Rhabarber – Das Obst das ein Gemüse ist

Rhabarber – Das Obst das ein Gemüse ist

Es ist wieder Zeit für Rhabarber

Rhabarber ist das erste was man im Garten erntet. Er schmeckt nach Frühling, frisch und aromatisch. Es ist kaum zu glauben, aber es gab Zeiten, da galt Rhabarber als Arme-Leute-Essen. Die Zeiten aber haben sich geändert: Rhabarber gilt als eine der kreativsten Gartenfrüchte überhaupt. Auch die Gourmet-Köche haben ihn schon für sich entdeckt.

Charakteristisch ist seine fruchtig-säuerliche Note. Seine Sorten decken verschiedene Süß- und Säuregrade ab. Der Rhabarber mit rotem Stiel und rotem Fruchtfleisch schmeckt süßlich und erinnert an Himbeeren. Besonders sauer-frisch und ideal für Kompotte sind die dicken grünen Stängel. Rhabarber mit dünnem rotem Stiel und grünem Fruchtfleisch liegt geschmacklich in der Mitte. Auch wenn er meist für Süßspeisen verwendet wird, botanisch gesehen gehört er zum Gemüse.

Richtig zubereitet ist Rhabarber nicht nur eine Delikatesse, sondern auch gut für unsere Gesundheit.

Wie beim Spargel sollten die Schnittstellen noch feucht sein, das ist ein Zeichen, dass er frisch geerntet wurde. Rhabarber hält sich etwa zwei Tage, wenn man ihn in ein feuchtes Tuch einwickelt und im Kühlschrank aufbewahrt. Die rötlich-grünen Stangen lassen sich aber auch sehr gut einfrieren. Einfach in kleine Stücke schneiden und im Gefrierbeutel verpacken.

Da Rhabarber zu 93% aus Wasser besteht und darmreinigend wirkt, passt es gut in jede Frühjahrskur. Er enthält viel Vitamin C. Das enthaltene Vitamin C stärkt das Immunsystem und kann sogar vor Arteriosklerose schützen, denn Vitamin C glättet die Innenwände der Arterien. Cholesterin, Fettsäuren und Kalk haben es somit schwerer, sich dort einzulagern.

Wichtige Mineralstoffe wie Kalium, Phosphor, Magnesium und Eisen sind im Rhabarber enthalten, diese sind wichtig für das Herzkreislaufsystem. Kalium wirkt beispielsweise gegen Bluthochdruck. Im Stiel stecken Zitronen- und Apfelsäure, Gerb- und Bitterstoffe sowie Pektin – ein wertvoller Ballaststoff, der die Verdauung fördert. Mit 14 Kilokalorien pro 100 Gramm ist Rhabarber sehr kalorienarm. Er hat damit fast gleich wenig Kalorien wie Gurken. Genießbar sind nur die Stängel der Rhabarberpflanze. Die Blätter sind nicht essbar.

Buchempfehlung:

Gesundheitsfördernden Wirkungen von Rhabarber:

  • beseitigt Verdauungsstörungen
  • entgiftet den Darm
  • bindet Fettstoffe
  • kräftigt die Haare
  • verjüngt die Haut
  • stärkt die Nerven
  • hebt die Stimmung
  • regt den Kreislauf an
  • vitalisiert den Organismus
  • verbessert die Zellversorgung

Übrigens: In China wird Rhabarber übrigens seit 5000 Jahren als Arzneipflanze kultiviert – vor allem zur Darmreinigung.

Am Johannistag, dem 24. Juni, ist die Rhabarbersaison, wie auch der Spargel, dann traditionell beendet.

Bis demnächst.

Ihre

Manuela Möckel

 

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Hausmittel gegen Verstopfung Teil 2

Hausmittel gegen Verstopfung Teil 2

Verstopfung ist nicht gerade ein besonders angenehmes Gesprächsthema, doch für viele Menschen ist es nicht nur ein Gesprächsthema, sondern ein Dauerzustand und zwar ein wenig erbaulicher. Verstopfung ist heutzutage leider ein weit verbreiteter Zustand und viele Menschen können sich eine Darmentleerung ohne Abführmittel gar nicht mehr vorstellen. Viele Abführmittel schädigen jedoch auf Dauer den Darm und machen ihn träger und träger und den Menschen daher von diesen Medikamenten abhängig. Es gibt viele natürliche Hausmittel gegen Verstopfung auf einfache und gesunde Weise beheben – und zwar ohne Abhängigkeit und ohne schädliche Nebenwirkungen. In meinem 1. Artikel über Verstopfung habe ich Ihnen schon einige Hausmittel vorgestellt. Heute geht es nun weiter mit dem 2. Teil.

Hausmittel gegen Verstopfung – Das hilft bei träger Verdauung

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Ho, Ho, Holundersaft

Holunder - Hausmittel bei VerstopfungDer dunkle Saft der Holunderbeeren ist seit alters her als verlässliches Mittel gegen Verstopfungen bekannt. Bewährt hat sich die Dosis von zwei Gläsern pro Tag zu den Mahlzeiten. Holunderbeerensaft ist reich an Vitaminen (C, B, Provitamin A), Kalium (entwässernd) und dem Radikalenfänger Rutin. Wem der Holundergeschmack nicht zusagt, der kann mit Himbeersaft oder Kirschsaft mischen. Der Zusatz von Mineralwasser mit Kohlensäure verstärkt noch den Anti-Verstopfungs-Effekt.
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Die Kirschenkur – eine delikate Hilfe gegen Verstopfung

Kirschen - Hausmittel bei VerstopfungEine der angenehmsten Arten, um Ihre Verstopfung loszuwerden, ist das alte Hausmittel Kirschenkur In früheren Zeiten, als Hausmittel oft noch mehr galten als jedes Medikament, verordneten die Hausärzte diese Kur ihren übergewichtigen und zu Verstopfung neigenden Patienten. Aber auch solchen, die an Gicht und Rheuma litten.

Und so einfach geht die Kirschenkur gegen Verstopfung: Täglich wird ein Kilo Kirschen verzehrt (es darf natürlich auch ein kleines bisschen mehr sein), sonst gibt es nichts. Kirschen enthalten fast kein Natrium (Salz), dafür aber viel Kalium. Dadurch wird die Nierentätigkeit kräftig angeregt und es kommt zu einer beachtlichen Entwässerung. (Kalium unterstützt gleichzeitig die Herzfunktion). Am besten gegen Verstopfung wirken Glas- und Sauerkirschen. Sie enthalten zwar annähernd die gleiche Menge Fruchtzucker wie Süßkirschen, aber wesentlich mehr Fruchtsäure. Und die wirkt besonders bakterienfeindlich, sekretions- und verdauungsfördernd. Damit wird der Darm gereinigt und die Verstopfung beseitigt. (1 Kilo Süßkirschen hat übrigens 720 Kalorien, 1 Kilo Sauerkirschen dagegen nur 620).

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Pflaumen gegen Verstopfung

Pflaumen als Hausmittel gegen VertsopfungEin erprobtes und natürliches Mittel gegen Verstopfung ist Dörrpflaumensaft. Starten Sie mit einer kleinen Tasse Pflaumensaft und falls Sie nicht das gewünschte Ergebnis erzielen, trinken Sie mehr. Aber bitte nicht zu viel auf einmal. Warten Sie nach dem zweiten Glas erst einmal bis zum nächsten Morgen, da die Wirkung einige Stunden auf sich warten lassen kann. Die beste Sorte Pflaumensaft ist naturtrüber Saft aus Dörrpflaumen, der noch einen Grossteil seiner natürlichen Ballaststoffe enthält.

Noch besser ist es, wenn Sie getrocknete Pflaumen (ungeschwefelte Dörrpflaumen aus dem Bioladen) über Nacht in gefiltertes Wasser einweichen. Am nächsten Morgen essen Sie die Pflaumen und trinken das Einweichwasser oder Sie entsteinen die Pflaumen und geben sie gemeinsam mit dem Einweichwasser in einen Mixer. Mixen Sie gründlich und trinken Sie Ihren Pflaumenshake auf leeren Magen. Wenn Sie mögen, können Sie ein Stück frischen Ingwer in den Mixer dazu geben, das schmeckt hervorragend, desinfiziert Magen und Darm, vertreibt Parasiten, stärkt das Immunsystem, wärmt von innen und belebt.

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Wie Himbeeren gegen Verstopfung helfen

Himbeeren als Hausmittel gegen VerstopfungSeit Jahrtausenden kennt man Himbeeren als Heilpflanzen. Der hohe Vitamin C-Gehalt stärkt das Immunsystem. Himbeeren wirken außerdem wunderbar anregend auf die Verdauung und bekämpfen die Verstopfung. Sie schmecken mit Sahne, Joghurt oder Quark, ihr Aroma wird von Kindern und Erwachsenen gleichermaßen geliebt. Auch Himbeersaft eignet sich hervorragend zur Anwendung bei Verstopfungsneigung. Es gibt sehr gute Qualitäten im Reformhaus. Zur Ankurbelung der Verdauung bei Verstopfung sind Kombinationen von Himbeer- mit  Rhabarbersaft (Mischungsverhältnis etwa 4:1) oder Traubensaft (3:1) ebenso geeignet.

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Die Birne macht den Darm gesund

Die Birne schmeckt nicht nur herrlich, sondern ist auch ein erstklassiges Mittel zur Darmregulierung. Mit Birnen wird man eine  Verstopfung los und der Darm wird gründlich entschlackt. Durch den hohen Flüssigkeitsgehalt der Birnen gelangt außerdem viel Wasser in den Körper, was zu ihrer guten entschlackenden Wirkung beiträgt. Besonders ältere Menschen, die Probleme haben, ausreichende Mengen zu trinken, sollten häufig Birnen essen.

Über die Verdauungsregulierung und die Hilfe gegen Verstopfung hinaus haben Birnen weitere wertvolle gesundheitliche Wirkungen. Die Mineralstoffkombination in der Birnenfrucht sorgt zum Beispiel für die Bindung und für die unschädliche Ausscheidung von Schwermetallen wie Blei oder Quecksilber. Birnen enthalten zudem viel von der wertvollen Folsäure. Mit diesem wichtigen Baustein unserer Glückshormone sorgen sie für gute Stimmung.

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Auch der Pfirsich sorgt für schnellere Darmpassage

Die leckeren, saftigen Früchte regen den Darm an und lösen Verstopfungen auf sanfte Weise. Besonders gut schmecken Pfirsiche mit cremigem Joghurt, im Müsli und in Obstsalaten.

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Die Traubenkur hilft fast immer gegen Verstopfung

Verstopfung - WeintraubenWertvolle Mineralien, Vitamine und Polyphenole (Flavonoide) enthalten die saftigen, prallen Trauben in reichem Maße. Das Immunsystem wird gestärkt, die Knochen bleiben stabil und freie Radikale werden dadurch gefangen, ehe sie im Organismus Unheil anrichten können. Die Ballaststoffe in Kernen und Schalen bringen den Darm und damit die Verdauung in Schwung.

Weinreben gehören nicht nur zu den ältesten Kulturpflanzen der Welt, sondern sind auch eine der frühesten Naturheil- und Hausmittel. Die unvergorenen Trauben sind eine ideale Herbstdiät. Sie ergänzt die Kirschendiät vom Sommer und hilft ebenso beim Abspecken und bei der Regulierung des Stuhlgangs. Entweder isst man eine Woche lang täglich ein Pfund Trauben und nimmt noch etwa 1000 Kalorien aus anderen Nahrungsmitteln zu sich, oder man beschränkt sich auf die reine Traubenkur. Ein Kilo Trauben pro Tag, sonst nichts. Das macht runde 1400 Kalorien, ideal zum Abnehmen,  und für einen wunderbar entschlackten Verdauungstrakt.

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Preiselbeeren lösen Verstopfung

Frisch können Preiselbeeren Verstopfungen lösen. Preiselbeerblätter als Tee zubereitet senken den Blutzuckerspiegel. (2 TL Blätter mit ¼ Liter Wasser aufkochen und 3 Minuten ziehen lassen.

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Trockenfeigen gegen Verstopfung

Hausmittel bei Verstopfung TrockenfeigeFalls Sie keine Pflaumen mögen, probieren Sie andere Trockenfrüchte, die eher Ihren Geschmack treffen, wie z. B. getrocknete (ungeschwefelte) Feigen. Getrocknete Feigen enthalten lösliche und unlösliche Ballaststoffe, die beide den Darm reinigen. Außerdem können schon fünf Feigen mindestens 20 Prozent Ihres täglichen Ballaststoffbedarfs decken und somit mehr als die meisten anderen Früchte. Naschen Sie vier oder fünf Feigen bei den ersten Anzeichen von Verstopfung und trinken Sie mindestens ein Glas Wasser dazu.

Oder Sie machen es wie bei den Pflaumen und weichen die Feigen in Wasser ein, was viele Leute viel lieber mögen, weil die Früchte dann schön saftig schmecken. Falls nötig, essen Sie alle drei Stunden zwei oder drei der genannten Trockenfrüchte oder trinken ein Gläschen des Saftes oder des Shakes – so lange, bis sich Ergebnisse bemerkbar machen.

Verstopfung ist bei einer gesunden Ernährung übrigens so gut wie nicht möglich. Daher kann man in den meisten Fällen davon ausgehen, dass Verstopfung das Ergebnis einer jahrelangen stärke- und zuckerreichen sowie ballaststoffarmen Ernährung in Verbindung mit einem bewegungsarmen Lebensstil.

Bis man die Ernährung umgestellt hat, kann man anfangs zu natürlichen Hausmitteln gegen Verstopfung greifen und so eine bestehende Verstopfung schnell beseitigen.

Das soll es für heute erstmal wieder gewesen sein. Ich hoffe, dass Sie etwas passendes für sich gefunden haben.

Passen Sie gut auf sich auf, bis demnächst

Ihre

Manuela Möckel

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Quelle Beitragsbild: Rita Gäbel / pixelio.de

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Verstopfung – was tun?

Verstopfung – was tun?

Verstopfung ist das am meisten verbreitete Verdauungsproblem in den westlichen Industrieländern. Etwa jeder Dritte hat häufig Verstopfung! Zu viel, zu fett, zu schnell – unsere heutigen Essgewohnheiten tragen oft dazu bei, dass unsere Verdauung oft tagelang leidet. Obendrein kommt wenig Bewegung.  Was können wir aber nun tun? Meist helfen schon einfache Tricks und altbewährte Hausmittel die Verdauung wieder anzuregen. Ich habe für Sie so einige Hausmittel zusammengestellt. Bei meinen Recherchen sind allerdings so viele Hausmittel zusammengekommen, dass ich dies in 2 Artikel aufgeteilt habe. Viel Spaß beim Lesen, ich hoffe, dass auch für Sie der ein oder andere Tipp dabei ist.

Nur träge oder verstopft?

Jeder hat einen anderen Verdauungsrhythmus, von dreimal täglich bis dreimal pro Woche. Verstopfung (medizinisch Obstipation) liegt erst vor, wenn die Stuhlentleerung aus bleibt, starkes, schmerzhaftes Pressen nötig ist und man unter Völlegefühl und Blähbauch leidet. Halten diese Beschwerden länger als 3 Monate an, spricht man von einer chronischen Verstopfung.

Die Verdauung sanft anregen

Dauert die Verstopfung nur für kurze Zeit an, kann eine Ernährungsumstellung die Verdauung wieder anregen. Generell gilt: viele Ballaststoffe (frisches Gemüse, Vollkornprodukte), wenig Zucker und Fett und Wasser (Empfehlung: zwei Liter pro Tag). Aber Vorsicht: Wenn der Darm nicht an Ballaststoffe gewohnt ist, reagiert er auf zu schnelle Umstellungen mit schmerzhaften Blähungen. Deshalb ist es ratsam, die Ernährung nach und nach umzustellen.

Tricks und altbewährte Hausmittel gegen Verstopfung

  • Über den Tag verteilt mindestens 1,5 l Wasser und Kräutertee Das regt die Verdauung an. Achtung: Alkohol und Kaffee dehydrieren. Danach sollte man ein Glas Wasser trinken.
  • Etwas Bewegung nach der Hauptmahlzeit sollten wir unserer Verdauung gönnen, mindestens 30 Minuten lang. Das regt die Verdauung an und hilft im Übrigen auch beim Stress-Abbau, was ein weiterer Faktor für Verstopfung ist. Denn erst wenn wir auch geistig entspannt sind, kann unser Darm richtig arbeiten.
  • Die Bitterstoffe und ätherischen Öle der Lorbeerblätter machen sie zu echten Magenfreunden. Sie sorgen dafür, dass beispielsweise bei üppigen Mahlzeiten kein Völlegefühl aufkommt. Zugleich regen Lorbeerblätter die Verdauung an, indem sie die Magensaftproduktion anregen und so Verstopfung und Krämpfen vorbeugen. Deswegen empfehlen Heilkundler bei Magen-Darm-Problemen, beim Kochen ein bis zwei Lorbeerblätter zum Essen.

Lorbeerblätter gegen Verstopfung

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  • Weichen Sie abends 5 Dörrpflaumen oder 5 getrocknete Feigen in 1 Tasse mit lauwarmem Wasser ein. Decken Sie die Tasse zu und lassen Sie sie bei Zimmertemperatur über Nacht stehen. Am nächsten Morgen kauen Sie die aufgeweichten Feigen oder die Pflaumen intensiv und trinken das fruchtige Wasser nach.
  • Apfelessig enthält Aminosäuren und Enzyme, welche die Verdauung anregen, die Entgiftung unterstützen und unsere Darmflora stärken. Dazu rühren Sie 1 EL Apfelessig in 200 ml Wasser und trinken dies täglich morgens auf nüchternen Magen. Das stärkt zugleich auch unser Immunsystem. Wenn Ihnen das zu bitter ist, können Sie etwas Apfelsaft oder Honig dazugeben.
  • Rühren Sie 1 Teelöffel zerstoßenen Flohsamen (erhältlich in der Apotheke) in 1 Tasse heißes Wasser ein. Lassen Sie das Ganze 2 Stunden ziehen und geben dann etwas Honig und Zitrone dazu.
  • Gießen Sie abends vor dem Zubettgehen 1/4 Liter Leitungswasser oder stilles Mineralwasser in ein Glas und lassen Sie es zugedeckt bei Zimmertemperatur stehen. Am nächsten Morgen trinken Sie dieses Glas mit dem abgestandenen Wasser direkt nach dem Aufstehen auf nüchternen Magen.
  • Trinken Sie über mehrere Tage hinweg jeden Tag jeweils 1/2 Liter Salbeitee. Stellen Sie morgens 1/2 Liter kaltes Wasser in einem Topf auf die Herdplatte und rühren Sie 1 gehäuften EL getrocknete Salbeiblätter (Apotheke, Reformhaus, Drogerie) ein. Bringen Sie das Ganze nun zum Kochen und lassen Sie es dann genau 3 Minuten kochen. Vorsicht, gehen Sie nicht vom Herd weg, denn es schäumt. Trinken Sie den Salbeitee aus einer Thermoskanne in 3 Portionen über den Tag verteilt.

Salbei gegen Verstopfung

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  • Versuchen Sie es mit Mate-Tee. 2 TL Mateblätter werden mit einer Tasse kochendem Wasser aufgegossen. Nicht mehr als 3 Minuten ziehen lassen. Davon trinken Sie 3 Tassen über den Tag verteilt.
  • Essen Sie morgens auf nüchternen Magen 1 Becher probiotisches Joghurt, in welchen Sie 1 EL Weizenkleie unterrühren.
  • Trinken Sie mehrmals am Tag 1 Glas Sauerkrautsaft oder kauen Sie 3 Mal täglich 1 Esslöffel rohes Sauerkraut.
  • Nehmen Sie morgens auf nüchternen Magen 1 Esslöffel kaltgepresstes Olivenöl.
  • Kefir enthält Bitterstoffe, die der Verdauung auf die Sprünge helfen und Verstopfung beseitigen helfen. Bis die Wirkung gegen die Verstopfung einsetzt, vergeht etwa eine halbe Stunde. Es empfiehlt sich deshalb Kefir schon vor einer Mahlzeit zur Verdauungseröffnung einzunehmen. Kefir gibt es heute in jedem Supermarkt.
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Wer unter Verstopfung leidet und bereits viele Hausmittel und Ernährungstricks ohne Erfolg angewendet hat, der sollte einen erfahrenen Arzt um Abklärung seiner gesundheitlichen Störung bitten.

Freuen Sie sich schon auf den 2. Teil, wo es noch weitere Hausmittel gegen Verstopfung gibt.

Viele Grüße aus Beeskow

Ihre

Manuela Möckel

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Bildquelle Artikelbild: Sigrid rossmann / pixelio.de

Backpulver – ein Heilmittel ?

Backpulver – ein Heilmittel ?

Hallo, schön dass Sie wieder da sind. Heute nun zu meinem nächsten interessanten Beitrag. Dieser enthält faszinierende Infos, die allerdings kein Anlass dafür sein sollen, eventuelle Therapien geradewegs auf eigene Faust zu unterbrechen oder zu verändern. Was immer Sie auch tun, an erster Stelle sollte immer das Gespräch mit einem Arzt oder Apotheker stehen. Schon unsere Oma wusste, dass Backpulver nicht nur zum Backen geeignet ist, sondern auch im Haushalt beste Dienste leistet.

Wenn es allerdings darum geht, Backpulver auch als Heilmittel einzusetzen, weiß kaum jemand Bescheid. Hier und heute möchte ich dies ändern. Backpulver ist in fast jedem Haushalt zu finden. Ich nehme es aber zum Beispiel auch sehr gerne, um meine Gardinen schön weiß zu bekommen. Diesen Tipp kennen doch sicher die meisten von Ihnen. Aber mit Backpulver lässt sich doch in der Tat noch einiges mehr anstellen.

Damit Natron bei saurem Aufstoßen hilft, war schon zu Omas Zeiten ein Geheimtipp. Aber Backpulver kann entschieden mehr. Es ist basisch und daher hilft es schon mal bei allen Beschwerden, welche auf eine Übersäuerung des Körpers zurückzuführen sind. Ebenso leistet es auch gute Dienste bei Erkältungen und grippalen Infekten, wie auch bei chronischen Gesundheitsstörungen.

Backpulver = Natriumhydrogencarbonat oder Natriumbikarbonat (NaHCO3) kennt jeder als Backtriebmittel für Kuchen und Gebäck. Es ist auch unter dem Begriff Natron bekannt. In diesem Beitrag aber geht es ausschließlich um reines Natriumhydrogencarbonat bzw. Natron.

Verwenden Sie bitte nicht das herkömmliche Backpulver aus dem Supermarkt. Dieses enthält Zusätze wie phosphathaltige Säuerungsmittel und manchmal auch aluminiumhaltige Verbindungen. Nur das „echte” Natron ist Natriumhydrogencarbonat. Lassen Sie sich bitte nicht von Begriffen wie Bikarbonat oder Soda in die Irre führen. Bedauerlicherweise findet man im Supermarkt nur das mit Zusatzstoffen versehene. Aus diesem Grund lohnt es sich, genauer hinzuschauen. Außerdem ist das „reine Backpulver“ aus der Apotheke wesentlich günstiger, als jenes vom Supermarkt.

Hier noch ein paar der zahlreichen erprobten Einsatzmöglichkeiten von Backpulver:

Akne

  • Ein Peeling mit Backpulver: Mischen Sie Backpulver und körperwarmes Wasser zu einem Brei, tragen Sie die Mischung sofort auf die Haut und verstreichen sie sehr sanft 2 – 3 Minuten mit kreisenden Bewegungen. Im Anschluss gründlich abwaschen und wie gewohnt behandeln.

Anti Aging

  • 50 bis 100 Gramm Backpulver als Zusatz im Vollbad wirkt erfrischend, wohltuend und regt die Durchblutung an. Als tollen Nebeneffekt erhalten Sie glatte und weiche Haut.

Aufstoßen

  • Bereits 1 Messerspitze Backpulver mit Wasser getrunken, kann gegen lästiges Aufstoßen helfen.

Basenmischungen

  • Gute Basenmischungen enthalten generell Backpulver. Das gute alte Bullrichsalz ist 100% Natriumhydrogencarbonat bzw. Backpulver.

Bronchitis

  • Inhalieren Sie mit einer Backpulver-Wasser-Lösung. Das wirkt schleimlösend und kann Ihnen schnelle Erleichterung bringen.

Candida Pilze & Krebszellen

  • Dr. Marc Sircus machte die Erfahrung, dass Candida-Infektionen samt Krebszellen mit Backpulver zerstört werden. Candida-Pilze und auch Krebszellen können in einer alkalischen und sauerstoffreichen Umgebung nicht überleben. Durch die Einnahme von Backpulver wird der pH-Wert des Patienten erhöht, dadurch wird sein Organismus mit Sauerstoff versorgt und gleichzeitig den Schädlingen im Körper der Krieg erklärt. Dr. Marc Sircus geht sogar so weit, dass er in seinem Buch „Natriumbicarbonat – die Krebstherapie für jedermann“ die Anwendung von Backpulver als billigstes, sicherstes und vielleicht auch wirkungsvollstes Krebsmedikament erklärt, das je existiert hat!+


Backpulver Buchempfehlung - Natriumbicarbonat Krebstherapie kür jedermann+

Deodorant

  • Sie benötigen kein Deo mehr, wenn Sie Backpulver als Achselhöhlen-Puder verwenden.

Energy-Drink

  • ½ Teelöffel Backpulver, nach Geschmack ½ bis 1 Teelöffel Zuckerrohrmelasse, Ahornsirup, Agavensaft oder Honig in ¼ l gut warmem Wasser aufrühren und zwischen den Mahlzeiten schluckweise trinken. Vorsicht: Wenn Sie Einschlafschwierigkeiten haben, nicht später als 15:00 Uhr trinken.

Erkältung und Grippe

  • Der Backpulver-Energydrink kann helfen, wenn Sie ihn mehrmals täglich trinken.

Haut

  • Durch regelmäßiges Waschen mit einer Backpulverlösung, reinigen Sie Ihre Haut und versorgen diese so mit Sauerstoff. Sie können dadurch eine glatte und fabelhaft weiche Haut bekommen.

Insektenstiche

  • Tragen Sie einen Brei aus Backpulver und Wasser auf, das kann gegen Schmerzen, Juckreiz und Schwellungen helfen.

Kariesbildung und Mundgeruch

  • Durch Mundspülungen mit Backpulver kann dies gehemmt werden.

Krebstumore

  • Schulmedizinische Forscher entdeckten, dass Backpulver bzw. das darin enthaltene Bicarbonat, Krebstumore gezielt aufweichen können. Das hat zur Folge, dass eine deutlich geringere Dosis Chemotherapeutika oder Bestrahlung viel schnellere Resultate erzielen kann.

Metabolische Azidose

  • Metabolische Azidose ist eine stoffwechselbedingte Übersäuerung des Blutes und des Körpers. Mit Hilfe einer Backpulver-Therapie kann diese gelindert und sogar ausgeheilt werden.

Müde und schmerzende Füße

  • Mit einem Backpulver-Fußbad werden diese wieder munter. Auf 10 l warmes Wasser kommen ca. 3 gehäufte Teelöffel Backpulver und dann baden Sie Ihre Füße eine Viertelstunde darin.

Nagelpilz

  • Sie vermischen etwas Backpulver mit Wasser, bis sich beides zu einem festen Brei formt. Diese Backpulver-Paste geben Sie nun auf die betroffenen Stellen und lassen sie dort einwirken, bis sie trocknet. Anschließend entfernen Sie die Reste, indem Sie sie ganz einfach mit lauwarmem Wasser abwaschen. Wiederholen Sie diese Prozedur über einige Tage oder bei besonders hartnäckigem Pilzbefall über einige Wochen hinweg, bis die Symptome verschwinden. Viele Leute schwören auf dieses alternative Verfahren zum Bekämpfen von Nagelpilz und berichten von großen Erfolgen mit diesem simplen Trick.

Schweißfüße

  • Streuen Sie täglich etwas Backpulver in Socken und Schuhe. Das verhindert die saure Reaktion des Schweißes und bindet den unangenehmen Geruch. Zusätzlich helfen regelmäßige Fußbäder.

Sodbrennen

  • Trinken Sie regelmäßig einen Backpulver-Energydrink, so kann dieses Problem von selbst verschwinden. Ansonsten kann ein Backpulver-Zitronen-Wasser helfen. Mischen Sie ½ Teelöffel Backpulver und einen kräftigen Spritzer einer „echten“ Zitrone mit einem ¼ l Wasser. Vorsicht: Nicht zu viel auf einmal zu sich nehmen, vor allem nicht unmittelbar vor und nach dem Essen. Die Magensäure könnte neutralisiert werden und damit die Verdauung behindern.

Sonnenbrand

  • Tränken Sie ein T-Shirt in einer Backpulver-Wasser-Lösung und ziehen es nass an. Das bringt Ihnen eine schnelle schmerzlindernde Wirkung.

Übersäuerung und Übergewicht

  • Warum sind Übersäuerung und Übergewicht in einem geschrieben? Ganz einfach, weil es ohne Übergewicht keine Übersäuerung gibt! Ist der Körper sauer, hat er zu wenig Sauerstoff. Entstandene Schlacken und für den Körper nicht brauchbare Nahrungsmittel können nicht abtransportiert werden. Sie werden zwischengelagert und kommen in die Fettschicht. Saurer Körper = fetter Körper, also Übergewicht. Versuchen Sie regelmäßig den Backpulver-Energydrink zu trinken, das lässt der Säure und dem Fett keine Chance.

Völlegefühl und Unwohlsein

  • Nach ungewohnten z. B. im Ausland oder üppigen Mahlzeiten kann 1 Teelöffel mit ¼ l Wasser vermischt und getrunken, wirklich wahre Wunder wirken.

Zähne – strahlend weiß

  • Putzen Sie Ihre Zähne damit, das führt in kürzester Zeit zu strahlend weißen Zähnen. Vorsicht: Fragen Sie Ihren Zahnarzt! Backpulver kann unter Umständen den Zahnschmelz angreifen. Bei bereits vorhandenen Zahnschmelzproblemen könnten diese sogar verstärkt werden!!

Wichtige Hinweise

Achtung!!! Für innere Anwendungen darf nur das absolut reine Backpulver aus der Apotheke verwendet werden! Bei gesundheitlichen Problemen fragen Sie bitte immer zuerst einen Arzt. Ich rate ausdrücklich von Selbstmedikation, eigenmächtigem Absetzen von ärztlich verschriebenen Medikamenten und einer Unterlassung eines nötigen Arztbesuches ab. Ebenfalls möchte ich anmerken, dass ich niemanden von einer notwendigen schulmedizinischen Krebstherapie abhalten möchte. Es geht mir ausschließlich darum, das Bewusstsein aller Menschen zu schärfen und aufzuzeigen, dass es auch noch andere Wege und Möglichkeiten gibt. Jeder Mensch soll sich seine eigene Meinung bilden und dann in sehr bewusster Eigenverantwortung handeln.

In diesem Sinne, leben Sie ein gesundes Leben und haben Sie eine schöne Zeit.

Herzlichst Ihre

Manuela Möckel

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Wildpflanzen – aus dem Garten auf den Teller

Wildpflanzen – aus dem Garten auf den Teller

Sie duften köstlich und schmecken prima: Wilde Pflanzen aus der Natur, die meistens viel mehr Vitalstoffe enthalten als unsere Kulturpflanzen. Viele werden oft als „Unkräuter“ bezeichnet, aber Wildkräuter und wilde Pflanzen sind eigentlich die wirksamsten Nahrungsergänzungsmittel dar. Und das Beste, sie wachsen gratis vor Ihrer Haustüre oder in Ihrem Garten. Mit diesen Wildpflanzen können wir unseren Speiseplan so richtig gesund aufmöbeln. Bevor Sie nun in jedem Jahr neue Pläne schmieden, um dieses „Unkraut“ loszuwerden, möchte ich Ihnen diese gesunden Wildpflanzen gern etwas näher bringen. Ja, Sie haben richtig gelesen: Ein ganzes Arsenal an Multivitaminen, Mineral- und Arzneistoffen verbirgt sich in Ihrem Garten und auf der Wiese.

Begleiten Sie uns auf eine Exkursion der anderen Art und sammeln Sie mit uns essbare Wildpflanzen und Wildkräuter. Sie werden Ihren Garten mit ganz anderen Augen sehen!
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Gourmetköche setzen auch auf gesunde Wildkräuter

Mit Wildpflanzen können Sie das ganze Jahr punkten. Da wachsen mitten in Ihrem Garten die Brennnesseln oder auch der Löwenzahn. Diese kann man in den Salat schneiden. Ihr Mehrwert: Brennnesseln liefern viel Eiweiß – annähernd so viel wie Tofu. Und nicht zu vergessen Giersch und Sauerampfer, die außergewöhnlich reich an Vitamin-C sind. In den vergangenen Jahren hat das Sammeln und Kochen essbarer Wildpflanzen ein wahres Comeback erlebt – sogar bei Gourmetköchen.
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Gesunde Bitterstoffe in Wildkräutern

Wildpflanzen suchen sich Standorte, an denen sie bestens mit den wichtigen Nährstoffen versorgt sind. Deshalb enthalten sie oft wesentlich mehr Vitamine, Mineralien und Spurenelemente als Kulturpflanzen. Folglich schmecken sie auch kräftiger, ab und zu sogar etwas bitter.

Bei Kulturpflanzen wurden die Bitterstoffe häufig weggezüchtet. Aber gerade diese sind wichtig für eine gute Verdauung – sie unterstützen die Arbeit von Leber und Galle sowie den gesamten Stoffwechsel. Viele Heilpraktiker empfehlen deswegen regelmäßig Wildpflanzen in den Speiseplan einzubauen. Fast alle Wildpflanzen sind auch „Heilkräuter“ und sind durch den hohen Mineralstoffgehalt stark basisch und damit ein ideales Mittel, um den Körper zu entsäuern, zu entgiften und zu entschlacken.

Wildpflanzen und Wildkräuter sammeln

Mit unserer Übersicht können Sie zu einem echten Experten in Sachen Wildpflanzen und -kräuter werden und im Rhythmus der Jahreszeiten ernten und essen.

Frühling:

Wildpflanzen - BärlauchDer Bärlauch verrät sich schon im Mai durch seinen starken Knoblauchgeruch. Das hilft Ihnen, ihn von seinen giftigen Doppelgängern wie Maiglöckchen und Herbstzeitlosen zu unterscheiden. Die Blätter erntet man am besten vor der Blüte, dann sind sie nämlich besonders zart und eignen sich hervorragend für Pesto, als Beigabe im Salat und selbst gekocht als Spinat.

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Wildpflanzen - GundermannDie Katzenminze oder „Gundermann“ genannt, blüht zartlila und ihre Blätter schmecken minzig und nach Lakritze. So bekommen Suppen und Salaten eine extra Portion Würze. Wirkt blutreinigend und entsäuernd.

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Wildpflanzen - GierschGiersch hat seinen Ruf als „Unkraut“ inzwischen verloren, denn seine jungen Blätter verfeinern mit ihrem Petersilienaroma einen Salat. Wogegen ältere Blätter Aufläufen und Suppen eine herzhafte Note geben. Sie enthalten viele Mineralien, sehr viel Beta-Karotin und wirken – wie ihr lateinischer Name verrät – gegen Gicht (Podagra) und Rheuma, weil sie sehr viele Basen liefern und somit die Säuren – wie Harnsäure – ausleiten können.

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Wildpflanzen - LöwenzahnSchon meine Kinder kannten den Löwenzahn und freuten sich an den lustigen Pusteblumen. Auf fast jeder Wiese steht er, und nur wenige wissen, dass er eine vorzügliche Heil- und Küchenpflanze ist. Wie viele Frühlingspflanzen hat der Löwenzahn eine ausgeprägte blutreinigende Kraft und eignet sich daher vorzüglich zu einer Frühjahrskur. Er regt sämtliche Verdauungsorgane und Niere und Blase an, dadurch werden alte Schlacken ausgeschieden. Aus den gleichen Gründen kann er auch bei Rheumatismus helfen.

 

Wildpflanzen - BrennnesselZu Unrecht gefürchtet ist die Brennnessel. Sie wirkt blutreinigend, entwässernd, putzt den gesamten Verdauungstrakt durch, aktiviert die Abwehrkräfte und beruhigt die Nerven. Sie ist sehr siliziumhaltig, reich an Eisen, Vitamin C, A und K. Brennnesseln wirken laut neueren Studien sehr gut gegen Rheuma, Gicht und gegen Arthrose. Nur ganz jung ernten, die Brennhaare brechen ab, wenn man sie zwischen den Fingern oder beim Schneiden zerdrückt.

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Sommer:

Wildpflanzen - GänsebluemchenDie ätherischen Öle des Gänseblümchens regen unseren Stoffwechsel an und wirken blutreinigend. Die Blüten zieren Salate und sorgen für eine milde Schärfe.

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Wildpflanzen - AckerschachtelhalmDer Ackerschachtelhalm enthält sehr viel Kieselsäure, was den Einsatz bei Nierenkrankheiten und Problemen des Bindegewebes begründet. Hauptanwendungsgebiet ist gegen Rheuma.

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Wildpflanzen - BeerenWenn die Himbeeren rot am Strauch leuchten, heißt es zugreifen! Die empfindlichen Früchte schmecken köstlich und sollen Krebs vorbeugen. Noch ein Sommer-Highlight: Heidel- oder Blaubeeren mit ihren Pflanzenfarbstoffen, die Herz und Kreislauf fit halten. Das Vitamin C der Beeren ist ein köstlicher Energieschub für unser Immunsystem. Aus archäologischen Funden weiß man, dass die Walderdbeeren mit zu ersten von Menschen gesammelten Früchten gehört. Medizinisch verwendet man nur die Walderdbeere. In den Blättern sind Gerbstoffe, Bitterstoffe und ätherische Öle enthalten, die ihnen adstringierende, harntreibende und stärkende Wirkung verleihen. Eine Packung aus zerdrückten Früchten ist sehr angenehm bei Sonnenbrand.

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Herbst:

Ab September sollten Sie schneller sein als die Eichhörnchen und sich mit einem Vorrat an Haselnüssen eindecken. Denn diese enthalten viele Vitamine und ihr Fett besteht zu 60 Prozent aus wichtigen ungesättigten Fettsäuren. Oder Sie gönnen sich mal leckere Walnüsse. Schon 50 g pro Tag sollen das Risiko für Herzerkrankungen senken.
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Noch weitere „grüne Schätze“:

Wilde Möhre, Sauerampfer, Sauerklee, Spitzwegerich, Kapuzinerkresse, Ringelblume, Fenchel, Gänsefingerkraut, Vogelmiere, Franzosenkraut, Melde, Schlüsselblume, Veilchen, Lindenblüten und -blätter, Holunderblüten und -triebe, Brunnenkresse usw.

Bitte immer nur ganz junge Triebe/Blättchen verwenden und nicht Zuviel von einer Sorte!

Empfehlung: 

Viele interessante Informationen zu vielen Kräutern und Wildpflanzen finden Sie im Kräuterlexikon.

Bleiben Sie gesund!

Ihre

Manuela Möckel

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Die Inhalte auf dieser Seite dienen rein informativen Zwecken und können die persönliche Beratung, Diagnostik und Betreuung durch einen Facharzt oder Heilpraktiker in keinem Fall ersetzen. Auch wenn sie gründlich recherchiert wurden, können und dürfen sie in keinem Fall die Grundlage für eine Selbstdiagnose und Selbstmedikation sein.

Über mich

Hallo, schön dass Sie mich gefunden haben. Mein Name ist Manuela Möckel, ich bin Jahrgang 1970, Mutter von 4 tollen Kindern und ich lebe mit meiner Familie im schönen Beeskow, das liegt in der Nähe von Frankfurt/Oder in Brandenburg. Vor langer Zeit hatte ich wirklich erhebliche Probleme mit meiner Gesundheit und war auf der Suche nach Alternativen! Ich wollte weg von stark wirkenden Arzneimitteln und selbst aktiv etwas für meine Gesundheit tun. Das Thema Gesundheit und was auch immer damit zu tun hat, hat mich schon immer brennend interessiert. Darüber möchte ich erzählen und Ihnen berichten.

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