Wildpflanzen – aus dem Garten auf den Teller

Wildpflanzen – aus dem Garten auf den Teller

Sie duften köstlich und schmecken prima: Wilde Pflanzen aus der Natur, die meistens viel mehr Vitalstoffe enthalten als unsere Kulturpflanzen. Viele werden oft als „Unkräuter“ bezeichnet, aber Wildkräuter und wilde Pflanzen sind eigentlich die wirksamsten Nahrungsergänzungsmittel dar. Und das Beste, sie wachsen gratis vor Ihrer Haustüre oder in Ihrem Garten. Mit diesen Wildpflanzen können wir unseren Speiseplan so richtig gesund aufmöbeln. Bevor Sie nun in jedem Jahr neue Pläne schmieden, um dieses „Unkraut“ loszuwerden, möchte ich Ihnen diese gesunden Wildpflanzen gern etwas näher bringen. Ja, Sie haben richtig gelesen: Ein ganzes Arsenal an Multivitaminen, Mineral- und Arzneistoffen verbirgt sich in Ihrem Garten und auf der Wiese.

Begleiten Sie uns auf eine Exkursion der anderen Art und sammeln Sie mit uns essbare Wildpflanzen und Wildkräuter. Sie werden Ihren Garten mit ganz anderen Augen sehen!
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Gourmetköche setzen auch auf gesunde Wildkräuter

Mit Wildpflanzen können Sie das ganze Jahr punkten. Da wachsen mitten in Ihrem Garten die Brennnesseln oder auch der Löwenzahn. Diese kann man in den Salat schneiden. Ihr Mehrwert: Brennnesseln liefern viel Eiweiß – annähernd so viel wie Tofu. Und nicht zu vergessen Giersch und Sauerampfer, die außergewöhnlich reich an Vitamin-C sind. In den vergangenen Jahren hat das Sammeln und Kochen essbarer Wildpflanzen ein wahres Comeback erlebt – sogar bei Gourmetköchen.
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Gesunde Bitterstoffe in Wildkräutern

Wildpflanzen suchen sich Standorte, an denen sie bestens mit den wichtigen Nährstoffen versorgt sind. Deshalb enthalten sie oft wesentlich mehr Vitamine, Mineralien und Spurenelemente als Kulturpflanzen. Folglich schmecken sie auch kräftiger, ab und zu sogar etwas bitter.

Bei Kulturpflanzen wurden die Bitterstoffe häufig weggezüchtet. Aber gerade diese sind wichtig für eine gute Verdauung – sie unterstützen die Arbeit von Leber und Galle sowie den gesamten Stoffwechsel. Viele Heilpraktiker empfehlen deswegen regelmäßig Wildpflanzen in den Speiseplan einzubauen. Fast alle Wildpflanzen sind auch „Heilkräuter“ und sind durch den hohen Mineralstoffgehalt stark basisch und damit ein ideales Mittel, um den Körper zu entsäuern, zu entgiften und zu entschlacken.

Wildpflanzen und Wildkräuter sammeln

Mit unserer Übersicht können Sie zu einem echten Experten in Sachen Wildpflanzen und -kräuter werden und im Rhythmus der Jahreszeiten ernten und essen.

Frühling:

Wildpflanzen - BärlauchDer Bärlauch verrät sich schon im Mai durch seinen starken Knoblauchgeruch. Das hilft Ihnen, ihn von seinen giftigen Doppelgängern wie Maiglöckchen und Herbstzeitlosen zu unterscheiden. Die Blätter erntet man am besten vor der Blüte, dann sind sie nämlich besonders zart und eignen sich hervorragend für Pesto, als Beigabe im Salat und selbst gekocht als Spinat.

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Wildpflanzen - GundermannDie Katzenminze oder „Gundermann“ genannt, blüht zartlila und ihre Blätter schmecken minzig und nach Lakritze. So bekommen Suppen und Salaten eine extra Portion Würze. Wirkt blutreinigend und entsäuernd.

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Wildpflanzen - GierschGiersch hat seinen Ruf als „Unkraut“ inzwischen verloren, denn seine jungen Blätter verfeinern mit ihrem Petersilienaroma einen Salat. Wogegen ältere Blätter Aufläufen und Suppen eine herzhafte Note geben. Sie enthalten viele Mineralien, sehr viel Beta-Karotin und wirken – wie ihr lateinischer Name verrät – gegen Gicht (Podagra) und Rheuma, weil sie sehr viele Basen liefern und somit die Säuren – wie Harnsäure – ausleiten können.

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Wildpflanzen - LöwenzahnSchon meine Kinder kannten den Löwenzahn und freuten sich an den lustigen Pusteblumen. Auf fast jeder Wiese steht er, und nur wenige wissen, dass er eine vorzügliche Heil- und Küchenpflanze ist. Wie viele Frühlingspflanzen hat der Löwenzahn eine ausgeprägte blutreinigende Kraft und eignet sich daher vorzüglich zu einer Frühjahrskur. Er regt sämtliche Verdauungsorgane und Niere und Blase an, dadurch werden alte Schlacken ausgeschieden. Aus den gleichen Gründen kann er auch bei Rheumatismus helfen.

 

Wildpflanzen - BrennnesselZu Unrecht gefürchtet ist die Brennnessel. Sie wirkt blutreinigend, entwässernd, putzt den gesamten Verdauungstrakt durch, aktiviert die Abwehrkräfte und beruhigt die Nerven. Sie ist sehr siliziumhaltig, reich an Eisen, Vitamin C, A und K. Brennnesseln wirken laut neueren Studien sehr gut gegen Rheuma, Gicht und gegen Arthrose. Nur ganz jung ernten, die Brennhaare brechen ab, wenn man sie zwischen den Fingern oder beim Schneiden zerdrückt.

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Sommer:

Wildpflanzen - GänsebluemchenDie ätherischen Öle des Gänseblümchens regen unseren Stoffwechsel an und wirken blutreinigend. Die Blüten zieren Salate und sorgen für eine milde Schärfe.

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Wildpflanzen - AckerschachtelhalmDer Ackerschachtelhalm enthält sehr viel Kieselsäure, was den Einsatz bei Nierenkrankheiten und Problemen des Bindegewebes begründet. Hauptanwendungsgebiet ist gegen Rheuma.

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Wildpflanzen - BeerenWenn die Himbeeren rot am Strauch leuchten, heißt es zugreifen! Die empfindlichen Früchte schmecken köstlich und sollen Krebs vorbeugen. Noch ein Sommer-Highlight: Heidel- oder Blaubeeren mit ihren Pflanzenfarbstoffen, die Herz und Kreislauf fit halten. Das Vitamin C der Beeren ist ein köstlicher Energieschub für unser Immunsystem. Aus archäologischen Funden weiß man, dass die Walderdbeeren mit zu ersten von Menschen gesammelten Früchten gehört. Medizinisch verwendet man nur die Walderdbeere. In den Blättern sind Gerbstoffe, Bitterstoffe und ätherische Öle enthalten, die ihnen adstringierende, harntreibende und stärkende Wirkung verleihen. Eine Packung aus zerdrückten Früchten ist sehr angenehm bei Sonnenbrand.

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Herbst:

Ab September sollten Sie schneller sein als die Eichhörnchen und sich mit einem Vorrat an Haselnüssen eindecken. Denn diese enthalten viele Vitamine und ihr Fett besteht zu 60 Prozent aus wichtigen ungesättigten Fettsäuren. Oder Sie gönnen sich mal leckere Walnüsse. Schon 50 g pro Tag sollen das Risiko für Herzerkrankungen senken.
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Noch weitere „grüne Schätze“:

Wilde Möhre, Sauerampfer, Sauerklee, Spitzwegerich, Kapuzinerkresse, Ringelblume, Fenchel, Gänsefingerkraut, Vogelmiere, Franzosenkraut, Melde, Schlüsselblume, Veilchen, Lindenblüten und -blätter, Holunderblüten und -triebe, Brunnenkresse usw.

Bitte immer nur ganz junge Triebe/Blättchen verwenden und nicht Zuviel von einer Sorte!

Empfehlung: 

Viele interessante Informationen zu vielen Kräutern und Wildpflanzen finden Sie im Kräuterlexikon.

Bleiben Sie gesund!

Ihre

Manuela Möckel

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PS: In eigener Sache, haben Sie schon gesehen, dass Sie sich ein kostenloses E-Book holen können? Einfach das Formular in der Sidebar ausfüllen und schon gehts los.

 

Darmkrebsmonat März soll die Bedeutung der Vorsorge in Erinnerung rufen

Darmkrebsmonat März soll die Bedeutung der Vorsorge in Erinnerung rufen

In Deutschland ist Darmkrebs ist die zweithäufigste Krebserkrankung – sowohl bei Männern als auch bei Frauen.

Im März, dem Darmkrebsmonat, wird wieder intensiv auf die Bedeutung von Vorsorge verwiesen. Schließlich liegt es auch in der Verantwortlichkeit eines jeden Einzelnen, sich gegen diese Krankheit zu schützen. Im Jahr 2008 erkrankten in Deutschland über 65.000 Menschen daran, 26.000 davon starben daran (laut Robert Koch-Institut 2012). Es ist aber gut zu wissen: Wenn eine Erkrankung beizeiten erkannt wird, sind die Chancen auf Heilung gut. Da der Darmkrebs aber oftmals zu Beginn keine Beschwerden verursacht, kann nur eine rechtzeitige Vorsorge beim Arzt ein frühes Erkennen gewährleisten.
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Darmspiegelung zur Früherkennung

Ein Blut im Stuhl-Test zur Darmkrebs-Vorsorge können Sie ganz unkompliziert zuhause selbst durchführen. Ab dem 40. Lebensjahr ist ein jährlicher Test sinnvoll. Ist bei Verwandten ersten Grades Darmkrebs diagnostiziert worden, sollte der Test früher und öfter durchgeführt werden. Es besteht das Risiko einer erblichen Veranlagung. Eine Darmspiegelung ist die sicherste Methode zur frühzeitigen Erkennung. Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten dafür ab dem 55. Lebensjahr. Die Vorsorgeuntersuchung wird allerdings schon ab dem 45. Lebensjahr empfohlen.
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Empfehlung:

Darmpolypen-Vorsorgetest von Fairvital+

Gesunder Lebensstil zur Vorbeugung

Durch eine gesunde Lebensweise kann jeder selbst etwas dafür tun, sein Darmkrebsrisiko zu senken. Bewegung, eine ausgewogene Ernährung und einmal im Jahr eine Darmreinigung stehen ganz oben auf der Liste.

Als größte Risikofaktoren für Darmkrebs gelten:

  • Fettreiche Ernährung – möglichst wenig Fett, viel Gemüse und regelmäßig Fisch zu essen. Rotes Fleisch sollte eher selten auf dem Teller landen. +
  • Übergewicht und wenig Bewegung sind zwei weitere entscheidende Risikofaktoren für Darmkrebs. +
  • Auch Rauchen und regelmäßiger Alkoholkonsum können sich ungünstig auswirken. +
  • Verwandte ersten Grades von Patienten mit Darmkrebs sind selbst außerordentlich häufig betroffen, warnt das RKI.

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Bleiben Sie gesund!

Liebe Grüße
Ihre

Manuela Möckel

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Blutreinigungstee – entschlackend, entsäuernd, entgiftend

Blutreinigungstee – entschlackend, entsäuernd, entgiftend

Heute nun freue ich mich, Ihnen einen Gastartikel präsentieren zu dürfen. Hierbei geht es um Blutreinigungstee. Er wird auch als Entschlackungstee bezeichnet und wird in der Alternativmedizin eingesetzt. Aber lesen Sie doch selbst.

Schon seit Jahrhunderten wird in vielen Kulturkreisen das Verfahren der Blutreinigung praktiziert. Er soll den Körper von überflüssigen Giftstoffen befreien, mit denen Niere und Leber nicht selbst fertig werden können. Als Methoden kamen neben drastischen Methoden wie dem mittelalterlichen Aderlass hauptsächlich Kräuterpflanzen zum Einsatz, die den Körper „entschlacken“ sollten. Diese Kräuter wurden u.a. als Tee verabreicht. Ein so genannter Blutreinigungstee unterstützt den Körper bei der Ausscheidung von Giftstoffen, allerdings reinigt er das Blut nicht wörtlich. Vielmehr helfen die enthaltenen Zutaten wie Bockshornsamen, Geißrautenkraut, Schlehdorn oder Süßholzwurzel dabei, den Darm zu leeren und die ausscheidenden Harnwege durchzuspülen. Auch der Stoffwechsel wird durch den Konsum von Blutreinigungstee angeregt. Er gilt jedoch in seiner Wirkung als medizinisch nicht unumstritten und ist daher eher im Bereich der Alternativmedizin einzuordnen.

Blutreinigungstee bei Hautunreinheiten

Durch die allgemeine Reinigung und Durchspülung des Körpers, zu welcher dieser Tee beitragen kann, kann auch eine Besserung bei Hautunreinheiten wie Mitesser oder Pickel eintreten, bzw. deren Abheilen begünstigt und beschleunigt werden. Vor einer Kur mit Blutreinigungstee sollten Sie aber besser immer zuerst Rücksprache mit ihrem Arzt halten, da je nach Art der Hauterkrankung andere Dinge zu berücksichtigen sind.

Wie Blutreinigungstee zubereiten?

Den Blutreinigungstee trinkt man am besten, falls nicht anders verordnet, 2-3 mal täglich im Zeitraum von 1-2 Wochen. Den Tee (ca. 2-3 Teelöffel pro Tasse)brüht man mit heißem Wasser auf und lässt ihn dann ca. 10-15 Minuten ziehen. Je nach Sorte und Hersteller können die Angaben abweichen, daher befolgen Sie bitte die Anweisungen auf der jeweiligen Verpackung. Grundsätzlich sollte zusätzlich zum Blutreinigungstee auch genügend andere Flüssigkeit aufgenommen werden, um eine übermäßige Entwässerung des Körpers zu vermeiden. Es können Nebenwirkungen, wie z.B. Bauchkrämpfe oder Durchfall auftreten. Daher sollte dieser Tee auch nicht von Kindern unter 12 Jahren getrunken werden. Auch kann ein langzeitlicher Konsum zu einer Gewöhnung des Körpers an Blutreinigungstee führen. Während Schwangerschaft und Stillzeit sollten Sie von einer Anwendung absehen. Bei länger andauernden Beschwerden ist in jeden Fall eine Rücksprache mit einem Arzt unerlässlich.

Ein höchst interessanter Artikel. Bis bald und bleiben Sie gesund.

Empfehlung:

Da der Blutreinigungstee bei Medpex nicht mehr vorhanden ist, habe ich eine andere Empfehlung für Sie. Blutreinigungstee von Meine-Teemischung.de.

Ihre

Manuela Möckel

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Starke Zunahme von Darmkrebs bis 2030

Starke Zunahme von Darmkrebs bis 2030

Darmkrebs-Kampagne im Monat März

Der Grundgedanke dieser Kampagne ist, die Öffentlichkeit über Darmkrebs aufzuklären und zur Vorsorge zu motivieren. Der Monat März ist nun schon seit mehr als zehn Jahren der Darmkrebsmonat in Deutschland.

Unsere Gesundheit ist das Wertvollste, was wir besitzen. Das muss den Menschen allerdings immer wieder ins Gedächtnis gerufen werden. Viele Jahre war das Thema „Darmkrebs“  ein Tabu, über das kein Mensch reden wollte. Noch nicht einmal in der Familie, in denen jemand an Darmkrebs litt, wurde über dieses Thema gesprochen. Schon seit 2002 steht der Monat März deshalb ganz im Zeichen der Darmkrebsvorsorge. Zusammen mit vielen Partnern ruft die Felix Burda Stiftung in jedem Jahr zu diesem bundesweiten Aktionsmonat auf. In diesem Jahr unter dem Motto: „Aus Liebe zur Vorsorge“.

Darmkrebs ist mit ca. 66.000 Neuerkrankungen und knapp 27.000 Todesfällen pro Jahr die zweithäufigste Todesursache bei Krebs in Deutschland. Im Allgemeinen sind Männer und Frauen im Alter zwischen 50 und 70 Jahren betroffen. Leider wird er meistens erst festgestellt, wenn es meist schon zu spät ist. Dabei sind die Heilungschancen bei schneller Diagnose beinahe 100%. Die Bemühungen richten sich deshalb darauf, den Darmkrebs möglichst im Anfangsstadium zu erkennen. Zur Früherkennung (Darmspiegelung) wird ab einem Alter von 55 Jahren geraten, allerdings wird dieses Angebot nur von wenigen wahrgenommen.

Zahl der Darmkrebs-Opfer in DeutschlandBildquelle: Felix-Burda-Stiftung
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Neuerkrankungen und Todesfälle gehen zurück

Jedes Jahr erkranken in Deutschland 65.390 Menschen neu an Darmkrebs, darunter rund 35.350 Männer. 26.662 Frauen und Männer sterben daran. Deutlich weniger als noch vor einigen Jahren. Denn immer mehr Menschen nehmen die angebotenen Vorsorge- und Früherkennungsmaßnahmen wahr.

Quelle: Robert Koch Institut, www.rki.de , Stand 22.2.2012

Auswertungen des Deutschen Krebsforschungszentrums zeigen, dass seit 2002 98.734 Menschen aufgrund der Vorsorgeuntersuchungen die Erkrankung an Darmkrebs erspart blieb. Bei 47.168 Menschen wurde ein vorhandener Krebs bei der Darmspiegelung in einem frühen Stadium entdeckt und somit geheilt.

Weiterführende Links

Mehr Infos zur Felix Burda Stiftung finden Sie hier: www.felix-burda-stiftung.de

Europas größtes begehbares Darmmodell in Deutschland – Hintergrundinfos: www.faszination-darm.de

Genauere Daten finden Sie hier: www.krebsdaten.de

Höchst interessante und wirklich sehr empfehlenswerte Seite mit vielen Infos: www.darmkrebs.de

Bleiben Sie gesund!
Ihre

Manuela Möckel

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Frühjahrsputz für den Körper – Entgiften und Entschlacken

Frühjahrsputz für den Körper – Entgiften und Entschlacken

Der Duft des Frühlings liegt in der Luft, draußen erblühen bereits die ersten Knospen. Nach dem endlosen Winter ist unser Körper einfach „eingerostet“. Vermutlich ist auch noch das eine oder das andere Kilo dazugekommen, welches wir jetzt mit uns herumschleppen müssen. Zu viel Süßes, zu viel Alkohol, zu wenig Bewegung. Der Körper muss nun endlich wieder entlastet werden. Die Fastenzeit zum Ende des kalten Winters und zum Beginn des Frühjahrs hat schon seit langer Zeit Tradition. Sogar so mancher Hollywood-Star schwört darauf.

Viele von uns kommen „übersäuert“ und verschlackt aus dem Winter und wir wundern uns eigentlich nur, warum die „Frühjahrsmüdigkeit“ sogar nicht vorübergehen will. Unser Stoffwechsel muss wieder angeregt werden, alles muss wieder in Fluss gebracht werden. Darum ist ebenfalls viel trinken angesagt, damit alle Schlacken und alle Giftstoffe, die den Körper belasten, ausgeschwemmt werden. Wasser und auch Kräutertees fördern unseren Körper zu entschlacken und zu entgiften.
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Was ist eigentlich Entschlacken und Entgiften?

Wir alle nehmen Tag für Tag die unterschiedlichste Nahrung zu uns. Da unsere Lebensmittel heutzutage aber äußerst stark behandelt und verarbeitet sind, befinden sich darunter ebenfalls zahlreiche Gifte und Stoffe, welche unser Körper ganz und gar nicht verarbeiten kann und natürlich einfach wieder ausscheidet. Die Säuren werden dabei von unserem Körper mit der Hilfe von verschiedenen Mineralstoffen normalerweise neutralisiert und ausgeschieden.

Die wichtigen Mineralstoffe sind z.B. Calcium, Phosphor, Magnesium, Natrium und Kalium. Diese Mineralstoffe bilden dann zusammen mit den Säuren Salze, welche sich im Körper als Schlacken ansiedeln und sich in Knochen, Leber, Niere und Fettgewebe einlagern. Man könnte ganz einfach sagen, dass unser Körper sozusagen überall dort „Sondermülldeponien“ anlegt, wo der Abtransport nicht stattfindet.

Das  äußert sich häufig durch Stimmungsschwankungen, Schlaflosigkeit, fahler Haut, Magenprobleme, dauernde Müdigkeit, Sodbrennen oder Gelenkschmerzen. Eine Entgiftungskur kurbelt den Stoffwechsel wieder an, reinigt von innen und versorgt den Körper mit neuer Energie. Für eine wirksames Entgiften und Entschlacken sind vor allem unsere Ausscheidungsorgane (Leber, Niere, Darm, Blase, Haut) das A und O.
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Welche Schadstoffe unseren Körper belasten können:

Diese Schadstoffe, welche im ungünstigsten Fall auch Krankheiten auslösen können, muss man folgendermaßen unterteilen:

  • Abfallprodukte des Stoffwechsels (z.B. Säuren)
  • Schadstoffe in der Nahrung (z.B. Blei, Cadmium, Quecksilber, Arsen)
  • Bestandteile die der Nahrung zugesetzt werden (z.B. Pestizide, Arzneimittel, Farbstoffe, Konservierungsstoffe)
  • Natürliche toxische Nahrungsbestandteile (z.B. Solanin, Oxalsäure, Nitrat, Histamin)
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Entgiften und Entschlacken
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Damit unser Säure-Basen-Haushalt im Gleichgewicht bleibt, also nicht zu sauer oder zu basisch wird, hat unser Körper etliche raffinierte Verfahren geschaffen. Aber diese stoßen durch unsere belasteten Nahrungsmittel, durch Stress, Bewegungsmangel, Koffein und Nikotin oder auch durch Süßigkeiten an ihre Grenzen. Unser Körper sieht uns dieses „Lotterleben“ eine ganze Zeit lang nach, doch irgendwann kann er das nicht mehr. Und über kurz oder lang stellen sich typische Beschwerden ein: Müdigkeit, Erschöpfung, ein schwaches Immunsystem oder sogar Haarausfall und Osteoporose. Aber auch unsere Haut schickt uns deutliche Warnsignale: Pickel, Cellulite oder Rötungen.

Eine Entschlackungskur kann hier nicht die Wunderlösung für alle diese Probleme sein, aber dabei helfen den Körper wieder in eine „basische“ Spur zu bringen. Es geht vor allem darum die Altlasten aus dem Körper zu „schwemmen“ und Schlacken schonend zu lösen. Sei es durch eine mehrwöchige konsequente Ernährungsumstellung, eine Darmsanierung oder viel Bewegung. Am besten wirkt natürlich eine Kombination aus den bewährten Verfahren.

Mehrere Experten sind der Meinung, damit vor allem die Schlacken Schuld sind an vielen Zivilisationskrankheiten. Diese Entgiftung könnte man wie eine Kur (z.B. einmal jährlich) anwenden oder aber auch täglich schon „vorsorgen“.

Kur-Maßnahmen

  • Fasten
  • Reduktionsdiäten
  • Trinkkuren
  • Mineralstoffkuren in Kombination mit Trinkkuren
  • Schwitzkuren
  • Bewegungskuren
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Tägliche Maßnahmen

  • 2 bis 3 Liter Wasser und Kräutertee trinken
  • ballaststoffreiche Ernährung
  • bedarfsgerechte Ernährung
  • ausreichende Zufuhr von Vitalstoffen
  • viel Bewegung
  • wenig Stress
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Buchempfehlung:

Mit den besten Grüßen
Ihre

Manuela Möckel

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Hinweis

Die Inhalte auf dieser Seite dienen rein informativen Zwecken und können die persönliche Beratung, Diagnostik und Betreuung durch einen Facharzt oder Heilpraktiker in keinem Fall ersetzen. Auch wenn sie gründlich recherchiert wurden, können und dürfen sie in keinem Fall die Grundlage für eine Selbstdiagnose und Selbstmedikation sein.

Über mich

Hallo, schön dass Sie mich gefunden haben. Mein Name ist Manuela Möckel, ich bin Jahrgang 1970, Mutter von 4 tollen Kindern und ich lebe mit meiner Familie im schönen Beeskow, das liegt in der Nähe von Frankfurt/Oder in Brandenburg. Vor langer Zeit hatte ich wirklich erhebliche Probleme mit meiner Gesundheit und war auf der Suche nach Alternativen! Ich wollte weg von stark wirkenden Arzneimitteln und selbst aktiv etwas für meine Gesundheit tun. Das Thema Gesundheit und was auch immer damit zu tun hat, hat mich schon immer brennend interessiert. Darüber möchte ich erzählen und Ihnen berichten.

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