Vitalpilze und Heilpilze – Gesundheit aus der Natur

Vitalpilze und Heilpilze – Gesundheit aus der Natur

Hallo liebe LeserInnen, schön dass Sie wieder da sind. Heute möchte ich ein weiteres interessantes Thema aufgreifen: Pilze. Pilze waren schon immer beliebt und gefürchtet zugleich – zum einen als Nahrungsquelle und zum anderen als Giftproduzent, Krankheitserreger oder Schadorganismus. Ohne die Unterstützung der verschiedensten Pilzarten wäre die Herstellung wichtiger Nahrungs- und Genussmittel wie zum Beispiel Käse oder Wein überhaupt nicht möglich.

Sie alle kennen doch „Penicillin“? Dieses hat Alexander Flemming 1928 durch die Entdeckung eines bestimmten Schimmelpilzes (Penicillium notatum) hergestellt. Sicherlich wissen Sie auch, dass Back-Hefe ein Pilz ist und wir kennen Pilze, die bei Pflanzen die verschiedenste Erkrankungen verursachen, den Mehltau beispielsweise. Andererseits schätzen wir kulinarische Delikatessen aus der Welt der Pilze wie Morcheln, Trüffel oder Steinpilze – aber was sind nun Vitalpilze und Heilpilze?

Ganoderma cf. lucidum - Flickr - Dick Culbertby Dick Culbert von Gibsons, BC, Kanada (Ganoderma cf. Lucidum)
[CC BY 2.0], via Wikimedia Commons

Heilpilze sind ein Geschenk der Natur

Die Lehre von der Heilung mit Pilzen nennt man Mykotherapie. Heilung durch Pilze (sog. Heilpilze) ist vielen Menschen kein Begriff. Die meisten von uns kennen jedoch Heilkräuter, Wadenwickel oder evtl. auch einen Quarkwickel als „Schätze der Naturheilkunde“ – Heilpilze aber kennen die wenigsten…

Vitalpilze und Heilpilze – eine der ältesten Naturarzneien

Vitalpilze und Heilpilze gehören zu den ältesten Naturarzneien. Schon vor mehr als 4000 Jahren wurden diese Pilze mit zum Teil außergewöhnlichen Erfolgen in China und Japan sowohl zur Vermeidung und Linderung als auch zur Heilung einer ganzen Reihe von Krankheiten eingesetzt. Anwendung finden sie bei der Stärkung der Abwehrkräfte, zur Heilung von Herz- und Kreislauferkrankungen, zur Blutdruck- und Zuckerregulierung, zur Leberstärkung und Entgiftung, bei der Behandlung von Allergien, der Reduzierung von Übergewicht und vor allem zur Verbesserung der Vitalität. Vor allem wenn das Leben schon deutliche Spuren hinterlassen hat, wenn man häufiger als früher müde, unkonzentriert oder anfälliger für Infekte wird, dann beeinflussen Vitalpilze und Heilpilze ebenso wie pflanzliche oder homöopathische Mittel in positiver Weise die körpereigenen Regulationsmechanismen.

So weiß man schon seit Jahrhunderten um die enorm belebende Wirkung des Shiitake auf das Immunsystem, währenddessen der Reishi vornehmlich zur Regulierung der Blutzucker- und Blutfettwerte sowie zur Schmerzbehandlung zum Einsatz kommt. Vom Hericium ist inzwischen bekannt, dass bestimmte antimikrobielle Wirkstoffe ein Bakterium namens Helicobacter pylori hemmen. Der Shiitake-Pilz und der Reishi-Pilz werden dort bis heute als hochgeschätzte Nahrungsmittel angesehen. Diese beiden Pilzarten gelten als der „Jungbrunnen” aus der Welt der Pilze. Tatsache ist, dass nirgends auf der Welt der Anteil körperlich und geistig fit gebliebener Hundertjährigerer so hoch ist wie in Asien. Und genau aus diesem Grund begann sich in den letzten vier Jahrzehnten auch die Wissenschaft der westlichen Länder für die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) und besonders für die Vital- und Heilpilze ausführlicher zu interessieren. Noch einige in anderen Ländern ansässige Pilze, die sogenannten Vitalpilze wie der Agaricus, auch bekannt unter ABM-Pilz, aus Brasilien kamen dazu. Auf die einzelnen Vitalpilze werden wir so nach und nach genauer eingehen.

Was ist im Vitalpilz enthalten?

In diversen Untersuchungen konnten bislang über hundert medizinisch wertvolle Bestandteile in den Vitalpilzen (auch Heilpilze) nachgewiesen werden. Schätzungen zufolge ist das aber erst ein sehr geringer Teil der tatsächlichen Bestandteile dieser „Gesundheitspilze“. Jeweils ganz besonders ist die Zusammensetzung von Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen, Ballaststoffen, essenziellen Aminosäuren und sekundären Inhaltsstoffen mit einer sehr hohen Bioaktivität. Das liegt vor allem darin begründet, dass Pilze ihr ganz eigenes Reich unter den Lebewesen bilden und deshalb viele der in ihnen enthaltenen Substanzen sonst nirgends in der Natur zu finden sind.

Was bewirken die Inhaltsstoffe der Vitalpilze und Heilpilze?

Die in Vitalpilzen enthaltenen Substanzen sind ernährungsphysiologisch besonders wertvoll. Sie werden nicht umsonst auch „Gesundheitspilze“ genannt. Diese Substanzen beeinflussen viele lebenswichtige Körperfunktionen – sie können den Alterungsprozess verlangsamen und dienen der Verbesserung bei vielen Beschwerden und dies ganz ohne Nebenwirkungen. Durch den geringen Kaloriengehalt, die lebenswichtigen Nährstoffen sind die Vitalpilze und Heilpilze auch besonders nützlich bei Diäten. Somit ist die Wirkung der Vitalpilze und Heilpilze nicht mehr nur durch die Erkenntnisse der Traditionellen Chinesischen Medizin überliefert, sondern inzwischen auch durch die Wissenschaft und die moderne medizinische Praxis nachgewiesen.

Noch steht die Erforschung der Vitalpilze und Heilpilze ganz am Anfang. Noch lange weiß man nicht über alle Inhaltsstoffe und deren Wirkungen Bescheid und auch über das Zusammenspiel der Inhaltsstoffe in den Vitalpilzen weiß man noch recht wenig.Doch angesichts der Kenntnis einzelner pharmakologischer Wirkstoffe kann man schon sehr verständlich erklären, warum Vitalpilze und Heilpilze in der Lage sind, die Abwehrkräfte zu stärken sowie Herz-Kreislauferkrankungen, Cholesterin- und Blutdruckwerte positiv zu beeinflussen. Heute weiß man auch, wie die Vitalpilze und Heilpilze ihre Wirkung gegen Bakterien und Viren zeigen. Man weiß ebenfalls, warum diese Gesundheitspilze bei Allergien, Asthma und Bronchitis wirken, Schmerzen oder Entzündungen stillen –  ja, sogar Tumore hemmen und vieles andere mehr.

Vitalpilze und Heilpilze ersetzen keine ärztliche Therapie!

An dieser Stelle warnen wir ausdrücklich vor allzu hohen Erwartungen an die Gesundheitspilze. Bei jeder ernsthaften Erkrankung und insbesondere bei einem Krebsleiden muss ein Einsatz von Vitalpilzen stets mit einem Arzt oder einem Heilpraktiker beraten werden. Und zwar ohne übertriebene Heilungsversprechen. Vitalpilze und Heilpilze sind gerade auch bei schweren Krankheiten immer als Möglichkeit zu sehen, den Gesamtorganismus zu stärken und zu stabilisieren. Das ist die Voraussetzung für Gesundheit, Energie und Lebensfreude.

Vitalpilze sind eine von der Natur geschenkte Hausapotheke, denn für wahrscheinlich jede Krankheit ist ein Pilz gewachsen. Therapeutisch werden Heilpilze getrocknet in Kapseln meistens als Nahrungsergänzungsmittel angeboten. In Deutschland gelten die Pilze als Nahrungsmittel und deren Extrakte als Nahrungsergänzungsmittel.

ABM - Vitalpilz (Heilpilze)

Ich empfehle Ihnen sowohl Pilzpulver (in Kapseln) als auch Extrakte, diese finden Sie in der Fairvital-Produktlinie Vitalpilze.

Mit gesundheitlichen Grüßen

Manuela Möckel

 

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Gesund leben – Vorsätze für das neue Jahr?

Gesund leben – Vorsätze für das neue Jahr?

Ich grüße Sie recht herzlich, und wünsche Ihnen allen, wenn auch etwas verspätet, ein gesundes neues Jahr. Um Gesundheit soll es auch in meinem heutigen 1. Artikel des neuen Jahres gehen.

„Neun Zehntel unseres Glückes beruhen allein auf der Gesundheit. Mit ihr wird alles eine Quelle des Genusses: Hingegen ist ohne sie kein äußeres Gut, welcher Art es auch, genießbar.“ Dieser Spruch von Arthur Schopenhauer entdeckt den Kern des Lebensglücks: die Gesundheit. Ohne sie ist kein glückliches Leben möglich und trotzdem zieht man eine ungesunde Lebensweise oft einer ausgewogenen und gesunden Lebensweise vor. Der „innere Schweinehund“ ist zu stark und so gibt es immer mehr Menschen, die unter Übergewicht, Bewegungsmangel, Stress und den darauf resultierenden Erkrankungen leiden.

Dabei ist es verhältnismäßig einfach, ein gesundes Leben zu führen. Die antike Vorstellung der „Diät“ stellt dabei die Grundlage dar: eine ausgewogene Ernährung (keine „Diät“ im heutigen Sinne, diese führt nur zum altbekannten Jojo-Effekt), ausreichend Bewegung und eine ausgeglichene Lebensweise. Ich möchte Ihnen hier und heute zum Start in das neue Jahr einige hilfreiche Tipps an die Hand geben, wie Sie Ihren Körper und ebenso Ihre Seele in ein gesundes Gleichgewicht bringen können.

Ernährung

Ernährung-Ernährungskreis

„Die Nahrung soll Deine Medizin sein und nicht die Medizin Deine Nahrung.“ wusste schon Hippokrates vor mehr als zweitausend Jahren. Und wie wichtig die Ernährung für die Gesundheit ist, sieht man in der heutigen Zeit besonders deutlich. Übergewicht wird immer mehr zu Volkskrankheit, ebenso wie Diabetes und erhöhte Blutfettwerte.

Viele Erkrankungen entstehen aus einer mangelhaften oder ungesunden Ernährung und können somit durch eine Ernährungsumstellung effektiv behandelt werden. Besonders Fast Food und Fertiggerichte haben einen zerstörerischen Einfluss auf unsere Gesundheit. Das bedeutet zwar nicht, dass diese grundsätzlich verboten sind, aber sie sollten nur in Ausnahmefällen genossen werden.

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Sich gesund zu ernähren ist etwas sehr individuelles, einige Grundregeln sind aber allgemein gültig:

  • Trinken Sie ausreichend Wasser (2-3 Liter täglich).
  • Ernähren Sie sich fettarm (aber nicht fettlos, denn Fett ist ein primärer Energielieferant und darum lebensnotwendig).
  • Trinken Sie wenig Alkohol (geringe Mengen Alkohol haben sich als gesundheitsfördernd besonders für das Herz-Kreislaufsystem erwiesen).
  • Meiden Sie Nikotin (Studien haben ergeben, dass Menschen, die Langzeitraucher sind, mehr als 20 Jahre früher sterben als der Durchschnitt).

Die individuelle Ernährung muss sich noch nach weiteren Gesichtspunkten richten. Wichtig ist, herauszufinden, ob Nahrungsmittelunverträglichkeiten oder -allergien vorliegen. Sollten diese bestehen, müssen diese Lebensmittel unbedingt gemieden werden, um Beschwerden zu verhindern. Besonders im Fokus steht in den letzten Jahren die Laktoseintoleranz, bei der die in Milchprodukten enthaltene Laktose vom Körper nicht verarbeitet werden kann. Dies führt zu Symptomen wie Übelkeit oder Hautausschlägen. Das Vermeiden milchhaltiger Produkte (heutzutage wird auch eine große Palette laktosefreier Milchprodukte angeboten) ist daher für laktoseintolerante Menschen unerlässlich. Ebenso ist es bei Menschen mit einer Fruktose- oder Histaminintoleranz.

Auch Menschen mit Lebensmittelallergien, wie z.B. gegen Äpfel oder Nüsse, die relativ häufig als sogenannte Kreuzallergien auftreten, müssen die Produkte strikt meiden. Sprechen Sie also vor einer Ernährungsumstellung, wenn Sie diese aufgrund bestehender Beschwerden durchführen, mit einem Allergologen.

Für gesunde Menschen gelten diese Einschränkungen nicht. Sie sollten in erster Linie darauf achten, dass Ihre Ernährung ausgewogen ist. Mehrere Portionen Obst und Gemüse am Tag sowie Vollkornprodukte sollten die Basis bilden. Eiweißhaltige Lebensmittel (je nachdem ob sie Vegetarier oder sogar Veganer sind pflanzlich oder tierisch) sind ebenso wichtig.

Achten Sie darauf, möglichst wenige Produkte mit Konservierungsstoffen, künstlichen Aromen oder künstlichen Farbstoffen zu sich zu nehmen. Auch Produkte mit einem hohen Zuckergehalt (gemeint ist damit raffinierter Zucker) sollten nur in geringen Maßen gegessen werden.

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Bewegung

Gesund leben - BewegungAusreichend Bewegung ist nicht nur wichtig um Übergewicht zu vermeiden, sondern beugt auch Knochenerkrankungen sowie Befindlichkeitsstörungen vor und sorgt für den seelischen Ausgleich.

Es muss dafür kein Leistungssport betrieben werden. Denn auch hier gilt wieder das Stichworte der „Ausgewogenheit“. Frei nach dem Motto „Was gequält wird, geht kaputt.“ sollte man seinem Körper nur so viel zumuten, wie er auch verträgt. Ein eher unsportlicher Mensch muss also nicht gleich zur Sportkanone werden, um ein gesundes Maß an Bewegung zu erreichen. Fangen Sie langsam an, z.B. mit ausgedehnten Spaziergängen mehrmals in der Woche, und steigern Sie dann Ihre Leistung, wie Sie es für angemessen halten. Hauptsache, Sie gönnen Ihrem Körper ausreichend Bewegungs- und Ruhezeiten. Denn ein Körper im Gleichgewicht ist ein gesunder Körper.

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Vorsorge

Eine fernöstliche Weisheit besagt: „Die Weisen heilen, was noch nicht krank ist.“

Der Westen begeht leider immer wieder den Fehler, umgekehrt zu handeln. Doch langsam setzt sich auch hier die Überzeugung durch, dass es besser ist, die Gesundheit zu erhalten, statt die Krankheit zu behandeln. Wichtig ist dabei die Vorsorge. Mit einer ausgeglichenen Ernährung und ausreichend Bewegung haben Sie schon einmal zwei wichtige Punkte der Gesundheitsvorsorge erfüllt. Weitere Pfeiler sind regelmäßige Grund- und Vorsorgeuntersuchungen, die nicht nur frühzeitig mögliche Krankheiten erkennen können, sondern Ihnen auch ein beruhigtes Gefühl in Bezug auf Ihren Körper geben.

Ein weiterer wichtiger Aspekt der Vorsorge betrifft das Seelenleben. In Zeiten des „Burnout“ ist es extrem wichtig, sich um sein seelisches Gleichgewicht zu kümmern. Wenn schon erste Anzeichen von negativem Stress oder Überforderung erkannt werden, kann dieser von Grund auf vermieden und behandelt werden, z.B. durch Entspannungstechniken wie Qi Gong, autogenes Training oder Yoga.

Das frühzeitige Erkennen dieser Missstände setzt aber eine gesunde Selbstreflexion voraus, die nur durch seelische Gesundheit erreicht werden kann. Oft helfen schon feste und ritualisierte Entspannungszeiten, wie Spaziergänge oder ein Nickerchen in der Mittagspause, um den Kopf frei zu bekommen und Stress zu vermeiden. Außerdem ist ein geregelter Tagesablauf von nicht zu unterschätzender Wichtigkeit. Genügend Schlaf ist für die körperliche und auch seelische Verfassung äußerst wichtig. Ein stetiger Tagesrhythmus ebenso.

Sollte der seelische Stress trotzdem Überhand nehmen, ist es wichtig, ihn radikal auszuschalten, im beruflichen Bereich ist notfalls ein Berufswechsel notwendig, um stressbedingte Krankheiten zu vermeiden. Denn ist erst die Seele krank, liegen z.B. Depressionen oder ein Burnout vor, nimmt eine Behandlung und Heilung sehr viel Zeit in Anspruch. Wesentlich mehr als bei der Vorsorge zur Vermeidung der Erkrankung notwendig gewesen wäre.

Wie Sie sehen, ist es grundsätzlich nicht schwer, ein gesundes Leben zu führen, man muss nur wissen wie und die Stärke besitzen, diesen Weg zu gehen.

Gesundheitliche Grüße

Ihre

Manuela Möckel

 

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Zivilisationskrankheiten – Gesunde Ernährung ist der Schlüssel

Zivilisationskrankheiten – Gesunde Ernährung ist der Schlüssel

Zivilisationskrankheiten weiten sich immer mehr aus

Laut WHO sind bei 60 % aller Todesfälle in der ganzen Welt Zivilisationskrankheiten der Grund. Ganz oben auf der Liste stehen Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Bluthochdruck, Herzinfarkt, Arteriosklerose, Schlaganfall und auch Stoffwechselerkrankungen wie Zuckerkrankheit oder Gicht sind häufig verbreitet.

Aber auch Allergien, Krebs, Übergewicht und die damit verbundenen Erkrankungen des Bewegungsapparates gehören zu den Zivilisationskrankheiten. Diese zerstören unsere Lebensqualität und können unsere Lebenserwartung verkürzen. Zahlreiche Zivilisationskrankheiten und Gesundheitsstörungen lassen sich im Wesentlichen auf Ernährungsfehler zurückführen: Vorbeugen, ist in jedem Alter sinnvoll.

Übergewicht ist zum großen Teil an der Entstehung von Zivilisationskrankheiten beteiligt. In Deutschland sind immerhin ca. 37 Millionen Erwachsene und sogar rund 2 Millionen Kinder und Jugendliche übergewichtig oder adipös. Heutzutage leidet ein Viertel der Erwachsenen an Herz-Kreislauf-Erkrankungen einschließlich Bluthochdruck. Es gibt rund 7 Millionen Diabetikerinnen und Diabetiker (9 von 10 Betroffenen Diabetes Typ 2). Jede fünfte Frau und jeder siebte Mann leidet an chronischen Rückenschmerzen.
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Wie entsteht Übergewicht?

Übergewicht ist die Folge einer zu hohen Energiezufuhr und eines zu niedrigen Energieverbrauchs. Unsere falsche Ernährung  ist eine wichtige Ursache von Zivilisationskrankheiten. Fertiggerichte, Fastfood, Tiefkühlpizza, Kartoffelchips. Limonade und Cola stehen bei den meisten viel zu häufig auf dem Speiseplan. Häufig ist die Ernährung zu reich an Salz und gesättigten Fettsäuren. Besonders ungesund sind Süßigkeiten und Knabbereien, weil diese eine ungeheure Anzahl Kalorien haben. Was ist die Folge? Riesige Energiemengen werden gegessen, ohne dass ein Sättigungsgefühl entsteht und die nicht verbrauchte Energie wird dann als Fettreserve im Körper „gespeichert“. Es gab dazu einen höchst interessanten Hörbeitrag „Moderne Ernährung und Zivilisationskrankheiten“ vom Münchner Ernährungsmediziner Prof. Dr. med. Hans Hauner im Deutschlandradio.

Übergewicht Risiko Zivilisationskrankheiten

Es ist nun mal Realität, damit unser Essen, wenn es durch die Lebensmittelindustrie „veredelt“ wurde, häufig kein „Lebens“-Mittel mehr ist und dass unser Essen durch zu langes Kochen und Warmhalten oder auch durch das Erwärmen in der Mikrowelle das Beste verloren hat. Es werden viel zu oft Fertigprodukte auf den Tisch gebracht, und der Rat „5x pro Tag Obst und Gemüse“ überfordert uns praktisch. Zu einem Stück Obst oder Gemüse anstatt zum Schokoriegel zu greifen, ist gar nicht so schwer. Vielen Menschen ist gar nicht (mehr) bewusst, wie schmackhaft ein Apfel, eine Birne oder eine Tomate sein kann. Wer dann noch ab und zu auf das Schweinefleisch zugunsten von Fisch oder Geflügel verzichtet, ist schon auf einem guten Weg.

Der Weg zur Gesundheit führt durch die Küche – nicht durch die Apotheke.

Sebastian Kneipp

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Was ist genau ist eigentlich „gesunde Ernährung“?

In unserem reichhaltigen Lebensmittel-Angebot fällt die Orientierung einem wirklich nicht leicht. Und die vielen, vielen Ernährungsempfehlungen in den Medien können manchmal schon sehr verwirrend auf einen wirken – und dann stellt man sich oft die Frage; wie soll man sie im Alltag anwenden? Aber ganz ehrlich, so kompliziert ist es nämlich gar nicht. Man muss ja nicht alle Einzelheiten im Kopf haben, sondern sich einfach nur an einige wesentliche Regeln halten.

Mit einer Ernährungsumstellung können wir ganz gezielt den Zivilisationskrankheiten vorbeugen:

Es gibt ein paar einfache Regeln, denen wir bei unserer Ernährung Beachtung schenken sollten, um Stoffwechselerkrankungen oder Krebs vorzubeugen. Wenn man sich daran hält, haben wir schon ganz viel für unsere Gesundheit gemacht:

  1. Essen Sie fünfmal am Tag Obst und Gemüse
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  2. weniger Fett, weniger Zucker und weniger Salz
  3. Verzehren Sie reichlich Getreideprodukte, möglichst aus Vollkorn, Kartoffeln, Nudeln oder Reis
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  4. Milch und Milchprodukte liefern die tägliche Menge Calcium
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  5. Ein- bis zweimal pro Woche sollte Fisch auf den Tisch
  6. Verzehren Sie Fleisch und Fett in Maßen
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  7. Trinken Sie mindestens 1,5 Liter kalorienarme oder kalorienfreie Getränke am Tag
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  8. Genießen Sie die Lebensmittelvielfalt und essen Sie abwechslungsreich und bunt
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Wenn wir einsehen und erkennen, dass unsere Ernährungsgewohnheiten der Grund sind, haben wir die Chance, unsere Ernährung von einem Tag zum anderen zu verändern. Eine bedarfsgerechte Versorgung mit Nährstoffen und reichlich Bewegung sind die Voraussetzung für Gesundheit und Leistungsfähigkeit in jedem Alter.

Quellen: www.tk.dewww.diabetesstiftung.dewww.diabetes-news.de,  www.daserste.dewww.gbe-bund.dewww.euro.who.int

Bleiben Sie gesund!
Ihre

Manuela Möckel

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Welche Allergien gibt es eigentlich? (Teil 2)

Welche Allergien gibt es eigentlich? (Teil 2)

Hallo, guten Tag. Im ersten Teil über das Thema Allergie habe ich ja unter anderem über die Pollenallergie und die Kontaktallergie geschrieben. Heute nun möchte ich über die anderen Allergien informieren.
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Tierhaarallergie

Allergie - TierhaarallergieBei einer Tierhaarallergie zeigen sich die Symptome in erster Linie an Hautausschlägen und Niesen sowie auch an tränenden Augen. Dabei spielt es überhaupt keine Rolle, welche Tiere es sind, sie müssen nur haarig sein. Wer von Ihnen sich also demnächst eine Katze, einen Hund oder auch einen Hamster anschaffen möchte, sollte sich vorher sicher sein, damit niemand in der Familie an einer Tierhaarallergie leidet.

Meistens muss sich die Familie sonst wieder von dem Tier trennen, bevor es sich eigentlich richtig eingewöhnt hat. Gerade bei den Kindern ist dann der Abschiedsschmerz erfahrungsgemäß meistens sehr groß. Entgegen vielfacher Meinung, ist bei einer Tierhaarallergie nicht das Haar der Auslöser, es ist der Speichel, welcher sich durch das ständige Reinigen des Fells im Tierhaar befindet. Die Allergene werden entweder durch direkten Hautkontakt, wenn man das Tier streichelt, oder durch die Luft aufgenommen.

Neurodermitis

Allergie - Neurodermitis

by Bernd Untiedt auf Deutsch Wikipedia (eigene Arbeit 😉 [GFDL or CC-BY-SA-3.0], via Wikimedia Commons

In Deutschland quälen sich mittlerweile etwa 3,5 bis 5 Millionen Menschen unter dieser lästigen Krankheit, Tendenz steigend. In sehr vielen Fällen lebt die Neurodermitis durch seelischen Stress erst richtig auf. Die Neurodermitis ist eine chronische Hautkrankheit, welche sich durch Entzündungsreaktionen der Haut auszeichnet. Meistens tritt der Krankheitsverlauf in Schüben auf. Neurodermitis wird in der Fachsprache auch als endogenes oder atopisches Ekzem bezeichnet. Die Haut der von dieser Krankheit betroffenen ist außergewöhnlich trocken und juckt, so dass man sich immer wieder kratzen muss.

Die Krankheit tritt oft bereits im Säuglings- oder Kleinkindalter auf und kann z.B. erblich bedingt sein, aber auch Umwelteinflüssen, Allergene und Stress können Auslöser sein. Wenn zum Beispiel beide Elternteile unter einer allergischen Erkrankung leiden, so liegt die Wahrscheinlichkeit bei 40-80%, dass auch die Kinder betroffen sind. Aber auch ältere Menschen trifft die Neurodermitis ohne erkennbare Ursache. Wer unter Neurodermitis leidet, hat zugleich ein erhöhtes Risiko, an anderen Allergien oder sogar an Asthma zu erkranken.

Insektengiftallergie

Allergie - InsektengiftallergieIn Deutschland reagieren ca. 3,2 Millionen Menschen (ca. 4 %) der Bevölkerung allergisch auf Stiche von Bienen und Wespen. Nach einem Insektenstich reagiert jeder  auf das Gift, welche vom Insekt aus in unsere Haut eingedrungen ist. Viele von uns kennen das von juckenden Mückenstichen oder von Bienenstichen, welche oft leicht anschwellen.

Falls aber eine Allergie besteht, schwillt der Stich so dermaßen stark an, damit die Gliedmaßen doppelt so dick werden können. Gerade bei  den Bienenstichen kann es außerdem auch zu einem allergischen Schock und zur Atemnot kommen. Oft treten gemeinsam mit diesen Reaktionen auch Schweißausbrüche, Übelkeit und Erbrechen auf.
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Tipps für Insektenstichallergiker

  1. Immer ein Notfallset mitführen
  2. rasche Bewegungen vermeiden und nicht nach ihnen schlagen.
  3. Vorsicht bei Gartenarbeiten! Bedecken Sie dabei so viel wie möglich von Ihrem Körper
  4. Vermeiden Sie Parfüms, Haarsprays, stark parfümierte Pflegeprodukte.
  5. Lassen Sie beim Essen im Freien keine Süßigkeiten oder Fleischreste herumliegen.
  6. Gehen Sie im Sommer nie barfuß.
  7. Vermeiden Sie Mülltonnen und Abfallkörbe im Freien.

Sonnenallergie

Allergie - SonnenallergieDie meisten Menschen kennen die Anzeichen einer Sonnenallergie. Diese Hautveränderungen zeigen sich durch Symptome wie starkem Juckreiz, roten Hautstellen und meist auch kleinen Bläschen oder Quaddeln.

Am häufigsten treten diese Symptome an  Händen, Hals, Armen, Dekolleté, Beinen und dem Gesicht auf.

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Nahrungsmittelallergie

Allergie - NahrungsmittelallergieBei fünf bis sieben Prozent unserer Bevölkerung können auch unsere Nahrungsmittel Allergien auslösen. Die Beschwerden sind sehr verschieden und können sich durch Juckreiz, Schwellungen im Mund, Durchfall, Blähungen, Quaddeln, Ekzeme an Haut, Husten oder Atemnot zeigen. Da eine Nahrungsmittelallergie lange unbekannt bleiben kann, bedeutet der Weg zur Entdeckung oft Detektivarbeit.

Die Auslöser einer Nahrungsmittelallergie sind  je nach Alter sehr verschieden. Im Babyalter sind es zum Beispiel Grundnahrungsmittel wie Milch, Hühnerei, Nüsse oder Weizen. Jugendlichen und Erwachsene reagieren häufiger auf Obst, Gemüse oder Nüsse. Besonders bei Nüssen kommt es oft zu Schwellungen und Juckreiz im Mund und Rachenraum sowie an den Lippen. Milchallergien zeigen sich oftmals durch Durchfall, Erbrechen und Magen-Darm-Probleme.

Ein zunehmendes Thema für Allergikerinnen und Allergiker stellen die immer größere Menge der benutzten Zusatzstoffe dar, welche ebenso Unverträglichkeiten verursachen können.

So, ich hoffe ich habe Ihnen einen kleinen Überblick über die häufigsten Allergien geben können. Viele Infos finden Sie auch auf den folgenden Seiten:

http://www.allergie.info

http://www.allergien.com

 

Mit den besten Grüßen
Ihre

Manuela Möckel

 

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Welche Allergien gibt es eigentlich? (Teil 1)

Welche Allergien gibt es eigentlich? (Teil 1)

Allergien gibt es in den unterschiedlichsten Varianten: durch Schnupfen, durch Husten oder auch durch Hautreaktionen.

Die Erscheinungsbilder sind sehr verschieden. Meistens treten Allergien  da auf, wo wir am meisten belastet sind. Bei Cremes, die wir nicht vertragen, bekommen wir  Ausschlag auf der Haut oder bei Pollenallergie tränende Augen, aber auch die Schniefnase und die verengten Bronchien gehören dazu. Schauen wir uns einmal einige der bekannteren Allergien an.

Heuschnupfen, Pollenallergie

Tränende Allergie - Pollenallergie, HeuschnupfenAugen, geschwollene Nasen, juckende Haut – noch vor Jahrzehnten waren das eher Randerscheinungen; aber inzwischen quälen sich unzählige Menschen an allergischen Reaktionen, und es werden immer mehr. Die häufigsten Allergie-Auslöser sind Blüten- und Gräserpollen. Die Pollen setzen sich in den oberen Atemwegen fest, weil sie sich in der Luft befinden und so  eingeatmet werden.

Im Allgemeinen ist jede Allergie belastend und mit allgemeinem Unwohlsein verbunden; aber Allergien wie z.B. die Pollenallergie oder der Heuschnupfen können aber besonders unangenehm werden. Man muss sich nicht nur andauernd die Nase putzen, abgesehen davon bekommt man auch ständig tränende Augen. Das kann manchmal sogar so weit gehen, dass man seine Augen morgens gar nicht mehr aufmachen kann, weil sie über Nacht verklebt sind. Ebenso auftretende Müdigkeit, Abgespanntheit und Erschöpfung können Anzeichen für eine Pollenallergie sein.

Allergisches Asthma bronchiale

Asthma bronchiale ist ein Krankheitszeichen, welches bei sehr vielen Allergien vorkommt. Allergisches Asthma bronchiale kann sowohl auf eine Tierhaarallergie zurückzuführen sein als auch auf Hausstaubmilbenallergie oder ein der anderen Allergien. Bei allergischem Asthma handelt es sich nicht um eine eigenständige Krankheit. Es ist jedoch generell genauso ernst zu nehmen wie normale Asthmaanfälle. Jederzeit kann es – falls die Ursache noch nicht abgeklärt ist — ein solcher Anfall auftreten und der dann unbedingt behandelt werden sollte.

Kontaktallergie

Allergie - KontaktallergieHierzu gehört z.B. die weit verbreitete Nickelallergie. Das allergische Kontaktekzem ist eine durch das Immunsystem ausgelöste Reaktion der Haut gegen einen bestimmten Stoff. Häufige Auslöser allergischer Kontaktekzeme sind Metalle (Nickel im Schmuck), Duftstoffe (Kosmetik), bestimmte Chemikalien, sowie Farb- und Konservierungsmittel (Bekleidung, Friseurstoffe).

Die häufigste Form des Kontaktekzems ist das Handekzem. Annähernd 4% der Bevölkeung sind davon betroffen. Hierbei ist die Schutzfunktion der Haut gegenüber äußeren Reizen gestört.

Die Haut der Hände ist in besonderem Maße Umweltreizen im beruflichen (Friseure) , aber ebenso im privaten Bereich (Haushalt) ausgesetzt. Durch den vielfachen Hautkontakt kann es zu Rötungen, Schwellungen, Entzündungen und Juckreiz der Haut kommen. Selbst verschiedene Pflanzen können diese Reaktionen auslösen.

Wenn das über  einen längeren Zeitraum ständig auftritt, kann das auch zu einer chronischen Allergie führen.  Beispielsweise durch Weichspüler, Waschmittel oder auch Putzmittel hervorgerufen.

Hausstaubmilbenallergie

Allergien - HausstauballergieDie Hausstaubmilbenallergie entsteht durch die im Hausstaub lebenden Milben, wobei das tatsächliche Allergen aus dem Kot der Milben stammt. Die Hausstaubmilben sind natürliche Mitbewohner in unserer persönlichen Umgebung, haben aber nicht das geringste mit mangelnder Hygiene zu tun. Sie übertragen selbst keinerlei Krankheiten. Etwa 5 bis 15 % aller Deutschen müssen sich mit einer Milbenallergie herumplagen. Vor allem in unserem Kopfkissen, in unserer Bettdecke, in der Matratze, aber auch in Polstermöbel und in Teppichböden fühlen sie sich richtig wohl.
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Der Kot zersetzt sich nach dem Austrocknen in sehr winzige Teilchen, welche sich dann mit dem Hausstaub verbinden. Dieser allergenbehaftete Staub wird dann zusammen mit der Atemluft eingeatmet und führt zu allergischen Beschwerden wie z.B. Augentränen oder -jucken, Husten, Schnupfen, Niesanfällen und kann sogar in ganz schweren Fällen auch zu Atemnot und allergischem Asthma bronchiale enden. Bestehen diese Anzeichen vor allem nachts und früh nach dem Aufstehen stärker, so deutet dies auf eine Hausstaubmilben-Allergie hin.
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Tipps bei Hausstaubmilbenallergie

  1. Stets gut lüften und die Zimmer trocken halten.
  2. Alle Matratzen müssen eingepackt werden, um die Belastung zu senken.
  3. Benutzen von milbenfester Bettwäsche.
  4. PVC oder Laminat ist nur besser, wenn diese mindestens jeden 2. Tag feucht gewischt werden.
  5. Bei Staubsaugern auf spezielle Filter achten.
  6. Verzichten Sie auf Staubfänger z.B. offene Regale, viele Kissen oder Stofftiere, Polstermöbel.
  7. Kuscheltiere von den Kindern kann man durch einen Besuch im Gefrierfach von Milben befreien. Alternativ kauft man waschbare Kuscheltiere.

Im zweiten Teil gibt es dann unter anderem kurze Infos über die Nahrungsmittelallergie, die leider auch immer mehr verbreitet ist.

Bis dahin verbleibe ich mit den besten Grüßen
Ihre

Manuela Möckel

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Hinweis

Die Inhalte auf dieser Seite dienen rein informativen Zwecken und können die persönliche Beratung, Diagnostik und Betreuung durch einen Facharzt oder Heilpraktiker in keinem Fall ersetzen. Auch wenn sie gründlich recherchiert wurden, können und dürfen sie in keinem Fall die Grundlage für eine Selbstdiagnose und Selbstmedikation sein.

Über mich

Hallo, schön dass Sie mich gefunden haben. Mein Name ist Manuela Möckel, ich bin Jahrgang 1970, Mutter von 4 tollen Kindern und ich lebe mit meiner Familie im schönen Beeskow, das liegt in der Nähe von Frankfurt/Oder in Brandenburg. Vor langer Zeit hatte ich wirklich erhebliche Probleme mit meiner Gesundheit und war auf der Suche nach Alternativen! Ich wollte weg von stark wirkenden Arzneimitteln und selbst aktiv etwas für meine Gesundheit tun. Das Thema Gesundheit und was auch immer damit zu tun hat, hat mich schon immer brennend interessiert. Darüber möchte ich erzählen und Ihnen berichten.

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