Hausmittel gegen Gelenkschmerzen

Hausmittel gegen Gelenkschmerzen

Auf Anfrage einiger Leser möchte ich heute einige Hausmittel gegen Gelenkschmerzen vorstellen. Es gibt verschiedene Ursachen für Gelenkschmerzen. Mediziner kennen bis zu 400 Ursachen für diese Beschwerden. Sie sind sehr schmerzhaft und schränken uns in unserer Beweglichkeit ein. Alle Gelenke können davon betroffen sein.

Die Schmerzen können durch Verletzungen oder Überanstrengung, durch Rheuma oder Gicht, Arthritis oder Arthrose verursacht werden. Was Sie möglicherweise noch nicht wissen, dass Gelenkschmerzen auch die Folge einer falschen Ernährung sein können. Denn durch eine falsche Ernährung können unsere Gelenke übersäuern.

Häufig sind Gelenkschmerzen auch mit einem grippalen Infekt verbunden. Die Viren tragen dann dafür Sorge, dass wir uns einfach nicht wohl fühlen und unter Kopf- und Gelenkschmerzen und Fieber leiden. In den ersten Tagen können Sie jedoch einige Hausmittel ausprobieren, die Ihnen Linderung verschaffen und sich auch vorbeugend gegen Gelenkschmerzen bewährt haben.

Gelenkschmerzen – die besten Hausmittel 

  • Legen Sie ein Tuch mit Eis auf das schmerzende Gelenk. Bitte kein Eis auf die bloße Haut legen.
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  • Reiben Sie die betroffenen Gelenke mit Arnikasalbe oder mit Ringelblumensalbe ein. Sie können dafür aber auch Propolis-Salbe oder Kampfersalbe benutzen.
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  • Sind die Gelenke entzündet, reiben Sie diese mehrmals am Tag mit Kümmelöl oder Arganöl ein – und den Gelenken geht es schnell wieder gut.
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  • Auch Wirsing hat sich bewährt. Nehmen Sie frische Wirsingkohlblätter, rollen Sie dazu mit einem Nudelholz so lange über die Blätter, bis der Saft ausgetreten ist. Dann legen Sie das Blatt um die betroffenen Gelenke und decken es mit einer Frischhaltefolie ab. Lassen Sie das ruhig ein paar Stunden – am besten über Nacht – einwirken.
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  • Lassen Sie 6 TL Oregano über Nacht in 100 ml Olivenöl ziehen. Damit reiben Sie die schmerzenden Gelenke zweimal täglich ein.
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  • Vermischen Sie 3 EL geriebene Beinwellwurzel mit etwas Wasser bis ein Brei entsteht. Streichen Sie diesen Brei nun in ein Tuch und legen Sie dieses auf das schmerzende Gelenk.
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  • Bewegen Sie die betroffenen Gelenke. Das ist sehr wichtig, damit sich neue Gelenkschmiere bilden kann. Belasten Sie das Gelenk aber nicht. Es reicht schon aus, wenn Sie es nur leicht bewegen.
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  • Machen Sie eine kalte Quarkauflage: Quark gut fingerdick auf ein Tuch streichen und mit einem weiteren Tuch abdecken – Kompresse auf das Gelenk legen – drauf lassen, bis der Quark bröckelig wird. Mehrmals täglich.
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  • Geriebener Muskat ist gut, um den Schmerz zu stillen. Da Muskat aber auf der Haut nicht hält, sollten Sie diesen einfach mit etwas Creme auf die schmerzende Stelle auftragen und gut einmassieren.
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  • Verrühren Sie 3 EL Heilerde mit Wasser zu einem zähen Brei. Den Brei etwa einen halben Zentimeter dick auf das Gelenk auftragen, mit einem Tuch bedecken und die Heilerde so lange wirken lassen, bis sie bröselig wird.
  • Reiben Sie die schmerzenden Gelenke mit einer Rosmarintinktur ein. Diese können Sie selber herstellen, indem Sie 10 g getrockneten Rosmarin in 200 ml hochprozentigen Alkohol für drei Wochen einlegen. Abseihen und in eine dunkle Flasche füllen. Mit dieser Tinktur können Sie Ihre Gelenke dann einreiben.
  • Erfahrungsgemäß helfen auch Senfkompressen bei Gelenkschmerzen. Vermischen Sie dafür etwa 4 EL Senfmehl mit etwas Wasser, dass ein Brei entsteht. Diesen Brei müssen Sie in ein Tuch streichen und auf das Gelenk legen. Beginnen Sie zuerst mit drei Minuten und steigern Sie die Zeit dann auf zehn Minuten. Bitte beachten Sie aber, dass Sie diese Kompressen nicht länger als fünf Tage anwenden dürfen.
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  • Kochen Sie 100 g Beinwellwurzel mit 1 Liter Wasser etwa 10 Minuten und dann verwenden Sie diesen Aufguss noch warm als Umschlag.
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  • Stellen Sie Ihre Ernährung auf basisch um: Kartoffeln, Obst, Gemüse, Vollkornprodukte, Sojaprodukte, Fisch und meiden Sie Schweinefleisch – soweit das möglich ist.
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  • Gehen Sie zweimal in der Woche zum Aqua-Jogging gegen Schmerzen in den Hüft-, Knie und Fußgelenken.
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  • 15 Tropfen Cajeputöl und 15 Tropfen Lavendelöl in 50 ml Sesamöl mischen und damit die Gelenke einreiben.
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  • Machen Sie eine Kur mit Weidenrindenextrakt.
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  • Verrühren Sie 2 – 4 EL geriebene Beinwellwurzel mit etwas heißem Wasser zu einem Brei. Streichen Sie diesen Brei auf ein Tuch und legen Sie dieses auf die betroffene Stelle. Alle 2 – 4 Stunden erneuern.
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  • Zermahlen Sie den Kümmel und verrühren Sie diesen mit etwas Essig zu einem Brei. Geben Sie vielleicht noch Wachholderbeeren und etwas Honig dazu. Tragen Sie den Brei auf ein Tuch und legen Sie den Umschlag auf die schmerzende Stelle. Wirkt durchblutungsfördernd und wärmend.
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  • Reiben Sie die betroffenen Gelenke mit Rosmarinöl ein. Rosmarin wirkt durchblutungsfördernd.
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  • Legen Sie ein Heublumensäckchen auf die schmerzenden Gelenke. Das wirkt entspannend, und kann den Schmerz lindern.
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Wenn die Schmerzen länger als drei Tage anhalten, dann sollten Sie doch lieber einen Arzt aufsuchen. Dieser untersucht dann Ihr Blut und Ihre Gelenke, ob eine ernsthafte Erkrankung vorliegt. Es ist sehr wichtig, dass Sie auch bei starken und andauernden Schmerzen zum Arzt gehen, da sich Ihre Gelenke auch versteifen können.

Bitte denken Sie immer daran, dass es sich bei den hier geschilderten Praktiken zur Schmerzlinderung um Hausmittel handelt – die können wirken – müssen aber nicht.

Bitte bleiben Sie gesund und gehen Sie liebevoll mit sich um.

Ihre

Manuela Möckel

 

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Fettleibigkeit – Der Kampf gegen Fett wird großer Zukunftsmarkt

Fettleibigkeit – Der Kampf gegen Fett wird großer Zukunftsmarkt

Fettleibigkeit in Deutschland – jeder 5. ist übergewichtig

Eine neue Epidemie ist schon seit längerem auf dem Vormarsch: die Fettleibigkeit. Der Anteil der Übergewichtigen an der Weltbevölkerung hat sich in den letzten 20 Jahren verdoppelt – und dieser Anteil wird weiter ansteigen.

Hier in Deutschland ist schon jeder Fünfte übergewichtig, in den USA sind es sogar 34 Prozent der gesamten Bevölkerung. Im Jahr 2030 wird die Hälfte unserer Kinder an Fettleibigkeit leiden, so ist Vermutung von Wolf-Dietrich Brettschneider, einem Sportwissenschaftler in Paderborn. Daraus ergeben sich zwei Folgerungen:

  1. Die durch Fettleibigkeit verbundenen Krankheitsbilder verursachen Einbrüche in der Lebensqualität. +
  2. Der Kampf gegen die Fettleibigkeit wird in Zukunft Unternehmen und Märkte verändern.

Zunächst einmal: Durch Bewegungsmangel, Überernährung und hektischen Lebensstil verschärfen sich bestimmte Krankheitsbilder – so zum Beispiel die Diabetes, Nierenkrankheiten, Arthritis oder auch der Bluthochdruck. Zugegeben, sie haben zwar keinen direkten Einfluss auf die Lebenserwartung – aber was sich ändert, ist der Anteil der gesunden Jahre am Leben. So wird beispielsweise ein Kind, welches 2001 auf die Welt gekommen ist, 81 Jahre alt, aber im Gegensatz nur 69 gesunde Jahre erleben. Sofern es ein Mädchen ist; bei Jungen dieses Geburtsjahres wird die Lebenserwartung bei 76 Jahren liegen – davon allerdings nur 67 gesunde Jahre. Kinder, speziell in der Stadt, verbringen ihre Freizeit bewegungsarm mit PC-Spielen oder vorm Fernseher.

Die Prognose: Die Lücke zwischen Lebensjahren gesamt und gesunden Jahren wird weiter wachsen. Infolgedessen wird der Kampf gegen die Fettleibigkeit zu einem Zukunftsthema. Die ersten Ansätze lassen sich bereits erkennen, wie folgenschwer diese Entwicklung ist:
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Werbewirtschaft

Regierungen werden gegen TV-Werbung für Getränke und Nahrungsmittel vorgehen, die zu viel Fett, Zucker oder Salz enthalten.
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Gesundheitssektor, Krankenversicherung

Den Bürgern wird per öffentlicher Krankenversicherung eine gesündere Lebensweise verordnet – der Besuch beim Health Trainer wird zur Pflicht, zumindest für Menschen die an Fettleibigkeit leiden.
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Verbände und die Ernährungsindustrie

Auch diese werden auf den Kampf gegen die Fettleibigkeit verpflichtet – so haben betroffene Organisationen, etwa der Fleisch-Verband CMA, auf Anregung des zuständigen Ministeriums die Plattform Ernährung und Bewegung gegründet.
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Die Unternehmen

Viele Unternehmen werden selbst vorpreschen, um sich aus der Schusslinie zu bringen. Kraft Foods etwa (Hersteller von Fertigmahlzeiten und Schokoriegeln) hat die Initiative Healthy Living gestartet, die Kindern an Schulen eine gesündere Lebensweise beibringen soll. Nestle arbeitet in ähnlicher Richtung.

Der Gesundheitsmarkt bekommt einen zweiten Treiber. Nicht nur das Bedürfnis nach Wellness (Wohlgefühl), sondern auch die Bekämpfung der Fettleibigkeit wird in den nächsten Jahrzehnten die Nachfrage nach Gesundheitsdiensten weiter wachsen lassen.

Quelle: VNR – Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG

Um effektiv etwas gegen zu viel Gewicht zu unternehmen, empfiehlt Naturprodukteberatung24:

Glucomannan

Bleiben Sie gesund, bis demnächst.

Ihre

Manuela Möckel

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Vitamine und Mineralstoffe für ein gesundes Leben

Vitamine und Mineralstoffe für ein gesundes Leben

Fit und leistungsfähig durch Vitalstoffe

Heute nun möchte ich das Thema Vitalstoffe aufgreifen. Da dies ein sehr interessantes und breitgefächertes Thema ist, werde ich das in mehrere Artikel aufteilen. Dass wir Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente brauchen, wissen die meisten von uns schon aus dem Kindesalter.

Warum und wozu diese Vitalstoffe aber so enorm wichtig für uns sind und was sie alles bewirken, wissen die Wenigsten von uns. Damit Sie Ihre Gesundheit auf die beste und natürlichste Art schützen können, erfahren Sie in diesem Artikel viel Wissenswertes rund um das Thema Vitalstoffe. Fangen wir mit den Vitaminen an:

Gesund sein und bleiben ist für viele von uns ein Wunsch, dem wir hinterherlaufen, über viele, viele Jahre; um dann am Ende frustriert festzustellen, dass wir uns so sehr bemüht haben und irgendwie trotzdem nur ein ungenügendes Ergebnis erlangt haben.

Vitamine

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Vitamine
– in diesem Namen steckt das lateinische Wort “Vita” – es bedeutet „Leben“. Sie sind für unser Leben unersetzbar „essentiell“. Unser Körper ist im Gegensatz zu den Tieren nicht in der Lage alle Vitamine selbstständig herzustellen, er ist auf die Zufuhr durch die Nahrung angewiesen – und das immer und immer wieder, jeden einzelnen Tag. Wir können sie nicht „auf Vorrat“ essen. Sie sind wichtige Nährstoffe, die mit der Nahrung zugeführt werden müssen, weil der Körper sie nicht selbst herstellen kann. Das einzige Vitamin, das von Körper hergestellt wird, ist das Vitamin D. Es wird durch die Sonneneinstrahlung in der Haut gebildet. Aber auch Vitamin D muss zusätzlich noch mit der Nahrung aufgenommen werden, um den notwendigen Bedarf für unseren Körper zu decken. Und das Vitamin K, welches von Bakterien im Darm gebildet wird. Deshalb ist zum Beispiel ein gesunder Darm äußerst wichtig.

Obwohl Vitamine keine Energie liefern, sind sie für unseren Stoffwechsel außerordentlich wichtig. Bei einer ausgewogenen Vitaminbilanz fühlen wir uns topfit und leistungsfähig. Ein Mangel, oder anders gesagt, eine Unterversorgung an Vitaminen kann krank machen. Wir fühlen uns müde, abgespannt und unglücklich, da nahezu alle Körperprozesse durch Vitamine beeinflusst werden.

Wer viel Geld hat, ist reich. Wer keine Krankheit hat, ist glücklich.

Chinesisches Sprichwort

Vitamine sind die „Zündstoffe“ im Körper, vergleichbar mit dem Startschlüssel beim Auto

Ohne sie können wir die Nährstoffe nicht verwenden. Vitamine stehen auch in enger Beziehung zu den Mineralstoffen und Spurenelementen. In industriell wenig bearbeiteten Lebensmitteln ( wie Milch, Vollkornmehl, Obst und Gemüse ) sind alle Vitalstoffe enthalten, die unser Körper zur Verwertung der Nahrungsmittel benötigt.

Vitaminmangel

Die meisten Vitamine haben Namen. Der Einfachheit halber werden sie aber häufig mit Buchstaben bezeichnet. Dabei werden die 13 Vitamine in zwei Gruppen eingeteilt, in die wasserlöslichen und die fettlöslichen Vitamine. Sie sind in fast allen Lebensmitteln enthalten, besonders in Obst und Gemüse, Fleisch und Getreideprodukten. Der Körper benötigt diese für seinen Stoffwechsel und für Reparatur- und Aufbauvorgänge. Vitamine sind beteiligt am Knochenaufbau, sie erhalten die Sehkraft, sie stimulieren Wachstumsprozesse der Zellen und sorgen dafür, dass zellschädigende Substanzen unschädlich gemacht werden. Daneben spielen sie eine wichtige Rolle im Gehirnstoffwechsel. Von besonderer Bedeutung für die geistige Leistungsfähigkeit sind dabei die Vitamine der B-Gruppe.

Daher ist eine abwechslungsreiche und vernünftige Ernährung der wichtigste Schritt, um den Körper gut mit Vitaminen zu versorgen.

Das soll es für heute gewesen sein, im nächsten Artikel geht es dann um die genauere Betrachtung der einzelnen Vitamine.

Bleiben Sie gesund!

Ihre

Manuela Möckel

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Zivilisationskrankheiten – Gesunde Ernährung ist der Schlüssel

Zivilisationskrankheiten – Gesunde Ernährung ist der Schlüssel

Zivilisationskrankheiten weiten sich immer mehr aus

Laut WHO sind bei 60 % aller Todesfälle in der ganzen Welt Zivilisationskrankheiten der Grund. Ganz oben auf der Liste stehen Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Bluthochdruck, Herzinfarkt, Arteriosklerose, Schlaganfall und auch Stoffwechselerkrankungen wie Zuckerkrankheit oder Gicht sind häufig verbreitet.

Aber auch Allergien, Krebs, Übergewicht und die damit verbundenen Erkrankungen des Bewegungsapparates gehören zu den Zivilisationskrankheiten. Diese zerstören unsere Lebensqualität und können unsere Lebenserwartung verkürzen. Zahlreiche Zivilisationskrankheiten und Gesundheitsstörungen lassen sich im Wesentlichen auf Ernährungsfehler zurückführen: Vorbeugen, ist in jedem Alter sinnvoll.

Übergewicht ist zum großen Teil an der Entstehung von Zivilisationskrankheiten beteiligt. In Deutschland sind immerhin ca. 37 Millionen Erwachsene und sogar rund 2 Millionen Kinder und Jugendliche übergewichtig oder adipös. Heutzutage leidet ein Viertel der Erwachsenen an Herz-Kreislauf-Erkrankungen einschließlich Bluthochdruck. Es gibt rund 7 Millionen Diabetikerinnen und Diabetiker (9 von 10 Betroffenen Diabetes Typ 2). Jede fünfte Frau und jeder siebte Mann leidet an chronischen Rückenschmerzen.
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Wie entsteht Übergewicht?

Übergewicht ist die Folge einer zu hohen Energiezufuhr und eines zu niedrigen Energieverbrauchs. Unsere falsche Ernährung  ist eine wichtige Ursache von Zivilisationskrankheiten. Fertiggerichte, Fastfood, Tiefkühlpizza, Kartoffelchips. Limonade und Cola stehen bei den meisten viel zu häufig auf dem Speiseplan. Häufig ist die Ernährung zu reich an Salz und gesättigten Fettsäuren. Besonders ungesund sind Süßigkeiten und Knabbereien, weil diese eine ungeheure Anzahl Kalorien haben. Was ist die Folge? Riesige Energiemengen werden gegessen, ohne dass ein Sättigungsgefühl entsteht und die nicht verbrauchte Energie wird dann als Fettreserve im Körper „gespeichert“. Es gab dazu einen höchst interessanten Hörbeitrag „Moderne Ernährung und Zivilisationskrankheiten“ vom Münchner Ernährungsmediziner Prof. Dr. med. Hans Hauner im Deutschlandradio.

Übergewicht Risiko Zivilisationskrankheiten

Es ist nun mal Realität, damit unser Essen, wenn es durch die Lebensmittelindustrie „veredelt“ wurde, häufig kein „Lebens“-Mittel mehr ist und dass unser Essen durch zu langes Kochen und Warmhalten oder auch durch das Erwärmen in der Mikrowelle das Beste verloren hat. Es werden viel zu oft Fertigprodukte auf den Tisch gebracht, und der Rat „5x pro Tag Obst und Gemüse“ überfordert uns praktisch. Zu einem Stück Obst oder Gemüse anstatt zum Schokoriegel zu greifen, ist gar nicht so schwer. Vielen Menschen ist gar nicht (mehr) bewusst, wie schmackhaft ein Apfel, eine Birne oder eine Tomate sein kann. Wer dann noch ab und zu auf das Schweinefleisch zugunsten von Fisch oder Geflügel verzichtet, ist schon auf einem guten Weg.

Der Weg zur Gesundheit führt durch die Küche – nicht durch die Apotheke.

Sebastian Kneipp

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Was ist genau ist eigentlich „gesunde Ernährung“?

In unserem reichhaltigen Lebensmittel-Angebot fällt die Orientierung einem wirklich nicht leicht. Und die vielen, vielen Ernährungsempfehlungen in den Medien können manchmal schon sehr verwirrend auf einen wirken – und dann stellt man sich oft die Frage; wie soll man sie im Alltag anwenden? Aber ganz ehrlich, so kompliziert ist es nämlich gar nicht. Man muss ja nicht alle Einzelheiten im Kopf haben, sondern sich einfach nur an einige wesentliche Regeln halten.

Mit einer Ernährungsumstellung können wir ganz gezielt den Zivilisationskrankheiten vorbeugen:

Es gibt ein paar einfache Regeln, denen wir bei unserer Ernährung Beachtung schenken sollten, um Stoffwechselerkrankungen oder Krebs vorzubeugen. Wenn man sich daran hält, haben wir schon ganz viel für unsere Gesundheit gemacht:

  1. Essen Sie fünfmal am Tag Obst und Gemüse
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  2. weniger Fett, weniger Zucker und weniger Salz
  3. Verzehren Sie reichlich Getreideprodukte, möglichst aus Vollkorn, Kartoffeln, Nudeln oder Reis
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  4. Milch und Milchprodukte liefern die tägliche Menge Calcium
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  5. Ein- bis zweimal pro Woche sollte Fisch auf den Tisch
  6. Verzehren Sie Fleisch und Fett in Maßen
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  7. Trinken Sie mindestens 1,5 Liter kalorienarme oder kalorienfreie Getränke am Tag
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  8. Genießen Sie die Lebensmittelvielfalt und essen Sie abwechslungsreich und bunt
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Wenn wir einsehen und erkennen, dass unsere Ernährungsgewohnheiten der Grund sind, haben wir die Chance, unsere Ernährung von einem Tag zum anderen zu verändern. Eine bedarfsgerechte Versorgung mit Nährstoffen und reichlich Bewegung sind die Voraussetzung für Gesundheit und Leistungsfähigkeit in jedem Alter.

Quellen: www.tk.dewww.diabetesstiftung.dewww.diabetes-news.de,  www.daserste.dewww.gbe-bund.dewww.euro.who.int

Bleiben Sie gesund!
Ihre

Manuela Möckel

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Diabetes Typ 2 – wie man den vorbeugen kann

Diabetes Typ 2 – wie man den vorbeugen kann

Etwa sechs Millionen Menschen in Deutschland leben mit Diabetes. Früher bezeichnete man den Diabetes Typ 2 auch als „Altersdiabetes“, aber inzwischen sind Personen aller Generationen davon betroffen, auch Kinder und Jugendliche. Experten des Deutschen Diabetes-Zentrums (DDZ) gehen davon aus, dass die Anzahl der Erkrankungen weiter ansteigen wird.

Als Ursachen werden Veranlagung, Übergewicht, Bewegungsmangel, erhöhte Cholesterinwerte und Bluthochdruck genannt. Es gibt zwar eine vererbte Veranlagung für einen Diabetes Typ 2. Allerdings liegt es auch an jedem von uns selbst, ob sich diese Krankheit entwickelt. Denn viele Risikofaktoren lassen sich durch einen gesunden Lebensstil ausschalten.
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Viele Menschen haben Diabetes, ohne dass sie es wissen

Denn Diabetes Typ 2 tut nicht weh und kann sich so über viele Jahre hinweg still und leise entwickeln. Ein Typ-2-Diabetes zeigt lange Zeit keine Beschwerden, das ist die Erklärung, weswegen er oft viele Jahre unentdeckt bleibt. Ob man ein erhöhtes Diabetes-Risiko hat, kann man mit dem Online-Fragebogen vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung prüfen. Das Deutsche Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (DIfE) hat diesen Fragebogen entwickelt, der das Risiko angibt, innerhalb der nächsten 5 Jahre an einem Typ 2 Diabetes zu erkranken. Der Test ist online abrufbar.

Alle die ein erhöhtes Diabestes-Risiko haben, können den Ausbruch durch eine Veränderung ihrer Lebensgewohnheiten verzögern – oder bestenfalls sogar ganz verhindern. Das belegen zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen z.B. aus den USA und aus Finnland. Diese Untersuchungen zeigen, dass einfach umsetzbare Maßnahmen unseren Stoffwechsel günstig beeinflussen – und das Risiko an Diabetes Typ 2 zu erkranken um mehr als die Hälfte verringern.

Schon mit kleinen Veränderungen an unserem Lebensstil könnten wir das Risiko senken, an Diabetes Typ 2 zu erkranken.
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Buchempfehlung:

Buchempfehlung bei Diabetes Typ 2: Die 50 besten Blutzucker-Killer

Farbenfroh gestaltet überzeugt das Buch von Sven-David Müller durch seinen gelungenen Aufbau, das übersichtliche Layout, anschauliche Tabellen, Fotos und die immer wieder eingestreuten „Killer-Tipps“. Man wird von einer erstaunlichen Informationsfülle überrascht, die weit über das Erwartete hinausgeht: Beispielsweise erfährt man die empfohlene Menge bestimmter Vitamine, wird über versteckte und sichtbare Fette in der Nahrung aufgeklärt und findet Hinweise zur Berechnung des BMI. Spannend zu lesen, dabei immer gut verständlich und auf den Punkt gebracht.

Die wichtigsten Punkte für die Vorbeugung:

  • Überflüssige Pfunde abbauen ist eine der wirksamsten Strategien, einem Diabetes Typ 2 vorzubeugen. Finnische Studien belegen, dass Menschen die mindestens 5% ihres Gewichtes abspecken, ihr Diabetes-Risiko um 70% senken.
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  • Gesund essen – gesunde Mischkost mit wenig Kalorien, viel Obst und Gemüse, wenig Zucker, ballaststoffreiche Ernährung, viel Trinken
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  • Bereits mäßige sportliche Aktivität hat positive Auswirkung auf den Stoffwechsel.  5 mal 30 Minuten in der Woche genügen. Bestens geeignet sind Ausdauersport und gezieltes Muskelaufbautraining.
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  • Regelmäßige medizinische Kontrollen helfen, frühe Alarmsignale wie leicht erhöhte Blutzuckerwerte oder einen erhöhten Blutdruck zu erkennen.
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In einer großen Studie wurde nachgewiesen, dass ballaststoffreiche Ernährung auch den Blutzuckerwert günstig beeinflusst. Hinzu kommt, dass Ballaststoffe auch die Blutfettwerte verbessern und, weil sie länger satt machen und auch beim Abnehmen helfen. Nichtsdestotrotz sollten eine Gewichtsreduktion bei Übergewicht angestrebt und generell mehr Bewegung in den Alltag integriert werden. Denn auch das senkt – neben einer vernünftigen Ernährung – natürlich den Blutzucker.

Für heute verbleibe ich mit vielen gesundheitlichen Grüßen

Ihre

Manuela Möckel

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Bildquelle Beitragsbild: Dr. Gumpert.de

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Hinweis

Die Inhalte auf dieser Seite dienen rein informativen Zwecken und können die persönliche Beratung, Diagnostik und Betreuung durch einen Facharzt oder Heilpraktiker in keinem Fall ersetzen. Auch wenn sie gründlich recherchiert wurden, können und dürfen sie in keinem Fall die Grundlage für eine Selbstdiagnose und Selbstmedikation sein.

Über mich

Hallo, schön dass Sie mich gefunden haben. Mein Name ist Manuela Möckel, ich bin Jahrgang 1970, Mutter von 4 tollen Kindern und ich lebe mit meiner Familie im schönen Beeskow, das liegt in der Nähe von Frankfurt/Oder in Brandenburg. Vor langer Zeit hatte ich wirklich erhebliche Probleme mit meiner Gesundheit und war auf der Suche nach Alternativen! Ich wollte weg von stark wirkenden Arzneimitteln und selbst aktiv etwas für meine Gesundheit tun. Das Thema Gesundheit und was auch immer damit zu tun hat, hat mich schon immer brennend interessiert. Darüber möchte ich erzählen und Ihnen berichten.

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