In diesem Beitrag geht es genauer gesagt um die Gartenkresse, die wir jetzt im Winter selbst auf der Fensterbank anbauen können. Kresse ist einfach zu züchten, sie wächst sogar auf Watte oder Küchenpapier. Das grüne Kraut schmeckt ein bisschen wie Senf oder Rettich. „Klein, aber oho“: Bereits geringe Mengen reichen aus, um mit ihr ein Extra an Würze auf den Teller zu zaubern. Sie ist scharf und sehr markant im Geschmack. Aber kein Mensch denkt bei Kresse an ein Heilmittel.

Vitaminbombe – Kresse

Kresse schmeckt nicht nur lecker, sondern sie hat auch eine positive Wirkung auf unseren Körper. Der hohe Gehalt an Vitamin C und B macht die Kresse zu einer echten Vitaminbombe. Außerdem enthält sie Eisen, Kalzium, Folsäure und ätherische Öle in hohen Anteilen. Das macht sie zu einem sehr gesunden Genuss, vor allem im Winterhalbjahr, wenn es sonst nicht viel frisches Grün gibt. Mit Kresse kann man die Frühjahrsmüdigkeit schon im Winter bekämpfen, bevor sie überhaupt ausgebrochen ist.

Die Inhaltsstoffe wirken auf unseren Körper:

  • harntreibend
  • anregend
  • milchfördernd
  • der Stoffwechsel wird angeregt
  • die Atmung kann erleichtert werden
  • sie kann den Vitaminhaushalt ausgleichen
  • die Kresse hat eine wohltuende Wirkung auf die Leber+

 Kresse – ein wahres Multitalent

Kresse selbst ziehenRoh schmeckt Gartenkresse sehr scharf, wie etwa Senf oder Rettich. Diese Geschmacksähnlichkeit wird durch einen hohen Gehalt an Senfölglykosiden bewirkt.

Glukosinolate zählen zu den sekundären Pflanzenstoffen und haben zahlreiche gesundheitsfördernde Wirkungen u.a. antioxidativ und das Immunsystem unterstützend. Man findet die Glukosinolate auch in Kraut, Kohlsprossen und Kohlrabi. Zum Würzen verwendet man überwiegend die Keimlinge der Gartenkresse, die etwa eine Woche nach der Aussaat geerntet werden.+

Tipp: Gartenkresse kann leicht selbst gezogen werden: Sie keimt sogar ohne Erde
z.B. in Keimschalen nur auf Watte in wenigen Tagen – feucht halten!

Vielseitig in der Anwendung – intensiv im Geschmack

Von allen Kressesorten werden die Blätter frisch gegessen. Sie sollten nicht erhitzt werden, da sich dadurch ein bitterer Geschmack entwickeln kann. Die Samen der Brunnenkresse können auch als Pfefferersatz verwendet werden. Kresse ist nicht zum Trocknen geeignet. Häufig verwendet man sie zum Würzen von Aufstrichen, besonders von solchen auf Frischkäse- oder Topfenbasis und zum Verfeinern von Salaten. Aber auch auf warme Speisen – wie Suppen oder Eierspeisen – werden gehackte Kresseblätter gestreut. Besonders lecker sind auch Butter- oder Schmalzbrote, die mit Kresse bestreut werden.

Das tut die Kresse für Ihre Gesundheit

Sie wird besonders bei Verstopfung, bei Appetitlosigkeit und bei diversen Entzündungen eingesetzt. Wegen des hohen Anteils an Vitamin C schützt sie vor Erkältungen.

Des Weiteren kann Gartenkresse: bei Asthma, Husten, bei Entzündungen der Mundschleimhaut, bei Leberschwäche und Frühjahrsmüdigkeit eingesetzt werden.

Kresse versorgt unseren Körper mit dem wichtigen Spurenelement Jod. Das ist unentbehrlich für den Stoffwechsel, ganz besonders aber für die Schilddrüse. In einer gesunden Schilddrüse sind 8 – 11 mg Jod gespeichert. Da muss täglich der Verbrauch ausgeglichen werden, sonst entsteht ein Jodmangel, es kommt zur Kropfbildung.

Die scharfen Senföle desinfizieren die Harnwege, stärken die Blase und regen den Harndrang an. Essen Sie regelmäßig Kresse – das hilft Ihren Nieren.

Zudem eignet sich diese Pflanze für eine Frühjahrskur. Die Pflanzenteile, die für die Anwendung herangezogen werden, sind die Keimlinge und das Kraut dieser Pflanze. Für einen Tee benötigt man drei bis vier Gramm Kresse, diese wird mit heißem Wasser aufgegossen. Kurz ziehen lassen und diesen Tee ca. dreimal pro Tag trinken.

Mit ihrer Mischung aus Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen hilft sie uns bei Vitaminmangel und gibt uns bei Erschöpfungszuständen neue Kraft.

Kresse ist ebenfalls ein guter Begleiter, wenn Sie abnehmen wollen. Sie hat kaum Kalorien – aber dafür das Spurenelement Chrom. Dieses wiederum das Gefühl des Sattseins steuert. Wer jeden Tag eine Handvoll isst, hat weniger Hunger und braucht weniger zu essen.

Schneiden Sie die Kresse ganz klein und mischen Sie sie unter den Salat, am besten schmeckt sie mit Kartoffelsalat. Am einfachsten ist ein Butterbrot, dick mit Kresse bestreut.

Frisch muss sie sein

Kresse muss immer frisch sein. Sobald sie von der Wurzel getrennt ist, baut sie ihre Vitalstoffe innerhalb von 30 bis 40 Minuten fast vollständig ab. Kresse muss roh verzehrt werden, wenn sie ihre positive Wirkung erzielen soll.

Buchempfehlung: Die heilende Kraft der Küchenkräuter

In dem Buch von Hademar Bankhofer „Die heilende Kraft der Küchenkräuter“ (Kneipp Verlag) stammt folgendes Rezept:

Rezept: Kressesalat

Zutaten für 4 Portionen, pro Portion 74 Kcal:

  • 150 g Kresseblättchen
  • 1 TL Zitronensaft
  • 1 TL Maiskeimöl
  • nach Geschmack Salz und Zucker
  • 1 Becher Magerjoghurt
  • 3 gekochte Kartoffeln

Die mit der Schere geernteten Kresseblättchen sorgfältig waschen. Darüber gießt man eine Marinade, die aus Zitronensaft, etwas Zucker und Salz und einigen Spritzern Maiskeimöl bereitet wird. Magerjoghurt dazu geben, Kartoffeln in dünne Scheiben schneiden und dazugeben.

Viele liebe Grüße und bleiben Sie gesund

Ihre

Manuela Möckel

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Über mich

Hallo, schön dass Sie mich gefunden haben. Mein Name ist Manuela Möckel, ich bin Jahrgang 1970, Mutter von 4 tollen Kindern und ich lebe mit meiner Familie im schönen Beeskow, das liegt in der Nähe von Frankfurt/Oder in Brandenburg. Vor langer Zeit hatte ich wirklich erhebliche Probleme mit meiner Gesundheit und war auf der Suche nach Alternativen! Ich wollte weg von stark wirkenden Arzneimitteln und selbst aktiv etwas für meine Gesundheit tun. Das Thema Gesundheit und was auch immer damit zu tun hat, hat mich schon immer brennend interessiert. Darüber möchte ich erzählen und Ihnen berichten.

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