Wirksame Hausmittel gegen Kopfschmerzen

Wirksame Hausmittel gegen Kopfschmerzen

Millionen Menschen leiden jeden Tag zum Teil unter unerträglichen Kopfschmerzen. Kopfschmerzen gehören inzwischen mit zu dem am meisten verbreiteten Leiden und können einem den Alltag zur Qual machen. Kopfschmerzen können vielfältige Gründe haben.

Um den Schmerz zu stillen, muss man nicht immer sofort zu Tabletten greifen. Denn neben Schmerztabletten gibt es Mittel und Wege, diese zu lindern. Häufig hilft es bereits, sich es sich bequem zu machen. Vor allem bei Migräne ist Ruhe wichtig. Bei Spannungskopfschmerzen kann man ein Vollbad nehmen und dieses mit ätherischen Ölen anreichern. Als Badezusatz eignen sich besonders Rosmarin oder Fichtennadeln, da diese entkrampfend und durchblutungsfördernd wirken. Es gibt viele gesunde Hausmittel gegen Kopfschmerzen . Ich habe recherchiert und die besten Hausmittel gegen Kopfschmerzen für Sie gesammelt.
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Hausmittel gegen Kopfschmerzen

  1. Entspannungstechniken kennenlernen: Yoga, Meditation oder auch autogenes Training können dem Stress des Alltags entgegenwirken.
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  2. Oft ist Wassermangel die Ursache für Kopfschmerzen, da schon ein geringer Flüssigkeitsmangel das Blut dicker macht. Also müssen Sie viel trinken.
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  3. Das Kauen eines frischen Basilikum-Blattes ist ein simpler, aber enorm wirkungsvoller Trick gegen Kopfschmerzen. Drei bis vier Blätter täglich sind für die meisten unbedenklich.
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  4. Spazieren gehen! Frische Luft wirkt oft Wunder.
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  5. Trinken Sie bei akuten Kopfschmerzen Melissen-Tee oder Hibiskusblüten-Tee.
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  6. Zerstoßen Sie etwa einen Teelöffel Wacholderbeeren und überbrühen Sie diese mit einer Tasse kochendem Wasser. Zehn Minuten ziehen lassen, abseihen und trinken.
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  7. Duschen Sie Ihren Nacken immer im Wechsel kalt und warm.
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  8. Tupfen Sie Minzöl auf die Stirn und auf die Schläfen und verreiben Sie es, das fördert die Durchblutung und entspannt die Muskeln. Laut einigen Studien tritt die Wirkung von Minzöl als Hausmittel gegen Kopfschmerzen bereits nach 15 bis 30 Minuten ein.
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  9. Schneiden Sie eine rohe Kartoffel in Scheiben und legen Sie sich diese Stirn und Schläfe. Etwas auf der Haut reiben.
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  10. Essen Sie ein Stückchen Würfelzucker, beträufelt mit einem Tropfen Lavendelöl.
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  11. 30 Gramm Senfmehl ( gemahlene Senfkörner ) in 10 Liter warmes Wasser einrühren und dann baden Sie Ihre Füße 5 bis 8 Minuten immer wenn die Kopfschmerzen beginnen darin.
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  12. Holunderblüten mit Wein oder Essig befeuchten und dann legen Sie sich die Blüten auf die Stirn.
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  13. Trinken Sie eine Tasse starken Kaffee, gemischt mit dem Saft einer Zitrone. Nicht süßen. Echt gewöhnungsbedürftig, hilft aber.
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  14. Trinken Sie Fleisch- oder Gemüsebrühe, mit richtig viel frischer Petersilie.
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  15. Legen Sie sich ins abgedunkelte Zimmer und entspannen sich.
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    Kopfschmerzen - Entspannung
  16. Reiben Sie sich über den Schläfen mit Franzbranntwein ein.
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  17. Vermischen Sie Schwarzkümmel, Anis und Nelken jeweils zu gleichen Teilen. Nehmen Sie von dieser Mischung zweimal täglich einen Teelöffel. Erst lutschen und dann schlucken.
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  18. Eiswürfel zerstoßen und in eine Plastiktüte füllen. Dann legen Sie diese Packung für ca. eine Minute in den Nacken, auf die Stirn oder auch die Schläfen. Machen Sie dann drei Minuten Pause und wiederholen diese Prozedur mehrmals.
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  19. Massieren Sie die schmerzenden Stellen mit leichtem Druck. 5 Minuten sind ausreichend.
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  20. Bereiten Sie sich einen Rotbuschtee mit zwei Gewürznelken zu. Dieser Tee kann vorbeugend, aber auch während der Kopfschmerzattacken getrunken werden.
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  21. Legen Sie Ihre Unterarme für ein paar Minuten in eine Wanne eiskaltes Wasser.
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  22. Rosenblüten helfen bei leichten Schmerzen, da ihre ätherischen Öle entkrampfend wirken. Ein Teelöffel frische oder getrocknete Rosenblüten-Blätter in einer Tasse mit kochendem Wasser übergießen. Zehn Minuten abgedeckt ziehen lassen, abseihen und trinken. Bei akuten Kopfschmerzen können Sie bis zu drei Tassen am Tag trinken.
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Wenn die Schmerzen nicht nachlassen oder immer stärker werden, dann ist der Besuch beim Arzt unaufschiebbar.

Wer noch „geheime“ Tipps gegen Kopfschmerzen hat, dem wäre ich sehr dankbar, wenn er diese mit uns teilt.

Bis bald und geben Sie auf sich Acht!

Ihre

Manuela Möckel

 

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Gurken – die kalorienarmen Schlankmacher

Gurken – die kalorienarmen Schlankmacher

Gurken sind vor allem jetzt im Sommer sind eine wohltuende Erfrischung, da sie durch ihren hohen Wassergehalt unseren Körper mit viel Flüssigkeit versorgen. Der hohe Wassergehalt hat aber noch weitere Vorteile. Gurken haben nur wenige Kalorien, deshalb darf man diese gesunden Schlankmacher also ruhig in größerem Maß essen. Und wegen der darin enthaltenen Vitamine und Mineralstoffe tut man seinem Körper nebenbei mit jeder Scheibe auch noch etwas Gutes.
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Gurken – ein gesunder Durstlöscher

Gurke - gesund, schlank, kalorienarmGurken sind ein besonders gesundes Gemüse. So enthalten 100 Gramm rohe Gurke nur zirka 12 kcal. Die geringen Kalorien sind vor allem auf den hohen Wassergehalt von rund 95% zurückzuführen. Wer also vor allem im Sommer dazu neigt, zu wenig zu trinken, kann so mit einem Stück Gurke manches wieder ausgleichen.

Neben dem enormen Wassergehalt hat die Gurke auch einiges an Vitaminen zu bieten, so zum Beispiel Vitamine der B-Gruppe, aber auch Vitamin C und Vitamin E. Aber auch bei den Mineralstoffen ist die Gurke nicht zu unterschätzen. Sie ist reich an Calcium, Zink, Eisen, Magnesium, Kalium und Phosphor. Man sollte die Gurke allerdings mit Schale essen, da die Vitamine und Mineralstoffe vor allem in der Schale stecken. Bei gekauften Gurken sollte man darauf achten, dass die Schale unbehandelt ist.
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Gurken – weitere gesunde Aspekte

Da Gurken zu den basenreichen Lebensmitteln gehören, können sie helfen, die Säuren im Körper abzubauen. Somit trägt sie zum Gleichgewicht des Säure-Base-Haushalts bei. Denn nur ein gesunder Säure-Base-Haushalt sorgt eigentlich dafür, dass wir zum Beispiel vor Rheuma und auch vor Gicht geschützt werden. Da Gurken eine entwässernde Wirkung haben, können sie auch bei geschwollenen Füßen helfen. Besonders bei Diabetes ist der Verzehr von Gurken zu empfehlen, die Inhaltsstoffe können den Blutzuckerspiegel senken. Weitere gesunde Inhaltsstoffe sind Enzyme, welche Proteine aufspalten können. Dadurch können eiweißhaltige Produkte wie etwa Fleisch viel leichter verdaut werden. Außerdem sorgen die Enzyme sorgen dafür, dass die Bakterien im Darm abgetötet werden. So sorgt die Gurke ganz nebenbei für die Reinigung des Darmes.
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Gurken – auch gut für unsere Haut

GurkenmaskeGurken sind aber auch ein hervorragendes Wellnessprodukt. Der Klassiker schlechthin ist wohl die Gurkenmaske. Diese ist nicht nur wegen ihres entspannenden Effekts besonders bekannt, sondern ebenso, weil man sie auch daheim ganz leicht selbst durchführen kann. Und wer halt mal nicht so viel Zeit hat, sich aber trotzdem etwas verwöhnen möchte, legt sich einfach die geschnittenen Gurkenscheiben aufs Gesicht.

Wer sich eine professionelle Gurkenmaske zaubern möchte, püriert eine halbe Gurke und mischt das dabei entstandene Gurkenwasser mit drei Esslöffeln Naturjoghurt oder Quark. Anschließend wird die Gurkenmaske auf das Gesicht aufgetragen und 20 Minuten einwirken gelassen. Danach wird die Maske mit lauwarmem Wasser wieder abgewaschen. Gurkenmasken eignen sich für jeden Hauttyp und versorgen die Haut mit viel Feuchtigkeit. Dadurch wirkt die Haut jünger und straffer. Auch im Kampf gegen Pickel und Mitesser ist eine Gurkenmaske ein wirksames Hilfsmittel.

Bleiben Sie gesund!

Ihre

Manuela Möckel

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Mücken – wie man sich natürlich wehren kann

Mücken – wie man sich natürlich wehren kann

So vertreiben Sie Mücken natürlich

Sicherlich kennen Sie das auch? Ein sommerlich warmer Abend und man sitzt abends mal etwas länger im Garten oder auf der Terrasse. Aber was ist dann am nächsten Morgen? Man ist total zerstochen? Einfache Hausmittel bieten einen guten Schutz vor Mücken ohne sich selbst, die Familie und die Umwelt mit chemischen Stoffen zu belasten.

Hausmittel gegen Mücken

Mücken - natürliche AbwehrDa Mücken von Gerüchen angezogen werden, was liegt da wohl näher, als sich ebenfalls durch Gerüche zu schützen? Gut geeignet sind Aroma-Öle und Pflanzengerüche. Besonders eigenen sich Aroma-Öle aus Nelken, Zitrusfrüchten, Kampfer, Lavendel, Bergamotte, Eukalyptus, Katzenminze und aus Teebaumöl.

Diese Öle können Sie in kleinen Schüsseln oder Gläsern im Raum aufstellen.  Auch eine Duftlampe ist gut geeignet. Man kann auch ein paar Tropfen des Öls auf ein Tuch zu geben und die Haut damit einreiben. Besonders geeignet sind in der Regel die Hautstellen, welche im Sommer unbekleidet sind wie beispielsweise die Arme oder die Beine. Vorher sollte man allerdings an einer kleinen Stelle testen, ob man auf das Öl allergisch reagiert. Man kann das Öl auch im Verhältnis 1 zu 4 mit Körperlotion mischen (1Teil Öl auf 4Teile Lotion). Durch diese Methode wird die Haut nicht so gereizt wie die Einreibung mit dem puren Öl.
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Mücken abwehren außer Haus

Ein wichtiger Schutz ist unsere Kleidung. Man sollte möglichst helle Kleidung tragen, da die Mücken dadurch nicht so stark angelockt werden, wie von dunklen Farben.

Stellen Sie doch einen Tomatenstrauch in der Nähe von Fenster oder Türen auf, dieser vertreibt dann mit seinem Geruch die Mücken.

Zerkleinerte Salbeiblätter in einer feuerfesten Schale anzünden, diese glimmen dann vor sich hin und vertreiben so durch ihren würzigen Duft die Plagegeister.
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Mücken abwehren im Haus

Ein Moskitonetz über dem Bett schützt während des Schlafs. Insektenschutzgitter vor den Fenstern und den Türen unterbinden das Eindringen von Mücken. Mittlerweile gibt es diese sogar als Rollos, so kann man individuell entscheiden, wann ein  Mückenschutz notwendig ist.
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Hausmittel, die helfen, wenn man doch mal gestochen wurde

  • mit Eiswürfeln kühlen
  • Aloe-Vera-Gel lindert den Juckreiz
  • Teebaumöl desinfiziert
  • Einreiben mit Essigwasser, Zitronenscheibe oder Zwiebel
  • mit Zahnpasta bestreichen; das lindert den Juckreiz und desinfiziert

Ein weiterer Geheimtipp ist der Spitzwegerich, diesen findet man an jedem Straßenrand. Einfach ein Blatt zwischen den Fingern zerreiben und auf den Stich reiben!

Auf gar keinen Fall sollte man an dem Stich kratzen, so gelangen Bakterien in die Wunde und es kann zu einer Infektion kommen.

Das war  es für heute. Ich wünsche Ihnen noch ein schönes Wochenende.
Bis demnächst.

Ihre

Manuela Möckel

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Spargel – eine „Stange“ Vitamine für unsere Gesundheit

Spargel – eine „Stange“ Vitamine für unsere Gesundheit

„Kirschen rot, Spargel tot“ Diese alte fränkische Bauernregel kündigt das Ende der Spargel-Saison, am Johannistag, dem 24. Juni an. Auch die Rhabarber-Saison endet an diesem Tag. Aber bis dahin ist noch genügend Zeit, um sich an den frisch gestochenen Stangen zu erfreuen.

Spargel ist aber nicht nur köstlich und äußerst lecker, sondern ist auch gut für unsere Gesundheit. Das Wissen von der Botanik der Pflanzen und ihres medizinischen Einsatzes kommen im Wesentlichen aus dem griechischen. Erstmals wird er als Heilpflanze vom griechischen Arzt Hippokrates (um 460 v. Chr.) genannt.

Im Mittelalter baute man ihn hauptsächlich wegen seiner heilenden Wirkung und nicht wegen seines feinen Geschmacks in den Gärten der Klöster an. In dieser Zeit sind viele Kräuterbücher entstanden, welche sich mit der Pflanzen- und Heilkunde beschäftigten. In diesen Büchern wurde Spargel als Heilpflanze beschrieben. Die Verfasser waren sehr oft Apotheker und Ärzte.
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Spargel zum Entschlacken

Schon vor 2000 Jahren haben die Griechen den Spargel wegen seiner heilenden Eigenschaften als „natürliches Entschlackungsmittel“ geschätzt. Gegenwärtig weiß man, dass er viele Stoffe enthält, welche die Nieren- und Verdauungsfunktion anregen können. Entschlackungskur: Über drei Wochen täglich eine Portion, auch gern als Suppe. Das aktiviert den Stoffwechsel und die Fettreserven können schneller abgebaut werden. Er besteht zu 95 Prozent aus Wasser, eine Portion (500 Gramm) enthalten nur 85 Kalorien und enthält sehr viele Ballaststoffe, ist deshalb empfehlenswert für die Entgiftung unseres Körpers und außerdem fördert die hohe Konzentration an Eisen die Blutbildung. Kalium, Kalzium und Vitamin B sind auch enthalten – diese stärken den Herz-Kreislauf. Das Jod ist gut für die Drüsen, Asparagin, Vitamin C und Vitamin A kräftigen unser Immunsystem. Eine Portion Spargel (500g) deckt den täglichen Bedarf an Vitamin C und Folsäure zu 100 %, an Vitamin E zu 90% und an den Vitaminen B1 und B2 zu zirka 50 Prozent. Eine wahre Vitaminbombe!

Am Rande bemerkt: Asparagin ist die Säure, die den intensiven Uringeruch nach dem Spargelgenuss verursacht.

+Die Spargel-Saison ist eröffnet
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Spargel macht schön

Dank seiner blutreinigenden Wirkung hilft Spargel auch gegen Hautunreinheiten und Ekzeme. Asparagin fördert außerdem die Produktion des „Glückshormons“ Serotonin und die B-Vitamine straffen unsere Haut.
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Spargel macht gesund

Spargel wirkt harntreibend, indem er die Harnsäure-Kristalle aus den Nieren- und Muskelzellen löst. Wichtig: Immer viel trinken (1,5 Liter zusätzlich), weil sonst der Harnsäurespiegel ansteigt. Trick: Schalen als Süppchen auskochen und warm (oder kalt) trinken, reguliert Harnsäurehaushalt.

Vorsicht: Im Übrigen sollte nicht jeder Spargel essen. Menschen mit erhöhten Harnsäurewerten im Blut sollten lieber verzichten, da sonst Gichtanfälle zu befürchten sind. Auch wer zu Nierenstein neigt, sollte ihn lieber von der Speisekarte streichen.

Außerdem hilft er gegen Herzklopfen, da der Kreislauf durch Kalium, Kalzium und Phosphor entlastet wird. Das Gemüse kann sogar gegen Verstopfung helfen, weil der hohe Anteil an Ballaststoffen den Darm entgiftet.
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Weiß, violett oder grün

Generell kann man drei verschiedene Spargelsorten unterscheiden. Im Wesentlichen liegt der Unterschied im Geschmack, in der Anbaumethode sowie auch in der Sortenwahl. Damit der weiße Spargel seine Farbe beibehält, baut man ihn in Erddämmen unterirdisch an. Viel seltener ist violetter Spargel, welcher nur für sehr kurze Zeit dem Licht ausgesetzt ist. Im Gegensatz dazu wächst der Grünspargel unter Lichteinfluss und kann so Chlorophyll bilden, das für seine grüne Farbe verantwortlich ist. Außerdem enthält Grünspargel auch viel mehr Vitamin C und β-Carotin als der weiße Spargel.

Wichtig: Immer gründlich schälen und das Endstück abschneiden, sonst schmeckt er bitter.

Fazit: Sie haben noch ein paar Tage Zeit, um diese Vitaminbombe zu geniessen und etwas für Ihre Gesundheit zu tun.

Also dann bis demnächst.

Bleiben Sie gesund!

Ihre

Manuela Möckel

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Erdbeeren – ein Allroundtalent

Erdbeeren – ein Allroundtalent

Erdbeeren – Die Saison beginnt

Derzeit fängt die Zeit der heimischen Erdbeeren wieder an. Die ersten Beeren gibt es ja schon Anfang März im Handel zu kaufen – aber wissen Sie, diese haben eine sehr weite Reise hinter sich. Selbst wenn es Ihnen schwer fällt, warten Sie lieber, bis im Mai und Juni die ersten heimischen Erdbeeren da sind. Diese werden erst geerntet, wenn sie rot und reif sind. Und sie schmecken eindeutig leckerer als die aus weiter Ferne.

Außerdem sind unsere heimischen Früchte auch viel gesünder: Etwa über 90 Prozent der Import-Erdbeeren sind mit Rückständen von Pflanzenschutzmitteln belastet. Regionale Früchte sind dagegen größtenteils unbelastet, da die Erzeuger auf den Einsatz von Pestiziden größtenteils verzichten. Erdbeeren, die direkt vom Hof verkauft werden, sind besonders frisch und reich an Vitaminen.

Beim Einkauf sollten sie fest, frisch und leuchtend rot aussehen. Sie verderben schnell und halten sich deshalb bestenfalls zwei bis drei Tage im Kühlschrank. Sie sollten kurz unter fließendem kaltem Wasser abgewaschen werden, da sie schnell Wasser aufnehmen. Deshalb ist es empfehlenswert, die Stielansätze erst nach dem Säubern zu entfernen. Die frischen schmecken nicht nur besser, sie sind auch gesünder. Die enthaltenen Vitamine und sekundären Pflanzenstoffe leiden unter langen Transportzeiten.
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Erdbeeren: Köstliche Vitamin-C-Bomben

Erdbeeren fördern die Gesundheit-artikelbild

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Sie enthalten mehr abwehrstärkendes Vitamin C als Orangen. Wegen ihres hohen Vitamin C-Gehaltes von 65 mg pro 100 Gramm sind Erdbeeren ein wichtiger Bestandteil einer gesunden Ernährungsweise. Schon 175 g decken den Tagesbedarf eines Erwachsenen von 75 mg.
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Warum sind Erdbeeren so gesund?

Erdbeeren sind einfach lecker und sind ein erstklassiges „Schlankobst“. Am optimalsten ist es, sie pur zu genießen oder mit einer Soße aus Joghurt und mit etwas Honig gesüßt. So sind sie nicht nur ein voller Genuss, sondern auch ein wertvoller Beitrag zu einer gesunden Ernährung.
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Inhaltsstoffe einer großen Portion (250 Gramm) auf einen Blick:

  • 80 kcal
  • 1 g Fett
  • 40 µg Folsäure
  • 162,6 mg Vitamin C
  • 62,6 mg Kalzium
  • 37,6 mg Magnesium
  • 362,5 mg Kalium


Erdbeeren fördern die Gesundheit

Erdbeeren enthalten Antioxidantien, welche unsere Zellen vor Arterien-Verkalkung schützen. Diverse Tests haben sogar gezeigt, dass diese süßen Früchte Krebs vorbeugen können. Obendrein ist in den Früchten mehr Asparaginsäure enthalten mehr als im Spargel. Diese Säure regt unseren Stoffwechsel an, wirkt harntreibend und sanft entwässernd. Wegen des hohen Anteils an Eisen werden Erdbeeren gern als wirksames Mittel gegen Blutarmut eingesetzt. Beachtlich ist auch der hohe Gehalt an Folsäure. Nur 500 Gramm decken den Tagesbedarf an diesem Mangelvitamin. Viele von uns haben einen großen Folsäuremangel. In der Erdbeerzeit können wir diesen Speicher wieder etwas auffüllen. Aber nicht nur die Früchte sind gesund. Ein Tee aus Erdbeerblättern hilft auch gegen Durchfall.

Erdbeeren und Abnehmen

Erdbeeren fördern die Fettverbrennung

Vor allem kurbeln sie den Stoffwechsel an und holen verstärkt Fett aus den Depots. Sie fördern die Blutbildung, steigern die körperliche und geistige Fitness. Sie festigen zusammen mit Vitamin C das Bindegewebe, halten die Blutgefäße elastisch und sind ein wichtiger Schutz für Herz und Kreislauf.
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Erdbeeren fördern das Wohlgefühl

Wegen des Reichtums an Mineralstoffen bringt eine Erdbeer-Diät auch einen gestörten Säure-Basen-Haushalt wieder ins Gleichgewicht. Die Folge: Man fühlt sich wohler, ausgeglichener und man schläft auch wieder besser.
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Mit Erdbeeren abnehmen

Sie bestehen zu 90 Prozent aus Wasser und mit nur 32 kcal pro 100 Gramm liefern sie unserem Körper wenige Kalorien und bewahren die schlanke Linie. Legen Sie einen ganzen Erdbeertag ein. Das schafft ein Kilo. Und das geht so: über den Tag auf 6 Portionen verteilt 1,5-2 kg essen. Dazu: Kräutertees und stilles Mineralwasser.
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Erdbeeren für die Haut

Aber auch für die äußerliche Anwendung sind Erdbeeren perfekt.  Eine Erdbeermaske aus zerkleinerten Früchten und etwas Creme pflegt und belebt unsere Haut. Auch eine Maske aus Quark und Erdbeeren ist ein tolles Erlebnis für unsere Haut. Ein Sud aus Erdbeerblättern wirkt Unreinheiten entgegen. Gegen Pickel beispielsweise hilft frischer Erdbeersaft, der allerdings über Nacht einwirken sollte.

Zusammenfassend kann man sagen, dass die diese kleine rote Beere sehr gesund ist. Diese süssen Früchte stärken unser Immunsystem, kräftigen die Darmflora, entschlacken und entwässern und regulieren auch den Cholesterinspiegel. Sie ist ein echter Fitmacher.
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Vom Feld in die Küche

Nach der Ernte reifen Erdbeeren nicht mehr nach. Deshalb sollten sie am besten frisch gepflückt gegessen werden. Aber auch wer keinen eigenen Garten hat, muss den frischen Früchtchen nicht entsagen. Denn während der Erdbeersaison laden überall in Deutschland Erdbeerfelder zum Selbstpflücken ein. Und meistens ist das sogar noch ein bisschen billiger als auf dem Markt und mit Sicherheit auch ein großer Spaß für die ganze Familie.

Na dann, bleiben Sie gesund.
Bis zum nächsten Mal.

Ihre

Manuela Möckel

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