Jodversorgung ist immer noch nicht optimal – Weiterhin fehlt es vielen Menschen an Jod

Deutschland ist “Jodmangelland”, so eine Feststellung der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Die Jodversorgung hat sich in den letzten Jahren definitiv verbessert, allerdings kann man von einer Entwarnung immer noch nicht sprechen. Bei uns liegt die täglich Jodmenge bei einem großen Teil der Bevölkerung immer noch unter dem Mindestwert von 150 Mikrogramm, welchen die WHO angesetzt hat. Wir decken gegenwärtig zirka nur zwei Drittel unseres Jodbedarfs ab.

Jod ist aber dringend erforderlich für eine gesunde Schilddrüsenfunktion. Bedauerlicherweise wird aber über unser Essen meist zu wenig Jod aufgenommen. Es kann zu einer Schilddrüsenvergrößerung kommen. Da die Schilddrüsenhormone unseren Stoffwechsel und auch unseren Kreislauf verbessern, kann eine Vergrößerung zu schweren Erkrankungen führen. Deutlich erkennbar macht sich eine Schilddrüsenunterfunktion z.B. durch Gewichtszunahme, Antriebsschwäche, Konzentrationsmangel, schnelle Ermüdung, aber auch Veränderungen von Haut und Haaren könnten ein Zeichen sein. Eine Schilddrüsenerkrankung kann ein Arzt durch eine Ultraschalluntersuchung und durch einen Bluttest diagnostizieren.
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JodmangelBildquelle: jodmangel.de

Schon von Geburt an sollte man auf eine ausreichende Jodversorgung achten. Deshalb ist Säuglingsnahrung und auch Babybreie bereits mit Jod angereichert. Von großer Bedeutung ist es dann wenn unsere Kinder in der Pubertät sind, denn schon ab 13 Jahren brauchen sie dann genauso viel Jod wie wir. Ungesunde Ernährung wirkt sich negativ auf die Jodaufnahme aus.
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Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung:

Altersgruppe Tägl. Jodmenge in Mikrogramm
Säuglinge bis 1 Jahr 50 bis 80
Kinder, 1bis 9 Jahre 100 bis 140
Kinder, 10 bis 12 Jahre 140 bis 180
Jugendliche, 13 bis 18 Jahre 200
Erwachsene bis 50 Jahre 200
Erwachsene ab 50 Jahre 180
Schwangere 230
Stillende 260

Viel schlechter sieht die Lage bei Menschen über 65. aus. Entsprechend Studien des Arbeitskreises Jodmangel soll bei den Senioren schon jeder Zweite von einem Kropf oder einer Knotenschilddrüse betroffen sein. Der Grund dafür ist die jahrzehntelange knappe Jodversorgung in Deutschland. Zur Verbesserung der Jodversorgung wird empfohlen immer Jodsalz zu verwenden. Außerdem sollten Sie möglichst ein bis zweimal in der Woche Fisch essen.

Viele interessante Informationen zu dem Problem “Jodmangel” bekommen Sie auch auf den Internetseiten des Arbeitskreises Jodmangel www.jodmangel.de.

Was können Sie für eine optimale Jodversorgung tun?

  • Jodsalz im Haushalt
  • mit Jodsalz hergestellte Lebensmittel (Brot, Backwaren, Wurst, Käse)
  • ein bis zweimal pro Woche Seefisch (Seelachs, Scholle, Kabeljau usw.)
  • täglich Milch und Milchprodukte
  • ergänzende Einnahme von Jodtabletten

Es gibt allerdings auch Situationen in denen ein erhöhter Jodbedarf besteht (z.B. in der Schwangerschaft und in der Stillzeit) oder angenommen Sie essen keinen Fisch, dann müssen Sie mit Jodid-Tabletten für eine ausreichende Versorgung sorgen.

Meine Empfehlung:

Jod - für eine gute Jodversorgung

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Bis demnächst

Ihre

Manuela Möckel

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Bildquelle Beitragsbild: by Drahreg01 (Eigene Arbeit) [GFDL or CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons from Wikimedia Commons

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Über mich

Hallo, schön dass Sie mich gefunden haben. Mein Name ist Manuela Möckel, ich bin Jahrgang 1970, Mutter von 4 tollen Kindern und ich lebe mit meiner Familie im schönen Beeskow, das liegt in der Nähe von Frankfurt/Oder in Brandenburg. Vor langer Zeit hatte ich wirklich erhebliche Probleme mit meiner Gesundheit und war auf der Suche nach Alternativen! Ich wollte weg von stark wirkenden Arzneimitteln und selbst aktiv etwas für meine Gesundheit tun. Das Thema Gesundheit und was auch immer damit zu tun hat, hat mich schon immer brennend interessiert. Darüber möchte ich erzählen und Ihnen berichten.

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