Gemüse zum Trinken: Grüne Smoothies sind im Trend

Gemüse zum Trinken: Grüne Smoothies sind im Trend

Bitte mehr Gemüse – mit Smoothies kein Problem!

Sie sind gesund und lecker und sehr schnell zubereitet: Grüne Smoothies sind auf dem Vormarsch in unseren Küchen. Warum sie so beliebt sind und wie man sie am besten zubereitet, verrät Ihnen dieser Beitrag. Täglich fünf Portionen Obst und Gemüse sollte jeder zu sich nehmen, so die Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE).

Aber eine Studie des University College London geht noch einen Schritt weiter: Über acht Jahre beobachteten die Forscher die Ernährungsgewohnheiten von über 60.000 Briten und kamen dann zu dem Ergebnis, dass sieben Portionen Obst und Gemüse ideal seien. Denn nur wer ausreichend Grünzeug isst, senkt das Risiko für Krebs und Herzkreislauferkrankungen. Aber auch unser Immunsystem profitiert von dieser täglichen Nährstoff-Dosis.Allerdings können Obst und Gemüse ihre Wirkung nur entfalten, wenn sie häufig genug auf dem Speiseplan stehen. Das ist jedoch bei den wenigsten Deutschen der Fall. Wir Deutschen verzehren im Schnitt zwei bis drei Portionen. Grüne Smoothies können diese Lücke allerdings füllen: Einige Hände voll Obst und Gemüse lassen sich sehr schnell in einen köstlichen Saft verwandeln.

Wie grüne Smoothies wirken

Mittlerweile gibt es Smoothies in fast jedem Supermarkt: Das Gemisch aus Joghurt und Obst hat bereits viele Verbraucher gewonnen. Grüne Smoothies unterscheiden sich lediglich in einer Zutat: Anstelle von Joghurt enthalten sie „grüne Blätter“ oder Wildkräuter. Wenn hier von „grünen Blättern“ gesprochen wird, geht es nicht um Kopfsalat, denn dieser ist sehr arm an Mineralien und Vitaminen. Vielmehr geht es um solche grünen Blattgemüse, welche einen sehr hohen Mikronährstoffgehalt haben. Weiter unten finden Sie eine Liste, welche grünen Blattgemüse verwendet werden können.

Die in diesen Gemüsesorten enthaltenen Bitterstoffe sind besonders gesund, sorgen sie schließlich für eine gute Darmflora, einen geringeren Blutdruck und starke Abwehrkräfte

Damit der Smoothie allerdings nicht zu bitter schmeckt, kommen auch noch Bananen, Mangos oder Orangen dazu. Diese enthalten Magnesium, Vitamin C, Fluor, Vitamin E und die B-Vitamine. Diese Nährstoffe helfen unseren Körper bei der Zellerneuerung, stärken die Abwehr, verbessern die Sehkraft und die Stimmung.

Verfeinern kann man dieses Getränk dazu noch mit Kokos- oder Leinöl, aber beispielsweise auch mit Mandelmus oder Ingwer. Besonders Leinöl gilt als geheimer Gesundmacher, da es reich an Omega-3-Fettsäuren ist, die Gehirn, Augen, Herz und Kreislauf stärken.

Smoothies selbermachen

Welche grünen Blattgemüse können verwendet werden?

  • grüne Gemüse z. B. Spinat, Staudensellerieblätter, Kresse, Mangold, Grünkohl, Rucola, Endivien, Chicorée, , Artischocken, sowie Freilandsalate
  • Blätter von z. B. Möhren, Radieschen, Kohlrabi, Rote Bete, Brokkoli, Blumenkohl, Radicchio etc.
  • Kräuter z. B. Petersilie, Minze, Dill, Basilikum, Oregano, Thymian, Majoran, Liebstöckel, Rosmarin, Estragon, Lorbeerblätter, Sauerampfer, Salbei etc.,
  • Heilkräuter z. B. Engelwurz, Löwenzahn, Enzian, Gänseblümchen, Hopfen, Wermut, Vogelmiere, Melde, Wegerich, Giersch, Portulak etc.,
  • Sprossen z. B. von Alfalfa, Sonnenblumenkernen etc. (aber keine Hülsenfruchtsprossen)

Fazit: Die Wirkung von grünen Smoothies ist nicht von der Hand zu weisen. Sie liefern uns mit einem Schlag ganz viele verschiedene Nährstoffe und sorgen dafür, dass wir die empfohlene Tageszufuhr tatsächlich erreicht.

Grüne Blattgemüse sind ausgezeichnet, was den Gehalt an sekundären Pflanzenstoffen betrifft. Sekundäre Pflanzenstoffe haben viele erstaunliche Eigenschaften, die von den Wissenschaftlern erst in letzter Zeit nach und nach entdeckt wurden und weiterhin werden.

Sie können gesundheitlich wertvolle Wirkungen haben:

  • antibakteriell
  • antitumoral
  • antiviral
  • immunsystemstimulierend
  • blutverdünnend
  • leberschützend
  • darmreinigend
  • antiarthritisch und viele weitere

Ein sehr interessantes Buch kann ich Ihnen wärmstens ans Herz legen:

Smoothies

Interessantes Buch über grüne Smoothies

Das Grundrezept für grüne Smoothies:

Ein grüner Smoothie besteht aus folgenden Grundzutaten:

  • Grünes Blattgemüse
  • Früchte
  • Wasser

(Kommentar: Wurzel- und Knollengemüse oder auch Gemüse gehören nicht in den grünen Smoothie.)

Zubereitung:

Geben Sie 150 g zerkleinertes Grünzeug nach Wahl mit 200 Milliliter Wasser gemeinsam in einen Mixer. Nun mixen Sie alles 1 bis 2 Minuten. Geben Sie jetzt noch 150 g zerkleinerte Früchte dazu und mixen Sie nochmals, bis ein homogenes Getränk entstanden ist. Wenn Ihnen der Drink zu dickflüssig ist, können Sie ihn noch mit etwas Wasser verdünnen.

Tipps:

Wer einen Profimixer wie beispielsweise den Vitamix oder den Personal Blender sein Eigen nennt, kann alle Zutaten zusammen und nur grob zerkleinert hineingeben. In solchen Profimixern ist der Smoothie bereits in ca. 30 Sekunden fertig.

Langes Mixen sollte grundsätzlich unterlassen werden. Dadurch entsteht zu viel Wärme, welche den hitzeempfindlichen Vitalstoffen schadet. Um diese Wärmeentwicklung zusätzlich zu reduzieren, können Sie das Wasser auch in Form von Eiswürfeln zugeben.

Für Grüne-Smoothies-Einsteiger empfiehlt es sich, das Grundrezept mit verschiedenen weiteren gesunden Zutaten zu bereichern. Folgend einige Tipps:

  • anstatt Wasser frisch gepresster Orangensaft
  • Etwas Kokosöl, Leinöl, Mandelmus oder Sesammus (1 Teelöffel Öl bzw. 1 Esslöffel Mus)
  • Frischer Ingwer
  • Frisch geriebene Zitronenschale oder frisch gepresster Zitronensaft

Das Ziel sollten mindestens 100 g grünes Blattgemüse pro Tag sein, wobei nach oben fast keine Grenzen gesetzt sind. Fangen Sie langsam mit etwa 20 g pro Tag und Smoothie an und erhöhen Sie die Menge des Blattgemüses kontinuierlich auf beispielsweise täglich  2 Smoothies mit je 50 g oder mehr grünem Blattgemüse.

Rezepte für Smoothies

Sind Sie Neueinsteiger? Am besten beginnen Sie dann mit einem Smoothie mit wenigen Zutaten und probieren Sie ganz nach Lust, Laune und selbstverständlich auch nach Ihren Geschmacksvorlieben. Die Zubereitung ist immer dieselbe, wobei die Beschaffenheit des Drinks mit mehr oder weniger Wasser dem eigenen Geschmack angepasst wird. Wir wünschen einen köstlichen Appetit!

Hier finden Sie eine Vielzahl leckerer Rezepte für Smoothies.

18 leckere Rezepte für grüne Smoothies

Rezepte für Einsteiger

Grüne Smoothies für den Winter

Ich wünsche Ihnen einen tollen Wochenstart und viel Spaß beim „Smoothen“.

Ihre

Manuela Möckel

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Brombeeren – sauer und gesund – richtige Vitaminbomben

Brombeeren – sauer und gesund – richtige Vitaminbomben

Liebe LeserInnen, es ist soweit, die Brombeerzeit ist da. In der Hochsaison der Beerenfrüchte sind die Brombeeren am spätesten reif. Sie erlebt ihren Ernte-Höhepunkt im August. Dann genießt man sie gerne frisch zu Eis, Quark oder Joghurt. Oder man verarbeitet sie zu Marmelade.

Brombeeren sind der heimliche Star unter den Sommerbeeren, denn sie schmecken pur aus der Hand am besten. Eigentlich stammen die Brombeeren aus den Wäldern Eurasiens und Nordamerikas. Aber schon in der griechischen Antike wurde sie von den Menschen als Heilpflanze geschätzt. Heute ist die Brombeere weltweit verbreitet. Bei uns in Deutschland ist sie ein beliebter Obststrauch im heimischen Garten. Dabei handelt es sich genau genommen bei Brombeeren gar nicht um eine Beere sondern um eine sogenannte Sammelsteinfrüchte.

Gesundheitlich wirkt die Brombeere, wie die Erdbeere und die Johannisbeere, vor allem wegen der Gerbstoffe auf die Schleimhäute im Verdauungstrakt genauso, wie in den Atemwegen und in den Blutgefäßen. Schon um die Zeit Christi Geburt soll das Kauen von Brombeerblättern bei Zahnfleischbluten geholfen haben. Ihre Inhaltsstoffe lösen den Schleim und reinigen das Blut. Wie so oft in der Pflanzenheilkunde hat die Brombeere eine lange Tradition in der Naturmedizin.
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Brombeeren sind kleine Vitaminbomben

Brombeeren - sauer und gesundBrombeeren haben es in sich: Sie enthalten Vitamine, Mineralstoffe, Ballaststoffe, Folsäure und Eisen in größeren Mengen. Der Gehalt an Provitamin A gehört zu den höchsten unter den Beerenfrüchten. Der Körper wandelt es in Vitamin A um, welches unter anderem wichtig ist für den Sehprozess. Brombeeren enthalten auch viel Vitamin C (immerhin 17 mg Vitamin C pro 100 g), das wiederum vor Zellschädigungen schützen soll. Das enthaltene Vitamin E wirkt ebenfalls als Zellschutz. Wertvoll sind auch die Vitamine aus der B-Gruppe. Sie sind an vielen Stoffwechselfunktionen beteiligt. Dank ihres Ballaststoffanteils können Brombeeren die Verdauung anregen. Beerenobst weist allgemein eine Fülle sekundärer Pflanzenstoffe wie Flavonoide und Anthocyane auf. 100 g Brombeeren enthalten gerade mal etwa 50 Kalorien. Mit schon 100 g Brombeeren können decken Sie zum Beispiel fast 1/3 Ihres täglichen Bedarfs an Vitamin C und können so Ihr Immunsystem unterstützen.
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Brombeeren sind gesund!

Nicht nur die Beeren sind gesund, auch die Blätter des Brombeerstrauchs haben es in sich. Zwei Teelöffel mit heißem Wasser aufgekocht ergeben einen wohlschmeckenden Tee, der gut gegen Durchfall hilft und Fieber senken kann. Wegen der schleimlösenden Eigenschaften kann man Brombeerblätter auch gegen Verschleimung im Bereich der Atmungsorgane verwenden. Von diesem schmackhaften Tee kann man ein bis drei Tassen täglich trinken.

Um eine Tinktur aus Brombeerblättern herzustellen, übergießt man diese in einem Schraubdeckel-Glas mit Doppelkorn oder Weingeist, bis alle Pflanzenteile bedeckt sind. Diese Mischung lässt man dann verschlossen für 2 bis 6 Wochen ziehen. Abseihen und in eine dunkle Flasche füllen. Von dieser Tinktur nimmt man 1 bis 3mal täglich 10-50 Tropfen ein. Wenn einem die Tinktur noch zu stark ist, verdünnt man sie noch mit etwas Wasser.

Bei Halsentzündungen, Heiserkeit und Zahnfleischentzündung kann mit einem Aufguss aus Brombeerblättern gegurgelt werden. Eine Handvoll frische oder eine halbe Handvoll getrocknete Brombeerblätter mit einer Tasse kochendem Wasser übergießen und zehn Minuten ziehen lassen. Die blutreinigende Wirkung führt zu einer Verbesserung von Hautproblemen wie Ekzemen und schlecht heilenden Wunden.

Viele Rezepte finden Sie auch bei www.kraeuterfrau.ch.

Viele Grüße und bleiben Sie gesund!

Ihre

Manuela Möckel

 

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Endlich wieder Kürbiszeit

Endlich wieder Kürbiszeit

Herbstzeit ist Zeit der Kürbisse

Die Tage werden wieder kürzer und draußen wird es immer kälter. Der Herbst ist da und die Kürbis-Saison ist wieder eröffnet. Diese großen Kugeln sind nicht nur sehr gesund, sondern auch sehr schmackhaft und sehr vielseitig anwendbar. Gemeinhin wird er zwar als Gemüse bezeichnet, aber Botaniker ordnen ihn in die Familie der Beerenfrüchte ein. Demzufolge ist er die größte Beere. Wie Melonen und Gurken bestehen auch sie zu fast 90 Prozent aus Wasser. Wegen seines hohen Wassergehaltes ist er sehr kalorienarm – mit nur 25kcal pro 100g eignet er sich somit hervorragend fürs Abnehmen, aber auch wegen seines hohen Kalium- und niedrigen Natriumgehaltes. Wenige Kalorien, dafür viele wertvolle Nährstoffe.

Kürbis ist eine echte Vitaminbombe

Das faserige Fruchtfleisch sorgt für einen hohen Anteil an pflanzlichen Ballaststoffen. An Inhaltsstoffen ist im Kürbis vor allem Kalium, Phosphor, Kalzium, Chlor, Zink, Magnesium, Natrium, Eisen, Zinn sowie Selen und Mangan enthalten. Reich an Vitaminen – vor allem A, B, E und C – ist er ein wichtiger Vitaminlieferant im Herbst und Winter. Im Fruchtfleisch ist auch Kieselsäure enthalten, dies wirkt sich günstig auf Bindegewebe, Haut und Nägel aus. Wer noch keine Kürbisuppe gekostet hat, sollte dies schnellstens tun. Dem leckeren, zarten Geschmack einer pürierten Kürbissuppe können nur die wenigsten widerstehen. Hier sollen aber die Lobreden noch nicht aufhören – dieser hat eigentlich noch viel mehr zu bieten. Weiter geht´s: Kürbis strotzt vor wertvollen ungesättigten Fettsäuren. Außerdem sind auch viele sekundäre Pflanzenstoffe in seinem Inneren vorhanden – die sich positiv auf den Cholesterinspiegel auswirken und den freien Radikalen entgegenwirken.

Kürbis ist gesund+

Gesund abnehmen

Die Wenigsten wissen, dass Kürbis und Kürbissaft auch beim gesunden Abnehmen helfen. Mittlerweile greifen immer mehr Menschen zu diesem Geheimtipp. Wurde er in früherer Zeit vor allem süß-sauer eingelegt, sind heute der Kreativität keine Grenzen mehr gesetzt. Das Kürbis hat wenige Kalorien und ist ein hervorragender Sattmacher – also der perfekte Begleiter beim Abnehmen. Viele von uns kennen schon die Kürbissuppe. Aber wie wäre es mal mit einem selbstgebackenen Kürbisbrot, einem leichten Kürbis-Kartoffelpüree oder auch einer Kürbiskonfitüre? Leckere Rezepte können Sie bei Chefkoch.de finden.
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Ein echter Schlankmacher und ein guter Tipp um gesund abzunehmen ist Kürbissaft. Dieser enthält je nach Sorte große Mengen an wertvollen Carotinoiden, aus denen der Körper das die Sehkraft und die Haut stärkende Vitamin A herstellt. Dazu zählen Stoffe wie Beta-Carotin und Lutein. Das sind wichtige Antioxidantien, die freie Radikale abfangen können. Im Vergleich zu anderen Säften hat Kürbissaft nur wenig Zucker. Äußerst lecker schmeckt der Saft in Kombination mit Obstsäften aus gelben Früchten.
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Als Arzneimittel

Neben dem gesunden Fruchtfleisch steckt dort allerdings noch ein sehr wertvoller Schatz – die Kürbiskerne und haben auch in der Heilkunde eine sehr lange Tradition. Schon Hildegard von Bingen (1098 bis 1179) bezeichnete ihn als sehr wertvolle Pflanze. Für Medikamente wird der so genannte „Steirische Ölkürbis“ verwendet, aus diesem wird übrigens auch das Kürbiskernöl gewonnen. Die Inhaltsstoffe der Kerne werden in erster Linie bei Nieren- und Blasenproblemen eingesetzt.

Die antioxidativen Inhaltsstoffe der Kerne unterstützen die Abwehrkräfte des Körpers und wehren so freie Radikale ab. Der Verzehr von Kürbiskernen und Kürbiskernöl ist besonders bei Prostataleiden zu empfehlen. Bei gutartigen Prostatavergrößerungen ist die heilsame Wirkung der Kürbiskerne wissenschaftlich bewiesen. Kürbiskerne wirken beruhigend auf eine Reizblase.

Kürbisfleisch wirkt entwässernd und harntreibend, da es reichlich Wasser und Kalium, aber nur wenig Natrium enthält. Um eine ausreichende Dosis zu erreichen, sollte mindestens zwei Mal täglich ein Esslöffel Kürbiskerne gegessen und zusätzlich Kürbiskernöl zum Anmachen von Salaten verwendet werden.

Was allerdings die Kalorien angeht, sind die Kerne im Gegensatz zum Kürbisfleisch sehr kalorienhaltig. 100 Gramm der Kerne enthalten gut 500 Kalorien und mehr als 45 Gramm Fett. Man sollte sie also sehr sparsam dosieren.
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Eine gesunde Kostbarkeit – Das Öl

Aus den Kernen des „Steirische Ölkürbis“ wird in aufwändigen Verfahren das hochwertige Kürbiskernöl hergestellt. Kürbiskernöl gehört zu den wertvollsten Pflanzenölen für unsere Ernährung, denn es enthält viele einfach und mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Studien zeigen, dass besonders das Vitamin E und die Linolsäure im Kürbiskernöl wirksam sind. Sie können gegen erhöhte Cholesterinwerte wirken und sollen auch Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorbeugen.

Außerdem liefert es in hoher Menge Vitamin E, aber auch die Vitamine A, B1, B2, B6, C und D, die Mineralstoffe Phosphor, Kalium, Kalzium, Magnesium, Eisen, Kupfer, Mangan, Selen und Zink. Damit alle gesunden Inhaltsstoffe wirken können, sollte Kürbiskernöl jedoch nicht erhitzt werden. Angesichts seiner wertvollen, ungesättigten Fettsäuren wird das Öl aber schnell ranzig und sollte daher stets im Kühlschrank aufbewahrt werden.
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Empfehlung:

Das soll es für heute erst einmal gewesen sein. Bleiben Sie gesund!

Ihre

Manuela Möckel

 

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Tomaten – leckere und gesunde Vielfalt

Tomaten – leckere und gesunde Vielfalt

Ob als Fleisch-, Kirsch oder Strauchtomate – Tomaten sind das Lieblingsgemüse von uns Deutschen. Mit 24,9 kg Pro-Kopf-Verbrauch (frisch und verarbeitet) im Jahr ist die Tomate mit Abstand an der Spitze. Wie anderes Gemüse auch, bringen Tomaten ein ganzes Paket an wertvollen Inhaltsstoffen mit und das bei gerade mal 17 Kalorien in 100 Gramm. Kein Wunder, kann man sie doch so vielseitig verwenden…

Sie können täglich variieren: Essen Sie beispielsweise Tomaten als Salat, eingelegt, als Suppe oder Gemüseeintopf, gegrillt, überbacken, gefüllt oder verwenden Sie Tomaten als Garnitur. Und wie wär’s zur Abwechslung mal mit einem Tomatensaft? Aber mal ehrlich, denkt man bei einer Tomate an den Schutz des Körpers oder an Entspannung? Eigentlich nicht, aber jetzt ist Umdenken angesagt: Denn die Tomate kann viel mehr als nur gut schmecken.
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Tomaten: lecker und gesund!

Tomate - das Lieblingsgemüse der DeutschenTomaten sind nicht nur lecker, sondern auch gesund. Denn die Früchte enthalten viel Vitamin C (das vor Zellschäden schützt und die Widerstandskraft des Körpers stärkt), Mineralstoffe (vor allem Kalium, das wichtige Aufgaben im Nerven- und Muskelstoffwechsel erfüllt), Ballaststoffe (die den Darm in Schwung bringen) und sekundäre Pflanzenstoffe (die mindern das Krebsrisiko, schützen vor Herz-Kreislauferkrankungen und stärken die Abwehrkräfte).

Dazu bestehen Tomaten zu ca. 94% aus Wasser und sind daher ideal für eine leichte, kalorienarme Ernährung. In der Tomate wirken vor allem die gelbroten Pflanzenfarbstoffe, die so genannten Carotinoide. In der Tomate sind es vor allem das Beta-Carotin, die Vorstufe von Vitamin A und Lycopin. Täglich 250 Gramm Tomaten zu essen, empfiehlt Sven-David Müller, von der Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik.

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100 g Tomaten (roh – unverarbeitet) enthalten etwa:

  • Energie: 17 kcal
  • Eiweiß: 1,0 g
  • Fett: 0,2 g
  • Kohlenhydrate: 2,9 g
  • Ballaststoffe: 1,8 g
  • Natrium: 6.0 mg
  • Kalium: 297 mg
  • Kalzium: 13 mg
  • Magnesium: 20 mg
  • Phosphor: 27 mg
  • Eisen: 0,5 mg
  • Vitamin A: 133 µg
  • Vitamin E: 0,8 mg
  • Vitamin B1: 0,06 mg
  • Vitamin B2: 0,04 mg
  • Niacin: 0,6 mg
  • Vitamin C: 124 mg
  • Folsäure: 39 µg

Viele Untersuchungen zeigen, dass sekundäre Pflanzenstoffe wie Carotinoide, Flavonoide, Phenolsäure, Terpenen und Vitamine als bioaktive Substanzen in der Tomate enthalten sind und diese vorbeugend gegen Krebserkrankungen, als Schutz gegen Arterienverkalkung und zur Stärkung des Immunsystems wirken. Das Beste daran ist, das Tomaten sogar dann noch gesund sind, wenn sie aus der Tube oder aus der Dose kommen, weil es auch der rote Farbstoff ist, der bei uns z. B. gegen Krebs wirkt. Weiterhin sorgt die Tomate für gute Laune, denn das enthaltene Tyramin wirkt stimmungsaufhellend und zaubert dem Genießer somit ein Lächeln ins Gesicht. Die Tomate sorgt also nicht mehr nur für guten Geschmack, sondern auch für Wellness am Tisch.

In gekochter Form sorgt die Tomate für noch mehr Schutz des Körpers, denn der Inhaltsstoff Lycopin kann bei gekochten Tomaten besser vom Körper aufgenommen werden und sorgt damit für noch mehr Schutz.

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Schlank- und Fitmacher Tomate

Bei nur 17 Kalorien pro 100 Gramm und einem Wassergehalt von 94 Prozent sind Tomaten absolut figurfreundlich. Sie kann also bedenkenlos täglich genossen werden. Im Winter schmecken Tomaten oft nicht ganz optimal, deshalb kann man genauso gut Tomatenprodukte verwenden. Dosentomaten, Tomatensaft, Ketchup oder Tomatenmark enthalten den wertvollen Schutzstoff Lycopin sogar in besonders gut verfügbarer Form. Deshalb können diese Produkte ebenfalls gut in der Alltagsküche verwendet werden.
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Im Zweifelsfall: Tomaten statt Tabletten

Wo die Interessen von Lebensmittel-, Pharma- und Kosmetikindustrie ins Spiel kommen, geht es um sehr viel Geld. Plakative Aussagen wie „Lycopin gegen Falten“ oder „Tomatensuppe gegen Krebs“ klingen verführerisch, sind aber zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht eindeutig bewiesen. Was bei der Herstellung von Lycopintabletten und Anti-Falten-Cremes oft vergessen wird: In der Tomate ist eine Vielzahl unterschiedlicher Substanzen enthalten. Und vermutlich ist es gerade deren Zusammenspiel, das die Tomate zu so einer gesunden Frucht macht. Denn dass die Tomate gesund ist, darüber ist man sich einig. Nur die Reduzierung auf einzelne Inhaltsstoffe wird von vielen kritisch gesehen. Wer vor die Wahl zwischen einem köstlichen Tomaten-Mozzarella-Salat und einer Lycopintablette gestellt wird, sollte also einfach auf sein Bauchgefühl hören.

Der spätsommerliche August und September sind in unseren Breitengraden die besten Tomatenmonate. Denn dann haben die Tomaten die meiste Sonne abbekommen und sind am aromatischsten. In dieser Zeit empfiehlt es sich daher besonders auf die saisonale, heimische Ware zurückzugreifen, denn diese sind zurzeit besonders aromatisch und haben durch die kurzen Transportwege auch noch viele Vitamine.

Na, wenn das mal nicht gesund ist. 😉

Bleiben Sie gesund und bis demnächst.

Ihre

Manuela Möckel

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Beeren – gesund und lecker Teil 2

Beeren – gesund und lecker Teil 2

Hallo, ich grüße Sie. Heute nun zum zweiten Teil „Beeren – gesund und lecker“. Sie schmecken nicht nur nach Sommer – Beeren sind wahre „Gesundheits-Cocktails“. Beeren haben einen hohen Vitamin- und Mineralstoffgehalt. Außerdem enthalten sie viele Ballaststoffe, welche die Darmtätigkeit fördern. Und außerdem enthalten sie viele sekundäre Pflanzenstoffe wie Flavonoide und Anthocyane. Heute möchte ich mit dem Sanddorn beginnen. Jeder von uns hat sich schon an seiner Schönheit mit seinen leuchtenden orangefarbenen Beeren erfreut. Wie viel Gesundes aber in so einer Beere steckt, wissen nur die wenigsten von uns. Sanddorn enthält zum Beispiel beträchtliche Mengen an Vitamin C und ist deshalb speziell zur Vorbeugung von Erkältungskrankheiten geeignet.

Beeren - lecker und gesund - SanddornSanddorn wird auch die „Zitrone des Nordens“ genannt. Der Vitamin C-Gehalt ist 10x höher als bei Zitrusfrüchten. Zudem enthalten die Beeren auch die Vitamine A, E und B. Sanddorn-Öl gilt als Geheimtipp bei der Wundbehandlung, beugt frühzeitiger Hautalterung vor, ist ein optimaler Sonnen- und Strahlenschutz und hat sich sogar bei der Behandlung von Hautallergien bewährt.

Diese kleinen Vitaminbomben gehören übrigens zu den wenigen, pflanzlichen Lieferanten des wichtigen Vitamins B12, welches für Vegetarier und Veganer besonders wichtig ist. Auch mit einer guten Portion an Mineralien ist die kleine Sanddornbeere ausgestattet.

Beeren - gesund und lecker - AcaiAcai-Beeren gelten als das Vitalstoffpaket aus dem Tropenwald. Acai-Palmen sind im Amazonasgebiet zu Hause, und wachsen hauptsächlich im brasilianischen Regenwald. Bereits ein Teelöffel des Fruchtmarks enthält so viele Antioxidantien wie zwei große Äpfel oder fünf Bananen!

Die Açaí-Frucht übertrifft in ihrer gesundheitsfördernden Wirkung bei Weitem jedes andere Obst oder Gemüse, denn sie ist ein äußerst potenter Radikalfänger. Die exotische Frucht zeichnet sich durch einen überdurchschnittlich hohen Gehalt an essenziellen Aminosäuren und gesunden Fettsäuren aus, deren positive gesundheitliche Wirkung wissenschaftlich schon lange belegt ist. Ich werde in einem gesonderten Artikel noch genauer über die Acai-Beeren schreiben.

Bildquelle Acai: http://www.dietsinreview.com
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Beeren haben einen hohen Vitamin- und Mineralstoffgehalt.

Beeren - lecker und gesund - AroniaAls nächstes wäre die Aroniabeere (auch Apfelbeere genannt). Hier nur einige Kurzinfos, da ich ja schon einmal über die Aroniabeere geschrieben habe. Sie wird in Osteuropa schon sehr lange als Heilmittel genutzt. Schon Ende der 50er wurden in der früheren Sowjetunion offiziell medizinische Studien durchgeführt, um ihre Heilwirkung zu erforschen und zu belegen.

Alle Inhaltsstoffe (z.B. Vitamine, Mineralien, sekundäre Pflanzenstoffe und Polyphenole) wirken äußerst gesundheitsfördernd. Seit geraumer Zeit gibt es die erste Plantage in Schwarmstedt (Niedersachsen). Dort kann man die Apfelbeeren zum Beispiel auch selbst ernten. Hier gibt es ebenso eine Menge Informationen zur Aroniabeere.
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Beeren - lecker und gesund - CranberryDie Cranberry (auch Moos- oder Kranbeere genannt) ist mit unseren Preisel- und Heidelbeeren verwandt. Allerdings ist sie deutlich größer. Schon die amerikanischen Ureinwohner wussten, wie förderlich die Cranberries für die Gesundheit sind. Sie bergen einen ganzen Cocktail gesundheitsfördernder Substanzen, darunter Antioxidantien, Flavonoide, Polyphenole, Tannine und viel Vitamin C in sich.

Cranberry-Saft wirkt nicht nur bei Harnwegsinfektionen sondern auch gegen schwere Darminfektionen und Durchfall, das zeigt eine Studie amerikanischer Forscher. Auch Mund und Magen scheinen Bakterien damit weniger leicht angreifen zu können. Dazu enthalten Cranberries viele Mineralien und Ballaststoffe und sind gut für das Herz, da sie die Bildung von gesundem HDL-Cholesterin fördern. Die Inhaltsstoffe bleiben, wenn die Cranberries gekocht werden erhalten, nur der Vitamin-C-Gehalt lässt deutlich nach. Gekochte Cranberries werden gerne als Beilage zu verschiedenen Gerichten, z.B. Wild gereicht. Sie passen aber auch hervorragend zu süßen Speisen. Getrocknet schmecken sie wie wie Rosinen.
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Beeren - lecker und gesund - GojiDie Goji Beere gehört zu den geheimnisvollsten Heilpflanzen in der ca. 4000 Jahre alten Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). Der weltweit bekannte Ernährungsforscher Prof. Earl Mindell fand heraus, warum: In Goji Beeren stecken u.a. 2000 Prozent mehr wertvolle Antioxidantien als in Cranberries. Prof. Dr. Earl Mindell: „Goji Beeren sind die gesündesten bekannten Früchte.“ Zahlreiche  bestätigen ihre positiven Wirkungen. Laut einer Studie aus den Niederlanden senkt sie beispielsweise das Herzinfarkt- und Schlaganfallrisiko um 27 Prozent.

Neben der Prävention von Krebs, Arthrose und Infektionen eignet sich die Goji Beere zur Behandlung von Glaukomen, Bluthochdruck, Blutzucker und Alzheimererkrankungen. So enthalten Goji-Beeren alle essentiellen Aminosäuren, sehr viel Vitamin A (Beta-Carotin), Vitamin C, Vitamin E sowie eine beachtliche Menge an Vitamin B. Außerdem enthalten Goji-Beeren mehr Eisen als Spinat, so können bereits 50 Gramm getrocknete Goji-Beeren den Mindesttagesbedarf an Eisen decken. Weiterhin liefern Goji-Beeren viele wichtige Spurenelemente, die es infolge der oft ausgelaugten Böden in unseren Grundnahrungsmitteln heute kaum noch gibt.

Auch der Gehalt an Lutein spielt eine große Rolle, wenn es um die Vorbeugung der gefürchteten Makuladegeneration geht. Aber auch, wer seinen Augen “nur” etwas Gutes tun will, ist mit Goji Beeren gut bedient. Für einen Tee übergießen Sie 1 EL Früchte mit ½l kochendem Wasser und lassen ihn 10 Minuten ziehen. Die getrockneten Früchte lassen sich als süßende Zutat auch für Kompotte, ähnlich wie Rosinen verwenden.

Ich habe mir eine Pflanze gekauft, mal sehen, obs was wird. Ich werde Sie natürlich daran teilhaben lassen.

Bis dahin und bleiben Sie gesund

Ihre

Manuela Möckel


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Die Inhalte auf dieser Seite dienen rein informativen Zwecken und können die persönliche Beratung, Diagnostik und Betreuung durch einen Facharzt oder Heilpraktiker in keinem Fall ersetzen. Auch wenn sie gründlich recherchiert wurden, können und dürfen sie in keinem Fall die Grundlage für eine Selbstdiagnose und Selbstmedikation sein.

Über mich

Hallo, schön dass Sie mich gefunden haben. Mein Name ist Manuela Möckel, ich bin Jahrgang 1970, Mutter von 4 tollen Kindern und ich lebe mit meiner Familie im schönen Beeskow, das liegt in der Nähe von Frankfurt/Oder in Brandenburg. Vor langer Zeit hatte ich wirklich erhebliche Probleme mit meiner Gesundheit und war auf der Suche nach Alternativen! Ich wollte weg von stark wirkenden Arzneimitteln und selbst aktiv etwas für meine Gesundheit tun. Das Thema Gesundheit und was auch immer damit zu tun hat, hat mich schon immer brennend interessiert. Darüber möchte ich erzählen und Ihnen berichten.

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