Aronia – Die Heilpflanze für unsere Gesundheit

Aronia – Die Heilpflanze für unsere Gesundheit

Hallo, schön dass Sie mal wieder vorbeischauen. Heute möchte ich einige Zeilen über die Aronia schreiben. In der Naturheilkunde ist die positive Wirkung der Aronia schon seit Jahrhunderten bekannt. Und trotzdem ist die erst seit Anfang der 90er Jahre in den Fokus der Forschung gerückt. Diese Beere hat einen besonders hohen Gehalt an sekundären Pflanzenstoffen, den sogenannten Polyphenolen. Dieser Polyphenolgehalt ist zirka fünfmal höher als in anderen Beeren. Deshalb erweist sich die Aroniabeere als Allroundtalent in Sachen Gesundheitsförderung und Prävention.

Die Aronia – Woher stammt sie?

Eigentlich stammt die Beere aus Nordamerika, wo sie schon von den alten Indianern als Heilpflanze genutzt wurde. Schon vor über 50 Jahren wurden in der ehemaligen Sowjetunion erste Nachweise über eine heilende Wirkung der Aroniabeeren erbracht. In den 70er Jahren wurde sie dann auch in Osteuropa bekannt, hier wird die Frucht hingegen sowohl in der Volksmedizin als auch in der Schulmedizin angewendet. Sie gilt hier sogar als Heilpflanze.

Bei uns ist die Aronia ein weniger bekannter Wildfruchtstrauch, der in einigen wenigen Gebieten in Deutschland angebaut wird. In Schirgiswalde (Lausitz) befindet sich seit 1976 das älteste und größte Anbaugebiet, ein weiteres in Coswig (am Elbe-Radweg zwischen Meißen und Dresden).

Diverse Studien haben erfolgversprechende Ergebnisse bei Erkrankungen und Belastungen der verschiedensten Art ergeben.

Buchempfehlung:

Die Aroniabeere und die Gesundheit

Die Aronia gehört zu den Beeren mit dem höchsten Anthocyanidingehalt. Das wurde im Jahre 2006 vom Krebsforschungsinstitut Heidelberg und am Institut für Ernährungsphysiologie in Karlsruhe bestätigt. Wie die Carotinoide gehören auch die Anthocyane (griechisch: anthos= Blüte, kyanos = dunkelblau) zu den natürlichen Farbstoffen einer Pflanze. Dieser Farbstoff hat eine starke antioxidative Wirkung und schützt die Zellen vor den sogenannten freien Radikalen. Diese freien Radikale fallen vor allem beim Energiestoffwechsel an.

Sie müssen sich das wie bei einem Auto vorstellen. So wie das Auto Abgase produziert, produzieren unsere Zellen freie Radikale. Es wird auch oft von „Oxidativem Stress“ gesprochen. Der bekannteste Feind um diesen „Stress“ abzuwehren ist das Vitamin C. Aber auch die Anthocyane können diesen „Oxidativen Stress“ sehr gut abwehren. Die Wirkung ist oft sogar um ein vielfaches höher als beim Vitamin C. Die Bedeutung der antioxidativen Bestandteile in Beeren für die Erhaltung der Gesundheit und den Schutz vor koronaren Herzerkrankungen und Krebs ist nicht nur für Forscher interessant, sondern auch für Lebensmittelhersteller und für uns Verbraucher.

Anthocyangehalt diverser Früchte im Vergleich (pro 100g):

  • Aroniabeere 800 mg
  • Süßkirsche 180 mg
  • Blaue Weintraube 165 mg
  • Blaubeere 165 mg
  • Brombeere 160 mg
  • Himbeere 40 mg
  • Erdbeere 30 mg

Quelle: Deutsches Krebsforschungsinstitut Heidelberg

Die Aroniabeere wirkt erwiesenermaßen vorbeugend für alle Beschwerden und Erkrankungen. Der Aroniabeere (Apfelbeere) werden erfolgversprechende Erfahrungen bei den folgenden Erkrankungen und Leiden zugeschrieben:

  • Herzkreislauferkrankungen (Schutz vor Herzinfarkt und Schlaganfall)
  • Bluthochdruck
  • Thromben / Blutgerinnsel
  • Entzündungen
  • Gelenkerkrankungen (Arthritis, Arthrose)
  • Diabetes mellitus
  • Krebs
  • Hautkrankheiten, Allergien
  • Asthma
  • Alterung
  • Magenentzündung
  • Magenschleimhauterkrankungen
  • Darm-, Leber- und Gallenerkrankungen
  • Kinderkrankheiten wie Scharlach und Masern
  • Augenkrankheiten
  • Harnröhreninfektion
  • Nierenerkrankungen
  • Schilddrüsenerkrankung
  • Strahlen-Schäden
  • chemo- bzw. strahlentherapeutisch behandelte Patienten
  • bakterielle und virale Erkrankungen

Empfehlung:

Aronia-Kapseln bei Fairvital.com

Zum Schluss:

Die weitverbreitete Meinung, dass frische Aroniabeeren nicht verzehrt werden sollen, wurde erfreulicherweise am 11. August 2011 durch den AID und außerdem durch die Bekanntmachung des Bundesinstituts Max Rubner in Karlsruhe entkräftet.

Begründet wurde diese Aussage mit dem hohen Gehalt an gebundener Blausäure in den Aroniabeeren, genauer gesagt in den Kernen. Diese Meldung ist zum Teil richtig. Denn in den Kernen der Aroniabeere ist tatsächlich ein geringer Anteil an gebundener Blausäure enthalten. Das ist nicht ungewöhnlich, denn in vielen pflanzlichen Lebensmitteln ist die Säure, die an gebundenen Zuckermolekülen gebunden ist.

Gesunde Zellen haben einen gut funktionierenden Mechanismus, der die Blausäure im Körper entgiftet. Frisch, unverarbeitete Aroniabeeren enthalten bis zu 1,2 mg an gebundener Blausäure. Ein Kind kann am Tag bis zu 500g frischer Aronia-Beeren zu sich nehmen, ein Erwachsener bis zu 1 kg.

Übrigens: Beim Erhitzen der Aronia-Beeren verflüchtigt sich die (gebundene) Blausäure schneller. Der regelmäßige Verzehr von verarbeiteten Aroniaprodukten ist daher unbedenklich.

Das soll es für heute mal wieder gewesen sein.

Bleiben Sie gesund!

Ihre

Manuela Möckel

+

Erste Ergebnisse des neuen Gesundheitsuntersuchungssurveys (DEGS) veröffentlicht

Erste Ergebnisse des neuen Gesundheitsuntersuchungssurveys (DEGS) veröffentlicht

Bereits im Juni 2012 veröffentlichte das Robert-Koch-Institut auf einem Symposium in Berlin die ersten Ergebnisse des neuen Gesundheitsuntersuchungssurveys (DEGS). Es wurden Fragen zu aktuellen Daten zu Adipositas, Diabetes und psychischer Gesundheit und anderer Themen beantwortet. Ich habe Ihnen die wichtigsten Aussagen kurz zu­sammengefasst. Eine ausführli­che Publikation erfolgt in diesem Jahr im Heft 5/6 des Bundesgesundheits­blattes.

Was ist DEGS?

DEGS (Stu­die zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland) ist Bestandteil des Gesundheits-Monitorings des Ro­bert Koch-Instituts. Ziel dieser Studie ist die wiederholte Bereitstellung bundesweit repräsentati­ver Daten zur gesundheitlichen Lage der erwachsenen Bevölkerung. Die Datenerhebungen zu dieser Studie führ­te das RKI von November 2008 bis De­zember 2011 durch.

Insgesamt nahmen 8152 Er­wachsene im Alter von 18 bis 79 Jahren (4283 Frauen, 3869 Männer) an dieser Studie teil. Darunter waren 4193 erst­mals eingeladene Personen (2176 Frau­en, 2017 Männer), sowie 3959 Personen (2107 Frauen, 1852 Män­ner), die bereits am Bundes-Gesund­heitssurvey 1998 (BGS98) teilgenom­men hatten.

Die ersten Ergebnisse

+
Werden wir immer dicker?

DEGS - Deutsche werden immer dickerÜberge­wicht und Adipositas ist im internationalen Vergleich in Deutschland immer noch hoch. In den letzten Jahrzehnten hat der Anteil Übergewich­tiger und Adipöser zugenommen. Unter den 18- bis 79-Jähri­gen sind 67,1% der Männer und 53,0% der Frauen über­gewichtig.

Dies bedeutet im Vergleich zum BGS98 keine Veränderung. Es ist allerdings ein deutlicher Anstieg von Adipositas zu beobachten. Gegenwärtig beträgt sie 23,3% bei Männern und 23,9% bei Frauen. Im BGS98 waren lediglich 18,9% der Männer und 22,5% der Frau­en adipös.

+

Wie hoch ist die Zahl der Erwachsenen mit Diabetes in Deutschland?

Es gibt Anzeichen auf eine weltweit ansteigende Verbreitung von Diabetes, besonders für über­wiegenden Typ-2-Diabetes. Entsprechend ak­tueller Beurteilungen wurde bei etwa 4,6 Mio. Er­wachsenen im Alter von 18 bis 79 Jah­ren in Deutschland irgendwann ein Diabetes festgestellt. Einschätzungen zur Häufigkeit des unerkannten Diabetes sind im Konsens mit Ergebnissen aus vergleichbaren internationalen Stu­dien. Wie in anderen Län­dern ist in Deutschland das Auftreten von bekanntem Diabetes über die letz­ten 10 Jahre angestiegen.
+

Wie aktiv sind die Deutschen?

Die Ergebnisse zeigen, dass unter den 18- bis 79-Jährigen über 70% der Männer und über 60% der Frauen wenigs­tens einmal pro Woche körperlich ak­tiv sind. Jedoch erreichen immer noch vier Fünftel der Erwachsenen nicht die Empfehlungen der WHO von 2,5 Stunden wöchentlich.
+

Depressionen und Burn-out: Wie belastet sind wir?

Auch die psychische Gesundheit ist Voraussetzung für hohe Lebens­qualität und Leistungsfähigkeit. Psy­chische Störungen belasten die Betrof­fenen sehr. Die Fehlzeiten am Arbeitsplatz wegen psychischer Störungen sind in den letzten 10 Jahren stark angestiegen. Die „Studie zur Gesundheit Erwachse­ner in Deutschland“ (DEGS) soll Auf­schluss über Entwicklungen der psychi­schen Gesundheit in der Bevölkerung geben. Eine aktuelle Depression besteht bei ca. 10% der Frauen und bei ca. 6% der Männer. Die Häufigkeit ist bei den 18- bis 29-Jährigen mit knapp 10% am höchsten und ab 65 Jahren mit etwa 6% am niedrigsten. Insgesamt geben etwa 4% der Befragten an, dass bei ihnen ein Burn-out-Syndrom festgestellt wurde. Die Häufigkeit eines Burn-out-Syndroms steigt mit der Höhe des sogenannten „Sozialstatus“: Bei niedrigem Sozialstatus beträgt sie ca.2%, bei mittlerem ca. 4% und bei hohem Sozialstatus sogar knapp 6%. Diese Studie bestätigt die hohe Relevanz psychischer Gesundheit in der deutschen Bevölkerung.
+

Fazit:

Diese Daten zeigen uns doch wieder, dass Zivilisationskrankheiten weiter auf dem Vormarsch sind und wie wichtig es ist, sich in diesem Zusammenhang mit dem Thema Gesundheit und gesunde Ernährung auseinanderzusetzen.

Wenn Sie das Thema näher interessiert, können Sie auch hier weiterlesen.

http://www.degs-studie.de/

Ich wünsche Ihnen alles Gute und einen schönen Wochenstart.

Ihre

Manuela Möckel

 

 

 

Hausmittel gegen Gelenkschmerzen

Hausmittel gegen Gelenkschmerzen

Auf Anfrage einiger Leser möchte ich heute einige Hausmittel gegen Gelenkschmerzen vorstellen. Es gibt verschiedene Ursachen für Gelenkschmerzen. Mediziner kennen bis zu 400 Ursachen für diese Beschwerden. Sie sind sehr schmerzhaft und schränken uns in unserer Beweglichkeit ein. Alle Gelenke können davon betroffen sein.

Die Schmerzen können durch Verletzungen oder Überanstrengung, durch Rheuma oder Gicht, Arthritis oder Arthrose verursacht werden. Was Sie möglicherweise noch nicht wissen, dass Gelenkschmerzen auch die Folge einer falschen Ernährung sein können. Denn durch eine falsche Ernährung können unsere Gelenke übersäuern.

Häufig sind Gelenkschmerzen auch mit einem grippalen Infekt verbunden. Die Viren tragen dann dafür Sorge, dass wir uns einfach nicht wohl fühlen und unter Kopf- und Gelenkschmerzen und Fieber leiden. In den ersten Tagen können Sie jedoch einige Hausmittel ausprobieren, die Ihnen Linderung verschaffen und sich auch vorbeugend gegen Gelenkschmerzen bewährt haben.

Gelenkschmerzen – die besten Hausmittel 

  • Legen Sie ein Tuch mit Eis auf das schmerzende Gelenk. Bitte kein Eis auf die bloße Haut legen.
    +
  • Reiben Sie die betroffenen Gelenke mit Arnikasalbe oder mit Ringelblumensalbe ein. Sie können dafür aber auch Propolis-Salbe oder Kampfersalbe benutzen.
    +
  • Sind die Gelenke entzündet, reiben Sie diese mehrmals am Tag mit Kümmelöl oder Arganöl ein – und den Gelenken geht es schnell wieder gut.
    +
  • Auch Wirsing hat sich bewährt. Nehmen Sie frische Wirsingkohlblätter, rollen Sie dazu mit einem Nudelholz so lange über die Blätter, bis der Saft ausgetreten ist. Dann legen Sie das Blatt um die betroffenen Gelenke und decken es mit einer Frischhaltefolie ab. Lassen Sie das ruhig ein paar Stunden – am besten über Nacht – einwirken.
    +
  • Lassen Sie 6 TL Oregano über Nacht in 100 ml Olivenöl ziehen. Damit reiben Sie die schmerzenden Gelenke zweimal täglich ein.
    +
  • Vermischen Sie 3 EL geriebene Beinwellwurzel mit etwas Wasser bis ein Brei entsteht. Streichen Sie diesen Brei nun in ein Tuch und legen Sie dieses auf das schmerzende Gelenk.
    +
  • Bewegen Sie die betroffenen Gelenke. Das ist sehr wichtig, damit sich neue Gelenkschmiere bilden kann. Belasten Sie das Gelenk aber nicht. Es reicht schon aus, wenn Sie es nur leicht bewegen.
    +
  • Machen Sie eine kalte Quarkauflage: Quark gut fingerdick auf ein Tuch streichen und mit einem weiteren Tuch abdecken – Kompresse auf das Gelenk legen – drauf lassen, bis der Quark bröckelig wird. Mehrmals täglich.
    +
  • Geriebener Muskat ist gut, um den Schmerz zu stillen. Da Muskat aber auf der Haut nicht hält, sollten Sie diesen einfach mit etwas Creme auf die schmerzende Stelle auftragen und gut einmassieren.
    +
  • Verrühren Sie 3 EL Heilerde mit Wasser zu einem zähen Brei. Den Brei etwa einen halben Zentimeter dick auf das Gelenk auftragen, mit einem Tuch bedecken und die Heilerde so lange wirken lassen, bis sie bröselig wird.
  • Reiben Sie die schmerzenden Gelenke mit einer Rosmarintinktur ein. Diese können Sie selber herstellen, indem Sie 10 g getrockneten Rosmarin in 200 ml hochprozentigen Alkohol für drei Wochen einlegen. Abseihen und in eine dunkle Flasche füllen. Mit dieser Tinktur können Sie Ihre Gelenke dann einreiben.
  • Erfahrungsgemäß helfen auch Senfkompressen bei Gelenkschmerzen. Vermischen Sie dafür etwa 4 EL Senfmehl mit etwas Wasser, dass ein Brei entsteht. Diesen Brei müssen Sie in ein Tuch streichen und auf das Gelenk legen. Beginnen Sie zuerst mit drei Minuten und steigern Sie die Zeit dann auf zehn Minuten. Bitte beachten Sie aber, dass Sie diese Kompressen nicht länger als fünf Tage anwenden dürfen.
    +
  • Kochen Sie 100 g Beinwellwurzel mit 1 Liter Wasser etwa 10 Minuten und dann verwenden Sie diesen Aufguss noch warm als Umschlag.
    +
  • Stellen Sie Ihre Ernährung auf basisch um: Kartoffeln, Obst, Gemüse, Vollkornprodukte, Sojaprodukte, Fisch und meiden Sie Schweinefleisch – soweit das möglich ist.
    +
  • Gehen Sie zweimal in der Woche zum Aqua-Jogging gegen Schmerzen in den Hüft-, Knie und Fußgelenken.
    +
  • 15 Tropfen Cajeputöl und 15 Tropfen Lavendelöl in 50 ml Sesamöl mischen und damit die Gelenke einreiben.
    +
  • Machen Sie eine Kur mit Weidenrindenextrakt.
    +
  • Verrühren Sie 2 – 4 EL geriebene Beinwellwurzel mit etwas heißem Wasser zu einem Brei. Streichen Sie diesen Brei auf ein Tuch und legen Sie dieses auf die betroffene Stelle. Alle 2 – 4 Stunden erneuern.
    +
  • Zermahlen Sie den Kümmel und verrühren Sie diesen mit etwas Essig zu einem Brei. Geben Sie vielleicht noch Wachholderbeeren und etwas Honig dazu. Tragen Sie den Brei auf ein Tuch und legen Sie den Umschlag auf die schmerzende Stelle. Wirkt durchblutungsfördernd und wärmend.
    +
  • Reiben Sie die betroffenen Gelenke mit Rosmarinöl ein. Rosmarin wirkt durchblutungsfördernd.
    +
  • Legen Sie ein Heublumensäckchen auf die schmerzenden Gelenke. Das wirkt entspannend, und kann den Schmerz lindern.
    +

Wenn die Schmerzen länger als drei Tage anhalten, dann sollten Sie doch lieber einen Arzt aufsuchen. Dieser untersucht dann Ihr Blut und Ihre Gelenke, ob eine ernsthafte Erkrankung vorliegt. Es ist sehr wichtig, dass Sie auch bei starken und andauernden Schmerzen zum Arzt gehen, da sich Ihre Gelenke auch versteifen können.

Bitte denken Sie immer daran, dass es sich bei den hier geschilderten Praktiken zur Schmerzlinderung um Hausmittel handelt – die können wirken – müssen aber nicht.

Bitte bleiben Sie gesund und gehen Sie liebevoll mit sich um.

Ihre

Manuela Möckel

 

+

Kohl – wertvolle Inhaltsstoffe, die uns fit und gesund halten

Kohl – wertvolle Inhaltsstoffe, die uns fit und gesund halten

Kohl – Vitamine im Winter

Kohlgerichte sind eine köstliche und vitaminreiche Kost, vor allem jetzt im Winter. Kohl war bereits in der Antike geschätzt. Der Anbau wurde erstmals um 600 vor Christi in der griechischen Literatur erwähnt. Die vielen verschiedenen Sorten wie zum Beispiel Weiß- und Rotkohl, Rosenkohl, Grünkohl, Wirsing und Kohlrabi sorgen jetzt in der dunklen Jahreszeit für ein wenig Grün im Essen und sorgen für den Vitaminkick.

Kohl ist nicht nur für seine gesundheitsfördernden Eigenschaften bekannt. Er beeindruckt auch durch seine bunte Vielfalt, welche uns ein weites Spektrum an Zubereitungsmöglichkeiten bietet. Blumenkohl und Brokkoli gehören zu den wohl beliebtesten Sorten und sind zu vielen herzhaften Gerichten eine schmackhafte Beigabe. Wirsing, in dem besonders viel Kalzium und Jod enthalten sind, wird gern zu Rouladen verarbeitet. In Norddeutschland eine klassische Beilage zu Kassler ist der Grünkohl, welcher von November bis Dezember Saison hat.

Und besonders jetzt zur Weihnachtszeit zaubert der Rotkohl einen gesunden Farbtupfer auf den Teller. In welchen Gerichten auch immer die vielfältigen Kohlsorten eingesetzt werden, das Gemüse bietet uns abwechslungsreiche und gesunde Genüsse.
+

Kohl – Winterliche Vitaminbomben

Kohl

Bildquelle: © Dieter Kaiser / pixelio.de

Kohl ist reich an Mineralstoffen wie Magnesium, Phosphor, Kalzium und Eisen, auch Kalium für ein starkes Herz – sowie an Vitamin A, Vitamin C, Vitamin E und verschiedenen B-Vitaminen. Das stärkt unser Immunsystem in der kalten Jahreszeit und so wird ein wirksamer Schutz gegen unangenehme Erkältungen geschaffen.

Zum Beispiel enthalten 100 Gramm Grünkohl mehr Eisen als die gleiche Menge Kotelett und fast so viel Kalzium wie ein Glas Milch. Durch die B-Vitamine werden so auch die Haut, Haare und Nägel gestärkt. Das Vitamin E schützt unsere Haut vor einer frühzeitigen Alterung. Aber die verschiedenen Sorten sind nicht nur winterliche Vitaminbomben.

Sie haben kaum Kalorien, liefern aber einen hohen Anteil an Ballaststoffen. Daher machen Kohlgerichte schnell satt, sorgen für eine langsame Erhöhung des Blutzuckerspiegels und sind außerdem sehr förderlich für unsere Verdauung. Die Vitamine im Kohl sind kochfest, das heißt: sie werden durch die Hitze nicht zerstört. Deshalb ist er vor allem für den Darm so wichtig.
+

Richtige Zubereitung

Um die wertvollen Inhaltsstoffe zu erhalten, sollte der Kohl nicht zu lange gelagert und frisch zubereitet werden. Man sollte ihn stets zusammen mit etwas Fett wie Schmalz oder Olivenöl zubereiten, denn nur so können die fettlöslichen Vitamine ausreichend vom Körper aufgenommen werden. Beim Kochen entwickelt er meist einen starken Geruch, da er viel Schwefel enthält. Wenn man einen kleinen Schuss Essig ins Kochwasser gibt, kann man dies umgehen. Die blähende Wirkung kann man durch Zugabe von Gewürzen wie Fenchel, Anis oder Kümmel reduzieren.

In der Kategorie Naturprodukte von A – Z werde ich die verschiedenen Kohlsorten auch nach und nach vorstellen.

Zum Abschluss möchte ich Ihnen auch hier gern wieder ein sehr lesenswertes Buch empfehlen.

Buchempfehlung: Gesund mit Sauerkraut und Kohl von Gabriele Schwarz

Schön, dass Sie wieder hier waren. Bleiben Sie gesund!

Ihre

Manuela Möckel

+
+

Mit Ananas fit und gesund durch den Winter

Mit Ananas fit und gesund durch den Winter

Ananas – ein echtes Naturheilmittel

Draußen ist es dunkel, kalt und feucht, die Tage sind kürzer geworden – der Winter ist schon eine ganze Weile unser Begleiter. Das ist aber noch lange kein Grund sich hinter dem Ofen zu verstecken! Gerade jetzt gehören Vitamine, Mineralstoffe und Enzyme auf den Tisch! Von all dem hat die Ananas, die nicht ohne Grund die „Königin der Früchte“ genannt wird, mehr als genug. Diese ganzen Inhaltsstoffe machen sie zu einem wahren Naturheilmittel.

Die Ananas ist eine echte Vitaminbombe. Neben dem Vitamin C, enthält sie auch noch Vitamin A sowie die Vitamine B2, B1 und B6, die im Stoffwechsel die Aktivierung von Aminosäuren übernehmen, den Stoffwechsel beschleunigen und die Gesundheit des Nervensystems überwachen. Zudem enthält sie noch Mineralstoffe wie Eisen, Mangan und das für die Zellproduktion benötigte Folat.

Man weiß heutzutage, dass sehr viele gesundheitsfördernde Eigenschaften in der Ananas zu finden sind. So behandeln zum Beispiel die Chinesen Sonnenbrand, Verdauungsprobleme und auch Durchfall damit. Die Ureinwohner Südamerikas verwenden sie, um die Verdauung anzuregen und die Haut jung zu halten. Forscher haben bestätigt, dass das Enzym Bromelain in der Ananas die Verdauung fördert und somit unsere Gesundheit.
+

Ananas und Schönheit

Früchte, die reich an Enzymen sind, haben einen positiven Effekt gegen das Altern der Haut. Eine Gesichtsmaske aus dem Fruchtfleisch, die zwanzig Minuten Einwirkzeit benötigt, kann wahre Wunder bewirken. Mit kaltem Wasser abgespült, unterstützt sie die Pflege der Haut und spendet Feuchtigkeit. Abgestorbene Hautzellen lösen sich und machen Platz für die Entstehung neuer Zellen. Diese Frucht unterstützt junges Aussehen bis ins hohe Alter. Die äußerliche Anwendung lässt sogar Altersflecken aufhellen und mit ein bisschen Glück, verschwinden sie sogar ganz. Ananas unterstützt ein junges Aussehen bis ins hohe Alter. Aber nicht nur für die Schönheit ist Ananas optimal.
+

Ananas – lecker und gesund

Die gelbe Frucht ist nicht nur lecker, sondern auch noch sehr gesund. Sie enthält viele wichtige Vitamine, die den Alleskönner zu einem wahren Entschlackungsmittel macht. Beispielsweise haben die zahlreichen Vitalstoffe einen positiven Effekt auf die Verdauung von Eiweiß und Fett und ist deswegen ein regelrechter Kalorienkiller. Wer also Probleme mit der Figur hat, kann so den überschüssigen Pfunden den Kampf ansagen. Ananas haben nur ca. 57 Kalorien auf 100 g Fruchtfleisch. Sie wirken anregend auf Darm und Nieren.

Ananas sind sehr gesunde Früchte mit viel Vitaminen und Mineralstoffen. Vor allem Vitamin C (ca. 22 mg je 100 g Fruchtfleisch). So sind zum Beispiel auch folgende Mineralstoffe enthalten:

  • Kalium       135 mg
  • Natrium      4,8 mg
  • Kalzium       12 mg
  • Phosphor   134 mg
  • Mangan      0,2 mg

Die Ananas enthält besonders viele Verdauungsenzyme sowie Vitamin C und Mineralien, die das Immunsystem anregen und als Verdauungshelfer und Entzündungshemmer wirken.
+

Bromelain – Das Ananas-Enzym

Für die gesundheitsfördernde Wirkung scheint besonders der hohe Bromelain-Gehalt verantwortlich zu sein. Bromelain besitzt Eigenschaften, die für unsere Gesundheit eine wahre Wunderwaffe ist. Es wirkt entzündungshemmend, beruhigt empfindliche Stellen in unserem Körper und beschleunigt den Heilungsprozess. Außerdem spaltet es Eiweiß in Aminosäuren auf, daher ist es auch als „Verdauungs-Enzym“ bekannt.

  • Bromelain wirkt hervorragend vorbeugend bei der Bekämpfung gegen Orangenhaut.
    +
  • Ananas enthält Serotonin und ist somit beim Verzehr gut geeignet um gute Laune,
    Wohlbefinden und Entspannung hervorzurufen.
    +
  • Achtung: Ananas kann die Aufnahme von Antibiotika im Darm verstärken. Bei der
    Einnahme von Antibiotika sollte deshalb vorsichtshalber auf Ananas verzichtet
    werden.
    +
  • Da sie viel Fruchtsäure hat, sollten Menschen mit einem empfindlichen Magen
    nur Sorten wählen, die einen geringen Säuregehalt haben. Auch Leberkranke sollten
    diese Frucht meiden.
    +

Empfehlung:

Bromelain bei Fairvital

Auch das folgende Buch kann ich Ihnen sehr empfehlen, hier werden die positiven gesundheitlichen Auswirkungen der Ananas beschrieben und die Autorin Barbara Simonsohn versorgt Sie auch mit Rezepten für Masken und Cremes.
+

Bis demnächst und bleiben Sie gesund!

Ihre

Manuela Möckel

 

 

Diese Website benutzen Cookies. Wenn Sie die Website weiter nutzen, stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Mehr Infos

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen