Der tägliche Apfel – vielseitiger Helfer für die Gesundheit

Der tägliche Apfel – vielseitiger Helfer für die Gesundheit

Die alte Volksweisheit verspricht Wahres, denn unser Lieblingsobst enthält viele gesunde Inhaltsstoffe. „An apple a day keeps the doctor away.“ Übersetzt heißt dieser bekannte Spruch etwa „Ein Apfel am Tag – Arzt gespart!“. Wussten Sie zum Beispiel, dass der Apfel ein altes Hausmittel ist und viele „Einsatzgebiete“ hat? Ich sagen Ihnen, warum „Doktor Apfel“ einen Platz in jeder Hausapotheke verdient.

Täglich frisches Obst sollte ohnehin zur Gewohnheit werden, denn es versorgt uns mit Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen und Ballaststoffen. Auf diese Weise können Sie Ihren Körper gesund halten. Äpfel sind besonders gesund. In vielen Studien konnten die positiven Eigenschaften von Äpfeln schon bewiesen werden. Die Wissenschaft findet immer noch mehr Gründe dafür, warum der Apfel zu den Superstars der Lebensmittel gehört. Das Zusammenspiel seiner wertvollen Inhaltsstoffe

  • schützt vor Krebs und Herzinfarkt,
  • regt die Verdauung an,
  • senkt den Cholesterinspiegel,
  • sorgt für starke Nerven bei Stress.

Aber nicht nur das: Der Apfel wirkt sogar als Doping fürs Gehirn und verringert, wie man herausgefunden hat, das Risiko an Alzheimer und Demenz zu erkranken.
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Äpfel sind gesundheitliche Multitalente

Der Apfel und unsere Gesundheit

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Äpfel helfen beim Abnehmen

In verschiedenen Studien wurde gezeigt, dass durch den täglichen Verzehr eines Apfels in ein paar Monaten im Durchschnitt etwa 1,5 Kg abgenommen werden können. Und das ohne eine Diät zu machen. Der tägliche Apfel wirkt zwar keine Wunder, dennoch kann er bei der Gewichtsreduktion helfen.
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Vorsorge gegen Arteriosklerose

Verschiedene Studien haben gezeigt, dass Personen, die mindestens einen Apfel pro Tag essen, niedrigere LDL-Cholesterinwerte haben. Zudem ist das Risiko der Bildung von Plaque an den Arterienwänden geringer und so kann Vorsorge gegen Arteriosklerose und Bluthochdruck geleistet werden. Folglich wird auch das Herzinfarktrisiko reduziert.

Mit einem Apfel am Tag können Sie ganz einfach Ihr Herz und Ihre Arterien schützen.
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Äpfel schützen vor Schlaganfällen

Äpfel bestehen aus weißem Fruchtfleisch und dieses kann das Risiko von Schlaganfällen senken. Zu diesem Ergebnis kommt eine in der Zeitschrift „Stroke: Journal American Heart Association“ veröffentliche Studie niederländischer Wissenschaftler. Insgesamt hatten die Forscher rund 20.000 Personen zehn Jahre lang beobachtet. Das erstaunliche Ergebnis zeigt, dass Äpfel gesund sein können. Bereits 25 Gramm Äpfel am Tag konnten das Risiko um 9% senken.
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Äpfel schützen vor Darmkrebs

Die Apfelschale enthält unter anderem Pektin. Dieses Pektin ist ein natürlicher Ballaststoff, der durch die Fermentierung im Darm die Bildung von Krebszellen verhindert. Dies wurde in einer deutschen Wissenschaftsstudie festgestellt. Aus diesem Grund vermindert der tägliche Konsum eines Apfels das Risiko, an Darmkrebs zu erkranken.
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Stärkt Zähne und Knochen

Der Apfel enthält Fruchtsäure, die keimtötend wirkt, auf natürliche Weise die Zähne reinigt und zur Mundhygiene beiträgt. Dazu stärken Äpfel das Zahnfleisch und die Mundflora. Die Fruchtsäure trägt dazu bei, dass die Kalziumaufnahme im Körper gefördert wird. Der regelmäßige Biss in den Apfel kräftigt also auch Knochen und Zähne.
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Weitere Vorteile von Äpfeln

Außerdem enthalten Äpfel viel Kalium, ein harntreibendes Mineral, das auch vorbeugend gegen Bluthochdruck wirken kann. Äpfel enthalten auch entzündungshemmend wirkende Stoffe, die für die Gesundheit der Atemwege sehr empfehlenswert sind. Damit können beispielsweise die Symptome von Asthma gelindert werden. Zu dieser Erkenntnis kam eine von der Universität Aberdeen durchgeführte Studie.
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Der Apfel als Hausmittel

Apfel als Hausmittel

Durchfall (auch für Kinder geeignet)

Der Apfel eignet sich sehr gut zur Behandlung von Durchfall: Seine Pektine quellen im Darm auf und wirken stopfend. Einen Apfel schälen und mit einer Reibe zu Mus reiben. Bei Bedarf dreimal täglich essen.

Verstopfung

Ein bis zwei Äpfel essen und dazu viel trinken.

Hals- und Rachenschmerzen

Auch bei Hals- und Rachenschmerzen weiß Doktor Apfel Rat: Lösen Sie einen Esslöffel Honig sowie einen Teelöffel Apfelessig in einem Glas heißen Wasser auf und trinken Sie die Mischung schluckweise aus.

Innere Unruhe und Schlaflosigkeit

Apfelschalentee kann Nervosität lindern und entspannend wirken. Schälen Sie einen Apfel und lassen die Apfelschale trocknen. Übergießen Sie die zerkleinerte Schale mit kochendem Wasser und lassen Sie den Tee zehn Minuten ziehen.

Schöne Haut

Doktor Apfel ist auch Dermatologe: Mit einer Apfel-Maske bekommen Sie eine schöne, weiche Haut. Einfach einen geschälten Apfel reiben und mit etwas Honig verrühren. Tragen Sie die Paste auf Ihr Gesicht auf und lassen Sie sie 20 Minuten einwirken und mit reichlich lauwarmem Wasser abnehmen.

Heiserkeit

Äpfel in einer Pfanne anbraten und reichlich Zucker dazu geben und essen.

Husten

Sauren Apfelmost mit etwas Zucker und Fenchel aufkochen und trinken.

Rezept Apfel-Tee

5 unbehandelte Äpfel schälen, die Schalen mit 500 ml kochenden Wasser übergießen, 10 Minuten ziehen lassen, abseihen und trinken. Dieser Tee kommt bei Fieber, Erkältungen und Bronchitis zum Einsatz.
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Welche Apfelsorten sind gut?

Es gibt weltweit mehr als 30.000 verschiedene Apfelsorten. Sie unterscheiden sich im Aussehen (gelb, rot, grün), im Geschmack (sauer bis süß) und in der Größe. Die wichtigsten bei uns erhältlichen Apfelsorten sind wie folgt:

  • Booskop – säuerlich, fest – alte Apfelsorte
  • Braeburn – süß, knackig
  • Elstar – fein säuerlich, knackig – in Deutschland die am häufigsten angebaute Apfelsorte
  • Gala – süß fruchtig, knackig
  • Granny Smith – säuerlich – ursprünglich aus Australien
  • Gravensteiner – süß säuerlich, saftig – eine der wohlschmeckendsten Apfelsorten in Europa – alte Apfelsorte
  • Gloster – säuerlich
  • Golden Delicious – grün, süß
  • Jonagold – süßlich, fein säuerlich – angeblich der gesündeste Apfel, da er eine hohe Neutralisierungswirkung gegenüber Schadstoffen hat

Der oben genannte englische Spruch ist nur gültig, wenn der Apfel von Streuobstwiesen, aus dem eigenen Garten oder aus dem Bioladen kommt. Beim Kauf von Obst und Gemüse aus konventionellen Landwirtschaft oder in Supermärkten befinden sich meistens große Rückstände von Pestiziden und Fungiziden, außerdem auch oft von Konservierungsmitteln und Wachs. Aber auch hier kann Ihnen geholfen werden. Sie benötigen dazu lediglich:

  • 1 Esslöffel weißen Essig
  • 1 Esslöffel Zitronensaft
  • 1 Tasse Wasser
  • 1 Sprühflasche

Einfach alles miteinander vermischen, aufsprühen, zehn Minuten einwirken lassen und dann gründlich abspülen.

Wie Sie sehen können, bringt uns der tägliche Konsum eines Apfels nur Vorteile. Diese köstliche Frucht hilft verschiedene gesundheitliche Aspekte zu verbessern. Wie wäre es, wenn Sie gleich heute damit beginnen?

Mit den besten Grüßen und bleiben Sie gesund

Ihre

Manuela Möckel

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Aronia – Die Heilpflanze für unsere Gesundheit

Aronia – Die Heilpflanze für unsere Gesundheit

Hallo, schön dass Sie mal wieder vorbeischauen. Heute möchte ich einige Zeilen über die Aronia schreiben. In der Naturheilkunde ist die positive Wirkung der Aronia schon seit Jahrhunderten bekannt. Und trotzdem ist die erst seit Anfang der 90er Jahre in den Fokus der Forschung gerückt. Diese Beere hat einen besonders hohen Gehalt an sekundären Pflanzenstoffen, den sogenannten Polyphenolen. Dieser Polyphenolgehalt ist zirka fünfmal höher als in anderen Beeren. Deshalb erweist sich die Aroniabeere als Allroundtalent in Sachen Gesundheitsförderung und Prävention.

Die Aronia – Woher stammt sie?

Eigentlich stammt die Beere aus Nordamerika, wo sie schon von den alten Indianern als Heilpflanze genutzt wurde. Schon vor über 50 Jahren wurden in der ehemaligen Sowjetunion erste Nachweise über eine heilende Wirkung der Aroniabeeren erbracht. In den 70er Jahren wurde sie dann auch in Osteuropa bekannt, hier wird die Frucht hingegen sowohl in der Volksmedizin als auch in der Schulmedizin angewendet. Sie gilt hier sogar als Heilpflanze.

Bei uns ist die Aronia ein weniger bekannter Wildfruchtstrauch, der in einigen wenigen Gebieten in Deutschland angebaut wird. In Schirgiswalde (Lausitz) befindet sich seit 1976 das älteste und größte Anbaugebiet, ein weiteres in Coswig (am Elbe-Radweg zwischen Meißen und Dresden).

Diverse Studien haben erfolgversprechende Ergebnisse bei Erkrankungen und Belastungen der verschiedensten Art ergeben.

Buchempfehlung:

Die Aroniabeere und die Gesundheit

Die Aronia gehört zu den Beeren mit dem höchsten Anthocyanidingehalt. Das wurde im Jahre 2006 vom Krebsforschungsinstitut Heidelberg und am Institut für Ernährungsphysiologie in Karlsruhe bestätigt. Wie die Carotinoide gehören auch die Anthocyane (griechisch: anthos= Blüte, kyanos = dunkelblau) zu den natürlichen Farbstoffen einer Pflanze. Dieser Farbstoff hat eine starke antioxidative Wirkung und schützt die Zellen vor den sogenannten freien Radikalen. Diese freien Radikale fallen vor allem beim Energiestoffwechsel an.

Sie müssen sich das wie bei einem Auto vorstellen. So wie das Auto Abgase produziert, produzieren unsere Zellen freie Radikale. Es wird auch oft von „Oxidativem Stress“ gesprochen. Der bekannteste Feind um diesen „Stress“ abzuwehren ist das Vitamin C. Aber auch die Anthocyane können diesen „Oxidativen Stress“ sehr gut abwehren. Die Wirkung ist oft sogar um ein vielfaches höher als beim Vitamin C. Die Bedeutung der antioxidativen Bestandteile in Beeren für die Erhaltung der Gesundheit und den Schutz vor koronaren Herzerkrankungen und Krebs ist nicht nur für Forscher interessant, sondern auch für Lebensmittelhersteller und für uns Verbraucher.

Anthocyangehalt diverser Früchte im Vergleich (pro 100g):

  • Aroniabeere 800 mg
  • Süßkirsche 180 mg
  • Blaue Weintraube 165 mg
  • Blaubeere 165 mg
  • Brombeere 160 mg
  • Himbeere 40 mg
  • Erdbeere 30 mg

Quelle: Deutsches Krebsforschungsinstitut Heidelberg

Die Aroniabeere wirkt erwiesenermaßen vorbeugend für alle Beschwerden und Erkrankungen. Der Aroniabeere (Apfelbeere) werden erfolgversprechende Erfahrungen bei den folgenden Erkrankungen und Leiden zugeschrieben:

  • Herzkreislauferkrankungen (Schutz vor Herzinfarkt und Schlaganfall)
  • Bluthochdruck
  • Thromben / Blutgerinnsel
  • Entzündungen
  • Gelenkerkrankungen (Arthritis, Arthrose)
  • Diabetes mellitus
  • Krebs
  • Hautkrankheiten, Allergien
  • Asthma
  • Alterung
  • Magenentzündung
  • Magenschleimhauterkrankungen
  • Darm-, Leber- und Gallenerkrankungen
  • Kinderkrankheiten wie Scharlach und Masern
  • Augenkrankheiten
  • Harnröhreninfektion
  • Nierenerkrankungen
  • Schilddrüsenerkrankung
  • Strahlen-Schäden
  • chemo- bzw. strahlentherapeutisch behandelte Patienten
  • bakterielle und virale Erkrankungen

Empfehlung:

Aronia-Kapseln bei Fairvital.com

Zum Schluss:

Die weitverbreitete Meinung, dass frische Aroniabeeren nicht verzehrt werden sollen, wurde erfreulicherweise am 11. August 2011 durch den AID und außerdem durch die Bekanntmachung des Bundesinstituts Max Rubner in Karlsruhe entkräftet.

Begründet wurde diese Aussage mit dem hohen Gehalt an gebundener Blausäure in den Aroniabeeren, genauer gesagt in den Kernen. Diese Meldung ist zum Teil richtig. Denn in den Kernen der Aroniabeere ist tatsächlich ein geringer Anteil an gebundener Blausäure enthalten. Das ist nicht ungewöhnlich, denn in vielen pflanzlichen Lebensmitteln ist die Säure, die an gebundenen Zuckermolekülen gebunden ist.

Gesunde Zellen haben einen gut funktionierenden Mechanismus, der die Blausäure im Körper entgiftet. Frisch, unverarbeitete Aroniabeeren enthalten bis zu 1,2 mg an gebundener Blausäure. Ein Kind kann am Tag bis zu 500g frischer Aronia-Beeren zu sich nehmen, ein Erwachsener bis zu 1 kg.

Übrigens: Beim Erhitzen der Aronia-Beeren verflüchtigt sich die (gebundene) Blausäure schneller. Der regelmäßige Verzehr von verarbeiteten Aroniaprodukten ist daher unbedenklich.

Das soll es für heute mal wieder gewesen sein.

Bleiben Sie gesund!

Ihre

Manuela Möckel

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Am 29.September ist Welt-Herz-Tag

Am 29.September ist Welt-Herz-Tag

Der Welt-Herz-Tag ist schon seit dem Jahr 2000 eine Initiative der World Heart Federation (WHF), in der sich die Herzstiftungen und kardiologischen Fachgesellschaften von über 100 Ländern organisiert haben. Diese Initiative wird von der Weltgesundheitsorganisation unterstützt. Bis 2010 fand der Welt-Herz-Tag immer am letzten Sonntag im September statt, seit dem letztem Jahr gibt es mit dem 29. September ein festes Datum.

Dieser Tag soll die Aufmerksamkeit auf die Todesursache Nr. 1 in Deutschland lenken. Jedes Jahr sterben in hier in Deutschland mehr als 100.000 Menschen an plötzlichem Herztod. Und über 200.000 Menschen erleiden jährlich einen Herzinfarkt. Die meisten „erwischt“ es zu Hause oder auch am Arbeitsplatz. Nur das schnelle Eingreifen bestimmt das weitere Leben dieser Menschen.
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Das Herz – unser wichtigster Muskel

Das Herz pumpt das Blut durch unseren Körper. Dieses lebensnotwendige Organ reagiert sehr empfindlich auf innere und äußere Einflüsse. Mal schlägt es schwächer und mal stärker – je nach körperlicher Anstrengung. Aber auch das jeweilige Gefühlsleben ist entscheidend. Die Anatomie ist schon beeindruckend: Das Herz liegt zwischen beiden Lungenflügeln, etwas nach links versetzt. Zusammen mit den Blutgefäßen bildet das Herz das Herz-Kreislaufsystem. Mit regelmäßigen Schlägen pumpt es das Blut durch unseren Körper: pro Minute etwa fünf Liter. So werden Sauerstoff, Hormone und andere wichtige Nährstoffe in unsere Zellen gebracht und das Kohlendioxid wird abtransportiert. Außerdem sorgt das Herz für eine gleichmäßige Körpertemperatur.
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Vorbeugen und Gefahren erkennen

Brustschmerzen, Engegefühl oder plötzliche Atemnot können Zeichen für Herzprobleme sein, sie enden oft tödlich wenn sie nicht rechtzeitig erkannt und behandelt wird. Herzerkrankungen sind mittlerweile die häufigsten Erkrankungen in der westlichen Welt und ihnen fallen jährlich mehr Menschen zum Opfer als Krebserkrankungen.
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Zum Weltherztag nun einige Tipps für ein herzgesundes Leben

  • Gesunde und ausgewogene Ernährung
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  • Viel Obst und Gemüse, möglichst bunt
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  • 2x wöchentlich Fisch essen, wegen der Omega 3-Fettsäuren
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  • Bewegung – mindestens 30 Minuten am Tag
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  • Nicht Rauchen und auf eine rauchfreie Umgebung bestehen
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  • Kein Übergewicht
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  • Die eigenen Werte kennen (Blutdruck, Cholesterin, usw.)
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  • Alkoholkonsum einschränken
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  • Möglichst wenig Stress
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Die Seite www.welt-herz-tag.de gibt viele Informationen zu stattfindenden Aktionen und interessante Hinweise zur Prävention.

Nutzen Sie den Welt-Herz-Tag auch einmal, um über ihre Herzgesundheit und mögliche Änderungen des Lebensstils nachzudenken. Heute vorsorgen für mehr Gesundheit in der Zukunft.

Bleiben Sie gesund!

Ihre

Manuela Möckel

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Diabetes – eine neue Volkskrankheit?

Diabetes – eine neue Volkskrankheit?

Diabetes breitet sich weltweit aus – Ist 2030 jeder zehnte Erwachsene zuckerkrank?

Am 14. November ist Welt-Diabetes-Tag. Laut den Angaben des IDF (International Diabetes Federation)wissen weltweit ungefähr 183 Mio. Menschen überhaupt nicht, dass sie krank sind. Vor allem Kinder in Europa sind stark betroffen von der Zuckerkrankheit: 116.000 leiden unter Typ-1-Diabetes, 18.000 Kinder sind 2011 neu daran erkrankt – mehr als in jeder anderen Region weltweit.

Diabetes – eine neue Volkskrankheit?

Fachleute erwarten für das Jahr 2012 weltweit ungefähr 295 Mio. Diabeteserkrankte. Diabetes scheint außer Kontrolle geraten zu sein. Vor 25 Jahren lag die Zahl der Diabeteserkrankten noch bei ca. 30 Mio. Im Jahr 2000 war die Zahl auf 150 Mio. gestiegen. Deutschland liegt mit derzeit 7,5 Mio. auf Platz 6 der internationalen Rangliste. Weltweit sind die meisten Diabetiker (ca. 85 – 95 Prozent) am Diabetes-Typ2 erkrankt, was vor allem mit falscher Ernährung und Bewegungsmangel in Zusammenhang bringen ist. Es gibt ein paar Zeichen, die darauf hinweisen, dass man an einer Diabetes leiden könnte. Die bekanntesten Anhaltspunkte dafür können beispielsweise ein erhöhter Harndrang und starker Durst sein. Daran schuld ist die im Blut in hoher Konzentration vorhandene Glukose, welche wegen des Insulinmangels nicht genutzt werden kann. Unser Körper ist gezwungen diesen Zucker auf dem schnellsten Wege loszuwerden und schwemmt ihn über den Urin aus. Dies sind die charakteristischen Anzeichen der Hyperglykämie (Überzuckerung).

Da dem Körper jetzt aber die Energie in Form von Zucker fehlt, muss er auf dieReserven zurückgreifen. Häufig kommt es zu Gewichtsverlust und körperlichen Schwächeanzeichen. Durch den Abbau von Eiweiß und Fett kann es zu Muskelkrämpfen und sogar Sehstörungen kommen. Angesichts des insgesamt verschlechterten Körperzustandes wegen des Zuckermangels kann es zu weiteren Erscheinungen wie einer Infektanfälligkeit oder schlecht heilenden Wunden kommen.

Selbst bei den Patienten, die schon mit Insulin versorgt werden, können noch Komplikationen drohen. Mehrfach sind Schädigungen der Gefäße aufgrund von Durchblutungsstörungen. Die Folgen sind bekannt. Es kann zu einem Herzinfarkt oder auch einem Schlaganfall kommen. Die außerordentliche Belastung der Nieren führt vielfach auch zu Nierenschäden, wobei es dann sogar zu einem Nierenversagen kommen kann, welches eine Dialyse dringend erforderlich macht.

Welche Diabetesformen gibt es?

Eine Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) ist eine Stoffwechselstörung welche ganz unterschiedliche Ursachen haben kann. Es gibt folgende Diabetesformen.

  • Typ 1 Diabetes: Verlust der insulinproduzierenden Zellen, Folge: Dem Körper steht nur noch wenig bis gar kein eigenes Insulin zur Verfügung. Das fehlende Hormon Insulin muss von außen zugeführt (d. h. gespritzt) werden.
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  • Typ 2 Diabetes: in der Anfangsphase produziert der Körper noch viel Insulin. Aber die Empfindlichkeit der Körperzellen auf das Hormon ist herabgesetzt; d.h. die Zellen sind insulinresistent. Das bedeutet, dass die Zellen nicht mehr richtig auf Insulin reagieren. Folge: das körpereigene Insulin reicht nicht mehr aus, um den erwünschten Effekt zu erzielen.
  • Schwangerschaftsdiabetes: die häufigste Stoffwechselerkrankung in der Schwangerschaft. Man versteht hierunter einen Diabetes, der während einer Schwangerschaft beginnt oder erstmals entdeckt wird.
  • Sonstige Diabetesformen: Ein Diabetes kann im Allgemeinen auch durch Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse oder im Rahmen anderer Krankheiten oder auch bei bestimmten erblich bedingten Störungen auftreten. Auch manche Medikamente, insbesondere Kortison, können an der Entstehung eines Diabetes beteiligt sein.

Für alle Diabetesformen gilt: Je früher ein Diabetes festgestellt wird und je besser die Behandlung ist, desto seltener und weniger schwerwiegend sind die Folgeschäden!

Diabetes in Deutschland
Infografik: Diabetes in Deutschland (Grafik: Novo Nordisk)
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Einige Fakten

  1. Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) sterben jährlich weltweit rund 3,2 Millionen Menschen an den Folgen einer Diabeteserkrankung.
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  2. Der Diabetes fordert mittlerweile genauso viele Opfer wie HIV bzw. AIDS. Alle 10 Sekunden kann ein Todesfall dem Diabetes zugeordnet werden.
  3. In Deutschland liegt die Zahl der bekannten Diabetesfälle derzeit bei etwa 7,5 Millionen Menschen.
  4. In der Gruppe der über 65-Jährigen sind bei uns schätzungsweise zwischen 16 und 23% von einer Diabeteserkrankung betroffen.
  5. Dunkelziffer bei Erwachsenen wird auf zirka 50% geschätzt. Dies würde bedeuten, dass es in Deutschland derzeit bereits weit über 10 Millionen Diabetes-Erkrankte gibt. Über die Hälfte aller Diabetiker sind über 65 Jahre alt.
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  6. Experten gehen davon aus, dass sich die Zahl der Diabetiker in den nächsten 10 Jahren noch einmal verdoppeln wird.

Die erhebliche Zunahme der Erkrankungszahlen wird vor allem auf folgende Faktoren zurückgeführt:

  • drastische Zunahme von Übergewicht
  • zunehmender Konsum von „Junk Food“
  • immer weniger körperliche Bewegung.
  • die steigende Lebenserwartung.

Buchempfehlung:

Dieses Buch kann man nur jedem Diabetiker empfehlen. Geschrieben wurde es von dem anerkannten Experten für Diabetes und Ernährung Sven-David Müller. Er wurde für seine besonderen Leistungen um die Volksgesundheit, besonders im Bereich Ernährungsaufklärung und Diabetes, mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. In dem Buch zeigt er wirkungsvolle Wege auf, wie man den Blutzucker auf natürliche Weise senkt und außerdem trotzdem noch vital und genussvoll leben kann. Der Leser erfährt, wie man mit Pflanzenheilkunde, Mineralien und Vitaminen den Stoffwechsel ins Gleichgewicht bringen kann. Durchweg ein gelungenes Werk und nützlich.

Quellen: Wikipedia, Diabetes Deutschland, Deutsche Diabetes Gesellschaft

Ich wünsche Ihnen noch einen schönen Tag.

Ihre

Manuela Möckel

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Zivilisationskrankheiten – weitere Risikofaktoren

Zivilisationskrankheiten – weitere Risikofaktoren

Heute nun der nächste Artikel zum Thema Zivilisationskrankheiten. Ich möchte heute über einige andere Risikofaktoren, welche Zivilisationskrankheiten auslösen können, schreiben. Weitere Risikofaktoren sind neben ungesunder Ernährung, auch Rauchen, Alkohol und Stress, welche z.B. dann auch Bluthochdruck verursachen können. Allerdings können auch Umweltbelastungen und genauso auch eine genetische Veranlagung als Auslöser von Zivilisationskrankheiten eine ganz wesentliche Rolle spielen. Ganz speziell möchte ich heute einige Gedanken zum Faktor Rauchen, Alkohol und Stress loswerden.

Krankheiten überfallen den Menschen nicht wie ein Blitz aus heiterem Himmel,
sondern sind die Folgen fortgesetzter Fehler wider die Natur.

Hippokrates

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Jährlich sterben mehr als 100.000 Menschen an den Folgen des Rauchens

Rauchen ist abgesehen von Bewegungsmangel und ungesunder Ernährung einer der größten Risikofaktoren für Krankheiten wie z.B. Krebs, Atemwegserkrankungen und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Jährlich sterben mehr als 100.000 Menschen hierzulande an den Folgen des Rauchens.

Hauptursache der häufigsten Krebsart (Bronchialkarzinom) ist inhalatives Tabakrauchen.

Zvilisationskrankheit Rauchen„Schon kurzzeitiger Kontakt mit Rauch in der Raumluft reizt die Atemwege, und die Augen brennen. Außerdem kann es zu  Kopfschmerzen, Schwindelanfällen und Müdigkeit kommen. Da Passivrauchen das Blutgefäßsystem schädigt, können auch Herzinfarkte oder auch Schlaganfälle entstehen. Schwere Krebserkrankungen wie Lungenkrebs und Brustkrebs gehören ebenfalls zu den möglichen Folgen“, erklärt Dr. Sabine Voermans, Ärztin und Leiterin des Gesundheitsmanagements bei der Techniker Krankenkasse (TK). Wer ständig Tabakrauch ausgesetzt ist, hat ein um bis zu 30 Prozent höheres Risiko, an Lungenkrebs zu erkranken. Ungefähr 260 Passivraucher erkranken und sterben jährlich an Lungenkrebs.

Krebs – nicht nur die Lunge ist betroffen

Der Rauch von Zigaretten schadet besonders unsere Atemwege. Bis zu 90 Prozent aller Krebserkrankungen der Lunge,  der Bronchien, der Mundhöhle und des Kehlkopfes werden durch diese „schlechte“ Angewohnheit hervorgerufen. Somit ist das Rauchen für eine Krankheit verantwortlich, die bei uns in Deutschland weit verbreitet ist: An Krebs in Lunge und Bronchien erkrankten im Jahr 2008 in ganz Deutschland rund 190.000 Menschen. Obendrein besteht auch ein Zusammenhang zwischen Rauchen und Krebs der Leber, der Niere, der Bauchspeicheldrüse, Brust- und Gebärmutterhalskrebs sowie bestimmten Formen der Leukämie.
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Rauchen fördert Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Ungefähr 22.000 Menschen starben 2008 an einem Herzinfarkt, und rund 16.000 Betroffene überstanden einen Schlaganfall nicht. Damit gehören Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems mit zu den häufigsten Todesursachen bei uns in Deutschland. Rauchen ist eine der größten vermeidbaren Ursachen für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Die im Tabakrauch enthaltenen Stoffe machen das Blut dickflüssiger, Blutplättchen verklumpen und es können sich Blutgerinnsel bilden, welche die Blutgefäße verstopfen. Dies wiederum erleichtert am Ende die Entstehung der so genannten Arteriosklerose, die zu Herzinfarkt oder auch zu Schlaganfall führen können.

Alltäglich werden bei uns  in Deutschland ungefähr 263 Millionen Zigaretten konsumiert.
Tabak ist neben Alkohol das am weitesten verbreitete Suchtmittel.

Quelle: onmeda.de

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Alkohol ist in (fast) aller Munde

Zivilisationskrankheit Alkohol

Es ist ganz egal, ob auf der Geburtstagsparty, als Feierabendbier oder auch zu Silvester: Alkohol gehört heutzutage zu vielen gesellschaftlichen Anlässen einfach dazu.

Gegen das eine oder andere Gläschen ist ja auch nichts einzuwenden – allerdings kommt es auf das Maß an. Regelmäßig getrunken, sind auf Dauer auch geringe Mengen Alkohol schädlich.
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Fakten:

  • Jeder Deutsche trinkt im Durchschnitt pro Jahr zehn Liter reinen Alkohol.
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  • Ca. 4,5 Millionen deutsche sind alkoholabhängig oder betreiben Alkohol-
    Missbrauch. Das sind ca. 5 % der Bevölkerung.
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  • Ca. 21 % der Alkoholabhängigen sind Frauen.
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  • 45.000 Menschen sterben jährlich an den direkten oder indirekten Folgen
    von übermäßigem Alkoholkonsum.

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Bei regelmäßigem Dauerkonsum schädigt Alkohol

  • den Vitaminhaushalt im Körper. Alkohol führt dadurch zu Vitaminmangel,
    besonders des Vitamine B-Komplexes.
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  • die Verdauungs- und Stoffwechselorgane, vor allem die Leber, die
    Bauchspeicheldrüse und den Magen.
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  • das Herz und die Gefäße.
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  • die Schleimhäute, auf die der Alkohol stark reizend und entzündungs-
    fördernd wirkt.
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  • die Nerven und die Gehirnzellen.

Obendrein steigert Alkohol das Risiko, an Krebs zu erkranken. Da Alkohol dazu noch sehr viele Kalorien enthält, kommt es bei regelmäßigem Alkohol-Konsum häufig zu Übergewicht. 10 bis 20 Prozent der von einem Erwachsenen aufgenommenen Kalorien stammen im Durchschnitt vom Alkohol.
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Mögliche Folgen können sein:

  • Lebererkrankungen
  • Bauchspeicheldrüsenentzündung
  • Erweiterung des Herzmuskels
  • Magenbeschwerden
  • Auswirkungen auf das Gehirn,
  • Risiko steigt, an Krebs zu erkranken

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Und zum guten Schluss für heut: …der Stress

Zivilisationskrankheit StressTempo bestimmt heute unser Leben: Leistungs- und Zeitdruck und die ständig wachsenden Anforderungen im Beruf und auch in unserem Privatleben. Stress ist überall um uns herum. Stress ist allerdings nicht nur negativ, er kann auch beflügeln und zu höherer Leistung beflügeln. Häufig machen wir uns aus freien Stücken Stress, weil wir dadurch den notwendigen Kick erhalten oder aber auch um unangenehme Dinge schneller zu erledigen. Nach diesem sogenannten „positivem“ Stress überkommt uns dann oftmals ein Gefühl der Befriedigung. Von „negativem“ Stress spricht man erst dann, sobald der Druck über eine längere Zeit anhält und dann auch das körperliche Wohlbefinden fühlbar darunter leidet.

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Stress-Symptome, die sich körperlich, geistig und im Verhalten bemerkbar machen:

  • Bluthochdruck, Schwindelgefühle, Herzrasen, Atembeschwerden
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  • Kopfschmerzen, Nackenschmerzen, Rückenschmerzen, Gelenkschmerzen
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  • Durchfall, Verstopfung, Magendruck, Reizmagen, Reizdarm, Sodbrennen
    #
  • Appetitlosigkeit oder Heißhunger
    +
  • Schlafstörungen
    +
  • Konzentrationsstörungen, Denkblockaden, Vergesslichkeit
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  • Nägelkauen, Zähneknirschen, Schluckbeschwerden
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  • Ruhe- und Rastlosigkeit, Nervosität
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  • chronische Müdigkeit, Antriebslosigkeit

Demnach ist das Entstehen von Zivilisationskrankheiten in großem Maße verhaltensbedingt. Denn durch unseren Lebensstil können wir viele Risikofaktoren von Zivilisationskrankheiten ausschließen.

Gesundheit bekommt man nicht im Handel, sondern nur durch Lebenswandel.

Sebastian Kneipp

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Fazit:

Alkoholgenuss und Rauchen und Stress führen zu einer weiteren Belastung unseres Körpers, auf die er dann mit Krankheiten antwortet. Gesündere Ernährung, mehr Bewegung und weniger Stress sind der Schlüssel für Gesundheit.

So, das soll es heute erst einmal gewesen sein. Ich werde auch noch einen Artikel über den Zusammenhang zwischen unserer Ernährung und den Zivilisationskrankheiten schreiben.

Bis dahin, alles Gute für Sie.

Ihre

Manuela Möckel

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Hinweis

Die Inhalte auf dieser Seite dienen rein informativen Zwecken und können die persönliche Beratung, Diagnostik und Betreuung durch einen Facharzt oder Heilpraktiker in keinem Fall ersetzen. Auch wenn sie gründlich recherchiert wurden, können und dürfen sie in keinem Fall die Grundlage für eine Selbstdiagnose und Selbstmedikation sein.

Über mich

Hallo, schön dass Sie mich gefunden haben. Mein Name ist Manuela Möckel, ich bin Jahrgang 1970, Mutter von 4 tollen Kindern und ich lebe mit meiner Familie im schönen Beeskow, das liegt in der Nähe von Frankfurt/Oder in Brandenburg. Vor langer Zeit hatte ich wirklich erhebliche Probleme mit meiner Gesundheit und war auf der Suche nach Alternativen! Ich wollte weg von stark wirkenden Arzneimitteln und selbst aktiv etwas für meine Gesundheit tun. Das Thema Gesundheit und was auch immer damit zu tun hat, hat mich schon immer brennend interessiert. Darüber möchte ich erzählen und Ihnen berichten.

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