Erkältung – Die besten natürlichen Antibiotika

Erkältung – Die besten natürlichen Antibiotika

Im Herbst, wenn die Tage wieder kürzer werden und die Natur sich auf den kommenden Winter einstellt, braucht auch unsere Gesundheit besonders viel Zuwendung. Spätestens jetzt wird uns allen klar, dass die Sommerwärme auch in diesem Jahr wieder von den kühlen Herbststürmen davon gefegt wird. Herbstzeit ist daher auch Erkältungszeit.

Pünktlich zum Herbstanfang schnieft und hustet Deutschland in Bussen, Bahnen, auf Spielplätzen und im Büro. Etwa jeder Zweite leidet ein- oder zweimal pro Saison unter einer Erkältung. Jeden Zwölften trifft es sogar drei- bis viermal. Da hilft nur eins: Sich fit für den „Viren-Dschungel“ machen. Für die nächsten Tage sagen die Wetterfrösche 14 Grad vorher, am Wochenende sollen es sogar nur noch um die zehn Grad werden – begleitet von fiesem Regen. Genau die richtige Ausgangslage für eine ordentliche Erkältung mit all ihren unangenehmen Begleiterscheinungen und Einschränkungen.

Aber was genau steckt eigentlich dahinter?

Die Erreger, die uns mit unschöner Regelmäßigkeit Husten, Schnupfen und Heiserkeit bescheren, gehören zu den Viren und zwar im Frühling, Sommer und Herbst in der Regel zur Gruppe der Rhinoviren, im Spätherbst und Winter dagegen meist zu den RS- (=Respiratory Syncytial) oder den Influenza-Viren. Letztere sind die Erreger der „echten Grippe“. Diese winzigen Eindringlinge brauchen für ihre Vermehrung lebende Zellen, oft sogar einen ganz bestimmten Zelltyp, in denen sie nach dem Eindringen ihre DNA oder RNA – also ihre Erbinformation – freisetzen können. Sie übernehmen dann die Kontrolle über einen Teil des Stoffwechsels der befallenen Zelle und bringen diese so dazu, neue Viruspartikel herzustellen. Die so entstehenden neuen Viren attackieren Nachbarzellen und so breitet sich die Infektion weiter aus.

Glücklicherweise verfügt der menschliche Körper über eine Reihe Abwehrmechanismen. Die Übertragung der Viren erfolgt als so genannte Tröpfcheninfektion.

Die beim Niesen und Husten versprühten erregerhaltigen Schleimtröpfchen werden von Gesunden eingeatmet. Rhino- und RS-Viren können außerdem über infizierten Schleim an den Fingern „weitergereicht“ werden. Besonders gefährdet für eine Ansteckung sind übermüdete oder psychisch erschöpfte Personen, außerdem Menschen, die an einer Allergie im Nasen-Rachenraum leiden (Heuschnupfen, Asthma) sowie Frauen in der Mitte zwischen zwei Perioden.

Was ist der Unterschied zu einer Grippe?

Lesen Sie dazu einen interessanten Artikel auf www.gesundheitsinformation.de vom Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG), einer unabhängigen, privaten und gemeinnützigen Einrichtung, die auf Initiative des Gesetzgebers gegründet wurde, um die Wirksamkeit medizinischer Behandlungen zu bewerten.

Mit den Symptomen sind die Meisten von uns nur allzu gut vertraut

Ein bis drei Tage nach der Ansteckung verspürt man ein unangenehmes Kribbeln in Nase und Rachen. Anschließend fängt die Nasenschleimhaut an, Unmengen wässrig-klaren Schleims zu produzieren und man beginnt zu niesen. Meist ist die Körpertemperatur nur gering oder gar nicht erhöht und man fühlt sich zwar beeinträchtigt, aber nicht schwer krank. Das Nasensekret wird mit der Zeit dickflüssiger, grünlich-gelb und die Menge nimmt ab. Zu diesem Zeitpunkt kommt dann oft ein unangenehmer Husten dazu. Nach 4-10 Tagen verschwinden die Symptome meist wieder, der Husten hält allerdings oft noch länger an.

Bei geschwächtem Immunsystem kommt es häufig zu Sekundärinfektionen mit Bakterien.

Deutliches Indiz dafür ist die Farbe des abgesonderten Schleims. Ist dieser gelb bzw. grünlich, kann es sich um Bakterien handeln. In diesen Fällen ist es ratsam, einen Arzt aufzusuchen. Bakterien lassen sich in der Regel gut mit Antibiotika behandeln.

Antibiotika sind Substanzen, die die Vermehrung von Bakterien behindern (bakteriostatische Wirkung) oder Bakterien abtöten (bakterizide Wirkung). Antibiotika helfen normalerweise nicht gegen Erkältungen und sollten wegen möglicher Nebenwirkungen nur bei Komplikationen eingesetzt werden. Wer glaubt, sie seien eine Errungenschaft der Wissenschaft, der irrt. Antibiotika gibt es seit jeher auch in der Natur. Sie sind eine der Geheimwaffen im Überlebenskampf der Natur selbst, denn es handelt es sich um Stoffe, mit denen sich Pflanzen selbst wirkungsvoll gegen schädliche Keime verteidigen. Es wird geschätzt, dass es bis zu 100.000 verschiedene natürliche Antibiotika gibt.

Liste von natürlichen Antibiotika

Einige der bekanntesten natürlichen Antibiotika möchte ich Ihnen nachfolgend vorstellen:

Natürliches Antibiotikum - Knoblauch

Knoblauch

Knoblauch ist wohl das bekannteste natürliches Antibiotikum. Er ist nicht nur in der Lage Bakterien im Körper zu bekämpfen, sondern er setzt auch Viren und Pilzen zu. Wichtigster Inhaltsstoff ist die Aminosäure Alliin. Das zunächst geruchlose Alliin wird beim Zerkleinern durch ein Enzym in Allicin umgewandelt, das dann den typischen Geruch verursacht. Allicin tötet sowohl Bakterien und Viren als auch Pilze und Hefezellen ab.

Oregano

Auch Oregano ist in seiner antibakteriellen Wirkung vergleichbar mit verschiedenen Antibiotika. Amerikanische Forscher aus Georgetown zeigten in ihren Studien, dass bereits geringe Mengen des Kräuter-Öls das Wachstum verschiedener Bakterienarten im Reagenzglas ebenso stark unterdrücken wie gängige Antibiotika.

Bereits 3000 vor Christi beschrieben die Babylonier Oregano als Heilmittel für Lungen- und Infektionskrankheiten. Sie setzten Oregano aber auch gegen Asthma und Bronchitis ein. Forscher an der Georgetown University in Washington, D.C. haben die Wirksamkeit des Oregano-Öls gegen Pilzbefall dokumentiert. In der Studie kamen die Forscher zu dem Schluss, das Oregano das Gewebe vollständig von Pilzen reinigt, besonders von Candida albicans.

Weitere Forschungen ergaben, dass das Oregano-Öl den Staphylococcus, einschließlich der medikamentenresistenten Typen, zerstört. Eine 1996 im Medical Science Research veröffentlichte Studie kam zu dem Ergebnis, dass Oregano-Öl auch Viren zerstört. So wurden Viren der Gattung Ribonukleinsäure (RNS) und Desoxyribonukleinsäure (DNS) – einschließlich der Arten, die Gürtelrose, Windpocken und Herpes genitalis verursachen – vernichtet, als sie dem Oregano ausgesetzt wurden.

Olivenblattextrakt

Olivenblattextrakt enthält Phenole, besonders Oleuropein, die starke antimikrobielle, antioxidative und antientzündliche Aktivität zeigten. In der Forschung wird vermutet, dass Inhaltsstoffe des Olivenblattes eine Wechselwirkung mit Proteinen von Virenpartikeln eingehen und damit die Infektionskraft und Vermehrung von Viren verhindern, von denen man weiß, dass sie Erkältungen, Grippe und andere Infektionen der unteren Atemwege verursachen.

Astragalus

Jeder Chinese kennt die Heilpflanze Astragalus. Sie wird in China sowohl als konzentriertes als auch als Kombinationspräparat gegen Erkältungen und Grippe verkauft. Astragalus ist reich an Polysacchariden, Flavonoiden, vielfältigen Spurenelementen, Mineralien und Aminosäuren, von denen alle zu seinen Immunsystem unterstützenden Eigenschaften beitragen.

Natürliches Antibiotikum - Granatapfel

Granatapfel

Studien des israelischen Wissenschaftlers Prof. Ephraim P. Lansky belegen: Mit den Inhaltsstoffen des Granatapfels wird eine umfassende Schutzfunktion vor Erkältungsviren und Bakterien gewährleistet. Selbst gegen starke Grippeviren wirken sie wie ein Schutzwall. Die Kombination aus Vitaminen, Mineralien, Spurenelementen und sekundären Pflanzenstoffen kann das körpereigene Schutzsystem auf natürliche Weise unterstützen und stärken.

Salbei

Der Name Salbei kommt vom lateinischen „Salvia“ und weist auf seine Verwendung hin, da er übersetzt soviel wie „heilen“ bedeutet. Besonders bekannt ist dessen antibakterielle Wirkung, weshalb er vielfach als Hausmittel gegen Nasennebenhöhlenentzündungen und bei Halsschmerzen angewendet wird. Salbei ist ein ausgezeichnetes Mittel gegen Erkältung.

Ingwer

Ingwer enthält eine Fülle von sekundären Pflanzenstoffen, darunter besonders viele ätherische Öle, die Bakterien und Viren zerstören können. Eine Gruppe, die Gingerole, haben eine ähnliche Struktur wie das Schmerzmittel Acetylsalicylsäure (z. B. in Aspirin). Auf ihnen beruht die schmerzstillende und fiebersenkende Wirkung des Ingwers.

Cranberry

Cranberry enthält viel Vitamin C, Pektine, Mineral- und Gerbstoffe sowie Fruchtsäuren. Die Beeren haben eine fiebersenkende Wirkung und werden gerne zur Unterstützung bei der Behandlung von Erkältungskrankheiten verwendet. Cranberrys enthalten Pflanzenstoffe, die sich wie ein Schutzfilm über die Schleimhaut legen. Bakterien finden dadurch weniger Andockstellen und müssen aufgeben.

Heidelbeeren

Heidelbeere

Hildegard von Bingen war die Erste, die im Mittelalter die gesundheitsfördernde Wirkung der Heidelbeere in ihren natur- und heilkundlichen Schriften beschrieb. Sie hob ihre Heilkraft im Besonderen gegen Husten und Schwindsucht hervor.
Der Hauptwirkstoff der Heidelbeere ist das Anthocyan, auch Myrtilin genannt. Der blaue Farbstoff wirkt wie ein natürliches Antibiotikum. Außerdem hält es die Blutgefäße elastisch und unterstützt die Blutbildung. Die in den Heidelbeeren enthaltenen Carotine stärken die Immunkraft. Das Vitamin C schützt zudem vor Erkältungen.

Collodiales Silber

Collodiales Silber wirkt als Katalysator und blockiert ein Enzym, das alle Einzeller wie Bakterien, Pilze und Viren für ihren Stoffwechsel benötigen. Es erstickt sozusagen die gesundheitsschädlichen Organismen. Ein Absterben krankheitserregender Mikroorganismen, die gegen Antibiotika bereits immun waren, ist nach der Verabreichung von colloidalem Silber beobachtet worden. Viren und Pilze werden abgetötet und können nicht mehr mutieren, während Hautzellen-Enzyme und freundliche Bakterien nicht geschädigt werden und das Immunsystem nicht geschwächt wird.

Grapefruitkern-Extrakt

Zu Recht wird Grapefruitkern-Extrakt als pflanzliches Antibiotikum bezeichnet, denn die antibakteriellen und antifungalen Eigenschaften des Grapefruitkern-Extrakts sind durch Studien belegt. Eine im „Journal of Orthomolecular Medicine“ veröffentlichte Studie an 749 Bakterienstämmen und 93 Pilzstämmen zur Wirksamkeit von Grapefruitkern-Extrakt hat diese an 249 Staphylococcus aureus, 86 Coli sp, 77 Enterobacter sp., 22 Klebsiella sp, 18 Proteus sp., 22 Schimmelpilzstämmen und 71 Hefepilzstämmen nachgewiesen. (Ionescu, G./Kiel. R./Wichmann-Kunz, F./Williams, Ch./Bäml, L./Levine, S.: „Oral Citrus Seed Extract in Atopc Scema: In vitro and in vivo studies on Intestinal Microflora“, Journal of Orthomolecular Medicine, Vol 5, No,3 USA, 1990)

Reishi

Reishi hat antibakterielle, antivirale und antimykotische Eigenschaften. In der Naturheilkunde werden dem Vitalpilz schleimlösende, hustenstillende und regenerierende Wirkungen auf die Bronchialschleimhaut zugeschrieben.

Wie kann man sich vor Erkältungen schützen?

Um einer Ansteckung mit Erkältungsviren vorzubeugen, sollte man regelmäßig die Hände waschen und benutzte Taschentücher beseitigen. Soweit möglich empfiehlt es sich Menschenansammlungen zu meiden.

Die Empfänglichkeit des Körpers gegenüber den Krankheitserregern kann man vermindern, indem man Zugluft und trockene Heizungsluft vermeidet (regelmäßig lüften, gegebenenfalls nasse Handtücher verteilen). Die Abwehrkräfte werden durch regelmäßige körperliche Bewegung gestärkt, durch ausreichend Schlaf und eine gesunde Ernährung.

Eine den Gesamtbedarf abdeckende Aufnahme von Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen ist durch die normale Ernährung nicht immer möglich. Daher ist eine Nahrungsergänzung mit Multivitaminen und Mineralstoffen meist sinnvoll, zumal das frische Obst und Gemüse durch Lagerung, Lichteinwirkung und Zubereitung (kochen) schnell wichtige Vitamine verliert. Darüber hinaus gibt es Studien, die die Wirksamkeit von Multivitaminpräparaten zur Vorbeugung von Erkältungskrankheiten bestätigen.

Hier kommt insbesondere dem Vitamin C eine hervorragende Bedeutung zu. Eine neue Studie konnte zeigen, dass insbesondere Vitamin C als Ester C in einer Dosierung von 500 mg/Tag den gesamten Winter über eingenommen dazu führte, dass die Teilnehmer signifikant weniger häufig erkältet waren als die Mitglieder der Kontrollgruppe, die ein Placebo (= Scheinpräparat) einnahmen. Außerdem waren die Symptome bei der Vitamin C-Gruppe weniger ausgeprägt und schneller überstanden.

Ähnliche Erfolge konnten bei einer Studie beobachtet werden, in der die Versuchspersonen 3 Monate lang ein Knoblauch-Präparat einnahmen. In der Knoblauchgruppe traten Erkältungen nur knapp halb so häufig auf wie in der Placebogruppe. Diejenigen, die trotz Knoblauch eine Erkältung bekamen, erholten sich schneller und hatten ein deutlich vermindertes Risiko sich erneut zu erkälten.

Hausgemachter Sirup ist vielfach stärker als Antibiotika

Dieser Sirup enthält 4 Zutaten, die Sie auf jeden Fall zu Hause haben:

  • ½ Tasse Bio-Honig,
  • 6-7 Knoblauchzehen,
  • ¼ Tasse Apfelessig
  • ein halbes Glas Wasser

Knoblauch zerdrücken, in ein Glas geben und die restlichen Zutaten hinzufügen. Vermischen Sie alles gründlich. Verschließen Sie das Glas und stellen Sie es über Nacht in den Kühlschrank. Am nächsten Tag gießen Sie den Sirup durch ein Sieb oder ein Stück Gaze. Lagern Sie ihn an einem kühlen und dunklen Ort.

Dosierung:

Wenn Sie Ihr Immunsystem stärken wollen, dann trinken Sie täglich 5-7 Tropfen. Wenn Sie ein ernstes Gesundheitsproblem, wie einen anhaltenden Husten haben, sollten Sie alle zwei Stunden einen Esslöffel des Sirups zu sich nehmen.

Herzliche Grüße und bleiben Sie gesund

Ihre

Manuela Möckel

 

Gundermann – Wirkung und Anwendung einer alten Heilpflanze

Gundermann – Wirkung und Anwendung einer alten Heilpflanze

Der Name Gundermann oder auch Gundelrebe rührt von der Heilkraft dieses Krautes bei Eiter, da dieser früher oft “Gund” genannt wurde. Von Sebastian Kneipp ist der Ausruf überliefert: „Gundermann, Heil aller Welt.“ Das Öl der Heilpflanze wird seit Jahrhunderten als natürliches Mittel gegen Abszesse, Entzündungen und zur Anregung des Stoffwechsels eingesetzt.

Gundermann: Der Allrounder unter den Heilpflanzen

Von Mai bis Juni blühen die violetten Blüten des Gundermanns an Wald- und Feldrändern in ganz Deutschland. Die weitverbreitete Heilpflanze wächst ähnlich ausgedehnt wie der Efeu und kriecht über den Boden und rankt an Zäunen. Seine Triebe werden bis zu einem Meter lang. Er eignet sich im Garten als hübscher Bodendecker.

Als Heilmittel kennt man den Gundermann schon seit dem 12. Jahrhundert. Seine heilende Wirkung wurde unter anderem von dem Mediziner Leonhart Fuchs und von Hildegard von Bingen beschrieben. Fuchs riet, den Gundermann gegen Hüft- und Leberleiden einzusetzen. Von Bingen glaubte an die Wirkung der Heilpflanze gegen Kopf- und Ohrenschmerzen.

Heutzutage wird der Gundermann häufig gegen Abszesse, Tumore, Augenprobleme und zur Anregung des Stoffwechsels eingesetzt.

Wirkung und Anwendung

  • regt Nieren und die Blase an
  • chronischer Husten
  • chronischer Schnupfen
  • entzündungshemmend
  • schlecht heilende Wunden
  • schleimlösend
  • stoffwechselfördernd
  • Durchfall
  • Magenkatarrh
  • erleichtert das Abhusten
  • appetitsteigernd
  • Hautkrankheiten

Doch der Gundermann kann nicht nur heilen, er ist ebenso ein leckeres Würzkraut, welches vielfältig in der Küche verwendet werden kann. Bei allen Anwendungen werden die Blätter, Triebe und wenn vorhanden die Blüten genutzt.

Gundermann - Heilpflanze

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Äußerliche Anwendungen

Äußerlich können Sie die entzündungshemmende Wirkung für sich nutzen, indem Sie das Öl, Kompressen oder Salben bei schlecht heilenden Wunden oder Abszessen auftragen.

Nasentropfen bei Heuschnupfen

Sie brauchen dazu: ¼ Liter Wasser, etwas Meersalz, ½ TL getrockneten Gundermann und 1 TL getrockneten Salbei. Kochen Sie das Wasser mitsamt dem Salz auf, geben Sie dann Salbei und Gundermann dazu, dann 8 Minuten stehen lassen und absieben.

Badezusatz

Bei schlecht heilenden, eitrigen Wunden oder Geschwüren kann auch ein Badezusatz mithelfen. Dazu werden für ein Vollbad 5 Handvoll Kraut und 5 Liter Wasser und aufgekocht. Das hilft gegen Müdigkeit, Erschöpfung und Kraftlosigkeit.

Wunderblättchenöl

Eine Besonderheit ist das sogenannte Wunderblättchenöl. Es wird zum Einreiben schlecht heilender Wunden verwendet.

Für das Wunderblättchenöl benötigt man zwei Hände voll frisches Gundermannkraut, diese gibt man in ein Schraubglas und stampft es wie Sauerkraut zusammen. Sind die Blättchen eng zusammengepresst, stellen Sie das verschlossene Glas für einige Tage an einen warmen und sonnigen Ort. Am Boden des Glases bildet sich eine Flüssigkeit, diese wird abgeseiht und in einer dunklen Flasche kühl verwahrt. Das Öl wird im Hochsommer, am besten um Sonnenwende, hergestellt.
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Innere Anwendungen

Für die innere Verwendung wird ein Tee gekocht, eine Tinktur bereitet, Saft gepresst oder das Kraut in Milch gekocht. Gundermann enthält viele ätherische Öle, daher wurde früher das Kraut in Milch gekocht. (Rezept weiter unten)

Tee

Für den Tee werden 2 Esslöffel des Krautes mit 500 ml kochendem Wasser übergossen und 10 Minuten zugedeckt ziehen gelassen. Bei Erkältungserscheinungen, Blasen- und Nierenproblemen und Verschleimung der Lunge 2 Tassen am Tag trinken. Außerdem ist der Tee appetitanregend und kann Schmerzen lindern.

Ein Gundelrebentee, zu gleichen Teilen mit SchafgarbeHuflattich und Ehrenpreis, galt als exzellenter Brusttee.

Als Mundspülung hilft er bei Zahnschmerzen und eitrigen Zahnfleischentzündungen.

Der Tee kann auch zu Waschungen oder Auflagen für Wunden genutzt werden.

Saft

Mit einer Kräuterpresse kann aus der Gundelrebe ein Kräutersaft gepresst werden. Bei Beschwerden dreimal täglich einen Esslöffel (Kinder einmal täglich einen Esslöffel) einnehmen.

Wer keine Kräuterpresse besitzt, kann das Kraut auch mit etwas Wasser im Smoothiemixer zerkleinern und gegebenenfalls noch durch ein Tuch seihen.

Tinktur

Die Tinktur kann aus dem Saft der Gundelrebe oder aus den fein geschnittenem Kraut hergestellt werden. Der Saft wird zur gleichen Menge mit hochprozentigem Alkohol (45%i) vermischt oder das geschnittene Kraut mit dem Alkohol übergossen, so dass alles bedeckt ist.

Für 3 Wochen ziehen lassen, dann abseihen und in eine dunkle Tropfflasche füllen. Davon nimmt man bei Bedarf 3 x 30 Tropfen, Kinder die Hälfte.

Gundermannmilch

Die Öle werden durch den Fettgehalt der Milch gebunden und verfliegen nicht so leicht. Für die Zubereitung eignet sich vor allem fette Milch. 2 Esslöffel des frischen Krautes mit 500 ml Milch aufkochen und 15 Minuten ziehen lassen, abseihen und warm trinken. Die mit den fettlöslichen Heilstoffen zubereitete Milch eignet sich auch als Kräftigungsmittel und hilft bei Grippe und Erkältungen.
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Erkennung und Sammeltipps

Gundermann - Wie erkenne ich ihn?
Prof. Dr. Otto Wilhelm Thomé Flora (www.biolib.de) [Public domain, via Wikimedia Commons]

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Der Gundermann wächst in Bodennähe und kriecht die Erde entlang. Man findet ihn in lichten Wäldern, auf feuchten Wiesen und an Mauern. Er versteckt sich gern und manchmal musst man etwas nach ihm suchen. Oft ist er auch im Beet zwischen Erdbeeren zu sehen.

  • Der Stengel ist vierkantig, was aber erst zu sehen ist, wenn er etwas fester wird.
  • Zur Blütezeit von April bis Juni stellt sich der Stengel auf.
  • Die Blätter stehen gegenständig mit einem kurzen Stiel am Stengel.
  • Sie sind rundlich und gewellt oder gekerbt und etwa 0,5-3 cm groß.
  • Die blauvioletten Blüten sind sehr klein und lippenförmig.
  • Sie wachsen direkt am Stengel bei den Blättern.
  • Beim Pflücken kann man das typische Gundermannaroma riechen.

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Gesundheitliche Grüße

Ihre

Manuela Möckel

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Olivenöl: Was macht es so gesund?

Olivenöl: Was macht es so gesund?

Olivenöl – ein wichtiger Bestandteil in der mediterranen Ernährung – schmeckt nicht nur gut, sondern ist auch sehr gesund. Es werden immer mehr wissenschaftliche Erkenntnisse über den Heilwert des Olivenöls veröffentlicht. Der Olivenbaum ist seit ca. 7000 Jahren bekannt. Somit gehört er ohne Frage zu einer der ältesten und zugleich interessantesten Kulturpflanzen. Der Olivenbaum zählt mit zu der ältesten von Menschenhand kultivierten Pflanzen. Die kulturelle Entwicklung der Menschen steht in engem Zusammenhang mit ihm. Noch heute wird er vielerorts als Lebensbaum verehrt. Ein Olivenbaum (Olea europea) kann bis zu 2000 Jahre alt werden.

Olivenöl in der antiken Heilkunde

Im Mittelmeerraum wurde Olivenöl nachweislich schon mindestens seit 4000 Jahren als Gesundheitselixier verwendet. Ramses der 2.(Herrscher von Ägypten), Plinius, Demokrit und Abdera sind nur einige Namen, die darauf schworen. Der griechische Arzt Hippokrates (ca. 500 v.Chr.) würdigte es ebenfalls als Heilmittel und empfahl es bei Erschöpfung, zum Ausheilen von Bronchitis, bei Geschwüren und Cholera, zur Wundheilung und zum Knochenaufbau bei Kindern. Auch in der Bibel sind zahlreiche Hinweise auf die heilkundliche Anwendung von Olivenöl zu finden. Das Öl wurde für die Körper- und Krankenpflege verwendet. Es war die Grundlage zur Herstellung von Salben, Balsamen, Pasten und Salbölen. Man stillte blutende Wunden damit, linderte Juckreiz, und trug es bei Nesselstichen, Brandwunden, Hautrissen und gegen Kopfschmerzen auf. In der westlichen Heilkunde ist das Olivenöl seit dem 12. Jahrhundert als Heilmittel bekannt. So empfahl Hildegard von Bingen es bei verschiedenen Beschwerden. Sie wandte es nur äußerlich zur Behandlung von Kopf- und Lendenschmerzen, bei Geschwülsten und gegen Verkrampfungen an. Wahrscheinlich war das Öl zu Hildegards Zeiten nach der langen Reise ins Rheinland von schlechter Qualität und somit nur noch äußerlich zu gebrauchen.

Olivenöl und Cholesterin

Olivenöl ist gesundAuch wenn bis heute immer wieder neue und widersprüchliche Erkenntnisse auf dem Gebiet der Cholesterinforschung bekannt werden, gilt inzwischen als gesichert, dass bei erhöhten Cholesterinwerten in der täglichen Ernährung insbesondere Olivenöl eingesetzt werden sollte. Mediterrane Völkern haben trotz ihrer eher kalorienreichen Ernährung mit relativ hohem Fettkonsum (überwiegend Olivenöl) eine niedrigere Herzinfarktrate und durchschnittlich tiefere Cholesterinwerte als Nordeuropäer, wie Untersuchungen ergaben. Man stellte fest, dass gerade die olivenölreiche Ernährung der Menschen im Mittelmeerraum dazu beiträgt, den Gesamtcholesterinspiegel niedrig zu halten. Das Olivenöl bewirkt dabei als einziges Öl eine Senkung des LDL-Cholesterins und eine gleichzeitige Erhöhung des HDL-Cholesterins.

Ganz anders wirken die Pflanzenöle mit einem hohen Anteil an mehrfach ungesättigten Fettsäuren wie zum Beispiel Distel- und Sonnenblumenöl. Sie senken den Gesamtcholesterinspiegel, also auch das wertvolle HDL.

Grundsätzlich hat Cholesterin eine lebenswichtige Funktion. So ist es ein Hauptbestandteil der Zellwand, ist die Ausgangssubstanz für die Bildung wichtiger Hormone wie Östrogen, Testosteron und Cortison sowie das Vitamin D für den Knochenstoffwechsel. Die Leber benötigt Cholesterin als Grundstoff für die Bildung von Gallensäuren zur Fettverdauung. Das dafür erforderliche Cholesterin kann der Körper jedoch selbst produzieren. Nur wenn durch Überschüsse und Fremdzufuhr vor allem das LDL in das Blut gelangt, wird es ein Risikofaktor. Cholesterin kann sich an den Wänden der Gefäße ablagern und zur Arterienverkalkung führen. Arteriosklerose gilt als eine wichtige Ursache für Herz-Kreislauf-Krankheiten, wie z.B. Herzinfarkt und Schlaganfälle.

Olivenöl und Herz-Kreislauf-Erkrankungen

„Polyphenole“, bioaktive oder sekundäre Pflanzenbegleitstoffe im Olivenöl, tragen mit dazu bei, die Blutgefäße elastisch zu halten. Die Elastizität lässt mit zunehmendem Alter auf natürliche Weise nach. Es können sich an den Gefäßwänden vermehrt Ablagerungen, z.B. durch Blutfette, bilden, die die Gefäße verengen und im schlimmsten Fall dann verschließen. Polyphenolhaltige Lebensmittel wie Olivenöl gelten daher als vorbeugend gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Die Empfehlung, täglich ein Glas Rotwein am Abend zu trinken, hat die gleichen Gründe, aber auch Kirschsaft enthält Polyphenole.

Olivenöl verhindert das Altern und Krebs

Wenn unseren Zellen Olivenöl zugeführt wird, macht es die Zellmembran stabiler und weniger anfällig gegen die Zerstörung durch freie Radikale. Es wirkt dabei als natürliches Antioxidans. Dass sich Olivenöl positiv gegen Krebs auswirkt, zeigen Untersuchungen über die Krebssterblichkeit in Nord- und Westeuropa. Im Norden ist die Krebshäufigkeit generell höher als in den Mittelmeerländern. Verschiedene epidemiologische Studien deuten darauf hin, dass der regelmäßige Gebrauch von Olivenöl negativ mit verschiedenen Krebserkrankungen korreliert. Wobei das Öl immer als wichtiger Bestandteil innerhalb der mediterranen Ernährung untersucht wurde.

Olivenöl

Olivenöl hilft bei Gastritis

Vorübergehende und chronische Gastritiserkrankungen treten ebenfalls immer häufiger auf. Das steht in engen Zusammenhang mit seelischen Anspannungen und Stress. Die stark verdichteten Leistungsanforderungen unseres Arbeitsalltags gelten als eine wesentliche Ursache dafür.

Das tägliche Gläschen Olivenöl (ca. 1 EL) muss daher am Morgen, gleich nach dem Aufstehen, auf nüchternen Magen eingenommen werden. (Wenn man das Öl in etwas Möhrensaft einrührt, fällt das leichter.) Das Öl legt sich dann als Film über die Magenschleimhaut und schützt sie vor den Belastungen der Verdauung. Die entzündungshemmende Wirkung von Olivenöl lässt darüber hinaus die Magenschleimhaut unter dem Olivenölfilm rasch wieder gesunden. Gelingt es nicht, die Ursache zu beheben, oder ist bereits das Stadium der chronischen Gastritis erreicht, ist der tägliche Schluck Olivenöl in vielen Fällen nicht nur billiger als die schnelle Pille, sondern auch sehr viel gesünder.

Qualität von Olivenöl

Je näher das Öl der ursprünglichen Frucht kommt, desto höher ist die Konzentration an herzschützenden Stoffen. Diejenigen mit den meisten Wirkstoffen sind Olivenöle mit der Bezeichnung extra vergine bzw. nativ extra. Solche Öle sind immer kaltgepresst und unraffiniert. Hochwertige Olivenöle haben einen entsprechenden Preis, und der Kauf von gutem Olivenöl ist immer Vertrauenssache.
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„Ist Olivenöl wirklich gesund?“ oder „Olivenöl kann Blutgefäße schädigen“.

Mit diesen Überschriften zu einer „wissenschaftlichen Studie“ rauschten im vergangenen Jahr sensationelle neue Erkenntnisse durch den deutschen Blätterwald und trugen erheblich zur Verunsicherung der Verbraucher bei. Was und wem soll man eigentlich noch glauben, wie kann man überhaupt noch Orientierung finden? Lesen Sie doch diesen interessanten Artikel.

Es gibt natürlich noch weitere Aspekte für Olivenöl, so zum Beispiel in der Körperpflege, dazu aber in einem anderen Artikel.

Mit gesundheitlichen Grüßen

Ihre

Manuela Möckel

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Apfelessig – Altes Hausmittel neu entdeckt

Apfelessig – Altes Hausmittel neu entdeckt

Apfelessig ist ein altes, bewährtes und natürliches Hausmittel, welches in der Anwendung sehr preisgünstig und leicht ist. Schon unsere Großmütter und Urgroßmütter schätzten das Getränk aus Apfelessig, Wasser und Honig, um damit viele Alltagsbeschwerden zu kurieren. Was macht ihn so einzigartig, wie wirkt er und wie wende ich ihn an?
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Was macht Apfelessig so gesund?

Fast alle Inhaltsstoffe, welche wir in Äpfeln finden, sind auch im Apfelessig. So enthalten z.B. 100 g Apfel mit Schale ca. 140 mg Kalium. Kalium ist notwendig für den Zellstoffwechsel. Ein Kaliummangel kann z.B. zu Zellschädigungen, Herzstörungen, Muskelschwäche, Appetitlosigkeit führen. Apfelessig beinhaltet eine große Palette an Inhaltsstoffen: Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, Säuren, Ballaststoffe und zahlreiche Enzyme und Aminosäuren. Die einzigartige Zusammensetzung macht ihn zu einem so wirksamen Heilmittel. Dabei wirkt Apfelessig nicht nur vorbeugend, sondern er hilft auch bei vielen verschiedenen Alltagsbeschwerden.
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Inhaltsstoffe im Apfelessig:

  • Vitamine: A, B1, B2, Niacin, B6, Folsäure, B12, C, Phenole und Flavonoide;
  • Mineralstoffe: Kalium, Phosphor, Kalzium, Magnesium, Schwefel, Natrium und Chlor;
  • Spurenelemente: Eisen, Bor, Fluor, Jod, Kupfer, Mangan, Molybdän, Selen, Silizium und Zink;
  • Organische Säuren: Essigsäure, Probionsäure, Tannin, Zitronensäure, Karbolsäure, Aminosäure; sowie
  • zahlreiche Enzyme.
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Was Apfelessig bewirkt:

  • versorgt unseren Organismus mit vielen wichtigen Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen
  • macht das Blut fließfähiger
  • fördert die Wundheilung
  • verzögert den Alterungsprozess
  • wirkt entschlackend und entgiftend
  • reguliert den Cholesterinspiegel
  • hält den Blutzuckerspiegel im Zaum
  • beugt Verkalkungen vor
  • schützt vor Osteoporose
  • strafft das Gewebe und hält es geschmeidig
  • verbessert die Leistung der Nieren
  • verhindert die Ausbreitung von Fäulnisbakterien im Darm
  • kurbelt den Stoffwechsel an
  • stärkt unser Immunsystem
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Hausmittel Apfelessig+
Abgesehen von den positiven Effekten auf die Gesundheit, ist es auch von Vorteil, dass er sehr gut schmeckt und obendrein noch sehr preisgünstig ist. Kaufen Sie naturtrüben Bio-Apfelessig. Die klaren, destillierten Essige enthalten weniger wertvolle Inhaltsstoffe. Über viele Inhaltsstoffe liegen wissenschaftliche Untersuchungen vor, die diesen Stoffen eine positive Wirkung auf den menschlichen Organismus bestätigen. Die Forschung steht aber vor fast unlösbaren Schwierigkeiten, wenn die Wechselwirkungen vieler Inhaltsstoffe gleichzeitig zu bedenken sind.

Wird der Apfelessig jetzt noch mit Honig angereichert, hat man wirklich einen kleinen Zaubertrank, den man ganz einfach selber herstellen und auf einer täglichen Basis einnehmen kann. Er ist jedoch nicht nur ein hervorragender Mineralien- und Vitamin-Lieferant, sondern hat auch eine desinfizierende Wirkung. Das im Apfel vorkommende Kalium tötet Bakterien ab, da Kalium den Bakterien die Feuchtigkeit entzieht, die sie brauchen, um gedeihen zu können. Honig ist ebenfalls antibakteriell und eignet sich vor allem bei einer geschwächten Darmflora oder einer Lebensmittelvergiftung. +
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Grundrezept „Zaubertrank“

1 Glas Wasser wird mit 2 TL Apfelessig und 1-2 TL Honig vermischt. Diesen Powercocktail jeden Morgen nüchtern in kleinen Schlucken trinken.
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Anwendungen von A – Z

Atembeschwerden

Wer Atembeschwerden hat, auch bei asthmatischen Beschwerden, sollte es einmal mit 1 Glas Apfelessigwasser mit Honig versuchen. Trinken Sie das Glas in ganz kleinen Schlucken, so dass Sie für das Glas ca. 30 min. zum Austrinken benötigen. Bei Bedarf wiederholen. Wirkung: krampflösend und beruhigend

Erhöhte Blutfettwerte

Erhöhte Blutfettwerte entstehen häufig durch falsche Ernährung. Hier kann der „Zaubertrank“ mithelfen, das Blut zu verdünnen, so dass es wieder besser fließen kann. Trinken Sie über einen langen Zeitraum jeden Morgen 1 Glas Apfelessigwasser mit Honig. Wirkung:  senkt das schädliche LDL-Cholesterin im Blut und macht es fließfähiger

Fußpilz

Tupfen Sie bei Fußpilz auf die betroffenen Stellen mehrmals täglich sowie abends vor dem Schlafengehen mit unverdünntem Apfelessig. Die tagsüber getragenen Socken (möglichst aus Naturfaser) weichen Sie abends 1/2 Stunde in Essigwasser (1 Teil Essig, 4 Teile Wasser) ein, ehe Sie diese waschen. Wirkung: keimabtötend

Gedächtnisschwäche

Wenn Sie bemerken, dass Ihr Gedächtnis nachlässt, sollten Sie zu jeder Mahlzeit den Cocktail trinken. Schon bald werden Sie feststellen, dass sich Ihr Erinnerungsvermögen, sowie die Konzentrations-und Reaktionsfähigkeit verbessern. Wirkung: verbessert die Durchblutung, erfrischt und belebt durch Zufuhr von Mineralstoffen und Vitaminen

Hämorrhoiden

Bei Hämorrhoiden tupfen Sie jeden Abend die betroffenen Stellen vorsichtig mit unverdünnten Apfelessig ab. Zusätzlich trinken Sie jeden Morgen den Cocktail. Wirkung: desinfiziert, wirkt abschwellend, fördert die Blutgerinnung

Halsschmerzen

Apfelessig und Honig haben eine antibakterielle und entzündungshemmende Wirkung. Daher ist eine Mischung aus beiden Hausmitteln ein sanft wirkendes und natürliches Mittel gegen Halsschmerzen. Anwendung: Mischen Sie 1/4 Tasse Apfelessig mit 1/4 Tasse Honig. Nehmen Sie alle 3-4 Stunden 1 TL von dieser Mischung. Oder: Geben Sie in 1 Glas heißes Wasser 2 TL Apfelessig und 1 EL Honig. Trinken Sie dies mehrmals täglich in kleinen Schlucken. Auch gurgeln mit Apfelessig lindert die Halsschmerzen. Wirkung: entzündungshemmend, antibakteriell, schleimlösend

Hautausschlag

Tragen Sie mehrmals am Tag verdünnten (1:1) Apfelessig auf den Hautausschlag. Schon nach kurzer Zeit werden Sie bemerken, dass sich das Jucken und Brennen beruhigt. Zusätzlich trinken Sie mehrmals am Tag den „Zaubertrank“. Sollte der Hautausschlag durch eine Allergie ausgelöst werden, so trinken Sie die Apfelessigtinktur solange, bis der Ausschlag abgeklungen ist. Wirkung: wirkt entzündungshemmend und führt Mineralstoffe zu

Heiserkeit

Bei Heiserkeit hilft am besten das Gurgeln mit Apfelessig. Geben Sie hierzu 2 TL des Essigs auf 1 Glas warmes Wasser. Trinken Sie zusätzlich 1-2 Schlucke von dem Apfelessigwasser, damit auch die Stellen im Rachen benetzt werden, die beim Gurgeln nicht erreicht wurden. Wiederholen Sie diese Vorgänge stündlich. Sobald die Beschwerden nachlassen, gurgeln Sie alle 2-3 Stunden. Wenn die Beschwerden abgeklungen sind, sollten Sie noch 2-3 Tage nach den Mahlzeiten mit der Apfelessiglösung gurgeln. Wirkung: schleimlösend, entzündungshemmend

Heuschnupfen

Mit dem „Zaubertrank“ können Symptome, wie Niesattacken, juckende und brennende Augen, verstopfte Nase, zwar nicht beseitigt werden. Aber Ihr Allgemeinbefinden wird sich verbessern. Trinken Sie morgens auf nüchternen Magen 1 Glas vom Apfelessig-Honig-Getränk, bei Bedarf auch öfter. Denken Sie auch daran, viel Wasser zu trinken und sich ausgewogen zu ernähren. Wirkung: Ausgleich von Mineralstoffmangel, Erhöhung der Abwehrkräfte, Anregung des Stoffwechsels

Husten

Gegen Husten ist Apfelessig ein wirksames Hausmittel. Mischen Sie 1/2 Tasse Honig mit 4 TL Apfelessig. Nehmen Sie von dieser Mischung 6 TL über den Tag verteilt sowie zusätzlich 1 TL bei jedem Hustenanfall. Um nachts gut durchzuschlafen, sollten Sie einige Tropfen direkt auf Ihr Kopfkissen träufeln. Sie können auch ein in Apfelessig getränktes Tuch neben Ihren Kopf legen. Wirkung: entkrampfend, schleimlösend, entzündungshemmend, beruhigend

Insektenstiche

Bei einem Insektenstich geben Sie sofort unverdünnten Apfelessig auf die betroffene Stelle. Nach einiger Zeit wiederholen Sie den Vorgang. Sollten sich allergische Reaktionen gegen die Stiche zeigen, suchen Sie sofort einen Arzt auf. Wirkung: schmerzlindernd, abschwellend, desinfizierend

Müde Augen

Wenn Sie schnell müde Augen z.B. beim Lesen oder Fernsehen bekommen, dann sollten Sie jeden Morgen 1 Glas der Apfelessig-Honig-Tinktur zu sich nehmen. Weiterer Vorteil: Durch das Beta-Karotin beugen Sie den grauen Star vor. Wirkung: Stärkung der Sehkraft

Muskelzerrungen/Prellungen/Blutergüsse

Hier hilft am besten ein Apfelessigumschlag. Tauchen Sie ein Baumwolltuch in Apfelessig und drücken es aus. Wickeln Sie das Tuch um die betroffene Stelle und wickeln darüber ein Handtuch. Diesen Umschlag lassen Sie ca. 10 min. einwirken und wiederholen das Ganze nach einer Weile. Wirkung: abschwellend, schmerzlindernd

Rheumatische Erkrankungen/Gicht

Um Ihren Körper beim Entschlacken zu unterstützen, trinken Sie 3-mal täglich das Apfelessig-Honig-Getränk. Wer das ganze Jahr über den Apfelessig-Power-Trunk zu sich nimmt, beugt Rheuma- und Gichterkrankungen vor. (Grundsätzlich gilt bei rheumatischen Erkrankungen, den gesamten Körper zu entsäuern.) Wirkung: entschlackend, hemmt die Bildung von Darmgiften

Schnupfen/Nasennebenhöhlenentzündung

Inhalieren Sie mittels eines Dampfbades verdünnten Apfelessig. Bei Bedarf mehrmals wiederholen. Zusätzlich trinken Sie 3 Mal täglich den Apfelessig-Honig-Cocktail. Wirkung: schleimlösend, antibakteriell

Sonnenbrand

Wer sich einen Sonnenbrand zugezogen hat, sollte die betroffenen Stellen vorsichtig mit verdünnten Apfelessig einreiben. Alternativ können Sie auch ein in Apfelessig getauchtes Tuch auf die verbrannten Stellen auflegen. Wirkung:  kühlend, desinfiziert

Warzen

Vermischen Sie 4 EL Apfelessig mit 1 EL Salz. Betupfen Sie mehrmals täglich damit die Warzen bis diese verschwunden sind.

Wundheilung

Um Wunden zum Heilen anzuregen, trinken Sie 3-mal täglich Apfelessigwasser. Wenn Sie täglich den Trunk zu sich nehmen, bewirken Sie, dass Schnittwunden oder Schürfverletzungen generell schneller heilen. Sie können auch Wunden mit unverdünntem Apfelessig reinigen. Das desinfiziert und fördert die Heilung. Wirkung: desinfizierend, fördert die Blutgerinnung

Zahnerkrankungen

Wenn Sie unter Karies, Parodontose oder Zahnfleischbluten leiden, dann sollten Sie regelmäßig den „Zaubertrank“ zu sich nehmen. Zusätzlich spülen Sie Ihren Mund morgens und abends mit Apfelessigwasser (1 TL Apfelessig, 1 Glas Wasser, ohne Honig). Dadurch bildet sich weniger Zahnstein, Entzündungen gehen zurück, Keime werden abgetötet, so dass sich keine Karies und Parodontose bilden können. Auch werden dadurch die Zähne weißer. Wirkung: entzündungshemmend, antibakteriell, Zufuhr von wichtigen Mineralstoffen Diese Liste könnte man noch viel weiter führen.
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Apfelessig, ein wahrhaftes Elixier

Wir können unsere Verdauung verbessern und Verstopfung verhindern, er hilft, die Darmflora zu regenerieren, Giftstoffe auszuscheiden und hilft auch beim Abnehmen. Der Konsum von Apfelessig ist eine gesundheitsfördernde Gewohnheit, insbesondere für Frauen in den Wechseljahren, denn er hilft typische Wechseljahrbeschwerden besser zu bewältigen.

Er ist hervorragend zur Behandlung von Kopfschmerzen geeignet, insbesondere bei Migräne. Dazu mischen wir 3 EL Essig mit einem ½ Liter kochendem Wasser und inhalieren den Dampf. Das regelmäßige Trinken schenkt uns schönes Haar, Fingernägel, Zähne, sorgt für eine schöne Haut, stärkt die Immunabwehr, spendet mehr Energie, entgiftet und entschlackt unseren Körper, stärkt unsere Nerven, die Psyche, die Knochen.
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Buchempfehlung:

Natürlich heilen mit Apfelessig+
Der tägliche Apfelessigtrunk ist ein wahrer Jungbrunnen und hält unseren Körper gesund.

Viele liebe Grüße und bis demnächst

Ihre

Manuela Möckel

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Erkältungszeit ist Tea-Time!!!

Erkältungszeit ist Tea-Time!!!

Bei einer Erkältung, bei Husten und Schnupfen hilft Tee gegen die Beschwerden. Grüner Tee, Thymian-, Arnika-, Salbeitee oder auch der Holundertee sind natürliche Hausmittel. Schon seit vielen Hundert Jahren sind Tees die wichtigsten Heilmittel für uns.

Heutzutage erfreut er sich wieder einer steigenden Beliebtheit. Denn der richtige Tee zur richtigen Zeit kann auf jeden Fall sehr hilfreich bei den Symptomen einer Erkältung sein. Deshalb möchte ich heute einige geeignete Teemischungen vorstellen:
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Tee gegen Husten

Je 20 g Anis, Thymian, Spitzwegerich und je 10 g Eibisch, Königskerze, Schlüsselblume und Veilchen

Der Tee wird mit 1 EL pro Tasse dieser Teemischung aufgebrüht, das Ganze dann 10-15 Minuten ziehen lassen, anschließend abseihen. Wer mag kann den Tee auch mit Honig süßen. Man trinkt den Tee in kleinen Schlucken und kann auch den Dampf aus der Teetasse schön einatmen.
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Abwehrstärkender Tee

Je 20 g Spitzwegerich, Feldstiefmütterchen, Malvenblüten, Hirtentäschel und 50 g Süßholzwurzel
2 TL dieser Teemischung mit 1 l kochendem Wasser überbrühen, das Ganze 10 Minuten ziehen lassen und abseihen. 3 x täglich eine Tasse austrinken.
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Hustenstillender Tee

Diese Teemischung wirkt beruhigend und löst den Hustenreiz.

Je 30 g Holunderblüten, Thymian und Eibischwurzel, 20 g Schlüsselblumen und 15 g Anisfrüchte

2 TL dieser Teemischung mit 1 l kochendem Wasser überbrühen, wieder 10 Minuten ziehen lassen und abseihen. Über den ganzen Tag verteilt trinken.

Erkältungszeit Teezeit+

Fiebersenkender Tee

Dieser Tee entlastet den Körper, wenn doch einmal ein fieberhafter Infekt kommt.

Je 20 g Schlüsselblumen und Feldstiefmütterchen und je 30 g Weidenblätter, Brunnenkresse und Sonnenhutwurzel

3 Teelöffel der Mischung mit 1 l kochendem Wasser übergießen, 10 Minuten ziehen lassen und abseihen. Bei Bedarf jede Stunde eine Tasse trinken.
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Bronchitis-Tee

Der Bronchitis-Tee hat vor allem durch Myrte und Thymian eine antibakterielle Wirkung auf die Atemwege. Eibisch und Königskerze wirken schleimlösend und reizlindernd. Die Atmung wird durch die ätherischen Öle entlastet.

30 g Myrte, 20 g Thymian und je 10 g Eibisch, Königskerze, Fenchel, Eukalyptus und Fichte

1 EL dieser Teemischung pro Tasse, 10-15 Minuten ziehen lassen, abseihen. Der Tee kann mit Honig gesüßt werden. 3 Tassen pro Tag trinken.
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Nebenhöhlen-Tee

Diese Teemischung befreit die Nasen-Nebenhöhlen und erleichtert außerdem das Atmen. Er wirkt entzündungshemmend, die Linde und der Holunder helfen beim Schwitzen und Vertreiben der Krankheit.

Je 20 g Myrte, Majoran, Linde und je 10 g Geißbart (Mädesüß), Holunder, Sonnenhut und Pfefferminze

Achtung! Geißbart (Mädesüß) enthält Acetylsalicylsäure. Bei bekannter Allergie gegen Acetylsalicylsäure (Aspirin) sollte diese Pflanze nicht verwendet werden.

Mit 1 EL Teemischung pro Tasse aufbrühen, 10-15 Minuten ziehen lassen, abseihen. Mindestens drei Tassen täglich mit kleinen Schlucken trinken. Dämpfe einatmen.

Das soll es für heute erstmal gewesen sein, bleiben Sie gesund.

Manuela Möckel

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Hinweis

Die Inhalte auf dieser Seite dienen rein informativen Zwecken und können die persönliche Beratung, Diagnostik und Betreuung durch einen Facharzt oder Heilpraktiker in keinem Fall ersetzen. Auch wenn sie gründlich recherchiert wurden, können und dürfen sie in keinem Fall die Grundlage für eine Selbstdiagnose und Selbstmedikation sein.

Über mich

Hallo, schön dass Sie mich gefunden haben. Mein Name ist Manuela Möckel, ich bin Jahrgang 1970, Mutter von 4 tollen Kindern und ich lebe mit meiner Familie im schönen Beeskow, das liegt in der Nähe von Frankfurt/Oder in Brandenburg. Vor langer Zeit hatte ich wirklich erhebliche Probleme mit meiner Gesundheit und war auf der Suche nach Alternativen! Ich wollte weg von stark wirkenden Arzneimitteln und selbst aktiv etwas für meine Gesundheit tun. Das Thema Gesundheit und was auch immer damit zu tun hat, hat mich schon immer brennend interessiert. Darüber möchte ich erzählen und Ihnen berichten.

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