Viele von uns freuen sich sehr auf die kalte Jahreszeit, vor allem wenn es um den lang ersehnten Winterurlaub,  das Schlittenfahren und Schneemannbauen mit den Kids geht. Auch Weihnachten gehört zur „kalten Jahreszeit“ dazu. Aber der Winter fordert unserem Körper auch eine ganze Menge ab.

Dadurch dass die Sonne weniger scheint können die für unseren Stoffwechsel erforderlichen Vitalstoffe schlechter gebildet werden. Also ich weiß ja nicht wie es Ihnen geht, aber meine Haare können dann und wann ganz schön störrisch sein. Aber im Winter ist es besonders schlimm. Aus diesem Grunde möchte ich heute Haarpflege-Tipps in der kalten Jahreszeit zum Thema machen. Haarpflege sollte deshalb im Winter anders aussehen als im Sommer. Kälte, Wind, Regen und Schnee – der Winter setzt nicht nur unserer Haut, sondern auch den Haaren zu. Vor allem dieser andauernde Wechsel zwischen kalter und feuchter Luft draußen und der warmen, trockenen Heizungsluft macht unseren Haaren doch sehr zu schaffen.

Unsere Haare sind diesem dauernden Temperaturwechsel allerdings vorwiegend hilflos ausgeliefert. Und diesen ständigen Temperaturwechsel lassen sie uns spüren – mit Trockenheit und Spliss. Kopfbedeckungen verschlechtern diesen Zustand aber sogar noch, da sie unser Haar glanzlos und struppig machen, die Spitzen werden brüchig und die Kopfhaut trocken. Und zu guter Letzt stehen uns dann die Haare aufgrund statischer Aufladung wirklich buchstäblich zu Berge.

Haarpflege im Winter

Doch ich gebe Ihnen heute ein paar Tipps zur Haarpflege, wie auch Ihr Haar, die „kalte Jahreszeit“ gut übersteht.

Heizungsluft ist der Übeltäter Nr. 1

Wer sich aus beruflichen oder auch privaten Gründen meist in geschlossenen Räumen aufhält kann trockener Heizungsluft durch regelmäßiges Lüften entgegnen.

Haarpflege – aber richtig

Vermeiden Sie im Winter zu häufiges Haare waschen. Das A und O bei der Haarpflege ist die Wahl der geeigneten Pflegeprodukte. Da unser Haar im Winter meistens außerordentlich trocken ist, benötigt es sehr viel Feuchtigkeit. Am besten nehmen Sie daher spezielle Feuchtigkeits-Shampoos. Verwenden Sie das Shampoo aber sparsam und dann massieren Sie es leicht in das nasse Haar ein. Anschließend wird das Haar sorgfältig mit lauwarmem Wasser ausgespült, denn zu heißes Wasser trocknet das Haar und die Kopfhaut noch mehr aus.

Benutzen Sie nach jeder Haarwäsche eine auch eine spezielle Pflegespülung. Aber auch hier gilt die Regel: Weniger ist mehr! Denn die Haare können ebenso überpflegt werden. So macht zum Beispiel zu viel Conditioner das Haar schwer und strähnig. Wenn Sie sich trauen, können Sie Ihr Haar zum Schluss mit kaltem Wasser ausspülen – das glättet die Schuppenschicht der Haare und schenkt ihnen Extra-Glanz. Oder geben Sie einen Spritzer Apfelessig auf einen Liter Wasser und spülen die Haare damit.

Bei Spliss an den Spitzen, verwöhnen Sie Ihr Haar doch  einmal in der Woche mit einer Kur oder Maske. Ist Ihr Schopf bereits sehr strapaziert, massieren Sie Olivenöl oder Klettwurzelöl – gibt’s in der Apotheke – in das Haar ein und lassen es über Nacht unter einem Handtuch einwirken. Am nächsten Morgen wird das Ganze dann mit einem milden Shampoo zweimal sorgfältig ausgewaschen. So eine Olivenöl-Kur sollten Sie sich allenfalls aller zwei Wochen gönnen. Das reicht vollständig aus.

Gewusst wie…

Nach der Wäsche wickelt man das Haar in ein Handtuch und drückt es lieber mit einem weichen Handtuch nur vorsichtig aus. Nicht Rubbeln! Kämmen Sie Ihr Haar von den Spitzen bis zum Ansatz hoch und verwenden Sie am besten einen grobzinkigen Holzkamm, denn die scharfen Kanten der Plastikkämme schädigen das Haar zusätzlich.

Sie benutzen einen Föhn oder auch ein Glätteisen? Achten Sie darauf, damit das Haar nicht zu heiß wird. Das ist auf jeden Fall besser fürs Haar, vermeidet zusätzlich vor allem jetzt im Winter, dass die Feuchtigkeit des Pflege-Shampoos gleich wieder weg ist.

Lassen Sie Ihr Haar dennoch so oft an der Luft trocknen wie es geht. Falls Sie Produkte zum Stylen benutzen, achten Sie darauf, dass diese keinen Alkohol enthalten, denn der Alkohol trocknet das Haar aus und kann nebenbei auch die Kopfhaut reizen. Nicht mit nassen Haaren nach draußen!

Die meisten von uns kennen das bestimmt noch aus der eigenen Kindheit, wie oft wurden wir gewarnt, im Winter nicht mit nassen Haaren raus zu gehen, da wir sonst eine Lungenentzündung bekommen könnten. Na ja, die Medizinwissenschaft hat dieses Ammenmärchen aufgelöst. Aber sollten Sie bei eisigem Wetter mit nassen Haaren nach draußen gehen, ist es sehr wahrscheinlich, dass Ihre Haare „frieren“ werden. Gefrierendes Wasser dehnt das Haar aus, und das führt zu Haarschäden. Um Ihre Haare im Winter zu schützen, vergewissern Sie sich, dass Ihre Haare trocken sind bevor Sie nach draußen gehen.

Hilfe gegen „fliegende“ Haare

Ihre Frisur liegt platt am Kopf an oder fliegt durch die Gegend, sobald Sie die Mütze abnehmen? Vor allem im Winter lädt sich unser Haar häufig durch das Tragen von Mützen oder Kapuzen elektrisch auf. Benutzen Sie keine Kämme oder Bürsten aus Plastik, sondern nur Produkte aus Naturmaterial und Naturborsten. Wenn auch Sie besonders unter elektrisch geladenem Haar leiden, ist beim Stylen der richtige Zeitpunkt, um ein Anti-Statik-Spray zu benutzen. Aber es gibt auch heutzutage eine andere Möglichkeit, Kämme und Bürsten, die eine solche Aufladung vermeiden helfen.

Eine andere Lösung ist das Tragen eines Seiden- oder Satinschals, dieser ist wie eine Barriere zwischen Ihren Haaren und der Kopfbedeckung. Sie wickeln Ihre Haare einfach in den Schal ehe Sie die Kopfbedeckung aufsetzen. Die Fasern des Seiden- oder Satinschals schützen so Ihr Haar vor der rauen Winterwolle und verringern die statische Aufladung, die im Winter erzeugt wird.

Noch ein Tipp: Schlafen Sie auf einem Kissen mit Seidenbezug. Die Schuppenschicht Ihrer Haare bleibt so fühlbar glatter. Probieren Sie es doch einfach mal aus.

Die „richtigen“ Haarpflege-Produkte

Eine gute Haarpflege beginnt natürlich mit dem richtigen Shampoo. Doch die Suche nach dem richtigen Produkt gestaltet sich oft als sehr schwierig und ähnelt oft der Suche nach der berühmten „Nadel im Heuhaufen“.Bei der Wahl seiner Haarpflege-Produkte sollte man nicht besonders auf die Werbung achten, sondern wirklich vielmehr auf die Inhaltsstoffe:

  • Kieselsäure ist gut gegen brüchiges und stumpfes Haar
  • Proteine verwöhnen das Haar
  • Honig und Milchsäure wirken gegen trockenes Haar
  • Wichtig: ohne Silikone

Eine wirkliche Übersicht über gute Haarpflege-Produkte gibt regelmäßig ÖKO-Test heraus. Ich habe hier einen ganz speziellen Tipp für Sie. Hier finden Sie zertifizierte Naturkosmetik beliebter Hersteller.

Nahrung nicht nur von außen Vitamine, Mineralien und Spurenelemente sind sehr wichtig für viele Haarfunktionen und können dem Körper nicht nur von außen, sondern auch von innen gezielt zugeführt werden, z. B. über erstklassige hochwertige Nahrungsergänzungsmittel. Hierbei sollte man darauf  achten, dass es sich nicht um so genannte Monopräparate (Präparate mit meist nur einem Wirkstoff) handelt, da gerade eben die Zusammensetzung aus verschiedenen Vitalstoffen die positiven Effekte entfacht oder steigert.

Wie bei unserer „normalen“ Nahrung sollte auch bei Nahrungsergänzungsprodukten darauf geachtet werden, dass diese nicht künstlich hergestellt wurden, sondern natürlichen Ursprungs sind. So z.B. die Folsäure, sie fördert Wachstum und Erneuerung der Zellen und damit auch das Wachstum der Haare.

Zum Schluss noch ein Tipp für die Haarpflege

Wer seinem Haar und seiner Kopfhaut, gerade jetzt in der kalten Jahreszeit, mal etwas Gutes tun möchte, ist vielleicht an einer natürlichen Alternative interessiert? Wie ich schon oben im Beitrag erwähnt habe, schwöre ich seit  Jahren auf eine Haarspülung mit Apfelessig. Alles andere an Spülung wird nicht benötigt. Ich nehme dafür immer einen Esslöffel Apfelessig auf 0,5 Liter Wasser. Wenn Sie den Geruch des Essigs nicht mögen, können Sie auch gern  einen Tropfen ätherisches Öl (z.B. Lavendelöl) dazugeben.

Außerdem benutze ich sehr gern Panthenol-Spray. Panthenol wirkt feuchtigkeitsausgleichend auf das Haar, verbessert die Haarstruktur, beruhigt die Kopfhaut und hinterlässt keine fettigen Spuren. Ich verwende es auch zum Auffrischen meiner Frisur, indem ich einfach einen kleinen Klecks ins Haar knete.

Soweit nun für heut, liebe Leut!

Bis bald,
Ihre

Manuela Möckel

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Die Inhalte auf dieser Seite dienen rein informativen Zwecken und können die persönliche Beratung, Diagnostik und Betreuung durch einen Facharzt oder Heilpraktiker in keinem Fall ersetzen. Auch wenn sie gründlich recherchiert wurden, können und dürfen sie in keinem Fall die Grundlage für eine Selbstdiagnose und Selbstmedikation sein.

Über mich

Hallo, schön dass Sie mich gefunden haben. Mein Name ist Manuela Möckel, ich bin Jahrgang 1970, Mutter von 4 tollen Kindern und ich lebe mit meiner Familie im schönen Beeskow, das liegt in der Nähe von Frankfurt/Oder in Brandenburg. Vor langer Zeit hatte ich wirklich erhebliche Probleme mit meiner Gesundheit und war auf der Suche nach Alternativen! Ich wollte weg von stark wirkenden Arzneimitteln und selbst aktiv etwas für meine Gesundheit tun. Das Thema Gesundheit und was auch immer damit zu tun hat, hat mich schon immer brennend interessiert. Darüber möchte ich erzählen und Ihnen berichten.

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