Tipps gegen Frühjahrsmüdigkeit

Tipps gegen Frühjahrsmüdigkeit

Der Frühling ist da! Die Krokusse sprießen, Birken ergrünen und die Forsythien strahlen. Und wir? Wir sind müde und schlapp. Denn wieder einmal geht es um das Phänomen Frühjahrsmüdigkeit. Nein, dieses Phänomen ist ausnahmsweise Mal keine Erfindung der Pharmaindustrie. Frühjahrsmüdigkeit zu Beginn der wärmeren Jahreszeit gibt es wirklich. Warum gibt es diese Frühjahrsmüdigkeit? Mit unseren Tipps gegen Frühjahrsmüdigkeit werden Sie wieder fit!

Was ist Frühjahrsmüdigkeit?

Frühjahrsmüdigkeit ist den meisten von uns ein Begriff. Wenn die Temperaturen steigen, fühlt sich jeder Zweite in Deutschland gereizt und abgeschlagen, müde und antriebslos.

Biologisch gesehen erwacht unser Organismus nach der kalten Jahreszeit aus einem kleinen Winterschlaf und der Körper muss sich im Frühjahr erst wieder an die geänderte Situation gewöhnen. Wechselnde Außentemperaturen fordern dem Kreislauf manches ab. Hinzu kommt eine Hormonumstellung: Noch produziert unser Körper aufgrund des fehlenden Sonnenlichts den Müdemacher Melatonin. Die Produktion des Glückhormons Serotonin kommt nur langsam in Gang. Das alles strengt unseren Körper an und macht müde.

Außerdem schwanken die Temperaturen im Frühling stark: mal ist es warm, dann wieder kalt und feucht. Dieser ständige Wechsel belastet unseren Organismus und ist für unseren Kreislauf und die Gefäße sehr belastend. Zudem essen wir im Winter meist zu fettig und zu kalorienreich. Der Vitaminmangel begünstigt Müdigkeit, Schlappheit und Kopfschmerzen. Bis sich der Körper an die Umstellung gewöhnt hat, kann es allerdings zwei bis vier Wochen dauern.

Frühjahrsmüdigkeit kann sich durch ganz verschiedene Symptome äußern – angefangen von der typischen Müdigkeit und einem ausgeprägten Schlafbedürfnis bis hin zu:

  • Wetterfühligkeit,
  • Abgeschlagenheit,
  • Schwindel,
  • Kreislaufproblemen und
  • Gereiztheit.

Welche Ursachen genau hinter der Frühjahrsmüdigkeit stecken, haben Forscher noch nicht gänzlich klären können. Eine wichtige Rolle bei der Frühjahrsmüdigkeit spielen in jedem Fall die Wetterumstellung und die längeren Tage: Mit den ersten wärmeren Tagen weiten sich die Blutgefäße, der Blutdruck sinkt ab, man fühlt sich müde und schwach.

Was tun gegen die Frühjahrsmüdigkeit?

Wenn auch Sie damit zu kämpfen haben, dann habe ich folgende Tipps gegen die Frühjahrsmüdigkeit:

Frische Luft

Möglichst viel frische Luft tanken. Wenn Sie im Büro sind, öffnen Sie so oft es die Temperaturen erlauben die Fenster. Frische Luft versorgt unser Gehirn mit Sauerstoff und vertreibt die Müdigkeit. Genießen Sie eine Frischluftdusche: Stehen Sie vor geöffnetem Fenster. Atmen Sie dann ein paar Mal tief durch. Dann halten Sie die Luft an, so lange es Ihnen möglich ist. Danach saugen Sie förmlich frische Luft in sich hinein. Diese wird dann gleich zum Gehirn transportiert. Das tut gut und „ermunert“ die müden Zellen.

Bewegung

Bewegen Sie sich so viel wie möglich. Gehen Sie täglich an der frischen Luft spazieren oder planen Sie eine kleine Runde mit dem Fahrrad ein. Schon ein kurzer Spaziergang wirkt Wunder. Nutzen Sie am besten jede Gelegenheit, den Körper auch im Alltag zu bewegen: Benutzen Sie zum Beispiel die Treppe anstatt des Fahrstuhls oder steigen Sie eine Station früher aus dem Bus und laufen Sie den Rest.

Strecken Sie die müden Glieder so oft es geht in die Sonne, auch wenn es noch ein wenig kalt sein sollte. Es gibt für jede Temperatur die richtige Kleidung.

Frühjahrsmüdigkeit - Bewegung

Mehrere Mahlzeiten

Verzichten Sie auf „schwere“ und üppige Mahlzeiten. Bevorzugen Sie mehrere kleine Mahlzeiten verteilt auf den Tag. belastet unseren Körper weniger und damit haben wir auch weniger Ermüdungserscheinungen.

Jetzt im Frühling verlangt unser Körper insbesondere vitaminreiche Nahrung, von der er in den Wintermonaten in der Regel eher weniger bekommt.

Viel trinken

Auch das freut unseren Organismus. Wasser ist das Lebenselixier schlechthin. Wenn der Blutdruck durch die steigenden Temperaturen sinkt, kann Wasser ihn wieder nach oben bringen. Müdigkeit resultiert häufig auch aus einer zu geringen Flüssigkeitsaufnahme. Deshalb über den Tag verteilt möglichst viel trinken – am besten Wasser, Tee oder andere ungesüßte Getränke.

Ich stelle mir täglich gleich am Morgen eine große Kanne mit Tee auf den Schreibtisch – also in direkter Griffnähe. Während des Tages trinke ich immer wieder mal ein Glas, sodass am Abend die Kanne leer ist.

Wechselduschen

Dass Wechselduschen den Kreislauf in Schwung bringen, ist ja bekannt. Und genau deshalb sind solche Duschen auch ideal, um die Frühjahrsmüdigkeit zu vertreiben. Eine Wechseldusche am Morgen oder auch nur zwischendurch die Arme und den Nacken abwechselnd kalt/warm spülen, weckt neue Lebensgeister. Achten Sie darauf, immer mit kaltem Wasser aufzuhören.

Genießen Sie die Gesellschaft

Ob Freunde, gute Bekannte oder eine andere Gesellschaft, in der Sie sich wohlfühlen – vereinbaren Sie Treffen oder suchen Sie die Gesellschaft. Nicht im Bett verkriechen und der Müdigkeit nachgeben. Davon raten Mediziner im Zusammenhang mit der Frühjahrsmüdigkeit sogar ab.

Öl-Kur gegen Frühjahrsmüdigkeit

Minze und Rosmarin gelten als belebend. Aus diesen Pflanzen gewonnenes Öl ist also genau das richtige Mittel, um Frühjahrsmüdigkeit und Abgeschlagenheit zu überwinden: Nehmen Sie morgens ein Rosmarin-(Fuß-)Bad, reiben Sie sich tagsüber immer mal wieder ein Tröpfchen Minzöl auf die Schläfen. Abends lässt Sie dann ein Lavendel-Bad entspannen und tief schlafen.

Sanft fasten hilft bei Müdigkeit

Nein, auf Nulldiät sollten Sie sich jetzt natürlich nicht setzen. Aber es gibt Menschen, die die Frühjahrsmüdigkeit mit einer sanften Fastenkur schnell überwinden. Ein Fastentag mit Kräutertee, frisch gepressten Säften und viel frischem Obst und Gemüse kann Wunder wirken. Der Organismus wird von überflüssigem Ballast befreit und erhält alle wichtigen Vitamine und Spurenelemente.

Im Frühjahr früh aufstehen

Trotz bleierner Frühjahrsmüdigkeit zeitig aufstehen? Klingt erstmal ganz schön gemein! Doch leider bringt es nicht viel, dem ersten Impuls nachzugeben und bis in die Puppen zu schlafen. Besser: den Tagesrhythmus nach der Sonne richten. Beginnen Sie den Tag früh – und gehen Sie früh schlafen. Hintergrund: Nur genügend Tageslicht sorgt dafür, dass das Glückshormon Serotonin ausgeschüttet und Melatonin abgebaut wird. So meistert Ihr Körper die Hormonumstellung schneller – und Sie können den Frühling endlich genießen.

Gesunde Kost bei Frühjahrsmüdigkeit

Während der frühjahrsbedingten Hormonumstellung benötigt der Körper mehr Vitamine und Proteine als normalerweise. Unterstützen können Sie Ihren Organismus deshalb mit einer ausgewogenen Ernährung. Nehmen Sie viel Obst und Gemüse zu sich, langen Sie bei Hülsenfrüchten, Sprossen, Vollkornprodukten und Eiweiß ordentlich zu. Außerdem gilt: Besser mehrere kleine Portionen essen, als wenige große. Dann hat die Frühjahrsmüdigkeit keine Chance!

Obst und Gemüse gegen Frühjahrsmüdigkeit+

Tee gegen Frühjahrsmüdigkeit

Kräutertees mit getrockneten Brennnesseln, Löwenzahn und Birkenblättern pushen den Stoffwechsel und regen die Nieren- und Darmfunktion an. Genau das Richtige, um den frühlingsmüden Körper auf Trab zu bringen. Nach einer zweiwöchigen Kur, während der Sie jeden Tag 1 Liter dieser Tee-Mischung trinken, fühlen Sie sich garantiert fit für den Frühling!

Vitaminreiche Lebensmittel helfen gegen Frühjahrsmüdigkeit

Es gibt eine ganze Reihe von Vitaminen und Mineralstoffen, die uns helfen, die Frühjahrsmüdigkeit zu vertreiben und neue Energie zu tanken. Verabschieden wir uns vom deftigen Winteressen.

Jetzt kommt alles auf den Teller, was frisch und vitaminreich ist. Besonders wichtig sind die Vitamine der B-Gruppe, C und E, sowie die Mineralstoffe Eisen, Zink und Kalzium.

B-Vitamine wirken insgesamt den Stoffwechsel aktivierend und bringen uns in Schwung.

Vitamin C spielt eine wesentliche Rolle in unserem Immunsystem und ist ebenfalls im Stoffwechselsystem wichtig. Außerdem braucht es der Körper für den Aufbau von Bindegewebe und die Ausschüttung von Hormonen und Enzymen. Darüber hinaus wirkt Vitamin C als Antioxidationsmittel, indem es freie Radikale im Blut unschädlich macht.

Vitamin E zählt ebenfalls zu den Antioxidantien und ist als Zellschutz-Vitamin bekannt. Zudem ist es für eine schöne Haut und schöne Haare mitverantwortlich und fördert die Wundheilung.

Eisen und Zink sind neben wertvollen Proteinen und B-Vitaminen in magerem Fleisch und Fisch enthalten. Fette Fischsorten liefern zudem Omega-3-Fettsäuren, die gut für Herz und Kreislauf sind. Käse bietet außer viel Geschmack noch eine gute Portion Kalzium.

Gegen das Formtief

Ein weiteres Mittel gegen Frühjahrsmüdigkeit: Halten Sie Ihren Blutzucker konstant. Ein niedriger Blutzuckerspiegel macht schlapp und müde. Regelmäßige Mahlzeiten und ballaststoffreiche Lebensmittel schaffen Abhilfe. Besonders gut geeignet sind Getreideprodukte aus vollem Korn, wie z.B. Vollkornbrot, Vollkornreis und Vollkornnudeln, Hülsenfrüchte, Müsli (ohne Zuckerzusatz), Gemüse und Obst. Auf den Speiseplan gehören jetzt Gemüsesorten wie Spinat, Paprika, Pilze, Karotten und Brokkoli, Zitrusfrüchte sowie Käse, Nüsse oder Saaten, gute Pflanzenöle, frische Salate.

Weitere Tipps:

Powerschlaf: Wer die Möglichkeit hat, sollte ruhig ein kleines Mittagsschläfchen halten, aber nicht länger als 30 Minuten, sonst produziert der Körper wieder Melatonin.

Nicht verkriechen: Wer frühjahrsmüde ist, hat wenig Lust etwas zu unternehmen. Sich frühzeitig ins Bett zu verkriechen, ist dennoch der falsche Weg, die saisonale Schläfrigkeit zu überwinden. Besser: Etwas unternehmen, das Spaß macht – sich mit Freunden treffen, in ein Konzert gehen oder ins Kino. Angenehme Aktivität fördern die Serotonin-Ausschüttung ähnlich gut wie Sonnenlicht.

Nicht überfordern: Beenden Sie einen aktiven Tag mit einem gemütlichen Abend.

Geheimtipp von Gesundheitsapostel Hademar Bankhofer: Er empfiehlt ein Schnittlauchbrot. Und zwar eines aus Vollkorn, mit ein wenig Butter und – ganz wichtig – frisch geschnittenem Schnittlauch.

Erwischt die Frühjahrsmüdigkeit alle Menschen gleich stark?

Nein, wetterfühlige Menschen sind insgesamt viel öfter betroffen. Außerdem spüren das Phänomen Frühjahrsmüdigkeit vor allem Menschen, die sowieso schon einen niedrigen Blutdruck haben. Das sind in der Regel häufiger Frauen als Männer. Auch ältere Menschen klagen öfter über Frühjahrsmüdigkeit. Je fitter man ist, desto besser kommt man meistens mit dem Klimawechsel klar.

Mit der Umsetzung dieser Tipps sollte Ihnen die Frühjahrsmüdigkeit nicht mehr zu schaffen machen. Genießen Sie den Frühling!

Ihre

Manuela Möckel

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Gesund leben – Vorsätze für das neue Jahr?

Gesund leben – Vorsätze für das neue Jahr?

Ich grüße Sie recht herzlich, und wünsche Ihnen allen, wenn auch etwas verspätet, ein gesundes neues Jahr. Um Gesundheit soll es auch in meinem heutigen 1. Artikel des neuen Jahres gehen.

„Neun Zehntel unseres Glückes beruhen allein auf der Gesundheit. Mit ihr wird alles eine Quelle des Genusses: Hingegen ist ohne sie kein äußeres Gut, welcher Art es auch, genießbar.“ Dieser Spruch von Arthur Schopenhauer entdeckt den Kern des Lebensglücks: die Gesundheit. Ohne sie ist kein glückliches Leben möglich und trotzdem zieht man eine ungesunde Lebensweise oft einer ausgewogenen und gesunden Lebensweise vor. Der „innere Schweinehund“ ist zu stark und so gibt es immer mehr Menschen, die unter Übergewicht, Bewegungsmangel, Stress und den darauf resultierenden Erkrankungen leiden.

Dabei ist es verhältnismäßig einfach, ein gesundes Leben zu führen. Die antike Vorstellung der „Diät“ stellt dabei die Grundlage dar: eine ausgewogene Ernährung (keine „Diät“ im heutigen Sinne, diese führt nur zum altbekannten Jojo-Effekt), ausreichend Bewegung und eine ausgeglichene Lebensweise. Ich möchte Ihnen hier und heute zum Start in das neue Jahr einige hilfreiche Tipps an die Hand geben, wie Sie Ihren Körper und ebenso Ihre Seele in ein gesundes Gleichgewicht bringen können.

Ernährung

Ernährung-Ernährungskreis

„Die Nahrung soll Deine Medizin sein und nicht die Medizin Deine Nahrung.“ wusste schon Hippokrates vor mehr als zweitausend Jahren. Und wie wichtig die Ernährung für die Gesundheit ist, sieht man in der heutigen Zeit besonders deutlich. Übergewicht wird immer mehr zu Volkskrankheit, ebenso wie Diabetes und erhöhte Blutfettwerte.

Viele Erkrankungen entstehen aus einer mangelhaften oder ungesunden Ernährung und können somit durch eine Ernährungsumstellung effektiv behandelt werden. Besonders Fast Food und Fertiggerichte haben einen zerstörerischen Einfluss auf unsere Gesundheit. Das bedeutet zwar nicht, dass diese grundsätzlich verboten sind, aber sie sollten nur in Ausnahmefällen genossen werden.

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Sich gesund zu ernähren ist etwas sehr individuelles, einige Grundregeln sind aber allgemein gültig:

  • Trinken Sie ausreichend Wasser (2-3 Liter täglich).
  • Ernähren Sie sich fettarm (aber nicht fettlos, denn Fett ist ein primärer Energielieferant und darum lebensnotwendig).
  • Trinken Sie wenig Alkohol (geringe Mengen Alkohol haben sich als gesundheitsfördernd besonders für das Herz-Kreislaufsystem erwiesen).
  • Meiden Sie Nikotin (Studien haben ergeben, dass Menschen, die Langzeitraucher sind, mehr als 20 Jahre früher sterben als der Durchschnitt).

Die individuelle Ernährung muss sich noch nach weiteren Gesichtspunkten richten. Wichtig ist, herauszufinden, ob Nahrungsmittelunverträglichkeiten oder -allergien vorliegen. Sollten diese bestehen, müssen diese Lebensmittel unbedingt gemieden werden, um Beschwerden zu verhindern. Besonders im Fokus steht in den letzten Jahren die Laktoseintoleranz, bei der die in Milchprodukten enthaltene Laktose vom Körper nicht verarbeitet werden kann. Dies führt zu Symptomen wie Übelkeit oder Hautausschlägen. Das Vermeiden milchhaltiger Produkte (heutzutage wird auch eine große Palette laktosefreier Milchprodukte angeboten) ist daher für laktoseintolerante Menschen unerlässlich. Ebenso ist es bei Menschen mit einer Fruktose- oder Histaminintoleranz.

Auch Menschen mit Lebensmittelallergien, wie z.B. gegen Äpfel oder Nüsse, die relativ häufig als sogenannte Kreuzallergien auftreten, müssen die Produkte strikt meiden. Sprechen Sie also vor einer Ernährungsumstellung, wenn Sie diese aufgrund bestehender Beschwerden durchführen, mit einem Allergologen.

Für gesunde Menschen gelten diese Einschränkungen nicht. Sie sollten in erster Linie darauf achten, dass Ihre Ernährung ausgewogen ist. Mehrere Portionen Obst und Gemüse am Tag sowie Vollkornprodukte sollten die Basis bilden. Eiweißhaltige Lebensmittel (je nachdem ob sie Vegetarier oder sogar Veganer sind pflanzlich oder tierisch) sind ebenso wichtig.

Achten Sie darauf, möglichst wenige Produkte mit Konservierungsstoffen, künstlichen Aromen oder künstlichen Farbstoffen zu sich zu nehmen. Auch Produkte mit einem hohen Zuckergehalt (gemeint ist damit raffinierter Zucker) sollten nur in geringen Maßen gegessen werden.

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Bewegung

Gesund leben - BewegungAusreichend Bewegung ist nicht nur wichtig um Übergewicht zu vermeiden, sondern beugt auch Knochenerkrankungen sowie Befindlichkeitsstörungen vor und sorgt für den seelischen Ausgleich.

Es muss dafür kein Leistungssport betrieben werden. Denn auch hier gilt wieder das Stichworte der „Ausgewogenheit“. Frei nach dem Motto „Was gequält wird, geht kaputt.“ sollte man seinem Körper nur so viel zumuten, wie er auch verträgt. Ein eher unsportlicher Mensch muss also nicht gleich zur Sportkanone werden, um ein gesundes Maß an Bewegung zu erreichen. Fangen Sie langsam an, z.B. mit ausgedehnten Spaziergängen mehrmals in der Woche, und steigern Sie dann Ihre Leistung, wie Sie es für angemessen halten. Hauptsache, Sie gönnen Ihrem Körper ausreichend Bewegungs- und Ruhezeiten. Denn ein Körper im Gleichgewicht ist ein gesunder Körper.

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Vorsorge

Eine fernöstliche Weisheit besagt: „Die Weisen heilen, was noch nicht krank ist.“

Der Westen begeht leider immer wieder den Fehler, umgekehrt zu handeln. Doch langsam setzt sich auch hier die Überzeugung durch, dass es besser ist, die Gesundheit zu erhalten, statt die Krankheit zu behandeln. Wichtig ist dabei die Vorsorge. Mit einer ausgeglichenen Ernährung und ausreichend Bewegung haben Sie schon einmal zwei wichtige Punkte der Gesundheitsvorsorge erfüllt. Weitere Pfeiler sind regelmäßige Grund- und Vorsorgeuntersuchungen, die nicht nur frühzeitig mögliche Krankheiten erkennen können, sondern Ihnen auch ein beruhigtes Gefühl in Bezug auf Ihren Körper geben.

Ein weiterer wichtiger Aspekt der Vorsorge betrifft das Seelenleben. In Zeiten des „Burnout“ ist es extrem wichtig, sich um sein seelisches Gleichgewicht zu kümmern. Wenn schon erste Anzeichen von negativem Stress oder Überforderung erkannt werden, kann dieser von Grund auf vermieden und behandelt werden, z.B. durch Entspannungstechniken wie Qi Gong, autogenes Training oder Yoga.

Das frühzeitige Erkennen dieser Missstände setzt aber eine gesunde Selbstreflexion voraus, die nur durch seelische Gesundheit erreicht werden kann. Oft helfen schon feste und ritualisierte Entspannungszeiten, wie Spaziergänge oder ein Nickerchen in der Mittagspause, um den Kopf frei zu bekommen und Stress zu vermeiden. Außerdem ist ein geregelter Tagesablauf von nicht zu unterschätzender Wichtigkeit. Genügend Schlaf ist für die körperliche und auch seelische Verfassung äußerst wichtig. Ein stetiger Tagesrhythmus ebenso.

Sollte der seelische Stress trotzdem Überhand nehmen, ist es wichtig, ihn radikal auszuschalten, im beruflichen Bereich ist notfalls ein Berufswechsel notwendig, um stressbedingte Krankheiten zu vermeiden. Denn ist erst die Seele krank, liegen z.B. Depressionen oder ein Burnout vor, nimmt eine Behandlung und Heilung sehr viel Zeit in Anspruch. Wesentlich mehr als bei der Vorsorge zur Vermeidung der Erkrankung notwendig gewesen wäre.

Wie Sie sehen, ist es grundsätzlich nicht schwer, ein gesundes Leben zu führen, man muss nur wissen wie und die Stärke besitzen, diesen Weg zu gehen.

Gesundheitliche Grüße

Ihre

Manuela Möckel

 

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E-Book-Galerie

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Fettleibigkeit – Der Kampf gegen Fett wird großer Zukunftsmarkt

Fettleibigkeit – Der Kampf gegen Fett wird großer Zukunftsmarkt

Fettleibigkeit in Deutschland – jeder 5. ist übergewichtig

Eine neue Epidemie ist schon seit längerem auf dem Vormarsch: die Fettleibigkeit. Der Anteil der Übergewichtigen an der Weltbevölkerung hat sich in den letzten 20 Jahren verdoppelt – und dieser Anteil wird weiter ansteigen.

Hier in Deutschland ist schon jeder Fünfte übergewichtig, in den USA sind es sogar 34 Prozent der gesamten Bevölkerung. Im Jahr 2030 wird die Hälfte unserer Kinder an Fettleibigkeit leiden, so ist Vermutung von Wolf-Dietrich Brettschneider, einem Sportwissenschaftler in Paderborn. Daraus ergeben sich zwei Folgerungen:

  1. Die durch Fettleibigkeit verbundenen Krankheitsbilder verursachen Einbrüche in der Lebensqualität. +
  2. Der Kampf gegen die Fettleibigkeit wird in Zukunft Unternehmen und Märkte verändern.

Zunächst einmal: Durch Bewegungsmangel, Überernährung und hektischen Lebensstil verschärfen sich bestimmte Krankheitsbilder – so zum Beispiel die Diabetes, Nierenkrankheiten, Arthritis oder auch der Bluthochdruck. Zugegeben, sie haben zwar keinen direkten Einfluss auf die Lebenserwartung – aber was sich ändert, ist der Anteil der gesunden Jahre am Leben. So wird beispielsweise ein Kind, welches 2001 auf die Welt gekommen ist, 81 Jahre alt, aber im Gegensatz nur 69 gesunde Jahre erleben. Sofern es ein Mädchen ist; bei Jungen dieses Geburtsjahres wird die Lebenserwartung bei 76 Jahren liegen – davon allerdings nur 67 gesunde Jahre. Kinder, speziell in der Stadt, verbringen ihre Freizeit bewegungsarm mit PC-Spielen oder vorm Fernseher.

Die Prognose: Die Lücke zwischen Lebensjahren gesamt und gesunden Jahren wird weiter wachsen. Infolgedessen wird der Kampf gegen die Fettleibigkeit zu einem Zukunftsthema. Die ersten Ansätze lassen sich bereits erkennen, wie folgenschwer diese Entwicklung ist:
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Werbewirtschaft

Regierungen werden gegen TV-Werbung für Getränke und Nahrungsmittel vorgehen, die zu viel Fett, Zucker oder Salz enthalten.
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Gesundheitssektor, Krankenversicherung

Den Bürgern wird per öffentlicher Krankenversicherung eine gesündere Lebensweise verordnet – der Besuch beim Health Trainer wird zur Pflicht, zumindest für Menschen die an Fettleibigkeit leiden.
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Verbände und die Ernährungsindustrie

Auch diese werden auf den Kampf gegen die Fettleibigkeit verpflichtet – so haben betroffene Organisationen, etwa der Fleisch-Verband CMA, auf Anregung des zuständigen Ministeriums die Plattform Ernährung und Bewegung gegründet.
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Die Unternehmen

Viele Unternehmen werden selbst vorpreschen, um sich aus der Schusslinie zu bringen. Kraft Foods etwa (Hersteller von Fertigmahlzeiten und Schokoriegeln) hat die Initiative Healthy Living gestartet, die Kindern an Schulen eine gesündere Lebensweise beibringen soll. Nestle arbeitet in ähnlicher Richtung.

Der Gesundheitsmarkt bekommt einen zweiten Treiber. Nicht nur das Bedürfnis nach Wellness (Wohlgefühl), sondern auch die Bekämpfung der Fettleibigkeit wird in den nächsten Jahrzehnten die Nachfrage nach Gesundheitsdiensten weiter wachsen lassen.

Quelle: VNR – Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG

Um effektiv etwas gegen zu viel Gewicht zu unternehmen, empfiehlt Naturprodukteberatung24:

Glucomannan

Bleiben Sie gesund, bis demnächst.

Ihre

Manuela Möckel

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Weltkrebstag – Jedes Jahr 450 000 Krebs-Neuerkrankungen in Deutschland

Weltkrebstag – Jedes Jahr 450 000 Krebs-Neuerkrankungen in Deutschland

Heute ist Weltkrebstag

Anlässlich des heutigen Weltkrebstages weist die Weltkrebsorganistion (UICC) wie in jedem Jahr auf die enorme Zahl der jährlichen Neuerkrankungen hin. Der 4. Februar ist in jedem Jahr der Weltkrebstag. Es ist die Gelegenheit, die Welt im Kampf  zu vereinen durch Aufklärung der Öffentlichkeit und Lobbyarbeit für Veränderungen.

Jedes Jahr erkranken in Deutschland 450.000 Menschen neu
an Krebs, 
216.000 Menschen sterben jährlich daran.

Quelle: Deutsche Krebshilfe

Beinahe täglich steht es in den Zeitungen: Krebs durch Kosmetika, durch Elektrosmog, im Fleisch… man holt ihn sich im Verkehr und an der Tankstelle. Überall stecken krebserregende Stoffe,  es scheint deshalb schier unmöglich, der Gefahr zu entgehen.
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Ungesunde Lebensweise maßgeblich für Krebserkrankungen verantwortlich

In Deutschland zählt Krebs zu den Volkskrankheiten. Jedoch könnten gut ein Drittel der Krebserkrankungen sich durch eine gesunde Lebensweise vermieden werden, das erklärten die Experten der Weltkrebsorganisation. Durch den Verzicht auf Tabak und Alkohol sowie regelmäßige körperliche Bewegung, könnte ein enormer Beitrag geleistet werden.

So sind nach Angaben der WHO 21 bis 25 Prozent der weltweiten Brustkrebs- und Dickdarmfälle auf Bewegungsmangel zurückzuführen. Die Expertin betonte, dass „Bewegungsarmut (…) zu den vier führenden Risikofaktoren für alle weltweiten Todesfälle“ zählt.

Jeder vierte Todesfall (25,3 Prozent) deutschlandweit sei auf eine Krebserkrankung zurückzuführen. 75% aller Erkrankungen werden mit unserem Lebensstil in Zusammenhang gebracht. Faktoren wie Essen, Trinken, Bewegungsmangel und Sonnenbaden können das Krebsgeschehen beeinflussen. Möglicherweise können andere Lebensweisen die Entstehung verhindern. So kann der Verzicht auf Nikotin das Krebsrisiko zweifellos verringern.
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Ernährung und Krebs

In diesem Zusammenhang rückt in der letzten Zeit vermehrt die Ernährung in den Blickwinkel. In der Nahrung können natürlich krebsfördernde Substanzen enthalten sein. Manche Karzinogene entstehen aber auch erst durch unsachgemäße Lagerung von Nahrungsmitteln, bei der Zubereitung oder im Verdauungskanal. Ebenso enthalten Nahrungsmittel oft auch sogenannte Antikarzinogene, welche eine krebshemmende Wirkung haben. Durch ganz bewusste Nahrungsauswahl lässt sich also vermutlich das individuelle Risiko beeinflussen.

Krebs - Neuerkrankungen in Deutschland

Vorsicht ist besonders bei Zusatzstoffen angebracht, welche eine dekorative, konservierende und geschmacksverstärkende Funktion haben. Schon vor zig Jahren wurde festgestellt, dass übertriebener Alkoholgenuss mit dem Auftreten von Krebserkrankungen in Zusammenhang steht. Auch gibt es einen Zusammenhang zwischen dem Fettkonsum und dem Auftreten von Brust -, Prostata – und Dickdarmkrebs, das legen ziemlich übereinstimmende verschiedene epidemiologische Studien dar.

Wir werden mit vielen verschiedenen Faktoren im täglichen Leben konfrontiert, welche die Bildung freier Radikale beachtlich steigern. z. B. Zigarettenrauch, Schwefeldioxid, Ozon, sogar Entzündungen oder auch Stress. Freie Radikale können die Zellen angreifen und können so die Ausbildung eines Tumors zur Folge haben. Sogenannte Antioxidantien sind im Stande den Aufbau von freien Radikalen zu unterbrechen.

Die Wirkungsweise von Antioxidantien lässt sich anschaulich machen, indem man einen Apfel anschneidet und einen Teil der Schnittfläche mit Zitronensaft (Vitamin C) beträufelt. Die nicht behandelte Fläche färbt sich braun, sie oxidiert. Die behandelte Fläche bleibt hell. So können Nahrungsmittel vor Krebs schützen. In unserer Nahrung sind  antikarzinogene Substanzen enthalten, wie z.B. die Vitamine A, C, E, Selen, Calcium, Ballaststoffe und auch viele sekundäre Pflanzenstoffe, welche als Radikalenfänger und auch antioxidativ wirken.

Über den Einfluss von Vitamin C auf die Krebsentstehung liegen zahlreiche, teils widersprüchliche Untersuchungen vor. Unstrittig ist, dass bei Tumorpatienten ein geschwächter Vitamin C-Haushalt festgestellt wurde. Da Vitamin C nicht im Körper gespeichert werden kann, wird der Verzehr von Gemüse und Obst empfohlen. Rauchen, chronischer Alkoholkonsum oder Stress erfordern mehr Vitamin C. Eine ausgewogene Ernährung mit reichlich grünem und gelbem Gemüse und anderen Carotin haltigen Nahrungsmitteln soll das Krebsrisiko, vor allem bei Krebsarten des Verdauungstraktes verringern.

Auch Mineralstoffe und Spurenelemente werden in Verbindung mit Krebs diskutiert, besonders Calcium, Magnesium, Zink und Selen. Als selenreich gelten Fisch, Fleisch, Eier, Nüsse, sowie Getreide. Selen soll sowohl die Entstehung als auch das Wachstum der Krebszellen verhindern.

Dennoch kann niemand Ernährungsempfehlungen bezüglich bestimmter Vitamine und sekundärer Pflanzenstoffe geben. Empfohlen werden kann eine abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung mit einem hohen Anteil an Obst, Gemüse und Vollkornerzeugnissen, bei gleichzeitiger Einsparung von Fett. Diese Empfehlungen entsprechen denen für eine allgemein gesundheitsfördernde Ernährung und spielen somit auch in der Vorbeugung anderer Erkrankungen eine Rolle.

Die Deutsche Krebshilfe rät:

  • vielseitig und abwechslungsreich essen
  • viel frisches Obst und Gemüse essen, am besten nach Saison
  • wenig Fleisch und Fleischwaren
  • ein- bis zweimal pro Woche Fisch
  • wenig Fett und fettreiche Lebensmittel
  • reichlich Vollkornprodukte und Kartoffeln
  • möglichst kein Alkohol, wenn dann nur in geringen Mengen
  • Flüssigkeitsbedarf von mind. 1,5 l decken (Wasser, kalorienarme Getränke)
  • nicht Rauchen!
  • Übergewicht vermeiden
  • viel Bewegung
  • kein Stress
  • schonende Zubereitung der Speisen
Viele interessante Infos zum Weltkrebstag finden Sie auch bei der Deutschen Krebshilfe und bei der Weltkrebsorganisation.
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Bitte bleiben Sie gesund und gehen Sie liebevoll mit sich um.

Ihre

Manuela Möckel

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Hinweis

Die Inhalte auf dieser Seite dienen rein informativen Zwecken und können die persönliche Beratung, Diagnostik und Betreuung durch einen Facharzt oder Heilpraktiker in keinem Fall ersetzen. Auch wenn sie gründlich recherchiert wurden, können und dürfen sie in keinem Fall die Grundlage für eine Selbstdiagnose und Selbstmedikation sein.

Über mich

Hallo, schön dass Sie mich gefunden haben. Mein Name ist Manuela Möckel, ich bin Jahrgang 1970, Mutter von 4 tollen Kindern und ich lebe mit meiner Familie im schönen Beeskow, das liegt in der Nähe von Frankfurt/Oder in Brandenburg. Vor langer Zeit hatte ich wirklich erhebliche Probleme mit meiner Gesundheit und war auf der Suche nach Alternativen! Ich wollte weg von stark wirkenden Arzneimitteln und selbst aktiv etwas für meine Gesundheit tun. Das Thema Gesundheit und was auch immer damit zu tun hat, hat mich schon immer brennend interessiert. Darüber möchte ich erzählen und Ihnen berichten.

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