Zivilisationskrankheiten – Gesunde Ernährung ist der Schlüssel

Zivilisationskrankheiten – Gesunde Ernährung ist der Schlüssel

Zivilisationskrankheiten weiten sich immer mehr aus

Laut WHO sind bei 60 % aller Todesfälle in der ganzen Welt Zivilisationskrankheiten der Grund. Ganz oben auf der Liste stehen Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Bluthochdruck, Herzinfarkt, Arteriosklerose, Schlaganfall und auch Stoffwechselerkrankungen wie Zuckerkrankheit oder Gicht sind häufig verbreitet.

Aber auch Allergien, Krebs, Übergewicht und die damit verbundenen Erkrankungen des Bewegungsapparates gehören zu den Zivilisationskrankheiten. Diese zerstören unsere Lebensqualität und können unsere Lebenserwartung verkürzen. Zahlreiche Zivilisationskrankheiten und Gesundheitsstörungen lassen sich im Wesentlichen auf Ernährungsfehler zurückführen: Vorbeugen, ist in jedem Alter sinnvoll.

Übergewicht ist zum großen Teil an der Entstehung von Zivilisationskrankheiten beteiligt. In Deutschland sind immerhin ca. 37 Millionen Erwachsene und sogar rund 2 Millionen Kinder und Jugendliche übergewichtig oder adipös. Heutzutage leidet ein Viertel der Erwachsenen an Herz-Kreislauf-Erkrankungen einschließlich Bluthochdruck. Es gibt rund 7 Millionen Diabetikerinnen und Diabetiker (9 von 10 Betroffenen Diabetes Typ 2). Jede fünfte Frau und jeder siebte Mann leidet an chronischen Rückenschmerzen.
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Wie entsteht Übergewicht?

Übergewicht ist die Folge einer zu hohen Energiezufuhr und eines zu niedrigen Energieverbrauchs. Unsere falsche Ernährung  ist eine wichtige Ursache von Zivilisationskrankheiten. Fertiggerichte, Fastfood, Tiefkühlpizza, Kartoffelchips. Limonade und Cola stehen bei den meisten viel zu häufig auf dem Speiseplan. Häufig ist die Ernährung zu reich an Salz und gesättigten Fettsäuren. Besonders ungesund sind Süßigkeiten und Knabbereien, weil diese eine ungeheure Anzahl Kalorien haben. Was ist die Folge? Riesige Energiemengen werden gegessen, ohne dass ein Sättigungsgefühl entsteht und die nicht verbrauchte Energie wird dann als Fettreserve im Körper „gespeichert“. Es gab dazu einen höchst interessanten Hörbeitrag „Moderne Ernährung und Zivilisationskrankheiten“ vom Münchner Ernährungsmediziner Prof. Dr. med. Hans Hauner im Deutschlandradio.

Übergewicht Risiko Zivilisationskrankheiten

Es ist nun mal Realität, damit unser Essen, wenn es durch die Lebensmittelindustrie „veredelt“ wurde, häufig kein „Lebens“-Mittel mehr ist und dass unser Essen durch zu langes Kochen und Warmhalten oder auch durch das Erwärmen in der Mikrowelle das Beste verloren hat. Es werden viel zu oft Fertigprodukte auf den Tisch gebracht, und der Rat „5x pro Tag Obst und Gemüse“ überfordert uns praktisch. Zu einem Stück Obst oder Gemüse anstatt zum Schokoriegel zu greifen, ist gar nicht so schwer. Vielen Menschen ist gar nicht (mehr) bewusst, wie schmackhaft ein Apfel, eine Birne oder eine Tomate sein kann. Wer dann noch ab und zu auf das Schweinefleisch zugunsten von Fisch oder Geflügel verzichtet, ist schon auf einem guten Weg.

Der Weg zur Gesundheit führt durch die Küche – nicht durch die Apotheke.

Sebastian Kneipp

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Was ist genau ist eigentlich „gesunde Ernährung“?

In unserem reichhaltigen Lebensmittel-Angebot fällt die Orientierung einem wirklich nicht leicht. Und die vielen, vielen Ernährungsempfehlungen in den Medien können manchmal schon sehr verwirrend auf einen wirken – und dann stellt man sich oft die Frage; wie soll man sie im Alltag anwenden? Aber ganz ehrlich, so kompliziert ist es nämlich gar nicht. Man muss ja nicht alle Einzelheiten im Kopf haben, sondern sich einfach nur an einige wesentliche Regeln halten.

Mit einer Ernährungsumstellung können wir ganz gezielt den Zivilisationskrankheiten vorbeugen:

Es gibt ein paar einfache Regeln, denen wir bei unserer Ernährung Beachtung schenken sollten, um Stoffwechselerkrankungen oder Krebs vorzubeugen. Wenn man sich daran hält, haben wir schon ganz viel für unsere Gesundheit gemacht:

  1. Essen Sie fünfmal am Tag Obst und Gemüse
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  2. weniger Fett, weniger Zucker und weniger Salz
  3. Verzehren Sie reichlich Getreideprodukte, möglichst aus Vollkorn, Kartoffeln, Nudeln oder Reis
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  4. Milch und Milchprodukte liefern die tägliche Menge Calcium
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  5. Ein- bis zweimal pro Woche sollte Fisch auf den Tisch
  6. Verzehren Sie Fleisch und Fett in Maßen
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  7. Trinken Sie mindestens 1,5 Liter kalorienarme oder kalorienfreie Getränke am Tag
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  8. Genießen Sie die Lebensmittelvielfalt und essen Sie abwechslungsreich und bunt
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Wenn wir einsehen und erkennen, dass unsere Ernährungsgewohnheiten der Grund sind, haben wir die Chance, unsere Ernährung von einem Tag zum anderen zu verändern. Eine bedarfsgerechte Versorgung mit Nährstoffen und reichlich Bewegung sind die Voraussetzung für Gesundheit und Leistungsfähigkeit in jedem Alter.

Quellen: www.tk.dewww.diabetesstiftung.dewww.diabetes-news.de,  www.daserste.dewww.gbe-bund.dewww.euro.who.int

Bleiben Sie gesund!
Ihre

Manuela Möckel

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Mangelernährung bei Senioren – Neue Studie

Mangelernährung bei Senioren – Neue Studie

Mangelernährung bei Senioren – Deutlicher Anstieg in 2011

Die Mangelernährung bei unseren Senioren nimmt drastisch zu: Nach einer neuen Datenauswertung von Patienten, welche bei der DAK versichert sind, wurden in den letzten zwei Jahren 53% mehr Senioren mit Mangelernährung stationär behandelt worden als zuvor. Das wurde heute von der DAK mitgeteilt und dieser Trend werde sich auch 2011 fortsetzen.

In 2010 wurden bundesweit allein nur bei der DAK mehr als 17.000 stationäre Behandlungen mit der Haupt- oder Nebendiagnose Mangelernährung abgerechnet. Für das Jahr 2011 werden von der Kasse mehr als 21.000 Klinikfälle erwartet. Wenn man das genauer betrachtet, waren es 2008 noch 11.000 Fälle. Bei den betroffenen Senioren ist meist ein therapiebedürftiger Eiweiß- oder Vitaminmangel diagnostiziert worden. Durchschnittlich waren die Betroffenen 70 Jahre alt. Auch wurde festgestellt, dass Frauen dabei deutlich häufiger betroffen sind als Männer.

Mangelernährung bleibt häufig unerkannt

Mangelernährung wird bei älteren Menschen oftmals übersehen. So wird zum Beispiel Gewichtsverlust meistens als normal angesehen. Für den Mangel kann es diverse Gründe geben.
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Gesundheitliche und finanzielle Konsequenzen

Man muss bedenken, dass ohne ein Minimum an Energie und Nährstoffen den Senioren Schwächezustände und Stoffwechselstörungen mit ernsthaften Folgeerkrankungen drohen. Denn wenn eine Mangelernährung vorliegt, wird folglich die Behandlung der Haupterkrankung (etwa Diabetes, Herz-Kreislauf, Oberschenkelhalsbruch) meistens negativ beeinflusst. Der Krankenhausaufenthalt verteuert dadurch dann um durchschnittlich 3000 Euro. Die DAK rechnet für das Jahr 2011 mit Mehrausgaben von bis zu 60 Millionen Euro wegen Mangelerkrankungen.
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Vitamine halten fit

Vitamine und Mineralstoffe sind für ältere Menschen besonders von Bedeutung. Ein Mangel äußert sich zum Beispiel in einer verstärkten Infektanfälligkeit, in Müdigkeit und auch in Antriebslosigkeit. Vitamine und Mineralstoffe sind in allen vollwertigen Lebensmitteln enthalten, vor allem in Obst und Gemüse sowie in Vollkornprodukten.
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Auf die Flüssigkeitszufuhr achten

Viele Senioren trinken viel zu wenig. Dabei ist die ausreichende Flüssigkeitszufuhr besonders für ältere Menschen wichtig. 1,5 bis 2 Liter pro Tag sollten es mindestens sein. Stellen Sie sich doch einfach zwei Flaschen mit Trinken auf den Tisch, so werden Sie immer dran erinnert. Trinken Sie diese Flaschen über den ganzen Tag verteilt. Nach einiger Zeit haben Sie sich daran gewöhnt.

Geeignete Getränke sind: stilles Mineralwasser, Kräuter- und Früchtetees, verdünnte Fruchtsäfte und auch Molke. Schwarztee und Kaffee sollten nur in kleinen Mengen getrunken werden. Dasselbe gilt für den Alkohol. Von Zeit zu Zeit ein Glas trockener Wein oder auch ein Bier sind natürlich erlaubt und fördern das Wohlbefinden.

Das wars mit den Gesundheits-News für heut.

Liebe Grüße

Ihre

Manuela Möckel

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Die besten Hausmittel gegen Erkältung aus Omas Trickkiste Teil 2

Die besten Hausmittel gegen Erkältung aus Omas Trickkiste Teil 2

Hallo, schön dass Sie wieder da sind. Wissen wir das nicht alle, wie es ist? Der Hals kratzt, die Nase läuft und man friert? In der Regel kündigt sich dann eine Erkältung an. Aber es ist nicht immer notwendig, sofort zum Arzt zu gehen oder die teuren Erkältungsmittel aus der Apotheke zu holen. Es gibt eine ganze Reihe von Omas Hausmitteln, die wirklich gut gegen Schnupfen, Halsweh und Husten helfen. Heute nun der zweite Teil der besten Hausmittel gegen Erkältungen:
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Die besten Hausmittel gegen Erkältung, wenn es einen erwischt hat

  1. Schon bei den ersten Anzeichen ein Fichtennadelbad nehmen. Fichtennadeln im Wasser ca. 15 Minuten kochen, durchsieben und dem Badewasser dazugeben.
  2. Heiße Milch mit Mineralwasser trinken gilt als schweißtreibend. Am besten dann erst einmal gut eingemummt ins Bett legen und ruhen.
  3. Schwitzkur: Zwei Teelöffel Holunderblüten mit einer Tasse heißem Wasser übergießen, ziehen lassen, abseihen und möglichst heiß trinken. Bis zu drei Tassen am Tag.
  4. Weißkohlsaft und Honig zu gleichen Teilen gut verrühren. 3- bis 4-mal täglich einen Teelöffel in einer Tasse mit warmen Wasser auflösen und trinken. Wirkt entzündungshemmend und Sekret fördernd.
  5. Schnupfen bei Kinder: 2-bis 3-mal am Tag Brust, Rücken und Bauch mit einer Majoransalbe einreiben. Dazu: 1 Esslöffel Majoranblätter fein mörsern, in ein Glas schütten, mit 1 Esslöffel 95%igen Weingeist (in der Apotheke) drüber begießen, 1 bis 2 Stunden durchziehen lassen. Dann gut 1 Esslöffel Butter zugeben, im Wasserbad erwärmen und abkühlen lassen.
  6. Ein Eigelb, 1 Teelöffel Traubenzucker und wenig gemahlenen Pfeffer vermischen, in 150 ml erwärmten Rotwein einrühren und vor dem zu Bett gehen trinken.
  7. Sanddorn stärkt die Abwehrkräfte: Morgens und abends zwei Esslöffel Sanddornsaft in einer Tasse lauwarmer Milch auflösen und trinken.
  8. Drei Tassen Johannisbeertee pro Tag trinken. Für eine Tasse 2 Esslöffel getrocknete Beeren mit 150 ml Wasser aufkochen, 10 min ziehen lassen und durchsieben.
  9. Ein 5 cm großes Ingwerstück in kleine Stücke schneiden und in eine Flasche geben. Mit roten oder weißen Tafelwein ansetzen, gut zumachen und 14 Tage ziehen lassen. Durchsieben, wieder abfüllen und kühl lagern. Bei den ersten Anzeichen einer Erkältung zwei Esslöffel davon in einen Tee geben und bevor man ins Bett geht, trinken.
  10. Anis-, Fenchelfrüchtetee mit Thymian und Salbei: 60 g Anisfrüchte, 40 g Thymian, 30 g Fenchel-samen und 20 g Salbeiblätter vermischen. 1 Teelöffel dieser Mischung in eine Tasse geben und mit heißem Wasser übergießen. 10 Minuten ziehen lassen, durchsieben und bis zu 2 Tassen täglich trinken.
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    Hausmittel bei Erkältung - Tee trinken
  11. Bei Fieber Essigwickel: Kaltes Wasser und Obstessig zu gleichen Teilen mischen. Geschirrtücher darin tränken, auswringen und um die Waden wickeln. Dann noch ein Frotteehandtuch darum schlagen. Die Wickel wechseln, ehe sie kalt werden. Erfahrungsgemäß reichen drei Wickelungen, um das Fieber zu senken.
  12. Quarkwickel: 500 Gramm Quark etwa einen halben Zentimeter dick auf ein dünnes Baumwolltuch streichen. Das Tuch zu einem Schal falten. Den Wickel auf der Heizung auf Körpertemperatur erwärmen und um den Hals legen. Darüber kommt ein dickes Handtuch. Wickel so lange tragen, bis der Quark getrocknet ist.
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  13. Wenn zäher Schleim in den Bronchien sitzt, kann Zwiebeltee beim Abhusten helfen. Zwiebeln enthalten schwefelhaltige Senföle, welche eine desinfizierende Wirkung haben. Die Zwiebel in Scheiben schneiden und etwa fünf Minuten in einem ½ Liter Wasser köcheln lassen. Den Sud durch ein Sieb abseihen und mit etwas Honig süßen. Bis zu vier Tassen täglich möglichst heiß trinken.
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  14. Auch ein Thymian-Brustwickel wirkt schleimlösend: Dazu übergießt man 1EL Thymian mit heißem Wasser, 10 Minuten ziehen lassen, abseihen. Ein dünnes Baumwolltuch in den Sud legen, auswringen, über die Brust legen, mit einem trockenen Tuch abdecken. Dann das ganze 30 Minuten einwirken lassen.
  15. Unerträglich kann auch schleimiger Husten werden, weil er Schluckbeschwerden auslöst. Das Sekret fließt besser ab mit diesem Kräutertee: Je 1TL Thymian, Spitzwegerich und eine Scheibe Zitrone mit kochendem Wasser überbrühen, kurz ziehen lassen und warm trinken.
  16. Ein bewährtes Aroma-Hausmittel zum Abschwellen der Schleimhäute ist Majoranbutter: 100g Butter schmelzen, Schaum abschöpfen, eine Handvoll frischen, kleingemachten Majoran dazugeben, 30 Minuten kontinuierlich im warmen Wasserbad rühren. Achtung: Die Butter darf nicht kochen. Die Masse durch ein Tuch streichen, noch 5 Tropfen Majoranöl (Apotheke) dazugeben und kalt werden lassen. Butter dünn unter die Nase streichen. Sie ist bis zu einem Jahr im Kühlschrank haltbar.
  17. Möhrensirup: Ebenso heilsam für erkrankte Bronchien ist Möhrensirup. Dazu kocht man ¼ Liter Möhrensaft mit 2 Teelöffeln Honig ein, bis er sämig ist, und nimmt täglich 3 bis 4 Esslöffel davon ein.
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  18. Kalte Zitronenwickel gegen Bronchitis oder trockenem Husten: Zitrone stärkt die Abwehrkräfte. Sie enthält Zitronensäure, Vitamin C, etwas Zucker und das ätherische Zitronenöl. Um Zitronenwickel herzustellen, müssen Sie lediglich ein Handtuch in Zitronensaft tauchen und es auf die Brust legen. Geben Sie ein trockenes Handtuch darüber und lassen Sie die Zitronenwickel etwa 2 Stunden einwirken. Kontrollieren Sie bitte vorher, ob Ihre Haut auch Zitronen verträgt. Bei einigen Menschen kann es allergische Reaktionen geben.
  19. Wadenwickel gegen Fieber: Für Wadenwickel gegen Fieber, tauchen Sie 2 Handtücher in lauwarmes Wasser und wickeln sie um die Waden. Darüber geben Sie ein dickes Frotteehandtuch. Kühlen Sie damit die Waden etwa 10 bis 15 Minuten. Erfahrungsgemäß den Vorgang 2- bis 3-mal wiederholen.
  20. Bei Halsschmerzen hilft ein Salbeitee: 1 TL Salbeiblätter mit 150 ml Heißwasser übergießen, 10 Minuten ziehen lassen. Ältere Kinder gurgeln bis zu 5 täglich je eine Minute damit. Kleinere Kinder beherrschen diese Technik normalerweise noch nicht; sie trinken die Zubereitung mild gesüßt und möglichst warm. Aber nicht mehr als zwei bis drei Tassen pro Tag.
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Diese 5 Hausmittel sollten Sie in einem Haushalt mit Kindern immer griffbereit haben:

Hausmittel Erkältung Kinder

  • Honig: Hervorragend zum Süßen von Kräutertees. Honig wirkt leicht entzündungshemmend und temperatursenkend. Aber nur, wenn es nicht über 40 Grad erwärmt wird.
  • Zitrone: wirkt abschwellend, senkt Fieber und stärkt die Abwehrkräfte. Noch wirkungsvoller ist die Zitrusfrucht, wenn Sie auch ihre ätherischen Stoffe nutzen, die direkt in der Schale sitzen. Dazu die Zitrone durchschneiden, mit der angeschnittenen Seite nach unten in eine Schale legen, heißes Wasser dazugeben. Unter Wasser die Schale einritzen.
  • Quark: Ähnlich wie die Zitrone „zieht“ das fermentierte Milchprodukt die Infektionen buchstäblich aus dem Körper heraus. Obendrein kühlt es wohltuend und wirkt abschwellend.
  • Essig: Natürlich hergestellter Apfel- oder Weißweinessig wirkt antibakteriell und entzündungshemmend
  • Kräuter wie Salbei, Thymian und Majoran: Die ätherischen Duftstoffe hemmen Entzündungen und unterstützen das Abschwellen der Schleimhäute
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Hausmittel gegen Erkältung – Geheimtipp Hühnersuppe

Das Hausmittel schlechthin – Selbstgemachte Hühnersuppe ist der absolute Geheimtipp. Nicht nur in Europa, sondern auch in der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) gilt die heiße Hühnersuppe seit Jahrhunderten als Stärkungsmittel. Heute weiß man, dass sie entzündungshemmende und abwehrstärkende Stoffe enthält. Das ist mittlerweile sogar wissenschaftlich nachgewiesen. Die Inhaltsstoffe der Hühnersuppe wirken antibakteriell und hemmt die Infekte der oberen Atemwege. Die heiße Suppe erhöht darüber hinaus die Körpertemperatur und hilft bei Gliederschmerzen. Hühnersuppe enthält viel Zink, das stärkt das Immunsystem. Würzen Sie mit Knoblauch, Zitronengras und Ingwer, das stoppt die Erkältung noch besser.

Hühnersuppe

Das Rezept: 1 Suppenhuhn mit Suppengemüse (Lauch, Sellerie, Karotten, Petersilie), Lorbeerblättern und Wacholderbeeren in Gemüsebrühe erhitzen und 1 ½  Stunden köcheln lassen. Suppennudeln abkochen, mit klein geschnittenem Hühnerfleisch in der Brühe servieren. Mindestens zwei Teller am Tag essen. Ein supertolles Video, wie Sie die Hühnersuppe kochen wie Oma, habe ich auch für Sie gefunden. Schauen Sie mal hier:

Ich habe die ganzen Tipps auch in einem E-Book mit Omas Hausmittel gegen Erkältung zusammengestellt, welches ich Ihnen gern zur Verfügung stelle. So haben Sie immer alle „Hausmittelchen“ auf einmal griffbereit. Tragen Sie sich einfach oben für das Gratis E-Book ein. Natürlich kostenlos!!! Ohne wenn und aber.

Bis bald, und bleiben Sie gesund!

Ihre

Manuela Möckel

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Hausmittel gegen Erkältung – Die besten Tipps aus Omas Trickkiste

Hausmittel gegen Erkältung – Die besten Tipps aus Omas Trickkiste

Wie in jedem Jahr schwappt im späten Herbst und im Winter eine Grippewelle über uns hinweg. Um uns herum niest und schnäuzt es und viele sind erkältet Mit der kalten Jahreszeit kommen die Erkältungen und grippalen Infekte. Ob Familie, Freunde oder Kollegen – jeder schleppt die Bazillen an.

Hat die Erkältung dann erst mal begonnen, können wir uns bloß noch jammernd in unser Schicksal ergeben. Oder aber wir hören auf Omas alten Rat und verschaffen uns mit den alten Hausmitteln die ersehnte Linderung. Das Angebot an alten und gesunden Hausmitteln ist außerordentlich groß. Es wird sich lohnen, denn diese Hausmittel aus Omas guten, alten Zeiten sind natürlich und auch entschieden billiger als der Gang in die Apotheke. Denn die guten, alten Hausmittel unterdrücken nichts, sie lindern nur die Symptome!

Hier nun die ersten 20 Hausmittel gegen Erkältung:

  1. Wer unter einer Erkältung und/oder Fieber leidet, sollte drei bis vier Liter am Tag trinken. Am besten geeignet sind dafür Wasser oder Kräutertees.
  2. Kartoffelwickel wirken gegen Halsschmerzen und Husten. Dafür kocht man Kartoffeln gar, zerdrückt sie und lässt sie ein wenig abkühlen – sonst Verbrennungsgefahr! In ein Handtuch eingewickelt werden sie auf die Brust gelegt (bei Husten) oder um den Hals gewickelt (bei Halsschmerzen).
  3. Zwiebelsaft wirkt bei Husten genauso wie auch bei Halsschmerzen. Hierfür schneidet man Zwiebeln in dünne Ringe und schichtet diese abwechselnd mit Rohrzucker in ein großes Glas. Nach einigen Stunden bildet sich Zwiebelsaft, von dem man 3xtäglich einen Esslöffel einnehmen sollte.
  4. Einen Extra-Schub an Vitaminen kriegt man durch Zitronen-Hustensaft. Für diesen schält und schneidet man Zitronen in Scheiben und bestreut sie dann dick mit Zucker. Nach ungefähr 12 Stunden kann man den Saft anwenden. Die Dosierung ist genau so wie beim Zwiebelsaft.
  5. Rotes, warmes Licht tut bei einer Erkältung einfach gut! Rotlichtlampen erhält man in Sanitätsgeschäften, Apotheken und guten Kaufhäusern.
  6. Machen Sie einen sehr großen (50 ml) weißen Schnaps (Korn, Wodka, Obstler) heiß und geben eine große Prise Pfeffer dazu. Schnell austrinken und ab ins Bett.
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  7. Sehr häufig gehen Kopfschmerzen mit einer Erkältung einher. Zerstampfen Sie ein Pfund heißer Pellkartoffel mit Schale und wickeln Sie den Brei in ein Leinentuch. Diese Kartoffel-Packung legen Sie 3 bis 4x am Tag auf Ihre Stirn. Hinlegen und Augen zu!
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  8. Sie können Ihre Abwehrkräfte auch mit Sanddorn stärken. Morgens und abends zwei Esslöffel Sanddorn-Saft (in der Apotheke oder im Reformhaus) in einer Tasse lauwarmer Milch auflösen und dann trinken.
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  9. Majoran-Salbe gegen Schnupfen können Sie selber machen: Getrocknete Majoran-Blätter( Apotheke ) werden zermahlen und durch ein feines Sieb geschüttet. 3 Teelöffel von diesem Pulver übergießen Sie mit 1 Esslöffel hochprozentrigem Alkohol. Dazu noch 2 Esslöffel frische, ungesalzene Butter geben, alles zusammen 5 Minuten in einem Wasserbad erhitzen. Nachher durchseihen und kalt werden lassen. Kühl in lagern. Gegen Schnupfen reibt man mehrmals täglich die Nasenlöcher damit ein.
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  10. Braunen Kandiszucker, Zwiebelstücke und frische oder auch getrocknete Brombeerblätter in ¼ Liter kurz aufkochen. Ungefähr acht Minuten ziehen lassen, durchsieben und heiß trinken.
  11. Reiben Sie 2 Esslöffel voll Meerrettich und vermischen Sie diesen mit etwas Zwiebelsaft und geben Sie noch 1 Esslöffel Honig dazu. Alles gut verrühren. Alle 2 bis 3 Stunden einen Esslöffel davon schlucken. Meerrettich wirkt auch als natürliches Antibiotikum.
  12. Schneiden Sie eine große Zwiebel in kleine Stücke, in einer Schale in Kopfhöhe möglichst nahe ans Bett stellen. Die Zwiebeldämpfe lassen die Schleimhäute abschwellen. Man atmet leichter und der Schleim kann abfließen.
  13. Lassen Sie sich in der Apotheke 30 Gramm Holunderblüten, 20 Gramm Lindenblüten, 25 Gramm Thymiankraut, 25 Gramm Hagebuttenschalen zusammenmixen. Davon übergießen Sie 1 gehäuften Teelöffel mit 1 Tasse kochendem Wasser. Das ganze etwa 10 min ziehen lassen. Mit etwas Honig süßen. 2 Tassen pro Tag trinken.
  14. Ein altes Bauernrezept: Holundersaft mit Wasser mischen im Verhältnis 1:3, heiß machen und dann trinken. Ab ins Bett und kräftig schwitzen.
  15. Viel rotes Gemüse und Obst essen: Karotten, Paprika, Tomaten, Rote Bete – das bringt Vitamin C für die Immunabwehr.
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  16. Vermischen Sie Hagebutten und Lindenblüten zu gleichen Teilen. Davon einen Esslöffel mit einem ¼ Liter Wasser übergießen, aufkochen, ziehen lassen, durchsieben und trinken. Mindestens 3 Tassen täglich.
  17. Eine Hand voll Kamillenblüten in einem Topf mit heißem Wasser übergießen und etwas ziehen lassen. Mit einem Handtuch über dem Kopf möglichst nah an den Topf und tief durch den Mund einatmen und wieder ausatmen.
  18. Gegen Schnupfen bei Kleinkindern: Zwei Esslöffel Vaseline und einen Teelöffel Majoran mischen und erhitzen. Durch ein Tuch filtern und erkalten lassen. Mit der entstandenen Salbe mehrmals täglich die Nasenpartie einreiben.
  19. Zwiebeln klein schneiden, kurz in Wasser aufkochen und die Dämpfe inhalieren.
  20. 250 g Zucker in ¼  Liter kochendem Wasser auflösen, einige Minuten umrühren und zuletzt 60 g Anis hinzufügen. Mehrmals täglich einen Esslöffel von diesem Anissirup nehmen.

Tja, das waren die ersten Hausmittel-Tipps. Im nächsten Artikel werde ich Ihnen die nächsten Hausmittelchen aus Oma`s Schatzkiste vorstellen.

Bis dahin
Ihre

Manuela Möckel
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PS.: Bleiben Sie gesund, ansonsten gute Besserung!

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Winterzeit – Erkältungszeit

Winterzeit – Erkältungszeit

Erkältungen haben wieder Hochkonjunktur

Jetzt geht es wieder los mit den Erkältungen! Die schwere Zeit für unser Immunsystem hat begonnen. Draußen ist schlechtes Wetter. Regen, Matsch, Nebel, Kälte und Feuchtigkeit belasten unseren Kreislauf. Und drinnen geht die Heizung auf Hochtouren.

Es ist sehr warm und die Luft ist durch die Heizung richtig trocken. Aber keiner muss diese Entwicklung hilflos dulden. Jeder von uns kann dagegen auf die unterschiedlichste Weise vorsorgen, damit aus einem Schnupfen nicht auch zwangsläufig eine wochenlange Erkältung wird. So mancher Tipp kann Ärger vermeiden, damit Sie gesund und munter durch die kalte Jahreszeit kommen. Vorbeugung ist da immer noch das beste Mittel. Jedoch eines ist klar: Auch bei ganz sorgfältiger Vorbeugung gibt es keinen 100-prozentigen Schutz.

Unter vier Augen sage ich Ihnen, dass ich persönlich kein Freund von industriellen Mitteln aus der Apotheke bin, welche eine Erkältung nur unterdrücken. Zu schrecklich sind die Geschichten von manch einer verschleppten Grippe. Aber so manches Hausmittel aus Großmutters Zeiten unterdrücken die Erkältung nicht, sie dämmen nur die Symptome ein!

Grund genug, einmal die besten Tipps zur Vorbeugung gegen Erkältungen zu sammeln und Ihnen heute einige Tipps vorzustellen.

Tipps für die Erkältungszeit

  • Tipp Nr. 1: Warm anziehen!
    Das A und O ist, dass wir unsere Kleidung der Jahreszeit anpassen, deshalb also nicht zu leicht angezogen nach draußen gehen. Zuallererst sollte man festes und warmes Schuhwerk tragen, weil gerade kalte und nasse Füße häufig Auslöser für eine Erkältung sind.
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  • Tipp Nr. 2: Hygiene ist unvermeidbar!
    Hygiene ist wohl eine der besten Methoden, sich vor Erkältungsviren zu schützen. Die Hände mit Seife und möglichst warmem Wasser waschen. Gründlich abreiben und gut abtrocknen. Die Handtücher sollten Sie regelmäßig austauschen.
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  • Tipp Nr. 3: Lüften, lüften, lüften!
    Auch die Raumtemperatur sollte nicht zu heiß sein. Achten Sie bei der Raumluft, dass es nicht zu „trocken“ ist, daher ruhig regelmäßig mal „Stoßlüften“.
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  • Tipp Nr. 4: Immunsystem stärken durch Abhärten!
    Abhärten??? Das klingt brutal, ist es aber nicht. Es ist sehr wichtig für unseren Körper sich an die Temperaturunterschiede von kalt und warm zu gewöhnen. Saunabesuche, kaltes und warmes Duschen, und auch nicht vergessen, die Wechselbäder sind wirklich einfach die besten Mittel unseren Körper an die unterschiedlichen Temperaturen zu gewöhnen. Unser Körper ist dann in der Erkältungszeit viel weniger hilflos gegen Viren. Das Beste ist einmal in der Woche in die Sauna und morgens auch mal kalt zu duschen.
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    Erkältungszeit Teezeit
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  • Tipp Nr. 5: Vitamine & Co!
    Eine gesunde Ernährung ist natürlich immer wichtig, aber gerade im Winter ganz besonders wichtig, denn neben Vitaminen sollten auch genügend Spurenelemente wie Eisen und Zink aufgenommen werden. Besonders ein Zinkmangel scheint die Infektanfälligkeit wesentlich zu erhöhen. Meine erste Empfehlung ist da natürlich das Wintergemüse. Wie es der Name es schon sagt, ist es besonders reich an  Vitaminen. Zu diesen Wintergemüsen zählen Lauch, Sellerie, Weißkraut, Möhren, Grünkohl und Spinat. Außerdem ist auch viel Obst aus heimischen Gärten zu empfehlen, denn es wird nicht wie importiertes Obst in unreifem Zustand gepflückt und enthält noch alle Vitamine. Dazu gehören Äpfel, Birnen, Rüben und Kürbis, aber auch die Zitrusfrüchte, sowie schwarze Johannisbeeren und Stachelbeeren.
  • Tipp Nr. 6: Trinken, Trinken, Trinken!
    Das am meisten überhörte Mittel um gegen Krankheiten vorzusorgen ist das ausreichende Trinken. Wir trinken deutlich zu wenig. Ich möchte jetzt nicht der Taudendste Prediger sein, der Ihnen das schon wieder erzählt. Ausreichendes Trinken ein Garant dafür, dass alle Schadstoffe aus unserem Körper möglichst schnell ausgeschwemmt werden können.
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  • Tipp Nr. 7: Mit Bewegung gegen die Grippe!
    Unser Immunsystem muss im Kampf gegen Viren und Bakterien sehr viel leisten. Aus diesem Grunde sollte es widerstandsfähig und gestärkt sein. Eine weitere Möglichkeit ist die sportliche Betätigung. Bewegung ist alles, auch wenn manch einer von uns das nicht gerne hört oder liest. Jeder von uns sollte allerdings in der Lage sein, mindestens 3-mal in der Woche für eine halbe Stunde etwas Zeit zu reservieren. Die einfachste Sportart ist dabei das Laufen oder Joggen. Es ist ganz egal, ob man nun Jogging macht oder Walking: jeder Schritt zählt. Bewegt man sich an der frischen Luft, ist das umso besser. Vor allem im Herbst und im Winter, denn damit härtet man seinen Körper ab und verbessert das Immunsystem.
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  • Tipp Nr. 8: Viel Schlafen!
    In der kalten Jahreszeit zieht es uns automatisch meistens etwas früher ins Bett. Für all die, die nur wenig Schlaf abbekommen, steigt im Herbst und Winter die Gefahr, sich zu erkälten. Deshalb: unbedingt auf genügend Schlaf achten.
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  • Tipp Nr. 9: Entspannung
    Lange Zeit nachlässig behandelt gegenüber den Bereichen der gesunden Ernährung und der Bewegung, ist der Bereich der Entspannung aber genauso wichtig. Stress ist wie man heute weiß einer der wesentlichen Feinde eines gut funktionierenden Immunsystems. Jemand der viel Stress hat (und das haben mittlerweile die Meisten von uns) sollte aktiv werden. Entspannungsmethoden gibt es viele, wie z.B. mit Yoga, Meditation oder auch autogenes Training. Schauen Sie doch einfach mal ins Netz.+

Erste Symptome bekämpfen

Wenn sportliche Bewegung und beste Ernährung nicht geholfen haben und schließlich trotzdem eine Erkältung im Anmarsch ist, reagieren Sie schnell und bekämpfen Sie schon gleich die ersten Symptome. Schweißtreibende Tees sind gut, auch ein körperwarmes Fußbad mit der Beigabe von Thymian- oder Schachtelhalmtee ist ratsam. Viel Ruhe und ein langes Ausschlafen können den Infekt abwehren, ehe er richtig ausgebrochen ist. Wichtig dabei: Kühle Räume.

Das soll es für heute erstmal gewesen sein. Seien Sie gespannt auf meinen nächsten Artikel, da werde ich Ihnen ein paar Hausmittel aus Großmutters Zeiten vorstellen.

Na dann, bis demnächst

Ihre

Manuela Möckel

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