Q10 ist lebenswichtig – was ist das überhaupt? – Teil 2

Q10 ist lebenswichtig – was ist das überhaupt? – Teil 2

Vor einigen Tagen hatte ich den ersten Artikel über Q10 geschrieben und wie unverzichtbar dieses Coenzym für bestimmte Körperfunktionen ist. Ein Mangel hat schwerwiegende gesundheitliche Folgen. Heute nun folgt der zweite Teil:

Die Bedeutung von Q10 für das Herz!

Die Energiegewinnung des Körpers findet in den Mitochondrien, den sogenannten Kraftwerken der Zelle statt. Mit Hilfe dieses Coenzyms wird hier Energie der Nahrung in körpereigene Energie umgewandelt. Um den hohen Energiebedarf zu decken, sind in den Zellen des Herzmuskels besonders viele Mitochondrien vorhanden. Wie viel Energie erzeugt werden kann, hängt unmittelbar von der verfügbaren Menge an Coenzym Q10 ab. Steht nur wenig  zur Verfügung, kann nur wenig Energie erzeugt werden. Eine ausreichende Versorgung mit diesem Coenzym ist also für die normale Funktion des Herzens unerlässlich.

Coenzym Q10 als natürlicher Hautschutz!

Coenzym Q10 ist für die Haut des Menschen existentiell. Ebenso wie alle anderen Zellen des menschlichen Körpers, sind auch die Hautzellen auf eine ausreichende Menge angewiesen, um die notwendige Energie erzeugen zu können. Nur wenn sie über genügend Energie verfügt, kann die Hautzelle richtig funktionieren und ist in der Lage, sich gegen negative Umwelteinflüsse zu schützen. Coenzym Q10 ist hier zweifach wirksam. Zum einen sorgt es für die Energiebereitstellung in der Zelle und gleichzeitig verhindert es oxidativen Stress, indem es freie Radikale neutralisiert und unschädlich macht.

Schutz vor Störungen des Nervensystems durch Q10!

Die Wissenschaft geht davon aus, dass Erkrankungen des Nervensystems wie etwa die Schüttellähmung Parkinson oder die Hirnfunktionsstörung Alzheimer, im direkten Zusammenhang mit dem durch freie Radikale verursachten oxidativen Stress stehen. Oxidativer Stress kann krankhafte Veränderungen der Zellbausteine nach sich ziehen und den Prozess der Energiegewinnung in den Mitochondrien der Zelle blockieren.

Da Coenzym Q10 in seiner Funktion als Radikalfänger in der Lage ist, oxidativen Stress zu senken, ist anzunehmen, dass es eine wichtige Rolle bei der Behandlung von Erkrankungen des Nervensystems spielen kann. Zusätzlich kann es als Energieaktivator auch einer Abnahme der Energiegewinnung entgegenwirken.

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Die Wirkung von Coenzym für LDL und HDL!

Coenzym Q10 hat im Zusammenhang mit Cholesterin mehrere Funktionen. Für das LDL ist es einer der wichtigsten Schutzschilde gegen freie Radikale. Indem es diese neutralisiert, wirkt es dem Ranzigwerden und der Ablagerung des LDL entgegen und kann so eine wichtige Rolle bei der Prävention von Arteriosklerose spielen. Besonders im Zusammenhang einer Behandlung mit cholesterinsenkenden Medikamenten wie Statinen (Lipidsenker) ist dies von herausragender Bedeutung. Da cholesterinsenkende Medikamente als unerwünschte Nebenwirkung die körpereigene Produktion von Coenzym Q10 hemmen, verhindert die zusätzliche Einnahme die Entstehung eines Q10-Mangels.

Coenzym Q10 beugt zweifach vor!

Grundsätzlich schützt die zusätzliche Aufnahme von Coenzym Q10 den Körper vor der Ablagerung von ranzigem LDL und sorgt bei der medikamentösen Absenkung des Cholesterinspiegels dafür, dass dem Körper dennoch ausreichende Mengen des guten HDL Cholesterins zur Verfügung stehen.

Die Bedeutung von Coenzym Q10 bei Diabetes

Die angesprochenen Spätschäden von Diabetes werden durch massiven oxidativen Stress in den Zellen und den wiederholten Glucoseüberschuss im Blut ausgelöst. Es entstehen vermehrt freie Radikale, die letztlich zum Zelltod und irrevisiblen Gewebeschäden führen. Diabetiker haben daher nachweislich starken Mangel und permanent erhöhten Bedarf an Radikalenfängern. Dies konnte mehrfach wissenschaftlich nachgewiesen werden. Daher war es nur folgerichtig, den Einsatz des Radikalenfängers Coenzym Q10 bei Diabetes in Erwägung zu ziehen.

Die wichtigsten Wirkungen von Coenzym Q10 – die Aktivierung von Energie, der Schutz vor freien Radikalen, die Stabilisierung von Zellmembranen – können der Schädigung des Körpers durch Diabetes entgegen wirken. Ausserdem werden die Zellen, die für die Produktion des Insulins in der Bauchspeicheldrüse verantwortlich sind, durch Coenzym Q10 geschützt. Daher können Diabetiker von einer unterstützenden zusätzlichen Behandlung mit Coenzym Q10 profitieren.

Meine Empfehlung:

Co-Enzym Q10: Besonders reichhaltig für ein gesundes, aktives Herz und leistungsfähige Muskelzellen

Passen Sie auf sich auf!

Ihre

Manuela Möckel

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Q10 ist lebenswichtig – was ist das überhaupt? – Teil 1

Q10 ist lebenswichtig – was ist das überhaupt? – Teil 1

Wenn wir jung sind, produzieren wir unseren eigenen Bedarf an Q10. Während des Alterns jedoch nimmt die Fähigkeit des Körpers ab dieses Coenzym zu produzieren, und die Substanz muss unter Umständen ergänzend zugeführt werden. Coenzym Q10 und Vitamin E funktionieren synergetisch als Nährstoffe für das Herz-Kreislauf-System. Sie können der Steigerung des Energieniveaus sowie der Stimulation der Zellerneuerung dienen.
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Betrachten wir Coenzym Q10 genauer!

Coenzym Q10 ist eine körpereigene Substanz, die für den Menschen lebensnotwendig und in allen Zellen des menschlichen Organismus vorhanden ist. Für die Energieversorgung des Körpers ist das Coenzym unerlässlich und auch beim Zellschutz spielt es eine wichtige Rolle.

Seit mehr als 20 Jahren beschäftigen sich Wissenschaftler mit der Nutzung von Q10 für den Menschen. Viele Untersuchungen belegen nicht nur die positiven Wirkungen in der Therapie, sondern zeigen, dass auch der gesunde Organismus auf eine ausreichende Zufuhr dieses Coenzyms angewiesen ist.
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Was ist steckt dahinter?

Q10 ist ein Coenzym Q. Coenzyme Q sind chemische Verbindungen aus Kohlenstoff-, Wasserstoff- und Sauerstoffatomen, die sich ringförmig zu einer sogenannten Chinonstruktur zusammensetzen. Da diese Substanzen in allen lebenden Zellen in der Natur vorkommen, werden sie als Ubichinone bezeichnet (lat. ubi bedeutet überall). In der Natur sind die Coenzyme Q1 bis Q10 bekannt. Coenzyme sind an vielen Enzymreaktionen beteiligt.
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Q10 ist Bestandteil aller menschlichen Zellen!

Für den menschlichen Organismus ist vor allem das Coenzym Q10 relevant. Tiere und Pflanzen können auch die Coenzyme Q1 bis Q9 verwenden. Es kann im menschlichen Körper selbst produziert werden, ist von Natur aus in den Mitochondrien aller Zellen des Körpers vorhanden und wird auch durch die Nahrung von aussen zugeführt. Niedrigkettige, von aussen aufgenommene Coenzyme (Q1-Q9) werden im Organismus zu Coenzym Q10 umgebaut.
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Q10 ist als Energielieferant und Radikalfänger lebenswichtig!

Das Coenzym Q10 ist eine vitaminähnliche, körpereigene Substanz, die für die Produktion körpereigener Energie verantwortlich ist. Es beeinflusst und beschleunigt biochemische Reaktionen im menschlichen Körper und sorgt damit für eine kontinuierliche Energieproduktion. Neben dieser fundamentalen Funktion es auch als Antioxidans wirksam und sorgt durch die Vernichtung freier Radikale für die Entgiftung des Körpers. Coenzym Q10 ist ein zentrales Bindeglied im Energiestoffwechsel der Zellen. Es beeinflusst und beschleunigt biochemische Reaktionen im Körper und sorgt damit für eine kontinuierliche Energieproduktion.
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Coenzym Q10 ist im Energiestoffwechsel unersetzbar!

Der Energiestoffwechsel der Zelle läuft in einem mehrstufigen Prozess ab. Zunächst werden die durch die Nahrung aufgenommenen Eiweisse, Fette und Zucker schrittweise zu kleineren Molekülen abgebaut und schliesslich zu Kohlendioxid oxidiert. Die dabei freigesetzte Energie wird in Elektronenüberträgern gespeichert. In einem nächsten Schritt werden diese Elektronen in der Atmungskette auf Sauerstoff übertragen, wobei wiederum Energie freigesetzt wird.

Diese Energie wird letztlich zur Synthese von ATP (ATP – Adenosin-Tri-Phosphat) genutzt, dem wichtigsten Energielieferanten für die Zell-Funktionen des Körpers. Der beschriebene Prozess des Energiestoffwechsels ist unmittelbar auf eine ausreichende Menge angewiesen. Das Coenzym kann hierbei durch keine andere Substanz ersetzt werden.
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Abnahme der körpereigenen Q10-Produktion im Alter!

Mit steigendem Alter nimmt die Fähigkeit des Körpers zur körpereigenen Herstellung ab und es kommt zum Absinken der Q10-Konzentration, teilweise tritt ein Q10-Mangel auf. Alle wichtigen Organe, besonders das Herz, sind von der altersbedingten Abnahme der Q10-Konzentration betroffen. So weist beispielsweise das Herz eines 40jährigen Menschen einen um rund 30 Prozent geringeren Coenzym-Q10-Gehalt auf als das Herz eines 20jährigen. Bei einem 80jährigen liegt die Konzentration sogar um circa 60 Prozent niedriger.

Für eine gesunde Herzfunktion ist eine ausreichende Konzentration des Coenzyms unerlässlich und auch andere Organe werden empfindlich gestört, sobald ein Mangel auftritt. Studien belegen, dass bereits bei einem Q10-Defizit von 25 Prozent viele Körperfunktionen beeinträchtigt werden. Fällt der Gehalt um mehr als 75 Prozent, ist die Lebensfähigkeit des menschlichen Organismus gefährdet.
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Wer sollte es zusätzlich einnehmen?

Da die körpereigene Q10-Produktion mit dem Alter sinkt, sollte das Coenzym spätestens ab dem 40. Lebensjahr als Nahrungsergänzung zugeführt werden. Neben der altersbedingten Abnahme des Q10-Gehaltes können auch starke Belastungen einen Q10-Mangel erzeugen und eine Nahrungsergänzung nötig machen.

Zu derartigen Belastungen gehören:

  • Starker psychischer Stress (Familie, Beruf)
  • Starke körperliche Anstrengungen (Sportler, Schwerstarbeit)
  • Ungesunde Lebensweise (Rauchen, Alkohol)
  • Krankheiten (Diabetes, Herzschwäche etc.)

Bis zum zweiten Teil.

Ihre

Manuela Möckel
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Jeder 5. Deutsche ist stark übergewichtig

Jeder 5. Deutsche ist stark übergewichtig

Die Ernährungsgewohnheiten der Deutschen

Ob es nun die Pizza zum Mitnehmen ist, oder die exotischen Früchte, an jeder Ecke gibt es Snack-Stände oder auch Fast-Food. Das Lebensmittelangebot und auch unsere Ernährungsgewohnheiten haben sich in den letzten Jahren sehr drastisch verändert. Es ist also nur zu logisch, dass sich auch unsere Nährstoffversorgung verändert hat. Allerdings wusste das keiner genau. Deshalb wurde die Nationale Verzehrstudie II vom Bundesgesundheitsministerium in Auftrag gegeben. Die Nationale Verzehrstudie II ist die erste umfangreiche Untersuchung über die Ernährungsgewohnheiten in West- und Ostdeutschland. Die NVS I liegt 20 Jahre zurück.

Bundesweit wurden knapp 20.000 Personen zwischen 14 und 80 Jahren unter anderen zu ihren Essgewohnheiten, ihrem Einkaufsverhalten und ihrem Wissen über die Ernährung befragt. Auf rund 400 Seiten in zwei Abhandlungen wurde im Januar 2008 die NVS II der Öffentlichkeit vorgestellt. Zu dieser Nationalen Verzehrstudie II fasste die Zeitschrift Focus wie folgt zusammen:

„Die Deutschen sind zu dick und wissen zu wenig über gesunde Ernährung – die Ergebnisse der zweiten nationalen Verzehrstudie überraschen nur wenig. Deutschland hat Übergewicht: Zwei Drittel der Männer und die Hälfte der Frauen hierzulande sind zu dick. Jeder Fünfte ist stark übergewichtig, Mediziner sprechen von Fettleibigkeit.“

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Wir essen viel und falsch

Es ist ja längst kein Geheimnis mehr: Die Mehrzahl der Deutschen ist einfach zu dick. Die Nationale Verzehrstudie II (NVS II) stellt fest, dass vor allem Menschen aus „weniger gebildeten Schichten“ zu Übergewicht neigen. Ich habe das übrigens absichtlich in Gänsefüßchen gesetzt, weil mich dieser Begriff persönlich sehr stört, und sich niemand beleidigt fühlt.

Sind die Deutschen zu dick?

Für die Mehrheit trifft das immerhin zu. 66 Prozent der Männer und 51 Prozent der Frauen sind übergewichtig. Jeder Fünfte ist adipös und dadurch gesundheitlich besonders gefährdet. Bei diesen Menschen wächst die Gefahr, an Herz- und Kreislauferkrankungen oder auch an Diabetes zu erkranken. Generell gilt, damit weniger Frauen als Männer übergewichtig sind – egal wie alt. Der Anteil übergewichtiger junger Erwachsener stieg allerdings in den letzten Jahren drastisch an. Bei den Frauen über 30 Jahren sank der Anteil Übergewichtiger im gleichen Zeitraum je nach Altersgruppe um bis zu 8 Prozent.

Die Studie hat auch ergeben, dass 7 bis 11 Prozent unserer Jugendlichen im Alter von 14 bis 17 Jahren mächtig übergewichtig sind. Bei den jungen Erwachsenen steigt der Anteil schon auf stolze 14 Prozent. Umgekehrt heißt das aber auch, dass rund drei Viertel unserer Jugendlichen ein ganz normales Gewicht haben.

Der Anteil der übergewichtigen 18- bis 19-jährigen Männer ist in den letzten Jahren um 8 Prozentpunkte auf 28 Prozent gestiegen. Bei Frauen und Männer jenseits der 30 ist dagegen der Anteil der Übergewichtigen im gleichen Zeitraum zurückgegangen.

Bei Mädchen zwischen dem 14. und 17. Lebensjahr ist der Anteil der Untergewichtigen gestiegen. In der Studie heißt es: „Im Alter von 17 Jahren sind fast zehn Prozent der Mädchen untergewichtig“.
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Wer ist zu dick?

Die Studie zeigt den Zusammenhang zwischen Bildungsniveau und Übergewicht. Demzufolge sind ungefähr 70 Prozent der Hauptschüler zu dick, bei den Abiturienten ist der Anteil nur halb so groß. Auch beim Einkommen besteht ein Zusammenhang: Je kleiner der Geldbeutel, desto größer der Anteil der Fettleibigen. Starkes Übergewicht sei vor allem der springende Punkt der unteren Schichten, heißt es in der Studie. Viele Deutsche können ihren täglichen Energiebedarf nicht richtig einschätzen: Fast ein Drittel der Befragten machte falsche Angaben.

Früher galt der Dicke als wohlhabend, heute eher als sozial schwach.

DEGS - Deutsche werden immer dicker+
Das erschreckende Ergebnis der NVS II:

  • Nahezu 60 % der Deutschen essen einfach zu wenig Obst, und zwar weniger als 250 g/Tag. Frauen essen mit 270 g/Tag im Durchschnitt etwas mehr Obst als Männer (222 g/ Tag). Dennoch erreichen 54 % der Frauen die DGE-Empfehlung nicht.
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  • Männer konsumieren doppelt so viel Fleisch, Wurstwaren und Fleischerzeugnisse wie Frauen. Täglich essen sie 103 g Fleisch, Wurstwaren oder Fleischerzeugnisse. Bei Frauen landen täglich nur 53 g auf dem Teller. Bei den Männern sinkt der Verzehr ab der Altersgruppe von 19 bis 24 Jahren.
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  • Die Deutschen essen im Vergleich zum Fleischverzehr sehr wenig Fisch. Durchschnittlich essen Männer 29 g Fisch pro Tag und Frauen 23 g pro Tag.
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Ergebnisse der Versorgung mit Vitaminen:

  • Drastisch unter den empfohlenen Werten liegt die Aufnahme von Vitamin D und Folsäure. 79 % der befragten Männer und 86 % der Frauen unterschreiten die Empfehlung für die Folsäure-Aufnahme.
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  • Auch die tägliche Aufnahme von Vitamin C bleibt bei einem Drittel aller Männer und Frauen unter dem Referenzwert. Den am schlechtesten Versorgten fehlen circa 50-60 mg Vitamin C.
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  • In der Altersgruppe von 19 – 80 erlangen nur circa 50 % der Frauen und Männer die Zufuhr-Empfehlung für Vitamin E. Den am schlechtesten versorgten Männern fehlen circa 7,5 mg Vitamin E, den Frauen fehlen entsprechend circa 4 mg.
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  • Milch und Milchprodukte liefern im Durchschnitt etwas mehr als 40 % des täglichen Calciumbedarfs von 1.000 mg für Erwachsene. Nur etwa 5 % der Teilnehmer decken ihren kompletten Calciumbedarf bereits durch den Verzehr von Milch und Milchprodukten.
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  • Was die Versorgung mit Eisen angeht, erreichen in der Altersgruppe vom 19 – 50 nur 25 % der Frauen die Menge der Zufuhr-Empfehlung, wobei den am schlechtesten Versorgten circa 8 mg Eisen fehlen. Bei den über 51jährigen Frauen sind nur 63-75 % ausreichend versorgt, weshalb den am schlechtesten Versorgten circa 3-4 mg Eisen fehlen.
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Zufuhr von Nahrungsergänzungsmittel

  • Fast ein Drittel (28 %) der Befragten nahmen Nahrungsergänzungsmittel ein. An Vitaminen wurden vor allem die Vitamine C, B, E und Folsäure eingenommen. Bei den Mineralstoffen standen Calcium- und Magnesium-Präparate im Vordergrund.

Weitere interessante und aufschlussreiche Details können Sie sich in diesen Dokumenten ansehen:

 

Liebe Grüße

Ihre

Manuela Möckel

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Obst und Gemüse – Heilkräfte aus der Natur

Obst und Gemüse – Heilkräfte aus der Natur

Hallo, schön dass Sie wiedermal vorbeischauen. Heute möchte ich noch einiges zum Thema Obst und Gemüse erzählen. Wenn wir mal ganz ehrlich sind, wissen wir doch alle, dass Obst und Gemüse gut für uns sind. Erstaunlich ist, trotzdem wir das wissen, sind die Zivilisationskrankheiten immer mehr auf dem Vormarsch. Viele unserer Mitmenschen leiden an Bluthochdruck, Diabetes, hohem Cholesterinspiegel oder auch Verdauungsproblemen. Und das sind nur einige der Beschwerden. Über das umfangreiche Thema Zivilisationskrankheiten habe ich ja schon geschrieben. Und dieses Thema wird uns sicherlich noch des Öfteren begleiten. Man könnte sich vor den meisten dieser Beschwerden schützen, wenn wir auf unsere Ernährung achten würden. Zweifellos können wir nicht nur von Obst und Gemüse leben. Unser Organismus benötigt  sehr viele Nährstoffe, um zu „funktionieren“.  Kohlenhydrate, Eiweiße und Fette sind die Hauptnährstoffe. Dazukommen aber auch noch bestimmte Fettsäuren, Aminosäuren, Wasser, Ballaststoffe, Mineralstoffe  Seite an Seite mit den Vitaminen und Spurenelementen. All dies nehmen wir mit unserem Essen auf.
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Obst und Gemüse – 5 mal pro Tag

Obst und GemüseSicherlich kennen Sie die Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung  „5 am Tag“. Das heißt im Klartext, dass wir täglich 3x Gemüse (möglichst roh) uns 2x Obst, natürlich auch frisch, essen sollten. Halten Sie sich daran? Achten Sie auch darauf, dass Ihre Kinder immer frisches Obst oder Gemüse mit in die Kita oder in die Schule nehmen?

Da gibt es zum Beispiel die EsKiMo-Studie, die vom Robert-Koch-Institut und von der Uni Paderborn durchgeführt wurde. Dort wurde festgestellt, dass Kinder und Jugendliche zu wenig pflanzliche Lebensmittel zu sich nehmen. In den letzten Jahren sind dann auch noch die sogenannten sekundären Pflanzenstoffe immer mehr ins Rampenlicht geraten. Haufenweise Untersuchungen in den letzten Jahren belegen, damit  einzelne dieser sekundären Pflanzenstoffe sogar eine stärkere Bedeutung zukommt, als bestimmten Vitaminen und sie erheblich zur Erhaltung unseres Wohlbefindens beitragen.
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In unserem Körper sind die sekundären Pflanzenstoffe für eine Menge von Schutzfunktionen zuständig:

  • Stärkung des Immunsystems
  • Schutz vor Infektionen durch Bakterien, Pilzen und Viren
  • Senken das Risiko von Herz-Kreislauferkrankungen
  • Wirken entzündungshemmend
  • Senken den Blutdruck und den Cholesterinspiegel
  • Schützen gegen freie Radikale
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Der Pressebericht von 2006 von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) bemerkt dazu, dass  sekundäre Pflanzenstoffe in der Nahrung auch dazu beisteuern, das Krankheitsrisiko hinsichtlich vieler Krankheiten zu senken. Wörtlich heißt es im Bericht der DGE:

„Ein hoher Verzehr von Gemüse und Obst sowie Vollkorn, Nüssen und Hülsenfrüchten steigert die Aufnahme sekundärer Pflanzenstoffe und kann das Risiko für bestimmte Krebserkrankungen und Herz-Kreislauf-Krankheiten senken.“

Entsprechend der Meinung der DGE reicht aber der derzeitige Erkenntnisstand ganz und gar nicht aus, um bestimmte Zufuhrempfehlungen für einzelne sekundäre Pflanzenstoffe auszusprechen. Die Zuführung von sekundären Pflanzenstoffen wird aber angesichts ihrer immensen Bedeutung für unsere Gesundheit ausdrücklich empfohlen und den anderen Nährstoffen gewissermaßen gleichgestellt.

Mit den besten Grüßen

Ihre

Manuela Möckel

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Gesundheit, Fitness und Leistungsfähigkeit …

Gesundheit, Fitness und Leistungsfähigkeit …

… sind auch bis ins hohe Alter möglich. Wer träumt nicht davon, auch im Alter noch vor Gesundheit zu strotzen und fit zu sein?
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Gesundheit – was verstehen wir eigentlich darunter?

Gesundheit hat einen wichtigen persönlichen und gesellschaftlichen Wert, deren Bedeutung häufig erst bei Krankheit oder mit steigendem Alter erkannt wird. Welche Einschränkungen mit dem Verlust von Gesundheit einhergehen, wird einem oft erst im Alter bewusst – durch eigene überstandene Krankheiten, gesundheitliche Probleme im sozialen Umfeld und das sich nähernde Lebensende. Eine sehr interessante Definition was man eigentlich unter Gesundheit versteht, gibt es von der WHO:
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„Die Gesundheit ist ein Zustand des vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlergehens und nicht nur das Fehlen von Krankheit oder Gebrechen.“

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Was könnten wir aber konkret tun, um unsere Gesundheit zu verbessern und unsere Leistungsfähigkeit zu steigern? Sie mögen es wirklich kaum glauben, aber die allererste und auch allerwichtigste, gesunde Gewohnheit besteht einfach darin, genügend Wasser zu trinken. Wir trinken viel zu wenig Wasser. 1½ bis 2 Liter Wasser pro Tag wären aber nötig, um die Flüssigkeitsverluste auszugleichen. Ich möchte das Thema Wasser in einem späteren Beitrag genauer erörtern, weil es ein sehr wichtiges Thema für unsere Gesundheit ist.
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Trinken Sie tagsüber jede Stunde ein Glas Wasser!

TrinkenHelfen Sie sich mit einem Wecker, der Sie jede Stunde daran erinnert, ein Glas Wasser zu trinken. Sie werden staunen, was in vier Wochen alles in Fluss kommt. Dr. Alexis Carrel erhielt den Nobelpreis für Medizin für den Nachweis, dass lebendige Zellen unbegrenzt am Leben bleiben können, wenn man eine einfache Methode anwendet. Dr. Carrel sagte:

„Die Zelle ist unsterblich. Es ist bloß die Flüssigkeit, in der sie schwimmt, die degeneriert. Wenn man diese Flüssigkeit in Abständen erneuert und den Zellen die nötige Nahrung gibt, so wird der Puls des Lebens nach allem, was uns bisher bekannt ist, ewig schlagen.“

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Kommen wir nun zu den Nährstoffen! Wir sind nur dann gesund, wenn auch unsere Zellen gesund sind. Und unsere Zellen sind nur dann gesund, wenn sie alle Nährstoffe, die sie benötigen, zur Verfügung haben und wenn alle Schadstoffe von ihnen ferngehalten werden. Nährstoffe sind für alle Funktionsabläufe in den Zellen unseres Organismus lebensnotwendig. Diese Nährstoffe sollten wir mit unserer täglichen Nahrung erhalten. Dass dem leider nicht mehr so ist, zeigt der Vitalstoffmangel, den unsere Grundnahrungsmittel heute aufweisen. Gehen wir noch einen Schritt weiter und vergleichen unsere Urnahrung, die Wildpflanzen, mit dem heute angebotenen, gezüchteten Gemüse, so können wir feststellen: in den Wildpflanzen ist der Gehalt an Vitalstoffen bis zu 40 mal höher als im Handelsgemüse.
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Hätten Sie`s gewusst, dass der Unterschied so groß sein kann?

VitaminmangelUm die nötigen Mengen an Vitalstoffen zu erhalten, können wir keine 20 bis 40 Salate essen. Damit wird deutlich, dass durch die übliche Ernährung in der heutigen Zeit dem Körper die notwendigen Stoffe nicht in ausreichender Menge zugeführt werden können.

Im zunehmenden Alter wird die Versorgung der Zellen durch die abnehmende Fähigkeit, die Nahrung zu verwerten und durch die steigenden Belastungen durch Toxine und Umweltgifte noch weiter reduziert.

Die Folgen sind eine Vielzahl von Beschwerden und Zivilisationskrankheiten, die bei ausreichender Versorgung mit den nötigen Vitalstoffen nicht sein müssten. Sie sind ein Ausdruck von Mangel und Überbelastung unseres Körpers.

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Zivilisationskrankheiten
und Zivilisationskost gehen Hand in Hand. Krankheiten, wie wir sie heute gewohnt sind und als gegeben hinnehmen, hat es früher nicht gegeben! Ebenso verhält es sich heute noch bei den wild lebenden Tieren und den Haustieren. Je nach Individuum entsteht so nach 20-40 Jahren ganz schleichend  eine chronische Krankheit, die sich in verschiedener Form äußert.

Und da fragen wir uns natürlich, was haben wir falsch gemacht ? Wir würden doch im Traum nicht daran denken, das vielleicht mein Frühstück oder mein Mittagessen schuld daran sei. Nein, wir schieben es auf die Gene oder auf die Umwelt.

Bereits vor Monaten wurde von den Experten des Robert-Koch-Instituts in Berlin darauf hingewiesen, dass die meisten chronischen Erkrankungen direkt mit einem schleichenden Vitalstoffmangel zusammenhängen. Denn sonst würden eben diese Experten nicht Alarm schlagen, dass 95% aller Deutschen zu wenig Vitamine zu sich nehmen. So ist es wohl auch kein Wunder, dass Vitaminmangel Mitursache vieler Zivilisationskrankheiten ist.

Dazu zählen: Alzheimer-Erkrankung, Demenz, Athrose, Diabetes, Osteoporose, Arteriosklerose, aber auch ständige Müdigkeit und Konzentrationsschwäche, Lustlosigkeit und mangelnde Energie sowie vieles mehr. Dr. med. Max Otto Brucker listet in seinem Buch „Unsere Nahrung unser Schicksal“ die ernährungsbedingten Zivilisationskrankheiten auf.

Umfangreiche Forschungen wurden in den letzten hundert Jahren gemacht, die diesen negativen Trend, den Verlust von essentiellen Inhaltsstoffen, der sich in den letzten Jahrzehnten auch noch beschleunigt hat, belegen.

Schon vor einigen Jahren kaufte ich mir das Buch von Andreas Joop „Risikofaktor Vitaminmangel“. Herr Joop ist Wissenschaftsjournalist und hat in gut verständlicher Sprache Untersuchungsresultate aus Forschungsberichten, die in der Deutschen Zentralbibliothek für Medizin in Köln, der grössten Medizinbibliothek Europas liegen, zusammengefasst und sehr verständlich präsentiert. Die wissenschaftlichen Quellen sind überall angegeben und das Wissen bleibt so für den Leser jederzeit nachvollziehbar.

Ein sehr interessantes Buch für Ihre Gesundheit: Risikofaktor Vitaminmangel

Ein sehr interessantes Buch für Ihre Gesundheit: Risikofaktor Vitaminmangel

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Hier ein kurzer Ausschnitt aus der Einleitung:

„Die Supermärkte quellen über mit frischem Obst und Gemüse. Und trotzdem nehmen zwischen 40% und 80% der Bevölkerung noch nicht einmal das Minimum der für die Gesundheit notwendigen Mengen an Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen zu sich. Das zeigten Erhebungen von Ernährungswissenschaftlern an denen über 80’000 Menschen in drei Ländern teilgenommen haben…“

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Für mich war dieses Buch ein Augenöffner. Obwohl ich mich schon seit längerem mit Gesundheit und gesunder Ernährung beschäftigte, waren mir nicht alle dieser Studien bekannt. Speziell interessant ist das Buch, weil es sich in einfacher Sprache an die „Frau und den Mann von der Strasse“ wendet. Herr Joop vermeidet den wissenschaftlichen Jargon und jedermann/frau erhält ein klares Bild über die Zusammenhänge zwischen unserer Überflussernährung (Kalorien, Fett, Zucker), unserer Unterernährung (wertvolle und vom Körper dringend benötigte Nährstoffe) und den sich immer früher im Leben eines Menschen entwickelnden Zivilisationskrankheiten, von A wie Allergien durchs ganze Alphabet.

Liebe Grüße

Ihre

Manuela Möckel

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