Willkommen im neuen Jahr. Ich wünsche allen Lesern ein gesundes und gutes neues Jahr. Auch in diesem Jahr möchte ich wieder viel über alle möglichen Gesundheitsthemen schreiben. Gleich zu Beginn gibt es schlechte Meldungen für unsere Allergiker:

Die ersten Pollen fliegen schon wieder

Die Heuschnupfenzeit hat in diesem Jahr schon sechs Wochen früher angefangen als zum Beispiel noch im Winter 2011, obwohl auch da die Pollensaison schon zeitig begann. Infolge des bislang sehr milden Winters hat die Pollensaison in Deutschland dieses Jahr außerordentlich zeitig begonnen. Schon Ende Dezember wurden an mehreren Orten die ersten Hasel- und Erlenpollen gesichtet, das teilte die Europäische Stiftung für Allergieforschung (ECARF) in Berlin mit.

Wie schon in 2010 erwarten die Experten der ECARF auch für dieses Jahr erneut eine besonders starke Belastung durch die Birkenpollen. Die Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst (PID) hat in den vergangenen zwölf Jahren einen Zwei-Jahres-Rhythmus der Birkenpollenintensität nachweisen können: Immer in den „geraden“ Jahren wurden verhältnismäßig hohe Mengen an fliegenden Birkenpollen gemessen.  In diesem Jahr wird die voraussichtliche Dauer bis Mai geschätzt.

„Die Ursache für den jährlichen Wechsel zwischen hohen und niedrigen Birkenpollenwerten ist wissenschaftlich nicht eindeutig geklärt“, so sagt Prof. Karl-Christian Bergmann, ECARF-Experte und Leiter des PID. „Fruchttragende Bäume haben aber sogenannte Mastjahre, in denen sie dann besonders viel Obst hervorbringen. Das kann auch auf Birken zutreffen.“

Pollen - HaselnussAlle die empfindlich auf Haselnusspollen ansprechen, können nach den Angaben der Experten schon jetzt unter den typischen Symptomen wie etwa Niesreiz oder juckenden Augen leiden. Nach Schätzungen von Experten leiden in Deutschland zirka 13 Mio. Menschen unter Heuschnupfen.

Die Betroffenen können jedoch nach und nach auch noch andere Überempfindlichkeiten gegen andere Stoffe entwickeln – es entstehen dann die  sogenannten Kreuzallergien. So können beispielsweise viele Birkenpollenallergiker auch sensibel auf Äpfel, Birnen und bestimmte Gewürze reagieren.

Darüber hinaus kann es später auch zu einem sogenannten „Etagenwechsel“ kommen. D. h. die Allergie dehnt sich auch auf die unteren Atemwege aus und führt dabei zu Asthma.

Quelle: Pressemitteilung des ECARF

Ihre

Manuela Möckel

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