Heilerde hält Haut und Haar richtig gesund

Heilerde hält Haut und Haar richtig gesund

Seit Generationen bewährt, reinigt Heilerde die Haut, befreit sie von Unreinheiten und verleiht ihr ein frisches, vitales Aussehen – mit der sanften Kraft der Natur. Mitesser, Pickel & Co. treten meistens dann auf, wenn wir es am wenigsten gebrauchen können, z. B vor einem wichtigen Termin, bei dem man besonders gut aussehen möchte. Die schnelle Lösung ist nicht immer die beste – ganz im Gegenteil. Pickel einfach ausdrücken, kann eine Entzündung auslösen oder fördern.

Empfehlenswerter ist eine regelmäßige gründliche Hautreinigung mit einer Heilerde-Gesichtsmaske.

Vor allem junge Menschen in der Pubertät haben mit den sichtbaren Folgen einer überhöhten Talgproduktion zu kämpfen. Aber auch im späteren Leben kann die Haut „blühen“, wenn – besonders bei Menschen mit fettiger und Mischhaut – mehrere Faktoren wie Stress, Hormonschübe oder Veranlagung zusammenkommen.

Wie wird Heilerde eigentlich hergestellt?

Der natürlich vorkommende Löss (einer Lehmart) ist bereits eine fertige Naturmedizin – ein sehr feines Pulver, das noch feiner vermahlen und gesiebt wird. So entstehen Teilchen, die einen Durchmesser von einem tausendstel Millimeter aufweisen. Die spezifische Oberfläche der Teilchen wird somit vergrößert. Je größer die Oberfläche, desto ausgeprägter ist die Fähigkeit der Heilerde, Substanzen zu binden. Inhaltsstoffe wie Kalk und Mineralien müssen nicht zugesetzt werden, sie sind bereits in diesem Naturprodukt enthalten.

Anwendung einer Maske für die Haut

Heilerde als Maske

Masken gibt es gebrauchsfertig, aber auch als Pulver zum Selbstanrühren. Die Anwendung ist bei beiden Varianten ähnlich. Im besten Fall orientieren Sie sich an den Angaben auf der Verpackung.

Sie haben sich für Heilerde-Pulver entschieden? Dann verrühren Sie 5 TL davon mit etwa 2 TL warmem Wasser, bis eine streichfähige Masse entsteht. Ist Ihnen die Maske noch zu dick, geben Sie einfach etwas Wasser nach.

Die Anwendung einer Maske ist denkbar einfach: Sie wird großzügig auf Gesicht und Dekolleté aufgetragen; Augenpartie dabei aussparen. Nun entfaltet die Heilerde ihre einzigartige Wirkung, während sie 15 – 30 Minuten auf der Haut trocknet: Es entsteht ein Flüssigkeitsstrom von innen nach außen. Schädliche Stoffe, insbesondere Fett und Talg, werden aus den Poren aufgenommen und gebunden, äußerliche Unreinheiten der Haut beseitigt. Gleichzeitig nimmt die Haut die wertvollen Mineralien und Spurenelemente auf. Die Verunreinigungen werden an die Heilerde gebunden und nach dem Trocknen der Maske einfach zusammen mit der Heilerde von der Haut abgewaschen. Beim Abspülen der Paste braucht es etwas Geduld. Wenn es Ihnen mit warmem Wasser zu lange dauert, können Sie mit einem Reinigungstuch oder feuchten Wattepads nachhelfen. Natürliches Jojobaöl sorgt für die Rückfettung der Haut, macht sie geschmeidig und erhöht die Widerstandskraft.

3 Masken zum Selbermachen

Heilerde-Kamille-Maske

Zutaten: 5 TL Heilerde, ca. 2 TL Kamillentee, wenige Tropfen Aprikosenkernöl

Zubereitung & Anwendung: Kamillentee aufbrühen und abkühlen lassen, Heilerde und Öl hinzufügen, sorgfältig verrühren, mit Pinsel oder Fingern auftragen, ca. 15 Minuten trocknen lassen.

Heilerde-Honig-Maske

Zutaten: 5 TL Heilerde, 1 TL Honig, ca. 2 TL Wasser

Zubereitung & Anwendung: Heilerde und Wasser gut vermengen und den Honig unterrühren. Die Maske sollte möglichst klümpchenfrei sein, gleichmäßig verteilen, nach ca. 15 Minuten abspülen.

Heilerde-Aktivkohle-Maske

Zutaten: 2 TL Heilerde, 2 Kohletabletten oder 2 TL Aktivkohlepulver, ½ TL Kokosöl, 1 ½ TL Wasser

Zubereitung & Anwendung: Tabletten zerkleinern, Pulver mit Heilerde vermischen, Öl und Wasser dazugeben, bis die Masse streichfähig ist. Auftragen und nach 15 Minuten abwaschen.

Peelings

Peelings haben einen doppelten Effekt: Die Heilerde absorbiert überschüssiges Hautfett, die Massage mit Peeling-Partikeln löst abgestorbene Hautschüppchen von der Oberfläche. Was bleibt, ist wunderbar weiche Haut. Ideal zum Beispiel 1- bis 2-mal die Woche bei fettiger Gesichtshaut sowie trockenen Ellenbogen oder Knien.

Heilerde lässt sich mit verschiedenen Zutaten zu Peelings verarbeiten – für den Körper und fürs Gesicht. Alles, was Sie brauchen, ist ein Öl Ihrer Wahl und eine Peeling-Komponente wie Salz, Mohn oder Haferflocken.

Gesichtspeeling mit Haferflocken und Heilerde 

  • 2 TL Haferflocken (fein gemahlen)
  • 2 TL Heilerde
  • 2 TL Traubenkernöl

So geht‘s: Zutaten zu einer streichfähigen Masse vermengen. Dann in kreisenden Bewegungen das Gesicht damit massieren, anschließend 5 bis 10 Min. als Maske trocknen lassen und abspülen.

Heilerde-Meersalz-Körperpeeling

Zutaten: 2 EL Heilerde, 2 EL Meersalz, ca. 2 EL Kokosöl.

Zubereitung & Anwendung: Zutaten mischen, bis eine Konsistenz entsteht, die sich wie feuchter Sand anfühlt. Am besten unter der Dusche mit dem Mix einreiben, kurz trocknen lassen, dann abspülen.

Kur bei fettigen Haaren

Heilerde für die Haare

Heilerde-Mixturen haben sich insbesondere bei schnell fettenden Haaren bewährt. Manche schwören sogar darauf, sie mit dem Naturprodukt zu waschen.

Haare mit Heilerde waschen?

Als langfristiger Shampoo-Ersatz eignet sich Heilerde nicht. Zum einen, weil waschaktive Substanzen sowie Pflegestoffe fehlen. Zum anderen kann das Haarewaschen mit Heilerde auf Dauer einen austrocknenden Effekt haben. Gegen eine gelegentliche Haarkur ist aber nichts einzuwenden. Die kann sich bei fettigem Haar sogar lohnen.

Haarkur für fettige Kopfhaut

Zutaten: 4 EL Heilerde, 400 ml lauwarmes Wasser und evtl. 2 Tropfen Lavendelöl für den Duft

Zubereitung & Anwendung: Wasser und Heilerde in einer kleinen Schüssel zu einer geschmeidigen Paste verrühren. Massieren Sie die Haarkur ins feuchte Haar und lassen Sie den Mix etwa 5 Min. einwirken. Anschließend gründlich z. B. mit einem milden Shampoo ausspülen und einem Conditioner pflegen.

Bei fettigen Haaren empfiehlt sich die 14-tägige Anwendung von Heilerde-Kuren.

Bei sehr fettigen Haaren: Haarkur länger einwirken lassen

Heilerde und Wasser mischen, im feuchten Haar verteilen. Jetzt schlingen Sie ein feucht-warmes Handtuch um den Kopf. Nach ca. 20 Min. mit Shampoo auswaschen. Heilerde bindet überschüssiges Fett und kann dafür sorgen, dass Haare länger frisch bleiben.

Haarmaske 

Zutaten: 1 EL Heilerde, 1 EL Honig, 1 Eiklar, 1 Zitrone, 2 Dotter

Zubereitung und Anwendung:  Eidotter und Eiweiß schaumig schlagen, Zitrone auspressen, Honig und Zitronensaft zum geschlagenen Ei hinzufügen und gründlich unterrühren. Zum Schluss mischen Sie die Heilerde dazu. Es sollten sich keine Klümpchen bilden. Sollte die Paste zu pampig sein, darf sie mit wenig lauwarmem Wasser verdünnt werden.

Tragen Sie dann Haarmaske auf und massieren Sie sie gut in die Kopfhaut ein. Damit sich alle Wirkstoffe optimal entfalten können, decken Sie dazu Ihren Kopf mit einer Duschhaube ab und umwickeln Sie ihn zusätzlich mit einem Handtuch. Nach ca. 20 Minuten können Sie Ihre natürliche Haarmaske mit viel lauwarmem Wasser gründlich auswaschen.
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Liebe Grüße und bis demnächst
Ihre
#Manuela Möckel

Rhabarber – Das Obst das ein Gemüse ist

Rhabarber – Das Obst das ein Gemüse ist

Es ist wieder Zeit für Rhabarber

Rhabarber ist das erste was man im Garten erntet. Er schmeckt nach Frühling, frisch und aromatisch. Es ist kaum zu glauben, aber es gab Zeiten, da galt Rhabarber als Arme-Leute-Essen. Die Zeiten aber haben sich geändert: Rhabarber gilt als eine der kreativsten Gartenfrüchte überhaupt. Auch die Gourmet-Köche haben ihn schon für sich entdeckt.

Charakteristisch ist seine fruchtig-säuerliche Note. Seine Sorten decken verschiedene Süß- und Säuregrade ab. Der Rhabarber mit rotem Stiel und rotem Fruchtfleisch schmeckt süßlich und erinnert an Himbeeren. Besonders sauer-frisch und ideal für Kompotte sind die dicken grünen Stängel. Rhabarber mit dünnem rotem Stiel und grünem Fruchtfleisch liegt geschmacklich in der Mitte. Auch wenn er meist für Süßspeisen verwendet wird, botanisch gesehen gehört er zum Gemüse.

Richtig zubereitet ist Rhabarber nicht nur eine Delikatesse, sondern auch gut für unsere Gesundheit.

Wie beim Spargel sollten die Schnittstellen noch feucht sein, das ist ein Zeichen, dass er frisch geerntet wurde. Rhabarber hält sich etwa zwei Tage, wenn man ihn in ein feuchtes Tuch einwickelt und im Kühlschrank aufbewahrt. Die rötlich-grünen Stangen lassen sich aber auch sehr gut einfrieren. Einfach in kleine Stücke schneiden und im Gefrierbeutel verpacken.

Da Rhabarber zu 93% aus Wasser besteht und darmreinigend wirkt, passt es gut in jede Frühjahrskur. Er enthält viel Vitamin C. Das enthaltene Vitamin C stärkt das Immunsystem und kann sogar vor Arteriosklerose schützen, denn Vitamin C glättet die Innenwände der Arterien. Cholesterin, Fettsäuren und Kalk haben es somit schwerer, sich dort einzulagern.

Wichtige Mineralstoffe wie Kalium, Phosphor, Magnesium und Eisen sind im Rhabarber enthalten, diese sind wichtig für das Herzkreislaufsystem. Kalium wirkt beispielsweise gegen Bluthochdruck. Im Stiel stecken Zitronen- und Apfelsäure, Gerb- und Bitterstoffe sowie Pektin – ein wertvoller Ballaststoff, der die Verdauung fördert. Mit 14 Kilokalorien pro 100 Gramm ist Rhabarber sehr kalorienarm. Er hat damit fast gleich wenig Kalorien wie Gurken. Genießbar sind nur die Stängel der Rhabarberpflanze. Die Blätter sind nicht essbar.

Buchempfehlung:

Gesundheitsfördernden Wirkungen von Rhabarber:

  • beseitigt Verdauungsstörungen
  • entgiftet den Darm
  • bindet Fettstoffe
  • kräftigt die Haare
  • verjüngt die Haut
  • stärkt die Nerven
  • hebt die Stimmung
  • regt den Kreislauf an
  • vitalisiert den Organismus
  • verbessert die Zellversorgung

Übrigens: In China wird Rhabarber übrigens seit 5000 Jahren als Arzneipflanze kultiviert – vor allem zur Darmreinigung.

Am Johannistag, dem 24. Juni, ist die Rhabarbersaison, wie auch der Spargel, dann traditionell beendet.

Bis demnächst.

Ihre

Manuela Möckel

 

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Tomaten – leckere und gesunde Vielfalt

Tomaten – leckere und gesunde Vielfalt

Ob als Fleisch-, Kirsch oder Strauchtomate – Tomaten sind das Lieblingsgemüse von uns Deutschen. Mit 24,9 kg Pro-Kopf-Verbrauch (frisch und verarbeitet) im Jahr ist die Tomate mit Abstand an der Spitze. Wie anderes Gemüse auch, bringen Tomaten ein ganzes Paket an wertvollen Inhaltsstoffen mit und das bei gerade mal 17 Kalorien in 100 Gramm. Kein Wunder, kann man sie doch so vielseitig verwenden…

Sie können täglich variieren: Essen Sie beispielsweise Tomaten als Salat, eingelegt, als Suppe oder Gemüseeintopf, gegrillt, überbacken, gefüllt oder verwenden Sie Tomaten als Garnitur. Und wie wär’s zur Abwechslung mal mit einem Tomatensaft? Aber mal ehrlich, denkt man bei einer Tomate an den Schutz des Körpers oder an Entspannung? Eigentlich nicht, aber jetzt ist Umdenken angesagt: Denn die Tomate kann viel mehr als nur gut schmecken.
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Tomaten: lecker und gesund!

Tomate - das Lieblingsgemüse der DeutschenTomaten sind nicht nur lecker, sondern auch gesund. Denn die Früchte enthalten viel Vitamin C (das vor Zellschäden schützt und die Widerstandskraft des Körpers stärkt), Mineralstoffe (vor allem Kalium, das wichtige Aufgaben im Nerven- und Muskelstoffwechsel erfüllt), Ballaststoffe (die den Darm in Schwung bringen) und sekundäre Pflanzenstoffe (die mindern das Krebsrisiko, schützen vor Herz-Kreislauferkrankungen und stärken die Abwehrkräfte).

Dazu bestehen Tomaten zu ca. 94% aus Wasser und sind daher ideal für eine leichte, kalorienarme Ernährung. In der Tomate wirken vor allem die gelbroten Pflanzenfarbstoffe, die so genannten Carotinoide. In der Tomate sind es vor allem das Beta-Carotin, die Vorstufe von Vitamin A und Lycopin. Täglich 250 Gramm Tomaten zu essen, empfiehlt Sven-David Müller, von der Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik.

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100 g Tomaten (roh – unverarbeitet) enthalten etwa:

  • Energie: 17 kcal
  • Eiweiß: 1,0 g
  • Fett: 0,2 g
  • Kohlenhydrate: 2,9 g
  • Ballaststoffe: 1,8 g
  • Natrium: 6.0 mg
  • Kalium: 297 mg
  • Kalzium: 13 mg
  • Magnesium: 20 mg
  • Phosphor: 27 mg
  • Eisen: 0,5 mg
  • Vitamin A: 133 µg
  • Vitamin E: 0,8 mg
  • Vitamin B1: 0,06 mg
  • Vitamin B2: 0,04 mg
  • Niacin: 0,6 mg
  • Vitamin C: 124 mg
  • Folsäure: 39 µg

Viele Untersuchungen zeigen, dass sekundäre Pflanzenstoffe wie Carotinoide, Flavonoide, Phenolsäure, Terpenen und Vitamine als bioaktive Substanzen in der Tomate enthalten sind und diese vorbeugend gegen Krebserkrankungen, als Schutz gegen Arterienverkalkung und zur Stärkung des Immunsystems wirken. Das Beste daran ist, das Tomaten sogar dann noch gesund sind, wenn sie aus der Tube oder aus der Dose kommen, weil es auch der rote Farbstoff ist, der bei uns z. B. gegen Krebs wirkt. Weiterhin sorgt die Tomate für gute Laune, denn das enthaltene Tyramin wirkt stimmungsaufhellend und zaubert dem Genießer somit ein Lächeln ins Gesicht. Die Tomate sorgt also nicht mehr nur für guten Geschmack, sondern auch für Wellness am Tisch.

In gekochter Form sorgt die Tomate für noch mehr Schutz des Körpers, denn der Inhaltsstoff Lycopin kann bei gekochten Tomaten besser vom Körper aufgenommen werden und sorgt damit für noch mehr Schutz.

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Schlank- und Fitmacher Tomate

Bei nur 17 Kalorien pro 100 Gramm und einem Wassergehalt von 94 Prozent sind Tomaten absolut figurfreundlich. Sie kann also bedenkenlos täglich genossen werden. Im Winter schmecken Tomaten oft nicht ganz optimal, deshalb kann man genauso gut Tomatenprodukte verwenden. Dosentomaten, Tomatensaft, Ketchup oder Tomatenmark enthalten den wertvollen Schutzstoff Lycopin sogar in besonders gut verfügbarer Form. Deshalb können diese Produkte ebenfalls gut in der Alltagsküche verwendet werden.
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Im Zweifelsfall: Tomaten statt Tabletten

Wo die Interessen von Lebensmittel-, Pharma- und Kosmetikindustrie ins Spiel kommen, geht es um sehr viel Geld. Plakative Aussagen wie „Lycopin gegen Falten“ oder „Tomatensuppe gegen Krebs“ klingen verführerisch, sind aber zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht eindeutig bewiesen. Was bei der Herstellung von Lycopintabletten und Anti-Falten-Cremes oft vergessen wird: In der Tomate ist eine Vielzahl unterschiedlicher Substanzen enthalten. Und vermutlich ist es gerade deren Zusammenspiel, das die Tomate zu so einer gesunden Frucht macht. Denn dass die Tomate gesund ist, darüber ist man sich einig. Nur die Reduzierung auf einzelne Inhaltsstoffe wird von vielen kritisch gesehen. Wer vor die Wahl zwischen einem köstlichen Tomaten-Mozzarella-Salat und einer Lycopintablette gestellt wird, sollte also einfach auf sein Bauchgefühl hören.

Der spätsommerliche August und September sind in unseren Breitengraden die besten Tomatenmonate. Denn dann haben die Tomaten die meiste Sonne abbekommen und sind am aromatischsten. In dieser Zeit empfiehlt es sich daher besonders auf die saisonale, heimische Ware zurückzugreifen, denn diese sind zurzeit besonders aromatisch und haben durch die kurzen Transportwege auch noch viele Vitamine.

Na, wenn das mal nicht gesund ist. 😉

Bleiben Sie gesund und bis demnächst.

Ihre

Manuela Möckel

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Spargel – die Saison ist eröffnet

Spargel – die Saison ist eröffnet

Spargel – endlich wieder Zeit für diese Vitaminbombe

Eine delikate Zeit beginnt. Schon vor 3000 Jahren erfreuten sich die Ägypter am Wohlgeschmack dieser gesunden Delikatesse. Aber der lange, nicht enden wollende Winter hat in diesem Jahr dafür gesorgt, dass sich die Spargel-Saison verschoben hat. Viele von uns warten schon begierig auf den ersten frischen Spargel.
Er wird etwa ab Mitte April angeboten und die Saison endet wie in jedem Jahr am Johannistag, dem 24. Juni.

Schon im letzten Jahr hatte ich einen Artikel und Gesundheit geschrieben. Spargel ist unser liebstes und auch teuerstes Frühlingsgemüse – weil er leicht, vielseitig, gesund und äußerst lecker ist. Er ist eine richtige Vitaminbombe, bestehend aus den Vitaminen A, C, B1, B2 und E. Diese sind wertvoll zur Kräftigung unseres Herz-Kreislaufsystems und die darin enthaltenen Ballaststoffe regen die Darmtätigkeit an. Das frühe Altern der Haut und des Sehvermögens wird gehemmt.

Spargel - eine VitaminbombeDie enthaltenen Mineralstoffe wie zum Beispiel Kalzium, Kalium, Kupfer, Folsäure, Magnesium und auch Eisen sind wertvoll für unsere Nerven, unsere Haut und unsere Haare. Er hat wenige Kalorien, da er zu 95% aus Wasser besteht und hat nur einen Fettanteil von 0,1%. Durch den hohen Anteil Kalium und Asparagin (daher hat er auch seinen Namen: Asparagus) wird die Nierentätigkeit angeregt und wirkt somit entwässernd.

Bedauerlicherweise sagt man, dass Spargel Gicht fördern soll. Da er mit 30mg/100g Harnsäuregehalt aber im hinteren Feld der harntreibenden Gemüsesorten steht, können Sie sorgenfrei bis zu einem Pfund schlemmen. Achten Sie aber auf eine genügende Flüssigkeitszufuhr. Sie sollten mindestens in der Menge der ausgeschiedenen Flüssigkeit wieder welche zuführen. Man kann ihn auch sehr gut einfrieren. Abschälen und in Stücken oder im Ganzen einfrieren, ohne ihn vorher zu kochen.

Tipp: Sie sollten Spargel immer nur mit etwas Butter oder wenig pflanzlichen Ölen essen, da sonst das Vitamin E nicht richtig aufgenommen werden kann (wie bei der Karotte).
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Wussten Sie eigentlich, dass Sie mit viel Spargel auch gesund abnehmen können?

Spargel ist eine sehr kalorienarme Gemüsesorte und darum ein exzellenter Schlankmacher. Auf 100 Gramm kommen nur 17 Kalorien. Das bedeutet, Sie können eine ganze Menge davon essen. Die Spurenelemente im Spargel bremsen den Hunger. Sollten Sie dauerhaft mit Spargel abnehmen wollen, dann essen Sie 14 Tage lang zu jeder Mahlzeit 200 Gramm Spargel und treiben Sie viel Sport. Abgesehen davon hat Spargel den Effekt, das Herz zu stärken und hohem Blutdruck vorzubeugen.

Am besten kaufen Sie ihn aus heimischem Anbau, denn aus dem Ausland hat er eine lange Reise hinter sich und baut während des langen Transports ganz schnell seine wertvollen Inhaltsstoffe ab.

Viele weitere Infos über Anbau, Anbaugebiete und Ernte finden Sie natürlich bei Wikipedia.

Ich wünsche Ihnen guten Appetit in der Spargel-Saison!

Ihre

Manuela Möckel

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Heilziest – als Heilpflanze fast vergessen

Heilziest – als Heilpflanze fast vergessen

Schön, dass Sie wieder da sind. Ich hoffe, Sie hatten eine schöne Osterzeit. Heute beginne ich mit dem Thema Kräuter. Und den Anfang macht eine Heilpflanze, die schon fast vergessen ist: Der Heilziest.
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Heilziest – Das Allheilmittel im Mittelalter

Nur wenige kennen ihn heutzutage noch, obwohl er mit seiner Schönheit auffällt, wenn man ihm zufällig auf einer Wiese begegnet. Bereits im antiken Ägypten und Griechenland hatte der Heilziest (auch Betonie genannt) fast den Ruf eines Allheilmittels und wurde bei fast jeder Krankheit eingesetzt. Er galt unter anderem als das Mittel bei leichten Schmerzen, etwa wie heute die Acetyl-Salicyl-Säure (ASS).

Auch im Mittelalter wurde im deutschsprachigen Raum in vielen Schriften erwähnt und beschrieben. So zum Beispiel auch in den Kräuterbüchern der Hildegard von Bingen. Es wurden damit sowohl Wunden, Darmbeschwerden als auch Atemwegserkrankungen behandelt. Auch Raucher haben versucht, durch das Rauchen von Heilziestblättern mit dem Laster aufzuhören. Zusätzlich zu den guten medizinischen Eigenschaften glaubte man, dass er das Böse fernhielte.
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Heilziest+
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Noch Anfang des vorigen Jahrhunderts fehlte der Heilziest in keinem Haushalt, geriet dann allerdings zunehmend in Vergessenheit und wird heute kaum noch für Heilzwecke verwendet. In der Schulmedizin fand er bisher keinerlei Beachtung. Aber neueste Untersuchungen in Deutschland und den USA haben ergeben, dass mehrere Indikationen aus der mittelalterlichen Medizin aufgrund der Inhaltsstoffe nicht abwegig sind. Nur in der Naturheilkunde ist der Heilziest bis in die heutigen Tage eine geschätzte Heilpflanze.

Man findet den Heilziest (Stachys officinalis) fast überall in Europa und vereinzelt findet man ihn auch in Westasien und Nordafrika. Er wächst auf Moorwiesen, mageren Bergwiesen, in Heidelandschaften und in Laub-Mischwäldern. Sie liebt wärmere Standorte auf feuchten und oft kalkarmen Böden.
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Anwendungen von Heilziest

Über die Anwendungsgebiete von Heilziest gibt es verschiedene Überlieferungen. Die bekannteste Anwendung ist die der getrockneten Blätter als Tee. Der Tee sollte unbedingt in geschlossenen Behältnissen zubereitet werden, um das Verflüchtigen der Inhaltsstoffe zu vermeiden.

  • Er soll gegen Sodbrennen, Lungenverschleimung, Asthma, Rheuma, Gelbsucht, Durchfall, Verstopfung, Vergiftung, Gicht, Keuchhusten, Blasenleiden, Nierenleiden und Nervenschwäche helfen.
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  • Bei Entzündungen im Rachen oder bei Zahnfleischproblemen wird mit dem Tee gegurgelt oder der Mund-und Rachenraum wird ausgespült.
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  • Zerquetschte Blätter reibt man sich auf verstauchte Gelenke.
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  • In der Homöopathie verwendet man Heilziest bei Oberbauchbeschwerden, Katarrhe der Atemwege, Asthma, psychischen Störungen leichter Art, Kopfschmerzen, Schwächezuständen und Schwindel.
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  • Weitere Anwendungen gibt es in Form von Wein, Sirup und Saft.
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Aufguss von Heilziest

Aus den Blättern und Blüten wird ein Tee aufgegossen. Dieser kann frisch oder aus dem getrockneten Kraut hergestellt werden.

1 TL getrocknete Blätter mit 250 ml kochendem Wasser übergießen und den Aufguss mindestens 15 Minuten stehenlassen.

Dieser Aufguss kann innerlich und äußerlich angewendet werden. Er eignet sich zum Spülen oder zum Trinken bei Durchfall und anderen Magen-Darm-Erkrankungen. Für die innerliche Anwendung wird empfohlen 1 bis 3-mal täglich eine Tasse zu trinken. Manchmal wird der Aufguss auch für den Auswurf von Schleim oder bei Asthma verordnet. Schon früher wurde er für die Behandlung von Gicht und Rheuma verwendet.
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Nebenwirkungen von Heilziest

Eine Überdosierung des Wurzelpulvers führt zu Erbrechen. Weitere Nebenwirkungen sind unzureichend überliefert und unzureichend untersucht. Die Anwendung sollte daher maßvoll geschehen.
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Wo bekommt man Heilziest?

Heilziest kann man selber sammeln oder auch selbst im Garten anbauen. Für alle diejenigen, die ihn lieber kaufen möchten, werden 100g Heilziest-Kraut zu einem durchschnittlichen Preis von 4 Euro angeboten. 100 ml Heilziest-Tinktur kann man für durchschnittlich 6 Euro kaufen. Meist wird Heilziest unter der Bezeichnung Betonienkraut geführt.

Hat Ihnen der Beitrag gefallen? Dann können Sie mir gern einen Kommentar hinterlassen. Oder vielleicht haben Sie einen Vorschlag, welche Heilpflanze ich hier einmal vorstellen soll?

Bis bald und bleiben Sie gesund!

Ihre

Manuela Möckel

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