Kohl – Vitamine im Winter

Kohlgerichte sind eine köstliche und vitaminreiche Kost, vor allem jetzt im Winter. Kohl war bereits in der Antike geschätzt. Der Anbau wurde erstmals um 600 vor Christi in der griechischen Literatur erwähnt. Die vielen verschiedenen Sorten wie zum Beispiel Weiß- und Rotkohl, Rosenkohl, Grünkohl, Wirsing und Kohlrabi sorgen jetzt in der dunklen Jahreszeit für ein wenig Grün im Essen und sorgen für den Vitaminkick.

Kohl ist nicht nur für seine gesundheitsfördernden Eigenschaften bekannt. Er beeindruckt auch durch seine bunte Vielfalt, welche uns ein weites Spektrum an Zubereitungsmöglichkeiten bietet. Blumenkohl und Brokkoli gehören zu den wohl beliebtesten Sorten und sind zu vielen herzhaften Gerichten eine schmackhafte Beigabe. Wirsing, in dem besonders viel Kalzium und Jod enthalten sind, wird gern zu Rouladen verarbeitet. In Norddeutschland eine klassische Beilage zu Kassler ist der Grünkohl, welcher von November bis Dezember Saison hat.

Und besonders jetzt zur Weihnachtszeit zaubert der Rotkohl einen gesunden Farbtupfer auf den Teller. In welchen Gerichten auch immer die vielfältigen Kohlsorten eingesetzt werden, das Gemüse bietet uns abwechslungsreiche und gesunde Genüsse.
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Kohl – Winterliche Vitaminbomben

Kohl

Bildquelle: © Dieter Kaiser / pixelio.de

Kohl ist reich an Mineralstoffen wie Magnesium, Phosphor, Kalzium und Eisen, auch Kalium für ein starkes Herz – sowie an Vitamin A, Vitamin C, Vitamin E und verschiedenen B-Vitaminen. Das stärkt unser Immunsystem in der kalten Jahreszeit und so wird ein wirksamer Schutz gegen unangenehme Erkältungen geschaffen.

Zum Beispiel enthalten 100 Gramm Grünkohl mehr Eisen als die gleiche Menge Kotelett und fast so viel Kalzium wie ein Glas Milch. Durch die B-Vitamine werden so auch die Haut, Haare und Nägel gestärkt. Das Vitamin E schützt unsere Haut vor einer frühzeitigen Alterung. Aber die verschiedenen Sorten sind nicht nur winterliche Vitaminbomben.

Sie haben kaum Kalorien, liefern aber einen hohen Anteil an Ballaststoffen. Daher machen Kohlgerichte schnell satt, sorgen für eine langsame Erhöhung des Blutzuckerspiegels und sind außerdem sehr förderlich für unsere Verdauung. Die Vitamine im Kohl sind kochfest, das heißt: sie werden durch die Hitze nicht zerstört. Deshalb ist er vor allem für den Darm so wichtig.
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Richtige Zubereitung

Um die wertvollen Inhaltsstoffe zu erhalten, sollte der Kohl nicht zu lange gelagert und frisch zubereitet werden. Man sollte ihn stets zusammen mit etwas Fett wie Schmalz oder Olivenöl zubereiten, denn nur so können die fettlöslichen Vitamine ausreichend vom Körper aufgenommen werden. Beim Kochen entwickelt er meist einen starken Geruch, da er viel Schwefel enthält. Wenn man einen kleinen Schuss Essig ins Kochwasser gibt, kann man dies umgehen. Die blähende Wirkung kann man durch Zugabe von Gewürzen wie Fenchel, Anis oder Kümmel reduzieren.

In der Kategorie Naturprodukte von A – Z werde ich die verschiedenen Kohlsorten auch nach und nach vorstellen.

Zum Abschluss möchte ich Ihnen auch hier gern wieder ein sehr lesenswertes Buch empfehlen.

Buchempfehlung: Gesund mit Sauerkraut und Kohl von Gabriele Schwarz

Schön, dass Sie wieder hier waren. Bleiben Sie gesund!

Ihre

Manuela Möckel

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