Zivilisationskrankheiten sind immer weiter auf dem Vormarsch

Zivilisationskrankheiten sind immer weiter auf dem Vormarsch

Hallo, schön dass Sie wieder einmal vorbeischauen. Ich hatte ja vor einiger Zeit schon einen Artikel über das Thema Zivilisationskrankheiten geschrieben. Heute nun möchte ich aufgrund vieler Anfragen meiner Leser noch etwas genauer über dieses brisante Thema schreiben.
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Zivilisationskrankheiten – woher?

Laut der Definition ist eine Zivilisationskrankheit ja eine Wohlstandskrankheit, deren Erkrankungsrisiko von den allgemeinen Lebensverhältnissen abhängt. Zivilisationskrankheiten wie z.B. Diabetes, Herz-Kreislauf- und Atemwegserkrankungen oder auch Krebs breiten sich kontinuierlich weiter aus. Und sie dehnen sich zunehmend auch schon in den Entwicklungsländern aus. Es gibt eine Reihe von Risikofaktoren, die nicht mehr allein für die Industrienationen typisch sind. Gemäß den Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sind heute 60 Prozent aller Todesfälle in der Welt auf Zivilisationskrankheiten zurückzuführen.

Wenn jemand Gesundheit sucht, so muss er erst bereit sein,
in Zukunft die Ursache der Krankheit zu 
meiden,
sonst ist ihm nicht zu helfen.

Sokrates

Die häufigsten Zivilisationskrankheiten sind Herz-Kreislauf-Beschwerden wie z.B. Bluthochdruck, Arteriosklerose, Herzinfarkt und Schlaganfall oder auch Stoffwechselerkrankungen wie beispielsweise die Zuckerkrankheit oder auch Gicht. Auch Allergien, Krebs, Übergewicht oder Magersucht und Erkrankungen des Bewegungsapparates zählen ebenfalls zu den Zivilisationskrankheiten. Die Kombination von Übergewicht, hohen Blutzuckerwerten, Bluthochdruck und hohen Blutfettwerten bezeichnet man auch als „tödliches Quartett“, im Fachjargon: „Metabolisches Syndrom„. In der westlichen Welt leidet ungefähr jeder vierte Erwachsene am Metabolischen Syndrom und stirbt dann im Durchschnitt vier Jahre eher als ein gesunder Mensch.  Durch unseren Lebensstil könnten wir jedoch zahlreiche Ursachen für Zivilisationskrankheiten abschaffen.

Prognose zum Anstieg von Zivilisationskrankheiten bis 2030 und 2050 gegenüber 2007+

Schauen wir uns doch mal nach und nach an, was wir selbst vielleicht für uns selbst dagegen tun können. Es ist eigentlich wirklich gar nicht so schwer. Wenn jeder so handeln würde, könnte man sicherlich die Zahl der Erkrankungen verringern. Heute soll es um das Thema Bewegung gehen.
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Bewegungsmangel ist beispielsweise eine der Hauptursachen der Volkskrankheiten

Zivilisationskrankheit - Risikofaktor BewegungsmangelDem Fortschritt sei Dank, von der Fernbedienung bis zum Online-Shopping,  die Technik nimmt uns im Alltag mehr und mehr Wege ab.  Wir fahren mit dem Auto ins Büro, dann sitzen wir acht Stunden am Schreibtisch, und dann verbringen wir den Abend ganz „entspannt“ zu Hause vor dem Fernseher. Seien wir doch mal ehrlich, so sieht doch der Alltag für viele uns aus?

Ein „Büromensch“ verbringt etwa 80.000 Stunden  in seinem Arbeitsleben im Sitzen – das sind über neun Jahre. Die meisten Bundesbürger verbringen ihre Freizeit am liebsten auf dem Sofa, immerhin zwei von drei. Und nur  jeder Fünfte treibt stets regelmäßig Sport. Und auch im Beruf sieht es nicht viel anders aus, so zeigt es eine Studie der Techniker Krankenkasse:  Jeder zweite Berufstätige sitzt den ganzen Tag am Computer.

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Bewegungsmangel macht die Menschen krank

Regelmäßige Bewegung ist insgesamt fördernd für unsere Gesundheit und wirkt sich dadurch praktisch auf alle Zivilisationskrankheiten zweifellos positiv aus. Gewisse Risikofaktoren lassen sich durch Bewegung sogar aufheben, so könnte man beispielsweise durch ein Sportprogramm und auch durch eine Umstellung der Ernährung dem Ausbruch des Diabetes Typ 2 vorbeugen. Ferner profitieren auch Menschen mit Bluthochdruck von Bewegung. Wenn man durch Sport auch nur wenig an Gewicht verliert, kann man aber bereits seinen Blutdruck entscheidend senken. Bei sportlich aktiven Menschen reduziert sich das Risiko für Herz-Kreislaufprobleme oder auch für Infarkte um 30 Prozent.

Förderlich sind vor allem Ausdauer-Sportarten:

  • zügiges Spazierengehen
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  • Radfahren
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  • Nordic Walking
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  • Jogging
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  • Schwimmen

Es gibt eine tolle Reportage, die dieses Thema auch genau beleuchtet: Das Steinzeitrezept: Wie wir unsere Zivilisationskrankheiten besiegen

Na dann bis zum nächsten mal, wo wir dann über die nächsten Risikofaktoren sprechen.

Liebe Grüße und bleiben Sie gesund.
Ihre

Manuela Möckel

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Q10 ist lebenswichtig – was ist das überhaupt? – Teil 1

Q10 ist lebenswichtig – was ist das überhaupt? – Teil 1

Wenn wir jung sind, produzieren wir unseren eigenen Bedarf an Q10. Während des Alterns jedoch nimmt die Fähigkeit des Körpers ab dieses Coenzym zu produzieren, und die Substanz muss unter Umständen ergänzend zugeführt werden. Coenzym Q10 und Vitamin E funktionieren synergetisch als Nährstoffe für das Herz-Kreislauf-System. Sie können der Steigerung des Energieniveaus sowie der Stimulation der Zellerneuerung dienen.
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Betrachten wir Coenzym Q10 genauer!

Coenzym Q10 ist eine körpereigene Substanz, die für den Menschen lebensnotwendig und in allen Zellen des menschlichen Organismus vorhanden ist. Für die Energieversorgung des Körpers ist das Coenzym unerlässlich und auch beim Zellschutz spielt es eine wichtige Rolle.

Seit mehr als 20 Jahren beschäftigen sich Wissenschaftler mit der Nutzung von Q10 für den Menschen. Viele Untersuchungen belegen nicht nur die positiven Wirkungen in der Therapie, sondern zeigen, dass auch der gesunde Organismus auf eine ausreichende Zufuhr dieses Coenzyms angewiesen ist.
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Was ist steckt dahinter?

Q10 ist ein Coenzym Q. Coenzyme Q sind chemische Verbindungen aus Kohlenstoff-, Wasserstoff- und Sauerstoffatomen, die sich ringförmig zu einer sogenannten Chinonstruktur zusammensetzen. Da diese Substanzen in allen lebenden Zellen in der Natur vorkommen, werden sie als Ubichinone bezeichnet (lat. ubi bedeutet überall). In der Natur sind die Coenzyme Q1 bis Q10 bekannt. Coenzyme sind an vielen Enzymreaktionen beteiligt.
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Buchempfehlung: 

Ein interessantes Buch über Q10

Ein interessantes Buch über Q10

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Ein wahrhaft tolles und aufschlussreiches Buch das man mit gutem Gewissen weiter empfehlen kann und darf.
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Q10 ist Bestandteil aller menschlichen Zellen!

Für den menschlichen Organismus ist vor allem das Coenzym Q10 relevant. Tiere und Pflanzen können auch die Coenzyme Q1 bis Q9 verwenden. Es kann im menschlichen Körper selbst produziert werden, ist von Natur aus in den Mitochondrien aller Zellen des Körpers vorhanden und wird auch durch die Nahrung von aussen zugeführt. Niedrigkettige, von aussen aufgenommene Coenzyme (Q1-Q9) werden im Organismus zu Coenzym Q10 umgebaut.
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Q10 ist als Energielieferant und Radikalfänger lebenswichtig!

Das Coenzym Q10 ist eine vitaminähnliche, körpereigene Substanz, die für die Produktion körpereigener Energie verantwortlich ist. Es beeinflusst und beschleunigt biochemische Reaktionen im menschlichen Körper und sorgt damit für eine kontinuierliche Energieproduktion. Neben dieser fundamentalen Funktion es auch als Antioxidans wirksam und sorgt durch die Vernichtung freier Radikale für die Entgiftung des Körpers. Coenzym Q10 ist ein zentrales Bindeglied im Energiestoffwechsel der Zellen. Es beeinflusst und beschleunigt biochemische Reaktionen im Körper und sorgt damit für eine kontinuierliche Energieproduktion.
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Coenzym Q10 ist im Energiestoffwechsel unersetzbar!

Der Energiestoffwechsel der Zelle läuft in einem mehrstufigen Prozess ab. Zunächst werden die durch die Nahrung aufgenommenen Eiweisse, Fette und Zucker schrittweise zu kleineren Molekülen abgebaut und schliesslich zu Kohlendioxid oxidiert. Die dabei freigesetzte Energie wird in Elektronenüberträgern gespeichert. In einem nächsten Schritt werden diese Elektronen in der Atmungskette auf Sauerstoff übertragen, wobei wiederum Energie freigesetzt wird.

Diese Energie wird letztlich zur Synthese von ATP (ATP – Adenosin-Tri-Phosphat) genutzt, dem wichtigsten Energielieferanten für die Zell-Funktionen des Körpers. Der beschriebene Prozess des Energiestoffwechsels ist unmittelbar auf eine ausreichende Menge angewiesen. Das Coenzym kann hierbei durch keine andere Substanz ersetzt werden.
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Abnahme der körpereigenen Q10-Produktion im Alter!

Mit steigendem Alter nimmt die Fähigkeit des Körpers zur körpereigenen Herstellung ab und es kommt zum Absinken der Q10-Konzentration, teilweise tritt ein Q10-Mangel auf. Alle wichtigen Organe, besonders das Herz, sind von der altersbedingten Abnahme der Q10-Konzentration betroffen. So weist beispielsweise das Herz eines 40jährigen Menschen einen um rund 30 Prozent geringeren Coenzym-Q10-Gehalt auf als das Herz eines 20jährigen. Bei einem 80jährigen liegt die Konzentration sogar um circa 60 Prozent niedriger.

Für eine gesunde Herzfunktion ist eine ausreichende Konzentration des Coenzyms unerlässlich und auch andere Organe werden empfindlich gestört, sobald ein Mangel auftritt. Studien belegen, dass bereits bei einem Q10-Defizit von 25 Prozent viele Körperfunktionen beeinträchtigt werden. Fällt der Gehalt um mehr als 75 Prozent, ist die Lebensfähigkeit des menschlichen Organismus gefährdet.
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Wer sollte es zusätzlich einnehmen?

Da die körpereigene Q10-Produktion mit dem Alter sinkt, sollte das Coenzym spätestens ab dem 40. Lebensjahr als Nahrungsergänzung zugeführt werden. Neben der altersbedingten Abnahme des Q10-Gehaltes können auch starke Belastungen einen Q10-Mangel erzeugen und eine Nahrungsergänzung nötig machen.

Zu derartigen Belastungen gehören:

  • Starker psychischer Stress (Familie, Beruf)
  • Starke körperliche Anstrengungen (Sportler, Schwerstarbeit)
  • Ungesunde Lebensweise (Rauchen, Alkohol)
  • Krankheiten (Diabetes, Herzschwäche etc.)

Bis zum zweiten Teil.

Ihre

Manuela Möckel
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Wissen Sie was Zivilisationskrankheiten sind???

Wissen Sie was Zivilisationskrankheiten sind???

Ich begrüße Sie recht herzlich, schön dass Sie wieder einmal hier vorbeischauen. Immer häufiger begegnet uns in unserem Alltag der Begriff Zivilisationskrankheiten. Aber was ist das eigentlich, was verstehen wir darunter?

Als Zivilisationskrankheiten bezeichnen wir heutzutage Krankheiten, die häufig in einem sehr engen Zusammenhang mit unseren heutigen Lebensgewohnheiten steht, denn sie kommen vor allem in den Industrieländern vor. Die Errungenschaften unserer Gesellschaft, allen voraus eine verbesserte Körperpflege, eine sichere Nahrungsversorgung, aber ebenfalls der medizinischer Fortschritt haben dazu geführt, dass zahlreiche Krankheiten, die in früher sehr häufig waren, heute deutlich seltener auftreten und vor allem seltener zum Tode führen.

Gleichzeitig nahm die Häufigkeit von Krankheiten zu, die man in damals kaum kannte. Zivilisationskrankheiten entstehen nicht durch die Zivilisation selbst, sondern werden durch unseren teilweise sehr ungesunden, keineswegs vernünftigen Lebensstil herbeigeführt, z.B. durch wenig oder keine Bewegung oder Überernährung.
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Zivilisationskrankheiten – es gibt keine vollständige Übersicht

Folgende Krankheiten werden allerdings oft  unter diesem Begriff genannt:

  • Karies
  • Herz- und Gefäßkrankheiten
  • Diabetes mellitus Typ 2
  • Bluthochdruck
  • Übergewicht und Adipositas
  • manche Allergien
  • einige Krebsarten (z. B. Lungenkrebs, Darmkrebs)
  • einige Hauterkrankungen (z. B. Neurodermitis, Akne)
  • Depression
  • Verstopfung
  • Demenz
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Vielen weiteren Krankheiten wird ein Zusammenhang mit den in den Industrieländern herrschenden Bedingungen nachgesagt,  zumal dies noch nicht wissenschaftlich bewiesen ist.

Zivilisationskrankheiten – Risikofaktoren für das Auftreten sind:

  • Zuckerkonsum (Süßigkeiten, Lebensmittel, Getränke)
  • Zigarettenrauch/Nikotin
  • Alkohol
  • Bewegungsmangel
  • Über- und Fehlernährung
  • Umweltgifte
  • Stress
  • soziale Faktoren (z. B. Arbeitslosigkeit)
  • übertriebene Hygiene
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Eine Grafik der Techniker Krankenkasse zeigt die voraussichtliche Zunahme ausgewählter Zivilisationskrankheiten bis zu den Jahren 2030 bzw. 2050.

Prognose zum Anstieg von Zivilisationskrankheiten bis 2030 und 2050 gegenüber 2007+

Es ist wirklich merkwürdig! Trotzdem die medizinische Forschung beständig Fortschritte macht, werden die Menschen immer kränklicher. In Anbetracht neuester Ergebnisse der Weltgesundheitsorganisation WHO sind
80 % aller Beschwerden auf unsere ungesunde Lebensweise und die ungünstigen Umwelteinflüsse zurückzuführen. Also genau genommen sind es vor allem die ernährungsbedingten Zivilisationskrankheiten, welche die Statistik nach oben treiben.

Und da nächste Paradoxon ist, dass wir in einer Luxusgesellschaft leben und trotzdem offenbar mangelernährt sind! Aber das gehört woanders hin. Das soll es für heute erstmal wieder gewesen sein.

Bis zum nächsten Mal
Ihre

Manuela Möckel

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Allergien sind weiter auf dem Vormarsch

Allergien sind weiter auf dem Vormarsch

Hallo liebe Leser, heute werde ich einiges Interessantes über Allergien schreiben, da dieses Thema immer aktuell ist und es uns heute auch immer mehr begleitet.

Nahezu jeder Dritte in Deutschland ist in irgendeiner Art und Weise von einer Allergie betroffen.

Wir kommen tagtäglich mit Sachen in Kontakt, die allergische Reaktionen hervorrufen können. Blütenpollen, Hausstaubmilben, Tierhaare aber auch Lebensmittel, Medikamente und Schmuck können solche Reaktionen auslösen. Unsere Nase läuft, die Augen tränen, Niesanfälle quälen uns, unsere Haut rötet sich und juckt und bei manch einem spielt sogar die Verdauung  verrückt. Neurodermitis, Asthma bronchiale und Lebensmittelallergien führen schon bei unserem Nachwuchs häufig zu schwerwiegenden Gesundheitsproblemen. Viele der Betroffenen verspüren deshalb einen erheblichen Verlust ihrer Lebensqualität. Bereits bei den Kindern und auch bei den Jugendlichen treten Allergien häufig auf. 650.000 Kinder und Jugendliche leiden an Asthma und eine Million an Heuschnupfen (Das sind Daten des Universitätsklinikums Gießen und Marburg).
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Allergien haben sich im wahrsten Sinne zu einer Volkskrankheit entwickelt.

Sogar Wissenschaftler nehmen an, damit sie auch weltweit immer weiter ansteigen werden. Die Zahl der Betroffenen ist während der vergangenen Jahrzehnte geradezu explodiert. Vor allem in den westlichen Industrienationen hat sich während der letzten fünfzig Jahre eine drastische Steigerung von Allergien entwickelt. Gegenwärtig leidet schon jeder Vierte an Heuschnupfen, außerdem ist jeder zehnte an Neurodermitis oder Asthma bronchiale erkrankt.

Auf eine Lebensmittelallergie reagieren in Deutschland schon 41 Prozent unserer Kinder und Jugendlichen, ab er auch immer  öfter sind Erwachsene betroffen. Auch die sogenannten „Kreuzallergien“ treten immer häufiger auf. Das  bedeutet, dass Menschen gleichzeitig zum Beispiel gegen Birkenpollen und Äpfel bzw. Nüsse allergisch sind.

Lebensmittelallergien kommen nach Schätzungen bei zwei bis drei Prozent der Erwachsenen und bei vier bis sechs Prozent unserer Kinder in Deutschland vor. Die Betroffenen leiden unter Hautreaktionen, Übelkeit, Erbrechen und Durchfall. In besonders schwerwiegenden Fällen kann auch ein allergischer Schock eintreten.

Weshalb Allergien sich so drastisch ausweiten oder warum manche an einer Allergie erkranken und andere wieder nicht, ist bis heute durchaus noch nicht abgeklärt. Eins ist jedoch unbestritten: Zum einen können Allergien genetisch veranlagt sein, was ich allerdings für viel bedenklicher halte, dass bestimmte Umweltfaktoren wie zum Beispiel eine ansteigende Feinstaubbelastung oder auch ein verändertes Ernährungsverhalten das Allergie-Risiko drastisch erhöhen.

Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) hat im Internet ein Allergieportal eingerichtet, wo sich Betroffene informieren können. Die Absicht des Allergieportals ist es, Allergiker zusammen mit ihren Familien nicht alleine zu lassen.

Im nächsten Beitrag schreibe ich darüber, was eigentlich Allergien sind und welche es so gibt.

Bis dahin alles Gute
Ihre
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+Manuela Möckel

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Entgiften – Für die Gesundheit unseres Darmes

Entgiften – Für die Gesundheit unseres Darmes

Der Monat März ist Darmkrebsmonat. Aus diesem Grund möchte ich Ihnen heute einiges zu diesem Thema schreiben. „Der Tod sitzt im Darm!“ – Dieser Satz ist mit Sicherheit vielen von Ihnen bekannt. Aber bedingt durch unsere heutige Ernährung bilden sich sehr viele Ablagerungen im Darm, welche die Arbeit des Darms behindern und das Immunsystem schwächen.

Für die Gesundheit ihres Darmes ist das Entgiften eine sichere, natürliche und wirksame Methode zur Beseitigung von Toxinen, Abfallstoffen und der Darmschlacke. Diese Darmschlacke verhindert eine normale Verstoffwechslung der Nährstoffe in ihrem Darm. Diese Darmschlacke bildet sich über Jahre hinweg, wird zähflüssig und hart, verklebt die Darmzoten Schicht um Schicht. Die Folge ist ein träger Darm, schlechte Nährstoffaufnahme und auch Krankheiten des Darmes können die Folgen sein.

Einzelne Menschen können bis zu 12 kg an Darmschlacke in sich tragen. Diese Schlacke beginnt mit der Zeit zu verrotten und bildet Gase. Hier findet sich ein perfekter Nährboden für Bakterien. Folgen dieser Ansammlung der Darmschlacke sind Bauchschmerzen, Müdigkeit, Trägheit, Konzentrationsmangel, schlechtes Immunsystem, Hautprobleme und Blähungen.

Wenn der Winter vorbei ist und die Sonne unsere Lebensgeister wieder weckt, machen wir großen Frühjahrsputz – in unserer Wohnung.

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Doch putzen wir auch die Wohnung unserer Seele, unseres Körpers? Damit unser Körper alles gut verarbeiten kann, ist es wichtig den Hauptumschlagplatz  für die Nahrung auch mindestens einmal im Jahr zu reinigen.
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Unseren Darm!!!

Warum sollten Sie einmal jährlich eine Darmreinigung durchführen? Die einfachste Antwort:

Wenn Sie z.B. Ihre Wohnung ein paar Jahre lang nicht sauber machen, fühlen Sie sich auch nicht wohl und die Reinigung ist obendrein noch viel aufwendiger.

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Das Immunsystem befindet sich zu 80% im und um den Darm. Der Darm ist der große Schutzwall des Körpers gegen feindliche Keime und Giftstoffe, denn er stellt die größte Fläche des Körpers zur Außenwelt dar. Der Darm ist aber nicht nur Schutzwall gegen Unerwünschtes und Aufnahmeorgan für alle Nährstoffe, er ist auch ein sehr wichtiges Entgiftungsorgan, indem Giftstoffe und Keime über den Darm nach außen abgegeben werden.

Wenn dieser Schutzwall gefallen ist und das Immunsystem überrannt wurde, dann hat der Körper die größte Schlacht verloren, und es finden an vielen Stellen des Körpers Partisanenkämpfe statt, die sogenannten Krankheiten. Bei sehr vielen Leuten ist dieser Zustand längst erreicht, deshalb muss der Darm zuerst einmal entschlackt werden.

Durch das Entfernen der alten Mucoid-Schleimschichten beseitigt man die Schmutzecken, die Parasiten und Bakterien einen sicheren Schutz bieten und eine ständige Quelle von Giften und Infektionen darstellt. Erst dann kann sich die Darmwelt regenerieren, die gesunde Darmflora wieder ansiedeln, und das Immunsystem kann sich langsam wieder stabilisieren. Dann wird sich auch der pH-Wert wieder normalisieren, und die Verdauung kann wieder vollständig ablaufen.
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Entgiften und Entschlacken - Übersäuerung+

Was sollte bei einer Darmreinigung beachtet werden?

Eine optimale Darmreinigung sollte sich im Alltag durchführen lassen und dabei sehr effektiv entschlacken und entgiften.
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Folgende Punkte sind dabei zu berücksichtigen:

  • Der Säuren-Basen-Haushalt muss harmonisiert und der Mineralienhaushalt aufgefüllt werden. Eine Ernährungsumstellung auf basische, vitalstoffreiche Kost und Ergänzung mit bioverfügbaren Mineralpräparaten sind, wenn noch nicht geschehen, unverzichtbar!
  • Die alten Schlacken müssen von den Darmwänden abgelöst und aus dem Körper ausgeschieden.
  • Eine intensives Entgiften sollte bis in das Lymphsystem hinein erfolgen.
  • Die Reinigung sollte individuell dosierbar sein, so dass das Entgiften gut steuerbar ist und Heilreaktionen des Körpers gut gehandhabt werden können.
  • Die Darmflora darf nicht geschädigt, sondern muss aufgebaut werden.
  • Jeder sollte es selbst unkompliziert durchführen können.
  • Der Zeitaufwand sollte gering sein.
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Buchempfehlung:

Bis bald und bleiben Sie gesund!
Ihre

Manuela Möckel

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