Auf Anfrage einiger Leser möchte ich heute einige Hausmittel gegen Gelenkschmerzen vorstellen. Es gibt verschiedene Ursachen für Gelenkschmerzen. Mediziner kennen bis zu 400 Ursachen für diese Beschwerden. Sie sind sehr schmerzhaft und schränken uns in unserer Beweglichkeit ein. Alle Gelenke können davon betroffen sein.

Die Schmerzen können durch Verletzungen oder Überanstrengung, durch Rheuma oder Gicht, Arthritis oder Arthrose verursacht werden. Was Sie möglicherweise noch nicht wissen, dass Gelenkschmerzen auch die Folge einer falschen Ernährung sein können. Denn durch eine falsche Ernährung können unsere Gelenke übersäuern.

Häufig sind Gelenkschmerzen auch mit einem grippalen Infekt verbunden. Die Viren tragen dann dafür Sorge, dass wir uns einfach nicht wohl fühlen und unter Kopf- und Gelenkschmerzen und Fieber leiden. In den ersten Tagen können Sie jedoch einige Hausmittel ausprobieren, die Ihnen Linderung verschaffen und sich auch vorbeugend gegen Gelenkschmerzen bewährt haben.

Gelenkschmerzen – die besten Hausmittel 

  • Legen Sie ein Tuch mit Eis auf das schmerzende Gelenk. Bitte kein Eis auf die bloße Haut legen.
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  • Reiben Sie die betroffenen Gelenke mit Arnikasalbe oder mit Ringelblumensalbe ein. Sie können dafür aber auch Propolis-Salbe oder Kampfersalbe benutzen.
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  • Sind die Gelenke entzündet, reiben Sie diese mehrmals am Tag mit Kümmelöl oder Arganöl ein – und den Gelenken geht es schnell wieder gut.
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  • Auch Wirsing hat sich bewährt. Nehmen Sie frische Wirsingkohlblätter, rollen Sie dazu mit einem Nudelholz so lange über die Blätter, bis der Saft ausgetreten ist. Dann legen Sie das Blatt um die betroffenen Gelenke und decken es mit einer Frischhaltefolie ab. Lassen Sie das ruhig ein paar Stunden – am besten über Nacht – einwirken.
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  • Lassen Sie 6 TL Oregano über Nacht in 100 ml Olivenöl ziehen. Damit reiben Sie die schmerzenden Gelenke zweimal täglich ein.
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  • Vermischen Sie 3 EL geriebene Beinwellwurzel mit etwas Wasser bis ein Brei entsteht. Streichen Sie diesen Brei nun in ein Tuch und legen Sie dieses auf das schmerzende Gelenk.
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  • Bewegen Sie die betroffenen Gelenke. Das ist sehr wichtig, damit sich neue Gelenkschmiere bilden kann. Belasten Sie das Gelenk aber nicht. Es reicht schon aus, wenn Sie es nur leicht bewegen.
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  • Machen Sie eine kalte Quarkauflage: Quark gut fingerdick auf ein Tuch streichen und mit einem weiteren Tuch abdecken – Kompresse auf das Gelenk legen – drauf lassen, bis der Quark bröckelig wird. Mehrmals täglich.
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  • Geriebener Muskat ist gut, um den Schmerz zu stillen. Da Muskat aber auf der Haut nicht hält, sollten Sie diesen einfach mit etwas Creme auf die schmerzende Stelle auftragen und gut einmassieren.
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  • Verrühren Sie 3 EL Heilerde mit Wasser zu einem zähen Brei. Den Brei etwa einen halben Zentimeter dick auf das Gelenk auftragen, mit einem Tuch bedecken und die Heilerde so lange wirken lassen, bis sie bröselig wird.
  • Reiben Sie die schmerzenden Gelenke mit einer Rosmarintinktur ein. Diese können Sie selber herstellen, indem Sie 10 g getrockneten Rosmarin in 200 ml hochprozentigen Alkohol für drei Wochen einlegen. Abseihen und in eine dunkle Flasche füllen. Mit dieser Tinktur können Sie Ihre Gelenke dann einreiben.
  • Erfahrungsgemäß helfen auch Senfkompressen bei Gelenkschmerzen. Vermischen Sie dafür etwa 4 EL Senfmehl mit etwas Wasser, dass ein Brei entsteht. Diesen Brei müssen Sie in ein Tuch streichen und auf das Gelenk legen. Beginnen Sie zuerst mit drei Minuten und steigern Sie die Zeit dann auf zehn Minuten. Bitte beachten Sie aber, dass Sie diese Kompressen nicht länger als fünf Tage anwenden dürfen.
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  • Kochen Sie 100 g Beinwellwurzel mit 1 Liter Wasser etwa 10 Minuten und dann verwenden Sie diesen Aufguss noch warm als Umschlag.
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  • Stellen Sie Ihre Ernährung auf basisch um: Kartoffeln, Obst, Gemüse, Vollkornprodukte, Sojaprodukte, Fisch und meiden Sie Schweinefleisch – soweit das möglich ist.
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  • Gehen Sie zweimal in der Woche zum Aqua-Jogging gegen Schmerzen in den Hüft-, Knie und Fußgelenken.
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  • 15 Tropfen Cajeputöl und 15 Tropfen Lavendelöl in 50 ml Sesamöl mischen und damit die Gelenke einreiben.
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  • Machen Sie eine Kur mit Weidenrindenextrakt.
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  • Verrühren Sie 2 – 4 EL geriebene Beinwellwurzel mit etwas heißem Wasser zu einem Brei. Streichen Sie diesen Brei auf ein Tuch und legen Sie dieses auf die betroffene Stelle. Alle 2 – 4 Stunden erneuern.
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  • Zermahlen Sie den Kümmel und verrühren Sie diesen mit etwas Essig zu einem Brei. Geben Sie vielleicht noch Wachholderbeeren und etwas Honig dazu. Tragen Sie den Brei auf ein Tuch und legen Sie den Umschlag auf die schmerzende Stelle. Wirkt durchblutungsfördernd und wärmend.
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  • Reiben Sie die betroffenen Gelenke mit Rosmarinöl ein. Rosmarin wirkt durchblutungsfördernd.
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  • Legen Sie ein Heublumensäckchen auf die schmerzenden Gelenke. Das wirkt entspannend, und kann den Schmerz lindern.
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Wenn die Schmerzen länger als drei Tage anhalten, dann sollten Sie doch lieber einen Arzt aufsuchen. Dieser untersucht dann Ihr Blut und Ihre Gelenke, ob eine ernsthafte Erkrankung vorliegt. Es ist sehr wichtig, dass Sie auch bei starken und andauernden Schmerzen zum Arzt gehen, da sich Ihre Gelenke auch versteifen können.

Bitte denken Sie immer daran, dass es sich bei den hier geschilderten Praktiken zur Schmerzlinderung um Hausmittel handelt – die können wirken – müssen aber nicht.

Bitte bleiben Sie gesund und gehen Sie liebevoll mit sich um.

Ihre

Manuela Möckel

 

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