Die heilende Wirkung der Zwiebel

Die heilende Wirkung der Zwiebel

Zwiebel – vielseitig und gesund

Zwiebeln gehören auf der ganzen Welt zu einer der beliebtesten Gemüsesorten. Neben dem Geschmack haben Zwiebeln aber auch in Sachen Gesundheit einiges zu bieten. Zahlreiche Untersuchungen belegen die positive Wirkung der Zwiebel. Dabei bieten rote Zwiebeln weit mehr gesundheitliche Vorteile als gelbe oder weiße Sorten. Sie sind reich an Antioxidantien, unterstützen den Körper bei der Krebsprophylaxe, schützen vor Diabetes, wirken blutverdünnend, fördern die Gewichtsreduktion und bekämpfen Entzündungen.

Die Zwiebel (aber auch der Knoblauch) hat es heute zu großer Beliebtheit als Lebensverlängerer gebracht. Ihre schützende Wirkung auf die Gefäße ist mittlerweile unumstritten. In der Volksmedizin gilt sie als schleimlösend, immunstärkend und verdauungsfördernd. Auch als Wurmmittel ist die Zwiebel bekannt.

Täglich eine große Zwiebel verbessert schon nach drei bis vier Wochen deutlich die Werte. Obendrein gehören Lauch- und Zwiebelgewächse zu den ballaststoffreichen frischen Gemüsen. Deshalb haben sie eine sehr positive Wirkung auf die Verdauung. Dabei haben sie kaum Kalorien: 100 Gramm haben gerade mal 28 kcal.

Am gesündesten sind jedoch in der Zwiebel, sowie auch im Knoblauch, die fettlöslichen Schwefelverbindungen Allicin und Ajoen. Schon eine Zwiebel (oder auch 3 Knoblauchzehen) täglich verbessern die Fließfähigkeit des Blutes. Und das schützt wirksam vor Herzinfarkt, Arteriosklerose und Thrombose. Die ätherischen Öle in der Zwiebel sorgen außerdem dafür, dass die Magenschleimhäute gesund und widerstandsfähig bleiben.

Grundsätzlich gilt: Je schärfer die Zwiebel, desto gesünder ist sie, denn dann enthält sie die meisten gesunden Inhaltsstoffe, die vor Krankheiten schützen. In der Zwiebel steckt auch jede Menge Zink.

Zwiebel – Heilpflanze des Jahres 2015

Die wirksamste Waffe der Zwiebel ist ihre desinfizierende Wirkung. Der Körper ist nach einem Zwiebelgericht deshalb weniger anfällig z. B. für Erkältungskrankheiten, außerdem werden die Zellwände im Körper vor dem Angriff von freien Radikalen geschützt. Somit bleiben die Organe länger jung. Außerdem sind Zwiebeln wahre Herzschützer. Ihre schwefelhaltigen Verbindungen verhindern die Verklumpung von Blutplättchen und verbessern so die Durchblutung. So wird Blutgerinnseln vorgebeugt.

Grundsätzlich gilt: Je schärfer die Zwiebel, desto gesünder ist sie, denn dann enthält sie die meisten gesunden Inhaltsstoffe, die vor Krankheiten schützen. In der Zwiebel steckt auch jede Menge Zink. Außerdem lässt regelmäßiger Genuss von Zwiebeln lästige Altersflecke im Gesicht und an den Händen wieder verschwinden.

Warum die Zwiebel so gesund ist

Die Zwiebel enthält viele Stoffe, die sie so gesund machen.

  • Allicin
  • ätherische Öle
  • Mineralien wie Eisen und Zink
  • Vitamine wie Folsäure und Vitamin C
  • Flavonoide

Wissenschaftlich belegte Wirkungen der Zwiebel

  • desinfizierend
  • antibakteriell
  • antiviral
  • entgiftend
  • pilztötend
  • entzündungshemmend
  • die Blutfettwerte senkend
  • blutdrucksenkend
  • die Fließfähigkeit des Blutes verbessernd

Es gibt keine Gegenanzeigen für den Verzehr oder die Verwendung von Zwiebeln. Allerdings kann der Genuss roher Zwiebeln Blähungen hervorrufen. Überdies wird bisweilen der Mundgeruch als unangenehm empfunden. Am besten verwenden Sie große, saftige Zwiebeln aus dem Bio-Anbau, wie sie jetzt im Sommer ganz frisch auf dem Markt sind.

Tipp: Damit die Zwiebel im Salat milder schmeckt, kann man sie fein würfeln und mit Salz bestreuen. 15-30 Minuten ziehen lassen. Dann erst in den Salat geben.

Die Zwiebel ist ein wahrer Alleskönner

Die in Zwiebeln enthaltenen Antioxidantien fangen schädliche freie Radikale, die Wissenschaftler mitunter für vorzeitige Alterung und Krebs verantwortlich machen, ein und bekämpfen sie. In roten Zwiebeln befinden sich dabei doppelt so viele Radikalfänger wie in jeder anderen Art dieser Pflanze. Schon der Verzehr von drei bis vier roten, rohen Zwiebeln pro Woche unterstützt die körpereigene Entgiftung maßgeblich.

Auf die Ohren gelegte Zwiebelsäckchen können durch ihre abgegebenen ätherischen Öle außerdem Entzündungen und Schmerzen im Gehörgang lindern. Dazu eine frische rohe Zwiebel in kleine Würfel schneiden, in ein Küchentuch einwickeln und über Nacht durch ein Stirnband fixiert an den Ohren wirken lassen.

Doch die Zwiebel kann noch mehr: Zerdrückt man sie zu Brei, kann man damit Stiche, Hämorrhoiden und Hautentzündungen lindern.

Zwiebel – die erste Hilfe für das Immunsystem

Zwiebel-Hustensaft

Bei kühl-nassem Wetter, werden die Klagen über eine laufende Nase, einen kratzenden Hals oder über andere Erkältungssymptome immer lauter. Aufgrund ihrer Immunsystem kräftigenden Wirkung sind Zwiebeln bei Erkältungskrankheiten besonders empfehlenswert. Eine schnelle Hilfe bei einer Erkältung ist ein Zwiebelsaft.

Legendär ist auch die Wirkung der Zwiebel bei Erkältungen. Eines der zahlreichen Rezepte gegen Husten und Schnupfen geht so: Mehrere große Zwiebeln in Scheiben schneiden und mit braunem Zucker vermischen. Zwölf Stunden ziehen lassen. Den Saft, der sich bildet, mehrmals am Tag pur mit einem Esslöffel einnehmen.

Ein weiteres Rezept für Zwiebelsaft: Eine Zwiebel ganz fein hacken, 5 Minuten sitzen lassen, danach mit 100 ml heißem Wasser übergießen, 20 Minuten ziehen lassen und 3 EL Honig unterrühren. Stündlich einen großen Schluck des Zwiebelsaftes nehmen, gurgeln und schlucken.

Mit den besten Grüßen

Ihre

Manuela Möckel

 

Erkältung – Die besten natürlichen Antibiotika

Erkältung – Die besten natürlichen Antibiotika

Im Herbst, wenn die Tage wieder kürzer werden und die Natur sich auf den kommenden Winter einstellt, braucht auch unsere Gesundheit besonders viel Zuwendung. Spätestens jetzt wird uns allen klar, dass die Sommerwärme auch in diesem Jahr wieder von den kühlen Herbststürmen davon gefegt wird. Herbstzeit ist daher auch Erkältungszeit.

Pünktlich zum Herbstanfang schnieft und hustet Deutschland in Bussen, Bahnen, auf Spielplätzen und im Büro. Etwa jeder Zweite leidet ein- oder zweimal pro Saison unter einer Erkältung. Jeden Zwölften trifft es sogar drei- bis viermal. Da hilft nur eins: Sich fit für den „Viren-Dschungel“ machen. Für die nächsten Tage sagen die Wetterfrösche 14 Grad vorher, am Wochenende sollen es sogar nur noch um die zehn Grad werden – begleitet von fiesem Regen. Genau die richtige Ausgangslage für eine ordentliche Erkältung mit all ihren unangenehmen Begleiterscheinungen und Einschränkungen.

Aber was genau steckt eigentlich dahinter?

Die Erreger, die uns mit unschöner Regelmäßigkeit Husten, Schnupfen und Heiserkeit bescheren, gehören zu den Viren und zwar im Frühling, Sommer und Herbst in der Regel zur Gruppe der Rhinoviren, im Spätherbst und Winter dagegen meist zu den RS- (=Respiratory Syncytial) oder den Influenza-Viren. Letztere sind die Erreger der „echten Grippe“. Diese winzigen Eindringlinge brauchen für ihre Vermehrung lebende Zellen, oft sogar einen ganz bestimmten Zelltyp, in denen sie nach dem Eindringen ihre DNA oder RNA – also ihre Erbinformation – freisetzen können. Sie übernehmen dann die Kontrolle über einen Teil des Stoffwechsels der befallenen Zelle und bringen diese so dazu, neue Viruspartikel herzustellen. Die so entstehenden neuen Viren attackieren Nachbarzellen und so breitet sich die Infektion weiter aus.

Glücklicherweise verfügt der menschliche Körper über eine Reihe Abwehrmechanismen. Die Übertragung der Viren erfolgt als so genannte Tröpfcheninfektion.

Die beim Niesen und Husten versprühten erregerhaltigen Schleimtröpfchen werden von Gesunden eingeatmet. Rhino- und RS-Viren können außerdem über infizierten Schleim an den Fingern „weitergereicht“ werden. Besonders gefährdet für eine Ansteckung sind übermüdete oder psychisch erschöpfte Personen, außerdem Menschen, die an einer Allergie im Nasen-Rachenraum leiden (Heuschnupfen, Asthma) sowie Frauen in der Mitte zwischen zwei Perioden.

Was ist der Unterschied zu einer Grippe?

Lesen Sie dazu einen interessanten Artikel auf www.gesundheitsinformation.de vom Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG), einer unabhängigen, privaten und gemeinnützigen Einrichtung, die auf Initiative des Gesetzgebers gegründet wurde, um die Wirksamkeit medizinischer Behandlungen zu bewerten.

Mit den Symptomen sind die Meisten von uns nur allzu gut vertraut

Ein bis drei Tage nach der Ansteckung verspürt man ein unangenehmes Kribbeln in Nase und Rachen. Anschließend fängt die Nasenschleimhaut an, Unmengen wässrig-klaren Schleims zu produzieren und man beginnt zu niesen. Meist ist die Körpertemperatur nur gering oder gar nicht erhöht und man fühlt sich zwar beeinträchtigt, aber nicht schwer krank. Das Nasensekret wird mit der Zeit dickflüssiger, grünlich-gelb und die Menge nimmt ab. Zu diesem Zeitpunkt kommt dann oft ein unangenehmer Husten dazu. Nach 4-10 Tagen verschwinden die Symptome meist wieder, der Husten hält allerdings oft noch länger an.

Bei geschwächtem Immunsystem kommt es häufig zu Sekundärinfektionen mit Bakterien.

Deutliches Indiz dafür ist die Farbe des abgesonderten Schleims. Ist dieser gelb bzw. grünlich, kann es sich um Bakterien handeln. In diesen Fällen ist es ratsam, einen Arzt aufzusuchen. Bakterien lassen sich in der Regel gut mit Antibiotika behandeln.

Antibiotika sind Substanzen, die die Vermehrung von Bakterien behindern (bakteriostatische Wirkung) oder Bakterien abtöten (bakterizide Wirkung). Antibiotika helfen normalerweise nicht gegen Erkältungen und sollten wegen möglicher Nebenwirkungen nur bei Komplikationen eingesetzt werden. Wer glaubt, sie seien eine Errungenschaft der Wissenschaft, der irrt. Antibiotika gibt es seit jeher auch in der Natur. Sie sind eine der Geheimwaffen im Überlebenskampf der Natur selbst, denn es handelt es sich um Stoffe, mit denen sich Pflanzen selbst wirkungsvoll gegen schädliche Keime verteidigen. Es wird geschätzt, dass es bis zu 100.000 verschiedene natürliche Antibiotika gibt.

Liste von natürlichen Antibiotika

Einige der bekanntesten natürlichen Antibiotika möchte ich Ihnen nachfolgend vorstellen:

Natürliches Antibiotikum - Knoblauch

Knoblauch

Knoblauch ist wohl das bekannteste natürliches Antibiotikum. Er ist nicht nur in der Lage Bakterien im Körper zu bekämpfen, sondern er setzt auch Viren und Pilzen zu. Wichtigster Inhaltsstoff ist die Aminosäure Alliin. Das zunächst geruchlose Alliin wird beim Zerkleinern durch ein Enzym in Allicin umgewandelt, das dann den typischen Geruch verursacht. Allicin tötet sowohl Bakterien und Viren als auch Pilze und Hefezellen ab.

Oregano

Auch Oregano ist in seiner antibakteriellen Wirkung vergleichbar mit verschiedenen Antibiotika. Amerikanische Forscher aus Georgetown zeigten in ihren Studien, dass bereits geringe Mengen des Kräuter-Öls das Wachstum verschiedener Bakterienarten im Reagenzglas ebenso stark unterdrücken wie gängige Antibiotika.

Bereits 3000 vor Christi beschrieben die Babylonier Oregano als Heilmittel für Lungen- und Infektionskrankheiten. Sie setzten Oregano aber auch gegen Asthma und Bronchitis ein. Forscher an der Georgetown University in Washington, D.C. haben die Wirksamkeit des Oregano-Öls gegen Pilzbefall dokumentiert. In der Studie kamen die Forscher zu dem Schluss, das Oregano das Gewebe vollständig von Pilzen reinigt, besonders von Candida albicans.

Weitere Forschungen ergaben, dass das Oregano-Öl den Staphylococcus, einschließlich der medikamentenresistenten Typen, zerstört. Eine 1996 im Medical Science Research veröffentlichte Studie kam zu dem Ergebnis, dass Oregano-Öl auch Viren zerstört. So wurden Viren der Gattung Ribonukleinsäure (RNS) und Desoxyribonukleinsäure (DNS) – einschließlich der Arten, die Gürtelrose, Windpocken und Herpes genitalis verursachen – vernichtet, als sie dem Oregano ausgesetzt wurden.

Olivenblattextrakt

Olivenblattextrakt enthält Phenole, besonders Oleuropein, die starke antimikrobielle, antioxidative und antientzündliche Aktivität zeigten. In der Forschung wird vermutet, dass Inhaltsstoffe des Olivenblattes eine Wechselwirkung mit Proteinen von Virenpartikeln eingehen und damit die Infektionskraft und Vermehrung von Viren verhindern, von denen man weiß, dass sie Erkältungen, Grippe und andere Infektionen der unteren Atemwege verursachen.

Astragalus

Jeder Chinese kennt die Heilpflanze Astragalus. Sie wird in China sowohl als konzentriertes als auch als Kombinationspräparat gegen Erkältungen und Grippe verkauft. Astragalus ist reich an Polysacchariden, Flavonoiden, vielfältigen Spurenelementen, Mineralien und Aminosäuren, von denen alle zu seinen Immunsystem unterstützenden Eigenschaften beitragen.

Natürliches Antibiotikum - Granatapfel

Granatapfel

Studien des israelischen Wissenschaftlers Prof. Ephraim P. Lansky belegen: Mit den Inhaltsstoffen des Granatapfels wird eine umfassende Schutzfunktion vor Erkältungsviren und Bakterien gewährleistet. Selbst gegen starke Grippeviren wirken sie wie ein Schutzwall. Die Kombination aus Vitaminen, Mineralien, Spurenelementen und sekundären Pflanzenstoffen kann das körpereigene Schutzsystem auf natürliche Weise unterstützen und stärken.

Salbei

Der Name Salbei kommt vom lateinischen „Salvia“ und weist auf seine Verwendung hin, da er übersetzt soviel wie „heilen“ bedeutet. Besonders bekannt ist dessen antibakterielle Wirkung, weshalb er vielfach als Hausmittel gegen Nasennebenhöhlenentzündungen und bei Halsschmerzen angewendet wird. Salbei ist ein ausgezeichnetes Mittel gegen Erkältung.

Ingwer

Ingwer enthält eine Fülle von sekundären Pflanzenstoffen, darunter besonders viele ätherische Öle, die Bakterien und Viren zerstören können. Eine Gruppe, die Gingerole, haben eine ähnliche Struktur wie das Schmerzmittel Acetylsalicylsäure (z. B. in Aspirin). Auf ihnen beruht die schmerzstillende und fiebersenkende Wirkung des Ingwers.

Cranberry

Cranberry enthält viel Vitamin C, Pektine, Mineral- und Gerbstoffe sowie Fruchtsäuren. Die Beeren haben eine fiebersenkende Wirkung und werden gerne zur Unterstützung bei der Behandlung von Erkältungskrankheiten verwendet. Cranberrys enthalten Pflanzenstoffe, die sich wie ein Schutzfilm über die Schleimhaut legen. Bakterien finden dadurch weniger Andockstellen und müssen aufgeben.

Heidelbeeren

Heidelbeere

Hildegard von Bingen war die Erste, die im Mittelalter die gesundheitsfördernde Wirkung der Heidelbeere in ihren natur- und heilkundlichen Schriften beschrieb. Sie hob ihre Heilkraft im Besonderen gegen Husten und Schwindsucht hervor.
Der Hauptwirkstoff der Heidelbeere ist das Anthocyan, auch Myrtilin genannt. Der blaue Farbstoff wirkt wie ein natürliches Antibiotikum. Außerdem hält es die Blutgefäße elastisch und unterstützt die Blutbildung. Die in den Heidelbeeren enthaltenen Carotine stärken die Immunkraft. Das Vitamin C schützt zudem vor Erkältungen.

Collodiales Silber

Collodiales Silber wirkt als Katalysator und blockiert ein Enzym, das alle Einzeller wie Bakterien, Pilze und Viren für ihren Stoffwechsel benötigen. Es erstickt sozusagen die gesundheitsschädlichen Organismen. Ein Absterben krankheitserregender Mikroorganismen, die gegen Antibiotika bereits immun waren, ist nach der Verabreichung von colloidalem Silber beobachtet worden. Viren und Pilze werden abgetötet und können nicht mehr mutieren, während Hautzellen-Enzyme und freundliche Bakterien nicht geschädigt werden und das Immunsystem nicht geschwächt wird.

Grapefruitkern-Extrakt

Zu Recht wird Grapefruitkern-Extrakt als pflanzliches Antibiotikum bezeichnet, denn die antibakteriellen und antifungalen Eigenschaften des Grapefruitkern-Extrakts sind durch Studien belegt. Eine im „Journal of Orthomolecular Medicine“ veröffentlichte Studie an 749 Bakterienstämmen und 93 Pilzstämmen zur Wirksamkeit von Grapefruitkern-Extrakt hat diese an 249 Staphylococcus aureus, 86 Coli sp, 77 Enterobacter sp., 22 Klebsiella sp, 18 Proteus sp., 22 Schimmelpilzstämmen und 71 Hefepilzstämmen nachgewiesen. (Ionescu, G./Kiel. R./Wichmann-Kunz, F./Williams, Ch./Bäml, L./Levine, S.: „Oral Citrus Seed Extract in Atopc Scema: In vitro and in vivo studies on Intestinal Microflora“, Journal of Orthomolecular Medicine, Vol 5, No,3 USA, 1990)

Reishi

Reishi hat antibakterielle, antivirale und antimykotische Eigenschaften. In der Naturheilkunde werden dem Vitalpilz schleimlösende, hustenstillende und regenerierende Wirkungen auf die Bronchialschleimhaut zugeschrieben. Viele weitere interessante Infos über Reishi können Sie auch in diesem Artikel von schnelleinfachgesund.de nachlesen. Danke für diesen tollen Artikel.

Wie kann man sich vor Erkältungen schützen?

Um einer Ansteckung mit Erkältungsviren vorzubeugen, sollte man regelmäßig die Hände waschen und benutzte Taschentücher beseitigen. Soweit möglich empfiehlt es sich Menschenansammlungen zu meiden.

Die Empfänglichkeit des Körpers gegenüber den Krankheitserregern kann man vermindern, indem man Zugluft und trockene Heizungsluft vermeidet (regelmäßig lüften, gegebenenfalls nasse Handtücher verteilen). Die Abwehrkräfte werden durch regelmäßige körperliche Bewegung gestärkt, durch ausreichend Schlaf und eine gesunde Ernährung.

Eine den Gesamtbedarf abdeckende Aufnahme von Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen ist durch die normale Ernährung nicht immer möglich. Daher ist eine Nahrungsergänzung mit Multivitaminen und Mineralstoffen meist sinnvoll, zumal das frische Obst und Gemüse durch Lagerung, Lichteinwirkung und Zubereitung (kochen) schnell wichtige Vitamine verliert. Darüber hinaus gibt es Studien, die die Wirksamkeit von Multivitaminpräparaten zur Vorbeugung von Erkältungskrankheiten bestätigen.

Hier kommt insbesondere dem Vitamin C eine hervorragende Bedeutung zu. Eine neue Studie konnte zeigen, dass insbesondere Vitamin C als Ester C in einer Dosierung von 500 mg/Tag den gesamten Winter über eingenommen dazu führte, dass die Teilnehmer signifikant weniger häufig erkältet waren als die Mitglieder der Kontrollgruppe, die ein Placebo (= Scheinpräparat) einnahmen. Außerdem waren die Symptome bei der Vitamin C-Gruppe weniger ausgeprägt und schneller überstanden.

Ähnliche Erfolge konnten bei einer Studie beobachtet werden, in der die Versuchspersonen 3 Monate lang ein Knoblauch-Präparat einnahmen. In der Knoblauchgruppe traten Erkältungen nur knapp halb so häufig auf wie in der Placebogruppe. Diejenigen, die trotz Knoblauch eine Erkältung bekamen, erholten sich schneller und hatten ein deutlich vermindertes Risiko sich erneut zu erkälten.

Hausgemachter Sirup ist vielfach stärker als Antibiotika

Dieser Sirup enthält 4 Zutaten, die Sie auf jeden Fall zu Hause haben:

  • ½ Tasse Bio-Honig,
  • 6-7 Knoblauchzehen,
  • ¼ Tasse Apfelessig
  • ein halbes Glas Wasser

Knoblauch zerdrücken, in ein Glas geben und die restlichen Zutaten hinzufügen. Vermischen Sie alles gründlich. Verschließen Sie das Glas und stellen Sie es über Nacht in den Kühlschrank. Am nächsten Tag gießen Sie den Sirup durch ein Sieb oder ein Stück Gaze. Lagern Sie ihn an einem kühlen und dunklen Ort.

Dosierung:

Wenn Sie Ihr Immunsystem stärken wollen, dann trinken Sie täglich 5-7 Tropfen. Wenn Sie ein ernstes Gesundheitsproblem, wie einen anhaltenden Husten haben, sollten Sie alle zwei Stunden einen Esslöffel des Sirups zu sich nehmen.

Herzliche Grüße und bleiben Sie gesund

Ihre

Manuela Möckel

 

Der Herbst ist da  – Noch jetzt Vitamin D tanken

Der Herbst ist da – Noch jetzt Vitamin D tanken

Sicherlich haben Sie es schon bemerkt, die Tage sind schon wieder kürzer und auch die Sonne strahlt nicht mehr so stark wie im Hochsommer. Allerdings ist das noch lange kein Grund um traurig zu sein. Wer den Herbst richtig zu nehmen weiß, baut für einen gesunden und behaglichen Winter vor.

Jetzt ist die allerbeste Zeit, um unser Immunsystem so richtig auf Trab zu bringen. Ein langer Spaziergang in der Herbstsonne ist eine Wohltat für unseren Körper. Und wir schlagen gleich zwei Fliegen mit einer Klappe. Unser Körper bekommt dabei nicht nur die Bewegung, die er so dringend braucht, sondern auch das Sonnenlicht, welches er für die Bildung von dem lebenswichtigen Vitamin D benötigt.
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Vitamin D aktiviert Immunsystem

Wir können Vitamin D kann zwar auch über die Nahrung aufnehmen (es ist zum Beispiel in Aal und Lachs, aber auch in Fetten wie Butter und Margarine sowie in Feldsalat enthalten), doch bedauerlicherweise nicht in ausreichender Menge. Den größten Teil bildet unser Körper jedoch selbst, wenn Sonnenlicht auf die Haut trifft. Besonders nachher in den Wintermonaten leiden die meisten von uns allerdings an einem Vitamin-D-Mangel, da unser Körper dieses Vitamin nur mithilfe von Sonnenlicht bilden kann. Hergestellt wird das Vitamin in Ihrer Haut. Je mehr UVB-Strahlen sie bekommt, desto aktiver wird sie.

So tanken Sie Vitamin D

Vitamin D tankenUm einen normalen Vitamin-D-Spiegel zu erreichen, sollten wir jetzt die letzten sonnigen Spätsommertage nutzen und so viel Zeit wie möglich draußen verbringen. Wenigstens 30 Minuten Sonneneinstrahlung pro Tag sind notwendig, damit die körpereigene Herstellung von Vitamin D ablaufen kann.  Für diese kurze Weile sollten Sie übrigens ohne Sonnenschutz sein. Denn sonst erreichen die Strahlen Ihre hauteigenen Vitamin-D-Produktionsstätten nicht.

Damit Ihre Haut keinen Schaden davon trägt, sind die Zeiten zwischen neun und elf Uhr sowie zwischen 15 und 16 Uhr optimal. Auch, wenn Sie nur auf dem Weg in die Kantine Ihre Unterarme frei machen und Ihr Gesicht in die Sonne halten, regen Sie Ihre körpereigene Vitamin-D-Produktion schon an.Falls Ihnen das nicht möglich ist und die Tage immer düsterer werden, darin sind sich die Wissenschaftler einig, ist die tägliche Zufuhr von Vitamin D in Form von Fertigpräparaten auf jeden Fall sinnvoll.  Sie reduzieren so auch die Anfälligkeit für Erkältungen.

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Empfehlung:

Vitamin D3+
Wissenschaftlicher Durchbruch

Forscher der Universität Kopenhagen fanden heraus, dass Vitamin D „das Sonnenvitamin“ nicht nur für stabile Knochen, sondern gleichzeitig auch für unser Immunsystem unentbehrlich ist. Fehlt dieses Vitamin, kommen bestimmte Killerzellen unseres Immunsystems, die sogenannten T-Zellen, nicht in Gang. Ohne Vitamin D wären die T-Zellen „blind“ gegenüber Angreifern. Carsten Geisler, der Leiter des dänischen Forscherteams erklärt seine Entdeckung folgendermaßen:

„… Wenn eine T-Zelle auf einen Krankheitserreger trifft, kommt es sofort zu einer chemischen Reaktion. Sie fährt eine Art Antenne, einen Vitamin-D-Rezeptor, aus, der nach dem Vitamin sucht… Wenn die Zelle nicht genug Vitamin D im Blut findet, wird sie nicht aktiv und die Abwehr der Krankheitserreger misslingt… Es ist ein wissenschaftlicher Durchbruch…“

Link: Die dänische Studie erschien im Fachmagazin Nature Immunology (Englisch).

So viel Vitamin D brauchen Sie täglich

Die DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) empfiehlt für Erwachsene bis 65 Jahre eine tägliche Dosis von 5 g (200 IE) aus Nahrung, Zusätzen und Sonnenbestrahlung. Jenseits der 65 werden 10 g (400 IE) empfohlen. Wissenschaftler sind jedoch der Ansicht, dass die heute empfohlenen Werte zu niedrig sein könnten. Es handelt sich dabei um Mindestwerte, die für die Vermeidung schwerer Knochenkrankheiten nötig sind.

Tanken Sie deshalb jetzt im Freien auf! Allerdings in einem der Gesundheit zuträglichen Maß!

Genießen Sie die letzten Sonnentage und bleiben Sie gesund!

Ihre

Manuela Möckel

 

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Gundermann – Wirkung und Anwendung einer alten Heilpflanze

Gundermann – Wirkung und Anwendung einer alten Heilpflanze

Der Name Gundermann oder auch Gundelrebe rührt von der Heilkraft dieses Krautes bei Eiter, da dieser früher oft “Gund” genannt wurde. Von Sebastian Kneipp ist der Ausruf überliefert: „Gundermann, Heil aller Welt.“ Das Öl der Heilpflanze wird seit Jahrhunderten als natürliches Mittel gegen Abszesse, Entzündungen und zur Anregung des Stoffwechsels eingesetzt.

Gundermann: Der Allrounder unter den Heilpflanzen

Von Mai bis Juni blühen die violetten Blüten des Gundermanns an Wald- und Feldrändern in ganz Deutschland. Die weitverbreitete Heilpflanze wächst ähnlich ausgedehnt wie der Efeu und kriecht über den Boden und rankt an Zäunen. Seine Triebe werden bis zu einem Meter lang. Er eignet sich im Garten als hübscher Bodendecker.

Als Heilmittel kennt man den Gundermann schon seit dem 12. Jahrhundert. Seine heilende Wirkung wurde unter anderem von dem Mediziner Leonhart Fuchs und von Hildegard von Bingen beschrieben. Fuchs riet, den Gundermann gegen Hüft- und Leberleiden einzusetzen. Von Bingen glaubte an die Wirkung der Heilpflanze gegen Kopf- und Ohrenschmerzen.

Heutzutage wird der Gundermann häufig gegen Abszesse, Tumore, Augenprobleme und zur Anregung des Stoffwechsels eingesetzt.

Wirkung und Anwendung

  • regt Nieren und die Blase an
  • chronischer Husten
  • chronischer Schnupfen
  • entzündungshemmend
  • schlecht heilende Wunden
  • schleimlösend
  • stoffwechselfördernd
  • Durchfall
  • Magenkatarrh
  • erleichtert das Abhusten
  • appetitsteigernd
  • Hautkrankheiten

Doch der Gundermann kann nicht nur heilen, er ist ebenso ein leckeres Würzkraut, welches vielfältig in der Küche verwendet werden kann. Bei allen Anwendungen werden die Blätter, Triebe und wenn vorhanden die Blüten genutzt.

Gundermann - Heilpflanze

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Äußerliche Anwendungen

Äußerlich können Sie die entzündungshemmende Wirkung für sich nutzen, indem Sie das Öl, Kompressen oder Salben bei schlecht heilenden Wunden oder Abszessen auftragen.

Nasentropfen bei Heuschnupfen

Sie brauchen dazu: ¼ Liter Wasser, etwas Meersalz, ½ TL getrockneten Gundermann und 1 TL getrockneten Salbei. Kochen Sie das Wasser mitsamt dem Salz auf, geben Sie dann Salbei und Gundermann dazu, dann 8 Minuten stehen lassen und absieben.

Badezusatz

Bei schlecht heilenden, eitrigen Wunden oder Geschwüren kann auch ein Badezusatz mithelfen. Dazu werden für ein Vollbad 5 Handvoll Kraut und 5 Liter Wasser und aufgekocht. Das hilft gegen Müdigkeit, Erschöpfung und Kraftlosigkeit.

Wunderblättchenöl

Eine Besonderheit ist das sogenannte Wunderblättchenöl. Es wird zum Einreiben schlecht heilender Wunden verwendet.

Für das Wunderblättchenöl benötigt man zwei Hände voll frisches Gundermannkraut, diese gibt man in ein Schraubglas und stampft es wie Sauerkraut zusammen. Sind die Blättchen eng zusammengepresst, stellen Sie das verschlossene Glas für einige Tage an einen warmen und sonnigen Ort. Am Boden des Glases bildet sich eine Flüssigkeit, diese wird abgeseiht und in einer dunklen Flasche kühl verwahrt. Das Öl wird im Hochsommer, am besten um Sonnenwende, hergestellt.
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Innere Anwendungen

Für die innere Verwendung wird ein Tee gekocht, eine Tinktur bereitet, Saft gepresst oder das Kraut in Milch gekocht. Gundermann enthält viele ätherische Öle, daher wurde früher das Kraut in Milch gekocht. (Rezept weiter unten)

Tee

Für den Tee werden 2 Esslöffel des Krautes mit 500 ml kochendem Wasser übergossen und 10 Minuten zugedeckt ziehen gelassen. Bei Erkältungserscheinungen, Blasen- und Nierenproblemen und Verschleimung der Lunge 2 Tassen am Tag trinken. Außerdem ist der Tee appetitanregend und kann Schmerzen lindern.

Ein Gundelrebentee, zu gleichen Teilen mit SchafgarbeHuflattich und Ehrenpreis, galt als exzellenter Brusttee.

Als Mundspülung hilft er bei Zahnschmerzen und eitrigen Zahnfleischentzündungen.

Der Tee kann auch zu Waschungen oder Auflagen für Wunden genutzt werden.

Saft

Mit einer Kräuterpresse kann aus der Gundelrebe ein Kräutersaft gepresst werden. Bei Beschwerden dreimal täglich einen Esslöffel (Kinder einmal täglich einen Esslöffel) einnehmen.

Wer keine Kräuterpresse besitzt, kann das Kraut auch mit etwas Wasser im Smoothiemixer zerkleinern und gegebenenfalls noch durch ein Tuch seihen.

Tinktur

Die Tinktur kann aus dem Saft der Gundelrebe oder aus den fein geschnittenem Kraut hergestellt werden. Der Saft wird zur gleichen Menge mit hochprozentigem Alkohol (45%i) vermischt oder das geschnittene Kraut mit dem Alkohol übergossen, so dass alles bedeckt ist.

Für 3 Wochen ziehen lassen, dann abseihen und in eine dunkle Tropfflasche füllen. Davon nimmt man bei Bedarf 3 x 30 Tropfen, Kinder die Hälfte.

Gundermannmilch

Die Öle werden durch den Fettgehalt der Milch gebunden und verfliegen nicht so leicht. Für die Zubereitung eignet sich vor allem fette Milch. 2 Esslöffel des frischen Krautes mit 500 ml Milch aufkochen und 15 Minuten ziehen lassen, abseihen und warm trinken. Die mit den fettlöslichen Heilstoffen zubereitete Milch eignet sich auch als Kräftigungsmittel und hilft bei Grippe und Erkältungen.
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Erkennung und Sammeltipps

Gundermann - Wie erkenne ich ihn?
Prof. Dr. Otto Wilhelm Thomé Flora (www.biolib.de) [Public domain, via Wikimedia Commons]

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Der Gundermann wächst in Bodennähe und kriecht die Erde entlang. Man findet ihn in lichten Wäldern, auf feuchten Wiesen und an Mauern. Er versteckt sich gern und manchmal musst man etwas nach ihm suchen. Oft ist er auch im Beet zwischen Erdbeeren zu sehen.

  • Der Stengel ist vierkantig, was aber erst zu sehen ist, wenn er etwas fester wird.
  • Zur Blütezeit von April bis Juni stellt sich der Stengel auf.
  • Die Blätter stehen gegenständig mit einem kurzen Stiel am Stengel.
  • Sie sind rundlich und gewellt oder gekerbt und etwa 0,5-3 cm groß.
  • Die blauvioletten Blüten sind sehr klein und lippenförmig.
  • Sie wachsen direkt am Stengel bei den Blättern.
  • Beim Pflücken kann man das typische Gundermannaroma riechen.

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Gesundheitliche Grüße

Ihre

Manuela Möckel

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Tipps gegen das Frieren im Winter

Tipps gegen das Frieren im Winter

Bei diesen Temperaturen wünschen wir uns oft sehnlichst den Sommer mit seinem warmen Wetter zurück. Denn kaum geht man jetzt vor die Tür, fängt man an zu frieren. Doch das muss nicht sein! Mit ein paar Tipps und Tricks können Sie auch im Winter dafür sorgen, dass Ihnen wohlig warm ist. Ich habe die besten Tipps gegen Frieren im Winter für Sie zusammengetragen.

Richtig anziehen

Frieren hat natürlich auch etwas mit der Kleidung zu tun. Hier hat sich schon seit Omas-Zeiten das Zwiebelprinzip bewährt: Ziehen Sie sich also nicht nur einen dicken Wollpullover an, sondern ziehen Sie besser mehrere Schichten übereinander. Ideal ist, wenn Sie mehrere dünne Schichten tragen – beispielsweise ein Unterhemd, ein T-Shirt und einen mittelwarmen Pullover. Zwischen den einzelnen Schichten kann sich dann eine isolierende Schicht bilden, die dafür sorgt, dass wir nicht frieren. Zudem bietet das Zwiebelprinzip auch den Vorteil, dass wir uns den Tag über besser an verschiedene Temperaturen anpassen können.

Wenn Sie geschwitzt haben, ziehen Sie die nassen Sachen sofort aus, denn der trocknende Schweiß führt zu einer starken Abkühlung des Körpers. Unsere Räume sind in der Heizperiode meistens sehr gut warm – Sie brauchen also meistens keinen Pullover.

Ingwer schenkt Wärme von Innen

Ingwer gegen das FrierenWenn Sie im Winter schnell frieren, können feurige Gewürze Ihnen wieder einheizen. Besonders gut ist Ingwer geeignet. Machen Sie sich bei einer Kälteattacke einfach eine Tasse heißes Ingwerwasser. Die im Ingwer enthaltenen ätherischen Öle und Scharfstoffe sorgen dafür, dass Ihnen von innen wieder wohlig warm wird. Und weil Ingwer kein Teein enthält, kann man ihn morgens, mittags, abends und nachts trinken. Einfach ein kleines Stück Knolle schälen, in dünne Scheiben schneiden und mit heißem Wasser übergießen. Etwa 5 Minuten ziehen lassen.

Neben Ingwer heizen uns auch Gewürze wie Chili, Cayennepfeffer und Zimt von Innen ein. Probieren Sie es doch einmal mit einem heißen Gewürztrunk: Lassen Sie dafür 100 ml Wasser und 250 ml Milch mit einem Stück Ingwerwurzel aufkochen. Fügen Sie anschließend jeweils ¼ Teelöffel Kardamom, Kurkuma, Pfeffer und Zimt hinzu.

Rosmarin ist ebenfalls ein natürlicher Wärmebooster: Einfach frische Rosmarinblätter mit heißem Wasser übergießen und zehn Minuten ziehen lassen.

Alkohol wärmt nur vermeintlich. Alkohol erzeugt zwar zunächst ein wärmendes Gefühl. Doch er erweitert die Blutgefäße und entzieht dem Körper dadurch Wärme. Ein Glühwein ist daher nicht das geeignete Mittel gegen Kälte auf dem Weihnachtsmarkt.

Bewegung heizt auf

Warten Sie bei eisigen Temperaturen auf einen Bus, dann stehen Sie nicht regungslos da. Bewegen Sie sich! Das regt die Durchblutung an und wärmt. Wippen Sie beispielsweise mit den Füßen auf und ab oder gehen Sie vom einen Ende der Haltestelle zum anderen – egal was die anderen denken. Bibbern Sie im Büro, dann sollten Sie nicht den ganzen Tag am Platz sitzen. Steigen Sie stattdessen öfter die Treppen herauf und machen Sie mittags einen flotten Spaziergang an der frischen Luft. Danach ist es Ihnen wieder warm.

„Sich regen bringt Segen“ – das gilt besonders für Dauer-Frierer. So rät Peter Walschburger, Professor für Biopsychologie an der Freien Universität Berlin, zu täglicher Bewegung. Sprich: Fahrrad fahren statt das Auto zu benutzen, Treppensteigen statt den Aufzug zu nehmen – und mittags nach dem Essen in der Kantine eine kleine Runde an der frischen Luft drehen.

Daunendecke gegen frostige Nächte

Es gibt nur eine Garantie für ein kuschelig-warmes Bett: eine Daunendecke. Daunen sind das Untergefieder von Wassergeflügel wie Gänsen und Enten. Sie sehen aus wie Schneeflocken, sind dreidimensional und können aufgrund ihrer feinsten Verästelungen viel Luft speichern und wirken dadurch stark wärmeisolierend. Tipp: Die besten Daunen stammen von den Eiderenten auf Island und Grönland.

Entspannen in der Wanne

Ein warmes Vollbad hilft im Winter nicht nur gegen die Kälte, sondern bietet auch jede Menge Entspannung. Durch wärmende Badezusätze wie Rosen- oder Thymianöl können Sie den Wohlfühleffekt noch weiter verstärken. Achten Sie allerdings darauf, dass das Badewasser nicht wärmer als 38 Grad ist. Baden Sie auch nicht zu lange, ansonsten kann der Kreislauf zu stark belastet werden. Nach dem Baden ziehen Sie sich am besten dick an und ruhen sich für mindestens eine halbe Stunde aus.

Wärmflasche und Fußbad testen

Wenn Sie so richtig durchgefroren sind, kann Ihnen eine warme Wärmflasche helfen, sich wieder etwas einzuheizen. Füllen Sie die Wärmflasche allerdings nie mit kochendem Wasser, da es ansonsten zu Verbrennungen kommen kann. Alternativ zur Wärmflasche können Sie auch ein Kirschkernkissen kurz im Ofen erwärmen. Ist Ihnen abends kalt, können Sie die Wärmflasche auch ruhig mit ins Bett nehmen. Am besten legen Sie die Wärmflasche dann auf Ihre Füße, denn Schlafforscher haben herausgefunden, dass kalte Füße den Schlaf behindern.

Ein warmes Fußbad ist im Winter vor allem bei kalten Füßen empfehlenswert. Besonders wohltuend ist ein ansteigendes Fußbad. Beginnen Sie bei 35 Grad und erwärmen Sie das Wasser nach und nach bis auf 42 Grad. Insgesamt sollte das Fußbad etwa 15 Minuten dauern.

Suppe löffeln

Wer innerlich durchgefroren ist und hungrig dazu, dem hilft am schnellsten eine heiße Hühnersuppe. Die hat sich auch als Hausmittel bei Erkältungen bewährt. Das beste Rezept dazu:

Massageöl für wohlige Wärme

Rosmarin oder wie er übersetzt heißt der „Tau des Meeres“ als Massageöl verbessert die Durchblutung der Haut und sorgt für wohltuende Wärme. Höchstens 25 Tropfen des reinen ätherischen Öls mit etwa 50 ml eines kalt gepressten Basisöls wie z. B. Mandel-, Traubenkern- oder Olivenöl mischen. Ein bisschen davon in den Händen anwärmen und den Körper mit sanftem Druck massieren. Abgesehen von Rosmarinöl haben auch Arnika- und Ingweröl einen wärmenden Effekt.

Finger weg von kühlenden Lebensmitteln

In der Traditionellen Chinesischen Medizin wird zwischen wärmenden und kühlenden Lebensmitteln unterschieden. Im Winter sollten Sie bevorzugt zu wärmenden Lebensmitteln greifen, da diese von innen wärmen sollen.  Dazu zählen unter anderem Suppen und Eintöpfe, aber auch Lebensmittel wie rotes Fleisch oder Gemüse wie Lauch und Kürbis. Kühlende Lebensmittel sollten Sie dagegen eher meiden, wenn Ihnen häufig kalt ist. Also Hände weg von Zitrusfrüchten, aber auch von Milchprodukten wie Joghurt und Quark sowie von Blattsalaten.

Weitere bewährte Hausmittel gegen das Frieren:

  • Wärmen Sie frischgepressten Orangensaft auf und geben Sie einen Schuss Zitronensaft dazu. Das Ganze heiß trinken.
  • Eine Tasse Rosmarintee gegen das Frieren: 1 TL Rosmarinblätter mit 1 Tasse kochendem Wasser übergießen, 10 Minuten ziehen lassen. Zweimal am Tag trinken, vertreibt das Frieren.
  • Besonders schnell friert man an den Zehen und den Fingerspitzen. Rollen Sie die Zehen in den Schuhen ein. Drehen Sie die Arme wie Windmühlenflügel mit aller Kraft. Das lässt das Blut in die Fingerspitzen schießen – und das wärmt.
  • Zucker- und kohlenhydrathaltige Nahrung führt dem Körper schnelle Energie zu – die wärmt.
  • Wenn Sie wirklich sehr gefroren haben und unterkühlt sind, dann nur langsam aufwärmen, sonst kommt es zu einem Kälteschock.
  • Wenn sich auf der Haut bereits weiße Flecken zeigen auf keinen Fall mit Schnee abrubbeln. Ganz langsam erwärmen, sonst kommt es zu Hautschäden.
  • Würzen Sie Ihr Essen mit Paprika, roten Pfefferschoten, Chilis. Das darin enthaltene Capsaicin heizt den Körper von innen.
  • Bürstenmassagen sind ein wirksames Mittel gegen kalte Hände und Füße. Sie erhöhen die Durchblutung und regen den Stoffwechsel an.

Gesundheitliche Grüße

Ihre

Manuela Möckel

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