Sobald die Temperaturen unter null sinken, schlägt unsere Haut Alarm!!!

Hallo, schön dass Sie mal wieder vorbeischauen. Es ist in jedem Jahr dasselbe Bild: Draußen wird es kälter und der kalte Wind schlägt uns eiskalt ins Gesicht. Unsere Haut rötet sich, wird schuppig, juckt und kleine Fältchen entstehen.

Eine „gute“ Hautpflege ist speziell im Winter sehr, sehr wichtig. Nicht nur die eisige Kälte, der Wind und der Schnee bereiten unserer Haut Probleme, auch die stark aufgedrehten Heizkörper, welche die Luftfeuchtigkeit erheblich verringern. Es sind gerade die starken Temperaturschwankungen zwischen eisiger Kälte und trockener Heizungsluft, die unsere Haut strapazieren. Ich habe diverse Tipps zur Hautpflege im Winter zusammengetragen, die Ihnen gute Dienste leisten sollen, Ihrer Haut das „Überwintern“ leicht zu machen.

10 Tipps für die Hautpflege im Winter

  1. Ihr Körper benötigt genügend Flüssigkeit für alle Körperfunktionen. Darunter zählt ebenso die Hautregeneration. Kräutertees sind auch sehr zu empfehlen, da Tee uns auch von innen wärmen.
  2. Im Winter sollten Sie besonders viel Vitamin C zu sich nehmen, welches die Haut vor schädlichen Einflüssen schützt. Reichlich Obst und Gemüse, insbesondere Paprika ist sehr zu empfehlen.
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  3. Cremes sollten im Winter fetthaltiger sein. Sogar am Tage darf im Winter auf jeden Fall die fettigere Nachtcreme aufgetragen werden. Allerdings, wer zu besonders fettiger Haut neigt, sollte dies lieber sein lassen.
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  4. Da die Haut im Winter besonders strapaziert ist, verzichten Sie auf säure- oder alkoholhaltiges Gesichtswasser.
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  5. Besonders an kalten Wintertagen ist uns nach einem heißen Bad. Darauf sollten Sie jetzt lieber verzichten. Das zu warme Wasser trocknet Ihre Haut aus und macht sie deshalb nur noch anfälliger gegen Wind und Wetter.
  6. Wer seine Haut draußen nicht schützt, riskiert oberflächliche Erfrierungen. Das Einzige, was da dann hilft, ist eine fettreiche Creme. Und auch den UV-Schutz nicht vergessen!
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  7. Für eine ausreichende Luftfeuchtigkeit sorgen: Ein Schälchen mit Wasser auf der Heizung wirkt kleine Wunder. Auch viele Zimmerpflanzen sind eine gute Methode, um eine angenehme Luftfeuchtigkeit in den Räumen zu bekommen.
  8. Ein weiterer Tipp: Cremen Sie Ihre Haut mehrmals täglich mit einem feuchtigkeitshaltigen Präparat ein. Diese darf ruhig etwas mehr Fett enthalten, da ja unsere Talgdrüsen weniger Fett produzieren. Häufig werden sogar recht fetthaltige Cremes von der Haut im Winter besonders gut aufgenommen.
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  9. Die Haut nicht zu fest reiben, probieren Sie, die Cremes oder Lotionen nur leicht in die Haut „einzuklopfen“.
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  10. Einfach und effektiv: Im Winter empfiehlt sich die „verkehrte Hautpflege“. Sie schmieren tagsüber die fettreiche Nachtcreme, und nachts verwenden Sie die weniger gehaltvolle Feuchtigkeitscreme.
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Hände und Lippen brauchen eine intensivere Hautpflege im Winter

Da an den Händen die Haut besonders dünn ist, weil sie kein Unterhautfettgewebe hat. Außerdem sind die Hände immerzu in Bewegung, das strapaziert die Haut zusätzlich. Cremen Sie die Hände deshalb immer, vor allem aber nach dem Händewaschen gut ein. Einen besonderen Schutz brauchen im Winter auch die Lippen, da sie weder Talg- noch Schweißdrüsen haben, werden sie gerade jetzt schnell spröde und rissig. Die preiswerteste und effektivste Lippenpflege im Winter ist Vaseline, aber auch Produkte mit Bienenwachs sind sehr vorteilhaft.

Auch in Körperpflege liegt „Bio“ und „Naturprodukte“  voll im Trend. Laut der unten gezeigten Statistik wurden letztes Jahr in Deutschland etwa 795 Millionen Euro für Naturkosmetik ausgegeben. Und die Tendenz ist steigend.

Umsatz mit Naturkosmetik in Deutschland in den Jahren 2007 bis 2010

Es gibt auch viele nützliche Produkte zur Hautpflege, die Sie bereits zuhause in Ihrer Küche haben und das Beste daran: sie sind natürlich!

Unser Gesicht leidet am meisten unter dem kalten Wetter, deshalb sollte man ihr besonders viel an Feuchtigkeit zukommen lassen. Als ideale Vorbereitung empfiehlt sich ein Peeling, welches man einfach aus etwas Grieß und Sahne anfertigen kann.  Man verteilt die Masse gleichmäßig und mit leichtem Druck im Gesicht, die Augenpartie jedoch aussparen.

Anschließend ist es Zeit für eine Gesichtsmaske, welche man einfach aus Honig und Quark im Verhältnis 1:2 zusammenmischt. Das versorgt die Haut optimal mit Feuchtigkeit. Nach etwa zehn Minuten können Sie die Masse wieder mit klarem Wasser abgewaschen.

Spröde und wunde Lippen kennen wir im Winter doch alle. Honig pur auftragen!!! Hilft prächtig, da er eine antibakterielle Wirkung besitzt und die Wundheilung fördert.

Einen Tipp für unsere Hände habe ich auch. Ab und an sollte man ihnen ein Peeling gönnen. Einfach ein wenig Salz mit ein paar Tropfen Öl in den Handflächen verreiben und anschließend mit Wasser abspülen. Als Öl empfehle ich Ihnen Sesamöl, weil es besonders rückfettend wirkt.

Schon Cleopatra wusste es – ein Bad in Milch tut dem Körper besonders gut. Durch ein entspannendes Bad kann man der Haut Feuchtigkeit zurückgeben. Und wissen Sie was? Dafür benötigen Sie kein teures Badesalz, denn Sie haben alles daheim – einen Becher Sahne, Öl und frisch gepresster Orangensaft. Das ist das ideale Gemisch für die strapazierte Haut und pflegt innerhalb von 20 min.

Wenn man solche Tipps berücksichtigt, wird die Haut auch im Winter schön und gesund bleiben. Ich hoffe, es waren ein paar Ratschläge dabei, die Ihnen helfen, Ihrer Haut einen erholsamen und behaglichen Winter zu bescheren!

Tue deinem Körper etwa Gutes, damit deine Seele Lust hat, darin zu wohnen.

Theresa von Avila

Viel Spaß beim Pflegen Ihrer Haut!
Ihre

Manuela Möckel

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