Hausmittel gegen Verstopfung Teil 2

Hausmittel gegen Verstopfung Teil 2

Verstopfung ist nicht gerade ein besonders angenehmes Gesprächsthema, doch für viele Menschen ist es nicht nur ein Gesprächsthema, sondern ein Dauerzustand und zwar ein wenig erbaulicher. Verstopfung ist heutzutage leider ein weit verbreiteter Zustand und viele Menschen können sich eine Darmentleerung ohne Abführmittel gar nicht mehr vorstellen. Viele Abführmittel schädigen jedoch auf Dauer den Darm und machen ihn träger und träger und den Menschen daher von diesen Medikamenten abhängig. Es gibt viele natürliche Hausmittel gegen Verstopfung auf einfache und gesunde Weise beheben – und zwar ohne Abhängigkeit und ohne schädliche Nebenwirkungen. In meinem 1. Artikel über Verstopfung habe ich Ihnen schon einige Hausmittel vorgestellt. Heute geht es nun weiter mit dem 2. Teil.

Hausmittel gegen Verstopfung – Das hilft bei träger Verdauung

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Ho, Ho, Holundersaft

Holunder - Hausmittel bei VerstopfungDer dunkle Saft der Holunderbeeren ist seit alters her als verlässliches Mittel gegen Verstopfungen bekannt. Bewährt hat sich die Dosis von zwei Gläsern pro Tag zu den Mahlzeiten. Holunderbeerensaft ist reich an Vitaminen (C, B, Provitamin A), Kalium (entwässernd) und dem Radikalenfänger Rutin. Wem der Holundergeschmack nicht zusagt, der kann mit Himbeersaft oder Kirschsaft mischen. Der Zusatz von Mineralwasser mit Kohlensäure verstärkt noch den Anti-Verstopfungs-Effekt.
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Die Kirschenkur – eine delikate Hilfe gegen Verstopfung

Kirschen - Hausmittel bei VerstopfungEine der angenehmsten Arten, um Ihre Verstopfung loszuwerden, ist das alte Hausmittel Kirschenkur In früheren Zeiten, als Hausmittel oft noch mehr galten als jedes Medikament, verordneten die Hausärzte diese Kur ihren übergewichtigen und zu Verstopfung neigenden Patienten. Aber auch solchen, die an Gicht und Rheuma litten.

Und so einfach geht die Kirschenkur gegen Verstopfung: Täglich wird ein Kilo Kirschen verzehrt (es darf natürlich auch ein kleines bisschen mehr sein), sonst gibt es nichts. Kirschen enthalten fast kein Natrium (Salz), dafür aber viel Kalium. Dadurch wird die Nierentätigkeit kräftig angeregt und es kommt zu einer beachtlichen Entwässerung. (Kalium unterstützt gleichzeitig die Herzfunktion). Am besten gegen Verstopfung wirken Glas- und Sauerkirschen. Sie enthalten zwar annähernd die gleiche Menge Fruchtzucker wie Süßkirschen, aber wesentlich mehr Fruchtsäure. Und die wirkt besonders bakterienfeindlich, sekretions- und verdauungsfördernd. Damit wird der Darm gereinigt und die Verstopfung beseitigt. (1 Kilo Süßkirschen hat übrigens 720 Kalorien, 1 Kilo Sauerkirschen dagegen nur 620).

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Pflaumen gegen Verstopfung

Pflaumen als Hausmittel gegen VertsopfungEin erprobtes und natürliches Mittel gegen Verstopfung ist Dörrpflaumensaft. Starten Sie mit einer kleinen Tasse Pflaumensaft und falls Sie nicht das gewünschte Ergebnis erzielen, trinken Sie mehr. Aber bitte nicht zu viel auf einmal. Warten Sie nach dem zweiten Glas erst einmal bis zum nächsten Morgen, da die Wirkung einige Stunden auf sich warten lassen kann. Die beste Sorte Pflaumensaft ist naturtrüber Saft aus Dörrpflaumen, der noch einen Grossteil seiner natürlichen Ballaststoffe enthält.

Noch besser ist es, wenn Sie getrocknete Pflaumen (ungeschwefelte Dörrpflaumen aus dem Bioladen) über Nacht in gefiltertes Wasser einweichen. Am nächsten Morgen essen Sie die Pflaumen und trinken das Einweichwasser oder Sie entsteinen die Pflaumen und geben sie gemeinsam mit dem Einweichwasser in einen Mixer. Mixen Sie gründlich und trinken Sie Ihren Pflaumenshake auf leeren Magen. Wenn Sie mögen, können Sie ein Stück frischen Ingwer in den Mixer dazu geben, das schmeckt hervorragend, desinfiziert Magen und Darm, vertreibt Parasiten, stärkt das Immunsystem, wärmt von innen und belebt.

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Wie Himbeeren gegen Verstopfung helfen

Himbeeren als Hausmittel gegen VerstopfungSeit Jahrtausenden kennt man Himbeeren als Heilpflanzen. Der hohe Vitamin C-Gehalt stärkt das Immunsystem. Himbeeren wirken außerdem wunderbar anregend auf die Verdauung und bekämpfen die Verstopfung. Sie schmecken mit Sahne, Joghurt oder Quark, ihr Aroma wird von Kindern und Erwachsenen gleichermaßen geliebt. Auch Himbeersaft eignet sich hervorragend zur Anwendung bei Verstopfungsneigung. Es gibt sehr gute Qualitäten im Reformhaus. Zur Ankurbelung der Verdauung bei Verstopfung sind Kombinationen von Himbeer- mit  Rhabarbersaft (Mischungsverhältnis etwa 4:1) oder Traubensaft (3:1) ebenso geeignet.

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Die Birne macht den Darm gesund

Die Birne schmeckt nicht nur herrlich, sondern ist auch ein erstklassiges Mittel zur Darmregulierung. Mit Birnen wird man eine  Verstopfung los und der Darm wird gründlich entschlackt. Durch den hohen Flüssigkeitsgehalt der Birnen gelangt außerdem viel Wasser in den Körper, was zu ihrer guten entschlackenden Wirkung beiträgt. Besonders ältere Menschen, die Probleme haben, ausreichende Mengen zu trinken, sollten häufig Birnen essen.

Über die Verdauungsregulierung und die Hilfe gegen Verstopfung hinaus haben Birnen weitere wertvolle gesundheitliche Wirkungen. Die Mineralstoffkombination in der Birnenfrucht sorgt zum Beispiel für die Bindung und für die unschädliche Ausscheidung von Schwermetallen wie Blei oder Quecksilber. Birnen enthalten zudem viel von der wertvollen Folsäure. Mit diesem wichtigen Baustein unserer Glückshormone sorgen sie für gute Stimmung.

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Auch der Pfirsich sorgt für schnellere Darmpassage

Die leckeren, saftigen Früchte regen den Darm an und lösen Verstopfungen auf sanfte Weise. Besonders gut schmecken Pfirsiche mit cremigem Joghurt, im Müsli und in Obstsalaten.

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Die Traubenkur hilft fast immer gegen Verstopfung

Verstopfung - WeintraubenWertvolle Mineralien, Vitamine und Polyphenole (Flavonoide) enthalten die saftigen, prallen Trauben in reichem Maße. Das Immunsystem wird gestärkt, die Knochen bleiben stabil und freie Radikale werden dadurch gefangen, ehe sie im Organismus Unheil anrichten können. Die Ballaststoffe in Kernen und Schalen bringen den Darm und damit die Verdauung in Schwung.

Weinreben gehören nicht nur zu den ältesten Kulturpflanzen der Welt, sondern sind auch eine der frühesten Naturheil- und Hausmittel. Die unvergorenen Trauben sind eine ideale Herbstdiät. Sie ergänzt die Kirschendiät vom Sommer und hilft ebenso beim Abspecken und bei der Regulierung des Stuhlgangs. Entweder isst man eine Woche lang täglich ein Pfund Trauben und nimmt noch etwa 1000 Kalorien aus anderen Nahrungsmitteln zu sich, oder man beschränkt sich auf die reine Traubenkur. Ein Kilo Trauben pro Tag, sonst nichts. Das macht runde 1400 Kalorien, ideal zum Abnehmen,  und für einen wunderbar entschlackten Verdauungstrakt.

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Preiselbeeren lösen Verstopfung

Frisch können Preiselbeeren Verstopfungen lösen. Preiselbeerblätter als Tee zubereitet senken den Blutzuckerspiegel. (2 TL Blätter mit ¼ Liter Wasser aufkochen und 3 Minuten ziehen lassen.

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Trockenfeigen gegen Verstopfung

Hausmittel bei Verstopfung TrockenfeigeFalls Sie keine Pflaumen mögen, probieren Sie andere Trockenfrüchte, die eher Ihren Geschmack treffen, wie z. B. getrocknete (ungeschwefelte) Feigen. Getrocknete Feigen enthalten lösliche und unlösliche Ballaststoffe, die beide den Darm reinigen. Außerdem können schon fünf Feigen mindestens 20 Prozent Ihres täglichen Ballaststoffbedarfs decken und somit mehr als die meisten anderen Früchte. Naschen Sie vier oder fünf Feigen bei den ersten Anzeichen von Verstopfung und trinken Sie mindestens ein Glas Wasser dazu.

Oder Sie machen es wie bei den Pflaumen und weichen die Feigen in Wasser ein, was viele Leute viel lieber mögen, weil die Früchte dann schön saftig schmecken. Falls nötig, essen Sie alle drei Stunden zwei oder drei der genannten Trockenfrüchte oder trinken ein Gläschen des Saftes oder des Shakes – so lange, bis sich Ergebnisse bemerkbar machen.

Verstopfung ist bei einer gesunden Ernährung übrigens so gut wie nicht möglich. Daher kann man in den meisten Fällen davon ausgehen, dass Verstopfung das Ergebnis einer jahrelangen stärke- und zuckerreichen sowie ballaststoffarmen Ernährung in Verbindung mit einem bewegungsarmen Lebensstil.

Bis man die Ernährung umgestellt hat, kann man anfangs zu natürlichen Hausmitteln gegen Verstopfung greifen und so eine bestehende Verstopfung schnell beseitigen.

Das soll es für heute erstmal wieder gewesen sein. Ich hoffe, dass Sie etwas passendes für sich gefunden haben.

Passen Sie gut auf sich auf, bis demnächst

Ihre

Manuela Möckel

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Quelle Beitragsbild: Rita Gäbel / pixelio.de

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Heilziest – als Heilpflanze fast vergessen

Heilziest – als Heilpflanze fast vergessen

Schön, dass Sie wieder da sind. Ich hoffe, Sie hatten eine schöne Osterzeit. Heute beginne ich mit dem Thema Kräuter. Und den Anfang macht eine Heilpflanze, die schon fast vergessen ist: Der Heilziest.
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Heilziest – Das Allheilmittel im Mittelalter

Nur wenige kennen ihn heutzutage noch, obwohl er mit seiner Schönheit auffällt, wenn man ihm zufällig auf einer Wiese begegnet. Bereits im antiken Ägypten und Griechenland hatte der Heilziest (auch Betonie genannt) fast den Ruf eines Allheilmittels und wurde bei fast jeder Krankheit eingesetzt. Er galt unter anderem als das Mittel bei leichten Schmerzen, etwa wie heute die Acetyl-Salicyl-Säure (ASS).

Auch im Mittelalter wurde im deutschsprachigen Raum in vielen Schriften erwähnt und beschrieben. So zum Beispiel auch in den Kräuterbüchern der Hildegard von Bingen. Es wurden damit sowohl Wunden, Darmbeschwerden als auch Atemwegserkrankungen behandelt. Auch Raucher haben versucht, durch das Rauchen von Heilziestblättern mit dem Laster aufzuhören. Zusätzlich zu den guten medizinischen Eigenschaften glaubte man, dass er das Böse fernhielte.
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Heilziest+
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Noch Anfang des vorigen Jahrhunderts fehlte der Heilziest in keinem Haushalt, geriet dann allerdings zunehmend in Vergessenheit und wird heute kaum noch für Heilzwecke verwendet. In der Schulmedizin fand er bisher keinerlei Beachtung. Aber neueste Untersuchungen in Deutschland und den USA haben ergeben, dass mehrere Indikationen aus der mittelalterlichen Medizin aufgrund der Inhaltsstoffe nicht abwegig sind. Nur in der Naturheilkunde ist der Heilziest bis in die heutigen Tage eine geschätzte Heilpflanze.

Man findet den Heilziest (Stachys officinalis) fast überall in Europa und vereinzelt findet man ihn auch in Westasien und Nordafrika. Er wächst auf Moorwiesen, mageren Bergwiesen, in Heidelandschaften und in Laub-Mischwäldern. Sie liebt wärmere Standorte auf feuchten und oft kalkarmen Böden.
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Anwendungen von Heilziest

Über die Anwendungsgebiete von Heilziest gibt es verschiedene Überlieferungen. Die bekannteste Anwendung ist die der getrockneten Blätter als Tee. Der Tee sollte unbedingt in geschlossenen Behältnissen zubereitet werden, um das Verflüchtigen der Inhaltsstoffe zu vermeiden.

  • Er soll gegen Sodbrennen, Lungenverschleimung, Asthma, Rheuma, Gelbsucht, Durchfall, Verstopfung, Vergiftung, Gicht, Keuchhusten, Blasenleiden, Nierenleiden und Nervenschwäche helfen.
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  • Bei Entzündungen im Rachen oder bei Zahnfleischproblemen wird mit dem Tee gegurgelt oder der Mund-und Rachenraum wird ausgespült.
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  • Zerquetschte Blätter reibt man sich auf verstauchte Gelenke.
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  • In der Homöopathie verwendet man Heilziest bei Oberbauchbeschwerden, Katarrhe der Atemwege, Asthma, psychischen Störungen leichter Art, Kopfschmerzen, Schwächezuständen und Schwindel.
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  • Weitere Anwendungen gibt es in Form von Wein, Sirup und Saft.
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Aufguss von Heilziest

Aus den Blättern und Blüten wird ein Tee aufgegossen. Dieser kann frisch oder aus dem getrockneten Kraut hergestellt werden.

1 TL getrocknete Blätter mit 250 ml kochendem Wasser übergießen und den Aufguss mindestens 15 Minuten stehenlassen.

Dieser Aufguss kann innerlich und äußerlich angewendet werden. Er eignet sich zum Spülen oder zum Trinken bei Durchfall und anderen Magen-Darm-Erkrankungen. Für die innerliche Anwendung wird empfohlen 1 bis 3-mal täglich eine Tasse zu trinken. Manchmal wird der Aufguss auch für den Auswurf von Schleim oder bei Asthma verordnet. Schon früher wurde er für die Behandlung von Gicht und Rheuma verwendet.
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Nebenwirkungen von Heilziest

Eine Überdosierung des Wurzelpulvers führt zu Erbrechen. Weitere Nebenwirkungen sind unzureichend überliefert und unzureichend untersucht. Die Anwendung sollte daher maßvoll geschehen.
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Wo bekommt man Heilziest?

Heilziest kann man selber sammeln oder auch selbst im Garten anbauen. Für alle diejenigen, die ihn lieber kaufen möchten, werden 100g Heilziest-Kraut zu einem durchschnittlichen Preis von 4 Euro angeboten. 100 ml Heilziest-Tinktur kann man für durchschnittlich 6 Euro kaufen. Meist wird Heilziest unter der Bezeichnung Betonienkraut geführt.

Hat Ihnen der Beitrag gefallen? Dann können Sie mir gern einen Kommentar hinterlassen. Oder vielleicht haben Sie einen Vorschlag, welche Heilpflanze ich hier einmal vorstellen soll?

Bis bald und bleiben Sie gesund!

Ihre

Manuela Möckel

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Darmkrebsmonat März soll die Bedeutung der Vorsorge in Erinnerung rufen

Darmkrebsmonat März soll die Bedeutung der Vorsorge in Erinnerung rufen

In Deutschland ist Darmkrebs ist die zweithäufigste Krebserkrankung – sowohl bei Männern als auch bei Frauen.

Im März, dem Darmkrebsmonat, wird wieder intensiv auf die Bedeutung von Vorsorge verwiesen. Schließlich liegt es auch in der Verantwortlichkeit eines jeden Einzelnen, sich gegen diese Krankheit zu schützen. Im Jahr 2008 erkrankten in Deutschland über 65.000 Menschen daran, 26.000 davon starben daran (laut Robert Koch-Institut 2012). Es ist aber gut zu wissen: Wenn eine Erkrankung beizeiten erkannt wird, sind die Chancen auf Heilung gut. Da der Darmkrebs aber oftmals zu Beginn keine Beschwerden verursacht, kann nur eine rechtzeitige Vorsorge beim Arzt ein frühes Erkennen gewährleisten.
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Darmspiegelung zur Früherkennung

Ein Blut im Stuhl-Test zur Darmkrebs-Vorsorge können Sie ganz unkompliziert zuhause selbst durchführen. Ab dem 40. Lebensjahr ist ein jährlicher Test sinnvoll. Ist bei Verwandten ersten Grades Darmkrebs diagnostiziert worden, sollte der Test früher und öfter durchgeführt werden. Es besteht das Risiko einer erblichen Veranlagung. Eine Darmspiegelung ist die sicherste Methode zur frühzeitigen Erkennung. Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten dafür ab dem 55. Lebensjahr. Die Vorsorgeuntersuchung wird allerdings schon ab dem 45. Lebensjahr empfohlen.
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Empfehlung:

Darmpolypen-Vorsorgetest von Fairvital+

Gesunder Lebensstil zur Vorbeugung

Durch eine gesunde Lebensweise kann jeder selbst etwas dafür tun, sein Darmkrebsrisiko zu senken. Bewegung, eine ausgewogene Ernährung und einmal im Jahr eine Darmreinigung stehen ganz oben auf der Liste.

Als größte Risikofaktoren für Darmkrebs gelten:

  • Fettreiche Ernährung – möglichst wenig Fett, viel Gemüse und regelmäßig Fisch zu essen. Rotes Fleisch sollte eher selten auf dem Teller landen. +
  • Übergewicht und wenig Bewegung sind zwei weitere entscheidende Risikofaktoren für Darmkrebs. +
  • Auch Rauchen und regelmäßiger Alkoholkonsum können sich ungünstig auswirken. +
  • Verwandte ersten Grades von Patienten mit Darmkrebs sind selbst außerordentlich häufig betroffen, warnt das RKI.

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Bleiben Sie gesund!

Liebe Grüße
Ihre

Manuela Möckel

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Kohl – wertvolle Inhaltsstoffe, die uns fit und gesund halten

Kohl – wertvolle Inhaltsstoffe, die uns fit und gesund halten

Kohl – Vitamine im Winter

Kohlgerichte sind eine köstliche und vitaminreiche Kost, vor allem jetzt im Winter. Kohl war bereits in der Antike geschätzt. Der Anbau wurde erstmals um 600 vor Christi in der griechischen Literatur erwähnt. Die vielen verschiedenen Sorten wie zum Beispiel Weiß- und Rotkohl, Rosenkohl, Grünkohl, Wirsing und Kohlrabi sorgen jetzt in der dunklen Jahreszeit für ein wenig Grün im Essen und sorgen für den Vitaminkick.

Kohl ist nicht nur für seine gesundheitsfördernden Eigenschaften bekannt. Er beeindruckt auch durch seine bunte Vielfalt, welche uns ein weites Spektrum an Zubereitungsmöglichkeiten bietet. Blumenkohl und Brokkoli gehören zu den wohl beliebtesten Sorten und sind zu vielen herzhaften Gerichten eine schmackhafte Beigabe. Wirsing, in dem besonders viel Kalzium und Jod enthalten sind, wird gern zu Rouladen verarbeitet. In Norddeutschland eine klassische Beilage zu Kassler ist der Grünkohl, welcher von November bis Dezember Saison hat.

Und besonders jetzt zur Weihnachtszeit zaubert der Rotkohl einen gesunden Farbtupfer auf den Teller. In welchen Gerichten auch immer die vielfältigen Kohlsorten eingesetzt werden, das Gemüse bietet uns abwechslungsreiche und gesunde Genüsse.
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Kohl – Winterliche Vitaminbomben

Kohl

Bildquelle: © Dieter Kaiser / pixelio.de

Kohl ist reich an Mineralstoffen wie Magnesium, Phosphor, Kalzium und Eisen, auch Kalium für ein starkes Herz – sowie an Vitamin A, Vitamin C, Vitamin E und verschiedenen B-Vitaminen. Das stärkt unser Immunsystem in der kalten Jahreszeit und so wird ein wirksamer Schutz gegen unangenehme Erkältungen geschaffen.

Zum Beispiel enthalten 100 Gramm Grünkohl mehr Eisen als die gleiche Menge Kotelett und fast so viel Kalzium wie ein Glas Milch. Durch die B-Vitamine werden so auch die Haut, Haare und Nägel gestärkt. Das Vitamin E schützt unsere Haut vor einer frühzeitigen Alterung. Aber die verschiedenen Sorten sind nicht nur winterliche Vitaminbomben.

Sie haben kaum Kalorien, liefern aber einen hohen Anteil an Ballaststoffen. Daher machen Kohlgerichte schnell satt, sorgen für eine langsame Erhöhung des Blutzuckerspiegels und sind außerdem sehr förderlich für unsere Verdauung. Die Vitamine im Kohl sind kochfest, das heißt: sie werden durch die Hitze nicht zerstört. Deshalb ist er vor allem für den Darm so wichtig.
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Richtige Zubereitung

Um die wertvollen Inhaltsstoffe zu erhalten, sollte der Kohl nicht zu lange gelagert und frisch zubereitet werden. Man sollte ihn stets zusammen mit etwas Fett wie Schmalz oder Olivenöl zubereiten, denn nur so können die fettlöslichen Vitamine ausreichend vom Körper aufgenommen werden. Beim Kochen entwickelt er meist einen starken Geruch, da er viel Schwefel enthält. Wenn man einen kleinen Schuss Essig ins Kochwasser gibt, kann man dies umgehen. Die blähende Wirkung kann man durch Zugabe von Gewürzen wie Fenchel, Anis oder Kümmel reduzieren.

In der Kategorie Naturprodukte von A – Z werde ich die verschiedenen Kohlsorten auch nach und nach vorstellen.

Zum Abschluss möchte ich Ihnen auch hier gern wieder ein sehr lesenswertes Buch empfehlen.

Buchempfehlung: Gesund mit Sauerkraut und Kohl von Gabriele Schwarz

Schön, dass Sie wieder hier waren. Bleiben Sie gesund!

Ihre

Manuela Möckel

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Blutreinigungstee – entschlackend, entsäuernd, entgiftend

Blutreinigungstee – entschlackend, entsäuernd, entgiftend

Heute nun freue ich mich, Ihnen einen Gastartikel präsentieren zu dürfen. Hierbei geht es um Blutreinigungstee. Er wird auch als Entschlackungstee bezeichnet und wird in der Alternativmedizin eingesetzt. Aber lesen Sie doch selbst.

Schon seit Jahrhunderten wird in vielen Kulturkreisen das Verfahren der Blutreinigung praktiziert. Er soll den Körper von überflüssigen Giftstoffen befreien, mit denen Niere und Leber nicht selbst fertig werden können. Als Methoden kamen neben drastischen Methoden wie dem mittelalterlichen Aderlass hauptsächlich Kräuterpflanzen zum Einsatz, die den Körper „entschlacken“ sollten. Diese Kräuter wurden u.a. als Tee verabreicht. Ein so genannter Blutreinigungstee unterstützt den Körper bei der Ausscheidung von Giftstoffen, allerdings reinigt er das Blut nicht wörtlich. Vielmehr helfen die enthaltenen Zutaten wie Bockshornsamen, Geißrautenkraut, Schlehdorn oder Süßholzwurzel dabei, den Darm zu leeren und die ausscheidenden Harnwege durchzuspülen. Auch der Stoffwechsel wird durch den Konsum von Blutreinigungstee angeregt. Er gilt jedoch in seiner Wirkung als medizinisch nicht unumstritten und ist daher eher im Bereich der Alternativmedizin einzuordnen.

Blutreinigungstee bei Hautunreinheiten

Durch die allgemeine Reinigung und Durchspülung des Körpers, zu welcher dieser Tee beitragen kann, kann auch eine Besserung bei Hautunreinheiten wie Mitesser oder Pickel eintreten, bzw. deren Abheilen begünstigt und beschleunigt werden. Vor einer Kur mit Blutreinigungstee sollten Sie aber besser immer zuerst Rücksprache mit ihrem Arzt halten, da je nach Art der Hauterkrankung andere Dinge zu berücksichtigen sind.

Wie Blutreinigungstee zubereiten?

Den Blutreinigungstee trinkt man am besten, falls nicht anders verordnet, 2-3 mal täglich im Zeitraum von 1-2 Wochen. Den Tee (ca. 2-3 Teelöffel pro Tasse)brüht man mit heißem Wasser auf und lässt ihn dann ca. 10-15 Minuten ziehen. Je nach Sorte und Hersteller können die Angaben abweichen, daher befolgen Sie bitte die Anweisungen auf der jeweiligen Verpackung. Grundsätzlich sollte zusätzlich zum Blutreinigungstee auch genügend andere Flüssigkeit aufgenommen werden, um eine übermäßige Entwässerung des Körpers zu vermeiden. Es können Nebenwirkungen, wie z.B. Bauchkrämpfe oder Durchfall auftreten. Daher sollte dieser Tee auch nicht von Kindern unter 12 Jahren getrunken werden. Auch kann ein langzeitlicher Konsum zu einer Gewöhnung des Körpers an Blutreinigungstee führen. Während Schwangerschaft und Stillzeit sollten Sie von einer Anwendung absehen. Bei länger andauernden Beschwerden ist in jeden Fall eine Rücksprache mit einem Arzt unerlässlich.

Ein höchst interessanter Artikel. Bis bald und bleiben Sie gesund.

Empfehlung:

Da der Blutreinigungstee bei Medpex nicht mehr vorhanden ist, habe ich eine andere Empfehlung für Sie. Blutreinigungstee von Meine-Teemischung.de.

Ihre

Manuela Möckel

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Hinweis

Die Inhalte auf dieser Seite dienen rein informativen Zwecken und können die persönliche Beratung, Diagnostik und Betreuung durch einen Facharzt oder Heilpraktiker in keinem Fall ersetzen. Auch wenn sie gründlich recherchiert wurden, können und dürfen sie in keinem Fall die Grundlage für eine Selbstdiagnose und Selbstmedikation sein.

Über mich

Hallo, schön dass Sie mich gefunden haben. Mein Name ist Manuela Möckel, ich bin Jahrgang 1970, Mutter von 4 tollen Kindern und ich lebe mit meiner Familie im schönen Beeskow, das liegt in der Nähe von Frankfurt/Oder in Brandenburg. Vor langer Zeit hatte ich wirklich erhebliche Probleme mit meiner Gesundheit und war auf der Suche nach Alternativen! Ich wollte weg von stark wirkenden Arzneimitteln und selbst aktiv etwas für meine Gesundheit tun. Das Thema Gesundheit und was auch immer damit zu tun hat, hat mich schon immer brennend interessiert. Darüber möchte ich erzählen und Ihnen berichten.

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