Blutreinigungstee – entschlackend, entsäuernd, entgiftend

Blutreinigungstee – entschlackend, entsäuernd, entgiftend

Heute nun freue ich mich, Ihnen einen Gastartikel präsentieren zu dürfen. Hierbei geht es um Blutreinigungstee. Er wird auch als Entschlackungstee bezeichnet und wird in der Alternativmedizin eingesetzt. Aber lesen Sie doch selbst.

Schon seit Jahrhunderten wird in vielen Kulturkreisen das Verfahren der Blutreinigung praktiziert. Er soll den Körper von überflüssigen Giftstoffen befreien, mit denen Niere und Leber nicht selbst fertig werden können. Als Methoden kamen neben drastischen Methoden wie dem mittelalterlichen Aderlass hauptsächlich Kräuterpflanzen zum Einsatz, die den Körper „entschlacken“ sollten. Diese Kräuter wurden u.a. als Tee verabreicht. Ein so genannter Blutreinigungstee unterstützt den Körper bei der Ausscheidung von Giftstoffen, allerdings reinigt er das Blut nicht wörtlich. Vielmehr helfen die enthaltenen Zutaten wie Bockshornsamen, Geißrautenkraut, Schlehdorn oder Süßholzwurzel dabei, den Darm zu leeren und die ausscheidenden Harnwege durchzuspülen. Auch der Stoffwechsel wird durch den Konsum von Blutreinigungstee angeregt. Er gilt jedoch in seiner Wirkung als medizinisch nicht unumstritten und ist daher eher im Bereich der Alternativmedizin einzuordnen.

Blutreinigungstee bei Hautunreinheiten

Durch die allgemeine Reinigung und Durchspülung des Körpers, zu welcher dieser Tee beitragen kann, kann auch eine Besserung bei Hautunreinheiten wie Mitesser oder Pickel eintreten, bzw. deren Abheilen begünstigt und beschleunigt werden. Vor einer Kur mit Blutreinigungstee sollten Sie aber besser immer zuerst Rücksprache mit ihrem Arzt halten, da je nach Art der Hauterkrankung andere Dinge zu berücksichtigen sind.

Wie Blutreinigungstee zubereiten?

Den Blutreinigungstee trinkt man am besten, falls nicht anders verordnet, 2-3 mal täglich im Zeitraum von 1-2 Wochen. Den Tee (ca. 2-3 Teelöffel pro Tasse)brüht man mit heißem Wasser auf und lässt ihn dann ca. 10-15 Minuten ziehen. Je nach Sorte und Hersteller können die Angaben abweichen, daher befolgen Sie bitte die Anweisungen auf der jeweiligen Verpackung. Grundsätzlich sollte zusätzlich zum Blutreinigungstee auch genügend andere Flüssigkeit aufgenommen werden, um eine übermäßige Entwässerung des Körpers zu vermeiden. Es können Nebenwirkungen, wie z.B. Bauchkrämpfe oder Durchfall auftreten. Daher sollte dieser Tee auch nicht von Kindern unter 12 Jahren getrunken werden. Auch kann ein langzeitlicher Konsum zu einer Gewöhnung des Körpers an Blutreinigungstee führen. Während Schwangerschaft und Stillzeit sollten Sie von einer Anwendung absehen. Bei länger andauernden Beschwerden ist in jeden Fall eine Rücksprache mit einem Arzt unerlässlich.

Ein höchst interessanter Artikel. Bis bald und bleiben Sie gesund.

Empfehlung:

Da der Blutreinigungstee bei Medpex nicht mehr vorhanden ist, habe ich eine andere Empfehlung für Sie. Blutreinigungstee von Meine-Teemischung.de.

Ihre

Manuela Möckel

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Aminosäuren – unterschätzt, vergessen, neu entdeckt

Aminosäuren – unterschätzt, vergessen, neu entdeckt

Aminosäuren spielen als Bausteine eine lebenswichtige Rolle

Noch vor einigen Jahren haben sich weder Ernährungswissenschaftler noch Ernährungsmediziner mit Proteinen und insbesondere mit den Aminosäuren beschäftigt. Vitamine, Spurenelemente, Ballaststoffe, bestimmte Fettsäuren und die sekundären Pflanzenwirkstoffe weckten ein deutlich intensiveres Interesse. Dabei sind die Aminosäuren aber für eine große Vielzahl von Stoffwechselprozessen in unserem Körper unverzichtbar und sollten deshalb auch immer in optimaler Menge und in passender Zusammensetzung vorhanden sein.

Je nach Alter und körperlicher Verfassung benötigt unser Organismus Aminosäuren in unterschiedlicher Menge, um gesund und leistungsfähig zu bleiben. Das Wort Protein stammt aus dem griechischen “proteios” und bedeutet “grundlegend”. Proteine sind unentbehrlich für Wachstum und Wiederherstellung von Gewebe, insbesondere Muskeln, Knochen, Haut und Haare.

Was heißt essentielle und nicht essentielle Aminosäuren?

Nicht alle Aminosäuren, die für unseren Stoffwechsel lebensnotwendig sind, kann unser Körper selber aufbauen. Diejenigen, die regelmäßig mit der Nahrung aufgenommen werden müssen, bezeichnet  man als essentielle = lebenswichtige Aminosäuren. Dazu zählen: Histidin, Leucin, Methionin, Cystein, Threonin, Valin, Isoleucin, Lysin, Phenylalanin, Thyrosin und Tryptophan.

Als nicht essentiell werden Aminosäuren bezeichnet, wenn der Körper diese selbst aufbaut. Zu den nicht essentiellen Aminosäuren gehören: Alanin, Asparagin, Glutamat, Glycin, Serin, Arginin, Aspartat, Glutamin und Prolin. So wie aus den Buchstaben des Alphabetes unzählige Wörter und Begriffe entstehen, so baut unser Körper aus der Vielfalt des Eiweißangebotes Kombinationen von Proteinen auf.

So unterscheiden sich beispielsweise die Eiweißsubstanzen des Fleisches und der Milch von denjenigen der Getreide, Sojabohnen und Nüsse. Sie werden grob in Proteine tierischer und pflanzlicher Herkunft unterteilt.

Überblick Aminosäuren

Was leisten Aminosäuren im Organismus?

Aminosäuren sind unentbehrlich für den reibungslosen Ablauf aller Stoffwechselvorgänge. Ohne Aminosäuren ist jeder unserer Muskeln zum Stillstand verurteilt, da eine Muskelkontraktion ohne Proteine nicht möglich wäre. Aminosäuren sorgen im Bindegewebe für den Transport von Hämoglobin, Sauerstoff, Vitaminen und Mineralstoffen. Unterschiedliche Kombinationen von Aminosäuren üben Hormonfunktionen aus.

Für die Optimierung des Stoffwechsels ist es bedeutsam, dass bestimmte Aminosäuren in ausreichender Menge vorhanden sind.

Nachfolgend eine Beschreibung der wichtigsten Aminosäuren:

L-Arginin ist die Nr. 1 unter den Aminosäuren

Arginin ist die wichtigste Aminosäure im Stoffwechsel. Sie wird in der Medizin zum Beispiel erfolgreich verwendet bei der Behandlung von Haarausfall, Arteriosklerose, Diabetes, Tinnitus, Bluthochdruck, grauer Star und Schwächen des Immunsystems. Lebensmittel mit einem hohen Arginingehalt sind Kürbiskerne, Erdnüsse, Pinienkerne, Walnüsse, Erbsen, Hähnchenbrustfilet, Lachs und Hühnereier.

Die Aminosäure Arginin leistet sehr viel für unseren Stoffwechsel. So ist es also kein Wunder, dass im Jahr 1998 der Medizin-Nobelpreis für die Erforschungen rund um diese Aminosäure vergeben wurde.

L-Methionin unterstützt den anabolen Stoffwechsel

Die schwefelhaltige Aminosäure L-Methionin, die der Körper selber nicht herstellen kann, schützt die Leber vor übermäßiger Fetteinlagerung. Sie ist am Aufbau von Hormonen beteiligt, die für die Gewichtsregulation notwendig sind. Methionin wirkt fettlösend und unterstützt den anabolen (aufbauenden) Stoffwechsel. Sie ist in allen tierischen Eiweißen und Nüssen enthalten.

L-Ornithin entgiftet die Leber

Zur Entgiftung unseres Stoffwechsels benötigt die Leber die Aminosäure L-Ornithin. Es ist eine nicht an Eiweiße gebundene Aminosäure, die unsere Leber vor einer “Eigenvergiftung” schützt. Sie entsteht über Stoffwechselvorgänge aus der Aminosäure L-Arginin.

L-Taurin unterstützt die Galle

L-Taurin entsteht im Rahmen des Stoffwechselgeschehens. Sie ist ein Abbauprodukt der Aminosäure Methionin. Taurin aktiviert die Fettverbrennung, entgiftet die Leber bei Giftstoffbelastung und fördert die Bildung von Gallensäuren. Eine ähnliche Wirkung auf Leber und Stoffwechsel haben auch die Wirkstoffe der Ingwerwurzel.

L-Asparagin entgiftet den Stoffwechsel

Asparagin ist eine Aminosäure, die zuerst im Spargel entdeckt wurde. Durch ihre anregende Wirkung auf die Nierenfunktion ist sie harntreibend und blutreinigend. Sie entschlackt somit den Stoffwechsel.

L-Carnitin unser Fettverbrenner

Die Funktion von L-Carnitin besteht hauptsächlich darin, Fettsäuren in die Mitochondrien (Kraftwerke der Zellen) zu transportieren. Ohne Carnitin gibt es keine Fettverbrennung! Der Körper kann aus den Aminosäuren Lysin und Methionin gemeinsam mit Vitamin C, B3, B6 und Eisen Carnitin selbst herstellen. In Zeiten eines vermehrten Bedarfs und zum Muskelaufbau ist es notwendig, die Carnitinzufuhr zu erhöhen, entweder durch rotes Fleisch oder in Form von ergänzenden Präparaten.

L-Trypotophan macht glücklich

Diese Aminosäure kann der Körper nicht selbst herstellen. Sie muss über die Nahrung zugeführt werden. L-Tryptophan ist Vorläufer der lebensnotwendigen Stoffe Serotonin (unser Glückshormon) und Niacin (Vitamin B3). Bei einem Mangel an L-Trypotophan kommt es zur Gewichtszunahme, depressiver Verstimmung, Haarausfall, Hautekzemen und einer mangelnden Aufnahme von Zink. Nahrungsmittel mit einem hohen Anteil an Tryptophan sind Sojabohnen, Kakaopulver, Cashew-Kerne, Erbsen, Hähnchenbrustfilet, Lachs, Haferflocken, Walnüsse, Hühnereier und ungeschälter Reis.

Zum guten Schluss

Die meisten Zivilisationskrankheiten wie Übergewicht, hohes Cholesterin, Diabetes, Schlafstörungen, Erektionsstörungen oder Arthrose sind im Kern auf Stoffwechselstörungen zurückzuführen. Das gilt übrigens auch für Haarausfall oder eine starke Faltenbildung. Deshalb ist es wichtig, diese Probleme bei der Wurzel anzupacken und dafür zu sorgen, dass die lebenswichtigen Aminosäuren dem Körper in ausreichender Menge zur Verfügung stehen.

Leider wird dies aufgrund der sinkenden Qualität unserer Nahrungsmittel nicht immer gewährleistet. Aus diesem Grund ist eine Nahrungsergänzung mit Aminosäuren absolut empfehlenswert.

Wir empfehlen: 

Amino Max

Bis bald, bleiben Sie gesund!
Ihre

Manuela Möckel

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Spurenelemente – selten aber notwendig

Spurenelemente – selten aber notwendig

Vitamine sind in aller Munde. Immer wieder wird darüber gesprochen und diskutiert. Unser Körper braucht aber auch andere Stoffe, um wirklich reibungslos arbeiten zu können. Diese Stoffe kommen nur in ganz geringen Mengen in unserem Körper vor, aber ohne sie geht es eben nicht – die Spurenelemente.

Zu den bekanntesten Vertretern zählen Eisen und Zink. Einige der Spurenelemente sind lebensnotwendig (essentiell) und müssen über die Nahrung zugeführt werden. Bei weitem sind aber nicht alle Spurenelemente lebensnotwendig. Manche sind für unseren Körper unnötig oder sogar giftig (beispielsweise die Schwermetalle). Viele dieser Spurenelemente beeinflussen die Aktivität unserer Enzyme und steuern somit zahlreiche unserer Körperfunktionen. Meistens nehmen wir eine ausreichende Menge dieser Spurenelemente durch eine ausgewogene Ernährung auf. Ein Mangel kann allerdings schwere Stoffwechselprobleme hervorrufen.

Unter den Ernährungswissenschaftlern zählen die folgenden Spurenelemente zu den wichtigsten:

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Jod – Deutschland ist Mangelgebiet

Spurenelemente JodUnsere Schilddrüse braucht Jod, um daraus Schilddrüsenhormone herzustellen. Wenn es unserem Körper an diesen Hormonen mangelt, kann dies z.B. bei Kindern zu Störungen in der körperlichen und geistigen Entwicklung kommen. Vor allem Schwangere müssen aus diesem Grunde auf eine ausreichende Jodversorgung achten. Denn hinzukommt: Deutschland gehört laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) zu den Jodmangelgebieten. Jodmangel führt zunächst dazu, dass sich die Schilddrüse vergrößert. Es entsteht ein Kropf, medizinisch Struma genannt.

Gute Quellen für Jod sind vor allem jodiertes Speisesalz und Seefische.

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Selen entgiftet und schützt vor Schadstoffen

Spurenelemente - Getreide (2)Selen wirkt als Antioxidans und schützt somit die Zellen vor freien Radikalen. Es ist deshalb auch von enormer Wichtigkeit für unser Immunsystem. In gewisser Weise wirkt Selen auch entgiftend, da es die Schwermetalle Blei, Kadmium, Quecksilber und Arsen bindet. Ein Selenmangel droht bei einer Ernährung, die arm an Getreideprodukten und Fleisch ist. Auch bei Dialysepatienten, nach schweren Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts und bei schweren Formen alkoholbedingter Lebererkrankungen kommt es zu einem Defizit. Stress und Schadstoffbelastungen können den Selenbedarf erhöhen. Produkte aus biologischer Landwirtschaft enthalten mehr Selen als die üblichen Nahrungsmittel, da sie ohne schwefelhaltige Düngemittel angebaut werden.

Gute Selen-Lieferanten sind Getreide, Fisch, Leber, Hähnchenbrust und bestimmte Nüsse. Auch Sojabohnen und Gemüse können nennenswerte Mengen an Selen enthalten.

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Eisen versorgt unsere Zellen mit Sauerstoff

Eisen ist in unserem Körper für den Sauerstofftransport, für die Produktion diverser Eiweiße und für das Abwehrsystem verantwortlich. Wir können unseren täglichen Eisenbedarf mit einer ausgewogenen Ernährung decken. Eine typische Mangelerscheinung ist die Blutarmut. Die Folgen von Eisenmangel äußern sich unter anderem in körperlicher Leistungsschwäche, Müdigkeit, Appetitlosigkeit, Blässe und glanzlosem Haar. Aber auch rissige Mundwinkel können Anzeichen sein. Eisenmangel ist ein sehr häufig vorkommender Mangelzustand. Schwangere und Stillende haben einen erhöhten Eisenbedarf.

Gute Eisenquellen sind rotes Fleisch und Leber. Auch Gemüse, Vollkornprodukte und Hülsenfrüchte enthalten viel Eisen. Vitamin C verbessert die Aufnahme von Eisen.

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Zink fördert das Immunsystem

Spurenelemente - ZinkZink ist wichtig für das Wachstum und die Erneuerung der Zellen und spielt eine große Rolle bei der Wundheilung. Vor allem aber für unser Immunsystem ist es von großer Bedeutung. Dieser wichtige Mineralstoff hilft den Enzymen den Stoffwechsel in Schwung zu bringen. Ohne Zink ist ein reibungsloser Stoffwechsel überhaupt nicht möglich. Da unser Körper Zink nicht in größeren Mengen speichern kann, ist eine kontinuierliche Zufuhr über die Ernährung wichtig. Ein Zinkmangel führt zu Hautentzündungen, Haarausfall, Wundheilungsstörungen, Infektanfälligkeit, Geschmacksstörungen und Nachtblindheit, weil sich die Zellen ohne Zink nicht schnell genug teilen.

Gute Zink-Quellen sind Käse, Geflügel und Fleisch, Getreide, Hülsenfrüchte und bestimmte Gemüsesorten.

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Chrom für den Cholesterinspiegel

Chrom wird von unserem Körper benötigt um den Blutzucker- und Cholesterinspiegel zu regulieren. Chrom ist in Fleischprodukten, Bierhefe, Käse, schwarzem Tee und in Vollkornprodukten enthalten.

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Fluor für die Widerstandskraft der Zähne

Fluor ist ein wichtiges Spurenelement, welches für die Härtung von Knochen und Zähnen verantwortlich ist und so die Widerstandskraft unserer Zähne gegen Karies stärkt. Wir können unseren Fluorbedarf mit einer ausgewogenen Ernährung und mit Fluor angereichertem Trinkwasser und/oder Speisesalz decken.

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Kupfer ist wichtig für die Eisenaufnahme

Kupfer ist wichtig für das Knochenwachstum und die Bildung von Bindegewebe. Es ist Bestandteil vieler Enzyme, die unseren Körper vor freien Radikalen schützen. Außerdem wird Kupfer auch für die Aufnahme von Eisen aus der Nahrung benötigt.

Gute Quellen für Kupfer sind Leber, Fleisch, Fisch, brauner Reis, Kartoffeln, Spinat, Nüsse, Vollkornprodukte und Gemüse.

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Mangan

Mangan ist notwendig für die Energieproduktion, die Regulierung des Blutzuckers und für den Knochenaufbau. Mangan ist auch antioxidativ wirksam und schützt deshalb vor freien Radikalen. Mangelerscheinungen sind sehr selten.

Gute Mangan-Quellen sind unter anderem brauner Reis, Spinat, Vollkornprodukte, Obst, Tee, Gemüse, Nüsse und Hülsenfrüchte.

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Molybdän

Molybdän ist ein wichtiger Bestandteil der Enzyme, die an der Herstellung der DNS und RNS (Erbsubstanz) beteiligt sind. Molybdän wird auch zur Harnsäureproduktion benötigt. Reich an Molybdän sind Innereien, Milchprodukte und Getreide.

Empfehlung:

Buchempfehlung: Vitamine, Mineralien, Spurenelemente: Gesund und fit mit Vitalstoffen. Ein kritischer Ratgeber

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Quellen: WikipediaOnmedaEesomVitalstoffmedizin

Mit den besten Grüßen und bleiben Sie gesund!

Ihre

Manuela Möckel

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Mineralstoffe – Die Baustoffe des Lebens

Mineralstoffe – Die Baustoffe des Lebens

Mineralstoffe sind wichtig für unsere Gesundheit

In den letzten Artikeln haben wir uns ja mit den Vitaminen beschäftigt. Aber auch Mineralstoffe sind für unseren Körper genauso wichtig wie die Vitamine, die Spurenelemente und auch die Aminosäuren. Von einigen Mineralstoffen brauchen wir nur kleinste Mengen, diese bezeichnet man als Spurenelemente (z.B. Eisen, Jod, Mangan).

Von anderen wiederum braucht der Körper einige Gramm pro Tag, diese heißen Mengenelemente (wie z.B. Calcium, Magnesium, Kalium). Ständiger Mineralstoffmangel, vor allem Calciummangel, ist für unsere Gesundheit besonders schädlich. Zu den Mineralstoffen zählen außer Magnesium (Mg), Calcium (Ca), Kalium (K), auch Natrium (Na), Chlor (CI) und Phosphor (P). Heute möchte ich auf die wichtigsten kurz eingehen.
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Mineralstoffe müssen zugeführt werden

Unser Körper kann Mineralstoffe wie Calcium oder Magnesium nicht eigenständig herstellen. Deswegen müssen wir diese täglich mit der Nahrung zuführen, wenn unser Körper richtig funktionieren soll. Es gibt Wissenschaftler, die führen die Entstehung von etwa 150 Krankheiten auf fehlende Mineralstoffe zurück.
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Mineralstoffe für ein festes Bindegewebe

Mineralstoffe, vor allem das Calcium und das Magnesium, sind für einen reibungslosen Stoffwechsel lebensnotwendig. Sie regulieren unseren Wasserhaushalt, unterstützen unsere Nervenzellen; sie sind in unserem Blut enthalten, in unseren Knochen, Zähnen und in größeren Mengen auch in unserem Bindegewebe. Ohne Mineralstoffe wären weder die Regulierung des Hormonhaushaltes, noch die Verwertung von Fetten, Eiweißen oder Kohlenhydraten möglich.
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Qualität der Mineralstoffe ist wichtig

Wie bei allen anderen Vitalstoffen ist auch die Qualität von zentraler Bedeutung. Auch hier unterscheiden wir zwischen organischen (lebendige) und anorganischen (unbelebte) Stoffen. Pflanzen nehmen die anorganischen Mineralstoffe über ihre Wurzeln auf und wandeln diese dann in organische Mineralien um. Diese „veränderten“ Mineralstoffe können nun von unserem Körper verwertet werden. Pflanzen erhalten ein besonderes Vitalstoffspektrum. Nur unsere Natur liefert diese perfekte Nahrung.

Gesunde Ernährung - Mineralstoffe
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Wichtige Mineralstoffe

  • Calcium ist der mengenmäßig wichtigste Mineralstoff im menschlichen Körper, welcher mit der Nahrung aufgenommen werden muss. 99% des Calciums sind in unseren Knochen und auch in unseren Zähnen gespeichert. Calcium ist wichtig für Knochenbau, Zähne, Nägel und Haut, sowie für die Blutgerinnung. Neben seiner großen Bedeutung für die Knochenbildung hat es eine wichtige Funktion bei der Zellteilung, der Nerventransmission und der Muskelkontraktion. Wenn wir zu wenig Calcium zu uns nehmen, greift unser Körper, um seine Arbeit trotzdem sicher zu stellen, auf seine Vorräte in den Knochen zurück. Wird allerdings zu viel Calcium aus dem Knochen herausgelöst, nimmt seine Festigkeit ab und er wird leicht brüchig. Gute Calciumlieferanten sind hauptsächlich Milch und Milchprodukte, ansonsten enthalten vor allem grüne Gemüsearten wie z.B. Brokkoli, Grünkohl oder Fenchel viel Calcium. Laut der Nationalen Verzehrstudie II ist ein großer Teil mit Calcium unterversorgt.
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  • Magnesium ist an fast jeder wichtigen Körperfunktion beteiligt, denn viele Enzyme (körpereigene Wirkstoffe) benötigen Magnesium, um arbeiten zu können. Magnesium unterstützt die Nervenfunktionen, baut Muskelkrämpfe ab und lindert auch Durchblutungsstörungen, da es die Blutgefäße erweitert und die Versorgung des Gewebes mit Blut verbessert. Da wir täglich Magnesium ausscheiden, müssen wir für einen gesunden Magnesium-Status die gleiche Menge auch wieder zuführen. Magnesium wird auch als Antistress-Mineral bezeichnet, weil es die Erregbarkeit, Gereiztheit und Aggressivität dämpfen kann. Liegt nicht genügend Magnesium im Muskel vor, kann es, besonders häufig in den Waden, zu Muskelkrämpfen kommen: die Muskulatur zieht sich zusammen, löst sich jedoch nicht mehr. Für Magnesiummangel gibt es verschiedene Ursachen. Maßgeblich beeinflusst das Ernährungsverhalten den Magnesiumhaushalt. So können einseitige Diätformen und chronischer Alkoholmissbrauch zu einem Magnesiumdefizit beitragen. Lebensmittel mit viel Magnesium sind Vollkornprodukte, Kleie, Nüsse, grünes Gemüse, Sesamsamen, Sonnenblumenkerne und auch Haferflocken.+
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  • Kalium ist wichtig für die Regulierung vieler wichtiger Stoffwechselprozesse. Es bildet mit Natrium ein Gegenspielerpaar in unseren Körper. In Zusammenarbeit mit Natrium reguliert es den Säurewert des Blutes und den Wasserhaushalt des Körpers. Gemeinsam mit Natrium und Calcium wirkt Kalium auf die Herzmuskeltätigkeit ein. Kalium ist vor allem in pflanzlichen Lebensmitteln enthalten wie z.B. in Dörrobst, Bananen, Aprikosen, Kartoffeln, Spinat oder auch in Nüssen. Auch Fisch und Fleisch liefern Kalium, allerdings nicht so viel wie Obst und Gemüse.

Calcium und Magnesium – Partner oder Gegner?

Immer wieder hören wir die veraltete Meinung, dass Calcium und Magnesium doch niemals zusammen eingenommen werden dürften. Dies ist der Wissensstand von vor 30 Jahren. Calcium und Magnesium gehören zu den wichtigsten Mineralstoffen in unserem Körper. Ohne Calcium und  Magnesium ist kein Stoffwechsel möglich. Earl Mindell, einer der großen Naturstoff-Forscher in den USA sagt in seinem Buch „Vitaminfibel für das 21. Jahrhundert“:

Calcium wirkt am besten zusammen mit Vitamin D, Magnesium und Phosphor. Wird Calcium mit Magnesium kombiniert, sollte doppelt so viel Calcium wie Magnesium enthalten sein!

Calcium und Magnesium haben unterschiedliche Aufgaben im Körper, und dennoch gibt es viele Funktionen, in denen sie eng miteinander zusammenarbeiten. Calcium und Magnesium sollten immer im Verhältnis 2:1 vorliegen.

Empfehlung:

Minavital

So, das war wieder ein ziemlich langer Artikel. Das soll es für heute gewesen sein. Im nächsten Artikel geht es dann um die Spurenelemente.

PS: Nahrungsergänzungen ersetzen keine ausgewogene Ernährung. Nahrungsergänzung kann jedoch dort sinnvoll eingesetzt werden, wo dieser Forderung berufsbedingt oder aus anderen Gründen nicht nachgekommen werden kann, oder wo ein erhöhter Bedarf an bestimmten Vitalstoffen besteht. Denn wie der Name schon sagt, Nahrung ergänzen.

Bleiben Sie gesund!

Ihre

Manuela Möckel

 

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Welche Vitamine gibt es und welche Wirkung haben sie?

Welche Vitamine gibt es und welche Wirkung haben sie?

Vitamine – Wie viele braucht unser Körper?

Hallo, schön dass Sie wieder vorbeischauen, heute kommen wir nun zum 2. und auch wesentlich längerem Teil über das interessante Thema Vitamine. Im 1. Teil haben wir festgestellt, um stets gesund und munter durchs Leben zu marschieren, müssen wir unter anderem genug Vitamine zu uns nehmen. Aber wer von uns kennt sich schon wirklich aus im großen Vitamin- Dschungel?

Wie versprochen, stelle ich Ihnen heute jene Vitamine vor, ohne die in unserem Körper gar nichts läuft. Wegen seiner chemischen Eigenschaften werden Vitamine in fettlöslich (Vitamin A, D, E und K) und wasserlöslich (Vitamin B, C) eingeteilt. Vitamine werden vor allem für physiologische Vorgänge benötigt. Der Vitaminbedarf richtet sich nach Geschlecht, Alter, Jahreszeit, der zugeführten Energiemenge, aber auch nach diversen Umwelteinflüssen sowie auch hormonellen Einflüssen. So ist besonders bei Schwangeren oder auch in der Stillzeit der Vitaminbedarf sehr erhöht. Aber auch Kranke sollten auf eine höhere Vitaminzufuhr achten.

Zur Deckung seines Vitaminbedarfs sollte man an erster Stelle den ursprünglichen Gehalt an Vitaminen bei den Lebensmitteln berücksichtigen. Aber auch die richtige Lagerung und die richtige Zubereitung der Lebensmittel spielt eine sehr große Rolle. Allgemein gilt, dass die Lagerung, Zubereitung und auch die Konservierung den Vitamingehalt reduzieren.

Der große Überblick der Vitamine

  • Vitamin A (Retinol) gehört wie Vitamin D, E und K zur Gruppe der fettlöslichen Vitamine. Vitamin A ist wichtig für das Sehen in der Dämmerung und in der Nacht. Eine große Bedeutung hat Vitamin A auch für unser Immunsystem, für die Hautbildung und es wirkt als Wachstumsfaktor. Vitamin A kommt nur in tierischen Lebensmitteln vor. Natürliche Vitamin A-Quellen sind Fisch, Leberprodukte, Butter, Eigelb und Milchprodukte. Schon ein geringer Mangel an Retinol äußert sich in verminderter Nachtsicht. Stärkerer Mangel führt zu einem schnelleren Ermüden der Augen und zu Nachtblindheit. Überdosierung kann zu Kopfschmerzen, Übelkeit und Erbrechen führen. Wegen einer möglichen Überdosierung sollte Vitamin A nur in ärztlicher Absprache erfolgen. #
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  • Die Vorstufe zu Vitamin A ist Beta-Carotin, auch als Provitamin A bekannt. Aus diesem Provitamin A baut der Körper bei Bedarf Vitamin A auf. Die besten Quellen sind tiefgelbe und auch orange Obst- und Gemüsesorten, sowie dunkelgrünes Blattgemüse. Beta-Carotin kann unsere Haut auch Orange färben und sollte von Rauchern nicht überdosiert werden.
  • Vitamin B ist eine Gruppe von Vitaminen, die ihre Aufgaben im Stoffwechsel gemeinsam erfüllen. Alle B-Vitamine sind wasserlöslich, werden also bei Überdosierung mit dem Urin wieder ausgeschieden. Deshalb sollte Vitamin B mehrmals täglich zugeführt werden. Sie gelten allgemein als Nervennahrung. Da sie vom Körper nicht selbst hergestellt und auch nur begrenzt gespeichert werden können, sollten sie in ausreichender Menge mit der Nahrung zugeführt werden. Vitamine des Vitamin-B-Komplexes sind unter anderem wichtig für das Nervensystem und eine gesunde, schöne Haut. Zeichen des Vitamin B-Mangels sind z.B. Kopfschmerzen, Gedächtnis- und Konzentrationsstörungen, Appetitlosigkeit, Haarausfall, offene Mundwinkel, Herzveränderungen (bei Mangel an Vitamin B1), Blutarmut (bei Mangel an Vitamin B12). Im Schlimmsten Falle sogar durch Magenschmerzen, Verstopfungen, Übelkeit oder Brechreiz. Ein Vitamin B-Mangel ist sogar nach dem sowieso niedrigen Maßstab der DGE-Empfehlungen gang und gäbe.
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  • Vitamin C (Ascorbinsäure) ist zweifellos das wichtigste Vitamin überhaupt. Die Aufgaben von Vitamin C sind sehr weit reichend. Es steigert die Immunabwehr und fördert die Eisenresorption im Dünndarm. Es ist an vielen Stoffwechselprozessen z.B. Blutgerinnung, beteiligt und wirkt als Antioxidans.  Vitamin C reduziert die ungeliebten freien Radikale. Wir wissen ja alle, das gerade in der Erkältungszeit der Vitamin C-Verbrauch boomt.  Einen besonders hohen Anteil an Vitamin C enthalten frisches Obst und Gemüse, insbesondere Kiwi, Paprika, schwarze Johannisbeeren, Acerola, Sanddorn und nicht zu vergessen, natürlich die Zitrusfrüchte.

Vitaminliste

  • Vitamin D (Calciferol) auch das „Sonnenvitamin“ reguliert den Calcium- und Phosphat-Haushalt und spielt damit beim Auf- und Abbau von Knochensubstanz eine wichtige Rolle. Es ist vor allem bei Kindern für eine gesunde Entwicklung des Skeletts verantwortlich. Außerdem spielt es eine Rolle bei der Immunabwehr und der Bildung der Haut. Vitamin D kann der Körper selbst in der Haut mit Hilfe von UV-Strahlen aus dem Sonnenlicht herstellen Wer also zu wenig Sonne tankt, läuft Gefahr, dass unser Körper nicht genügend Vitamin D herstellen kann. Die reichhaltigsten Quellen sind Fischleberöle Fettfische wie Sardinen, Heringe, Lachs und Makrelen. Eier, Fleisch, Milch und Butter enthalten ebenfalls geringe Mengen. Vitamin D ist bisher absolut unterschätzt worden, mittlerweile aber stellen immer mehr führende Wissenschaftler fest, damit ohne Vitamin D nichts geht und unser Leben erst bei einer guten Vitamin-D-Versorgung rund läuft.
  • Vitamin E (Tocopherol)  gilt als „Schutzpatron“ der Zellen.  Vitamin E gilt als einer der wichtigsten Radikalenfänger. Es wirkt gegen Zellalterung, verhilft zu jüngeren Aussehen und es versorgt unseren Organismus mit Sauerstoff. Unser Körper kann Vitamin E nicht selbst herstellen, es gehört daher zu den essenziellen Vitaminen, die wir mit der Nahrung aufnehmen müssen. Wenn dem Körper Vitamin E fehlt, macht sich dies durch unterschiedliche Warnzeichen bemerkbar. Dies können Müdigkeit und deutlicher Leistungsabfall sein, aber auch Altersflecken, Herzkrankheiten, welke Haut, Sehschwäche und nervöse Reizbarkeit. Besonders in Pflanzenölen wie Sonnenblumenöl, Olivenöl und Sojaöl, aber auch Getreide- und Pflanzenkeimen, Lachs, Hühnerei und Garnelen ist Vitamin E enthalten.
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  • Vitamin H (Biotin) verdankt seinen Namen seiner positiven gesundheitlichen Wirkung auf Haut und Haare. Aber Biotin kann noch viel mehr: Es wirkt sich positiv auf einen erhöhten Blutzuckerspiegel aus und unterstützt unser Nervensystem und das Knochenmark. Ein Mangel kann zu Haarausfall, brüchigen Nägeln, Muskelschmerzen, Blutarmut und Störungen des Fettstoffwechsels führen. Schwangere und stillende Mütter haben einen erhöhten Bedarf an Biotin. Das gleiche gilt auch für Menschen, die allzu viel Alkohol und Nikotin konsumieren. Leber, Eigelb, Hülsenfrüchte, Hefe, Nüsse und Milch helfen, dass diese Symptome nicht eintreten.
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  • Vitamin K (Phyllochinon & Menachinon) Es sich hier eigentlich um die zwei Vitamine K1 (wird über die Nahrung aufgenommen) und K2 (wird in der gesunden Darmflora gebildet). Dieses Duo ist besonders für die Blutgerinnung notwendig, d.h. ein Mangel zeigt sich darin, daß verstärkt Blutungen auftreten, die häufig nur schwer zu stillen sind. Ist es zu wenig im Körper vorhanden, kann es zu Nasen- und Zahnfleischblutungen kommen, oder auch zu Blutergüssen und Menstruationsbeschwerden. Außerdem ist Vitamin K auch für den Knochenstoffwechsel verantwortlich, es schützt das Herz vor Plaquebildung und ist wichtig für gesunde Zähne und eine gesunde Leber. Besonders in Kohlarten (Sauerkraut, Rosenkohl, Blumenkohl) aber auch in frischen grünen Blattgemüsen, Geflügel und Rindfleisch ist viel Vitamin K enthalten.
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Ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit. Das Thema Vitamine wird uns sicher noch öfter beschäftigen. Im nächsten Artikel möchte ich über Mineralstoffe schreiben. Ich freue mich schon auf Sie.

Nahrungsergänzungen ersetzen keine ausgewogene Ernährung, denn wie der Name schon sagt, Nahrung ergänzen.

Bleiben Sie gesund!

Liebe Grüße
Ihre

Manuela Möckel

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