Hallo, schön dass Sie wiedermal vorbeischauen. Heute möchte ich noch einiges zum Thema Obst und Gemüse erzählen. Wenn wir mal ganz ehrlich sind, wissen wir doch alle, dass Obst und Gemüse gut für uns sind. Erstaunlich ist, trotzdem wir das wissen, sind die Zivilisationskrankheiten immer mehr auf dem Vormarsch. Viele unserer Mitmenschen leiden an Bluthochdruck, Diabetes, hohem Cholesterinspiegel oder auch Verdauungsproblemen. Und das sind nur einige der Beschwerden. Über das umfangreiche Thema Zivilisationskrankheiten habe ich ja schon geschrieben. Und dieses Thema wird uns sicherlich noch des Öfteren begleiten. Man könnte sich vor den meisten dieser Beschwerden schützen, wenn wir auf unsere Ernährung achten würden. Zweifellos können wir nicht nur von Obst und Gemüse leben. Unser Organismus benötigt  sehr viele Nährstoffe, um zu „funktionieren“.  Kohlenhydrate, Eiweiße und Fette sind die Hauptnährstoffe. Dazukommen aber auch noch bestimmte Fettsäuren, Aminosäuren, Wasser, Ballaststoffe, Mineralstoffe  Seite an Seite mit den Vitaminen und Spurenelementen. All dies nehmen wir mit unserem Essen auf.
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Obst und Gemüse – 5 mal pro Tag

Obst und GemüseSicherlich kennen Sie die Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung  „5 am Tag“. Das heißt im Klartext, dass wir täglich 3x Gemüse (möglichst roh) uns 2x Obst, natürlich auch frisch, essen sollten. Halten Sie sich daran? Achten Sie auch darauf, dass Ihre Kinder immer frisches Obst oder Gemüse mit in die Kita oder in die Schule nehmen?

Da gibt es zum Beispiel die EsKiMo-Studie, die vom Robert-Koch-Institut und von der Uni Paderborn durchgeführt wurde. Dort wurde festgestellt, dass Kinder und Jugendliche zu wenig pflanzliche Lebensmittel zu sich nehmen. In den letzten Jahren sind dann auch noch die sogenannten sekundären Pflanzenstoffe immer mehr ins Rampenlicht geraten. Haufenweise Untersuchungen in den letzten Jahren belegen, damit  einzelne dieser sekundären Pflanzenstoffe sogar eine stärkere Bedeutung zukommt, als bestimmten Vitaminen und sie erheblich zur Erhaltung unseres Wohlbefindens beitragen.
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In unserem Körper sind die sekundären Pflanzenstoffe für eine Menge von Schutzfunktionen zuständig:

  • Stärkung des Immunsystems
  • Schutz vor Infektionen durch Bakterien, Pilzen und Viren
  • Senken das Risiko von Herz-Kreislauferkrankungen
  • Wirken entzündungshemmend
  • Senken den Blutdruck und den Cholesterinspiegel
  • Schützen gegen freie Radikale
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Der Pressebericht von 2006 von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) bemerkt dazu, dass  sekundäre Pflanzenstoffe in der Nahrung auch dazu beisteuern, das Krankheitsrisiko hinsichtlich vieler Krankheiten zu senken. Wörtlich heißt es im Bericht der DGE:

„Ein hoher Verzehr von Gemüse und Obst sowie Vollkorn, Nüssen und Hülsenfrüchten steigert die Aufnahme sekundärer Pflanzenstoffe und kann das Risiko für bestimmte Krebserkrankungen und Herz-Kreislauf-Krankheiten senken.“

Entsprechend der Meinung der DGE reicht aber der derzeitige Erkenntnisstand ganz und gar nicht aus, um bestimmte Zufuhrempfehlungen für einzelne sekundäre Pflanzenstoffe auszusprechen. Die Zuführung von sekundären Pflanzenstoffen wird aber angesichts ihrer immensen Bedeutung für unsere Gesundheit ausdrücklich empfohlen und den anderen Nährstoffen gewissermaßen gleichgestellt.

Mit den besten Grüßen

Ihre

Manuela Möckel

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