Spurenelemente – selten aber notwendig

Spurenelemente – selten aber notwendig

Vitamine sind in aller Munde. Immer wieder wird darüber gesprochen und diskutiert. Unser Körper braucht aber auch andere Stoffe, um wirklich reibungslos arbeiten zu können. Diese Stoffe kommen nur in ganz geringen Mengen in unserem Körper vor, aber ohne sie geht es eben nicht – die Spurenelemente.

Zu den bekanntesten Vertretern zählen Eisen und Zink. Einige der Spurenelemente sind lebensnotwendig (essentiell) und müssen über die Nahrung zugeführt werden. Bei weitem sind aber nicht alle Spurenelemente lebensnotwendig. Manche sind für unseren Körper unnötig oder sogar giftig (beispielsweise die Schwermetalle). Viele dieser Spurenelemente beeinflussen die Aktivität unserer Enzyme und steuern somit zahlreiche unserer Körperfunktionen. Meistens nehmen wir eine ausreichende Menge dieser Spurenelemente durch eine ausgewogene Ernährung auf. Ein Mangel kann allerdings schwere Stoffwechselprobleme hervorrufen.

Unter den Ernährungswissenschaftlern zählen die folgenden Spurenelemente zu den wichtigsten:

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Jod – Deutschland ist Mangelgebiet

Spurenelemente JodUnsere Schilddrüse braucht Jod, um daraus Schilddrüsenhormone herzustellen. Wenn es unserem Körper an diesen Hormonen mangelt, kann dies z.B. bei Kindern zu Störungen in der körperlichen und geistigen Entwicklung kommen. Vor allem Schwangere müssen aus diesem Grunde auf eine ausreichende Jodversorgung achten. Denn hinzukommt: Deutschland gehört laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) zu den Jodmangelgebieten. Jodmangel führt zunächst dazu, dass sich die Schilddrüse vergrößert. Es entsteht ein Kropf, medizinisch Struma genannt.

Gute Quellen für Jod sind vor allem jodiertes Speisesalz und Seefische.

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Selen entgiftet und schützt vor Schadstoffen

Spurenelemente - Getreide (2)Selen wirkt als Antioxidans und schützt somit die Zellen vor freien Radikalen. Es ist deshalb auch von enormer Wichtigkeit für unser Immunsystem. In gewisser Weise wirkt Selen auch entgiftend, da es die Schwermetalle Blei, Kadmium, Quecksilber und Arsen bindet. Ein Selenmangel droht bei einer Ernährung, die arm an Getreideprodukten und Fleisch ist. Auch bei Dialysepatienten, nach schweren Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts und bei schweren Formen alkoholbedingter Lebererkrankungen kommt es zu einem Defizit. Stress und Schadstoffbelastungen können den Selenbedarf erhöhen. Produkte aus biologischer Landwirtschaft enthalten mehr Selen als die üblichen Nahrungsmittel, da sie ohne schwefelhaltige Düngemittel angebaut werden.

Gute Selen-Lieferanten sind Getreide, Fisch, Leber, Hähnchenbrust und bestimmte Nüsse. Auch Sojabohnen und Gemüse können nennenswerte Mengen an Selen enthalten.

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Eisen versorgt unsere Zellen mit Sauerstoff

Eisen ist in unserem Körper für den Sauerstofftransport, für die Produktion diverser Eiweiße und für das Abwehrsystem verantwortlich. Wir können unseren täglichen Eisenbedarf mit einer ausgewogenen Ernährung decken. Eine typische Mangelerscheinung ist die Blutarmut. Die Folgen von Eisenmangel äußern sich unter anderem in körperlicher Leistungsschwäche, Müdigkeit, Appetitlosigkeit, Blässe und glanzlosem Haar. Aber auch rissige Mundwinkel können Anzeichen sein. Eisenmangel ist ein sehr häufig vorkommender Mangelzustand. Schwangere und Stillende haben einen erhöhten Eisenbedarf.

Gute Eisenquellen sind rotes Fleisch und Leber. Auch Gemüse, Vollkornprodukte und Hülsenfrüchte enthalten viel Eisen. Vitamin C verbessert die Aufnahme von Eisen.

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Zink fördert das Immunsystem

Spurenelemente - ZinkZink ist wichtig für das Wachstum und die Erneuerung der Zellen und spielt eine große Rolle bei der Wundheilung. Vor allem aber für unser Immunsystem ist es von großer Bedeutung. Dieser wichtige Mineralstoff hilft den Enzymen den Stoffwechsel in Schwung zu bringen. Ohne Zink ist ein reibungsloser Stoffwechsel überhaupt nicht möglich. Da unser Körper Zink nicht in größeren Mengen speichern kann, ist eine kontinuierliche Zufuhr über die Ernährung wichtig. Ein Zinkmangel führt zu Hautentzündungen, Haarausfall, Wundheilungsstörungen, Infektanfälligkeit, Geschmacksstörungen und Nachtblindheit, weil sich die Zellen ohne Zink nicht schnell genug teilen.

Gute Zink-Quellen sind Käse, Geflügel und Fleisch, Getreide, Hülsenfrüchte und bestimmte Gemüsesorten.

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Chrom für den Cholesterinspiegel

Chrom wird von unserem Körper benötigt um den Blutzucker- und Cholesterinspiegel zu regulieren. Chrom ist in Fleischprodukten, Bierhefe, Käse, schwarzem Tee und in Vollkornprodukten enthalten.

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Fluor für die Widerstandskraft der Zähne

Fluor ist ein wichtiges Spurenelement, welches für die Härtung von Knochen und Zähnen verantwortlich ist und so die Widerstandskraft unserer Zähne gegen Karies stärkt. Wir können unseren Fluorbedarf mit einer ausgewogenen Ernährung und mit Fluor angereichertem Trinkwasser und/oder Speisesalz decken.

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Kupfer ist wichtig für die Eisenaufnahme

Kupfer ist wichtig für das Knochenwachstum und die Bildung von Bindegewebe. Es ist Bestandteil vieler Enzyme, die unseren Körper vor freien Radikalen schützen. Außerdem wird Kupfer auch für die Aufnahme von Eisen aus der Nahrung benötigt.

Gute Quellen für Kupfer sind Leber, Fleisch, Fisch, brauner Reis, Kartoffeln, Spinat, Nüsse, Vollkornprodukte und Gemüse.

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Mangan

Mangan ist notwendig für die Energieproduktion, die Regulierung des Blutzuckers und für den Knochenaufbau. Mangan ist auch antioxidativ wirksam und schützt deshalb vor freien Radikalen. Mangelerscheinungen sind sehr selten.

Gute Mangan-Quellen sind unter anderem brauner Reis, Spinat, Vollkornprodukte, Obst, Tee, Gemüse, Nüsse und Hülsenfrüchte.

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Molybdän

Molybdän ist ein wichtiger Bestandteil der Enzyme, die an der Herstellung der DNS und RNS (Erbsubstanz) beteiligt sind. Molybdän wird auch zur Harnsäureproduktion benötigt. Reich an Molybdän sind Innereien, Milchprodukte und Getreide.

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Quellen: WikipediaOnmedaEesomVitalstoffmedizin

Mit den besten Grüßen und bleiben Sie gesund!

Ihre

Manuela Möckel

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Vitamine und Mineralstoffe für ein gesundes Leben

Vitamine und Mineralstoffe für ein gesundes Leben

Fit und leistungsfähig durch Vitalstoffe

Heute nun möchte ich das Thema Vitalstoffe aufgreifen. Da dies ein sehr interessantes und breitgefächertes Thema ist, werde ich das in mehrere Artikel aufteilen. Dass wir Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente brauchen, wissen die meisten von uns schon aus dem Kindesalter.

Warum und wozu diese Vitalstoffe aber so enorm wichtig für uns sind und was sie alles bewirken, wissen die Wenigsten von uns. Damit Sie Ihre Gesundheit auf die beste und natürlichste Art schützen können, erfahren Sie in diesem Artikel viel Wissenswertes rund um das Thema Vitalstoffe. Fangen wir mit den Vitaminen an:

Gesund sein und bleiben ist für viele von uns ein Wunsch, dem wir hinterherlaufen, über viele, viele Jahre; um dann am Ende frustriert festzustellen, dass wir uns so sehr bemüht haben und irgendwie trotzdem nur ein ungenügendes Ergebnis erlangt haben.

Vitamine

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Vitamine
– in diesem Namen steckt das lateinische Wort “Vita” – es bedeutet „Leben“. Sie sind für unser Leben unersetzbar „essentiell“. Unser Körper ist im Gegensatz zu den Tieren nicht in der Lage alle Vitamine selbstständig herzustellen, er ist auf die Zufuhr durch die Nahrung angewiesen – und das immer und immer wieder, jeden einzelnen Tag. Wir können sie nicht „auf Vorrat“ essen. Sie sind wichtige Nährstoffe, die mit der Nahrung zugeführt werden müssen, weil der Körper sie nicht selbst herstellen kann. Das einzige Vitamin, das von Körper hergestellt wird, ist das Vitamin D. Es wird durch die Sonneneinstrahlung in der Haut gebildet. Aber auch Vitamin D muss zusätzlich noch mit der Nahrung aufgenommen werden, um den notwendigen Bedarf für unseren Körper zu decken. Und das Vitamin K, welches von Bakterien im Darm gebildet wird. Deshalb ist zum Beispiel ein gesunder Darm äußerst wichtig.

Obwohl Vitamine keine Energie liefern, sind sie für unseren Stoffwechsel außerordentlich wichtig. Bei einer ausgewogenen Vitaminbilanz fühlen wir uns topfit und leistungsfähig. Ein Mangel, oder anders gesagt, eine Unterversorgung an Vitaminen kann krank machen. Wir fühlen uns müde, abgespannt und unglücklich, da nahezu alle Körperprozesse durch Vitamine beeinflusst werden.

Wer viel Geld hat, ist reich. Wer keine Krankheit hat, ist glücklich.

Chinesisches Sprichwort

Vitamine sind die „Zündstoffe“ im Körper, vergleichbar mit dem Startschlüssel beim Auto

Ohne sie können wir die Nährstoffe nicht verwenden. Vitamine stehen auch in enger Beziehung zu den Mineralstoffen und Spurenelementen. In industriell wenig bearbeiteten Lebensmitteln ( wie Milch, Vollkornmehl, Obst und Gemüse ) sind alle Vitalstoffe enthalten, die unser Körper zur Verwertung der Nahrungsmittel benötigt.

Vitaminmangel

Die meisten Vitamine haben Namen. Der Einfachheit halber werden sie aber häufig mit Buchstaben bezeichnet. Dabei werden die 13 Vitamine in zwei Gruppen eingeteilt, in die wasserlöslichen und die fettlöslichen Vitamine. Sie sind in fast allen Lebensmitteln enthalten, besonders in Obst und Gemüse, Fleisch und Getreideprodukten. Der Körper benötigt diese für seinen Stoffwechsel und für Reparatur- und Aufbauvorgänge. Vitamine sind beteiligt am Knochenaufbau, sie erhalten die Sehkraft, sie stimulieren Wachstumsprozesse der Zellen und sorgen dafür, dass zellschädigende Substanzen unschädlich gemacht werden. Daneben spielen sie eine wichtige Rolle im Gehirnstoffwechsel. Von besonderer Bedeutung für die geistige Leistungsfähigkeit sind dabei die Vitamine der B-Gruppe.

Daher ist eine abwechslungsreiche und vernünftige Ernährung der wichtigste Schritt, um den Körper gut mit Vitaminen zu versorgen.

Das soll es für heute gewesen sein, im nächsten Artikel geht es dann um die genauere Betrachtung der einzelnen Vitamine.

Bleiben Sie gesund!

Ihre

Manuela Möckel

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Zivilisationskrankheiten – Gesunde Ernährung ist der Schlüssel

Zivilisationskrankheiten – Gesunde Ernährung ist der Schlüssel

Zivilisationskrankheiten weiten sich immer mehr aus

Laut WHO sind bei 60 % aller Todesfälle in der ganzen Welt Zivilisationskrankheiten der Grund. Ganz oben auf der Liste stehen Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Bluthochdruck, Herzinfarkt, Arteriosklerose, Schlaganfall und auch Stoffwechselerkrankungen wie Zuckerkrankheit oder Gicht sind häufig verbreitet.

Aber auch Allergien, Krebs, Übergewicht und die damit verbundenen Erkrankungen des Bewegungsapparates gehören zu den Zivilisationskrankheiten. Diese zerstören unsere Lebensqualität und können unsere Lebenserwartung verkürzen. Zahlreiche Zivilisationskrankheiten und Gesundheitsstörungen lassen sich im Wesentlichen auf Ernährungsfehler zurückführen: Vorbeugen, ist in jedem Alter sinnvoll.

Übergewicht ist zum großen Teil an der Entstehung von Zivilisationskrankheiten beteiligt. In Deutschland sind immerhin ca. 37 Millionen Erwachsene und sogar rund 2 Millionen Kinder und Jugendliche übergewichtig oder adipös. Heutzutage leidet ein Viertel der Erwachsenen an Herz-Kreislauf-Erkrankungen einschließlich Bluthochdruck. Es gibt rund 7 Millionen Diabetikerinnen und Diabetiker (9 von 10 Betroffenen Diabetes Typ 2). Jede fünfte Frau und jeder siebte Mann leidet an chronischen Rückenschmerzen.
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Wie entsteht Übergewicht?

Übergewicht ist die Folge einer zu hohen Energiezufuhr und eines zu niedrigen Energieverbrauchs. Unsere falsche Ernährung  ist eine wichtige Ursache von Zivilisationskrankheiten. Fertiggerichte, Fastfood, Tiefkühlpizza, Kartoffelchips. Limonade und Cola stehen bei den meisten viel zu häufig auf dem Speiseplan. Häufig ist die Ernährung zu reich an Salz und gesättigten Fettsäuren. Besonders ungesund sind Süßigkeiten und Knabbereien, weil diese eine ungeheure Anzahl Kalorien haben. Was ist die Folge? Riesige Energiemengen werden gegessen, ohne dass ein Sättigungsgefühl entsteht und die nicht verbrauchte Energie wird dann als Fettreserve im Körper „gespeichert“. Es gab dazu einen höchst interessanten Hörbeitrag „Moderne Ernährung und Zivilisationskrankheiten“ vom Münchner Ernährungsmediziner Prof. Dr. med. Hans Hauner im Deutschlandradio.

Übergewicht Risiko Zivilisationskrankheiten

Es ist nun mal Realität, damit unser Essen, wenn es durch die Lebensmittelindustrie „veredelt“ wurde, häufig kein „Lebens“-Mittel mehr ist und dass unser Essen durch zu langes Kochen und Warmhalten oder auch durch das Erwärmen in der Mikrowelle das Beste verloren hat. Es werden viel zu oft Fertigprodukte auf den Tisch gebracht, und der Rat „5x pro Tag Obst und Gemüse“ überfordert uns praktisch. Zu einem Stück Obst oder Gemüse anstatt zum Schokoriegel zu greifen, ist gar nicht so schwer. Vielen Menschen ist gar nicht (mehr) bewusst, wie schmackhaft ein Apfel, eine Birne oder eine Tomate sein kann. Wer dann noch ab und zu auf das Schweinefleisch zugunsten von Fisch oder Geflügel verzichtet, ist schon auf einem guten Weg.

Der Weg zur Gesundheit führt durch die Küche – nicht durch die Apotheke.

Sebastian Kneipp

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Was ist genau ist eigentlich „gesunde Ernährung“?

In unserem reichhaltigen Lebensmittel-Angebot fällt die Orientierung einem wirklich nicht leicht. Und die vielen, vielen Ernährungsempfehlungen in den Medien können manchmal schon sehr verwirrend auf einen wirken – und dann stellt man sich oft die Frage; wie soll man sie im Alltag anwenden? Aber ganz ehrlich, so kompliziert ist es nämlich gar nicht. Man muss ja nicht alle Einzelheiten im Kopf haben, sondern sich einfach nur an einige wesentliche Regeln halten.

Mit einer Ernährungsumstellung können wir ganz gezielt den Zivilisationskrankheiten vorbeugen:

Es gibt ein paar einfache Regeln, denen wir bei unserer Ernährung Beachtung schenken sollten, um Stoffwechselerkrankungen oder Krebs vorzubeugen. Wenn man sich daran hält, haben wir schon ganz viel für unsere Gesundheit gemacht:

  1. Essen Sie fünfmal am Tag Obst und Gemüse
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  2. weniger Fett, weniger Zucker und weniger Salz
  3. Verzehren Sie reichlich Getreideprodukte, möglichst aus Vollkorn, Kartoffeln, Nudeln oder Reis
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  4. Milch und Milchprodukte liefern die tägliche Menge Calcium
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  5. Ein- bis zweimal pro Woche sollte Fisch auf den Tisch
  6. Verzehren Sie Fleisch und Fett in Maßen
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  7. Trinken Sie mindestens 1,5 Liter kalorienarme oder kalorienfreie Getränke am Tag
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  8. Genießen Sie die Lebensmittelvielfalt und essen Sie abwechslungsreich und bunt
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Wenn wir einsehen und erkennen, dass unsere Ernährungsgewohnheiten der Grund sind, haben wir die Chance, unsere Ernährung von einem Tag zum anderen zu verändern. Eine bedarfsgerechte Versorgung mit Nährstoffen und reichlich Bewegung sind die Voraussetzung für Gesundheit und Leistungsfähigkeit in jedem Alter.

Quellen: www.tk.dewww.diabetesstiftung.dewww.diabetes-news.de,  www.daserste.dewww.gbe-bund.dewww.euro.who.int

Bleiben Sie gesund!
Ihre

Manuela Möckel

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Mangelernährung bei Senioren – Neue Studie

Mangelernährung bei Senioren – Neue Studie

Mangelernährung bei Senioren – Deutlicher Anstieg in 2011

Die Mangelernährung bei unseren Senioren nimmt drastisch zu: Nach einer neuen Datenauswertung von Patienten, welche bei der DAK versichert sind, wurden in den letzten zwei Jahren 53% mehr Senioren mit Mangelernährung stationär behandelt worden als zuvor. Das wurde heute von der DAK mitgeteilt und dieser Trend werde sich auch 2011 fortsetzen.

In 2010 wurden bundesweit allein nur bei der DAK mehr als 17.000 stationäre Behandlungen mit der Haupt- oder Nebendiagnose Mangelernährung abgerechnet. Für das Jahr 2011 werden von der Kasse mehr als 21.000 Klinikfälle erwartet. Wenn man das genauer betrachtet, waren es 2008 noch 11.000 Fälle. Bei den betroffenen Senioren ist meist ein therapiebedürftiger Eiweiß- oder Vitaminmangel diagnostiziert worden. Durchschnittlich waren die Betroffenen 70 Jahre alt. Auch wurde festgestellt, dass Frauen dabei deutlich häufiger betroffen sind als Männer.

Mangelernährung bleibt häufig unerkannt

Mangelernährung wird bei älteren Menschen oftmals übersehen. So wird zum Beispiel Gewichtsverlust meistens als normal angesehen. Für den Mangel kann es diverse Gründe geben.
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Gesundheitliche und finanzielle Konsequenzen

Man muss bedenken, dass ohne ein Minimum an Energie und Nährstoffen den Senioren Schwächezustände und Stoffwechselstörungen mit ernsthaften Folgeerkrankungen drohen. Denn wenn eine Mangelernährung vorliegt, wird folglich die Behandlung der Haupterkrankung (etwa Diabetes, Herz-Kreislauf, Oberschenkelhalsbruch) meistens negativ beeinflusst. Der Krankenhausaufenthalt verteuert dadurch dann um durchschnittlich 3000 Euro. Die DAK rechnet für das Jahr 2011 mit Mehrausgaben von bis zu 60 Millionen Euro wegen Mangelerkrankungen.
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Vitamine halten fit

Vitamine und Mineralstoffe sind für ältere Menschen besonders von Bedeutung. Ein Mangel äußert sich zum Beispiel in einer verstärkten Infektanfälligkeit, in Müdigkeit und auch in Antriebslosigkeit. Vitamine und Mineralstoffe sind in allen vollwertigen Lebensmitteln enthalten, vor allem in Obst und Gemüse sowie in Vollkornprodukten.
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Auf die Flüssigkeitszufuhr achten

Viele Senioren trinken viel zu wenig. Dabei ist die ausreichende Flüssigkeitszufuhr besonders für ältere Menschen wichtig. 1,5 bis 2 Liter pro Tag sollten es mindestens sein. Stellen Sie sich doch einfach zwei Flaschen mit Trinken auf den Tisch, so werden Sie immer dran erinnert. Trinken Sie diese Flaschen über den ganzen Tag verteilt. Nach einiger Zeit haben Sie sich daran gewöhnt.

Geeignete Getränke sind: stilles Mineralwasser, Kräuter- und Früchtetees, verdünnte Fruchtsäfte und auch Molke. Schwarztee und Kaffee sollten nur in kleinen Mengen getrunken werden. Dasselbe gilt für den Alkohol. Von Zeit zu Zeit ein Glas trockener Wein oder auch ein Bier sind natürlich erlaubt und fördern das Wohlbefinden.

Das wars mit den Gesundheits-News für heut.

Liebe Grüße

Ihre

Manuela Möckel

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Deutsche Kleinkinder trinken viel zu wenig

Deutsche Kleinkinder trinken viel zu wenig

Ernährungsforscher schlagen Alarm

Deutsche Kleinkinder trinken zu wenig, dafür aber essen sie zu viel Fleisch und Süßes. Dabei bilden sich gerade in jungen Jahren falsche Ernährungsgewohnheiten heraus, die langfristig die Gesundheit beeinflussen. Kleinkinder essen einer Studie zufolge zu viel Fleisch, Wurst und Süßes, trinken aber zu wenig. Statt 0,6 bis 0,7 Liter pro Tag, trinken sie nur 0,4 Liter.

Auch Gemüse und Vollkornprodukte kommen zu kurz. Das ist das Ergebnis einer Studie des Forschungsinstituts für Kinderernährung (FKE) in Dortmund. Süßigkeiten liegen mit rund 50 Gramm pro Tag demnach deutlich über der ratsamen Menge von 25 bis 30 Gramm. Besonders Kinder ab zwei Jahren schlagen dabei über die Stränge. Die Wissenschaftler hatten die Ernährungsgewohnheiten in 525 repräsentativ ausgesuchten Haushalten mit ein bis drei Jahre alten Kindern untersucht.

Gerade im Kleinkindalter bilden sich den Forschern zufolge die Ernährungsgewohnheiten heraus. Sind diese einmal falsch eingeübt, beeinflussen sie langfristig die Gesundheit. „Beim Übergang vom Brei zum Familienessen übernehmen die Kinder das Essverhalten der Erwachsenen“, sagte FKE-Ernährungswissenschaftlerin Annett Hilbig. Überraschend habe die Studie hervorgebracht, dass Kinder auch nach dem Übergang häufig noch Brei essen, manche sogar bis zum dritten Lebensjahr. „Entweder essen sie ihn gerne oder bei den Eltern herrscht ein gewisses Sicherheitsdenken, weil sie mit Brei nichts falsch machen könnten“, vermutet Hilbig.
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Trinken – Eltern sollen hartnäckig bleiben

Kleinkinder trinken zu wenigEltern sollen vor allem viel auf Obst und Gemüse achten. Weniger überraschend war die Erkenntnis, dass Kinder in Familien höherer Bildungsschichten tendenziell besser ernährt werden. Das liege unter anderem an der Wahl frischer Lebensmittel. Mögen Kinder gesunde Bestandteile nicht, sollten Eltern hartnäckig bleiben. Die Neophobie, die Angst bei Kleinkindern vor Neuem, lasse sich mit kleinen Portionen und beharrlichem Anbieten überwinden.

Ungesundes sollte dagegen nur einschränkt angeboten, aber nicht verboten werden. Gegen Pommes, Limonade oder Süßes sei nichts einzuwenden, wenn es etwas Besonderes bleibe, meinte die Ernährungswissenschaftlerin. Verbindliche Regeln zur Kleinkindernahrung gibt es nicht. Das FKE gibt aber Empfehlungen für eine „optimierte Mischkost“. Danach sollen Kinder viel pflanzliche Lebensmittel wie Gemüse, Obst, Brot, Kartoffeln, Nudel und Reis essen sowie viel Wasser, ungesüßte Tees oder stark verdünnte Schorlen trinken. Milch, Milchprodukte, Eier, mageres Fleisch, Wurst und Fisch solle mäßig verzehrt werden.

Die sogenannte Greta-Studie (German Representative Study of Todder Alimentation) ist in Zusammenarbeit mit TNS Healtcare unter Förderung von Alete entstanden. Die befragten Haushalte füllten Fragebögen aus und erstellten Ernährungsprotokolle.

Quelle: http://www.n-tv.de/wissen vom 22.05.2011

Bis zum nächsten Mal
Ihre

Manuela Möckel

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Die Inhalte auf dieser Seite dienen rein informativen Zwecken und können die persönliche Beratung, Diagnostik und Betreuung durch einen Facharzt oder Heilpraktiker in keinem Fall ersetzen. Auch wenn sie gründlich recherchiert wurden, können und dürfen sie in keinem Fall die Grundlage für eine Selbstdiagnose und Selbstmedikation sein.

Über mich

Hallo, schön dass Sie mich gefunden haben. Mein Name ist Manuela Möckel, ich bin Jahrgang 1970, Mutter von 4 tollen Kindern und ich lebe mit meiner Familie im schönen Beeskow, das liegt in der Nähe von Frankfurt/Oder in Brandenburg. Vor langer Zeit hatte ich wirklich erhebliche Probleme mit meiner Gesundheit und war auf der Suche nach Alternativen! Ich wollte weg von stark wirkenden Arzneimitteln und selbst aktiv etwas für meine Gesundheit tun. Das Thema Gesundheit und was auch immer damit zu tun hat, hat mich schon immer brennend interessiert. Darüber möchte ich erzählen und Ihnen berichten.

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