Löwenzahn: Unkraut oder Heilpflanze?

Löwenzahn kennt wahrscheinlich jeder. Bei uns hier wird er auch Butterblume oder Pusteblume genannt. Leider wird er oft nur als Unkraut wahrgenommen. Er ist aber weitaus mehr als nur Kaninchen- oder Meerschweinfutter. Dabei ist der Löwenzahn nicht nur ein schmackhaftes gesundes Wildkraut, sondern auch eine wertvolle Heilpflanze. Arabische Ärzte erwähnten bereits im 11. Jahrhundert, erstmals den Löwenzahn als Heilpflanze. Aber erst der bekannte Arzt Christoph Wilhelm von Hufeland (1762 – 1863) schätzte den Löwenzahn als kräftiges Mittel bei Leber- und Gallenleiden. Auch Pfarrer Kneipp empfahl ihn bei Verschleimung und Leberleiden. In der Volksmedizin ist der Löwenzahn bekannt für seine anregende Wirkung auf Galle, Leber Niere und Blase. Neben der Mariendistel und Artischocke zählt er zu den wichtigsten Leberpflanzen. Er wird auch als Blutreinigungsmittel, mild wirkendes Abführmittel und auch bei Gicht und Rheuma eingesetzt. Gegen Frühjahrsmüdigkeit soll eine 4 – 6-wöchige Löwenzahn-Kur wahre Wunder wirken.

Heilwirkung:

Hauptsächlich benutzt man Löwenzahn jedoch, um seinen Körper zu entgiften. Besonders ist das im Frühjahr der Fall. Nicht umsonst ist sie früher u.a. auch ein wichtiger Bestandteil der 9-Kräutersuppe gewesen bzw. ist es immer noch. Er hilft sehr gut bei Magenproblemen durch seine Bitterstoffe.

Wie viele Frühlingspflanzen hat der Löwenzahn eine ausgeprägte blutreinigende Kraft und eignet sich daher vorzüglich für eine Frühjahrskur. Er regt sämtliche Verdauungsorgane und Niere und Blase an, dadurch werden alte Schlacken ausgeschieden. Aus den gleichen Gründen kann er auch bei Rheumatismus helfen.

Wir können Blätter, Blüten und Wurzeln verwenden. Am wirksamsten ist ein Löwenzahntee oder eine Tinktur, wenn sie aus allen drei Pflanzenteilen besteht.

Wenn ich einen Kräutertee mache, habe ich Löwenzahn eigentlich immer mit dabei.Man kann, die jungen Blätter auch als Salat essen, was ich persönlich nicht so mag, da sie mir etwas zu bitter sind. Die Milch des Löwenzahnes soll auch gegen Warzen und Hühneraugen helfen.

Neben seiner Heilwirkung gegen Bronchitis, Fieber, Frühjahrsmüdigkeit, Verstopfung, Rheuma, Gicht und vielem mehr erzielt er auch hervorragenden Erfolge bei der Anwendung als Öl.

Löwenzahn wirkt entwässernd und ist daher das ideale Frühlingskraut. In der Kräuterkunde wird er außerdem bei chronischen Entzündungen der Atemwege, bei Magengeschwüren, bei Durchfall, auch bei Rheuma, Gicht, Blähungen und Verdauungsbeschwerden angewendet. Er gehört zu den ersten Vitaminquellen des neuen Jahres.

Löwenzahn

Rezepte:

Löwenzahntee: innerlich angewendet

Übergießen Sie 2 Teelöffel klein geschnittenen Löwenzahn mit einer Tasse kaltem Wasser. Lassen Sie alles 1 Minute kochen, dann noch 10 Minuten ziehen und absieben. Über den Tag verteilt getrunken, wirkt er entwässernd und entschlackend.

Brustöl: äußerlich angewendet

Wird in der Kräuterheilkunde vorbeugend gegen Brustkrebs verwendet.

  • Löwenzahn, das ganze blühende Kraut mit Blättern, Stängeln und Blüten
  • Frauenmantel
  • Angelikawurzel
  • Kamillenblüten
  • Rapsöl

Füllen Sie dabei das Glas zu zwei Drittel mit den geschnittenen Kräutern (Diese können frisch oder getrocknet sein.). Übergießen Sie diese mit dem Rapsöl. Danach den Deckel verschließen und im Wasserbad ca. 12 – 15 Min köcheln lassen. Nach dem alles abgekühlt ist, sollte es an einem warmen Platz gestellt werden. Nach 2 Tagen gießen Sie das Öl durch einen Kaffeefilter und geben das Öl in einen neuen Behälter. Am besten füllt man das Öl in eine dunkle Flasche und hält sie kalt (z. B. Kühlschrank).

Zur Anwendung wird das Brustöl 1 bis 2x täglich sanft in die Brust einmassiert.

Löwenzahn ist nicht nur gesund, sondern schmeckt auch lecker. Hier ein Rezept zum selber machen, das auch Kindern sehr gut schmeckt.

Löwenzahn-Honig:

  • 200 Stück Löwenzahnblüten
  • 1 Liter Wasser
  • 1 kg Zucker
  • 1 Bio-Zitrone

Löwenzahn-HonigBlüten gründlich abspülen und in einen großen Kochtopf geben.

Diesen mit dem Wasser füllen und die entkernte, in dünne Scheiben geschnittene Zitronen hinzugeben. 15 min aufkochen und über Nacht ruhen lassen.

Die Masse durch ein sauberes Leinentuch seihen und ausdrücken. Der daraus gewonnene Saft wird mit dem Zucker zu Honig eingekocht.

Es empfiehlt sich, immer gut umzurühren bis die Masse eine konstante Festigkeit hat. Danach in saubere Marmeladenglas füllen.
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Bereicherung in der heimischen Küche:

Zunehmend schätzen auch kreative Köche den Löwenzahn. Besonders in den romanischen Ländern wird im Frühjahr aus den jungen Blättern ein schmackhafter und vitaminreicher Salat gemacht. Die älteren und bitter schmeckenden Blätter können unter anderen Salat gemischt werden und geben diesem eine pikante Note. Ob angerichtet wie Blattspinat, als schmackhafte Suppe zusammen mit Brennnesseln oder gedünstet als Füllung für ein Omelett bereichert Löwenzahn auch zunehmend die heimische, naturnahe Küche. Die Blätter mixe ich oft mit in Kräuterquark hinein.

Gesundheitliche Grüße

Ihre

Manuela Möckel

 

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Über mich

Hallo, schön dass Sie mich gefunden haben. Mein Name ist Manuela Möckel, ich bin Jahrgang 1970, Mutter von 4 tollen Kindern und ich lebe mit meiner Familie im schönen Beeskow, das liegt in der Nähe von Frankfurt/Oder in Brandenburg. Vor langer Zeit hatte ich wirklich erhebliche Probleme mit meiner Gesundheit und war auf der Suche nach Alternativen! Ich wollte weg von stark wirkenden Arzneimitteln und selbst aktiv etwas für meine Gesundheit tun. Das Thema Gesundheit und was auch immer damit zu tun hat, hat mich schon immer brennend interessiert. Darüber möchte ich erzählen und Ihnen berichten.

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