Haarspliss ist ein rein kosmetisches Haarproblem. Heute brünett, morgen blond, übermorgen rothaarig. Mal lockig, dann glatt, offen oder hochgesteckt. Immer wieder setzen wir unser Haar großen Belastungen und Strapazen aus. Diese gehen oft nicht spurlos an ihm vorüber.

Vor allem das Colorieren kann die Haarstruktur sehr schädigen – kaputte Haare sind die Folge. Daher möchte ich Ihnen mit meinem heutigen Beitrag  die Thematik „Haarspliss“ etwas näher bringen. Hitze – durch Föhnen oder Glätten – trocknet es aus und macht es spröde. Die Flexibilität lässt nach – Spliss und Haarbruch sind vorprogrammiert. Aufwendiges Styling und Haargummis mit Metallteilen können ebenfalls zu Bruchstellen führen. Schon das tägliche Haare waschen zerstört den wichtigen Regenerationsmechanismus der Kopfhaut und führt langfristig zu trockenem Haar. Die Haare spalten sich auf, wenn sich die schützenden Schuppen vom Haar lösen. Aus den frei liegenden Fasern des Haares bildet sich dann Spliss oder zu Haarbruch. Bei Haarbruch spalten sich die Haare nicht nur auf, es kommt zum Abbrechen des gesamten Haares. Stark gesplisste Haare sehen sehr ungepflegt aus und wirken struppig. In diesem Zustand sind die Haare nun viel empfindlicher und benötigen eine besonders sanfte Haarpflege. In Extremfällen kann sich das kaputte Haar bis zur Wurzel aufspalten.

Mittlerweile gibt es heutzutage eine erstaunliche Vielzahl an Shampoos und Haarkuren gegen Haarspliss, aber schon einfache Hausmittel können das Haar stärken und so effektiv gegen Spliss vorbeugen. Das beste Hausmittel zur Bekämpfung ist und bleibt natürlich, ihn gar nicht erst entstehen zu lassen.

Hausmittel gegen Haarspliss

  • Je länger die Haare, desto weiter sind die Spitzen vom Nährboden der Kopfhaut entfernt. Regelmäßiges sanftes Bürsten vom Haaransatz zu den Spitzen befördert das schützende Kopfhautfett in die Haarspitzen. Im Rahmen Ihres häuslichen Wellnesstages können Sie auch Klettwurzel- oder Olivenöl in die Haarspitzen einwirken lassen und später gut und gründlich auswaschen.
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  • Viele von uns überpflegen ihre Haarpracht. Tägliches oder auch doppeltes Shampoonieren, heißes Wasser, ungeeignete Shampoos und Styling-Produkte, Färbe- und Tönungsprodukte, Föhnen und Glätten strapazieren unser Haar wirklich bis in die Spitzen. Hier ist nun wieder weniger oft mehr.
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  • Waschen Sie Ihre Haare nur dann mit Shampoo, wenn es unbedingt nötig ist. Wählen Sie ein mildes Shampoo. Häufig haben schon Shampoos für den täglichen Gebrauch ein austrocknendes Resultat. Investieren Sie lieber in ein gutes Haarspitzenpflegeprodukt.
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  • Alles, was Ihrer Haut gut tut, verwöhnt auch Ihre Haare, wenn auch nicht unbedingt Ihre Figur: Nüsse, Öle, Hefen, Avocados und anderes Gemüse fördern die Haut- und Haargesundheit und gehören damit in die Rubrik Haarpflege von innen. Es gibt auch Nahrungsergänzungsmittel, wie z. B. von Fairvital mit derselben Zielsetzung.
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Haarspliss+

So können Sie Haarspliss vorbeugen

  • Beim Kämmen können Sie Haarspliss vermeiden, wenn Sie einen Kamm mit abgerundeten Borsten verwenden. Diese strapazieren die Haare sehr viel weniger und können dem Haarspliss im Allgemeinen effektiv vorbeugen. Investieren Sie in eine Bürste aus Naturhaar. Eine Bürste mit Naturhaar nimmt den Talg der Kopfhaut besonders gut auf und verteilt ihn in den Längen.
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  • Vermeiden Sie das Trockenrubbeln Ihrer Haare, da dies auch Haarspliss fördern kann. Es ist besser, wenn Sie die Haare nur auszudrücken.
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  • Die Verwendung von einem Glätteisen oder Lockenstab kann dazu führen, dass Ihr Haar immer trockener wird, bis es schließlich an den Haarspitzen bricht. Versuchen Sie, so wenig wie möglich mit diesen Geräten zu arbeiten! Wenn Sie sie dennoch einsetzen, sollten Sie ihr Haar auf jeden Fall durch ein passendes Produkt vor Hitzeschäden schützen.
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  • Haarspliss kann außerdem durch ein regelmäßiges Anwenden von speziellen Haarspülungen und regelmäßige Kuren reduziert werden. Diese fördern die Elastizität der Haare, versorgen sie mit wichtigen Nährstoffen und machen sie somit widerstandsfähiger gegen äußere Einflüsse.
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  • Bei akutem Haarspliss helfen derartige Pflegeprodukte allerdings nicht mehr weiter. Hier bleibt nur noch ein einziges Hausmittel: Abschneiden!
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  • Waschen Sie Ihre Haare höchstens zwei Mal pro Woche. Naturkosmetika sind die beste Wahl.
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  • Daneben hilft es, auf belastende Haarbehandlungen wie das Färben, Blondieren oder Dauerwelle zu verzichten.
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  • Um die Reibung der Haare zu vermeiden, kann man sie hochstecken oder zu einem lockeren (!) Pferdeschwanz binden.
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Um Haarspliss auf Dauer vorzubeugen, sollten Sie sich lieber etwa alle ein bis zwei Monate die Spitzen schneiden (lassen). Bei akutem Haarspliss ist auch ein gezielter Spliss-Schnitt (Spliss Cut) empfehlenswert, bei dem durch Drehen einzelner Haarsträhnen, die beschädigten Haare sichtbar werden und herausgeschnitten werden können.
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Haarspliss - Spliss Cut

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Spliss: Haare ab oder Spliss Cut

Gegen stark gesplisste Haare kann manchmal auch die beste Pflege nichts mehr bewirken: Die kaputten Haarspitzen müssen ab. Die „radikale“ Methode sieht ein Abschneiden der gesplissten Haare bis zu der Stelle vor, die gesund ist. Wie viel Haar hier ab muss, hängt davon ab, wie weit sich der Spliss in die Haare hochgearbeitet hat. Im besten Fall genügt das Schneiden der Spitzen um wenige Zentimeter. Viele Friseure bieten auch den so genannten Spliss Cut an. Bei dieser Methode wird das Haar Strähne für Strähne eingedreht und von den abstehenden, kaputten Spitzen befreit. Mithilfe des Spliss Cuts können kaputte Haare gezielt entfernt werden – die Haare müssen aber nichts von ihrer Gesamtlänge opfern.
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Durchführung eines Splissschnittes:

  1. Teilen Sie eine kleine Strähne ab und zwirbeln Sie diese.
  2. Formen Sie eine Schlaufe und zupfen etwas mit den Fingern daran. Suchen Sie nach gesplissten Enden.
  3. Schneiden Sie die Enden mit der Friseurschere 1,5 – 2cm oberhalb der gespaltenen Stelle ab. Somit stellen Sie sicher, dass der ganze Spliss entfernt wird.
  4. Bearbeiten Sie auf diese Weise die komplette Länge der Strähne. Wenn Sie fertig sind, clipsen Sie sie weg.
  5. Wiederholen Sie diesen Vorgang bis alle Haare vom Spliss befreit sind oder Sie keine Lust mehr haben.

Generell gilt: splissige Haarspitzen können nicht repariert werden. Die einzig wirkungsvolle Art und Weise, sein Haar von Spliss zu befreien, ist die Spitzen abzuschneiden. Verhindern Sie ein wiederholtes Auftreten von brüchigen Spitzen durch ein regelmäßiges Nachschneiden alle sechs Wochen. Wichtig ist vor allem, ignorieren Sie Spliss nicht! Je länger Sie kaputtes Haar sich selbst überlassen, desto weiter wird sich der Spliss den Haarschaft vorarbeiten. Letztlich wäre dann das drastische (dramatische?) Abschneiden einer relativ großen Haarlänge zwingend.
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Mein persönlicher Tipp: Klettenwurzelöl hilft bei vielen Haarproblemen

Ich habe in den letzten Jahren immer gute Erfahrungen mit dem Klettwurzelöl gemacht und kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte Mal Spliss hatte. Meine Haare glänzen, sind „griffig“ und kräftig. Als Start für die Gesamtpflege gibt man ordentlich von dem Klettwurzelöl auf Kopfhaut und Haar und massiert es ein. Ein paar Stunden oder auch über Nacht einwirken lassen, danach gut mit einem milden Shampoo auswaschen. Sie werden allerdings 2 – 3-mal shampoonieren müssen. Zu Beginn einmal wöchentlich anwenden, dann reicht es 1x im Monat.

Viele liebe Grüße aus Beeskow

Ihre

Manuela Möckel

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Die Inhalte auf dieser Seite dienen rein informativen Zwecken und können die persönliche Beratung, Diagnostik und Betreuung durch einen Facharzt oder Heilpraktiker in keinem Fall ersetzen. Auch wenn sie gründlich recherchiert wurden, können und dürfen sie in keinem Fall die Grundlage für eine Selbstdiagnose und Selbstmedikation sein.

Über mich

Hallo, schön dass Sie mich gefunden haben. Mein Name ist Manuela Möckel, ich bin Jahrgang 1970, Mutter von 4 tollen Kindern und ich lebe mit meiner Familie im schönen Beeskow, das liegt in der Nähe von Frankfurt/Oder in Brandenburg. Vor langer Zeit hatte ich wirklich erhebliche Probleme mit meiner Gesundheit und war auf der Suche nach Alternativen! Ich wollte weg von stark wirkenden Arzneimitteln und selbst aktiv etwas für meine Gesundheit tun. Das Thema Gesundheit und was auch immer damit zu tun hat, hat mich schon immer brennend interessiert. Darüber möchte ich erzählen und Ihnen berichten.

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