Warum man täglich Zitronenwasser trinken sollte

Warum man täglich Zitronenwasser trinken sollte

Jeden Morgen Wasser mit Zitrone!

Die Zitrone ist eine wunderbare, vielseitige und gesundheitsfördernde Frucht, die niemals fehlen sollte. Die jahrtausendealte Gesundheitslehre des Ayurveda kennt das Zitronenwasser und Varianten davon als wertvollen Beitrag zur Gesunderhaltung unseres Körpers.

In diesem Artikel möchte ich Ihnen nahelegen, jeden Morgen – am besten gleich nach dem Aufstehen – auf nüchternen Magen ein Glas Wasser mit einem Spritzer Zitronensaft zu trinken, ganz nach Geschmack können Sie das Getränk auch mit ein wenig Honig süßen. Sie werden sich wohler fühlen und Ihr Allgemeinbefinden wird sich dadurch verbessern.

Zitrone – reich an Vitamin C

Wie allgemein bekannt, enthält die Zitrone viel Vitamin C. Das ist wichtig für die Stärkung unseres Immunsystems sowie zur Vorbeugung verschiedener Krankheiten (z.B. Atemwegserkrankungen). Aus verschiedenen Studien ging auch hervor, dass mit Vitamin C der Kreislauf stabilisiert und die Gefäßfunktionen verbessert werden können.

Zitronenwasser unterstützt die Eisen-Aufnahme

Wer unter Eisenmangel leidet, sollte beim Genuss eisenhaltiger Lebensmittel Zitronenwasser trinken. Das enthaltene Vitamin C unterstützt die Aufnahme des Mineralstoffs im Körper.

Natürliches Desinfektionsmittel

Auch als natürliches Desinfektionsmittel leistet die Zitrone gute Dienste. Außerdem fördert diese vielseitige Zitrusfrucht auch die Wundheilung (insbesondere bei Schürfwunden).

Zitronenwasser hydriert deinen Körper

Gerne vergessen wir unseren Körper mit ausreichend Flüssigkeit zu versorgen. Zitronenwasser schmeckt den meisten Menschen besser als einfaches Wasser, sodass automatisch mehr getrunken wird. So wird der Organismus mit lebenswichtiger Flüssigkeit und zugleich mit einer hochwertigen Mineralisierung versorgt. Wenn der Körper zu wenig Flüssigkeit bekommt, kann dies Müdigkeit, Blutdruckbeschwerden, Schlaflosigkeit, Verstopfung und andere Beschwerden zur Folge haben. Nach einem anstrengenden Workout wirkt Zitronenwasser nicht nur erfrischend, sondern wie ein elektrolytischer Sportdrink, welcher den Salzhaushalt unseres Körpers wiederherstellt.

Gegen schlechten Atem

Wer morgens mit schlechtem Mundgeruch aufsteht, kann sich der antiseptischen Wirkung der Zitrone erfreuen. Bitte das Zitronenwasser ohne Zucker trinken, um Karies zu verhindern.

Zitronenwasser entsäuert den Körper

Obwohl die Zitrone eine sauer schmeckende Frucht ist, wird sie im Körper basisch verstoffwechselt und trägt so zur Entsäuerung des Körpers bei. Ein probates Mittel, um Sodbrennen und Völlegefühl vorzubeugen.

Adstringierende Wirkung

Zitrone wirkt stark adstringierend, entzündungshemmend und wird auch gegen Blutungen empfohlen. Ein Glas Zitronenwasser am Morgen ist gut, um Durchfall vorzubeugen und zu behandeln.

Zitronenwasser hilft beim Abnehmen

Zitronenwasser ist kein Garant für Gewichtsverlust. Die in der Zitrone enthaltene Ballaststoff Pektin schränkt jedoch die Fettaufnahme im Körper ein und sorgt durch Aufquillen im Magen für ein länger anhaltendes Sättigungsgefühl.

Fiebersenkend

Wer einen Grippeprozess mit Fieber durchmacht, kann Zitronenwasser als fiebersenkendes Mittel verwenden. Auch bei hohem Fieber wirkt diese sehr gut.

Gegen Nierensteine

Die regelmäßige Einnahme von Zitronenwasser am Morgen hilft auch vorbeugend und behandelnd gegen Nierensteine, insbesondere, wenn diese noch klein sind.

Zitronenwasser pflegt die Haut

Das natürliche Anti-Aging-Mittel hilft der Haut sich zu regenerieren und bietet eine schützende Wirkung. Als Gesichtswasser angewendet, bekämpft es Bakterien die Akne verursachen können, wirkt insbesondere bei fettiger Haut, strafft das Bindegewebe, schützt vor freien Radikalen und hat durch die enthaltenen Antioxidantien einen Anti-Aging-Effekt, welcher Falten und Flecken beseitigen kann. Das im Zitronenwasser enthaltene Vitamin C wirkt von innen heraus verjüngend. Auf Narben und Altersflecken aufgetragen, hilft das Zitronenwasser dabei, diese zu verringern.

Das perfekte Zitronenwasser

Alles, was Sie dafür brauchen:

  • 1 Zitrone
  • 1/4 kaltes Wasser
  • 1/3 heißes Wasser

Zubereitung:

Die Zitrone heiß abwaschen und vierteln. Alle Teile sorgfältig in eine Karaffe auspressen und das Wasser hinzugeben. Anschließend die ausgepressten Zitronenschalen mit in die Karaffe geben. Das ist ein entscheidender Punkt, denn die Schale enthält besonders viele Nährstoffe. Daher ist es auch besonders wichtig, sie vorher gründlich zu waschen, um mögliche Pestizide zu entfernen. Greifen Sie am besten zu einer Bio-Zitrone.

Extra-Tipp: Auf keinen Fall darf die Wassertemperatur 60 °C übersteigen, da sonst das Vitamin C in der Zitrone zerstört wird.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine angenehme Zeit.

Ihre

Manuela Möckel

Erkältung – Die besten natürlichen Antibiotika

Erkältung – Die besten natürlichen Antibiotika

Im Herbst, wenn die Tage wieder kürzer werden und die Natur sich auf den kommenden Winter einstellt, braucht auch unsere Gesundheit besonders viel Zuwendung. Spätestens jetzt wird uns allen klar, dass die Sommerwärme auch in diesem Jahr wieder von den kühlen Herbststürmen davon gefegt wird. Herbstzeit ist daher auch Erkältungszeit.

Pünktlich zum Herbstanfang schnieft und hustet Deutschland in Bussen, Bahnen, auf Spielplätzen und im Büro. Etwa jeder Zweite leidet ein- oder zweimal pro Saison unter einer Erkältung. Jeden Zwölften trifft es sogar drei- bis viermal. Da hilft nur eins: Sich fit für den „Viren-Dschungel“ machen. Für die nächsten Tage sagen die Wetterfrösche 14 Grad vorher, am Wochenende sollen es sogar nur noch um die zehn Grad werden – begleitet von fiesem Regen. Genau die richtige Ausgangslage für eine ordentliche Erkältung mit all ihren unangenehmen Begleiterscheinungen und Einschränkungen.

Aber was genau steckt eigentlich dahinter?

Die Erreger, die uns mit unschöner Regelmäßigkeit Husten, Schnupfen und Heiserkeit bescheren, gehören zu den Viren und zwar im Frühling, Sommer und Herbst in der Regel zur Gruppe der Rhinoviren, im Spätherbst und Winter dagegen meist zu den RS- (=Respiratory Syncytial) oder den Influenza-Viren. Letztere sind die Erreger der „echten Grippe“. Diese winzigen Eindringlinge brauchen für ihre Vermehrung lebende Zellen, oft sogar einen ganz bestimmten Zelltyp, in denen sie nach dem Eindringen ihre DNA oder RNA – also ihre Erbinformation – freisetzen können. Sie übernehmen dann die Kontrolle über einen Teil des Stoffwechsels der befallenen Zelle und bringen diese so dazu, neue Viruspartikel herzustellen. Die so entstehenden neuen Viren attackieren Nachbarzellen und so breitet sich die Infektion weiter aus.

Glücklicherweise verfügt der menschliche Körper über eine Reihe Abwehrmechanismen. Die Übertragung der Viren erfolgt als so genannte Tröpfcheninfektion.

Die beim Niesen und Husten versprühten erregerhaltigen Schleimtröpfchen werden von Gesunden eingeatmet. Rhino- und RS-Viren können außerdem über infizierten Schleim an den Fingern „weitergereicht“ werden. Besonders gefährdet für eine Ansteckung sind übermüdete oder psychisch erschöpfte Personen, außerdem Menschen, die an einer Allergie im Nasen-Rachenraum leiden (Heuschnupfen, Asthma) sowie Frauen in der Mitte zwischen zwei Perioden.

Was ist der Unterschied zu einer Grippe?

Lesen Sie dazu einen interessanten Artikel auf www.gesundheitsinformation.de vom Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG), einer unabhängigen, privaten und gemeinnützigen Einrichtung, die auf Initiative des Gesetzgebers gegründet wurde, um die Wirksamkeit medizinischer Behandlungen zu bewerten.

Mit den Symptomen sind die Meisten von uns nur allzu gut vertraut

Ein bis drei Tage nach der Ansteckung verspürt man ein unangenehmes Kribbeln in Nase und Rachen. Anschließend fängt die Nasenschleimhaut an, Unmengen wässrig-klaren Schleims zu produzieren und man beginnt zu niesen. Meist ist die Körpertemperatur nur gering oder gar nicht erhöht und man fühlt sich zwar beeinträchtigt, aber nicht schwer krank. Das Nasensekret wird mit der Zeit dickflüssiger, grünlich-gelb und die Menge nimmt ab. Zu diesem Zeitpunkt kommt dann oft ein unangenehmer Husten dazu. Nach 4-10 Tagen verschwinden die Symptome meist wieder, der Husten hält allerdings oft noch länger an.

Bei geschwächtem Immunsystem kommt es häufig zu Sekundärinfektionen mit Bakterien.

Deutliches Indiz dafür ist die Farbe des abgesonderten Schleims. Ist dieser gelb bzw. grünlich, kann es sich um Bakterien handeln. In diesen Fällen ist es ratsam, einen Arzt aufzusuchen. Bakterien lassen sich in der Regel gut mit Antibiotika behandeln.

Antibiotika sind Substanzen, die die Vermehrung von Bakterien behindern (bakteriostatische Wirkung) oder Bakterien abtöten (bakterizide Wirkung). Antibiotika helfen normalerweise nicht gegen Erkältungen und sollten wegen möglicher Nebenwirkungen nur bei Komplikationen eingesetzt werden. Wer glaubt, sie seien eine Errungenschaft der Wissenschaft, der irrt. Antibiotika gibt es seit jeher auch in der Natur. Sie sind eine der Geheimwaffen im Überlebenskampf der Natur selbst, denn es handelt es sich um Stoffe, mit denen sich Pflanzen selbst wirkungsvoll gegen schädliche Keime verteidigen. Es wird geschätzt, dass es bis zu 100.000 verschiedene natürliche Antibiotika gibt.

Liste von natürlichen Antibiotika

Einige der bekanntesten natürlichen Antibiotika möchte ich Ihnen nachfolgend vorstellen:

Natürliches Antibiotikum - Knoblauch

Knoblauch

Knoblauch ist wohl das bekannteste natürliches Antibiotikum. Er ist nicht nur in der Lage Bakterien im Körper zu bekämpfen, sondern er setzt auch Viren und Pilzen zu. Wichtigster Inhaltsstoff ist die Aminosäure Alliin. Das zunächst geruchlose Alliin wird beim Zerkleinern durch ein Enzym in Allicin umgewandelt, das dann den typischen Geruch verursacht. Allicin tötet sowohl Bakterien und Viren als auch Pilze und Hefezellen ab.

Oregano

Auch Oregano ist in seiner antibakteriellen Wirkung vergleichbar mit verschiedenen Antibiotika. Amerikanische Forscher aus Georgetown zeigten in ihren Studien, dass bereits geringe Mengen des Kräuter-Öls das Wachstum verschiedener Bakterienarten im Reagenzglas ebenso stark unterdrücken wie gängige Antibiotika.

Bereits 3000 vor Christi beschrieben die Babylonier Oregano als Heilmittel für Lungen- und Infektionskrankheiten. Sie setzten Oregano aber auch gegen Asthma und Bronchitis ein. Forscher an der Georgetown University in Washington, D.C. haben die Wirksamkeit des Oregano-Öls gegen Pilzbefall dokumentiert. In der Studie kamen die Forscher zu dem Schluss, das Oregano das Gewebe vollständig von Pilzen reinigt, besonders von Candida albicans.

Weitere Forschungen ergaben, dass das Oregano-Öl den Staphylococcus, einschließlich der medikamentenresistenten Typen, zerstört. Eine 1996 im Medical Science Research veröffentlichte Studie kam zu dem Ergebnis, dass Oregano-Öl auch Viren zerstört. So wurden Viren der Gattung Ribonukleinsäure (RNS) und Desoxyribonukleinsäure (DNS) – einschließlich der Arten, die Gürtelrose, Windpocken und Herpes genitalis verursachen – vernichtet, als sie dem Oregano ausgesetzt wurden.

Olivenblattextrakt

Olivenblattextrakt enthält Phenole, besonders Oleuropein, die starke antimikrobielle, antioxidative und antientzündliche Aktivität zeigten. In der Forschung wird vermutet, dass Inhaltsstoffe des Olivenblattes eine Wechselwirkung mit Proteinen von Virenpartikeln eingehen und damit die Infektionskraft und Vermehrung von Viren verhindern, von denen man weiß, dass sie Erkältungen, Grippe und andere Infektionen der unteren Atemwege verursachen.

Astragalus

Jeder Chinese kennt die Heilpflanze Astragalus. Sie wird in China sowohl als konzentriertes als auch als Kombinationspräparat gegen Erkältungen und Grippe verkauft. Astragalus ist reich an Polysacchariden, Flavonoiden, vielfältigen Spurenelementen, Mineralien und Aminosäuren, von denen alle zu seinen Immunsystem unterstützenden Eigenschaften beitragen.

Natürliches Antibiotikum - Granatapfel

Granatapfel

Studien des israelischen Wissenschaftlers Prof. Ephraim P. Lansky belegen: Mit den Inhaltsstoffen des Granatapfels wird eine umfassende Schutzfunktion vor Erkältungsviren und Bakterien gewährleistet. Selbst gegen starke Grippeviren wirken sie wie ein Schutzwall. Die Kombination aus Vitaminen, Mineralien, Spurenelementen und sekundären Pflanzenstoffen kann das körpereigene Schutzsystem auf natürliche Weise unterstützen und stärken.

Salbei

Der Name Salbei kommt vom lateinischen „Salvia“ und weist auf seine Verwendung hin, da er übersetzt soviel wie „heilen“ bedeutet. Besonders bekannt ist dessen antibakterielle Wirkung, weshalb er vielfach als Hausmittel gegen Nasennebenhöhlenentzündungen und bei Halsschmerzen angewendet wird. Salbei ist ein ausgezeichnetes Mittel gegen Erkältung.

Ingwer

Ingwer enthält eine Fülle von sekundären Pflanzenstoffen, darunter besonders viele ätherische Öle, die Bakterien und Viren zerstören können. Eine Gruppe, die Gingerole, haben eine ähnliche Struktur wie das Schmerzmittel Acetylsalicylsäure (z. B. in Aspirin). Auf ihnen beruht die schmerzstillende und fiebersenkende Wirkung des Ingwers.

Cranberry

Cranberry enthält viel Vitamin C, Pektine, Mineral- und Gerbstoffe sowie Fruchtsäuren. Die Beeren haben eine fiebersenkende Wirkung und werden gerne zur Unterstützung bei der Behandlung von Erkältungskrankheiten verwendet. Cranberrys enthalten Pflanzenstoffe, die sich wie ein Schutzfilm über die Schleimhaut legen. Bakterien finden dadurch weniger Andockstellen und müssen aufgeben.

Heidelbeeren

Heidelbeere

Hildegard von Bingen war die Erste, die im Mittelalter die gesundheitsfördernde Wirkung der Heidelbeere in ihren natur- und heilkundlichen Schriften beschrieb. Sie hob ihre Heilkraft im Besonderen gegen Husten und Schwindsucht hervor.
Der Hauptwirkstoff der Heidelbeere ist das Anthocyan, auch Myrtilin genannt. Der blaue Farbstoff wirkt wie ein natürliches Antibiotikum. Außerdem hält es die Blutgefäße elastisch und unterstützt die Blutbildung. Die in den Heidelbeeren enthaltenen Carotine stärken die Immunkraft. Das Vitamin C schützt zudem vor Erkältungen.

Collodiales Silber

Collodiales Silber wirkt als Katalysator und blockiert ein Enzym, das alle Einzeller wie Bakterien, Pilze und Viren für ihren Stoffwechsel benötigen. Es erstickt sozusagen die gesundheitsschädlichen Organismen. Ein Absterben krankheitserregender Mikroorganismen, die gegen Antibiotika bereits immun waren, ist nach der Verabreichung von colloidalem Silber beobachtet worden. Viren und Pilze werden abgetötet und können nicht mehr mutieren, während Hautzellen-Enzyme und freundliche Bakterien nicht geschädigt werden und das Immunsystem nicht geschwächt wird.

Grapefruitkern-Extrakt

Zu Recht wird Grapefruitkern-Extrakt als pflanzliches Antibiotikum bezeichnet, denn die antibakteriellen und antifungalen Eigenschaften des Grapefruitkern-Extrakts sind durch Studien belegt. Eine im „Journal of Orthomolecular Medicine“ veröffentlichte Studie an 749 Bakterienstämmen und 93 Pilzstämmen zur Wirksamkeit von Grapefruitkern-Extrakt hat diese an 249 Staphylococcus aureus, 86 Coli sp, 77 Enterobacter sp., 22 Klebsiella sp, 18 Proteus sp., 22 Schimmelpilzstämmen und 71 Hefepilzstämmen nachgewiesen. (Ionescu, G./Kiel. R./Wichmann-Kunz, F./Williams, Ch./Bäml, L./Levine, S.: „Oral Citrus Seed Extract in Atopc Scema: In vitro and in vivo studies on Intestinal Microflora“, Journal of Orthomolecular Medicine, Vol 5, No,3 USA, 1990)

Reishi

Reishi hat antibakterielle, antivirale und antimykotische Eigenschaften. In der Naturheilkunde werden dem Vitalpilz schleimlösende, hustenstillende und regenerierende Wirkungen auf die Bronchialschleimhaut zugeschrieben.

Wie kann man sich vor Erkältungen schützen?

Um einer Ansteckung mit Erkältungsviren vorzubeugen, sollte man regelmäßig die Hände waschen und benutzte Taschentücher beseitigen. Soweit möglich empfiehlt es sich Menschenansammlungen zu meiden.

Die Empfänglichkeit des Körpers gegenüber den Krankheitserregern kann man vermindern, indem man Zugluft und trockene Heizungsluft vermeidet (regelmäßig lüften, gegebenenfalls nasse Handtücher verteilen). Die Abwehrkräfte werden durch regelmäßige körperliche Bewegung gestärkt, durch ausreichend Schlaf und eine gesunde Ernährung.

Eine den Gesamtbedarf abdeckende Aufnahme von Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen ist durch die normale Ernährung nicht immer möglich. Daher ist eine Nahrungsergänzung mit Multivitaminen und Mineralstoffen meist sinnvoll, zumal das frische Obst und Gemüse durch Lagerung, Lichteinwirkung und Zubereitung (kochen) schnell wichtige Vitamine verliert. Darüber hinaus gibt es Studien, die die Wirksamkeit von Multivitaminpräparaten zur Vorbeugung von Erkältungskrankheiten bestätigen.

Hier kommt insbesondere dem Vitamin C eine hervorragende Bedeutung zu. Eine neue Studie konnte zeigen, dass insbesondere Vitamin C als Ester C in einer Dosierung von 500 mg/Tag den gesamten Winter über eingenommen dazu führte, dass die Teilnehmer signifikant weniger häufig erkältet waren als die Mitglieder der Kontrollgruppe, die ein Placebo (= Scheinpräparat) einnahmen. Außerdem waren die Symptome bei der Vitamin C-Gruppe weniger ausgeprägt und schneller überstanden.

Ähnliche Erfolge konnten bei einer Studie beobachtet werden, in der die Versuchspersonen 3 Monate lang ein Knoblauch-Präparat einnahmen. In der Knoblauchgruppe traten Erkältungen nur knapp halb so häufig auf wie in der Placebogruppe. Diejenigen, die trotz Knoblauch eine Erkältung bekamen, erholten sich schneller und hatten ein deutlich vermindertes Risiko sich erneut zu erkälten.

Hausgemachter Sirup ist vielfach stärker als Antibiotika

Dieser Sirup enthält 4 Zutaten, die Sie auf jeden Fall zu Hause haben:

  • ½ Tasse Bio-Honig,
  • 6-7 Knoblauchzehen,
  • ¼ Tasse Apfelessig
  • ein halbes Glas Wasser

Knoblauch zerdrücken, in ein Glas geben und die restlichen Zutaten hinzufügen. Vermischen Sie alles gründlich. Verschließen Sie das Glas und stellen Sie es über Nacht in den Kühlschrank. Am nächsten Tag gießen Sie den Sirup durch ein Sieb oder ein Stück Gaze. Lagern Sie ihn an einem kühlen und dunklen Ort.

Dosierung:

Wenn Sie Ihr Immunsystem stärken wollen, dann trinken Sie täglich 5-7 Tropfen. Wenn Sie ein ernstes Gesundheitsproblem, wie einen anhaltenden Husten haben, sollten Sie alle zwei Stunden einen Esslöffel des Sirups zu sich nehmen.

Herzliche Grüße und bleiben Sie gesund

Ihre

Manuela Möckel

 

OPC – Hilfe aus der Natur gegen freie Radikale

OPC – Hilfe aus der Natur gegen freie Radikale

Mit OPC dem Alter wirksam vorbeugen?

Mit der Zeit wird jeder Mensch älter. Das Altern ist ein sehr komplexer Mechanismus. Schon beim Vergleich von Menschen in Bezug auf Gesundheit, Alter, Aussehen und Lebensqualität kann man erkennen, dass beim Altern sehr viele Faktoren eine Rolle spielen. Neben den bekannten Ursachen wir falsche und vitalstoffarme Ernährung, Übergewicht, Rauchen, Alkohol, fehlende körperliche Bewegung sowie soziale und psychologische Faktoren sind die im Alter abnehmenden Hormone für den Alterungsprozess mitverantwortlich.

Bis Mitte 45 fühlen sich die meisten Menschen fit, gesund, körperlich und geistig leistungsfähig und auf voller Höhe, verfügen über eine gesunde und elastische Haut und stehen beruflich und privat meist sehr gut da. Berufliche Spitzenleistungen werden ebenso wie eine durchzechte Nacht bestens vertragen. Aber ab dem 50. Lebensjahr machen sich je nach Lebensstil langsam körperliche Alterungserscheinungen bemerkbar. Denn das Altern ist der Ausdruck von verschiedenen körperlichen Mangelerscheinungen sowie Veränderungsprozessen im Körper.

Für Wissenschaftler und Ärzte ist der Vitalstoff OPC das Vitamin für das 3.Jahrtausend. Vor allem im Kampf gegen die freien Radikale soll OPC Wunder wirken.

Was ist eigentlich dran an dem Super-Vitamin?

Das Antioxidans OPC (Oligomere Proanthocyanidine) wurde schon 1948 von Prof. Jack Masquelier entdeckt. Er stellte fest, dass die Substanz eine starke Schutzwirkung auf die Blut- und Lymphgefäße hatte und das damit vielen Krankheiten vorgebeugt werden kann. Das Mittel hilft dem Körper, die freien Radikale in Schach zu halten, denn diese gelten inzwischen als die Hauptverantwortlichen für den Alterungsprozess. Seine hervorragenden Wirkungen auf unsere Gesundheit wurden jedoch erst viel später bekannt.

Es kommt vor allem in den Schalen oder Kernen von Obst und Gemüse vor. Dazu gehören u. a. Äpfel, Erdbeeren, Heidelbeeren, Kirschen, Weintrauben, Orangen, aber auch in Erdnüssen, Zwiebeln und Rotwein. Da OPC in den Schalen vom Obst und Gemüse vorkommt, kann unser Körper es nicht aufnehmen. Aufgrund veränderter Anbaumethoden, langer Transportwege, Lagerung, Haltbarmachung und als Folge moderner Speisenzubereitung wird es zunehmend schwerer, den Bedarf an Antioxidantien über die tägliche Nahrung zu decken.

OPC

OPC ist der wirkungsvollste bekannte Schutz für das Herz-Kreislauf-System

Als Antioxidans bzw. Schutzfaktor gegen diese freien Radikalen wirkt OPC ca.20-fach stärker als Vitamin C und etwa 50-fach stärker als Vitamin E. Bei enger Bindung und guter Haftung an das Bindegewebe (Kollagen) erthält OPC die Elastizität der Gefäßwände und schützt vor Brüchigkeit.

Es wird innerhalb von Minuten über die Mund- oder Magenschleimhaut ins Blut aufgenommen und verteilt sich in verhältnismäßig kurzem Zeitraum in all die verschiedenen Organe sowie im gesamten Körpergewebe, bis hin zu Haut, Haaren und Nägeln. Es ist absolut ungiftig und wird vom Körper weitestgehend verwertet.

OPC ist wasserlöslich, erreicht nach 45 Minuten seine höchste Konzentration im Blut und bleibt bis zu 72 Stunden wirksam (statt 2 bis 4 Stunden bei Vitamin C und E). Es passiert ebenso wie Vitamin C die Blut-Hirn-Schranke und entfaltet seine Wirkung auch im Gehirn. Bereits nach 24 Stunden hat sich die Widerstandsfähigkeit der Blutgefäße verdoppelt. Es wird sehr schnell vom Körper aufgenommen; schon wenige Minuten nach Einnahme ist es im Blut nachweisbar.

Anne Somin berichtet in „Das OPC Gesundheitsbuch“ (erschienen 1998 im Scherz Verlag) von brüchigen und durchlässigen Kapillaren als Folge von OPC-Mangel, mit all den damit verbundenen Folgekrankheiten.

Durch unsere heutigen Ernährungsgewohnheiten ist eine ausreichende Versorgung mit diesem wichtigen Wirkstoff jedoch nicht vollständig gewährleistet. Da OPC hochkonzentriert nur in Pflanzenteilen wie Rinde, Schalen und Kernen vorkommt ist es schwer möglich die benötigte Menge durch die Nahrung aufzunehmen. Gerade Traubenkerne, die die höchste Konzentration an OPC enthalten werden durch kernlose Trauben, die immer mehr in unseren, Obstregalen auftauchen, ersetzt. OPC ist deshalb eine gute Ergänzung für alle, die sich nicht ständig um eine ausgewogene und vitaminreiche Ernährung kümmern können, viel unterwegs sind oder sich im Dauerstress befinden.

Nahrung mit viel OPC hilft:

  • vorzeitige Zeichen des Alterns zu reduzieren oder zu verhindern wie Falten
  • Physische Störungen, die Kraft und Lebensenergie rauben Mentale Störungen
  • Gedächtnisverlust
  • schädliches Cholesterin aus Ihrem Körper auszuschwemmen
  • schützt die Gefäßwände vor der schädigenden Wirkung von Cholesterin

Auch die gesundheitsfördernde Wirkung des Rotweines ist auf den OPC Gehalt zurückzuführen. Doch auch hier ist es schwierig durch einen hohen Rotweinkonsum die nötige Konzentration an OPC zu erreichen, da ca. 2 Liter Rotwein täglich nötig wären.

Einsatz in der Kosmetik

Seine antioxidative Eigenschaft und seine hohe Anziehungskraft an das Bindegewebe begründen den Einsatz von OPC. Durch die Stabilisierung von Kollagen und Elastin erhält die Haut ihre Geschmeidigkeit und Jugendlichkeit. Es schützt, repariert und baut zusammen mit Vitamin C Kollagen und Elastin auf und bekämpft die altmachenden Einflüsse wie UV- Licht. Deshalb ist dieses „Supervitamin“ auch für die Pflege der Haut unentbehrlich.

OPC ist deshalb eine gute Ergänzung für alle, die sich nicht ständig um eine ausgewogene und vitaminreiche Ernährung kümmern können, viel unterwegs sind oder sich auch im Dauerstress befinden. Nicht zuletzt ist OPC ein reines Naturprodukt, vorausgesetzt, man kauft es in guter Qualität.

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Mit den besten Grüßen und bleiben Sie gesund

Ihre

Manuela Möckel

 

Rhabarber – Das Obst das ein Gemüse ist

Rhabarber – Das Obst das ein Gemüse ist

Es ist wieder Zeit für Rhabarber

Rhabarber ist das erste was man im Garten erntet. Er schmeckt nach Frühling, frisch und aromatisch. Es ist kaum zu glauben, aber es gab Zeiten, da galt Rhabarber als Arme-Leute-Essen. Die Zeiten aber haben sich geändert: Rhabarber gilt als eine der kreativsten Gartenfrüchte überhaupt. Auch die Gourmet-Köche haben ihn schon für sich entdeckt.

Charakteristisch ist seine fruchtig-säuerliche Note. Seine Sorten decken verschiedene Süß- und Säuregrade ab. Der Rhabarber mit rotem Stiel und rotem Fruchtfleisch schmeckt süßlich und erinnert an Himbeeren. Besonders sauer-frisch und ideal für Kompotte sind die dicken grünen Stängel. Rhabarber mit dünnem rotem Stiel und grünem Fruchtfleisch liegt geschmacklich in der Mitte. Auch wenn er meist für Süßspeisen verwendet wird, botanisch gesehen gehört er zum Gemüse.

Richtig zubereitet ist Rhabarber nicht nur eine Delikatesse, sondern auch gut für unsere Gesundheit.

Wie beim Spargel sollten die Schnittstellen noch feucht sein, das ist ein Zeichen, dass er frisch geerntet wurde. Rhabarber hält sich etwa zwei Tage, wenn man ihn in ein feuchtes Tuch einwickelt und im Kühlschrank aufbewahrt. Die rötlich-grünen Stangen lassen sich aber auch sehr gut einfrieren. Einfach in kleine Stücke schneiden und im Gefrierbeutel verpacken.

Da Rhabarber zu 93% aus Wasser besteht und darmreinigend wirkt, passt es gut in jede Frühjahrskur. Er enthält viel Vitamin C. Das enthaltene Vitamin C stärkt das Immunsystem und kann sogar vor Arteriosklerose schützen, denn Vitamin C glättet die Innenwände der Arterien. Cholesterin, Fettsäuren und Kalk haben es somit schwerer, sich dort einzulagern.

Wichtige Mineralstoffe wie Kalium, Phosphor, Magnesium und Eisen sind im Rhabarber enthalten, diese sind wichtig für das Herzkreislaufsystem. Kalium wirkt beispielsweise gegen Bluthochdruck. Im Stiel stecken Zitronen- und Apfelsäure, Gerb- und Bitterstoffe sowie Pektin – ein wertvoller Ballaststoff, der die Verdauung fördert. Mit 14 Kilokalorien pro 100 Gramm ist Rhabarber sehr kalorienarm. Er hat damit fast gleich wenig Kalorien wie Gurken. Genießbar sind nur die Stängel der Rhabarberpflanze. Die Blätter sind nicht essbar.

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Gesundheitsfördernden Wirkungen von Rhabarber:

  • beseitigt Verdauungsstörungen
  • entgiftet den Darm
  • bindet Fettstoffe
  • kräftigt die Haare
  • verjüngt die Haut
  • stärkt die Nerven
  • hebt die Stimmung
  • regt den Kreislauf an
  • vitalisiert den Organismus
  • verbessert die Zellversorgung

Übrigens: In China wird Rhabarber übrigens seit 5000 Jahren als Arzneipflanze kultiviert – vor allem zur Darmreinigung.

Am Johannistag, dem 24. Juni, ist die Rhabarbersaison, wie auch der Spargel, dann traditionell beendet.

Bis demnächst.

Ihre

Manuela Möckel

 

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Die Zitrone – ein ausgezeichnetes Hausmittel

Die Zitrone – ein ausgezeichnetes Hausmittel

Die Zitrone ist eine wundervolle, universelle und gesundheitsfördernde Frucht, die in keinem Haushalt fehlen sollte. Man kann sie als Allzweckmittel bezeichnen, da sie tatsächlich für fast alles nützlich ist. Im Kampf gegen Alltagsbeschwerden sind teure Medikamente nicht immer vonnöten. Die sauren Früchte sind bereits ein wirksames Hausmittel. Wie allgemein bekannt ist, enthält die Zitrone viel Vitamin C, das wichtig für die Stärkung unseres Immunsystems sowie zur Vorbeugung verschiedener Krankheiten ist. Aus verschiedenen Studien ging auch hervor, dass mit Vitamin C der Kreislauf stabilisiert und die Gefäßfunktionen verbessert werden können.

Wichtiger Tipp: Zitronensaft hilft bei so einigen Wehwehchen, sollte aber immer mit Wasser verdünnt werden.

Gründe, weshalb Zitrone so gesund ist

Ich empfehle Ihnen immer (natürlich am besten biologische) Zitronen im Hause zu haben, es gibt viele Möglichkeiten, sie zu verarbeiten oder anzuwenden. Hier einige Tipps:

Hilft bei Halsschmerzen: Sie stärkt die Schleimhaut, desinfiziert und wirkt antibakteriell. Wer an Halsschmerzen leidet, sollte ebenfalls mal ein Glas warmes Wasser mit Zitronensaft ausprobieren, denn der Zitronensaft bekämpft Viren und Entzündungen und hilft so bei der Heilung. Mit ein wenig Honig wird die Wirkung noch verstärkt. Für das Getränk den Saft einer halben Zitrone mit warmen Wasser übergießen. Das Wasser sollte nicht kochen, da Vitamin C sehr hitzeempfindlich ist. Auch der Honig sollte nicht in zu heißes Wasser gemischt werden. Sie können auch mehrmals am Tag mit Zitronenwasser gurgeln.

Schutz in der Erkältungszeit: 100 g Zitronenfleisch enthalten circa 50 Milligramm Vitamin C – damit ist unser Tagesbedarf schon fast zur Hälfte gedeckt. Vitamin C stärkt unser Immunsystem und ist besonders in der Erkältungszeit präventiv empfehlenswert. Aber auch während des Infektes hilft uns eine heiße Zitrone, wieder auf die Beine zu kommen.

heisse Zitrone in der Erkältungszeit

Natürliches Desinfektionsmittel: Auch als natürliches Desinfektionsmittel leistet die Zitrone gute Dienste. Außerdem fördert sie die Wundheilung (insbesondere bei Schürfwunden).

Blutreinigung: Zitrone eignet sich hervorragend als Reiniger für das Kreislaufsystem. Zuckerüberschüsse, chemische Konservierungsstoffe und Geschmacksverstärker werden beseitigt. Trinken Sie täglich Zitronenwasser, um das Blut und den Organismus zu reinigen. Es wirkt außerdem sehr erfrischend.

Schnittwunden und Insektenstiche: Kleinere Wunden und Insektenstiche sofort mit etwas Zitronensaft beträufeln. Wirkt 1. blutstillend, 2. desinfizierend und 3. beschleunigt die Wundheilung. Am besten Sie legen eine Kompresse mit Zitronenwasser auf, das brennt weniger.

Gegen müde Füße: Bei müden oder geschwollenen Füßen kann man eine einfach halbierte Zitrone nehmen und reibt damit die gesamten Füße ein. Dies kann auch bei Schweißbildung und muffigem Geruch helfen.

Blutdruckstabilisierung: Zitrone ist reich an Kalium. Nehmen Sie täglich 2 Gläser Zitronensaft mit etwas Wasser zu sich. Das wirkt vorbeugend gegen Schwindel und Übelkeit.

Müdigkeit und Antriebsschwäche: Sauer macht tatsächlich lustig. Ein paar Tropfen ätherisches Zitronenöl in ein Duftschälchen mit Wasser geben – das hebt die Laune, steigert die Leistungsfähigkeit und das Konzentrationsvermögen.

Zitrone als Hausmittel

Kopfschmerzen: Bei leichten Kopfschmerzattacken Kaffee oder Espresso mit etwas Zitronensaft trinken. Zitrone unterstützt die körpereigene Schmerzhemmung, während das Koffein die Blutgefäße im Gehirn erweitert.

Gegen Durchfall: Die entzündungshemmende Wirkung der Zitrone kann man sich auch bei Magenschmerzen, Durchfall und Erbrechen zu Nutze machen. Dafür mischen Sie den Saft einer halben Zitrone mit lauwarmen Wasser. Dies hat gleich mehrere Vorteile: wirkt entzündungshemmend und bekämpft Viren. Falls Sie sich also einen Virus eingefangen haben, hilft der Zitronensaft dabei, Giftstoffe schneller wieder auszuscheiden.

Parodontose: Wenn das Zahnfleisch langsam, aber sicher zurückgeht, sollte man öfter mal in ein Stück Zitrone beißen. Das stärkt das Zahnfleisch und verhindert Entzündungen (Gingivitis), die zu Zahnverlust führen können. Positiver Nebeneffekt: Zitronensäure hellt Verfärbungen der Zähne auf. Die Zitronensäure kann den Zahnschmelz angreifen, deshalb im Anschluss an die Mundspülung mit einem einfachen Glas Wasser nachspülen, um die Reste des Gemischs aus dem Mundraum zu entfernen.

Entgiften und Entsäuern: Jeden Morgen ein warmes Glas Wasser mit Zitrone direkt nach dem Aufstehen bringt die Verdauung in Schwung, füllt die Wasservorräte nach der Nacht wieder auf und spült gleichzeitig alle angesammelten Giftstoffe hinaus. Hinzu kommt, dass die Zitrone stark basisch wirkt und somit einen positiven Einfluss auf unseren Säure-Basen-Haushalt hat. Dieser ist bei unserer heutigen Ernährung leider häufig im Ungleichgewicht und unser Körper hat mit vielen Säuren zu kämpfen. Basenbildende Lebensmittel, wie die Zitrone, helfen ihm dabei wieder das richtige Gleichgewicht herzustellen.

Gelenke und Knochen: Was nur Wenige wissen: Zitronensäure fördert die Kalziumaufnahme des Körpers. Wichtig zur Vorbeugung gegen Knochenschwund und für diejenigen, die keine Milchprodukte mögen oder vertragen. Zudem hat eine US-Studie gezeigt: Reichlich Zitrusfrüchte können das Fortschreiten von Arthrose lindern.

Verdauungsprobleme: Ein Glas Wasser oder Kräutertee mit dem Saft einer Zitrone (bei empfindlichem Magen nur eine halbe Zitrone) hilft gegen Sodbrennen, Aufstoßen und Magendrücken. Ein Widerspruch? Keineswegs: Zitronensaft neutralisiert die Säuren im Körper, Enzyme helfen bei der Fettverdauung.

Diät-Tipp: Morgens auf nüchternen Magen ein Glas heißes Wasser mit etwas Zitronensaft trinken – das bringt den Stoffwechsel in Schwung.

Zitrone als natürliche Kosmetik ohne Chemie

Als Haarkur: Zitronensaft kann gegen unangenehmes Jucken der Kopfhaut helfen. Einfach zwei Esslöffel in die Kopfhaut massieren. Auch als Lösung mit warmem Wasser kann man den Saft anwenden. Einmal täglich diese Kur durchführen und das Jucken und auch störende Schuppen können verschwinden.

Für das Gesicht: Der Saft einer Zitrone kann dabei helfen, unschöne Stellen wie Schuppen, unreine Haut oder Altersflecken loszuwerden. Dafür verteilen Sie den Zitronensaft mit einem Wattepad vorsichtig und gleichmäßig im Gesicht. Kurz einwirken lassen und dann mit lauwarmem Wasser abspülen. Am besten bauen Sie sich diese Prozedur in die tägliche Gesichtspflege mit ein.

Gegen Mundgeruch: Zitronensaft als Mundspülung hilft gegen lästigen Mundgeruch. Der Saft zerstört Bakterien, die für den Geruch verantwortlich sind. Einfach ein paar Spritzer Zitrone in ein halbes Glas lauwarmes Wasser träufeln und ordentlich gurgeln. Auch hier gilt: Die Zitronensäure kann den Zahnschmelz angreifen, deshalb im Anschluss an die Mundspülung mit einem einfachen Glas Wasser nachspülen, um die Reste des Gemischs aus dem Mundraum zu entfernen.

Zur Nagelreinigung: Wenn Sie gefärbte Fingernägel haben (vom Rauchen) oder nach dem Nagellackentfernen noch Flecken haben, können Sie auch Zitrone anwenden. Sie ist nämlich ein prima Nagelreiniger. Vermengen Sie etwas Wasser mit dem Saft einer halben Zitrone und tauchen Sie Ihre Hände für 5 Min. ein.

Gegen Hautflecken: Wie bei den Fingernägeln, kann Zitrone auch wirkungsvoll gegen Hautflecken sein. Tragen Sie etwas Zitronensaft auf die betroffene Stelle auf und lassen Sie es 15 Min. einwirken. Waschen Sie danach die Haut ab.

Anti-Aging-Mittel fürs Gesicht: Mit Wasser vermischt kann gegen die Bildung und Erscheinung der sogenannten freien Radikalen vorgebeugt werden, die für die vorzeitige Hautalterung verantwortlich sind. Zitrone ist reich an Antioxidantien.

Kleine Pickel und Hautunreinheiten mit einem Tropfen Zitronensaft betupfen.

Eine Mischung aus Zitronensaft und Olivenöl hilft gegen brüchige Nägel und Nagelpilze.

Für glänzende Haare den Saft einer halben Zitrone ins letzte Spülwasser geben (hellt zusätzlich auf).

Erste Hilfe bei Hornhaut: Geben Sie reichlich Zitronensaft auf ein kleines Tuch und legen Sie dieses auf die von Hornhaut betroffene Stelle. Anschließend kann die Hornhaut vorsichtig mit einem Bimsstein entfernt werden. Und zum Schluss die Stelle großzügig mit einer fetthaltigen Creme einreiben.

Buchtipp:

Sehr informatives Buch über Zitronen und was man mit ihnen machen kann.
Buchtipp über Zitrone

Ich wünsche Ihnen noch einen schönen Tag und sage für heute bye bye

Manuela Möckel

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Über mich

Hallo, schön dass Sie mich gefunden haben. Mein Name ist Manuela Möckel, ich bin Jahrgang 1970, Mutter von 4 tollen Kindern und ich lebe mit meiner Familie im schönen Beeskow, das liegt in der Nähe von Frankfurt/Oder in Brandenburg. Vor langer Zeit hatte ich wirklich erhebliche Probleme mit meiner Gesundheit und war auf der Suche nach Alternativen! Ich wollte weg von stark wirkenden Arzneimitteln und selbst aktiv etwas für meine Gesundheit tun. Das Thema Gesundheit und was auch immer damit zu tun hat, hat mich schon immer brennend interessiert. Darüber möchte ich erzählen und Ihnen berichten.

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