Der tägliche Apfel – vielseitiger Helfer für die Gesundheit

Der tägliche Apfel – vielseitiger Helfer für die Gesundheit

Die alte Volksweisheit verspricht Wahres, denn unser Lieblingsobst enthält viele gesunde Inhaltsstoffe. „An apple a day keeps the doctor away.“ Übersetzt heißt dieser bekannte Spruch etwa „Ein Apfel am Tag – Arzt gespart!“. Wussten Sie zum Beispiel, dass der Apfel ein altes Hausmittel ist und viele „Einsatzgebiete“ hat? Ich sagen Ihnen, warum „Doktor Apfel“ einen Platz in jeder Hausapotheke verdient.

Täglich frisches Obst sollte ohnehin zur Gewohnheit werden, denn es versorgt uns mit Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen und Ballaststoffen. Auf diese Weise können Sie Ihren Körper gesund halten. Äpfel sind besonders gesund. In vielen Studien konnten die positiven Eigenschaften von Äpfeln schon bewiesen werden. Die Wissenschaft findet immer noch mehr Gründe dafür, warum der Apfel zu den Superstars der Lebensmittel gehört. Das Zusammenspiel seiner wertvollen Inhaltsstoffe

  • schützt vor Krebs und Herzinfarkt,
  • regt die Verdauung an,
  • senkt den Cholesterinspiegel,
  • sorgt für starke Nerven bei Stress.

Aber nicht nur das: Der Apfel wirkt sogar als Doping fürs Gehirn und verringert, wie man herausgefunden hat, das Risiko an Alzheimer und Demenz zu erkranken.
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Äpfel sind gesundheitliche Multitalente

Der Apfel und unsere Gesundheit

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Äpfel helfen beim Abnehmen

In verschiedenen Studien wurde gezeigt, dass durch den täglichen Verzehr eines Apfels in ein paar Monaten im Durchschnitt etwa 1,5 Kg abgenommen werden können. Und das ohne eine Diät zu machen. Der tägliche Apfel wirkt zwar keine Wunder, dennoch kann er bei der Gewichtsreduktion helfen.
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Vorsorge gegen Arteriosklerose

Verschiedene Studien haben gezeigt, dass Personen, die mindestens einen Apfel pro Tag essen, niedrigere LDL-Cholesterinwerte haben. Zudem ist das Risiko der Bildung von Plaque an den Arterienwänden geringer und so kann Vorsorge gegen Arteriosklerose und Bluthochdruck geleistet werden. Folglich wird auch das Herzinfarktrisiko reduziert.

Mit einem Apfel am Tag können Sie ganz einfach Ihr Herz und Ihre Arterien schützen.
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Äpfel schützen vor Schlaganfällen

Äpfel bestehen aus weißem Fruchtfleisch und dieses kann das Risiko von Schlaganfällen senken. Zu diesem Ergebnis kommt eine in der Zeitschrift „Stroke: Journal American Heart Association“ veröffentliche Studie niederländischer Wissenschaftler. Insgesamt hatten die Forscher rund 20.000 Personen zehn Jahre lang beobachtet. Das erstaunliche Ergebnis zeigt, dass Äpfel gesund sein können. Bereits 25 Gramm Äpfel am Tag konnten das Risiko um 9% senken.
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Äpfel schützen vor Darmkrebs

Die Apfelschale enthält unter anderem Pektin. Dieses Pektin ist ein natürlicher Ballaststoff, der durch die Fermentierung im Darm die Bildung von Krebszellen verhindert. Dies wurde in einer deutschen Wissenschaftsstudie festgestellt. Aus diesem Grund vermindert der tägliche Konsum eines Apfels das Risiko, an Darmkrebs zu erkranken.
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Stärkt Zähne und Knochen

Der Apfel enthält Fruchtsäure, die keimtötend wirkt, auf natürliche Weise die Zähne reinigt und zur Mundhygiene beiträgt. Dazu stärken Äpfel das Zahnfleisch und die Mundflora. Die Fruchtsäure trägt dazu bei, dass die Kalziumaufnahme im Körper gefördert wird. Der regelmäßige Biss in den Apfel kräftigt also auch Knochen und Zähne.
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Weitere Vorteile von Äpfeln

Außerdem enthalten Äpfel viel Kalium, ein harntreibendes Mineral, das auch vorbeugend gegen Bluthochdruck wirken kann. Äpfel enthalten auch entzündungshemmend wirkende Stoffe, die für die Gesundheit der Atemwege sehr empfehlenswert sind. Damit können beispielsweise die Symptome von Asthma gelindert werden. Zu dieser Erkenntnis kam eine von der Universität Aberdeen durchgeführte Studie.
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Der Apfel als Hausmittel

Apfel als Hausmittel

Durchfall (auch für Kinder geeignet)

Der Apfel eignet sich sehr gut zur Behandlung von Durchfall: Seine Pektine quellen im Darm auf und wirken stopfend. Einen Apfel schälen und mit einer Reibe zu Mus reiben. Bei Bedarf dreimal täglich essen.

Verstopfung

Ein bis zwei Äpfel essen und dazu viel trinken.

Hals- und Rachenschmerzen

Auch bei Hals- und Rachenschmerzen weiß Doktor Apfel Rat: Lösen Sie einen Esslöffel Honig sowie einen Teelöffel Apfelessig in einem Glas heißen Wasser auf und trinken Sie die Mischung schluckweise aus.

Innere Unruhe und Schlaflosigkeit

Apfelschalentee kann Nervosität lindern und entspannend wirken. Schälen Sie einen Apfel und lassen die Apfelschale trocknen. Übergießen Sie die zerkleinerte Schale mit kochendem Wasser und lassen Sie den Tee zehn Minuten ziehen.

Schöne Haut

Doktor Apfel ist auch Dermatologe: Mit einer Apfel-Maske bekommen Sie eine schöne, weiche Haut. Einfach einen geschälten Apfel reiben und mit etwas Honig verrühren. Tragen Sie die Paste auf Ihr Gesicht auf und lassen Sie sie 20 Minuten einwirken und mit reichlich lauwarmem Wasser abnehmen.

Heiserkeit

Äpfel in einer Pfanne anbraten und reichlich Zucker dazu geben und essen.

Husten

Sauren Apfelmost mit etwas Zucker und Fenchel aufkochen und trinken.

Rezept Apfel-Tee

5 unbehandelte Äpfel schälen, die Schalen mit 500 ml kochenden Wasser übergießen, 10 Minuten ziehen lassen, abseihen und trinken. Dieser Tee kommt bei Fieber, Erkältungen und Bronchitis zum Einsatz.
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Welche Apfelsorten sind gut?

Es gibt weltweit mehr als 30.000 verschiedene Apfelsorten. Sie unterscheiden sich im Aussehen (gelb, rot, grün), im Geschmack (sauer bis süß) und in der Größe. Die wichtigsten bei uns erhältlichen Apfelsorten sind wie folgt:

  • Booskop – säuerlich, fest – alte Apfelsorte
  • Braeburn – süß, knackig
  • Elstar – fein säuerlich, knackig – in Deutschland die am häufigsten angebaute Apfelsorte
  • Gala – süß fruchtig, knackig
  • Granny Smith – säuerlich – ursprünglich aus Australien
  • Gravensteiner – süß säuerlich, saftig – eine der wohlschmeckendsten Apfelsorten in Europa – alte Apfelsorte
  • Gloster – säuerlich
  • Golden Delicious – grün, süß
  • Jonagold – süßlich, fein säuerlich – angeblich der gesündeste Apfel, da er eine hohe Neutralisierungswirkung gegenüber Schadstoffen hat

Der oben genannte englische Spruch ist nur gültig, wenn der Apfel von Streuobstwiesen, aus dem eigenen Garten oder aus dem Bioladen kommt. Beim Kauf von Obst und Gemüse aus konventionellen Landwirtschaft oder in Supermärkten befinden sich meistens große Rückstände von Pestiziden und Fungiziden, außerdem auch oft von Konservierungsmitteln und Wachs. Aber auch hier kann Ihnen geholfen werden. Sie benötigen dazu lediglich:

  • 1 Esslöffel weißen Essig
  • 1 Esslöffel Zitronensaft
  • 1 Tasse Wasser
  • 1 Sprühflasche

Einfach alles miteinander vermischen, aufsprühen, zehn Minuten einwirken lassen und dann gründlich abspülen.

Wie Sie sehen können, bringt uns der tägliche Konsum eines Apfels nur Vorteile. Diese köstliche Frucht hilft verschiedene gesundheitliche Aspekte zu verbessern. Wie wäre es, wenn Sie gleich heute damit beginnen?

Mit den besten Grüßen und bleiben Sie gesund

Ihre

Manuela Möckel

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Gemüse zum Trinken: Grüne Smoothies sind im Trend

Gemüse zum Trinken: Grüne Smoothies sind im Trend

Bitte mehr Gemüse – mit Smoothies kein Problem!

Sie sind gesund und lecker und sehr schnell zubereitet: Grüne Smoothies sind auf dem Vormarsch in unseren Küchen. Warum sie so beliebt sind und wie man sie am besten zubereitet, verrät Ihnen dieser Beitrag. Täglich fünf Portionen Obst und Gemüse sollte jeder zu sich nehmen, so die Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE).

Aber eine Studie des University College London geht noch einen Schritt weiter: Über acht Jahre beobachteten die Forscher die Ernährungsgewohnheiten von über 60.000 Briten und kamen dann zu dem Ergebnis, dass sieben Portionen Obst und Gemüse ideal seien. Denn nur wer ausreichend Grünzeug isst, senkt das Risiko für Krebs und Herzkreislauferkrankungen. Aber auch unser Immunsystem profitiert von dieser täglichen Nährstoff-Dosis.Allerdings können Obst und Gemüse ihre Wirkung nur entfalten, wenn sie häufig genug auf dem Speiseplan stehen. Das ist jedoch bei den wenigsten Deutschen der Fall. Wir Deutschen verzehren im Schnitt zwei bis drei Portionen. Grüne Smoothies können diese Lücke allerdings füllen: Einige Hände voll Obst und Gemüse lassen sich sehr schnell in einen köstlichen Saft verwandeln.

Wie grüne Smoothies wirken

Mittlerweile gibt es Smoothies in fast jedem Supermarkt: Das Gemisch aus Joghurt und Obst hat bereits viele Verbraucher gewonnen. Grüne Smoothies unterscheiden sich lediglich in einer Zutat: Anstelle von Joghurt enthalten sie „grüne Blätter“ oder Wildkräuter. Wenn hier von „grünen Blättern“ gesprochen wird, geht es nicht um Kopfsalat, denn dieser ist sehr arm an Mineralien und Vitaminen. Vielmehr geht es um solche grünen Blattgemüse, welche einen sehr hohen Mikronährstoffgehalt haben. Weiter unten finden Sie eine Liste, welche grünen Blattgemüse verwendet werden können.

Die in diesen Gemüsesorten enthaltenen Bitterstoffe sind besonders gesund, sorgen sie schließlich für eine gute Darmflora, einen geringeren Blutdruck und starke Abwehrkräfte

Damit der Smoothie allerdings nicht zu bitter schmeckt, kommen auch noch Bananen, Mangos oder Orangen dazu. Diese enthalten Magnesium, Vitamin C, Fluor, Vitamin E und die B-Vitamine. Diese Nährstoffe helfen unseren Körper bei der Zellerneuerung, stärken die Abwehr, verbessern die Sehkraft und die Stimmung.

Verfeinern kann man dieses Getränk dazu noch mit Kokos- oder Leinöl, aber beispielsweise auch mit Mandelmus oder Ingwer. Besonders Leinöl gilt als geheimer Gesundmacher, da es reich an Omega-3-Fettsäuren ist, die Gehirn, Augen, Herz und Kreislauf stärken.

Smoothies selbermachen

Welche grünen Blattgemüse können verwendet werden?

  • grüne Gemüse z. B. Spinat, Staudensellerieblätter, Kresse, Mangold, Grünkohl, Rucola, Endivien, Chicorée, , Artischocken, sowie Freilandsalate
  • Blätter von z. B. Möhren, Radieschen, Kohlrabi, Rote Bete, Brokkoli, Blumenkohl, Radicchio etc.
  • Kräuter z. B. Petersilie, Minze, Dill, Basilikum, Oregano, Thymian, Majoran, Liebstöckel, Rosmarin, Estragon, Lorbeerblätter, Sauerampfer, Salbei etc.,
  • Heilkräuter z. B. Engelwurz, Löwenzahn, Enzian, Gänseblümchen, Hopfen, Wermut, Vogelmiere, Melde, Wegerich, Giersch, Portulak etc.,
  • Sprossen z. B. von Alfalfa, Sonnenblumenkernen etc. (aber keine Hülsenfruchtsprossen)

Fazit: Die Wirkung von grünen Smoothies ist nicht von der Hand zu weisen. Sie liefern uns mit einem Schlag ganz viele verschiedene Nährstoffe und sorgen dafür, dass wir die empfohlene Tageszufuhr tatsächlich erreicht.

Grüne Blattgemüse sind ausgezeichnet, was den Gehalt an sekundären Pflanzenstoffen betrifft. Sekundäre Pflanzenstoffe haben viele erstaunliche Eigenschaften, die von den Wissenschaftlern erst in letzter Zeit nach und nach entdeckt wurden und weiterhin werden.

Sie können gesundheitlich wertvolle Wirkungen haben:

  • antibakteriell
  • antitumoral
  • antiviral
  • immunsystemstimulierend
  • blutverdünnend
  • leberschützend
  • darmreinigend
  • antiarthritisch und viele weitere

Ein sehr interessantes Buch kann ich Ihnen wärmstens ans Herz legen:

Smoothies

Interessantes Buch über grüne Smoothies

Das Grundrezept für grüne Smoothies:

Ein grüner Smoothie besteht aus folgenden Grundzutaten:

  • Grünes Blattgemüse
  • Früchte
  • Wasser

(Kommentar: Wurzel- und Knollengemüse oder auch Gemüse gehören nicht in den grünen Smoothie.)

Zubereitung:

Geben Sie 150 g zerkleinertes Grünzeug nach Wahl mit 200 Milliliter Wasser gemeinsam in einen Mixer. Nun mixen Sie alles 1 bis 2 Minuten. Geben Sie jetzt noch 150 g zerkleinerte Früchte dazu und mixen Sie nochmals, bis ein homogenes Getränk entstanden ist. Wenn Ihnen der Drink zu dickflüssig ist, können Sie ihn noch mit etwas Wasser verdünnen.

Tipps:

Wer einen Profimixer wie beispielsweise den Vitamix oder den Personal Blender sein Eigen nennt, kann alle Zutaten zusammen und nur grob zerkleinert hineingeben. In solchen Profimixern ist der Smoothie bereits in ca. 30 Sekunden fertig.

Langes Mixen sollte grundsätzlich unterlassen werden. Dadurch entsteht zu viel Wärme, welche den hitzeempfindlichen Vitalstoffen schadet. Um diese Wärmeentwicklung zusätzlich zu reduzieren, können Sie das Wasser auch in Form von Eiswürfeln zugeben.

Für Grüne-Smoothies-Einsteiger empfiehlt es sich, das Grundrezept mit verschiedenen weiteren gesunden Zutaten zu bereichern. Folgend einige Tipps:

  • anstatt Wasser frisch gepresster Orangensaft
  • Etwas Kokosöl, Leinöl, Mandelmus oder Sesammus (1 Teelöffel Öl bzw. 1 Esslöffel Mus)
  • Frischer Ingwer
  • Frisch geriebene Zitronenschale oder frisch gepresster Zitronensaft

Das Ziel sollten mindestens 100 g grünes Blattgemüse pro Tag sein, wobei nach oben fast keine Grenzen gesetzt sind. Fangen Sie langsam mit etwa 20 g pro Tag und Smoothie an und erhöhen Sie die Menge des Blattgemüses kontinuierlich auf beispielsweise täglich  2 Smoothies mit je 50 g oder mehr grünem Blattgemüse.

Rezepte für Smoothies

Sind Sie Neueinsteiger? Am besten beginnen Sie dann mit einem Smoothie mit wenigen Zutaten und probieren Sie ganz nach Lust, Laune und selbstverständlich auch nach Ihren Geschmacksvorlieben. Die Zubereitung ist immer dieselbe, wobei die Beschaffenheit des Drinks mit mehr oder weniger Wasser dem eigenen Geschmack angepasst wird. Wir wünschen einen köstlichen Appetit!

Hier finden Sie eine Vielzahl leckerer Rezepte für Smoothies.

18 leckere Rezepte für grüne Smoothies

Rezepte für Einsteiger

Grüne Smoothies für den Winter

Ich wünsche Ihnen einen tollen Wochenstart und viel Spaß beim „Smoothen“.

Ihre

Manuela Möckel

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Gesund leben – Vorsätze für das neue Jahr?

Gesund leben – Vorsätze für das neue Jahr?

Ich grüße Sie recht herzlich, und wünsche Ihnen allen, wenn auch etwas verspätet, ein gesundes neues Jahr. Um Gesundheit soll es auch in meinem heutigen 1. Artikel des neuen Jahres gehen.

„Neun Zehntel unseres Glückes beruhen allein auf der Gesundheit. Mit ihr wird alles eine Quelle des Genusses: Hingegen ist ohne sie kein äußeres Gut, welcher Art es auch, genießbar.“ Dieser Spruch von Arthur Schopenhauer entdeckt den Kern des Lebensglücks: die Gesundheit. Ohne sie ist kein glückliches Leben möglich und trotzdem zieht man eine ungesunde Lebensweise oft einer ausgewogenen und gesunden Lebensweise vor. Der „innere Schweinehund“ ist zu stark und so gibt es immer mehr Menschen, die unter Übergewicht, Bewegungsmangel, Stress und den darauf resultierenden Erkrankungen leiden.

Dabei ist es verhältnismäßig einfach, ein gesundes Leben zu führen. Die antike Vorstellung der „Diät“ stellt dabei die Grundlage dar: eine ausgewogene Ernährung (keine „Diät“ im heutigen Sinne, diese führt nur zum altbekannten Jojo-Effekt), ausreichend Bewegung und eine ausgeglichene Lebensweise. Ich möchte Ihnen hier und heute zum Start in das neue Jahr einige hilfreiche Tipps an die Hand geben, wie Sie Ihren Körper und ebenso Ihre Seele in ein gesundes Gleichgewicht bringen können.

Ernährung

Ernährung-Ernährungskreis

„Die Nahrung soll Deine Medizin sein und nicht die Medizin Deine Nahrung.“ wusste schon Hippokrates vor mehr als zweitausend Jahren. Und wie wichtig die Ernährung für die Gesundheit ist, sieht man in der heutigen Zeit besonders deutlich. Übergewicht wird immer mehr zu Volkskrankheit, ebenso wie Diabetes und erhöhte Blutfettwerte.

Viele Erkrankungen entstehen aus einer mangelhaften oder ungesunden Ernährung und können somit durch eine Ernährungsumstellung effektiv behandelt werden. Besonders Fast Food und Fertiggerichte haben einen zerstörerischen Einfluss auf unsere Gesundheit. Das bedeutet zwar nicht, dass diese grundsätzlich verboten sind, aber sie sollten nur in Ausnahmefällen genossen werden.

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Sich gesund zu ernähren ist etwas sehr individuelles, einige Grundregeln sind aber allgemein gültig:

  • Trinken Sie ausreichend Wasser (2-3 Liter täglich).
  • Ernähren Sie sich fettarm (aber nicht fettlos, denn Fett ist ein primärer Energielieferant und darum lebensnotwendig).
  • Trinken Sie wenig Alkohol (geringe Mengen Alkohol haben sich als gesundheitsfördernd besonders für das Herz-Kreislaufsystem erwiesen).
  • Meiden Sie Nikotin (Studien haben ergeben, dass Menschen, die Langzeitraucher sind, mehr als 20 Jahre früher sterben als der Durchschnitt).

Die individuelle Ernährung muss sich noch nach weiteren Gesichtspunkten richten. Wichtig ist, herauszufinden, ob Nahrungsmittelunverträglichkeiten oder -allergien vorliegen. Sollten diese bestehen, müssen diese Lebensmittel unbedingt gemieden werden, um Beschwerden zu verhindern. Besonders im Fokus steht in den letzten Jahren die Laktoseintoleranz, bei der die in Milchprodukten enthaltene Laktose vom Körper nicht verarbeitet werden kann. Dies führt zu Symptomen wie Übelkeit oder Hautausschlägen. Das Vermeiden milchhaltiger Produkte (heutzutage wird auch eine große Palette laktosefreier Milchprodukte angeboten) ist daher für laktoseintolerante Menschen unerlässlich. Ebenso ist es bei Menschen mit einer Fruktose- oder Histaminintoleranz.

Auch Menschen mit Lebensmittelallergien, wie z.B. gegen Äpfel oder Nüsse, die relativ häufig als sogenannte Kreuzallergien auftreten, müssen die Produkte strikt meiden. Sprechen Sie also vor einer Ernährungsumstellung, wenn Sie diese aufgrund bestehender Beschwerden durchführen, mit einem Allergologen.

Für gesunde Menschen gelten diese Einschränkungen nicht. Sie sollten in erster Linie darauf achten, dass Ihre Ernährung ausgewogen ist. Mehrere Portionen Obst und Gemüse am Tag sowie Vollkornprodukte sollten die Basis bilden. Eiweißhaltige Lebensmittel (je nachdem ob sie Vegetarier oder sogar Veganer sind pflanzlich oder tierisch) sind ebenso wichtig.

Achten Sie darauf, möglichst wenige Produkte mit Konservierungsstoffen, künstlichen Aromen oder künstlichen Farbstoffen zu sich zu nehmen. Auch Produkte mit einem hohen Zuckergehalt (gemeint ist damit raffinierter Zucker) sollten nur in geringen Maßen gegessen werden.

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Bewegung

Gesund leben - BewegungAusreichend Bewegung ist nicht nur wichtig um Übergewicht zu vermeiden, sondern beugt auch Knochenerkrankungen sowie Befindlichkeitsstörungen vor und sorgt für den seelischen Ausgleich.

Es muss dafür kein Leistungssport betrieben werden. Denn auch hier gilt wieder das Stichworte der „Ausgewogenheit“. Frei nach dem Motto „Was gequält wird, geht kaputt.“ sollte man seinem Körper nur so viel zumuten, wie er auch verträgt. Ein eher unsportlicher Mensch muss also nicht gleich zur Sportkanone werden, um ein gesundes Maß an Bewegung zu erreichen. Fangen Sie langsam an, z.B. mit ausgedehnten Spaziergängen mehrmals in der Woche, und steigern Sie dann Ihre Leistung, wie Sie es für angemessen halten. Hauptsache, Sie gönnen Ihrem Körper ausreichend Bewegungs- und Ruhezeiten. Denn ein Körper im Gleichgewicht ist ein gesunder Körper.

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Vorsorge

Eine fernöstliche Weisheit besagt: „Die Weisen heilen, was noch nicht krank ist.“

Der Westen begeht leider immer wieder den Fehler, umgekehrt zu handeln. Doch langsam setzt sich auch hier die Überzeugung durch, dass es besser ist, die Gesundheit zu erhalten, statt die Krankheit zu behandeln. Wichtig ist dabei die Vorsorge. Mit einer ausgeglichenen Ernährung und ausreichend Bewegung haben Sie schon einmal zwei wichtige Punkte der Gesundheitsvorsorge erfüllt. Weitere Pfeiler sind regelmäßige Grund- und Vorsorgeuntersuchungen, die nicht nur frühzeitig mögliche Krankheiten erkennen können, sondern Ihnen auch ein beruhigtes Gefühl in Bezug auf Ihren Körper geben.

Ein weiterer wichtiger Aspekt der Vorsorge betrifft das Seelenleben. In Zeiten des „Burnout“ ist es extrem wichtig, sich um sein seelisches Gleichgewicht zu kümmern. Wenn schon erste Anzeichen von negativem Stress oder Überforderung erkannt werden, kann dieser von Grund auf vermieden und behandelt werden, z.B. durch Entspannungstechniken wie Qi Gong, autogenes Training oder Yoga.

Das frühzeitige Erkennen dieser Missstände setzt aber eine gesunde Selbstreflexion voraus, die nur durch seelische Gesundheit erreicht werden kann. Oft helfen schon feste und ritualisierte Entspannungszeiten, wie Spaziergänge oder ein Nickerchen in der Mittagspause, um den Kopf frei zu bekommen und Stress zu vermeiden. Außerdem ist ein geregelter Tagesablauf von nicht zu unterschätzender Wichtigkeit. Genügend Schlaf ist für die körperliche und auch seelische Verfassung äußerst wichtig. Ein stetiger Tagesrhythmus ebenso.

Sollte der seelische Stress trotzdem Überhand nehmen, ist es wichtig, ihn radikal auszuschalten, im beruflichen Bereich ist notfalls ein Berufswechsel notwendig, um stressbedingte Krankheiten zu vermeiden. Denn ist erst die Seele krank, liegen z.B. Depressionen oder ein Burnout vor, nimmt eine Behandlung und Heilung sehr viel Zeit in Anspruch. Wesentlich mehr als bei der Vorsorge zur Vermeidung der Erkrankung notwendig gewesen wäre.

Wie Sie sehen, ist es grundsätzlich nicht schwer, ein gesundes Leben zu führen, man muss nur wissen wie und die Stärke besitzen, diesen Weg zu gehen.

Gesundheitliche Grüße

Ihre

Manuela Möckel

 

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Richtig essen im Winter

Richtig essen im Winter

Heute nun freue ich mich Ihnen einen weiteren Gastartikel präsentieren zu dürfen. Hierbei geht es um gesunde Ernährung im Winter. Aber lesen Sie doch selbst:

Sich gesund zu ernähren ist immer wichtig, aber hier sind ein paar gute Gründe, warum gesunde Ernährung im Winter besonders wichtig sein kann – und was zu einer gesunden Ernährung dazugehört. Selbstverständlich ist eine gesunde Ernährung zu jeder Zeit von Bedeutung. Was wir essen, bestimmt maßgeblich, wie gut es uns geht. Übergewicht ist besonders augenfällig. Es ist jedem einleuchtend, dass Gelenke und Knochen bei starkem Übergewicht über Gebühr belastet werden – ganz abgesehen von Herz und Kreislauf, denen es deutlich schwerer fällt, körperliche Leistungen zu erbringen, wenn mehr Masse im Spiel ist.

Eine gesunde Ernährung heißt vor allem aber eine ausgewogene Ernährung: von allem etwas und das im richtigen Maß. Eine Ernährung, die sowohl Obst, Gemüse, Milch und Milchprodukte, Nudeln, Brot und Kartoffeln sowie Fleisch und Fisch ausbalanciert, versorgt uns mit Energie und wichtigen Mineralien und Vitaminen. Und hier ist es eben besonders im Winter wichtig, genug davon zu bekommen. Denn mit den sinkenden Temperaturen, muss unser Körper mehr Energie aufwenden, um erst einmal (ganz banal) warm zu bleiben. Diese Energie fehlt dann womöglich für Abwehrkräfte, wodurch wir beim Einbruch der kalten Jahreszeit besonders krankheitsanfällig sind. Auch ist die lange Dunkelheit der seelischen Verfassung oft abträglich.

Selbst Weihnachten kann – bei aller Nächstenliebe – auch ein emotionaler Stressfaktor sein. Indem wir darauf achten, was wir hier essen, können wir mit einer gesunden Ernährung im Winter unseren Körper mit mehr Energie und damit mehr Abwehrkräften versorgen.
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Gesunde Ernährung – Was essen im Winter?

Gesunde Ernährung im WinterObst und Gemüse sind natürlich sehr wichtig. Fünf Stück (zu je 100 Gramm etwa) soll man davon pro Tag essen. Das ist gar nicht so schwierig und man muss auch nicht befürchten, sich damit komplett asaisonal zu ernähren, wodurch man mit dem ökologisch schlechten Gewissen lebt, Obst und Gemüse von weither zu essen. Nein!

Gerade die Winterzeit bietet viele Gemüse- und Obstsorten, die gerade hier Hochsaison haben. Zitrusfrüchte sind beispielsweise Früchte, die im Winter reifen. Nicht zufällig liegen aufgrund langer Tradition auf unseren Plätzchentellern auch Mandarinen oder Nektarinen. Was macht mehr Freude, als sich eine herrlich orangene Mandarine zu schälen und die süßen Schnitze zu essen? Und gleich daneben liegen Walnüsse auf dem Teller, die eine weitere wertvolle Quelle für Mineralien sind. In der Gemüsesparte bietet uns der Winter knackigen Feldsalat und viele verschiedene Kohlarten.

Neben Obst und Gemüse sollten aber auch täglich genügend Milch oder Milchprodukte zu sich genommen werden. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt hier etwa 200 Gramm Joghurt und 50-60 Gramm Käse pro Tag. Einmal die Woche – oder auch zweimal – sollte man Fisch essen, und ab und an auch Fleisch oder Eier. Was gerne vergessen wird, aber im Winter sehr wichtig ist, sind auch die Energieträger der gesunden Ernährung im Winter: Nudeln, Kartoffeln, Reis. Die brauchen wir gegen die Kälte. Und ausreichend trinken – anderthalb bis zwei Liter gehören absolut zu einer gesunden Ernährung.

Was man aber auch nicht machen sollte, ist sich zwingen, das jeden Tag akribisch umzusetzen. Statt täglich nervös zu werden, sollte man einfach darauf achten, dass es über den Zeitraum von einer Woche gerechnet hin stimmt. Gesunde Ernährung sollte kein Stress sein.

Ein höchst interessanter Artikel. Bis bald und bleiben Sie gesund.

Ihre

Manuela Möckel

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Grauer Star – Antioxidantien im Essen schützen Ihre Augen

Grauer Star – Antioxidantien im Essen schützen Ihre Augen

Grauer Star im Alter

Der häufigste Grund für die Abnahme der Sehkraft im Alter ist Grauer Star. Gewiss hat Grauer Star durch die Möglichkeit der Operation etwas an Schrecken verloren, allerdings wird die Vorbeugung erfahrungsgemäß meist außer Acht gelassen. Beim Thema „Grauer Star“ ist die richtige Ernährung für Ihre Augen wirklich Goldwert.

Grauer Star wird – ähnlich wie viele andere degenerative Augenerkrankungen – durch die sogenannten freien Radikale mit hervorgerufen. Diese freien Radikale sind jene angriffslustigen Molekülteilchen, die vor allem in der Nacht durch unseren Organismus „kreisen“ um dort Zellschäden heraufzubeschwören. Wenn wir jung sind, macht unser Körper sie selbst unschädlich. Doch mit zunehmendem Alter gelingt ihm das immer weniger.

Jetzt ist wissenschaftlich nachgewiesen, dass diese freien Radikale auch an den Augen ihr Unwesen treiben. Sie bewirken an der Augenlinse Veränderungen, welche die normalerweise klaren Linsen nach und nach milchig trüb werden lassen. Mit zunehmendem Alter ist diese Linsentrübung bei fast allen Menschen festzustellen.
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Grauer Star

Bildquelle: Apotheken-Umschau
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Der Zusammenhang zwischen Ernährung und der Erkrankung Grauer Star ist nachgewiesen  

Grauer Star – macht sich dadurch bemerkbar, dass die Sicht verschwommen und undeutlich wird. Man fühlt sich schneller geblendet und oft erscheinen Strahlenkränze um Lichtquellen herum. Den meisten Menschen kann bei Grauem Star mit einer Operation geholfen werden. Dennoch ist es natürlich besser generell vorzubeugen, denn auch nach der Operation benötigt man immer noch eine starke Brille.
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Der Graue Star wird von mehreren Faktoren beeinflusst:

  • fortschreitendes Alter
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  • Erkrankungen wie Diabetes mellitus
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  • Augenverletzungen
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  • Augenerkrankungen
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  • Einnahme bestimmter Medikamente wie Cortison
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  • Zu viel direkte Sonneneinstrahlung
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  • Einseitige Ernährung
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Die Antioxidantien

Normalerweise schützt sich das Auge durch die so genannten Antioxidantien, wie Vitamin C und E, verschiedene Carotinoide, Zink und Selen. Dass die Antioxidantien unserem Auge Schutz bieten, zeigen eine Reihe von Untersuchungen, so erklärt es die Ernährungsspezialistin Dr. Barbara Becher in der „Zeitschrift für Orthomolekulare Medizin“. So fanden sich zum Beispiel in mehreren Studien auch ein Zusammenhang von zu niedriger Vitamin-E-Aufnahme und einem erhöhten Risiko für Grauen Star.

Eine höhere Zufuhr von Vitamin E und C jedoch verringert das Risiko, an Grauem Star zu erkranken, um ca. 50 bis 60 Prozent. Selbst das Fortschreiten dieser Augenkrankheit konnte aufgehoben werden.
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Ernährung ist wichtig

Um alle wichtigen Stoffe zum Schutz Ihrer Augen zu bekommen, sollten Sie vor allem auf eine abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung achten. Viel frisches Obst und Gemüse beleben Ihre Sicht. Wenn Sie auf Fleisch und Fisch verzichten, müssen Sie auf Ihre Zink- und Selenzufuhr achten. Wer schon unter einer Trübung des Auges leidet, sollte mit seinem Augenarzt über eine zusätzliche Versorgung mit den Schutzstoffen sprechen.
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Die wichtigsten Antioxidantien in der natürlichen Nahrung:

Antioxidantien: Enthalten in:
Carotin Karotten
Carotinoide gelbe und orangefarbene Obst- und Gemüsesorten, grünes und dunkelgrünes Blattgemüse
Flavonoide Obst und Gemüse, Wein, grüner und schwarzer Tee, Fruchtsäfte
Lycopin Tomaten (roh und gekocht)
Phenole Olivenöl, Gewürzpflanzen wie Rosmarin, Oregano, Minze, Thymian, Kakao, Tee
Selen Fleisch, Vollkornprodukte, Sesam, Nüsse und Meeresfrüchte
Vitamin C Zitrusfrüchte, Paprika, Kartoffeln
Vitamin E Öle, Weizenkeime, Nüsse, Samen, grünes Blattgemüse
Zink Huhn, Fisch, Weizen, Erbsen, Soja, Nüssen, Eier, Austern, Hering, Lamm, Leber, Vollkornprodukte, Bohnen, Naturreis, Milch, Milchprodukte, Gemüse

Deshalb: wer bis ins hohe Alter gut sehen will und eine altersbedingte Sehkraftverminderung vermeiden will, wer seine Augen vor Überanstrengung schützen möchte, sollte so früh wie möglich mit der Zufuhr wichtiger Vitalstoffe beginnen.

Denn es gilt auch hier: Je früher, desto besser!

PS: Lutein ist der wesentliche Baustein des Gelben Flecks. Ihn als Nahrungsergänzung zu verzehren hilft Studien zufolge, die Makula zu schützen und so die Fähigkeit zum scharfen Sehen zu bewahren.
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Wir empfehlen:

Augenvitamine

Bleiben Sie gesund!

Ihre

Manuela Möckel

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