden, können noch Komplikationen drohen. Mehrfach sind Schädigungen der Gefäße aufgrund von Durchblutungsstörungen. Die Folgen sind bekannt. Es kann zu einem Herzinfarkt oder auch einem Schlaganfall kommen. Die außerordentliche Belastung der Nieren führt vielfach auch zu Nierenschäden, wobei es dann sogar zu einem Nierenversagen kommen kann, welches eine Dialyse dringend erforderlich macht.

Welche Diabetesformen gibt es?

Eine Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) ist eine Stoffwechselstörung welche ganz unterschiedliche Ursachen haben kann. Es gibt folgende Diabetesformen.

  • Typ 1 Diabetes: Verlust der insulinproduzierenden Zellen, Folge: Dem Körper steht nur noch wenig bis gar kein eigenes Insulin zur Verfügung. Das fehlende Hormon Insulin muss von außen zugeführt (d. h. gespritzt) werden.
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  • Typ 2 Diabetes: in der Anfangsphase produziert der Körper noch viel Insulin. Aber die Empfindlichkeit der Körperzellen auf das Hormon ist herabgesetzt; d.h. die Zellen sind insulinresistent. Das bedeutet, dass die Zellen nicht mehr richtig auf Insulin reagieren. Folge: das körpereigene Insulin reicht nicht mehr aus, um den erwünschten Effekt zu erzielen.
  • Schwangerschaftsdiabetes: die häufigste Stoffwechselerkrankung in der Schwangerschaft. Man versteht hierunter einen Diabetes, der während einer Schwangerschaft beginnt oder erstmals entdeckt wird.
  • Sonstige Diabetesformen: Ein Diabetes kann im Allgemeinen auch durch Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse oder im Rahmen anderer Krankheiten oder auch bei bestimmten erblich bedingten Störungen auftreten. Auch manche Medikamente, insbesondere Kortison, können an der Entstehung eines Diabetes beteiligt sein.

Für alle Diabetesformen gilt: Je früher ein Diabetes festgestellt wird und je besser die Behandlung ist, desto seltener und weniger schwerwiegend sind die Folgeschäden!

Diabetes in Deutschland
Infografik: Diabetes in Deutschland (Grafik: Novo Nordisk)
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Einige Fakten

  1. Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) sterben jährlich weltweit rund 3,2 Millionen Menschen an den Folgen einer Diabeteserkrankung.
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  2. Der Diabetes fordert mittlerweile genauso viele Opfer wie HIV bzw. AIDS. Alle 10 Sekunden kann ein Todesfall dem Diabetes zugeordnet werden.
  3. In Deutschland liegt die Zahl der bekannten Diabetesfälle derzeit bei etwa 7,5 Millionen Menschen.
  4. In der Gruppe der über 65-Jährigen sind bei uns schätzungsweise zwischen 16 und 23% von einer Diabeteserkrankung betroffen.
  5. Dunkelziffer bei Erwachsenen wird auf zirka 50% geschätzt. Dies würde bedeuten, dass es in Deutschland derzeit bereits weit über 10 Millionen Diabetes-Erkrankte gibt. Über die Hälfte aller Diabetiker sind über 65 Jahre alt.
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  6. Experten gehen davon aus, dass sich die Zahl der Diabetiker in den nächsten 10 Jahren noch einmal verdoppeln wird.

Die erhebliche Zunahme der Erkrankungszahlen wird vor allem auf folgende Faktoren zurückgeführt:

  • drastische Zunahme von Übergewicht
  • zunehmender Konsum von „Junk Food“
  • immer weniger körperliche Bewegung.
  • die steigende Lebenserwartung.

Buchempfehlung:

Dieses Buch kann man nur jedem Diabetiker empfehlen. Geschrieben wurde es von dem anerkannten Experten für Diabetes und Ernährung Sven-David Müller. Er wurde für seine besonderen Leistungen um die Volksgesundheit, besonders im Bereich Ernährungsaufklärung und Diabetes, mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. In dem Buch zeigt er wirkungsvolle Wege auf, wie man den Blutzucker auf natürliche Weise senkt und außerdem trotzdem noch vital und genussvoll leben kann. Der Leser erfährt, wie man mit Pflanzenheilkunde, Mineralien und Vitaminen den Stoffwechsel ins Gleichgewicht bringen kann. Durchweg ein gelungenes Werk und nützlich.

Quellen: Wikipedia, Diabetes Deutschland, Deutsche Diabetes Gesellschaft

Ich wünsche Ihnen noch einen schönen Tag.

Ihre

Manuela Möckel

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