Beeren – gesund und lecker Teil 1

Beeren – gesund und lecker Teil 1

Liebe Leser und Leserinnen, nach einem langen Winter ist endlich wieder der Sommer im Anmarsch und Sommerzeit ist Beerenzeit. Bis weit in den Herbst hinein beschenkt uns die Natur reichlich mit Beeren der verschiedensten Art. Bereits die Steinzeitmenschen sammelten und aßen Beeren. Angebaut und kultiviert wurden sie aber erst verhältnismäßig spät. Heute noch wachsen viele Beeren wild, aber es ist sehr ratsam, dass man diese nur gründlich gewaschen oder gekocht isst. So könnte zum Beispiel der Fuchsbandwurm mit den rohen Früchten in unseren Körper eindringen. Heutzutage kommt viel Beerenobst von Obstplantagen – Erdbeer- oder Blaubeerfelder sind keine Seltenheit. Man sollte allerdings darauf achten, dass der Anbau ohne Verwendung von Pestiziden oder anderer Schadstoffe erfolgt.
+

Beeren sind richtige Vitalstoffbomben

Sie haben häufig auch eine nachweisbar medizinische Wirkung. Wer beispielsweise an einer Krebserkrankung erkrankt ist, kann seinen Körper durch den Konsum von verschiedenen Beeren helfen. Auch beim Kampf gegen Übergewicht können sie eine große Hilfe sein. Zuerst wären da wohl unsere Erdbeeren zu nennen. Darüber habe ich ja bereits einen Artikel geschrieben, den Sie sich gern noch einmal durchlesen können.
+

Beeren - gesund und lecker - JohannisbeerenAls zweites möchte ich unsere hiesigen Johannisbeeren erwähnen. Sie sind nicht nur sehr schmackhaft, sondern nebenbei auch noch sehr gesund. Wegen des hohen Anthocyan-Gehaltes in den schwarzen Johannisbeeren sind diese z. B. gegen Altersdemenz, Alzheimer usw. prima geeignet. Alle Johannisbeeren (ob rot, schwarz oder weiß) haben einen extrem hohen Vitamin C-Gehalt. Getrocknete Johannisbeerblätter helfen als Tee aufgegossen bei diversen Infekten, aber auch bei rheumatischen Beschwerden. Sie wirken antioxidativ, harntreibend und stärken das Immunsystem.
+

Beeren - gesund und lecker - HimbeerenSchon die Steinzeitmenschen haben sich an Himbeeren erfreut. Auch Hildegard von Bingen hat Himbeeren als gesundes Obst und Heilmittel geschätzt. Somit zählen sie mit zu den ältesten Kulturfrüchten. Himbeeren bestehen überwiegend aus Wasser, enthalten aber auch Ballaststoffe. Sie haben einen sehr hohen Gehalt an Eisen. Eisen benötigt der Körper zur Blutbildung. Außerdem sind auch Kalium, Magnesium, Kalzium und Phosphor in den leckeren Beeren enthalten.

Die Früchte weisen einen Vitamin C-Gehalt von 25 mg auf 100 g auf. Ferner enthalten sie Vitamin A, Rutin und viel Biotin, das beispielsweise für Glanz und Fülle unserer Haare sorgt. Die Blätter enthalten Gerbstoffe und wirken somit bei Durchfall. Aber auch zur Behandlung der Mundschleimhäute eignen sich Himbeer-Blätter hervorragend. Leider spielen heutzutage die Blätter in der Heilkunde kaum noch eine Rolle, man findet sie aber noch als Zusatz in Teemischungen zur Blutreinigung, ebenso wie Brombeerblätter.
+

Beeren - lecker und gesund - HeidelbeerenHeidelbeeren (im Volksmund auch Blaubeere) schmecken nicht nur richtig lecker, sie stecken auch voller wertvoller Inhaltsstoffe, wie alle Beeren. Dass Heidelbeeren wirksam gegen Durchfall sind, wissen sicher viele schon. Für diese Wirkung sind die Gerbstoffe in den Früchten verantwortlich. Den Heidelbeerextrakt bekommen Sie u. a. in Kapselform in der Apotheke.

Auch die reichlich enthaltenen Vitamine C und E machen sie zu einem echten Beauty-Food. Vitamin C kurbelt die Kollagen-Produktion an, das polstert unsere Haut gewissermaßen von innen auf. Vitamin E gilt bereits seit langem als Schönheits-Vitamin. Beide Vitamine zählen außerdem zu den Antioxidantien, die dabei helfen, freie Radikale abzufangen und das Immunsystem stärken.
+

Brombeeren sind VitaminbombenDie Brombeere ist eine der ältesten Heilpflanzen. Sie enthalten viel Vitamin A und C und Kalium. Brombeerblätter eignen sich für einen schmackhaften Tee – dieser hilft gegen Grippe und Erkältungen. Brombeerblätter enthalten Gerbstoffe, deshalb kann ein Aufguss aus Brombeerblättern entzündungshemmend wirken und bei Durchfall helfen.

Bei Halsentzündungen, Heiserkeit und Zahnfleischentzündung kann man mit einem Aufguss aus den Blättern gurgeln. Darüber hinaus sind Brombeeren in der Lage Kupfer zu binden. Eine erhöhte Konzentration an Kupfer kann zu nervöser Unruhe führen. Die Früchte bieten somit einen guten Schutz für unser Immunsystem und kräftigen auch das Bindegewebe. Es gibt Studien, die zeigten, dass Brombeeren Darmkrebs, Leberkrebs und Lungenkrebs vermeiden helfen.
+

Beeren - lecker und gesund - StachelbeereDie Stachelbeere gibt es in sehr vielen Sorten, mit gelben, roten grünen und weißen Früchten, die zum Teil sehr sauer schmecken. Die Stachelbeere enthält Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe.
Sie sind reich an Silizium und somit gut für das Bindegewebe. Ferner werden ihr noch folgende Eigenschaften zugeschrieben: Entgiftend für Schwermetalle, darmreinigend, entwässernd und haarwuchsfördernd.
+

 

Holunder - Hausmittel bei VerstopfunfDie heilende Wirkung von Holunderbeeren (auch Fliederbeeren genannt) ist schon seit vielen hundert Jahren bekannt. Wohlbekannt ist vor allem die Wirkung bei Erkältungen und grippalen Infekten. Wer kennt nicht den heißen Holundersaft bei Fieber oder auch die Schwitzkur mit einem Tee aus Blüten oder getrockneten Beeren.
Sie stärken unser Immunsystem z. B. durch viel Vitamin C. Die enthaltenen Flavonoide helfen, das Histamin (verantwortlich für Allergien) unschädlich zu machen. Außerdem stecken mehrere B-Vitamine in beachtlichen Mengen in den Früchten, das ist gut für unser Gehirn und unser Nervensystem.
+

Beeren - lecker und gesund - PreiselbeereDie Preiselbeere fand erst in neuerer Zeit Verwendung in der Volksheilkunde. Zu den Vorzügen der Preiselbeere gehört, dass sie sehr kalorienarm ist. Fast in keiner anderen Frucht findet man einen derartig reichen Gehalt an Vitamin A, E und C, was für unseren Körper so wichtig ist. Deshalb wirken Preiselbeeren ideal gegen die so genannten freien Radikale.

Besonders wenn man Probleme mit der Blase oder den Nieren hat, sollte man auf Preiselbeeren in Form von Saft, Trockenfrüchten oder eingemachten Früchten zurückgreifen. Man kann Tee aus Preiselbeerblättern auch gegen Rheuma und Gicht einsetzen.
+

Buchempfehlung:

Die Heilkraft der Beeren: Entzündungshemmend - Gefäßstärkend - Krebsvorbeugend von Margarete Dreßler

Das soll es für heute erst einmal gewesen sein. Im zweiten Teil werde ich Ihnen dann noch einige Beeren vorstellen.

Bis dahin, bleiben Sie gesund.

Ihre

Manuela Möckel

+

+

+

+

Darmkrebsmonat März soll die Bedeutung der Vorsorge in Erinnerung rufen

Darmkrebsmonat März soll die Bedeutung der Vorsorge in Erinnerung rufen

In Deutschland ist Darmkrebs ist die zweithäufigste Krebserkrankung – sowohl bei Männern als auch bei Frauen.

Im März, dem Darmkrebsmonat, wird wieder intensiv auf die Bedeutung von Vorsorge verwiesen. Schließlich liegt es auch in der Verantwortlichkeit eines jeden Einzelnen, sich gegen diese Krankheit zu schützen. Im Jahr 2008 erkrankten in Deutschland über 65.000 Menschen daran, 26.000 davon starben daran (laut Robert Koch-Institut 2012). Es ist aber gut zu wissen: Wenn eine Erkrankung beizeiten erkannt wird, sind die Chancen auf Heilung gut. Da der Darmkrebs aber oftmals zu Beginn keine Beschwerden verursacht, kann nur eine rechtzeitige Vorsorge beim Arzt ein frühes Erkennen gewährleisten.
+

Darmspiegelung zur Früherkennung

Ein Blut im Stuhl-Test zur Darmkrebs-Vorsorge können Sie ganz unkompliziert zuhause selbst durchführen. Ab dem 40. Lebensjahr ist ein jährlicher Test sinnvoll. Ist bei Verwandten ersten Grades Darmkrebs diagnostiziert worden, sollte der Test früher und öfter durchgeführt werden. Es besteht das Risiko einer erblichen Veranlagung. Eine Darmspiegelung ist die sicherste Methode zur frühzeitigen Erkennung. Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten dafür ab dem 55. Lebensjahr. Die Vorsorgeuntersuchung wird allerdings schon ab dem 45. Lebensjahr empfohlen.
+

Empfehlung:

Darmpolypen-Vorsorgetest von Fairvital+

Gesunder Lebensstil zur Vorbeugung

Durch eine gesunde Lebensweise kann jeder selbst etwas dafür tun, sein Darmkrebsrisiko zu senken. Bewegung, eine ausgewogene Ernährung und einmal im Jahr eine Darmreinigung stehen ganz oben auf der Liste.

Als größte Risikofaktoren für Darmkrebs gelten:

  • Fettreiche Ernährung – möglichst wenig Fett, viel Gemüse und regelmäßig Fisch zu essen. Rotes Fleisch sollte eher selten auf dem Teller landen. +
  • Übergewicht und wenig Bewegung sind zwei weitere entscheidende Risikofaktoren für Darmkrebs. +
  • Auch Rauchen und regelmäßiger Alkoholkonsum können sich ungünstig auswirken. +
  • Verwandte ersten Grades von Patienten mit Darmkrebs sind selbst außerordentlich häufig betroffen, warnt das RKI.

+

Bleiben Sie gesund!

Liebe Grüße
Ihre

Manuela Möckel

+

 

+

Aronia – Die Heilpflanze für unsere Gesundheit

Aronia – Die Heilpflanze für unsere Gesundheit

Hallo, schön dass Sie mal wieder vorbeischauen. Heute möchte ich einige Zeilen über die Aronia schreiben. In der Naturheilkunde ist die positive Wirkung der Aronia schon seit Jahrhunderten bekannt. Und trotzdem ist die erst seit Anfang der 90er Jahre in den Fokus der Forschung gerückt. Diese Beere hat einen besonders hohen Gehalt an sekundären Pflanzenstoffen, den sogenannten Polyphenolen. Dieser Polyphenolgehalt ist zirka fünfmal höher als in anderen Beeren. Deshalb erweist sich die Aroniabeere als Allroundtalent in Sachen Gesundheitsförderung und Prävention.

Die Aronia – Woher stammt sie?

Eigentlich stammt die Beere aus Nordamerika, wo sie schon von den alten Indianern als Heilpflanze genutzt wurde. Schon vor über 50 Jahren wurden in der ehemaligen Sowjetunion erste Nachweise über eine heilende Wirkung der Aroniabeeren erbracht. In den 70er Jahren wurde sie dann auch in Osteuropa bekannt, hier wird die Frucht hingegen sowohl in der Volksmedizin als auch in der Schulmedizin angewendet. Sie gilt hier sogar als Heilpflanze.

Bei uns ist die Aronia ein weniger bekannter Wildfruchtstrauch, der in einigen wenigen Gebieten in Deutschland angebaut wird. In Schirgiswalde (Lausitz) befindet sich seit 1976 das älteste und größte Anbaugebiet, ein weiteres in Coswig (am Elbe-Radweg zwischen Meißen und Dresden).

Diverse Studien haben erfolgversprechende Ergebnisse bei Erkrankungen und Belastungen der verschiedensten Art ergeben.

Buchempfehlung:

Die Aroniabeere und die Gesundheit

Die Aronia gehört zu den Beeren mit dem höchsten Anthocyanidingehalt. Das wurde im Jahre 2006 vom Krebsforschungsinstitut Heidelberg und am Institut für Ernährungsphysiologie in Karlsruhe bestätigt. Wie die Carotinoide gehören auch die Anthocyane (griechisch: anthos= Blüte, kyanos = dunkelblau) zu den natürlichen Farbstoffen einer Pflanze. Dieser Farbstoff hat eine starke antioxidative Wirkung und schützt die Zellen vor den sogenannten freien Radikalen. Diese freien Radikale fallen vor allem beim Energiestoffwechsel an.

Sie müssen sich das wie bei einem Auto vorstellen. So wie das Auto Abgase produziert, produzieren unsere Zellen freie Radikale. Es wird auch oft von „Oxidativem Stress“ gesprochen. Der bekannteste Feind um diesen „Stress“ abzuwehren ist das Vitamin C. Aber auch die Anthocyane können diesen „Oxidativen Stress“ sehr gut abwehren. Die Wirkung ist oft sogar um ein vielfaches höher als beim Vitamin C. Die Bedeutung der antioxidativen Bestandteile in Beeren für die Erhaltung der Gesundheit und den Schutz vor koronaren Herzerkrankungen und Krebs ist nicht nur für Forscher interessant, sondern auch für Lebensmittelhersteller und für uns Verbraucher.

Anthocyangehalt diverser Früchte im Vergleich (pro 100g):

  • Aroniabeere 800 mg
  • Süßkirsche 180 mg
  • Blaue Weintraube 165 mg
  • Blaubeere 165 mg
  • Brombeere 160 mg
  • Himbeere 40 mg
  • Erdbeere 30 mg

Quelle: Deutsches Krebsforschungsinstitut Heidelberg

Die Aroniabeere wirkt erwiesenermaßen vorbeugend für alle Beschwerden und Erkrankungen. Der Aroniabeere (Apfelbeere) werden erfolgversprechende Erfahrungen bei den folgenden Erkrankungen und Leiden zugeschrieben:

  • Herzkreislauferkrankungen (Schutz vor Herzinfarkt und Schlaganfall)
  • Bluthochdruck
  • Thromben / Blutgerinnsel
  • Entzündungen
  • Gelenkerkrankungen (Arthritis, Arthrose)
  • Diabetes mellitus
  • Krebs
  • Hautkrankheiten, Allergien
  • Asthma
  • Alterung
  • Magenentzündung
  • Magenschleimhauterkrankungen
  • Darm-, Leber- und Gallenerkrankungen
  • Kinderkrankheiten wie Scharlach und Masern
  • Augenkrankheiten
  • Harnröhreninfektion
  • Nierenerkrankungen
  • Schilddrüsenerkrankung
  • Strahlen-Schäden
  • chemo- bzw. strahlentherapeutisch behandelte Patienten
  • bakterielle und virale Erkrankungen

Empfehlung:

Aronia-Kapseln bei Fairvital.com

Zum Schluss:

Die weitverbreitete Meinung, dass frische Aroniabeeren nicht verzehrt werden sollen, wurde erfreulicherweise am 11. August 2011 durch den AID und außerdem durch die Bekanntmachung des Bundesinstituts Max Rubner in Karlsruhe entkräftet.

Begründet wurde diese Aussage mit dem hohen Gehalt an gebundener Blausäure in den Aroniabeeren, genauer gesagt in den Kernen. Diese Meldung ist zum Teil richtig. Denn in den Kernen der Aroniabeere ist tatsächlich ein geringer Anteil an gebundener Blausäure enthalten. Das ist nicht ungewöhnlich, denn in vielen pflanzlichen Lebensmitteln ist die Säure, die an gebundenen Zuckermolekülen gebunden ist.

Gesunde Zellen haben einen gut funktionierenden Mechanismus, der die Blausäure im Körper entgiftet. Frisch, unverarbeitete Aroniabeeren enthalten bis zu 1,2 mg an gebundener Blausäure. Ein Kind kann am Tag bis zu 500g frischer Aronia-Beeren zu sich nehmen, ein Erwachsener bis zu 1 kg.

Übrigens: Beim Erhitzen der Aronia-Beeren verflüchtigt sich die (gebundene) Blausäure schneller. Der regelmäßige Verzehr von verarbeiteten Aroniaprodukten ist daher unbedenklich.

Das soll es für heute mal wieder gewesen sein.

Bleiben Sie gesund!

Ihre

Manuela Möckel

+

Starke Zunahme von Darmkrebs bis 2030

Starke Zunahme von Darmkrebs bis 2030

Darmkrebs-Kampagne im Monat März

Der Grundgedanke dieser Kampagne ist, die Öffentlichkeit über Darmkrebs aufzuklären und zur Vorsorge zu motivieren. Der Monat März ist nun schon seit mehr als zehn Jahren der Darmkrebsmonat in Deutschland.

Unsere Gesundheit ist das Wertvollste, was wir besitzen. Das muss den Menschen allerdings immer wieder ins Gedächtnis gerufen werden. Viele Jahre war das Thema „Darmkrebs“  ein Tabu, über das kein Mensch reden wollte. Noch nicht einmal in der Familie, in denen jemand an Darmkrebs litt, wurde über dieses Thema gesprochen. Schon seit 2002 steht der Monat März deshalb ganz im Zeichen der Darmkrebsvorsorge. Zusammen mit vielen Partnern ruft die Felix Burda Stiftung in jedem Jahr zu diesem bundesweiten Aktionsmonat auf. In diesem Jahr unter dem Motto: „Aus Liebe zur Vorsorge“.

Darmkrebs ist mit ca. 66.000 Neuerkrankungen und knapp 27.000 Todesfällen pro Jahr die zweithäufigste Todesursache bei Krebs in Deutschland. Im Allgemeinen sind Männer und Frauen im Alter zwischen 50 und 70 Jahren betroffen. Leider wird er meistens erst festgestellt, wenn es meist schon zu spät ist. Dabei sind die Heilungschancen bei schneller Diagnose beinahe 100%. Die Bemühungen richten sich deshalb darauf, den Darmkrebs möglichst im Anfangsstadium zu erkennen. Zur Früherkennung (Darmspiegelung) wird ab einem Alter von 55 Jahren geraten, allerdings wird dieses Angebot nur von wenigen wahrgenommen.

Zahl der Darmkrebs-Opfer in DeutschlandBildquelle: Felix-Burda-Stiftung
+

Neuerkrankungen und Todesfälle gehen zurück

Jedes Jahr erkranken in Deutschland 65.390 Menschen neu an Darmkrebs, darunter rund 35.350 Männer. 26.662 Frauen und Männer sterben daran. Deutlich weniger als noch vor einigen Jahren. Denn immer mehr Menschen nehmen die angebotenen Vorsorge- und Früherkennungsmaßnahmen wahr.

Quelle: Robert Koch Institut, www.rki.de , Stand 22.2.2012

Auswertungen des Deutschen Krebsforschungszentrums zeigen, dass seit 2002 98.734 Menschen aufgrund der Vorsorgeuntersuchungen die Erkrankung an Darmkrebs erspart blieb. Bei 47.168 Menschen wurde ein vorhandener Krebs bei der Darmspiegelung in einem frühen Stadium entdeckt und somit geheilt.

Weiterführende Links

Mehr Infos zur Felix Burda Stiftung finden Sie hier: www.felix-burda-stiftung.de

Europas größtes begehbares Darmmodell in Deutschland – Hintergrundinfos: www.faszination-darm.de

Genauere Daten finden Sie hier: www.krebsdaten.de

Höchst interessante und wirklich sehr empfehlenswerte Seite mit vielen Infos: www.darmkrebs.de

Bleiben Sie gesund!
Ihre

Manuela Möckel

+
+

 

Weltkrebstag – Jedes Jahr 450 000 Krebs-Neuerkrankungen in Deutschland

Weltkrebstag – Jedes Jahr 450 000 Krebs-Neuerkrankungen in Deutschland

Heute ist Weltkrebstag

Anlässlich des heutigen Weltkrebstages weist die Weltkrebsorganistion (UICC) wie in jedem Jahr auf die enorme Zahl der jährlichen Neuerkrankungen hin. Der 4. Februar ist in jedem Jahr der Weltkrebstag. Es ist die Gelegenheit, die Welt im Kampf  zu vereinen durch Aufklärung der Öffentlichkeit und Lobbyarbeit für Veränderungen.

Jedes Jahr erkranken in Deutschland 450.000 Menschen neu
an Krebs, 
216.000 Menschen sterben jährlich daran.

Quelle: Deutsche Krebshilfe

Beinahe täglich steht es in den Zeitungen: Krebs durch Kosmetika, durch Elektrosmog, im Fleisch… man holt ihn sich im Verkehr und an der Tankstelle. Überall stecken krebserregende Stoffe,  es scheint deshalb schier unmöglich, der Gefahr zu entgehen.
+

Ungesunde Lebensweise maßgeblich für Krebserkrankungen verantwortlich

In Deutschland zählt Krebs zu den Volkskrankheiten. Jedoch könnten gut ein Drittel der Krebserkrankungen sich durch eine gesunde Lebensweise vermieden werden, das erklärten die Experten der Weltkrebsorganisation. Durch den Verzicht auf Tabak und Alkohol sowie regelmäßige körperliche Bewegung, könnte ein enormer Beitrag geleistet werden.

So sind nach Angaben der WHO 21 bis 25 Prozent der weltweiten Brustkrebs- und Dickdarmfälle auf Bewegungsmangel zurückzuführen. Die Expertin betonte, dass „Bewegungsarmut (…) zu den vier führenden Risikofaktoren für alle weltweiten Todesfälle“ zählt.

Jeder vierte Todesfall (25,3 Prozent) deutschlandweit sei auf eine Krebserkrankung zurückzuführen. 75% aller Erkrankungen werden mit unserem Lebensstil in Zusammenhang gebracht. Faktoren wie Essen, Trinken, Bewegungsmangel und Sonnenbaden können das Krebsgeschehen beeinflussen. Möglicherweise können andere Lebensweisen die Entstehung verhindern. So kann der Verzicht auf Nikotin das Krebsrisiko zweifellos verringern.
+

Ernährung und Krebs

In diesem Zusammenhang rückt in der letzten Zeit vermehrt die Ernährung in den Blickwinkel. In der Nahrung können natürlich krebsfördernde Substanzen enthalten sein. Manche Karzinogene entstehen aber auch erst durch unsachgemäße Lagerung von Nahrungsmitteln, bei der Zubereitung oder im Verdauungskanal. Ebenso enthalten Nahrungsmittel oft auch sogenannte Antikarzinogene, welche eine krebshemmende Wirkung haben. Durch ganz bewusste Nahrungsauswahl lässt sich also vermutlich das individuelle Risiko beeinflussen.

Krebs - Neuerkrankungen in Deutschland

Vorsicht ist besonders bei Zusatzstoffen angebracht, welche eine dekorative, konservierende und geschmacksverstärkende Funktion haben. Schon vor zig Jahren wurde festgestellt, dass übertriebener Alkoholgenuss mit dem Auftreten von Krebserkrankungen in Zusammenhang steht. Auch gibt es einen Zusammenhang zwischen dem Fettkonsum und dem Auftreten von Brust -, Prostata – und Dickdarmkrebs, das legen ziemlich übereinstimmende verschiedene epidemiologische Studien dar.

Wir werden mit vielen verschiedenen Faktoren im täglichen Leben konfrontiert, welche die Bildung freier Radikale beachtlich steigern. z. B. Zigarettenrauch, Schwefeldioxid, Ozon, sogar Entzündungen oder auch Stress. Freie Radikale können die Zellen angreifen und können so die Ausbildung eines Tumors zur Folge haben. Sogenannte Antioxidantien sind im Stande den Aufbau von freien Radikalen zu unterbrechen.

Die Wirkungsweise von Antioxidantien lässt sich anschaulich machen, indem man einen Apfel anschneidet und einen Teil der Schnittfläche mit Zitronensaft (Vitamin C) beträufelt. Die nicht behandelte Fläche färbt sich braun, sie oxidiert. Die behandelte Fläche bleibt hell. So können Nahrungsmittel vor Krebs schützen. In unserer Nahrung sind  antikarzinogene Substanzen enthalten, wie z.B. die Vitamine A, C, E, Selen, Calcium, Ballaststoffe und auch viele sekundäre Pflanzenstoffe, welche als Radikalenfänger und auch antioxidativ wirken.

Über den Einfluss von Vitamin C auf die Krebsentstehung liegen zahlreiche, teils widersprüchliche Untersuchungen vor. Unstrittig ist, dass bei Tumorpatienten ein geschwächter Vitamin C-Haushalt festgestellt wurde. Da Vitamin C nicht im Körper gespeichert werden kann, wird der Verzehr von Gemüse und Obst empfohlen. Rauchen, chronischer Alkoholkonsum oder Stress erfordern mehr Vitamin C. Eine ausgewogene Ernährung mit reichlich grünem und gelbem Gemüse und anderen Carotin haltigen Nahrungsmitteln soll das Krebsrisiko, vor allem bei Krebsarten des Verdauungstraktes verringern.

Auch Mineralstoffe und Spurenelemente werden in Verbindung mit Krebs diskutiert, besonders Calcium, Magnesium, Zink und Selen. Als selenreich gelten Fisch, Fleisch, Eier, Nüsse, sowie Getreide. Selen soll sowohl die Entstehung als auch das Wachstum der Krebszellen verhindern.

Dennoch kann niemand Ernährungsempfehlungen bezüglich bestimmter Vitamine und sekundärer Pflanzenstoffe geben. Empfohlen werden kann eine abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung mit einem hohen Anteil an Obst, Gemüse und Vollkornerzeugnissen, bei gleichzeitiger Einsparung von Fett. Diese Empfehlungen entsprechen denen für eine allgemein gesundheitsfördernde Ernährung und spielen somit auch in der Vorbeugung anderer Erkrankungen eine Rolle.

Die Deutsche Krebshilfe rät:

  • vielseitig und abwechslungsreich essen
  • viel frisches Obst und Gemüse essen, am besten nach Saison
  • wenig Fleisch und Fleischwaren
  • ein- bis zweimal pro Woche Fisch
  • wenig Fett und fettreiche Lebensmittel
  • reichlich Vollkornprodukte und Kartoffeln
  • möglichst kein Alkohol, wenn dann nur in geringen Mengen
  • Flüssigkeitsbedarf von mind. 1,5 l decken (Wasser, kalorienarme Getränke)
  • nicht Rauchen!
  • Übergewicht vermeiden
  • viel Bewegung
  • kein Stress
  • schonende Zubereitung der Speisen
Viele interessante Infos zum Weltkrebstag finden Sie auch bei der Deutschen Krebshilfe und bei der Weltkrebsorganisation.
+

Bitte bleiben Sie gesund und gehen Sie liebevoll mit sich um.

Ihre

Manuela Möckel

+
+

 

Diese Website benutzen Cookies. Wenn Sie die Website weiter nutzen, stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Mehr Infos

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen