Wundervolle Wickel – ein altes Hausmittel

Wundervolle Wickel – ein altes Hausmittel

Heute nun werden wir uns mit Wickeln beschäftigen. Wickel und Umschläge gehören zu den traditionell eingesetzten Hausmitteln und klassischen Naturheilverfahren. Sie haben sich aufgrund ihrer sanften Wirkung seit vielen Jahrhunderten in der Anwendung bewährt. Sie können sehr vielseitig eingesetzt werden und können praktisch gegen alle Erkältungsbeschwerden von Halsschmerzen bis Husten helfen.

So eignen sich Wickel und Umschläge zum Beispiel zur Behandlung von:

  • Entzündungen
  • Verletzungen
  • Schwellungen
  • Schmerzen
  • Insektenstichen
  • Erkältungskrankheiten
  • Verdauungsbeschwerden

Alle Wickel bestehen aus mindesten 2 Tüchern, häufig auch aus 3. Das allerwichtigste Tuch ist das „Innentuch“, es ist auch das kleinste Tuch und sollte aus Leinen, Baumwolle oder auch aus Verbandsmull bestehen. Es trägt die Wirksubstanz. Einmal zusammengefaltet sollte es so groß wie die zu kurierende Fläche auf dem Körper damit es faltenfrei aufliegen kann.

Ein sogenanntes „Zwischentuch“ ist nicht unbedingt notwendig, es schützt allerdings das äußere Tuch. Es sollte auch aus Baumwolle sein und immer etwas größer als das Innentuch.

Den Schluss bildet das sogenannte „Außentuch“. Bei warmen Wickeln besteht es aus Wolle und bei kühlen aus Seide oder aus Baumwolle. Dieses Außentuch dient dazu, dass die Temperatur des Wickels für eine Weile gehalten wird und nichts nach außen dringt.

Benutzt man nur Innen- und Außentuch, dann sollte das Außentuch ungefähr 3 cm breiter als das Innentuch sein. Wickel sollten niemals mit Folie bedeckt werden, denn ein gut angelegter Wickel tropft nicht.

Wickel

Wadenwickel

Wadenwickel sind ein klassisches Hausmittel bei Venenentzündungen oder Fieber. Das Innentuch des Wickels wird in handwarmes bis leitungskaltes Wasser getaucht, ausgewrungen und faltenfrei um die Unterschenkel gelegt. Darüber kommt ein trockenes Zwischentuch, das die überschüssige Flüssigkeit aufsaugt. Das Außentuch wird ebenfalls um die Beine gewickelt. Es soll die Temperatur des Wickels erhalten und verhindern, dass Nässe nach außen gelangt. Die Wickel sollten zwar straff sitzen, die Beine aber nicht abschnüren.

Das Wasser sorgt für eine Kühlung der gewickelten Schenkel. Dadurch kommt es zum einen zu einem Wärmeverlust und zum anderen zu einer Aktivierung des vegetativen Nervensystems. Die Blutgefäße verengen sich. Wie lange der Wickel anliegen muss, hängt vom Behandlungsziel ab. Wenn mithilfe der Wickel Fieber gesenkt werden soll, müssen die Wickel abgenommen werden, wenn sie Hauttemperatur haben. So lässt sich die Körpertemperatur häufig um ein halbes bis ein Grad senken. Doch Vorsicht: Wenn das Fieber weiter steigt oder die Betroffenen frösteln, sollten keine Wadenwickel angelegt, aber ein Arzt konsultiert werden.

Halswickel

Im Allgemeinen gibt es 2 Varianten, welche man je nach Beschwerdebild anwendet.

  1. Wickel, die Wärme entziehen: wirken abschwellend und entzündungsabbauend
  2. Wickel, die Wärme erzeugen: wirken durchwärmend und durchblutungsfördernd

Man geht am besten immer nach, je nachdem was man als angenehm empfindet. Aber VORSICHT: Wenn der Schmerz stärker wird, dann den Wickel sofort abnehmen!

Wämeentziehende Halswickel kann man folgendermaßen machen:

  • 1/2 bis 1 Esslöffel Meersalz auf 1/4 l Wasser
  • 1 Teil Essig, 2 Teile Wasser (bei Kindern ist oft der Geruch störend)
  • Saft 1/2 ungespritzten Zitrone auf 1/4 l Wasser

Dass „Innentuch“ darf nur den vorderen Teil des Halses bedecken. Das Tuch wird der Länge nach gefaltet, dann in die kühle Flüssigkeit eingetaucht, leicht ausgedrückt und danach aufgelegt. Der Wickel bleibt mindestens 20 min und 45 min drauf. Wenn der Wickel warm geworden ist, nimmt man ihn ab. Im Anschluss den Hals noch einmal 1 Std. mit einem Schal warm halten.

Für wärmeerzeugende Halswickel nimmt man die gleichen Zutaten, jedoch wird das „Innentuch“ diesmal richtig gut ausgewrungen. Dieser Wickel bleibt nun bis zu 90 min drauf. Nachher sorgt man noch 1 Stunde lang für Wärme, am besten mit einem Schal.

Mein absoluter Favorit ist der Quarkwickel. Er funktioniert prima bei Halsschmerz und Heiserkeit und man kann noch zusätzlich fein gehacktem Salbei dazugeben. Für diesen Wickel nimmt man Magerquark, trägt ihn auf die Mitte des Innentuches, dann über Wasserdampf leicht erwärmen. Ich lege den Wickel immer auf einen Kochtopfdeckel, der verkehrt herum auf dem Wassertopf liegt.

Aber auch hier VORSICHT: Nicht zu warm! Wie gewohnt wickeln. Der Quarkwickel kann bis zu 2 Stunden drauf bleiben. Wichtig ist, die Haut unter dem Wickel darf nicht kalt werden.

Zwiebelkissen bei Ohrenschmerzen

Auflagen mit Zwiebeln gehören zu den bekanntesten und wirkungsvollsten Hausmitteln – nicht nur bei Ohrenschmerzen. Die Zwiebel enthält chemische Verbindungen, die eine antibakterielle und schleimlösende Wirkung aufweisen – diese werden allerdings erst nach Verletzung der Zellen frei (Kleinschneiden!) und verstärkt durch Erwärmung.

Für einen einfachen Zwiebelumschlag werden die Zwiebeln fein gehackt und in einem Stück Stoff verteilt, das zu einem Päckchen gefaltet wird. Dieses Päckchen wird anschließend über Wasserdampf erwärmt, auf bzw. hinter dem Ohr aufgelegt und mit einem weiteren Umschlag oder einer Mütze befestigt. Der Zwiebelumschlag sollte etwa eine Stunde einwirken und kann bis zu dreimal am Tag angewendet werden. Eine Wärmflasche oder Rotlicht kann den Effekt noch verstärken.

Senfumschlag zur Durchblutungsförderung

Der Weiße Senf wurde bereits von den alten Griechen und Römern als Arzneipflanze genutzt. Aufgrund seiner durchblutungsfördernden, bakterienhemmenden und hautreizenden Wirkung wird der Senf auch heute noch in der Naturheilkunde geschätzt. Für einen Senfumschlag werden vier Esslöffel Senfmehl mit lauwarmem Wasser zu einem Brei angerührt. Dieser wird dann in ein Leinentuch gestrichen und aufgelegt. Dabei sollte der Brei keinen direkten Hautkontakt haben.

Die Senfkompresse wird zunächst nur für wenige Minuten angewendet, in den folgenden Tagen kann die Dauer auf bis zu 15 Minuten gesteigert werden. Da der Senfwickel die Haut reizt, sollte er maximal an fünf aufeinanderfolgenden Tagen eingesetzt werden. Für Kinder ist die Senfkompresse nicht geeignet. Zu den Anwendungsgebieten gehören neben verschleißbedingten Gelenkerkrankungen auch Erkältungskrankheiten und Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises.

Leinsamenkompresse oder Meerrettich-Wickel bei Sinusitis

Feuchtwarme Wickel und Auflagen tun bei Nasennebenhöhlenentzündungen besonders gut. Wer es deftig und kräftig mag, kann sich einen Meerrettich-Wickel herstellen, indem er ein Stück Meerrettich reibt, gut in ein Tuch verpackt und dieses für bis zu 10 Minuten in den Nacken legt.

Wer es sanfter will, macht sich eine Leinsamen-Kompresse: Aus 50 g Leinsamen mit 100 ml Wasser einen Brei kochen, diesen auf ein Tuch aufstreichen, zu einem Päckchen zusammenlegen und auf die Stirn bzw. Wange auflegen, bis die Auflage abgekühlt ist.

Allen die es nötig haben viel Erfolg und gute Besserung!

Mit den besten Grüßen

Manuela Möckel

 

 

 

Erkältung – Die besten natürlichen Antibiotika

Erkältung – Die besten natürlichen Antibiotika

Im Herbst, wenn die Tage wieder kürzer werden und die Natur sich auf den kommenden Winter einstellt, braucht auch unsere Gesundheit besonders viel Zuwendung. Spätestens jetzt wird uns allen klar, dass die Sommerwärme auch in diesem Jahr wieder von den kühlen Herbststürmen davon gefegt wird. Herbstzeit ist daher auch Erkältungszeit.

Pünktlich zum Herbstanfang schnieft und hustet Deutschland in Bussen, Bahnen, auf Spielplätzen und im Büro. Etwa jeder Zweite leidet ein- oder zweimal pro Saison unter einer Erkältung. Jeden Zwölften trifft es sogar drei- bis viermal. Da hilft nur eins: Sich fit für den „Viren-Dschungel“ machen. Für die nächsten Tage sagen die Wetterfrösche 14 Grad vorher, am Wochenende sollen es sogar nur noch um die zehn Grad werden – begleitet von fiesem Regen. Genau die richtige Ausgangslage für eine ordentliche Erkältung mit all ihren unangenehmen Begleiterscheinungen und Einschränkungen.

Aber was genau steckt eigentlich dahinter?

Die Erreger, die uns mit unschöner Regelmäßigkeit Husten, Schnupfen und Heiserkeit bescheren, gehören zu den Viren und zwar im Frühling, Sommer und Herbst in der Regel zur Gruppe der Rhinoviren, im Spätherbst und Winter dagegen meist zu den RS- (=Respiratory Syncytial) oder den Influenza-Viren. Letztere sind die Erreger der „echten Grippe“. Diese winzigen Eindringlinge brauchen für ihre Vermehrung lebende Zellen, oft sogar einen ganz bestimmten Zelltyp, in denen sie nach dem Eindringen ihre DNA oder RNA – also ihre Erbinformation – freisetzen können. Sie übernehmen dann die Kontrolle über einen Teil des Stoffwechsels der befallenen Zelle und bringen diese so dazu, neue Viruspartikel herzustellen. Die so entstehenden neuen Viren attackieren Nachbarzellen und so breitet sich die Infektion weiter aus.

Glücklicherweise verfügt der menschliche Körper über eine Reihe Abwehrmechanismen. Die Übertragung der Viren erfolgt als so genannte Tröpfcheninfektion.

Die beim Niesen und Husten versprühten erregerhaltigen Schleimtröpfchen werden von Gesunden eingeatmet. Rhino- und RS-Viren können außerdem über infizierten Schleim an den Fingern „weitergereicht“ werden. Besonders gefährdet für eine Ansteckung sind übermüdete oder psychisch erschöpfte Personen, außerdem Menschen, die an einer Allergie im Nasen-Rachenraum leiden (Heuschnupfen, Asthma) sowie Frauen in der Mitte zwischen zwei Perioden.

Was ist der Unterschied zu einer Grippe?

Lesen Sie dazu einen interessanten Artikel auf www.gesundheitsinformation.de vom Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG), einer unabhängigen, privaten und gemeinnützigen Einrichtung, die auf Initiative des Gesetzgebers gegründet wurde, um die Wirksamkeit medizinischer Behandlungen zu bewerten.

Mit den Symptomen sind die Meisten von uns nur allzu gut vertraut

Ein bis drei Tage nach der Ansteckung verspürt man ein unangenehmes Kribbeln in Nase und Rachen. Anschließend fängt die Nasenschleimhaut an, Unmengen wässrig-klaren Schleims zu produzieren und man beginnt zu niesen. Meist ist die Körpertemperatur nur gering oder gar nicht erhöht und man fühlt sich zwar beeinträchtigt, aber nicht schwer krank. Das Nasensekret wird mit der Zeit dickflüssiger, grünlich-gelb und die Menge nimmt ab. Zu diesem Zeitpunkt kommt dann oft ein unangenehmer Husten dazu. Nach 4-10 Tagen verschwinden die Symptome meist wieder, der Husten hält allerdings oft noch länger an.

Bei geschwächtem Immunsystem kommt es häufig zu Sekundärinfektionen mit Bakterien.

Deutliches Indiz dafür ist die Farbe des abgesonderten Schleims. Ist dieser gelb bzw. grünlich, kann es sich um Bakterien handeln. In diesen Fällen ist es ratsam, einen Arzt aufzusuchen. Bakterien lassen sich in der Regel gut mit Antibiotika behandeln.

Antibiotika sind Substanzen, die die Vermehrung von Bakterien behindern (bakteriostatische Wirkung) oder Bakterien abtöten (bakterizide Wirkung). Antibiotika helfen normalerweise nicht gegen Erkältungen und sollten wegen möglicher Nebenwirkungen nur bei Komplikationen eingesetzt werden. Wer glaubt, sie seien eine Errungenschaft der Wissenschaft, der irrt. Antibiotika gibt es seit jeher auch in der Natur. Sie sind eine der Geheimwaffen im Überlebenskampf der Natur selbst, denn es handelt es sich um Stoffe, mit denen sich Pflanzen selbst wirkungsvoll gegen schädliche Keime verteidigen. Es wird geschätzt, dass es bis zu 100.000 verschiedene natürliche Antibiotika gibt.

Liste von natürlichen Antibiotika

Einige der bekanntesten natürlichen Antibiotika möchte ich Ihnen nachfolgend vorstellen:

Natürliches Antibiotikum - Knoblauch

Knoblauch

Knoblauch ist wohl das bekannteste natürliches Antibiotikum. Er ist nicht nur in der Lage Bakterien im Körper zu bekämpfen, sondern er setzt auch Viren und Pilzen zu. Wichtigster Inhaltsstoff ist die Aminosäure Alliin. Das zunächst geruchlose Alliin wird beim Zerkleinern durch ein Enzym in Allicin umgewandelt, das dann den typischen Geruch verursacht. Allicin tötet sowohl Bakterien und Viren als auch Pilze und Hefezellen ab.

Oregano

Auch Oregano ist in seiner antibakteriellen Wirkung vergleichbar mit verschiedenen Antibiotika. Amerikanische Forscher aus Georgetown zeigten in ihren Studien, dass bereits geringe Mengen des Kräuter-Öls das Wachstum verschiedener Bakterienarten im Reagenzglas ebenso stark unterdrücken wie gängige Antibiotika.

Bereits 3000 vor Christi beschrieben die Babylonier Oregano als Heilmittel für Lungen- und Infektionskrankheiten. Sie setzten Oregano aber auch gegen Asthma und Bronchitis ein. Forscher an der Georgetown University in Washington, D.C. haben die Wirksamkeit des Oregano-Öls gegen Pilzbefall dokumentiert. In der Studie kamen die Forscher zu dem Schluss, das Oregano das Gewebe vollständig von Pilzen reinigt, besonders von Candida albicans.

Weitere Forschungen ergaben, dass das Oregano-Öl den Staphylococcus, einschließlich der medikamentenresistenten Typen, zerstört. Eine 1996 im Medical Science Research veröffentlichte Studie kam zu dem Ergebnis, dass Oregano-Öl auch Viren zerstört. So wurden Viren der Gattung Ribonukleinsäure (RNS) und Desoxyribonukleinsäure (DNS) – einschließlich der Arten, die Gürtelrose, Windpocken und Herpes genitalis verursachen – vernichtet, als sie dem Oregano ausgesetzt wurden.

Olivenblattextrakt

Olivenblattextrakt enthält Phenole, besonders Oleuropein, die starke antimikrobielle, antioxidative und antientzündliche Aktivität zeigten. In der Forschung wird vermutet, dass Inhaltsstoffe des Olivenblattes eine Wechselwirkung mit Proteinen von Virenpartikeln eingehen und damit die Infektionskraft und Vermehrung von Viren verhindern, von denen man weiß, dass sie Erkältungen, Grippe und andere Infektionen der unteren Atemwege verursachen.

Astragalus

Jeder Chinese kennt die Heilpflanze Astragalus. Sie wird in China sowohl als konzentriertes als auch als Kombinationspräparat gegen Erkältungen und Grippe verkauft. Astragalus ist reich an Polysacchariden, Flavonoiden, vielfältigen Spurenelementen, Mineralien und Aminosäuren, von denen alle zu seinen Immunsystem unterstützenden Eigenschaften beitragen.

Natürliches Antibiotikum - Granatapfel

Granatapfel

Studien des israelischen Wissenschaftlers Prof. Ephraim P. Lansky belegen: Mit den Inhaltsstoffen des Granatapfels wird eine umfassende Schutzfunktion vor Erkältungsviren und Bakterien gewährleistet. Selbst gegen starke Grippeviren wirken sie wie ein Schutzwall. Die Kombination aus Vitaminen, Mineralien, Spurenelementen und sekundären Pflanzenstoffen kann das körpereigene Schutzsystem auf natürliche Weise unterstützen und stärken.

Salbei

Der Name Salbei kommt vom lateinischen „Salvia“ und weist auf seine Verwendung hin, da er übersetzt soviel wie „heilen“ bedeutet. Besonders bekannt ist dessen antibakterielle Wirkung, weshalb er vielfach als Hausmittel gegen Nasennebenhöhlenentzündungen und bei Halsschmerzen angewendet wird. Salbei ist ein ausgezeichnetes Mittel gegen Erkältung.

Ingwer

Ingwer enthält eine Fülle von sekundären Pflanzenstoffen, darunter besonders viele ätherische Öle, die Bakterien und Viren zerstören können. Eine Gruppe, die Gingerole, haben eine ähnliche Struktur wie das Schmerzmittel Acetylsalicylsäure (z. B. in Aspirin). Auf ihnen beruht die schmerzstillende und fiebersenkende Wirkung des Ingwers.

Cranberry

Cranberry enthält viel Vitamin C, Pektine, Mineral- und Gerbstoffe sowie Fruchtsäuren. Die Beeren haben eine fiebersenkende Wirkung und werden gerne zur Unterstützung bei der Behandlung von Erkältungskrankheiten verwendet. Cranberrys enthalten Pflanzenstoffe, die sich wie ein Schutzfilm über die Schleimhaut legen. Bakterien finden dadurch weniger Andockstellen und müssen aufgeben.

Heidelbeeren

Heidelbeere

Hildegard von Bingen war die Erste, die im Mittelalter die gesundheitsfördernde Wirkung der Heidelbeere in ihren natur- und heilkundlichen Schriften beschrieb. Sie hob ihre Heilkraft im Besonderen gegen Husten und Schwindsucht hervor.
Der Hauptwirkstoff der Heidelbeere ist das Anthocyan, auch Myrtilin genannt. Der blaue Farbstoff wirkt wie ein natürliches Antibiotikum. Außerdem hält es die Blutgefäße elastisch und unterstützt die Blutbildung. Die in den Heidelbeeren enthaltenen Carotine stärken die Immunkraft. Das Vitamin C schützt zudem vor Erkältungen.

Collodiales Silber

Collodiales Silber wirkt als Katalysator und blockiert ein Enzym, das alle Einzeller wie Bakterien, Pilze und Viren für ihren Stoffwechsel benötigen. Es erstickt sozusagen die gesundheitsschädlichen Organismen. Ein Absterben krankheitserregender Mikroorganismen, die gegen Antibiotika bereits immun waren, ist nach der Verabreichung von colloidalem Silber beobachtet worden. Viren und Pilze werden abgetötet und können nicht mehr mutieren, während Hautzellen-Enzyme und freundliche Bakterien nicht geschädigt werden und das Immunsystem nicht geschwächt wird.

Grapefruitkern-Extrakt

Zu Recht wird Grapefruitkern-Extrakt als pflanzliches Antibiotikum bezeichnet, denn die antibakteriellen und antifungalen Eigenschaften des Grapefruitkern-Extrakts sind durch Studien belegt. Eine im „Journal of Orthomolecular Medicine“ veröffentlichte Studie an 749 Bakterienstämmen und 93 Pilzstämmen zur Wirksamkeit von Grapefruitkern-Extrakt hat diese an 249 Staphylococcus aureus, 86 Coli sp, 77 Enterobacter sp., 22 Klebsiella sp, 18 Proteus sp., 22 Schimmelpilzstämmen und 71 Hefepilzstämmen nachgewiesen. (Ionescu, G./Kiel. R./Wichmann-Kunz, F./Williams, Ch./Bäml, L./Levine, S.: „Oral Citrus Seed Extract in Atopc Scema: In vitro and in vivo studies on Intestinal Microflora“, Journal of Orthomolecular Medicine, Vol 5, No,3 USA, 1990)

Reishi

Reishi hat antibakterielle, antivirale und antimykotische Eigenschaften. In der Naturheilkunde werden dem Vitalpilz schleimlösende, hustenstillende und regenerierende Wirkungen auf die Bronchialschleimhaut zugeschrieben.

Wie kann man sich vor Erkältungen schützen?

Um einer Ansteckung mit Erkältungsviren vorzubeugen, sollte man regelmäßig die Hände waschen und benutzte Taschentücher beseitigen. Soweit möglich empfiehlt es sich Menschenansammlungen zu meiden.

Die Empfänglichkeit des Körpers gegenüber den Krankheitserregern kann man vermindern, indem man Zugluft und trockene Heizungsluft vermeidet (regelmäßig lüften, gegebenenfalls nasse Handtücher verteilen). Die Abwehrkräfte werden durch regelmäßige körperliche Bewegung gestärkt, durch ausreichend Schlaf und eine gesunde Ernährung.

Eine den Gesamtbedarf abdeckende Aufnahme von Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen ist durch die normale Ernährung nicht immer möglich. Daher ist eine Nahrungsergänzung mit Multivitaminen und Mineralstoffen meist sinnvoll, zumal das frische Obst und Gemüse durch Lagerung, Lichteinwirkung und Zubereitung (kochen) schnell wichtige Vitamine verliert. Darüber hinaus gibt es Studien, die die Wirksamkeit von Multivitaminpräparaten zur Vorbeugung von Erkältungskrankheiten bestätigen.

Hier kommt insbesondere dem Vitamin C eine hervorragende Bedeutung zu. Eine neue Studie konnte zeigen, dass insbesondere Vitamin C als Ester C in einer Dosierung von 500 mg/Tag den gesamten Winter über eingenommen dazu führte, dass die Teilnehmer signifikant weniger häufig erkältet waren als die Mitglieder der Kontrollgruppe, die ein Placebo (= Scheinpräparat) einnahmen. Außerdem waren die Symptome bei der Vitamin C-Gruppe weniger ausgeprägt und schneller überstanden.

Ähnliche Erfolge konnten bei einer Studie beobachtet werden, in der die Versuchspersonen 3 Monate lang ein Knoblauch-Präparat einnahmen. In der Knoblauchgruppe traten Erkältungen nur knapp halb so häufig auf wie in der Placebogruppe. Diejenigen, die trotz Knoblauch eine Erkältung bekamen, erholten sich schneller und hatten ein deutlich vermindertes Risiko sich erneut zu erkälten.

Hausgemachter Sirup ist vielfach stärker als Antibiotika

Dieser Sirup enthält 4 Zutaten, die Sie auf jeden Fall zu Hause haben:

  • ½ Tasse Bio-Honig,
  • 6-7 Knoblauchzehen,
  • ¼ Tasse Apfelessig
  • ein halbes Glas Wasser

Knoblauch zerdrücken, in ein Glas geben und die restlichen Zutaten hinzufügen. Vermischen Sie alles gründlich. Verschließen Sie das Glas und stellen Sie es über Nacht in den Kühlschrank. Am nächsten Tag gießen Sie den Sirup durch ein Sieb oder ein Stück Gaze. Lagern Sie ihn an einem kühlen und dunklen Ort.

Dosierung:

Wenn Sie Ihr Immunsystem stärken wollen, dann trinken Sie täglich 5-7 Tropfen. Wenn Sie ein ernstes Gesundheitsproblem, wie einen anhaltenden Husten haben, sollten Sie alle zwei Stunden einen Esslöffel des Sirups zu sich nehmen.

Herzliche Grüße und bleiben Sie gesund

Ihre

Manuela Möckel

 

Die Zitrone – ein ausgezeichnetes Hausmittel

Die Zitrone – ein ausgezeichnetes Hausmittel

Die Zitrone ist eine wundervolle, universelle und gesundheitsfördernde Frucht, die in keinem Haushalt fehlen sollte. Man kann sie als Allzweckmittel bezeichnen, da sie tatsächlich für fast alles nützlich ist. Im Kampf gegen Alltagsbeschwerden sind teure Medikamente nicht immer vonnöten. Die sauren Früchte sind bereits ein wirksames Hausmittel. Wie allgemein bekannt ist, enthält die Zitrone viel Vitamin C, das wichtig für die Stärkung unseres Immunsystems sowie zur Vorbeugung verschiedener Krankheiten ist. Aus verschiedenen Studien ging auch hervor, dass mit Vitamin C der Kreislauf stabilisiert und die Gefäßfunktionen verbessert werden können.

Wichtiger Tipp: Zitronensaft hilft bei so einigen Wehwehchen, sollte aber immer mit Wasser verdünnt werden.

Gründe, weshalb Zitrone so gesund ist

Ich empfehle Ihnen immer (natürlich am besten biologische) Zitronen im Hause zu haben, es gibt viele Möglichkeiten, sie zu verarbeiten oder anzuwenden. Hier einige Tipps:

Hilft bei Halsschmerzen: Sie stärkt die Schleimhaut, desinfiziert und wirkt antibakteriell. Wer an Halsschmerzen leidet, sollte ebenfalls mal ein Glas warmes Wasser mit Zitronensaft ausprobieren, denn der Zitronensaft bekämpft Viren und Entzündungen und hilft so bei der Heilung. Mit ein wenig Honig wird die Wirkung noch verstärkt. Für das Getränk den Saft einer halben Zitrone mit warmen Wasser übergießen. Das Wasser sollte nicht kochen, da Vitamin C sehr hitzeempfindlich ist. Auch der Honig sollte nicht in zu heißes Wasser gemischt werden. Sie können auch mehrmals am Tag mit Zitronenwasser gurgeln.

Schutz in der Erkältungszeit: 100 g Zitronenfleisch enthalten circa 50 Milligramm Vitamin C – damit ist unser Tagesbedarf schon fast zur Hälfte gedeckt. Vitamin C stärkt unser Immunsystem und ist besonders in der Erkältungszeit präventiv empfehlenswert. Aber auch während des Infektes hilft uns eine heiße Zitrone, wieder auf die Beine zu kommen.

heisse Zitrone in der Erkältungszeit

Natürliches Desinfektionsmittel: Auch als natürliches Desinfektionsmittel leistet die Zitrone gute Dienste. Außerdem fördert sie die Wundheilung (insbesondere bei Schürfwunden).

Blutreinigung: Zitrone eignet sich hervorragend als Reiniger für das Kreislaufsystem. Zuckerüberschüsse, chemische Konservierungsstoffe und Geschmacksverstärker werden beseitigt. Trinken Sie täglich Zitronenwasser, um das Blut und den Organismus zu reinigen. Es wirkt außerdem sehr erfrischend.

Schnittwunden und Insektenstiche: Kleinere Wunden und Insektenstiche sofort mit etwas Zitronensaft beträufeln. Wirkt 1. blutstillend, 2. desinfizierend und 3. beschleunigt die Wundheilung. Am besten Sie legen eine Kompresse mit Zitronenwasser auf, das brennt weniger.

Gegen müde Füße: Bei müden oder geschwollenen Füßen kann man eine einfach halbierte Zitrone nehmen und reibt damit die gesamten Füße ein. Dies kann auch bei Schweißbildung und muffigem Geruch helfen.

Blutdruckstabilisierung: Zitrone ist reich an Kalium. Nehmen Sie täglich 2 Gläser Zitronensaft mit etwas Wasser zu sich. Das wirkt vorbeugend gegen Schwindel und Übelkeit.

Müdigkeit und Antriebsschwäche: Sauer macht tatsächlich lustig. Ein paar Tropfen ätherisches Zitronenöl in ein Duftschälchen mit Wasser geben – das hebt die Laune, steigert die Leistungsfähigkeit und das Konzentrationsvermögen.

Zitrone als Hausmittel

Kopfschmerzen: Bei leichten Kopfschmerzattacken Kaffee oder Espresso mit etwas Zitronensaft trinken. Zitrone unterstützt die körpereigene Schmerzhemmung, während das Koffein die Blutgefäße im Gehirn erweitert.

Gegen Durchfall: Die entzündungshemmende Wirkung der Zitrone kann man sich auch bei Magenschmerzen, Durchfall und Erbrechen zu Nutze machen. Dafür mischen Sie den Saft einer halben Zitrone mit lauwarmen Wasser. Dies hat gleich mehrere Vorteile: wirkt entzündungshemmend und bekämpft Viren. Falls Sie sich also einen Virus eingefangen haben, hilft der Zitronensaft dabei, Giftstoffe schneller wieder auszuscheiden.

Parodontose: Wenn das Zahnfleisch langsam, aber sicher zurückgeht, sollte man öfter mal in ein Stück Zitrone beißen. Das stärkt das Zahnfleisch und verhindert Entzündungen (Gingivitis), die zu Zahnverlust führen können. Positiver Nebeneffekt: Zitronensäure hellt Verfärbungen der Zähne auf. Die Zitronensäure kann den Zahnschmelz angreifen, deshalb im Anschluss an die Mundspülung mit einem einfachen Glas Wasser nachspülen, um die Reste des Gemischs aus dem Mundraum zu entfernen.

Entgiften und Entsäuern: Jeden Morgen ein warmes Glas Wasser mit Zitrone direkt nach dem Aufstehen bringt die Verdauung in Schwung, füllt die Wasservorräte nach der Nacht wieder auf und spült gleichzeitig alle angesammelten Giftstoffe hinaus. Hinzu kommt, dass die Zitrone stark basisch wirkt und somit einen positiven Einfluss auf unseren Säure-Basen-Haushalt hat. Dieser ist bei unserer heutigen Ernährung leider häufig im Ungleichgewicht und unser Körper hat mit vielen Säuren zu kämpfen. Basenbildende Lebensmittel, wie die Zitrone, helfen ihm dabei wieder das richtige Gleichgewicht herzustellen.

Gelenke und Knochen: Was nur Wenige wissen: Zitronensäure fördert die Kalziumaufnahme des Körpers. Wichtig zur Vorbeugung gegen Knochenschwund und für diejenigen, die keine Milchprodukte mögen oder vertragen. Zudem hat eine US-Studie gezeigt: Reichlich Zitrusfrüchte können das Fortschreiten von Arthrose lindern.

Verdauungsprobleme: Ein Glas Wasser oder Kräutertee mit dem Saft einer Zitrone (bei empfindlichem Magen nur eine halbe Zitrone) hilft gegen Sodbrennen, Aufstoßen und Magendrücken. Ein Widerspruch? Keineswegs: Zitronensaft neutralisiert die Säuren im Körper, Enzyme helfen bei der Fettverdauung.

Diät-Tipp: Morgens auf nüchternen Magen ein Glas heißes Wasser mit etwas Zitronensaft trinken – das bringt den Stoffwechsel in Schwung.

Zitrone als natürliche Kosmetik ohne Chemie

Als Haarkur: Zitronensaft kann gegen unangenehmes Jucken der Kopfhaut helfen. Einfach zwei Esslöffel in die Kopfhaut massieren. Auch als Lösung mit warmem Wasser kann man den Saft anwenden. Einmal täglich diese Kur durchführen und das Jucken und auch störende Schuppen können verschwinden.

Für das Gesicht: Der Saft einer Zitrone kann dabei helfen, unschöne Stellen wie Schuppen, unreine Haut oder Altersflecken loszuwerden. Dafür verteilen Sie den Zitronensaft mit einem Wattepad vorsichtig und gleichmäßig im Gesicht. Kurz einwirken lassen und dann mit lauwarmem Wasser abspülen. Am besten bauen Sie sich diese Prozedur in die tägliche Gesichtspflege mit ein.

Gegen Mundgeruch: Zitronensaft als Mundspülung hilft gegen lästigen Mundgeruch. Der Saft zerstört Bakterien, die für den Geruch verantwortlich sind. Einfach ein paar Spritzer Zitrone in ein halbes Glas lauwarmes Wasser träufeln und ordentlich gurgeln. Auch hier gilt: Die Zitronensäure kann den Zahnschmelz angreifen, deshalb im Anschluss an die Mundspülung mit einem einfachen Glas Wasser nachspülen, um die Reste des Gemischs aus dem Mundraum zu entfernen.

Zur Nagelreinigung: Wenn Sie gefärbte Fingernägel haben (vom Rauchen) oder nach dem Nagellackentfernen noch Flecken haben, können Sie auch Zitrone anwenden. Sie ist nämlich ein prima Nagelreiniger. Vermengen Sie etwas Wasser mit dem Saft einer halben Zitrone und tauchen Sie Ihre Hände für 5 Min. ein.

Gegen Hautflecken: Wie bei den Fingernägeln, kann Zitrone auch wirkungsvoll gegen Hautflecken sein. Tragen Sie etwas Zitronensaft auf die betroffene Stelle auf und lassen Sie es 15 Min. einwirken. Waschen Sie danach die Haut ab.

Anti-Aging-Mittel fürs Gesicht: Mit Wasser vermischt kann gegen die Bildung und Erscheinung der sogenannten freien Radikalen vorgebeugt werden, die für die vorzeitige Hautalterung verantwortlich sind. Zitrone ist reich an Antioxidantien.

Kleine Pickel und Hautunreinheiten mit einem Tropfen Zitronensaft betupfen.

Eine Mischung aus Zitronensaft und Olivenöl hilft gegen brüchige Nägel und Nagelpilze.

Für glänzende Haare den Saft einer halben Zitrone ins letzte Spülwasser geben (hellt zusätzlich auf).

Erste Hilfe bei Hornhaut: Geben Sie reichlich Zitronensaft auf ein kleines Tuch und legen Sie dieses auf die von Hornhaut betroffene Stelle. Anschließend kann die Hornhaut vorsichtig mit einem Bimsstein entfernt werden. Und zum Schluss die Stelle großzügig mit einer fetthaltigen Creme einreiben.

Buchtipp:

Sehr informatives Buch über Zitronen und was man mit ihnen machen kann.
Buchtipp über Zitrone

Ich wünsche Ihnen noch einen schönen Tag und sage für heute bye bye

Manuela Möckel

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Tipps gegen das Frieren im Winter

Tipps gegen das Frieren im Winter

Bei diesen Temperaturen wünschen wir uns oft sehnlichst den Sommer mit seinem warmen Wetter zurück. Denn kaum geht man jetzt vor die Tür, fängt man an zu frieren. Doch das muss nicht sein! Mit ein paar Tipps und Tricks können Sie auch im Winter dafür sorgen, dass Ihnen wohlig warm ist. Ich habe die besten Tipps gegen Frieren im Winter für Sie zusammengetragen.

Richtig anziehen

Frieren hat natürlich auch etwas mit der Kleidung zu tun. Hier hat sich schon seit Omas-Zeiten das Zwiebelprinzip bewährt: Ziehen Sie sich also nicht nur einen dicken Wollpullover an, sondern ziehen Sie besser mehrere Schichten übereinander. Ideal ist, wenn Sie mehrere dünne Schichten tragen – beispielsweise ein Unterhemd, ein T-Shirt und einen mittelwarmen Pullover. Zwischen den einzelnen Schichten kann sich dann eine isolierende Schicht bilden, die dafür sorgt, dass wir nicht frieren. Zudem bietet das Zwiebelprinzip auch den Vorteil, dass wir uns den Tag über besser an verschiedene Temperaturen anpassen können.

Wenn Sie geschwitzt haben, ziehen Sie die nassen Sachen sofort aus, denn der trocknende Schweiß führt zu einer starken Abkühlung des Körpers. Unsere Räume sind in der Heizperiode meistens sehr gut warm – Sie brauchen also meistens keinen Pullover.

Ingwer schenkt Wärme von Innen

Ingwer gegen das FrierenWenn Sie im Winter schnell frieren, können feurige Gewürze Ihnen wieder einheizen. Besonders gut ist Ingwer geeignet. Machen Sie sich bei einer Kälteattacke einfach eine Tasse heißes Ingwerwasser. Die im Ingwer enthaltenen ätherischen Öle und Scharfstoffe sorgen dafür, dass Ihnen von innen wieder wohlig warm wird. Und weil Ingwer kein Teein enthält, kann man ihn morgens, mittags, abends und nachts trinken. Einfach ein kleines Stück Knolle schälen, in dünne Scheiben schneiden und mit heißem Wasser übergießen. Etwa 5 Minuten ziehen lassen.

Neben Ingwer heizen uns auch Gewürze wie Chili, Cayennepfeffer und Zimt von Innen ein. Probieren Sie es doch einmal mit einem heißen Gewürztrunk: Lassen Sie dafür 100 ml Wasser und 250 ml Milch mit einem Stück Ingwerwurzel aufkochen. Fügen Sie anschließend jeweils ¼ Teelöffel Kardamom, Kurkuma, Pfeffer und Zimt hinzu.

Rosmarin ist ebenfalls ein natürlicher Wärmebooster: Einfach frische Rosmarinblätter mit heißem Wasser übergießen und zehn Minuten ziehen lassen.

Alkohol wärmt nur vermeintlich. Alkohol erzeugt zwar zunächst ein wärmendes Gefühl. Doch er erweitert die Blutgefäße und entzieht dem Körper dadurch Wärme. Ein Glühwein ist daher nicht das geeignete Mittel gegen Kälte auf dem Weihnachtsmarkt.

Bewegung heizt auf

Warten Sie bei eisigen Temperaturen auf einen Bus, dann stehen Sie nicht regungslos da. Bewegen Sie sich! Das regt die Durchblutung an und wärmt. Wippen Sie beispielsweise mit den Füßen auf und ab oder gehen Sie vom einen Ende der Haltestelle zum anderen – egal was die anderen denken. Bibbern Sie im Büro, dann sollten Sie nicht den ganzen Tag am Platz sitzen. Steigen Sie stattdessen öfter die Treppen herauf und machen Sie mittags einen flotten Spaziergang an der frischen Luft. Danach ist es Ihnen wieder warm.

„Sich regen bringt Segen“ – das gilt besonders für Dauer-Frierer. So rät Peter Walschburger, Professor für Biopsychologie an der Freien Universität Berlin, zu täglicher Bewegung. Sprich: Fahrrad fahren statt das Auto zu benutzen, Treppensteigen statt den Aufzug zu nehmen – und mittags nach dem Essen in der Kantine eine kleine Runde an der frischen Luft drehen.

Daunendecke gegen frostige Nächte

Es gibt nur eine Garantie für ein kuschelig-warmes Bett: eine Daunendecke. Daunen sind das Untergefieder von Wassergeflügel wie Gänsen und Enten. Sie sehen aus wie Schneeflocken, sind dreidimensional und können aufgrund ihrer feinsten Verästelungen viel Luft speichern und wirken dadurch stark wärmeisolierend. Tipp: Die besten Daunen stammen von den Eiderenten auf Island und Grönland.

Entspannen in der Wanne

Ein warmes Vollbad hilft im Winter nicht nur gegen die Kälte, sondern bietet auch jede Menge Entspannung. Durch wärmende Badezusätze wie Rosen- oder Thymianöl können Sie den Wohlfühleffekt noch weiter verstärken. Achten Sie allerdings darauf, dass das Badewasser nicht wärmer als 38 Grad ist. Baden Sie auch nicht zu lange, ansonsten kann der Kreislauf zu stark belastet werden. Nach dem Baden ziehen Sie sich am besten dick an und ruhen sich für mindestens eine halbe Stunde aus.

Wärmflasche und Fußbad testen

Wenn Sie so richtig durchgefroren sind, kann Ihnen eine warme Wärmflasche helfen, sich wieder etwas einzuheizen. Füllen Sie die Wärmflasche allerdings nie mit kochendem Wasser, da es ansonsten zu Verbrennungen kommen kann. Alternativ zur Wärmflasche können Sie auch ein Kirschkernkissen kurz im Ofen erwärmen. Ist Ihnen abends kalt, können Sie die Wärmflasche auch ruhig mit ins Bett nehmen. Am besten legen Sie die Wärmflasche dann auf Ihre Füße, denn Schlafforscher haben herausgefunden, dass kalte Füße den Schlaf behindern.

Ein warmes Fußbad ist im Winter vor allem bei kalten Füßen empfehlenswert. Besonders wohltuend ist ein ansteigendes Fußbad. Beginnen Sie bei 35 Grad und erwärmen Sie das Wasser nach und nach bis auf 42 Grad. Insgesamt sollte das Fußbad etwa 15 Minuten dauern.

Suppe löffeln

Wer innerlich durchgefroren ist und hungrig dazu, dem hilft am schnellsten eine heiße Hühnersuppe. Die hat sich auch als Hausmittel bei Erkältungen bewährt. Das beste Rezept dazu:

Massageöl für wohlige Wärme

Rosmarin oder wie er übersetzt heißt der „Tau des Meeres“ als Massageöl verbessert die Durchblutung der Haut und sorgt für wohltuende Wärme. Höchstens 25 Tropfen des reinen ätherischen Öls mit etwa 50 ml eines kalt gepressten Basisöls wie z. B. Mandel-, Traubenkern- oder Olivenöl mischen. Ein bisschen davon in den Händen anwärmen und den Körper mit sanftem Druck massieren. Abgesehen von Rosmarinöl haben auch Arnika- und Ingweröl einen wärmenden Effekt.

Finger weg von kühlenden Lebensmitteln

In der Traditionellen Chinesischen Medizin wird zwischen wärmenden und kühlenden Lebensmitteln unterschieden. Im Winter sollten Sie bevorzugt zu wärmenden Lebensmitteln greifen, da diese von innen wärmen sollen.  Dazu zählen unter anderem Suppen und Eintöpfe, aber auch Lebensmittel wie rotes Fleisch oder Gemüse wie Lauch und Kürbis. Kühlende Lebensmittel sollten Sie dagegen eher meiden, wenn Ihnen häufig kalt ist. Also Hände weg von Zitrusfrüchten, aber auch von Milchprodukten wie Joghurt und Quark sowie von Blattsalaten.

Weitere bewährte Hausmittel gegen das Frieren:

  • Wärmen Sie frischgepressten Orangensaft auf und geben Sie einen Schuss Zitronensaft dazu. Das Ganze heiß trinken.
  • Eine Tasse Rosmarintee gegen das Frieren: 1 TL Rosmarinblätter mit 1 Tasse kochendem Wasser übergießen, 10 Minuten ziehen lassen. Zweimal am Tag trinken, vertreibt das Frieren.
  • Besonders schnell friert man an den Zehen und den Fingerspitzen. Rollen Sie die Zehen in den Schuhen ein. Drehen Sie die Arme wie Windmühlenflügel mit aller Kraft. Das lässt das Blut in die Fingerspitzen schießen – und das wärmt.
  • Zucker- und kohlenhydrathaltige Nahrung führt dem Körper schnelle Energie zu – die wärmt.
  • Wenn Sie wirklich sehr gefroren haben und unterkühlt sind, dann nur langsam aufwärmen, sonst kommt es zu einem Kälteschock.
  • Wenn sich auf der Haut bereits weiße Flecken zeigen auf keinen Fall mit Schnee abrubbeln. Ganz langsam erwärmen, sonst kommt es zu Hautschäden.
  • Würzen Sie Ihr Essen mit Paprika, roten Pfefferschoten, Chilis. Das darin enthaltene Capsaicin heizt den Körper von innen.
  • Bürstenmassagen sind ein wirksames Mittel gegen kalte Hände und Füße. Sie erhöhen die Durchblutung und regen den Stoffwechsel an.

Gesundheitliche Grüße

Ihre

Manuela Möckel

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Der tägliche Apfel – vielseitiger Helfer für die Gesundheit

Der tägliche Apfel – vielseitiger Helfer für die Gesundheit

Die alte Volksweisheit verspricht Wahres, denn unser Lieblingsobst enthält viele gesunde Inhaltsstoffe. „An apple a day keeps the doctor away.“ Übersetzt heißt dieser bekannte Spruch etwa „Ein Apfel am Tag – Arzt gespart!“. Wussten Sie zum Beispiel, dass der Apfel ein altes Hausmittel ist und viele „Einsatzgebiete“ hat? Ich sagen Ihnen, warum „Doktor Apfel“ einen Platz in jeder Hausapotheke verdient.

Täglich frisches Obst sollte ohnehin zur Gewohnheit werden, denn es versorgt uns mit Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen und Ballaststoffen. Auf diese Weise können Sie Ihren Körper gesund halten. Äpfel sind besonders gesund. In vielen Studien konnten die positiven Eigenschaften von Äpfeln schon bewiesen werden. Die Wissenschaft findet immer noch mehr Gründe dafür, warum der Apfel zu den Superstars der Lebensmittel gehört. Das Zusammenspiel seiner wertvollen Inhaltsstoffe

  • schützt vor Krebs und Herzinfarkt,
  • regt die Verdauung an,
  • senkt den Cholesterinspiegel,
  • sorgt für starke Nerven bei Stress.

Aber nicht nur das: Der Apfel wirkt sogar als Doping fürs Gehirn und verringert, wie man herausgefunden hat, das Risiko an Alzheimer und Demenz zu erkranken.
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Äpfel sind gesundheitliche Multitalente

Der Apfel und unsere Gesundheit

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Äpfel helfen beim Abnehmen

In verschiedenen Studien wurde gezeigt, dass durch den täglichen Verzehr eines Apfels in ein paar Monaten im Durchschnitt etwa 1,5 Kg abgenommen werden können. Und das ohne eine Diät zu machen. Der tägliche Apfel wirkt zwar keine Wunder, dennoch kann er bei der Gewichtsreduktion helfen.
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Vorsorge gegen Arteriosklerose

Verschiedene Studien haben gezeigt, dass Personen, die mindestens einen Apfel pro Tag essen, niedrigere LDL-Cholesterinwerte haben. Zudem ist das Risiko der Bildung von Plaque an den Arterienwänden geringer und so kann Vorsorge gegen Arteriosklerose und Bluthochdruck geleistet werden. Folglich wird auch das Herzinfarktrisiko reduziert.

Mit einem Apfel am Tag können Sie ganz einfach Ihr Herz und Ihre Arterien schützen.
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Äpfel schützen vor Schlaganfällen

Äpfel bestehen aus weißem Fruchtfleisch und dieses kann das Risiko von Schlaganfällen senken. Zu diesem Ergebnis kommt eine in der Zeitschrift „Stroke: Journal American Heart Association“ veröffentliche Studie niederländischer Wissenschaftler. Insgesamt hatten die Forscher rund 20.000 Personen zehn Jahre lang beobachtet. Das erstaunliche Ergebnis zeigt, dass Äpfel gesund sein können. Bereits 25 Gramm Äpfel am Tag konnten das Risiko um 9% senken.
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Äpfel schützen vor Darmkrebs

Die Apfelschale enthält unter anderem Pektin. Dieses Pektin ist ein natürlicher Ballaststoff, der durch die Fermentierung im Darm die Bildung von Krebszellen verhindert. Dies wurde in einer deutschen Wissenschaftsstudie festgestellt. Aus diesem Grund vermindert der tägliche Konsum eines Apfels das Risiko, an Darmkrebs zu erkranken.
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Stärkt Zähne und Knochen

Der Apfel enthält Fruchtsäure, die keimtötend wirkt, auf natürliche Weise die Zähne reinigt und zur Mundhygiene beiträgt. Dazu stärken Äpfel das Zahnfleisch und die Mundflora. Die Fruchtsäure trägt dazu bei, dass die Kalziumaufnahme im Körper gefördert wird. Der regelmäßige Biss in den Apfel kräftigt also auch Knochen und Zähne.
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Weitere Vorteile von Äpfeln

Außerdem enthalten Äpfel viel Kalium, ein harntreibendes Mineral, das auch vorbeugend gegen Bluthochdruck wirken kann. Äpfel enthalten auch entzündungshemmend wirkende Stoffe, die für die Gesundheit der Atemwege sehr empfehlenswert sind. Damit können beispielsweise die Symptome von Asthma gelindert werden. Zu dieser Erkenntnis kam eine von der Universität Aberdeen durchgeführte Studie.
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Der Apfel als Hausmittel

Apfel als Hausmittel

Durchfall (auch für Kinder geeignet)

Der Apfel eignet sich sehr gut zur Behandlung von Durchfall: Seine Pektine quellen im Darm auf und wirken stopfend. Einen Apfel schälen und mit einer Reibe zu Mus reiben. Bei Bedarf dreimal täglich essen.

Verstopfung

Ein bis zwei Äpfel essen und dazu viel trinken.

Hals- und Rachenschmerzen

Auch bei Hals- und Rachenschmerzen weiß Doktor Apfel Rat: Lösen Sie einen Esslöffel Honig sowie einen Teelöffel Apfelessig in einem Glas heißen Wasser auf und trinken Sie die Mischung schluckweise aus.

Innere Unruhe und Schlaflosigkeit

Apfelschalentee kann Nervosität lindern und entspannend wirken. Schälen Sie einen Apfel und lassen die Apfelschale trocknen. Übergießen Sie die zerkleinerte Schale mit kochendem Wasser und lassen Sie den Tee zehn Minuten ziehen.

Schöne Haut

Doktor Apfel ist auch Dermatologe: Mit einer Apfel-Maske bekommen Sie eine schöne, weiche Haut. Einfach einen geschälten Apfel reiben und mit etwas Honig verrühren. Tragen Sie die Paste auf Ihr Gesicht auf und lassen Sie sie 20 Minuten einwirken und mit reichlich lauwarmem Wasser abnehmen.

Heiserkeit

Äpfel in einer Pfanne anbraten und reichlich Zucker dazu geben und essen.

Husten

Sauren Apfelmost mit etwas Zucker und Fenchel aufkochen und trinken.

Rezept Apfel-Tee

5 unbehandelte Äpfel schälen, die Schalen mit 500 ml kochenden Wasser übergießen, 10 Minuten ziehen lassen, abseihen und trinken. Dieser Tee kommt bei Fieber, Erkältungen und Bronchitis zum Einsatz.
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Welche Apfelsorten sind gut?

Es gibt weltweit mehr als 30.000 verschiedene Apfelsorten. Sie unterscheiden sich im Aussehen (gelb, rot, grün), im Geschmack (sauer bis süß) und in der Größe. Die wichtigsten bei uns erhältlichen Apfelsorten sind wie folgt:

  • Booskop – säuerlich, fest – alte Apfelsorte
  • Braeburn – süß, knackig
  • Elstar – fein säuerlich, knackig – in Deutschland die am häufigsten angebaute Apfelsorte
  • Gala – süß fruchtig, knackig
  • Granny Smith – säuerlich – ursprünglich aus Australien
  • Gravensteiner – süß säuerlich, saftig – eine der wohlschmeckendsten Apfelsorten in Europa – alte Apfelsorte
  • Gloster – säuerlich
  • Golden Delicious – grün, süß
  • Jonagold – süßlich, fein säuerlich – angeblich der gesündeste Apfel, da er eine hohe Neutralisierungswirkung gegenüber Schadstoffen hat

Der oben genannte englische Spruch ist nur gültig, wenn der Apfel von Streuobstwiesen, aus dem eigenen Garten oder aus dem Bioladen kommt. Beim Kauf von Obst und Gemüse aus konventionellen Landwirtschaft oder in Supermärkten befinden sich meistens große Rückstände von Pestiziden und Fungiziden, außerdem auch oft von Konservierungsmitteln und Wachs. Aber auch hier kann Ihnen geholfen werden. Sie benötigen dazu lediglich:

  • 1 Esslöffel weißen Essig
  • 1 Esslöffel Zitronensaft
  • 1 Tasse Wasser
  • 1 Sprühflasche

Einfach alles miteinander vermischen, aufsprühen, zehn Minuten einwirken lassen und dann gründlich abspülen.

Wie Sie sehen können, bringt uns der tägliche Konsum eines Apfels nur Vorteile. Diese köstliche Frucht hilft verschiedene gesundheitliche Aspekte zu verbessern. Wie wäre es, wenn Sie gleich heute damit beginnen?

Mit den besten Grüßen und bleiben Sie gesund

Ihre

Manuela Möckel

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Hinweis

Die Inhalte auf dieser Seite dienen rein informativen Zwecken und können die persönliche Beratung, Diagnostik und Betreuung durch einen Facharzt oder Heilpraktiker in keinem Fall ersetzen. Auch wenn sie gründlich recherchiert wurden, können und dürfen sie in keinem Fall die Grundlage für eine Selbstdiagnose und Selbstmedikation sein.

Über mich

Hallo, schön dass Sie mich gefunden haben. Mein Name ist Manuela Möckel, ich bin Jahrgang 1970, Mutter von 4 tollen Kindern und ich lebe mit meiner Familie im schönen Beeskow, das liegt in der Nähe von Frankfurt/Oder in Brandenburg. Vor langer Zeit hatte ich wirklich erhebliche Probleme mit meiner Gesundheit und war auf der Suche nach Alternativen! Ich wollte weg von stark wirkenden Arzneimitteln und selbst aktiv etwas für meine Gesundheit tun. Das Thema Gesundheit und was auch immer damit zu tun hat, hat mich schon immer brennend interessiert. Darüber möchte ich erzählen und Ihnen berichten.

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