Die Brennnessel – Das Heilkraut

Die Brennnessel – Das Heilkraut

Heute kommen wir zu einem weiteren Heilkraut: die Brennnessel. Schon bei dem Gedanken daran, Brennnesselblätter zu essen, lässt bei uns die Alarmglocken schrillen. Wissen wir doch, dass die Brennnessel schon bei der geringsten Berührung starke Schmerzen hervorrufen kann. Trocknet oder kocht man sie aber, nimmt man ihr jegliche „Bedrohung“. Die Brennnessel ist eine großartige Heilpflanze. Wir verraten Ihnen Rezepte und Anwendungsmöglichkeiten der Brennnessel.

Brennnesselblätter für viele Zwecke

Brennnesselblätter lassen sich nicht nur zu einem sehr entschlackenden und wohlschmeckenden Tee verarbeiten. Sie sind überdies extrem kalzium-, eisen- und eiweißreich und können pulverisiert in viele Gerichte integriert werden – z. B. in grüne Smoothies, aber auch als würzige Zutat in Dressings, Dips, Frischkäse, Brot und vieles andere mehr.

Die Brennnessel wächst überall dort, wo der Boden feucht und nährstoffreich ist. Sehr früh im Jahr legt die Brennnessel los und ist daher auch eine der ersten Pflanzen, die im Frühling zu blühen beginnen. In den meisten nördlichen Ländern ist die Brennnessel weit verbreitet und gilt ob ihrer Wucherleidenschaft als wenig beliebtes und massiv bekämpftes Unkraut. Die Brennnessel stärkt nicht nur unsere Pflanzen und Böden, sondern auch unseren Körper!

Brennnessel zur Entschlackung

Alle diese positiven Eigenschaften machen sie zu einer hervorragenden Begleiterin einer jeden Entschlackung, Entsäuerung oder Darmreinigung. Schließlich profitiert nahezu jedes Organ von der Brennnessel:

Entzündungen im Darm und den Gelenken gehen zurück, das Blut wird gereinigt, das Immunsystem wird auf Vordermann gebracht und die Leber entlastet. Schlacken und Toxine können durch die durchspülende Wirkung der Brennnesselblätter ausgeschieden werden.

Gleichzeitig versorgen die Brennnesselblätter uns mit derart enormen Vitalstoff- und Mineralstoffmengen, dass herkömmliche Kulturgemüse diesbezüglich nicht annähernd mithalten können.

So sind in 100 Gramm Brennnesselblättern 700 mg Kalzium enthalten, das ist sechsmal mehr als Milch liefert. Auch für Beta Carotin, Magnesium (80 mg) und Eisen (4 mg) sind die Brennnesselblätter eine gute Quelle, und ihr Vitamin-C-Gehalt ist sechsmal so hoch wie der in einer Orange.

Wie können Sie nun die Brennnessel am besten in Ihren Alltag integrieren? Dazu gibt es viele Möglichkeiten:

Anwendungsmöglichkeiten

Von der Brennnessel werden insbesondere die Blätter oder die Samen, in selteneren Fällen die Wurzel verzehrt.

Brennnessel-Samen

1. Brennnessel-Wurzel

Was die Wurzel betrifft, so sind hier Fertigpräparate (Brennnesselwurzelextrakt) nicht nur am einfachsten zu nutzen, in ihnen ist außerdem die Wirkstoffdosis höher als z. B. in einem Brennnesselwurzeltee.

Wenn Sie dennoch lieber selbst zur Tat schreiten möchten, so benötigen Sie für einen Brennnesselwurzeltee zunächst einmal natürlich Brennnesselwurzeln – und zwar getrocknet und pulverisiert. Davon nehmen Sie 1 TL auf 200 ml Wasser.

Bringen Sie das Wasser nun samt Wurzelpulver zum Kochen. Nehmen Sie den Tee von der Herdplatte und lassen Sie ihn 10 Minuten ziehen. Bis zu 5 Tassen können Sie davon täglich trinken (als Kur z. B. über zwei bis drei Wochen hinweg, also nicht dauerhaft).

2. Brennnesselblätter

Sehr viel häufiger als die Wurzel setzt man die Brennnesselblätter ein. Es gibt zwei Möglichkeiten, wie man Brennnesselblätter essen oder trinken kann: Entweder frisch oder getrocknet.

Will man die Brennnesselblätter frisch verwenden, dann pflückt man frische junge Blätter – natürlich mit Handschuhen. Die Haupterntezeit liegt zwischen Mai und September. In vielen milden Regionen oder nach milden Wintern kann man sie auch schon im März oder April ernten.

Der beste Zeitpunkt zur Ernte ist dann gekommen, wenn die Brennnessel Kniehöhe noch nicht übersteigt und ihre Hauptstängel noch weich und geschmeidig sind.

Ernten Sie Brennnesselblätter (und auch andere Heilpflanzen) nicht, wenn es geregnet hat. Sie verlieren dabei an Aroma und weisen auch einen niedrigeren Wirkstoffgehalt auf als an trockenen Tagen. Warten Sie also auch bei schönem Wetter ab, bis der Tau getrocknet ist und schreiten Sie dann zur Ernte.

Frische Brennnesselblätter

Frische Brennnesselblätter können jetzt wie ein Gemüse (ähnlich wie Spinat) gedämpft und dann zu vielen Rezepturen weiterverarbeitet werden. Brennnesselblätter können aber auch roh in grüne Smoothies gegeben werden. Sowohl der Koch- als auch der Mixprozess zerstören die Brennhaare.

Getrocknete Brennnesselblätter

Brennnesselblätter können auch sehr gut getrocknet werden. Dazu werden frische junge Brennnesselblätter im Sommer im Schatten getrocknet oder – falls die Witterung zu feucht ist – im Dörrgerät. Grössere Brennnesselmengen trocknet man, indem man die kompletten Stängel kopfüber an einen trockenen Platz hängt und dann – nach der Dörrzeit – die trockenen Brennnesselblätter abstreift.

3. Brennnessel-Samen

Gründe für diese vitalisierende Wirkung gibt es viele. Zunächst ist da der Vital- und Mineralstoffreichtum der Samen. Dazu kommen die stark antioxidativen und auch leberschützenden Fähigkeiten der Brennnesselsamen.

Brennnessel-Samen schmecken fein in Müslis, Suppen, Quarkspeisen, Dips und Salatdressings oder einfach auf ein Butterbrot gestreut. Auch in den Smoothie kann man die Brennnesselsamen mixen, in den Brotteig geben oder genauso gut löffelweise als natürlichstes Nahrungsergänzungsmittel einnehmen.

Einfach in der Anwendung sind Gewürzmischungen mit Brennnesselsamen. Diese gibt es in verschiedenen Variationen, z. B. mit Salz, mit Chili oder mit Pfeffer und Salz.

Und für Naschkatzen gibt es Müsliriegel mit Brennnesselsamen und verschiedenen Trockenfrüchten und Nüssen.

Rezepte

Brennnessel-Gemüse – Das Grundrezept

Geben Sie die grob zerkleinerten Brennnesselblätter mit einer zerdrückten Knoblauchzehe in einen Topf mit sehr wenig Wasser, dämpfen Sie die Blätter wenige Minuten lang, würzen Sie sie mit einer Brennnesselsamen-Gewürzmischung und servieren Sie sie mit Butter.

Denken Sie daran, dass die Brennnesselblätter – genau wie Spinat – sehr in sich zusammenfallen. Sie benötigen also pro Person zwischen 300 und 500 Gramm Brennnesselblätter, abhängig davon, ob es noch weitere Gemüse, Salate, Beilagen etc. gibt oder nur das Brennnesselgemüse mit etwas Fisch oder einem Veggie-Burger.

Smoothie aus Brennnesselblättern

Brennnessel-SmoothiesFür einen Brennnessel-Smoothie nehmen Sie einfach Früchte nach Wahl, etwas Wasser und eine Hand voll frische junge Brennnesselblätter. Mixen Sie die Mischung im Hochleistungsmixer und genießen Sie die frische Vitalkraft der Brennnessel!

Leckere Beispielkombinationen für grüne Smoothies mit Brennnesselblättern wären die beiden folgenden (jeweils für 1 Person):

Brennnessel-Mango-Smoothie

Brennnesselblätter, 1 kl. oder ½ grosse Mango, Wasser, etwas frisch gepressten Zitronensaft und ein Stückchen frischer Ingwer

Brennnessel-Mandarinen-Smoothie

Brennnesselblätter, Saft von vier Mandarinen, 1 Banane, Wasser und eine Prise Zimt

Selbstverständlich können Sie auch einheimische Lagerfrüchte wie Äpfel oder Birnen verwenden. Ebenfalls lecker schmeckt die Kombination Brennnesselblätter, Beeren (ausserhalb der Saison tiefgekühlt) und Banane.

Tee aus Brennnesselblättern

Aus getrockneten Brennnesselblättern kann man natürlich – wie eingangs erwähnt – zunächst einmal einen tollen entschlackenden Tee zubereiten. Dazu übergießt man 2 Teelöffel getrocknete Brennnesselblätter (vor dem Überbrühen fein zwischen den Fingern zerreiben) mit 150 ml heißem Wasser und lässt den Tee 10 bis 15 Minuten ziehen. Man trinkt davon etwa vier Tassen pro Tag.

Lecker kombinieren kann man den Tee aus Brennnesselblättern auch mit Süßholz, Ingwer, Fenchel, Zimt und Pfefferminz. Natürlich gibt es auch bereits Fertigmischungen, wie z. B. Brennnessel-Morgentee und Brennnessel-Abendtee.

Brennnesselblatt-Pulver

Getrocknete Brennnesselblätter können aber auch zu Pulver zerrieben und dann das ganze Jahr als Gewürz über nahezu alle Gerichte gestreut werden. Dies peppt nicht nur den Geschmack dieser Gerichte auf, sondern erhöht auch ganz besonders deren Vitalstoff- und Mineralstoffgehalt.

Aromatisch-würzige Gewürzmischungen aus Brennnesselblättern, Brennnesselsamen, getrockneten Tomaten, Knoblauch, Zwiebel, Pfeffer und Salz finden Sie inzwischen auch in Ihrem Bio-Handel.

Vom reinen Brennnesselblattpulver kann man natürlich immer auch etwas in grüne Smoothies geben. Pro Portion Smoothie (ca. 300 ml) sollten es 1 bis 2 Esslöffel sein – vor allem im Winter oder dann, wenn man gerade kein frisches Grün im Haus hat.

Auch das reine Brennnesselblattpulver gibt es – wenn Sie das Ernten und Trocknen im Spätsommer verpasst haben – fix und fertig im Handel.

Brennnessel-Tinktur:

10 g getrocknetes oder frisches Brennnesselkraut mit 50 ml 40 – 70% Alkohol übergießen und für ca. 4 Wochen stehen gelassen. Dann wird es gefiltert und in kleine Fläschchen umgefüllt. Es können 3 x 10 – 15 Tropfen am Tag mit Wasser oder Tee verdünnt eingenommen werden. Diese Tinktur kann auch in die Kopfhaut einmassiert werden, um Haarausfall vorzubeugen.

Empfehlung:

Wenn Sie Ihrem Darm und Ihren Gelenken etwas Gutes tun möchten, ist dieses Produkt von Fairvital ideal für Sie. Die Kombination aus den Pflanzenextrakten der Brennnessel, des Weihrauchs und der Yucca-Pflanze wurde gemeinsam mit Orthopäden entwickelt. Die wertvollen Inhaltsstoffe dieser Pflanzen können die körpereigenen Stoffwechselprozesse des Darms und der Gelenke ansprechen.

Brennnessel-Weihrauch-Kapseln

Gesundheitliche Grüße

Ihre

Manuela Möckel

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Vitamin B – Für Energie und starke Nerven

Vitamin B – Für Energie und starke Nerven

Seien Sie ganz herzlich gegrüßt, liebe Leser und Leserinnen. Heute soll es um das Vitamin B gehen. Wie Mineralstoffe und Spurenelemente sind auch Vitamine lebensnotwendige Substanzen, die unser Körper nicht eigenständig bilden kann und deshalb allzeit zugeführt werden müssen. Wie ich in diesem Artikel schon geschrieben habe, übernehmen verschiedene Vitamine jeweils ganz gezielt spezielle Aufgaben in unserem Stoffwechsel.

Vitamin B ist kein einzelnes Vitamin, sondern eine Gruppe von 8 Vitaminen, die fast alle wasserlöslich sind und daher ziemlich schnell wieder ausgeschieden werden, da unser Körper diese nicht speichern kann. Da die Vitamine der B-Reihe meist gemeinsam vorkommen, werden sie auch als Vitamin B-Komplex bezeichnet. Sie spielen eine sehr wichtige Rolle in unserem Energiestoffwechsel. Wenn durch Stress, hohe körperliche und geistige Anforderungen der Energiestoffwechsel auf Hochtouren läuft, dann wächst auch der Bedarf an B-Vitaminen, da sie unter dauernder Stoffwechselbelastung rasch verbraucht werden.

Gibt es einen Vitamin B-Mangel?

Der Mangel an einem oder mehreren der acht B-Vitamine ist vor allem in den Industrieländern häufiger, als viele von uns meinen. Die Gründe dafür sind sehr unterschiedlich. Da die Vitamine der B-Reihe wasserlöslich sind, können sie nicht im Körper gespeichert und bei Bedarf abgerufen werden. Abgesehen vom fettlöslichen Vitamin B12, welches nur in tierischen Lebensmitteln vorkommt. Hingegen setzt eine gute Vitamin B-Versorgung eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung voraus, denn die Vitamine sind lager-, licht- und hitzeempfindlich und auch nur in ganz bestimmten Lebensmitteln enthalten.

Hinzu kommt, dass B-Vitamine häufig in Schalen wie zum Beispiel in Reis oder in Keimlingen vorkommen, die vor dem Verzehr entfernt werden. Wenn dann noch ein hoher Zucker-, Kaffee-, Alkohol- oder Zigarettenkonsum dazukommt, ist die Aufnahme und Verwertbarkeit der Vitamine in unserem Organismus nicht mehr möglich und ein Mangel kann sich rasch einstellen.

Leider ist es sehr schwierig, einen Vitamin B-Mangel festzustellen, weil die Anzeichen nicht spezifisch zuzuordnen sind und von den einzelnen B-Vitaminen abhängen. So können bei einem Vitamin B-Mangel Müdigkeit, Arbeitsunlust, Taubheitsgefühle in den Händen, trockene und rissige Haut und Mundwinkeln Anzeichen dafür sein.

Wirkungen der B- Vitamine

Viele Wirkungen der einzelnen B-Vitamine sind heute genau bekannt. Sie helfen mit, dass unsere Körperzellen ausreichend Energie bereitstellen, sie sind wichtig für den Nervenstoffwechsel, können Nervenüberreizungen verhindern und Stresserscheinungen mindern. Die Haut, Schleimhäute und Muskeln werden ebenfalls positiv beeinflusst. Sogar das vorzeitige Ergrauen der Haare soll vermieden werden können.

Wann sollte man unbedingt Vitamine des B-Komplexes nehmen?

Die Herausforderungen unseres modernen Lebens, der tägliche Ärger und Stress erfordern Energie und starke Nerven, wodurch ein erhöhter Bedarf an Vitamin B entstehen kann. Hinzu kommt, dass mit unserer heutigen modernen Ernährung eine ausreichende Versorgung und Aufnahme nur noch schwer zu erreichen ist. Darüber hinaus kann der Körper einen Großteil dieser Vitamine nur begrenzt aufnehmen und nicht lange speichern. Ein erhöhter Bedarf an B-Vitaminen kann bei Menschen bestehen, die nervlich stark angespannt sind sowie bei Senioren, Jugendlichen in der Wachstumsphase, bei Sportlern, während der Schwangerschaft und Stillzeit, nach Krankheiten und Erschöpfungszuständen. Bei all diesen Fällen können die Vitamine der B-Reihe helfen, dass wir wieder schneller in Schwung kommen. Aber auch für schöne und gesunde Haut sind B-Vitamine unverzichtbar.

Zusammenfassung:

Vitamin B

  • ist günstig für ein gutes nervliches Gleichgewicht,
  • unterstützt bei nervlicher Anspannung,
  • hilft bei Nervosität in Stress-Situationen,
  • ist gut für unser Gedächtnis und die Konzentrationsfähigkeit
  • und unverzichtbar für den Energiestoffwechsel.

In einem der nächsten Artikel werden wir die B-Vitamine mal einzeln unter die Lupe nehmen. Alles über die wichtigsten Vitamin-B-Lieferanten können Sie hier nachlesen.
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Empfehlung:

Beliebte Nahrungsergänzung mit allen 8 B-Vitaminen zur Unterstützung des Nervensystems, für einen niedrigen Homocystein-Spiegel, gesunde Schleimhäute sowie schöne Haut, Haare und Nägel.

Vitamin-B - Schutzengel für Ihr Nervensystem

Bis dahin bleiben Sie gesund.

Viele liebe Grüße

Ihre

Manuela Möckel

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5 Tipps gegen den Winterblues

5 Tipps gegen den Winterblues

Die dunkle Jahreszeit schlägt auch Ihnen aufs Gemüt? Ihre Laune ist irgendwie gedrückt? Der Winterblues ist tatsächlich aber nicht nur eine Gemütslage, sondern kann auch ganz konkrete Gründe haben: es sind vor allem die kurzen Tage und das fehlende Licht, die für betrübte Laune und Antriebslosigkeit sorgen.

Jeder dritte Deutsche leidet unter dem saisonalen Seelenblues, so ergab eine Forsa-Umfrage im Auftrag der Techniker Krankenkasse. Mit meinen heutigen Tipps gegen den Winterblues können Sie die trübe Zeit trotzdem genießen. Hier eine kurze Erklärung, wie das alles zusammenhängt: Licht bewirkt, dass unser Körper Serotonin, das sogenannte Glückshormon, bildet. Weil aber das Licht fehlt, produziert unser Körper einen Überschuss an Melatonin, welches man auch als „Schlafhormon“ bezeichnet. Es sorgt dafür, dass wir in der Nacht gut schlafen können.

Zeichen, die ein Winterblues mit sich bringt:

  • Freud- und Lustlosigkeit
  • verminderter Antrieb
  • depressive Verstimmung
  • vermehrter Appetit
  • erhöhtes Schlafbedürfnis mit anhaltender Müdigkeit
  • Vernachlässigung sozialer Kontakte

Doch mit trüber Stimmung ist jetzt Schluss! Wir haben die besten Tipps, wie Sie den Winterblues vertreiben und sich die Zeit bis zum Frühlingsbeginn schön machen.

Beim Winterblues hilft Spazierengehen

1. Tanken Sie Tageslicht:

Tageslicht stellt darum bei einer leichten saisonal abhängigen Winterdepression die einfachste Therapie dar. Ein täglicher ausgedehnter Spaziergang hilft schon. Selbst an trüben Tagen liegt die Lichtstärke draußen noch bei 2000 Lux. Das ist deutlich mehr als im künstlich beleuchteten Zimmer. Dort ist es nämlich ca. zwischen 500 und 600 Lux hell. Bereits ein täglicher 30- bis 60-minütiger Spaziergang bei normalem Tageslicht reicht aus, um den Melatoninhaushalt wieder in Ordnung zu bringen.

2. Bringen Sie Ihren Kreislauf in Schwung:

Bewegung bringt Stoffwechsel auf Touren. Positiver Nebeneffekt eines Spaziergangs ist, dass auch der Stoffwechsel in Gang kommt. Durch die Bewegung kommt der „schlafende“ Stoffwechsel auf Touren. Sport weckt die müden Geister und steigert das psychische Wohlbefinden, weil der Körper Hormone wie Endorphin, Serotonin und Dopamin ausschüttet. Das macht uns glücklicher. Kalte Aufgüsse nach der Kneipp-Methode können helfen, den Kreislauf anzuregen, außerdem verbessern Kneippgüsse die Durchblutung und stärken das Immunsystem. Oder gehen Sie einfach mal ins Schwimmbad.

3. Strukturieren Sie Ihren Tagesablauf:

Verstärken Sie die Störung Ihres biologischen Rhythmus nicht auch noch dadurch, dass Sie Abläufe durcheinander bringen. Gerade jetzt ist es wichtig, die Tagesstruktur aufrecht zu erhalten. Das Wichtigste ist, dass Sie den Tag gut strukturieren. Was bedeutet das?

Für mich bedeutet es beispielsweise ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Arbeit und Entspannung. Hier können bestimmte Gepflogenheiten und Rituale helfen. Möglicherweise können Sie beispielsweise einige der Tipps als kleine Rituale in Ihren Tagesablauf einbauen?

  • Stehen Sie jeden Morgen zur gleichen Zeit auf.
  • Wenn Sie eine Lichttherapielampe haben, dann setzen Sie sich morgens für 15 Minuten davor.
  • Gehen Sie in der Mittagspause 15–30 Minuten spazieren.
  • Beschäftigen Sie sich jeden Tag mit einer kleinen Sache, die Sie schon lange vor sich hergeschoben haben.
  • Gehen Sie abends zur gleichen Zeit ins Bett.

4. Nehmen Sie sich Zeit für sich selbst:

Ein Wellness-Wochenende im Thermalhotel samt Saunabesuch und professioneller Massage kann wahre Wunder wirken. Hilfreich gegen die trübe Stimmung ist auch Lachen. Nutzen Sie am besten jede Gelegenheit: Sehen Sie Komödien im Theater und auf DVD. Machen Sie eine spontane Kissenschlacht mit ihrem Partner. Diese Dinge heben die Mundwinkel. Nicht immer ist es möglich in den Flieger zu steigen und Richtung Süden zu fliegen.

Sollten Sie momentan an Ihrem Schreibtisch gefesselt sein, machen Sie doch einen Ausflug in den botanischen Garten! Die Wärme und das Klima und das viele Grün im Tropenhaus sorgen dennoch für Entspannung. Wenn Sie es sich schon Zuhause gemütlich machen wollen, dann machen Sie es wenigstens mit viel Tamtam: Laden Sie Ihre beste Freundin zu einem Beauty-Abend ein. Bei einem Gläschen Sekt und unter selbst-angerührten Masken verfliegt auch die mieseste Stimmung.

5. Hilfe durch Lichtlampen:

Hilfe bringt auch eine Lichttherapielampe. Zu kaufen gibt es das in Luxstärken zwischen 2000 und 10.000 Lux. Die Mediziner raten zu einer möglichst hohen Luxzahl. Bei 10.000 Lux reicht es täglich aus, sich rund 30 Minuten bestrahlen zu lassen. Diese Zeit wird länger, je geringer die Luxstrahlung der Lampe ist.

Wichtig ist dabei der Lichteinfall ins Auge, denn die Melantoninausschüttung wird nur dann reduziert. Schädlich UV-Strahlung gibt es bei diesen Lampen nicht. Die Anschaffungskosten in Höhe von 400 bis 800 Euro erstattet in der Regel allerdings die Krankenkasse nicht.

Helle Farben heitern auf Ebenso raten die Experten auch dazu, den Wohnraum möglichst hell zu gestalten, ihn auch tagsüber voll zu beleuchten und selbst im Kleiderschrank zu kräftigen, frischen und fröhlichen Farben zu greifen. Sie helfen der Stimmung besser als Modefarben wie Schwarz und Grau.

Bitte bleiben Sie gesund und gehen Sie liebevoll mit sich um

Ihre

Manuela Möckel

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Was genau sind eigentlich Freie Radikale?

Was genau sind eigentlich Freie Radikale?

In den vergangenen Jahrzehnten wurden Freie Radikale nach und nach als wichtige Komponenten bei der Entstehung von vielen Krankheiten und Alterungsprozessen entdeckt. Freie Radikale sind sehr instabile Sauerstoffmoleküle. Während normaler Sauerstoff für uns lebensnotwendig ist, kann uns der instabile Sauerstoff krank machen.

Radikale Sauerstoffmoleküle unterscheiden sich in ihrer Struktur. Sauerstoffradikale haben aus ihrer äußeren Hülle ein Elektron verloren und nun will es dieses verlorene Elektron schnellstmöglich ersetzen. Diese Sauerstoffradikale werden auch Oxidantien genannt. Eine Oxidation ist zum Beispiel das Rosten von Eisen, das Ranzig werden von Fett oder auch das Braunwerden eines frisch geschnittenen Apfels. Das heißt mit anderen Worten, Oxidantien (Freie Radikale) bringen unsere Zellen zum „Rosten“ und lassen das Gewebe „ranzig“ werden.

Freie Radikale entstehen überall in unserer Umwelt:

  • UV-Licht
  • Umweltgifte
  • Smog
  • Pestizide
  • Zigarettenrauch

Strahlen und Chemikalien sowie Ozon steigen in unserer Umwelt zum Teil drastisch an. Wir können diese Sauerstoffradikale nicht sehen, riechen oder spüren, und doch sind sie allgegenwärtig und werden von uns jeden Augenblick eingeatmet oder mit der Nahrung aufgenommen. Aber auch in unserem Körper selbst entstehen diese freien Radikale, zum einen durch natürliche Stoffwechselprozesse, aber auch durch Alkohol und Zigarettenrauch.

Der Angriff der freien Radikale auf unseren Körper ist tatsächlich Teil unseres Alltags. Für bestimmte Funktionen und Prozesse in unserem Körper sind sie sogar notwendig. Besonders die weißen Blutkörperchen, unsere „Blutpolizei“, bedienen sich dieser freien Radikale, um gefährliche Bakterien und Mikroben und andere Krankheitserreger zu vernichten. Aber je mehr wir uns zusätzlich schädlichen Bedingungen (auch oxidativer Stress genannt), aussetzen, desto größer ist natürlich auch unser Risiko, Zell- und Organschäden zu erleiden. Was wiederum zu einer vorzeitigen Alterung und ernsthaften Krankheiten führen kann.

Tatsächlich gelten „Freie Radikale“ mittlerweile als gefährlichste Angreifer unseres Organismus und werden für eine Vielfalt chronischer Krankheiten mitverantwortlich gemacht. Zu diesen Krankheiten gehören eigentlich alle Zivilisationskrankheiten, wie Krebs, Herz-Kreislauferkrankungen, Allergien und entzündliche Prozesse wie Arthritis.

Aber glücklicherweise haben „Freie Radikale“ oder auch Oxidantien ganz natürliche Gegenspieler – die Antioxidantien. Diese Schutzwirkung können wir sehen, wenn wir zum Beispiel Zitronensaft auf einen frisch geschnittenen Apfel träufeln. Der Apfel wird nicht braun. Das Vitamin C des Zitronensaftes hat die freien Radikale der Luft unschädlich gemacht und ist deshalb ein sehr wirksames Antioxidans. Mutter Natur hält Hunderte solcher Antioxidantien für uns bereit. Dazu mehr in meinem nächsten Artikel.

Bis dahin, bleiben Sie gesund.

Ihre

Manuela Möckel

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Tomaten – leckere und gesunde Vielfalt

Tomaten – leckere und gesunde Vielfalt

Ob als Fleisch-, Kirsch oder Strauchtomate – Tomaten sind das Lieblingsgemüse von uns Deutschen. Mit 24,9 kg Pro-Kopf-Verbrauch (frisch und verarbeitet) im Jahr ist die Tomate mit Abstand an der Spitze. Wie anderes Gemüse auch, bringen Tomaten ein ganzes Paket an wertvollen Inhaltsstoffen mit und das bei gerade mal 17 Kalorien in 100 Gramm. Kein Wunder, kann man sie doch so vielseitig verwenden…

Sie können täglich variieren: Essen Sie beispielsweise Tomaten als Salat, eingelegt, als Suppe oder Gemüseeintopf, gegrillt, überbacken, gefüllt oder verwenden Sie Tomaten als Garnitur. Und wie wär’s zur Abwechslung mal mit einem Tomatensaft? Aber mal ehrlich, denkt man bei einer Tomate an den Schutz des Körpers oder an Entspannung? Eigentlich nicht, aber jetzt ist Umdenken angesagt: Denn die Tomate kann viel mehr als nur gut schmecken.
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Tomaten: lecker und gesund!

Tomate - das Lieblingsgemüse der DeutschenTomaten sind nicht nur lecker, sondern auch gesund. Denn die Früchte enthalten viel Vitamin C (das vor Zellschäden schützt und die Widerstandskraft des Körpers stärkt), Mineralstoffe (vor allem Kalium, das wichtige Aufgaben im Nerven- und Muskelstoffwechsel erfüllt), Ballaststoffe (die den Darm in Schwung bringen) und sekundäre Pflanzenstoffe (die mindern das Krebsrisiko, schützen vor Herz-Kreislauferkrankungen und stärken die Abwehrkräfte).

Dazu bestehen Tomaten zu ca. 94% aus Wasser und sind daher ideal für eine leichte, kalorienarme Ernährung. In der Tomate wirken vor allem die gelbroten Pflanzenfarbstoffe, die so genannten Carotinoide. In der Tomate sind es vor allem das Beta-Carotin, die Vorstufe von Vitamin A und Lycopin. Täglich 250 Gramm Tomaten zu essen, empfiehlt Sven-David Müller, von der Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik.

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100 g Tomaten (roh – unverarbeitet) enthalten etwa:

  • Energie: 17 kcal
  • Eiweiß: 1,0 g
  • Fett: 0,2 g
  • Kohlenhydrate: 2,9 g
  • Ballaststoffe: 1,8 g
  • Natrium: 6.0 mg
  • Kalium: 297 mg
  • Kalzium: 13 mg
  • Magnesium: 20 mg
  • Phosphor: 27 mg
  • Eisen: 0,5 mg
  • Vitamin A: 133 µg
  • Vitamin E: 0,8 mg
  • Vitamin B1: 0,06 mg
  • Vitamin B2: 0,04 mg
  • Niacin: 0,6 mg
  • Vitamin C: 124 mg
  • Folsäure: 39 µg

Viele Untersuchungen zeigen, dass sekundäre Pflanzenstoffe wie Carotinoide, Flavonoide, Phenolsäure, Terpenen und Vitamine als bioaktive Substanzen in der Tomate enthalten sind und diese vorbeugend gegen Krebserkrankungen, als Schutz gegen Arterienverkalkung und zur Stärkung des Immunsystems wirken. Das Beste daran ist, das Tomaten sogar dann noch gesund sind, wenn sie aus der Tube oder aus der Dose kommen, weil es auch der rote Farbstoff ist, der bei uns z. B. gegen Krebs wirkt. Weiterhin sorgt die Tomate für gute Laune, denn das enthaltene Tyramin wirkt stimmungsaufhellend und zaubert dem Genießer somit ein Lächeln ins Gesicht. Die Tomate sorgt also nicht mehr nur für guten Geschmack, sondern auch für Wellness am Tisch.

In gekochter Form sorgt die Tomate für noch mehr Schutz des Körpers, denn der Inhaltsstoff Lycopin kann bei gekochten Tomaten besser vom Körper aufgenommen werden und sorgt damit für noch mehr Schutz.

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Schlank- und Fitmacher Tomate

Bei nur 17 Kalorien pro 100 Gramm und einem Wassergehalt von 94 Prozent sind Tomaten absolut figurfreundlich. Sie kann also bedenkenlos täglich genossen werden. Im Winter schmecken Tomaten oft nicht ganz optimal, deshalb kann man genauso gut Tomatenprodukte verwenden. Dosentomaten, Tomatensaft, Ketchup oder Tomatenmark enthalten den wertvollen Schutzstoff Lycopin sogar in besonders gut verfügbarer Form. Deshalb können diese Produkte ebenfalls gut in der Alltagsküche verwendet werden.
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Im Zweifelsfall: Tomaten statt Tabletten

Wo die Interessen von Lebensmittel-, Pharma- und Kosmetikindustrie ins Spiel kommen, geht es um sehr viel Geld. Plakative Aussagen wie „Lycopin gegen Falten“ oder „Tomatensuppe gegen Krebs“ klingen verführerisch, sind aber zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht eindeutig bewiesen. Was bei der Herstellung von Lycopintabletten und Anti-Falten-Cremes oft vergessen wird: In der Tomate ist eine Vielzahl unterschiedlicher Substanzen enthalten. Und vermutlich ist es gerade deren Zusammenspiel, das die Tomate zu so einer gesunden Frucht macht. Denn dass die Tomate gesund ist, darüber ist man sich einig. Nur die Reduzierung auf einzelne Inhaltsstoffe wird von vielen kritisch gesehen. Wer vor die Wahl zwischen einem köstlichen Tomaten-Mozzarella-Salat und einer Lycopintablette gestellt wird, sollte also einfach auf sein Bauchgefühl hören.

Der spätsommerliche August und September sind in unseren Breitengraden die besten Tomatenmonate. Denn dann haben die Tomaten die meiste Sonne abbekommen und sind am aromatischsten. In dieser Zeit empfiehlt es sich daher besonders auf die saisonale, heimische Ware zurückzugreifen, denn diese sind zurzeit besonders aromatisch und haben durch die kurzen Transportwege auch noch viele Vitamine.

Na, wenn das mal nicht gesund ist. 😉

Bleiben Sie gesund und bis demnächst.

Ihre

Manuela Möckel

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Hinweis

Die Inhalte auf dieser Seite dienen rein informativen Zwecken und können die persönliche Beratung, Diagnostik und Betreuung durch einen Facharzt oder Heilpraktiker in keinem Fall ersetzen. Auch wenn sie gründlich recherchiert wurden, können und dürfen sie in keinem Fall die Grundlage für eine Selbstdiagnose und Selbstmedikation sein.

Über mich

Hallo, schön dass Sie mich gefunden haben. Mein Name ist Manuela Möckel, ich bin Jahrgang 1970, Mutter von 4 tollen Kindern und ich lebe mit meiner Familie im schönen Beeskow, das liegt in der Nähe von Frankfurt/Oder in Brandenburg. Vor langer Zeit hatte ich wirklich erhebliche Probleme mit meiner Gesundheit und war auf der Suche nach Alternativen! Ich wollte weg von stark wirkenden Arzneimitteln und selbst aktiv etwas für meine Gesundheit tun. Das Thema Gesundheit und was auch immer damit zu tun hat, hat mich schon immer brennend interessiert. Darüber möchte ich erzählen und Ihnen berichten.

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