Wundervolle Wickel – ein altes Hausmittel

Wundervolle Wickel – ein altes Hausmittel

Heute nun werden wir uns mit Wickeln beschäftigen. Wickel und Umschläge gehören zu den traditionell eingesetzten Hausmitteln und klassischen Naturheilverfahren. Sie haben sich aufgrund ihrer sanften Wirkung seit vielen Jahrhunderten in der Anwendung bewährt. Sie können sehr vielseitig eingesetzt werden und können praktisch gegen alle Erkältungsbeschwerden von Halsschmerzen bis Husten helfen.

So eignen sich Wickel und Umschläge zum Beispiel zur Behandlung von:

  • Entzündungen
  • Verletzungen
  • Schwellungen
  • Schmerzen
  • Insektenstichen
  • Erkältungskrankheiten
  • Verdauungsbeschwerden

Alle Wickel bestehen aus mindesten 2 Tüchern, häufig auch aus 3. Das allerwichtigste Tuch ist das „Innentuch“, es ist auch das kleinste Tuch und sollte aus Leinen, Baumwolle oder auch aus Verbandsmull bestehen. Es trägt die Wirksubstanz. Einmal zusammengefaltet sollte es so groß wie die zu kurierende Fläche auf dem Körper damit es faltenfrei aufliegen kann.

Ein sogenanntes „Zwischentuch“ ist nicht unbedingt notwendig, es schützt allerdings das äußere Tuch. Es sollte auch aus Baumwolle sein und immer etwas größer als das Innentuch.

Den Schluss bildet das sogenannte „Außentuch“. Bei warmen Wickeln besteht es aus Wolle und bei kühlen aus Seide oder aus Baumwolle. Dieses Außentuch dient dazu, dass die Temperatur des Wickels für eine Weile gehalten wird und nichts nach außen dringt.

Benutzt man nur Innen- und Außentuch, dann sollte das Außentuch ungefähr 3 cm breiter als das Innentuch sein. Wickel sollten niemals mit Folie bedeckt werden, denn ein gut angelegter Wickel tropft nicht.

Wickel

Wadenwickel

Wadenwickel sind ein klassisches Hausmittel bei Venenentzündungen oder Fieber. Das Innentuch des Wickels wird in handwarmes bis leitungskaltes Wasser getaucht, ausgewrungen und faltenfrei um die Unterschenkel gelegt. Darüber kommt ein trockenes Zwischentuch, das die überschüssige Flüssigkeit aufsaugt. Das Außentuch wird ebenfalls um die Beine gewickelt. Es soll die Temperatur des Wickels erhalten und verhindern, dass Nässe nach außen gelangt. Die Wickel sollten zwar straff sitzen, die Beine aber nicht abschnüren.

Das Wasser sorgt für eine Kühlung der gewickelten Schenkel. Dadurch kommt es zum einen zu einem Wärmeverlust und zum anderen zu einer Aktivierung des vegetativen Nervensystems. Die Blutgefäße verengen sich. Wie lange der Wickel anliegen muss, hängt vom Behandlungsziel ab. Wenn mithilfe der Wickel Fieber gesenkt werden soll, müssen die Wickel abgenommen werden, wenn sie Hauttemperatur haben. So lässt sich die Körpertemperatur häufig um ein halbes bis ein Grad senken. Doch Vorsicht: Wenn das Fieber weiter steigt oder die Betroffenen frösteln, sollten keine Wadenwickel angelegt, aber ein Arzt konsultiert werden.

Halswickel

Im Allgemeinen gibt es 2 Varianten, welche man je nach Beschwerdebild anwendet.

  1. Wickel, die Wärme entziehen: wirken abschwellend und entzündungsabbauend
  2. Wickel, die Wärme erzeugen: wirken durchwärmend und durchblutungsfördernd

Man geht am besten immer nach, je nachdem was man als angenehm empfindet. Aber VORSICHT: Wenn der Schmerz stärker wird, dann den Wickel sofort abnehmen!

Wämeentziehende Halswickel kann man folgendermaßen machen:

  • 1/2 bis 1 Esslöffel Meersalz auf 1/4 l Wasser
  • 1 Teil Essig, 2 Teile Wasser (bei Kindern ist oft der Geruch störend)
  • Saft 1/2 ungespritzten Zitrone auf 1/4 l Wasser

Dass „Innentuch“ darf nur den vorderen Teil des Halses bedecken. Das Tuch wird der Länge nach gefaltet, dann in die kühle Flüssigkeit eingetaucht, leicht ausgedrückt und danach aufgelegt. Der Wickel bleibt mindestens 20 min und 45 min drauf. Wenn der Wickel warm geworden ist, nimmt man ihn ab. Im Anschluss den Hals noch einmal 1 Std. mit einem Schal warm halten.

Für wärmeerzeugende Halswickel nimmt man die gleichen Zutaten, jedoch wird das „Innentuch“ diesmal richtig gut ausgewrungen. Dieser Wickel bleibt nun bis zu 90 min drauf. Nachher sorgt man noch 1 Stunde lang für Wärme, am besten mit einem Schal.

Mein absoluter Favorit ist der Quarkwickel. Er funktioniert prima bei Halsschmerz und Heiserkeit und man kann noch zusätzlich fein gehacktem Salbei dazugeben. Für diesen Wickel nimmt man Magerquark, trägt ihn auf die Mitte des Innentuches, dann über Wasserdampf leicht erwärmen. Ich lege den Wickel immer auf einen Kochtopfdeckel, der verkehrt herum auf dem Wassertopf liegt.

Aber auch hier VORSICHT: Nicht zu warm! Wie gewohnt wickeln. Der Quarkwickel kann bis zu 2 Stunden drauf bleiben. Wichtig ist, die Haut unter dem Wickel darf nicht kalt werden.

Zwiebelkissen bei Ohrenschmerzen

Auflagen mit Zwiebeln gehören zu den bekanntesten und wirkungsvollsten Hausmitteln – nicht nur bei Ohrenschmerzen. Die Zwiebel enthält chemische Verbindungen, die eine antibakterielle und schleimlösende Wirkung aufweisen – diese werden allerdings erst nach Verletzung der Zellen frei (Kleinschneiden!) und verstärkt durch Erwärmung.

Für einen einfachen Zwiebelumschlag werden die Zwiebeln fein gehackt und in einem Stück Stoff verteilt, das zu einem Päckchen gefaltet wird. Dieses Päckchen wird anschließend über Wasserdampf erwärmt, auf bzw. hinter dem Ohr aufgelegt und mit einem weiteren Umschlag oder einer Mütze befestigt. Der Zwiebelumschlag sollte etwa eine Stunde einwirken und kann bis zu dreimal am Tag angewendet werden. Eine Wärmflasche oder Rotlicht kann den Effekt noch verstärken.

Senfumschlag zur Durchblutungsförderung

Der Weiße Senf wurde bereits von den alten Griechen und Römern als Arzneipflanze genutzt. Aufgrund seiner durchblutungsfördernden, bakterienhemmenden und hautreizenden Wirkung wird der Senf auch heute noch in der Naturheilkunde geschätzt. Für einen Senfumschlag werden vier Esslöffel Senfmehl mit lauwarmem Wasser zu einem Brei angerührt. Dieser wird dann in ein Leinentuch gestrichen und aufgelegt. Dabei sollte der Brei keinen direkten Hautkontakt haben.

Die Senfkompresse wird zunächst nur für wenige Minuten angewendet, in den folgenden Tagen kann die Dauer auf bis zu 15 Minuten gesteigert werden. Da der Senfwickel die Haut reizt, sollte er maximal an fünf aufeinanderfolgenden Tagen eingesetzt werden. Für Kinder ist die Senfkompresse nicht geeignet. Zu den Anwendungsgebieten gehören neben verschleißbedingten Gelenkerkrankungen auch Erkältungskrankheiten und Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises.

Leinsamenkompresse oder Meerrettich-Wickel bei Sinusitis

Feuchtwarme Wickel und Auflagen tun bei Nasennebenhöhlenentzündungen besonders gut. Wer es deftig und kräftig mag, kann sich einen Meerrettich-Wickel herstellen, indem er ein Stück Meerrettich reibt, gut in ein Tuch verpackt und dieses für bis zu 10 Minuten in den Nacken legt.

Wer es sanfter will, macht sich eine Leinsamen-Kompresse: Aus 50 g Leinsamen mit 100 ml Wasser einen Brei kochen, diesen auf ein Tuch aufstreichen, zu einem Päckchen zusammenlegen und auf die Stirn bzw. Wange auflegen, bis die Auflage abgekühlt ist.

Allen die es nötig haben viel Erfolg und gute Besserung!

Mit den besten Grüßen

Manuela Möckel

 

 

 

Der tägliche Apfel – vielseitiger Helfer für die Gesundheit

Der tägliche Apfel – vielseitiger Helfer für die Gesundheit

Die alte Volksweisheit verspricht Wahres, denn unser Lieblingsobst enthält viele gesunde Inhaltsstoffe. „An apple a day keeps the doctor away.“ Übersetzt heißt dieser bekannte Spruch etwa „Ein Apfel am Tag – Arzt gespart!“. Wussten Sie zum Beispiel, dass der Apfel ein altes Hausmittel ist und viele „Einsatzgebiete“ hat? Ich sagen Ihnen, warum „Doktor Apfel“ einen Platz in jeder Hausapotheke verdient.

Täglich frisches Obst sollte ohnehin zur Gewohnheit werden, denn es versorgt uns mit Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen und Ballaststoffen. Auf diese Weise können Sie Ihren Körper gesund halten. Äpfel sind besonders gesund. In vielen Studien konnten die positiven Eigenschaften von Äpfeln schon bewiesen werden. Die Wissenschaft findet immer noch mehr Gründe dafür, warum der Apfel zu den Superstars der Lebensmittel gehört. Das Zusammenspiel seiner wertvollen Inhaltsstoffe

  • schützt vor Krebs und Herzinfarkt,
  • regt die Verdauung an,
  • senkt den Cholesterinspiegel,
  • sorgt für starke Nerven bei Stress.

Aber nicht nur das: Der Apfel wirkt sogar als Doping fürs Gehirn und verringert, wie man herausgefunden hat, das Risiko an Alzheimer und Demenz zu erkranken.
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Äpfel sind gesundheitliche Multitalente

Der Apfel und unsere Gesundheit

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Äpfel helfen beim Abnehmen

In verschiedenen Studien wurde gezeigt, dass durch den täglichen Verzehr eines Apfels in ein paar Monaten im Durchschnitt etwa 1,5 Kg abgenommen werden können. Und das ohne eine Diät zu machen. Der tägliche Apfel wirkt zwar keine Wunder, dennoch kann er bei der Gewichtsreduktion helfen.
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Vorsorge gegen Arteriosklerose

Verschiedene Studien haben gezeigt, dass Personen, die mindestens einen Apfel pro Tag essen, niedrigere LDL-Cholesterinwerte haben. Zudem ist das Risiko der Bildung von Plaque an den Arterienwänden geringer und so kann Vorsorge gegen Arteriosklerose und Bluthochdruck geleistet werden. Folglich wird auch das Herzinfarktrisiko reduziert.

Mit einem Apfel am Tag können Sie ganz einfach Ihr Herz und Ihre Arterien schützen.
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Äpfel schützen vor Schlaganfällen

Äpfel bestehen aus weißem Fruchtfleisch und dieses kann das Risiko von Schlaganfällen senken. Zu diesem Ergebnis kommt eine in der Zeitschrift „Stroke: Journal American Heart Association“ veröffentliche Studie niederländischer Wissenschaftler. Insgesamt hatten die Forscher rund 20.000 Personen zehn Jahre lang beobachtet. Das erstaunliche Ergebnis zeigt, dass Äpfel gesund sein können. Bereits 25 Gramm Äpfel am Tag konnten das Risiko um 9% senken.
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Äpfel schützen vor Darmkrebs

Die Apfelschale enthält unter anderem Pektin. Dieses Pektin ist ein natürlicher Ballaststoff, der durch die Fermentierung im Darm die Bildung von Krebszellen verhindert. Dies wurde in einer deutschen Wissenschaftsstudie festgestellt. Aus diesem Grund vermindert der tägliche Konsum eines Apfels das Risiko, an Darmkrebs zu erkranken.
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Stärkt Zähne und Knochen

Der Apfel enthält Fruchtsäure, die keimtötend wirkt, auf natürliche Weise die Zähne reinigt und zur Mundhygiene beiträgt. Dazu stärken Äpfel das Zahnfleisch und die Mundflora. Die Fruchtsäure trägt dazu bei, dass die Kalziumaufnahme im Körper gefördert wird. Der regelmäßige Biss in den Apfel kräftigt also auch Knochen und Zähne.
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Weitere Vorteile von Äpfeln

Außerdem enthalten Äpfel viel Kalium, ein harntreibendes Mineral, das auch vorbeugend gegen Bluthochdruck wirken kann. Äpfel enthalten auch entzündungshemmend wirkende Stoffe, die für die Gesundheit der Atemwege sehr empfehlenswert sind. Damit können beispielsweise die Symptome von Asthma gelindert werden. Zu dieser Erkenntnis kam eine von der Universität Aberdeen durchgeführte Studie.
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Der Apfel als Hausmittel

Apfel als Hausmittel

Durchfall (auch für Kinder geeignet)

Der Apfel eignet sich sehr gut zur Behandlung von Durchfall: Seine Pektine quellen im Darm auf und wirken stopfend. Einen Apfel schälen und mit einer Reibe zu Mus reiben. Bei Bedarf dreimal täglich essen.

Verstopfung

Ein bis zwei Äpfel essen und dazu viel trinken.

Hals- und Rachenschmerzen

Auch bei Hals- und Rachenschmerzen weiß Doktor Apfel Rat: Lösen Sie einen Esslöffel Honig sowie einen Teelöffel Apfelessig in einem Glas heißen Wasser auf und trinken Sie die Mischung schluckweise aus.

Innere Unruhe und Schlaflosigkeit

Apfelschalentee kann Nervosität lindern und entspannend wirken. Schälen Sie einen Apfel und lassen die Apfelschale trocknen. Übergießen Sie die zerkleinerte Schale mit kochendem Wasser und lassen Sie den Tee zehn Minuten ziehen.

Schöne Haut

Doktor Apfel ist auch Dermatologe: Mit einer Apfel-Maske bekommen Sie eine schöne, weiche Haut. Einfach einen geschälten Apfel reiben und mit etwas Honig verrühren. Tragen Sie die Paste auf Ihr Gesicht auf und lassen Sie sie 20 Minuten einwirken und mit reichlich lauwarmem Wasser abnehmen.

Heiserkeit

Äpfel in einer Pfanne anbraten und reichlich Zucker dazu geben und essen.

Husten

Sauren Apfelmost mit etwas Zucker und Fenchel aufkochen und trinken.

Rezept Apfel-Tee

5 unbehandelte Äpfel schälen, die Schalen mit 500 ml kochenden Wasser übergießen, 10 Minuten ziehen lassen, abseihen und trinken. Dieser Tee kommt bei Fieber, Erkältungen und Bronchitis zum Einsatz.
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Welche Apfelsorten sind gut?

Es gibt weltweit mehr als 30.000 verschiedene Apfelsorten. Sie unterscheiden sich im Aussehen (gelb, rot, grün), im Geschmack (sauer bis süß) und in der Größe. Die wichtigsten bei uns erhältlichen Apfelsorten sind wie folgt:

  • Booskop – säuerlich, fest – alte Apfelsorte
  • Braeburn – süß, knackig
  • Elstar – fein säuerlich, knackig – in Deutschland die am häufigsten angebaute Apfelsorte
  • Gala – süß fruchtig, knackig
  • Granny Smith – säuerlich – ursprünglich aus Australien
  • Gravensteiner – süß säuerlich, saftig – eine der wohlschmeckendsten Apfelsorten in Europa – alte Apfelsorte
  • Gloster – säuerlich
  • Golden Delicious – grün, süß
  • Jonagold – süßlich, fein säuerlich – angeblich der gesündeste Apfel, da er eine hohe Neutralisierungswirkung gegenüber Schadstoffen hat

Der oben genannte englische Spruch ist nur gültig, wenn der Apfel von Streuobstwiesen, aus dem eigenen Garten oder aus dem Bioladen kommt. Beim Kauf von Obst und Gemüse aus konventionellen Landwirtschaft oder in Supermärkten befinden sich meistens große Rückstände von Pestiziden und Fungiziden, außerdem auch oft von Konservierungsmitteln und Wachs. Aber auch hier kann Ihnen geholfen werden. Sie benötigen dazu lediglich:

  • 1 Esslöffel weißen Essig
  • 1 Esslöffel Zitronensaft
  • 1 Tasse Wasser
  • 1 Sprühflasche

Einfach alles miteinander vermischen, aufsprühen, zehn Minuten einwirken lassen und dann gründlich abspülen.

Wie Sie sehen können, bringt uns der tägliche Konsum eines Apfels nur Vorteile. Diese köstliche Frucht hilft verschiedene gesundheitliche Aspekte zu verbessern. Wie wäre es, wenn Sie gleich heute damit beginnen?

Mit den besten Grüßen und bleiben Sie gesund

Ihre

Manuela Möckel

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Aromatherapie – Öl gegen die Erkältung

Aromatherapie – Öl gegen die Erkältung

Heute werde ich einige Öle gegen Erkältung vorstellen. Sie werden am besten in der Duftlampe angewandt oder auch zum Inhalieren. So gelten Eukalyptus citriodora, Cajeput, Lavendel, Manuka, Rosmarin, Teebaumöl und Thymian als wertvoll vor allem in der Behandlung von Erkältungen. Einige Tropfen Teebaumöl in der Duftlampe oder auf dem Kissen wirken keimtötend und vorbeugend, sodass sich auch die Menschen im direkten Umfeld nicht anstecken. Aromaöle können Sie ganz bequem bei Amazon bestellen.

Bei trockenem Husten und Asthma sind Anis, Basilikum, Eukalyptus, Cajeput, Thymian, Virginia, Zedernholz oder Zypresse dafür die geeigneten Öle.

Krampfartigen Husten kann man auch mit einem Brustumschlag beruhigen. Dazu mischt man 4-5 Tropfen Sandelholzöl mit 200 ml Wasser, macht damit ein Tuch feucht und legt das auf die Brust, mit Plastikfolie bedecken, dann hinlegen – entspannen!

Bei verschleimtem Husten helfen ätherische Öle die eine schleimlösende Wirkung haben, das sind unter anderem Föhre, Ysop, Cajeput, Lavendel, Myrte, Thymian und Weihrauch.

Schon seit Jahrhunderten wird Pfefferminzöl als aromatische Stimulanz verwendet. Einige Tropfen Pfefferminzöl in eine Schüssel mit heißem Wasser geben und inhalieren, um verstopfte und verschleimte Nasennebenhöhlen und Bronchien zu befreien.

Aromatherapie bei Erkältung

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Eukalyptusöl
zum Inhalieren entspannt die Muskeln der Atemwege und erweitert die Atemwege.

Cajeputöl ist dem Teebaumöl sehr ähnlich. Es macht die Atemwege frei und lindert die Schmerzen im Hals.

Haben Sie dann auch noch Lavendel-, Kiefer- und Nelkenöl im Hause, dann sind Sie für die meisten Attacken in der Erkältungszeit gerüstet.

Gute Besserung mit Aromatherapie

Die folgenden Rezepte habe ich selber probiert und damit schon seit vielen Jahren die besten Erfahrungen machen können. Denn wenn man mit einer dieser Ölmischungen schon im Anfangsstadium inhaliert, kann man oft schon den Ausbruch einer kräftigen Erkältung vorbeugen.
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Heilpflanzenöl (bei Bronchitis)

  • 1 Teil Teebaumöl (Melaleuca alternifolia)
  • 2 Teile Pfefferminzöl (Mentha x piperita)
  • 1 Teil Thymianöl (Thymus geraniol)
  • 1 Teil Lavendelöl (Lavendula angustifolia)

Schnupfenöl 1

  • 1 Teil Teebaumöl (Melaleuca alternifolia)
  • 1 Teil Rosmarinöl (Rosmarinus verbenon)
  • 1 Teil Eukalyptusöl (Eucalyptus globulus)
  • 1 Teil Thymianöl (Thymus geraniol)

Schnupfenöl 2

  • 1 ml Teebaumöl (Melaleuca alternifolia)
  • 1 ml Salbeiöl (Salvia officinalis)
  • 1 ml Eukalyptusöl (Eucalyptus radiata)
  • 2 ml Pfefferminzöl (Mentha piperita)

Inhalationsöl bei chronischer Nebenhöhlenentzündung

  • 3 ml Öl der Ravensare aromatica
  • 1 ml Rosmarinöl (Typ verbenon)
  • 1 ml Teebaumöl (Melaleuca alternifolia)

Aber selbst „wenn es Sie bereits erwischt hat“, kann man den Verlauf der Erkältung wirklich positiv beeinflussen. Diese Hausmittel sind ein guter Beitrag zur natürlichen Selbsthilfe bei Erkältungen. Natürlich sollte, wenn eine Erkältung mit hohem Fieber einhergeht oder ungewöhnlich lange dauert, doch ein Arzt hinzugezogen werden.

Wichtig: Bei Kleinkindern sollten die Ölmischungen nicht angewendet oder zumindest die Minz- bzw. Eukalyptus-Anteile weggelassen werden!

Bis demnächst und gesundheitliche Grüße

Ihre

Manuela Möckel

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Erkältungszeit ist Tea-Time!!!

Erkältungszeit ist Tea-Time!!!

Bei einer Erkältung, bei Husten und Schnupfen hilft Tee gegen die Beschwerden. Grüner Tee, Thymian-, Arnika-, Salbeitee oder auch der Holundertee sind natürliche Hausmittel. Schon seit vielen Hundert Jahren sind Tees die wichtigsten Heilmittel für uns.

Heutzutage erfreut er sich wieder einer steigenden Beliebtheit. Denn der richtige Tee zur richtigen Zeit kann auf jeden Fall sehr hilfreich bei den Symptomen einer Erkältung sein. Deshalb möchte ich heute einige geeignete Teemischungen vorstellen:
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Tee gegen Husten

Je 20 g Anis, Thymian, Spitzwegerich und je 10 g Eibisch, Königskerze, Schlüsselblume und Veilchen

Der Tee wird mit 1 EL pro Tasse dieser Teemischung aufgebrüht, das Ganze dann 10-15 Minuten ziehen lassen, anschließend abseihen. Wer mag kann den Tee auch mit Honig süßen. Man trinkt den Tee in kleinen Schlucken und kann auch den Dampf aus der Teetasse schön einatmen.
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Abwehrstärkender Tee

Je 20 g Spitzwegerich, Feldstiefmütterchen, Malvenblüten, Hirtentäschel und 50 g Süßholzwurzel
2 TL dieser Teemischung mit 1 l kochendem Wasser überbrühen, das Ganze 10 Minuten ziehen lassen und abseihen. 3 x täglich eine Tasse austrinken.
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Hustenstillender Tee

Diese Teemischung wirkt beruhigend und löst den Hustenreiz.

Je 30 g Holunderblüten, Thymian und Eibischwurzel, 20 g Schlüsselblumen und 15 g Anisfrüchte

2 TL dieser Teemischung mit 1 l kochendem Wasser überbrühen, wieder 10 Minuten ziehen lassen und abseihen. Über den ganzen Tag verteilt trinken.

Erkältungszeit Teezeit+

Fiebersenkender Tee

Dieser Tee entlastet den Körper, wenn doch einmal ein fieberhafter Infekt kommt.

Je 20 g Schlüsselblumen und Feldstiefmütterchen und je 30 g Weidenblätter, Brunnenkresse und Sonnenhutwurzel

3 Teelöffel der Mischung mit 1 l kochendem Wasser übergießen, 10 Minuten ziehen lassen und abseihen. Bei Bedarf jede Stunde eine Tasse trinken.
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Bronchitis-Tee

Der Bronchitis-Tee hat vor allem durch Myrte und Thymian eine antibakterielle Wirkung auf die Atemwege. Eibisch und Königskerze wirken schleimlösend und reizlindernd. Die Atmung wird durch die ätherischen Öle entlastet.

30 g Myrte, 20 g Thymian und je 10 g Eibisch, Königskerze, Fenchel, Eukalyptus und Fichte

1 EL dieser Teemischung pro Tasse, 10-15 Minuten ziehen lassen, abseihen. Der Tee kann mit Honig gesüßt werden. 3 Tassen pro Tag trinken.
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Nebenhöhlen-Tee

Diese Teemischung befreit die Nasen-Nebenhöhlen und erleichtert außerdem das Atmen. Er wirkt entzündungshemmend, die Linde und der Holunder helfen beim Schwitzen und Vertreiben der Krankheit.

Je 20 g Myrte, Majoran, Linde und je 10 g Geißbart (Mädesüß), Holunder, Sonnenhut und Pfefferminze

Achtung! Geißbart (Mädesüß) enthält Acetylsalicylsäure. Bei bekannter Allergie gegen Acetylsalicylsäure (Aspirin) sollte diese Pflanze nicht verwendet werden.

Mit 1 EL Teemischung pro Tasse aufbrühen, 10-15 Minuten ziehen lassen, abseihen. Mindestens drei Tassen täglich mit kleinen Schlucken trinken. Dämpfe einatmen.

Das soll es für heute erstmal gewesen sein, bleiben Sie gesund.

Manuela Möckel

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Denken Sie an Ihr Immunsystem – Es ist höchste Eisenbahn

Denken Sie an Ihr Immunsystem – Es ist höchste Eisenbahn

Tipps um das Immunsystem zu stärken

Die nasskalte Jahreszeit hat uns voll im Griff. Überall hören wir zurzeit jemanden niesen, husten oder schniefen. Mit klitzekleinen Tröpfchen schwirren die Erreger überall umher und werden eingeatmet oder sie gelangen über die Hände an Mund, Nase oder Augen. Und ehe wir uns versehen, hat uns die Erkältung fest im Griff.

Viren und Bakterien werden gerade in dieser Jahreszeit besonders aktiv und wollen uns das Leben schwer machen. Natürlich können Sie einfach alles dem natürlichen Verlauf überlassen. Aber aktiv die eigenen Abwehr- und Wohlfühlkräfte auf die Beine zu bringen, ist ganz bestimmt die bessere Lösung. Heute geht es um Tipps, was Sie vorbeugend tun können, um das diese kalte und ungemütliche Jahreszeit mit einer gestärkten Abwehr besser zu überstehen. Viren und Bakterien haben dann die größten Chancen, wenn unser Immunsystem geschwächt ist. Machen Sie es wie viele Menschen, die selbst die eisigsten Winter ohne Erkältung überstehen: Stärken Sie Ihr Immunsystem!

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Zur Stärkung des Immunsystems empfehlen wir besonders für die kalte Jahreszeit:

  • Gehen Sie regelmäßig an die frische Luft. Damit stimmen Sie Ihren Körper auf die Temperaturen und den nahenden Winter ein.
  • Trinken Sie ausreichend, denn dann sind die Schleimhäute von Nase, Rachen und Augen immer gut befeuchtet. Dadurch wehren Sie Keime leichter ab.
  • Lüften Sie regelmäßig. Trockene Heizungsluft in der Wohnung oder im Büro macht Sie schneller krank.
  • Tanken Sie so viel Sonnenlicht wie möglich. Halten Sie sich täglich mindestens eine halbe Stunde im Freien auf. Tageslicht aktiviert die Abwehrkraft!
  • Gönnen Sie sich eine Extraportion Vitamine. Beispielsweise aus Grapefruits, Orangen, Kiwis, Brokkoli, Paprika und/oder ein Multivitamin-Präparat von Fairvital.
  • Kurbeln Sie Ihre Durchblutung an, zum Beispiel mit Wechselduschen. 5 Minuten heiß duschen, dann 1 Minute richtig kalt, gut abtrocknen und sich schön warm anziehen. Wenn die Gefäße gut durchblutet sind, können sich Schnupfenviren auf den Schleimhäuten nur schwer einnisten.
  • Gönnen Sie sich ausreichend Schlaf. Ein gut erholter und ausgeruhter Körper kann auf Viren und Bakterien viel besser und schneller reagieren.

Bitte bleiben Sie gesund und gehen Sie liebevoll mit sich um.

Manuela Möckel

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Hinweis

Die Inhalte auf dieser Seite dienen rein informativen Zwecken und können die persönliche Beratung, Diagnostik und Betreuung durch einen Facharzt oder Heilpraktiker in keinem Fall ersetzen. Auch wenn sie gründlich recherchiert wurden, können und dürfen sie in keinem Fall die Grundlage für eine Selbstdiagnose und Selbstmedikation sein.

Über mich

Hallo, schön dass Sie mich gefunden haben. Mein Name ist Manuela Möckel, ich bin Jahrgang 1970, Mutter von 4 tollen Kindern und ich lebe mit meiner Familie im schönen Beeskow, das liegt in der Nähe von Frankfurt/Oder in Brandenburg. Vor langer Zeit hatte ich wirklich erhebliche Probleme mit meiner Gesundheit und war auf der Suche nach Alternativen! Ich wollte weg von stark wirkenden Arzneimitteln und selbst aktiv etwas für meine Gesundheit tun. Das Thema Gesundheit und was auch immer damit zu tun hat, hat mich schon immer brennend interessiert. Darüber möchte ich erzählen und Ihnen berichten.

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