Die Zitrone – ein ausgezeichnetes Hausmittel

Die Zitrone – ein ausgezeichnetes Hausmittel

Die Zitrone ist eine wundervolle, universelle und gesundheitsfördernde Frucht, die in keinem Haushalt fehlen sollte. Man kann sie als Allzweckmittel bezeichnen, da sie tatsächlich für fast alles nützlich ist. Im Kampf gegen Alltagsbeschwerden sind teure Medikamente nicht immer vonnöten. Die sauren Früchte sind bereits ein wirksames Hausmittel. Wie allgemein bekannt ist, enthält die Zitrone viel Vitamin C, das wichtig für die Stärkung unseres Immunsystems sowie zur Vorbeugung verschiedener Krankheiten ist. Aus verschiedenen Studien ging auch hervor, dass mit Vitamin C der Kreislauf stabilisiert und die Gefäßfunktionen verbessert werden können.

Wichtiger Tipp: Zitronensaft hilft bei so einigen Wehwehchen, sollte aber immer mit Wasser verdünnt werden.

Gründe, weshalb Zitrone so gesund ist

Ich empfehle Ihnen immer (natürlich am besten biologische) Zitronen im Hause zu haben, es gibt viele Möglichkeiten, sie zu verarbeiten oder anzuwenden. Hier einige Tipps:

Hilft bei Halsschmerzen: Sie stärkt die Schleimhaut, desinfiziert und wirkt antibakteriell. Wer an Halsschmerzen leidet, sollte ebenfalls mal ein Glas warmes Wasser mit Zitronensaft ausprobieren, denn der Zitronensaft bekämpft Viren und Entzündungen und hilft so bei der Heilung. Mit ein wenig Honig wird die Wirkung noch verstärkt. Für das Getränk den Saft einer halben Zitrone mit warmen Wasser übergießen. Das Wasser sollte nicht kochen, da Vitamin C sehr hitzeempfindlich ist. Auch der Honig sollte nicht in zu heißes Wasser gemischt werden. Sie können auch mehrmals am Tag mit Zitronenwasser gurgeln.

Schutz in der Erkältungszeit: 100 g Zitronenfleisch enthalten circa 50 Milligramm Vitamin C – damit ist unser Tagesbedarf schon fast zur Hälfte gedeckt. Vitamin C stärkt unser Immunsystem und ist besonders in der Erkältungszeit präventiv empfehlenswert. Aber auch während des Infektes hilft uns eine heiße Zitrone, wieder auf die Beine zu kommen.

heisse Zitrone in der Erkältungszeit

Natürliches Desinfektionsmittel: Auch als natürliches Desinfektionsmittel leistet die Zitrone gute Dienste. Außerdem fördert sie die Wundheilung (insbesondere bei Schürfwunden).

Blutreinigung: Zitrone eignet sich hervorragend als Reiniger für das Kreislaufsystem. Zuckerüberschüsse, chemische Konservierungsstoffe und Geschmacksverstärker werden beseitigt. Trinken Sie täglich Zitronenwasser, um das Blut und den Organismus zu reinigen. Es wirkt außerdem sehr erfrischend.

Schnittwunden und Insektenstiche: Kleinere Wunden und Insektenstiche sofort mit etwas Zitronensaft beträufeln. Wirkt 1. blutstillend, 2. desinfizierend und 3. beschleunigt die Wundheilung. Am besten Sie legen eine Kompresse mit Zitronenwasser auf, das brennt weniger.

Gegen müde Füße: Bei müden oder geschwollenen Füßen kann man eine einfach halbierte Zitrone nehmen und reibt damit die gesamten Füße ein. Dies kann auch bei Schweißbildung und muffigem Geruch helfen.

Blutdruckstabilisierung: Zitrone ist reich an Kalium. Nehmen Sie täglich 2 Gläser Zitronensaft mit etwas Wasser zu sich. Das wirkt vorbeugend gegen Schwindel und Übelkeit.

Müdigkeit und Antriebsschwäche: Sauer macht tatsächlich lustig. Ein paar Tropfen ätherisches Zitronenöl in ein Duftschälchen mit Wasser geben – das hebt die Laune, steigert die Leistungsfähigkeit und das Konzentrationsvermögen.

Zitrone als Hausmittel

Kopfschmerzen: Bei leichten Kopfschmerzattacken Kaffee oder Espresso mit etwas Zitronensaft trinken. Zitrone unterstützt die körpereigene Schmerzhemmung, während das Koffein die Blutgefäße im Gehirn erweitert.

Gegen Durchfall: Die entzündungshemmende Wirkung der Zitrone kann man sich auch bei Magenschmerzen, Durchfall und Erbrechen zu Nutze machen. Dafür mischen Sie den Saft einer halben Zitrone mit lauwarmen Wasser. Dies hat gleich mehrere Vorteile: wirkt entzündungshemmend und bekämpft Viren. Falls Sie sich also einen Virus eingefangen haben, hilft der Zitronensaft dabei, Giftstoffe schneller wieder auszuscheiden.

Parodontose: Wenn das Zahnfleisch langsam, aber sicher zurückgeht, sollte man öfter mal in ein Stück Zitrone beißen. Das stärkt das Zahnfleisch und verhindert Entzündungen (Gingivitis), die zu Zahnverlust führen können. Positiver Nebeneffekt: Zitronensäure hellt Verfärbungen der Zähne auf. Die Zitronensäure kann den Zahnschmelz angreifen, deshalb im Anschluss an die Mundspülung mit einem einfachen Glas Wasser nachspülen, um die Reste des Gemischs aus dem Mundraum zu entfernen.

Entgiften und Entsäuern: Jeden Morgen ein warmes Glas Wasser mit Zitrone direkt nach dem Aufstehen bringt die Verdauung in Schwung, füllt die Wasservorräte nach der Nacht wieder auf und spült gleichzeitig alle angesammelten Giftstoffe hinaus. Hinzu kommt, dass die Zitrone stark basisch wirkt und somit einen positiven Einfluss auf unseren Säure-Basen-Haushalt hat. Dieser ist bei unserer heutigen Ernährung leider häufig im Ungleichgewicht und unser Körper hat mit vielen Säuren zu kämpfen. Basenbildende Lebensmittel, wie die Zitrone, helfen ihm dabei wieder das richtige Gleichgewicht herzustellen.

Gelenke und Knochen: Was nur Wenige wissen: Zitronensäure fördert die Kalziumaufnahme des Körpers. Wichtig zur Vorbeugung gegen Knochenschwund und für diejenigen, die keine Milchprodukte mögen oder vertragen. Zudem hat eine US-Studie gezeigt: Reichlich Zitrusfrüchte können das Fortschreiten von Arthrose lindern.

Verdauungsprobleme: Ein Glas Wasser oder Kräutertee mit dem Saft einer Zitrone (bei empfindlichem Magen nur eine halbe Zitrone) hilft gegen Sodbrennen, Aufstoßen und Magendrücken. Ein Widerspruch? Keineswegs: Zitronensaft neutralisiert die Säuren im Körper, Enzyme helfen bei der Fettverdauung.

Diät-Tipp: Morgens auf nüchternen Magen ein Glas heißes Wasser mit etwas Zitronensaft trinken – das bringt den Stoffwechsel in Schwung.

Zitrone als natürliche Kosmetik ohne Chemie

Als Haarkur: Zitronensaft kann gegen unangenehmes Jucken der Kopfhaut helfen. Einfach zwei Esslöffel in die Kopfhaut massieren. Auch als Lösung mit warmem Wasser kann man den Saft anwenden. Einmal täglich diese Kur durchführen und das Jucken und auch störende Schuppen können verschwinden.

Für das Gesicht: Der Saft einer Zitrone kann dabei helfen, unschöne Stellen wie Schuppen, unreine Haut oder Altersflecken loszuwerden. Dafür verteilen Sie den Zitronensaft mit einem Wattepad vorsichtig und gleichmäßig im Gesicht. Kurz einwirken lassen und dann mit lauwarmem Wasser abspülen. Am besten bauen Sie sich diese Prozedur in die tägliche Gesichtspflege mit ein.

Gegen Mundgeruch: Zitronensaft als Mundspülung hilft gegen lästigen Mundgeruch. Der Saft zerstört Bakterien, die für den Geruch verantwortlich sind. Einfach ein paar Spritzer Zitrone in ein halbes Glas lauwarmes Wasser träufeln und ordentlich gurgeln. Auch hier gilt: Die Zitronensäure kann den Zahnschmelz angreifen, deshalb im Anschluss an die Mundspülung mit einem einfachen Glas Wasser nachspülen, um die Reste des Gemischs aus dem Mundraum zu entfernen.

Zur Nagelreinigung: Wenn Sie gefärbte Fingernägel haben (vom Rauchen) oder nach dem Nagellackentfernen noch Flecken haben, können Sie auch Zitrone anwenden. Sie ist nämlich ein prima Nagelreiniger. Vermengen Sie etwas Wasser mit dem Saft einer halben Zitrone und tauchen Sie Ihre Hände für 5 Min. ein.

Gegen Hautflecken: Wie bei den Fingernägeln, kann Zitrone auch wirkungsvoll gegen Hautflecken sein. Tragen Sie etwas Zitronensaft auf die betroffene Stelle auf und lassen Sie es 15 Min. einwirken. Waschen Sie danach die Haut ab.

Anti-Aging-Mittel fürs Gesicht: Mit Wasser vermischt kann gegen die Bildung und Erscheinung der sogenannten freien Radikalen vorgebeugt werden, die für die vorzeitige Hautalterung verantwortlich sind. Zitrone ist reich an Antioxidantien.

Kleine Pickel und Hautunreinheiten mit einem Tropfen Zitronensaft betupfen.

Eine Mischung aus Zitronensaft und Olivenöl hilft gegen brüchige Nägel und Nagelpilze.

Für glänzende Haare den Saft einer halben Zitrone ins letzte Spülwasser geben (hellt zusätzlich auf).

Erste Hilfe bei Hornhaut: Geben Sie reichlich Zitronensaft auf ein kleines Tuch und legen Sie dieses auf die von Hornhaut betroffene Stelle. Anschließend kann die Hornhaut vorsichtig mit einem Bimsstein entfernt werden. Und zum Schluss die Stelle großzügig mit einer fetthaltigen Creme einreiben.

Buchtipp:

Sehr informatives Buch über Zitronen und was man mit ihnen machen kann.
Buchtipp über Zitrone

Ich wünsche Ihnen noch einen schönen Tag und sage für heute bye bye

Manuela Möckel

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Hagebutte – warum ist sie so gesund?

Hagebutte – warum ist sie so gesund?

Sie kennen doch bestimmt noch das alte Kinderlied “Ein Männlein steht im Walde”. Haben Sie gewusst, dass dieses Lied nicht dem Fliegenpilz, sondern der Hagebutte gewidmet ist? Hundsrose heißt sie offiziell, doch in vielen Gegenden ist der Name Hagebutte viel verbreiteter. Der Name Hagebutte leitet sich von ihren Früchten ab, den Hagebutten. Sie sind sehr verbreitet und vor allem jetzt im Herbst sieht man überall die roten Früchte leuchten. Neben Sanddorn ist die Hagebutte die einheimische Frucht mit dem höchsten Vitamin-C-Gehalt (je nach Sorte 400 bis 1.500 Milligramm Vitamin C pro 100g).

Wegen ihres enormen Vitamin C-Gehaltes wird sie, wie Sanddorn auch „Zitrone des Nordens“ genannt.

In ihrem Mark ist 25-mal mehr Vitamin C als in Zitronen. Die Haupterntezeit ist Ende September und Oktober. Aber selbst im Winter sind sie noch oft zu finden und können auch dann weiterhin geerntet und verzehrt werden.

Hagebutten sollten immer erst vollreif geerntet werden. Sie sind dann tief orange oder rot und schmecken angenehm süß-säuerlich. Matschige Früchte, auch nach dem Frost, können ebenso geerntet und verzehrt werden. Verwendung finden sie unter anderem als Hagebuttentee, Marmelade oder Hagebuttenmark. Seit Jahrhunderten wurde die Hagebutte in der Volksmedizin verwendet.

Gesunde Inhaltsstoffe:

Vitamin C, Karotin, Fruchtsäuren, Zucker, Gerbstoffe, Pektine, ätherische Öle, Vitamin A, verschiedene B-Vitamine, Vitamin E, Kieselsäure, die Antioxidantien Lycopin und Flavonoide sowie die Mineralstoffe Zink, Kupfer, Natrium, Phosphor, Eisen, Kalzium und Magnesium.

Hagebutte im Winter

Anwendungsgebiete

Wegen dieser Inhaltsstoffe werden der Hagebutte in der Volksheilkunde eine Reihe von Wirkungen zugeschrieben: abwehrsteigernd, harntreibend, entzündungshemmend bei Wunden (auch im Mundraum).  und austrocknend. Als klassische Einsatzgebiete gelten Erkältungskrankheiten (auch mit Fieber), Vitamin C-Mangel, Frühjahrsmüdigkeit, Schwächezustände nach Krankheit oder nach Diäten, Darmträgheit, Harnwegsinfektionen. Gegen Appetitlosigkeit soll Hagebuttenmarmelade helfen.

Hagebutte für gesunde innere Organe

Hagebutten werden häufig verwendet, um Magenbeschwerden, wie Magenkrämpfe Magenreizungen und einen Mangel an Magensäure zu behandeln. Sie werden als wunderbares Stärkungsmittel für Magen- und Darmerkrankungen eingesetzt und helfen ebenso gegen Durchfall, Verstopfung, Gallensteine, Gallenblasenleiden, Gicht und Harnwegsinfektionen.

Hagebutte stärkt unser Immunsystem

Die Hagebutte trägt dazu bei, virale und bakterielle Infektionen zu verhindern. Vitamin A und C erhöhen die Funktion des Immunsystems, reduzieren die Schwere und Häufigkeit von Erkältungen und wehren die Infektionen ab, die virales Fieber verursachen.

Eine Studie fand außerdem heraus, dass durch Hagebutten die Fettspeicherung und die Ansammlung von Fett in den Zellen reduziert wird. Somit wird das Risiko für die Entstehung von Herz-Kreislauferkrankungen deutlich geschmälert.

Hagebutte gegen Krebs?

Während einer im Jahre 2012 veröffentlichten Studie fanden die Forscher in einer Untersuchung im Reagenzglas heraus, dass verschiedene sekundäre Pflanzenstoffe in Hagebuttentee (wie die Polyphenole Quercetin und Ellagsäure) die Vermehrung von Tumorzellen hemmen. Das Lycopin in Hagebuttentee ist außerdem in der Lage das Wachstum von menschlichen Prostata-Krebszellen zu blockieren und das ohne umliegende Zellen zu beschädigen.

Eine Studie am Institut für Ernährungswissenschaften der Friedrich-Schiller-Universität Jena überraschte die Fachwelt mit dem Beweis, dass Hagebutten in 100g Früchten 12,9 mg Lycopin enthalten. Bisher waren die Lebensmittelwissenschaftler immer davon ausgegangen, dass die Tomate hier überall Spitzenreiter ist.

Hagebutte gegen Arthrose und Rheuma

Studien der vergangenen Jahre lassen allerdings darauf schließen, dass es eine gesicherte Wirkung bei Arthrose (Knie- und Hüftarthrose) und bei Rückenschmerzen gibt. Weitere Studien hierzu sollen die Ergebnisse absichern. Studien in Dänemark, Italien und Deutschland befassen sich schon seit geraumer Zeit mit einem speziellen Inhaltsstoff der Hagebutte, einem Galaktolipid aus Fettsäuren und einer Zuckerart. Diesem Inhaltsstoff werden effektive schmerzlindernde Wirkungen zugeschrieben. Zusammenfassungen der ersten Forschungsergebnisse liefern die Pharmazeutische Zeitung 06/2007 und die Zeitung für Phytotherapie 05/2009. Wird die Nahrung durch Hagebuttenpulver (können Sie unter anderem bei Amazon bestellen) ergänzt, kann dies zur Linderung der Symptomatik führen.

Wirkung auf das Atemsystem

Das hochdosierte Vitamin C in Hagebutten hilft Asthma und Atemprobleme zu bekämpfen. Bei jüngeren Probanden einer Meta-Studie konnte chronischer Husten, Asthma, verstopfte Nebenhöhlen und Kurzatmigkeit weitgehend geheilt und vorgebeugt werden. Zudem stärkt sie das Immunsystem und wehrt somit allgemeine Krankheiten der Atemwege ab.

Gegen die Kälte

Hagebuttentee ist ein idealer Einheizer. Tipp: Etwas Chili dazugeben, das verstärkt die Wirkung. Kissen mit Hagebuttenkernen speichern lange die Hitze und wärmen so von außen.

Fazit:

Es lässt sich also feststellen, dass die Hagebutte reich an wertvollen Biostoffen ist und vielfältige positive Einflüsse auf die Gesundheit nehmen kann.

Was kann man mit Hagebutten alles anstellen?

Tee:

Dazu gießt man zwei gehäufte Teelöffel getrocknete Hagebuttenschalen mit 250 Milliliter Wasser auf und lässt das Ganze fünf bis acht Minuten auf schwacher Flamme köcheln.

Sie sollten sich nicht wundern, wenn sich der Tee nicht rot färbt. Das ist nämlich nur dann der Fall, wenn zusätzlich noch Hibiskus verwendet wird. Bei Erkältung täglich 3 Tassen trinken.

Mus:

Hagebuttenmus, auch als Hagebuttenmark bezeichnet, wird aus frischen Früchten gekocht, die danach zweimal passiert und mit frischem Zitronensaft versetzt werden. Sehr lecker schmeckt das Mus mit Honig. Damit ist es für den Körper auch besser verwendbar. Schon ein Esslöffel Hagebuttenmus deckt den Tagesbedarf eines Erwachsenen an Vitamin C. Der Zitronensaft macht das Mus länger haltbar.

Marmelade (ca. 4 Gläser à 200 g):

Von 1 kg Hagebutten die Krönchen und Stielreste entfernen und in der Küchenmaschine mit reichlich Wasser portionsweise zu einem Brei verarbeiten. Den Brei passieren. Das daraus entstandene Mus unter ständigem Rühren mit ½ kg Zucker mehrere Minuten aufkochen. Anschließend die Marmelade in ausgekochte Gläser füllen und verschließen, solange die Marmelade noch heiß ist. Dann auf den Kopf gestellt auskühlen lassen.

Doch nicht nur die Früchte können verzehrt werden, auch die Blüten und Blätter sind essbar. Die jungen Blätter im frühen Frühjahr können klein geschnitten in Eintöpfe, Suppen oder Gemüsegerichte gemischt werden.

Zarte, leicht süßlich duftende Blüten in Apfelsaft ausgekocht ergeben ein köstliches Gelee. Sie sind direkt nach dem Erblühen am aromareichsten und sollten am frühen Morgen bis 10 Uhr geerntet werden.

Haben Sie vielleicht noch Rezepte, was Sie mit Hagebutten alles so anstellen?

Mit den besten Grüßen

Ihre

Manuela Möckel

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Wissenschaftliche Quellen

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5 Tipps gegen den Winterblues

5 Tipps gegen den Winterblues

Die dunkle Jahreszeit schlägt auch Ihnen aufs Gemüt? Ihre Laune ist irgendwie gedrückt? Der Winterblues ist tatsächlich aber nicht nur eine Gemütslage, sondern kann auch ganz konkrete Gründe haben: es sind vor allem die kurzen Tage und das fehlende Licht, die für betrübte Laune und Antriebslosigkeit sorgen.

Jeder dritte Deutsche leidet unter dem saisonalen Seelenblues, so ergab eine Forsa-Umfrage im Auftrag der Techniker Krankenkasse. Mit meinen heutigen Tipps gegen den Winterblues können Sie die trübe Zeit trotzdem genießen. Hier eine kurze Erklärung, wie das alles zusammenhängt: Licht bewirkt, dass unser Körper Serotonin, das sogenannte Glückshormon, bildet. Weil aber das Licht fehlt, produziert unser Körper einen Überschuss an Melatonin, welches man auch als „Schlafhormon“ bezeichnet. Es sorgt dafür, dass wir in der Nacht gut schlafen können.

Zeichen, die ein Winterblues mit sich bringt:

  • Freud- und Lustlosigkeit
  • verminderter Antrieb
  • depressive Verstimmung
  • vermehrter Appetit
  • erhöhtes Schlafbedürfnis mit anhaltender Müdigkeit
  • Vernachlässigung sozialer Kontakte

Doch mit trüber Stimmung ist jetzt Schluss! Wir haben die besten Tipps, wie Sie den Winterblues vertreiben und sich die Zeit bis zum Frühlingsbeginn schön machen.

Beim Winterblues hilft Spazierengehen

1. Tanken Sie Tageslicht:

Tageslicht stellt darum bei einer leichten saisonal abhängigen Winterdepression die einfachste Therapie dar. Ein täglicher ausgedehnter Spaziergang hilft schon. Selbst an trüben Tagen liegt die Lichtstärke draußen noch bei 2000 Lux. Das ist deutlich mehr als im künstlich beleuchteten Zimmer. Dort ist es nämlich ca. zwischen 500 und 600 Lux hell. Bereits ein täglicher 30- bis 60-minütiger Spaziergang bei normalem Tageslicht reicht aus, um den Melatoninhaushalt wieder in Ordnung zu bringen.

2. Bringen Sie Ihren Kreislauf in Schwung:

Bewegung bringt Stoffwechsel auf Touren. Positiver Nebeneffekt eines Spaziergangs ist, dass auch der Stoffwechsel in Gang kommt. Durch die Bewegung kommt der „schlafende“ Stoffwechsel auf Touren. Sport weckt die müden Geister und steigert das psychische Wohlbefinden, weil der Körper Hormone wie Endorphin, Serotonin und Dopamin ausschüttet. Das macht uns glücklicher. Kalte Aufgüsse nach der Kneipp-Methode können helfen, den Kreislauf anzuregen, außerdem verbessern Kneippgüsse die Durchblutung und stärken das Immunsystem. Oder gehen Sie einfach mal ins Schwimmbad.

3. Strukturieren Sie Ihren Tagesablauf:

Verstärken Sie die Störung Ihres biologischen Rhythmus nicht auch noch dadurch, dass Sie Abläufe durcheinander bringen. Gerade jetzt ist es wichtig, die Tagesstruktur aufrecht zu erhalten. Das Wichtigste ist, dass Sie den Tag gut strukturieren. Was bedeutet das?

Für mich bedeutet es beispielsweise ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Arbeit und Entspannung. Hier können bestimmte Gepflogenheiten und Rituale helfen. Möglicherweise können Sie beispielsweise einige der Tipps als kleine Rituale in Ihren Tagesablauf einbauen?

  • Stehen Sie jeden Morgen zur gleichen Zeit auf.
  • Wenn Sie eine Lichttherapielampe haben, dann setzen Sie sich morgens für 15 Minuten davor.
  • Gehen Sie in der Mittagspause 15–30 Minuten spazieren.
  • Beschäftigen Sie sich jeden Tag mit einer kleinen Sache, die Sie schon lange vor sich hergeschoben haben.
  • Gehen Sie abends zur gleichen Zeit ins Bett.

4. Nehmen Sie sich Zeit für sich selbst:

Ein Wellness-Wochenende im Thermalhotel samt Saunabesuch und professioneller Massage kann wahre Wunder wirken. Hilfreich gegen die trübe Stimmung ist auch Lachen. Nutzen Sie am besten jede Gelegenheit: Sehen Sie Komödien im Theater und auf DVD. Machen Sie eine spontane Kissenschlacht mit ihrem Partner. Diese Dinge heben die Mundwinkel. Nicht immer ist es möglich in den Flieger zu steigen und Richtung Süden zu fliegen.

Sollten Sie momentan an Ihrem Schreibtisch gefesselt sein, machen Sie doch einen Ausflug in den botanischen Garten! Die Wärme und das Klima und das viele Grün im Tropenhaus sorgen dennoch für Entspannung. Wenn Sie es sich schon Zuhause gemütlich machen wollen, dann machen Sie es wenigstens mit viel Tamtam: Laden Sie Ihre beste Freundin zu einem Beauty-Abend ein. Bei einem Gläschen Sekt und unter selbst-angerührten Masken verfliegt auch die mieseste Stimmung.

5. Hilfe durch Lichtlampen:

Hilfe bringt auch eine Lichttherapielampe. Zu kaufen gibt es das in Luxstärken zwischen 2000 und 10.000 Lux. Die Mediziner raten zu einer möglichst hohen Luxzahl. Bei 10.000 Lux reicht es täglich aus, sich rund 30 Minuten bestrahlen zu lassen. Diese Zeit wird länger, je geringer die Luxstrahlung der Lampe ist.

Wichtig ist dabei der Lichteinfall ins Auge, denn die Melantoninausschüttung wird nur dann reduziert. Schädlich UV-Strahlung gibt es bei diesen Lampen nicht. Die Anschaffungskosten in Höhe von 400 bis 800 Euro erstattet in der Regel allerdings die Krankenkasse nicht.

Helle Farben heitern auf Ebenso raten die Experten auch dazu, den Wohnraum möglichst hell zu gestalten, ihn auch tagsüber voll zu beleuchten und selbst im Kleiderschrank zu kräftigen, frischen und fröhlichen Farben zu greifen. Sie helfen der Stimmung besser als Modefarben wie Schwarz und Grau.

Bitte bleiben Sie gesund und gehen Sie liebevoll mit sich um

Ihre

Manuela Möckel

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Vitalpilze und Heilpilze – Gesundheit aus der Natur

Vitalpilze und Heilpilze – Gesundheit aus der Natur

Hallo liebe LeserInnen, schön dass Sie wieder da sind. Heute möchte ich ein weiteres interessantes Thema aufgreifen: Pilze. Pilze waren schon immer beliebt und gefürchtet zugleich – zum einen als Nahrungsquelle und zum anderen als Giftproduzent, Krankheitserreger oder Schadorganismus. Ohne die Unterstützung der verschiedensten Pilzarten wäre die Herstellung wichtiger Nahrungs- und Genussmittel wie zum Beispiel Käse oder Wein überhaupt nicht möglich.

Sie alle kennen doch „Penicillin“? Dieses hat Alexander Flemming 1928 durch die Entdeckung eines bestimmten Schimmelpilzes (Penicillium notatum) hergestellt. Sicherlich wissen Sie auch, dass Back-Hefe ein Pilz ist und wir kennen Pilze, die bei Pflanzen die verschiedenste Erkrankungen verursachen, den Mehltau beispielsweise. Andererseits schätzen wir kulinarische Delikatessen aus der Welt der Pilze wie Morcheln, Trüffel oder Steinpilze – aber was sind nun Vitalpilze und Heilpilze?

Ganoderma cf. lucidum - Flickr - Dick Culbertby Dick Culbert von Gibsons, BC, Kanada (Ganoderma cf. Lucidum)
[CC BY 2.0], via Wikimedia Commons

Heilpilze sind ein Geschenk der Natur

Die Lehre von der Heilung mit Pilzen nennt man Mykotherapie. Heilung durch Pilze (sog. Heilpilze) ist vielen Menschen kein Begriff. Die meisten von uns kennen jedoch Heilkräuter, Wadenwickel oder evtl. auch einen Quarkwickel als „Schätze der Naturheilkunde“ – Heilpilze aber kennen die wenigsten…

Vitalpilze und Heilpilze – eine der ältesten Naturarzneien

Vitalpilze und Heilpilze gehören zu den ältesten Naturarzneien. Schon vor mehr als 4000 Jahren wurden diese Pilze mit zum Teil außergewöhnlichen Erfolgen in China und Japan sowohl zur Vermeidung und Linderung als auch zur Heilung einer ganzen Reihe von Krankheiten eingesetzt. Anwendung finden sie bei der Stärkung der Abwehrkräfte, zur Heilung von Herz- und Kreislauferkrankungen, zur Blutdruck- und Zuckerregulierung, zur Leberstärkung und Entgiftung, bei der Behandlung von Allergien, der Reduzierung von Übergewicht und vor allem zur Verbesserung der Vitalität. Vor allem wenn das Leben schon deutliche Spuren hinterlassen hat, wenn man häufiger als früher müde, unkonzentriert oder anfälliger für Infekte wird, dann beeinflussen Vitalpilze und Heilpilze ebenso wie pflanzliche oder homöopathische Mittel in positiver Weise die körpereigenen Regulationsmechanismen.

So weiß man schon seit Jahrhunderten um die enorm belebende Wirkung des Shiitake auf das Immunsystem, währenddessen der Reishi vornehmlich zur Regulierung der Blutzucker- und Blutfettwerte sowie zur Schmerzbehandlung zum Einsatz kommt. Vom Hericium ist inzwischen bekannt, dass bestimmte antimikrobielle Wirkstoffe ein Bakterium namens Helicobacter pylori hemmen. Der Shiitake-Pilz und der Reishi-Pilz werden dort bis heute als hochgeschätzte Nahrungsmittel angesehen. Diese beiden Pilzarten gelten als der „Jungbrunnen” aus der Welt der Pilze. Tatsache ist, dass nirgends auf der Welt der Anteil körperlich und geistig fit gebliebener Hundertjährigerer so hoch ist wie in Asien. Und genau aus diesem Grund begann sich in den letzten vier Jahrzehnten auch die Wissenschaft der westlichen Länder für die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) und besonders für die Vital- und Heilpilze ausführlicher zu interessieren. Noch einige in anderen Ländern ansässige Pilze, die sogenannten Vitalpilze wie der Agaricus, auch bekannt unter ABM-Pilz, aus Brasilien kamen dazu. Auf die einzelnen Vitalpilze werden wir so nach und nach genauer eingehen.

Was ist im Vitalpilz enthalten?

In diversen Untersuchungen konnten bislang über hundert medizinisch wertvolle Bestandteile in den Vitalpilzen (auch Heilpilze) nachgewiesen werden. Schätzungen zufolge ist das aber erst ein sehr geringer Teil der tatsächlichen Bestandteile dieser „Gesundheitspilze“. Jeweils ganz besonders ist die Zusammensetzung von Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen, Ballaststoffen, essenziellen Aminosäuren und sekundären Inhaltsstoffen mit einer sehr hohen Bioaktivität. Das liegt vor allem darin begründet, dass Pilze ihr ganz eigenes Reich unter den Lebewesen bilden und deshalb viele der in ihnen enthaltenen Substanzen sonst nirgends in der Natur zu finden sind.

Was bewirken die Inhaltsstoffe der Vitalpilze und Heilpilze?

Die in Vitalpilzen enthaltenen Substanzen sind ernährungsphysiologisch besonders wertvoll. Sie werden nicht umsonst auch „Gesundheitspilze“ genannt. Diese Substanzen beeinflussen viele lebenswichtige Körperfunktionen – sie können den Alterungsprozess verlangsamen und dienen der Verbesserung bei vielen Beschwerden und dies ganz ohne Nebenwirkungen. Durch den geringen Kaloriengehalt, die lebenswichtigen Nährstoffen sind die Vitalpilze und Heilpilze auch besonders nützlich bei Diäten. Somit ist die Wirkung der Vitalpilze und Heilpilze nicht mehr nur durch die Erkenntnisse der Traditionellen Chinesischen Medizin überliefert, sondern inzwischen auch durch die Wissenschaft und die moderne medizinische Praxis nachgewiesen.

Noch steht die Erforschung der Vitalpilze und Heilpilze ganz am Anfang. Noch lange weiß man nicht über alle Inhaltsstoffe und deren Wirkungen Bescheid und auch über das Zusammenspiel der Inhaltsstoffe in den Vitalpilzen weiß man noch recht wenig.Doch angesichts der Kenntnis einzelner pharmakologischer Wirkstoffe kann man schon sehr verständlich erklären, warum Vitalpilze und Heilpilze in der Lage sind, die Abwehrkräfte zu stärken sowie Herz-Kreislauferkrankungen, Cholesterin- und Blutdruckwerte positiv zu beeinflussen. Heute weiß man auch, wie die Vitalpilze und Heilpilze ihre Wirkung gegen Bakterien und Viren zeigen. Man weiß ebenfalls, warum diese Gesundheitspilze bei Allergien, Asthma und Bronchitis wirken, Schmerzen oder Entzündungen stillen –  ja, sogar Tumore hemmen und vieles andere mehr.

Vitalpilze und Heilpilze ersetzen keine ärztliche Therapie!

An dieser Stelle warnen wir ausdrücklich vor allzu hohen Erwartungen an die Gesundheitspilze. Bei jeder ernsthaften Erkrankung und insbesondere bei einem Krebsleiden muss ein Einsatz von Vitalpilzen stets mit einem Arzt oder einem Heilpraktiker beraten werden. Und zwar ohne übertriebene Heilungsversprechen. Vitalpilze und Heilpilze sind gerade auch bei schweren Krankheiten immer als Möglichkeit zu sehen, den Gesamtorganismus zu stärken und zu stabilisieren. Das ist die Voraussetzung für Gesundheit, Energie und Lebensfreude.

Vitalpilze sind eine von der Natur geschenkte Hausapotheke, denn für wahrscheinlich jede Krankheit ist ein Pilz gewachsen. Therapeutisch werden Heilpilze getrocknet in Kapseln meistens als Nahrungsergänzungsmittel angeboten. In Deutschland gelten die Pilze als Nahrungsmittel und deren Extrakte als Nahrungsergänzungsmittel.

ABM - Vitalpilz (Heilpilze)

Ich empfehle Ihnen sowohl Pilzpulver (in Kapseln) als auch Extrakte, diese finden Sie in der Fairvital-Produktlinie Vitalpilze.

Mit gesundheitlichen Grüßen

Manuela Möckel

 

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Kresse – Das heilende Kraut von der Fensterbank

Kresse – Das heilende Kraut von der Fensterbank

In diesem Beitrag geht es genauer gesagt um die Gartenkresse, die wir jetzt im Winter selbst auf der Fensterbank anbauen können. Kresse ist einfach zu züchten, sie wächst sogar auf Watte oder Küchenpapier. Das grüne Kraut schmeckt ein bisschen wie Senf oder Rettich. „Klein, aber oho“: Bereits geringe Mengen reichen aus, um mit ihr ein Extra an Würze auf den Teller zu zaubern. Sie ist scharf und sehr markant im Geschmack. Aber kein Mensch denkt bei Kresse an ein Heilmittel.

Vitaminbombe – Kresse

Kresse schmeckt nicht nur lecker, sondern sie hat auch eine positive Wirkung auf unseren Körper. Der hohe Gehalt an Vitamin C und B macht die Kresse zu einer echten Vitaminbombe. Außerdem enthält sie Eisen, Kalzium, Folsäure und ätherische Öle in hohen Anteilen. Das macht sie zu einem sehr gesunden Genuss, vor allem im Winterhalbjahr, wenn es sonst nicht viel frisches Grün gibt. Mit Kresse kann man die Frühjahrsmüdigkeit schon im Winter bekämpfen, bevor sie überhaupt ausgebrochen ist.

Die Inhaltsstoffe wirken auf unseren Körper:

  • harntreibend
  • anregend
  • milchfördernd
  • der Stoffwechsel wird angeregt
  • die Atmung kann erleichtert werden
  • sie kann den Vitaminhaushalt ausgleichen
  • die Kresse hat eine wohltuende Wirkung auf die Leber+

 Kresse – ein wahres Multitalent

Kresse selbst ziehenRoh schmeckt Gartenkresse sehr scharf, wie etwa Senf oder Rettich. Diese Geschmacksähnlichkeit wird durch einen hohen Gehalt an Senfölglykosiden bewirkt.

Glukosinolate zählen zu den sekundären Pflanzenstoffen und haben zahlreiche gesundheitsfördernde Wirkungen u.a. antioxidativ und das Immunsystem unterstützend. Man findet die Glukosinolate auch in Kraut, Kohlsprossen und Kohlrabi. Zum Würzen verwendet man überwiegend die Keimlinge der Gartenkresse, die etwa eine Woche nach der Aussaat geerntet werden.+

Tipp: Gartenkresse kann leicht selbst gezogen werden: Sie keimt sogar ohne Erde
z.B. in Keimschalen nur auf Watte in wenigen Tagen – feucht halten!

Vielseitig in der Anwendung – intensiv im Geschmack

Von allen Kressesorten werden die Blätter frisch gegessen. Sie sollten nicht erhitzt werden, da sich dadurch ein bitterer Geschmack entwickeln kann. Die Samen der Brunnenkresse können auch als Pfefferersatz verwendet werden. Kresse ist nicht zum Trocknen geeignet. Häufig verwendet man sie zum Würzen von Aufstrichen, besonders von solchen auf Frischkäse- oder Topfenbasis und zum Verfeinern von Salaten. Aber auch auf warme Speisen – wie Suppen oder Eierspeisen – werden gehackte Kresseblätter gestreut. Besonders lecker sind auch Butter- oder Schmalzbrote, die mit Kresse bestreut werden.

Das tut die Kresse für Ihre Gesundheit

Sie wird besonders bei Verstopfung, bei Appetitlosigkeit und bei diversen Entzündungen eingesetzt. Wegen des hohen Anteils an Vitamin C schützt sie vor Erkältungen.

Des Weiteren kann Gartenkresse: bei Asthma, Husten, bei Entzündungen der Mundschleimhaut, bei Leberschwäche und Frühjahrsmüdigkeit eingesetzt werden.

Kresse versorgt unseren Körper mit dem wichtigen Spurenelement Jod. Das ist unentbehrlich für den Stoffwechsel, ganz besonders aber für die Schilddrüse. In einer gesunden Schilddrüse sind 8 – 11 mg Jod gespeichert. Da muss täglich der Verbrauch ausgeglichen werden, sonst entsteht ein Jodmangel, es kommt zur Kropfbildung.

Die scharfen Senföle desinfizieren die Harnwege, stärken die Blase und regen den Harndrang an. Essen Sie regelmäßig Kresse – das hilft Ihren Nieren.

Zudem eignet sich diese Pflanze für eine Frühjahrskur. Die Pflanzenteile, die für die Anwendung herangezogen werden, sind die Keimlinge und das Kraut dieser Pflanze. Für einen Tee benötigt man drei bis vier Gramm Kresse, diese wird mit heißem Wasser aufgegossen. Kurz ziehen lassen und diesen Tee ca. dreimal pro Tag trinken.

Mit ihrer Mischung aus Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen hilft sie uns bei Vitaminmangel und gibt uns bei Erschöpfungszuständen neue Kraft.

Kresse ist ebenfalls ein guter Begleiter, wenn Sie abnehmen wollen. Sie hat kaum Kalorien – aber dafür das Spurenelement Chrom. Dieses wiederum das Gefühl des Sattseins steuert. Wer jeden Tag eine Handvoll isst, hat weniger Hunger und braucht weniger zu essen.

Schneiden Sie die Kresse ganz klein und mischen Sie sie unter den Salat, am besten schmeckt sie mit Kartoffelsalat. Am einfachsten ist ein Butterbrot, dick mit Kresse bestreut.

Frisch muss sie sein

Kresse muss immer frisch sein. Sobald sie von der Wurzel getrennt ist, baut sie ihre Vitalstoffe innerhalb von 30 bis 40 Minuten fast vollständig ab. Kresse muss roh verzehrt werden, wenn sie ihre positive Wirkung erzielen soll.

Buchempfehlung: Die heilende Kraft der Küchenkräuter

In dem Buch von Hademar Bankhofer „Die heilende Kraft der Küchenkräuter“ (Kneipp Verlag) stammt folgendes Rezept:

Rezept: Kressesalat

Zutaten für 4 Portionen, pro Portion 74 Kcal:

  • 150 g Kresseblättchen
  • 1 TL Zitronensaft
  • 1 TL Maiskeimöl
  • nach Geschmack Salz und Zucker
  • 1 Becher Magerjoghurt
  • 3 gekochte Kartoffeln

Die mit der Schere geernteten Kresseblättchen sorgfältig waschen. Darüber gießt man eine Marinade, die aus Zitronensaft, etwas Zucker und Salz und einigen Spritzern Maiskeimöl bereitet wird. Magerjoghurt dazu geben, Kartoffeln in dünne Scheiben schneiden und dazugeben.

Viele liebe Grüße und bleiben Sie gesund

Ihre

Manuela Möckel

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