Aronia – Die Heilpflanze für unsere Gesundheit

Aronia – Die Heilpflanze für unsere Gesundheit

Hallo, schön dass Sie mal wieder vorbeischauen. Heute möchte ich einige Zeilen über die Aronia schreiben. In der Naturheilkunde ist die positive Wirkung der Aronia schon seit Jahrhunderten bekannt. Und trotzdem ist die erst seit Anfang der 90er Jahre in den Fokus der Forschung gerückt. Diese Beere hat einen besonders hohen Gehalt an sekundären Pflanzenstoffen, den sogenannten Polyphenolen. Dieser Polyphenolgehalt ist zirka fünfmal höher als in anderen Beeren. Deshalb erweist sich die Aroniabeere als Allroundtalent in Sachen Gesundheitsförderung und Prävention.

Die Aronia – Woher stammt sie?

Eigentlich stammt die Beere aus Nordamerika, wo sie schon von den alten Indianern als Heilpflanze genutzt wurde. Schon vor über 50 Jahren wurden in der ehemaligen Sowjetunion erste Nachweise über eine heilende Wirkung der Aroniabeeren erbracht. In den 70er Jahren wurde sie dann auch in Osteuropa bekannt, hier wird die Frucht hingegen sowohl in der Volksmedizin als auch in der Schulmedizin angewendet. Sie gilt hier sogar als Heilpflanze.

Bei uns ist die Aronia ein weniger bekannter Wildfruchtstrauch, der in einigen wenigen Gebieten in Deutschland angebaut wird. In Schirgiswalde (Lausitz) befindet sich seit 1976 das älteste und größte Anbaugebiet, ein weiteres in Coswig (am Elbe-Radweg zwischen Meißen und Dresden).

Diverse Studien haben erfolgversprechende Ergebnisse bei Erkrankungen und Belastungen der verschiedensten Art ergeben.

Buchempfehlung:

Die Aroniabeere und die Gesundheit

Die Aronia gehört zu den Beeren mit dem höchsten Anthocyanidingehalt. Das wurde im Jahre 2006 vom Krebsforschungsinstitut Heidelberg und am Institut für Ernährungsphysiologie in Karlsruhe bestätigt. Wie die Carotinoide gehören auch die Anthocyane (griechisch: anthos= Blüte, kyanos = dunkelblau) zu den natürlichen Farbstoffen einer Pflanze. Dieser Farbstoff hat eine starke antioxidative Wirkung und schützt die Zellen vor den sogenannten freien Radikalen. Diese freien Radikale fallen vor allem beim Energiestoffwechsel an.

Sie müssen sich das wie bei einem Auto vorstellen. So wie das Auto Abgase produziert, produzieren unsere Zellen freie Radikale. Es wird auch oft von „Oxidativem Stress“ gesprochen. Der bekannteste Feind um diesen „Stress“ abzuwehren ist das Vitamin C. Aber auch die Anthocyane können diesen „Oxidativen Stress“ sehr gut abwehren. Die Wirkung ist oft sogar um ein vielfaches höher als beim Vitamin C. Die Bedeutung der antioxidativen Bestandteile in Beeren für die Erhaltung der Gesundheit und den Schutz vor koronaren Herzerkrankungen und Krebs ist nicht nur für Forscher interessant, sondern auch für Lebensmittelhersteller und für uns Verbraucher.

Anthocyangehalt diverser Früchte im Vergleich (pro 100g):

  • Aroniabeere 800 mg
  • Süßkirsche 180 mg
  • Blaue Weintraube 165 mg
  • Blaubeere 165 mg
  • Brombeere 160 mg
  • Himbeere 40 mg
  • Erdbeere 30 mg

Quelle: Deutsches Krebsforschungsinstitut Heidelberg

Die Aroniabeere wirkt erwiesenermaßen vorbeugend für alle Beschwerden und Erkrankungen. Der Aroniabeere (Apfelbeere) werden erfolgversprechende Erfahrungen bei den folgenden Erkrankungen und Leiden zugeschrieben:

  • Herzkreislauferkrankungen (Schutz vor Herzinfarkt und Schlaganfall)
  • Bluthochdruck
  • Thromben / Blutgerinnsel
  • Entzündungen
  • Gelenkerkrankungen (Arthritis, Arthrose)
  • Diabetes mellitus
  • Krebs
  • Hautkrankheiten, Allergien
  • Asthma
  • Alterung
  • Magenentzündung
  • Magenschleimhauterkrankungen
  • Darm-, Leber- und Gallenerkrankungen
  • Kinderkrankheiten wie Scharlach und Masern
  • Augenkrankheiten
  • Harnröhreninfektion
  • Nierenerkrankungen
  • Schilddrüsenerkrankung
  • Strahlen-Schäden
  • chemo- bzw. strahlentherapeutisch behandelte Patienten
  • bakterielle und virale Erkrankungen

Empfehlung:

Aronia-Kapseln bei Fairvital.com

Zum Schluss:

Die weitverbreitete Meinung, dass frische Aroniabeeren nicht verzehrt werden sollen, wurde erfreulicherweise am 11. August 2011 durch den AID und außerdem durch die Bekanntmachung des Bundesinstituts Max Rubner in Karlsruhe entkräftet.

Begründet wurde diese Aussage mit dem hohen Gehalt an gebundener Blausäure in den Aroniabeeren, genauer gesagt in den Kernen. Diese Meldung ist zum Teil richtig. Denn in den Kernen der Aroniabeere ist tatsächlich ein geringer Anteil an gebundener Blausäure enthalten. Das ist nicht ungewöhnlich, denn in vielen pflanzlichen Lebensmitteln ist die Säure, die an gebundenen Zuckermolekülen gebunden ist.

Gesunde Zellen haben einen gut funktionierenden Mechanismus, der die Blausäure im Körper entgiftet. Frisch, unverarbeitete Aroniabeeren enthalten bis zu 1,2 mg an gebundener Blausäure. Ein Kind kann am Tag bis zu 500g frischer Aronia-Beeren zu sich nehmen, ein Erwachsener bis zu 1 kg.

Übrigens: Beim Erhitzen der Aronia-Beeren verflüchtigt sich die (gebundene) Blausäure schneller. Der regelmäßige Verzehr von verarbeiteten Aroniaprodukten ist daher unbedenklich.

Das soll es für heute mal wieder gewesen sein.

Bleiben Sie gesund!

Ihre

Manuela Möckel

+

Kohl – wertvolle Inhaltsstoffe, die uns fit und gesund halten

Kohl – wertvolle Inhaltsstoffe, die uns fit und gesund halten

Kohl – Vitamine im Winter

Kohlgerichte sind eine köstliche und vitaminreiche Kost, vor allem jetzt im Winter. Kohl war bereits in der Antike geschätzt. Der Anbau wurde erstmals um 600 vor Christi in der griechischen Literatur erwähnt. Die vielen verschiedenen Sorten wie zum Beispiel Weiß- und Rotkohl, Rosenkohl, Grünkohl, Wirsing und Kohlrabi sorgen jetzt in der dunklen Jahreszeit für ein wenig Grün im Essen und sorgen für den Vitaminkick.

Kohl ist nicht nur für seine gesundheitsfördernden Eigenschaften bekannt. Er beeindruckt auch durch seine bunte Vielfalt, welche uns ein weites Spektrum an Zubereitungsmöglichkeiten bietet. Blumenkohl und Brokkoli gehören zu den wohl beliebtesten Sorten und sind zu vielen herzhaften Gerichten eine schmackhafte Beigabe. Wirsing, in dem besonders viel Kalzium und Jod enthalten sind, wird gern zu Rouladen verarbeitet. In Norddeutschland eine klassische Beilage zu Kassler ist der Grünkohl, welcher von November bis Dezember Saison hat.

Und besonders jetzt zur Weihnachtszeit zaubert der Rotkohl einen gesunden Farbtupfer auf den Teller. In welchen Gerichten auch immer die vielfältigen Kohlsorten eingesetzt werden, das Gemüse bietet uns abwechslungsreiche und gesunde Genüsse.
+

Kohl – Winterliche Vitaminbomben

Kohl

Bildquelle: © Dieter Kaiser / pixelio.de

Kohl ist reich an Mineralstoffen wie Magnesium, Phosphor, Kalzium und Eisen, auch Kalium für ein starkes Herz – sowie an Vitamin A, Vitamin C, Vitamin E und verschiedenen B-Vitaminen. Das stärkt unser Immunsystem in der kalten Jahreszeit und so wird ein wirksamer Schutz gegen unangenehme Erkältungen geschaffen.

Zum Beispiel enthalten 100 Gramm Grünkohl mehr Eisen als die gleiche Menge Kotelett und fast so viel Kalzium wie ein Glas Milch. Durch die B-Vitamine werden so auch die Haut, Haare und Nägel gestärkt. Das Vitamin E schützt unsere Haut vor einer frühzeitigen Alterung. Aber die verschiedenen Sorten sind nicht nur winterliche Vitaminbomben.

Sie haben kaum Kalorien, liefern aber einen hohen Anteil an Ballaststoffen. Daher machen Kohlgerichte schnell satt, sorgen für eine langsame Erhöhung des Blutzuckerspiegels und sind außerdem sehr förderlich für unsere Verdauung. Die Vitamine im Kohl sind kochfest, das heißt: sie werden durch die Hitze nicht zerstört. Deshalb ist er vor allem für den Darm so wichtig.
+

Richtige Zubereitung

Um die wertvollen Inhaltsstoffe zu erhalten, sollte der Kohl nicht zu lange gelagert und frisch zubereitet werden. Man sollte ihn stets zusammen mit etwas Fett wie Schmalz oder Olivenöl zubereiten, denn nur so können die fettlöslichen Vitamine ausreichend vom Körper aufgenommen werden. Beim Kochen entwickelt er meist einen starken Geruch, da er viel Schwefel enthält. Wenn man einen kleinen Schuss Essig ins Kochwasser gibt, kann man dies umgehen. Die blähende Wirkung kann man durch Zugabe von Gewürzen wie Fenchel, Anis oder Kümmel reduzieren.

In der Kategorie Naturprodukte von A – Z werde ich die verschiedenen Kohlsorten auch nach und nach vorstellen.

Zum Abschluss möchte ich Ihnen auch hier gern wieder ein sehr lesenswertes Buch empfehlen.

Buchempfehlung: Gesund mit Sauerkraut und Kohl von Gabriele Schwarz

Schön, dass Sie wieder hier waren. Bleiben Sie gesund!

Ihre

Manuela Möckel

+
+

Mit Ananas fit und gesund durch den Winter

Mit Ananas fit und gesund durch den Winter

Ananas – ein echtes Naturheilmittel

Draußen ist es dunkel, kalt und feucht, die Tage sind kürzer geworden – der Winter ist schon eine ganze Weile unser Begleiter. Das ist aber noch lange kein Grund sich hinter dem Ofen zu verstecken! Gerade jetzt gehören Vitamine, Mineralstoffe und Enzyme auf den Tisch! Von all dem hat die Ananas, die nicht ohne Grund die „Königin der Früchte“ genannt wird, mehr als genug. Diese ganzen Inhaltsstoffe machen sie zu einem wahren Naturheilmittel.

Die Ananas ist eine echte Vitaminbombe. Neben dem Vitamin C, enthält sie auch noch Vitamin A sowie die Vitamine B2, B1 und B6, die im Stoffwechsel die Aktivierung von Aminosäuren übernehmen, den Stoffwechsel beschleunigen und die Gesundheit des Nervensystems überwachen. Zudem enthält sie noch Mineralstoffe wie Eisen, Mangan und das für die Zellproduktion benötigte Folat.

Man weiß heutzutage, dass sehr viele gesundheitsfördernde Eigenschaften in der Ananas zu finden sind. So behandeln zum Beispiel die Chinesen Sonnenbrand, Verdauungsprobleme und auch Durchfall damit. Die Ureinwohner Südamerikas verwenden sie, um die Verdauung anzuregen und die Haut jung zu halten. Forscher haben bestätigt, dass das Enzym Bromelain in der Ananas die Verdauung fördert und somit unsere Gesundheit.
+

Ananas und Schönheit

Früchte, die reich an Enzymen sind, haben einen positiven Effekt gegen das Altern der Haut. Eine Gesichtsmaske aus dem Fruchtfleisch, die zwanzig Minuten Einwirkzeit benötigt, kann wahre Wunder bewirken. Mit kaltem Wasser abgespült, unterstützt sie die Pflege der Haut und spendet Feuchtigkeit. Abgestorbene Hautzellen lösen sich und machen Platz für die Entstehung neuer Zellen. Diese Frucht unterstützt junges Aussehen bis ins hohe Alter. Die äußerliche Anwendung lässt sogar Altersflecken aufhellen und mit ein bisschen Glück, verschwinden sie sogar ganz. Ananas unterstützt ein junges Aussehen bis ins hohe Alter. Aber nicht nur für die Schönheit ist Ananas optimal.
+

Ananas – lecker und gesund

Die gelbe Frucht ist nicht nur lecker, sondern auch noch sehr gesund. Sie enthält viele wichtige Vitamine, die den Alleskönner zu einem wahren Entschlackungsmittel macht. Beispielsweise haben die zahlreichen Vitalstoffe einen positiven Effekt auf die Verdauung von Eiweiß und Fett und ist deswegen ein regelrechter Kalorienkiller. Wer also Probleme mit der Figur hat, kann so den überschüssigen Pfunden den Kampf ansagen. Ananas haben nur ca. 57 Kalorien auf 100 g Fruchtfleisch. Sie wirken anregend auf Darm und Nieren.

Ananas sind sehr gesunde Früchte mit viel Vitaminen und Mineralstoffen. Vor allem Vitamin C (ca. 22 mg je 100 g Fruchtfleisch). So sind zum Beispiel auch folgende Mineralstoffe enthalten:

  • Kalium       135 mg
  • Natrium      4,8 mg
  • Kalzium       12 mg
  • Phosphor   134 mg
  • Mangan      0,2 mg

Die Ananas enthält besonders viele Verdauungsenzyme sowie Vitamin C und Mineralien, die das Immunsystem anregen und als Verdauungshelfer und Entzündungshemmer wirken.
+

Bromelain – Das Ananas-Enzym

Für die gesundheitsfördernde Wirkung scheint besonders der hohe Bromelain-Gehalt verantwortlich zu sein. Bromelain besitzt Eigenschaften, die für unsere Gesundheit eine wahre Wunderwaffe ist. Es wirkt entzündungshemmend, beruhigt empfindliche Stellen in unserem Körper und beschleunigt den Heilungsprozess. Außerdem spaltet es Eiweiß in Aminosäuren auf, daher ist es auch als „Verdauungs-Enzym“ bekannt.

  • Bromelain wirkt hervorragend vorbeugend bei der Bekämpfung gegen Orangenhaut.
    +
  • Ananas enthält Serotonin und ist somit beim Verzehr gut geeignet um gute Laune,
    Wohlbefinden und Entspannung hervorzurufen.
    +
  • Achtung: Ananas kann die Aufnahme von Antibiotika im Darm verstärken. Bei der
    Einnahme von Antibiotika sollte deshalb vorsichtshalber auf Ananas verzichtet
    werden.
    +
  • Da sie viel Fruchtsäure hat, sollten Menschen mit einem empfindlichen Magen
    nur Sorten wählen, die einen geringen Säuregehalt haben. Auch Leberkranke sollten
    diese Frucht meiden.
    +

Empfehlung:

Bromelain bei Fairvital

Auch das folgende Buch kann ich Ihnen sehr empfehlen, hier werden die positiven gesundheitlichen Auswirkungen der Ananas beschrieben und die Autorin Barbara Simonsohn versorgt Sie auch mit Rezepten für Masken und Cremes.
+

Bis demnächst und bleiben Sie gesund!

Ihre

Manuela Möckel

 

 

Gurken – die kalorienarmen Schlankmacher

Gurken – die kalorienarmen Schlankmacher

Gurken sind vor allem jetzt im Sommer sind eine wohltuende Erfrischung, da sie durch ihren hohen Wassergehalt unseren Körper mit viel Flüssigkeit versorgen. Der hohe Wassergehalt hat aber noch weitere Vorteile. Gurken haben nur wenige Kalorien, deshalb darf man diese gesunden Schlankmacher also ruhig in größerem Maß essen. Und wegen der darin enthaltenen Vitamine und Mineralstoffe tut man seinem Körper nebenbei mit jeder Scheibe auch noch etwas Gutes.
+

Gurken – ein gesunder Durstlöscher

Gurke - gesund, schlank, kalorienarmGurken sind ein besonders gesundes Gemüse. So enthalten 100 Gramm rohe Gurke nur zirka 12 kcal. Die geringen Kalorien sind vor allem auf den hohen Wassergehalt von rund 95% zurückzuführen. Wer also vor allem im Sommer dazu neigt, zu wenig zu trinken, kann so mit einem Stück Gurke manches wieder ausgleichen.

Neben dem enormen Wassergehalt hat die Gurke auch einiges an Vitaminen zu bieten, so zum Beispiel Vitamine der B-Gruppe, aber auch Vitamin C und Vitamin E. Aber auch bei den Mineralstoffen ist die Gurke nicht zu unterschätzen. Sie ist reich an Calcium, Zink, Eisen, Magnesium, Kalium und Phosphor. Man sollte die Gurke allerdings mit Schale essen, da die Vitamine und Mineralstoffe vor allem in der Schale stecken. Bei gekauften Gurken sollte man darauf achten, dass die Schale unbehandelt ist.
+

Gurken – weitere gesunde Aspekte

Da Gurken zu den basenreichen Lebensmitteln gehören, können sie helfen, die Säuren im Körper abzubauen. Somit trägt sie zum Gleichgewicht des Säure-Base-Haushalts bei. Denn nur ein gesunder Säure-Base-Haushalt sorgt eigentlich dafür, dass wir zum Beispiel vor Rheuma und auch vor Gicht geschützt werden. Da Gurken eine entwässernde Wirkung haben, können sie auch bei geschwollenen Füßen helfen. Besonders bei Diabetes ist der Verzehr von Gurken zu empfehlen, die Inhaltsstoffe können den Blutzuckerspiegel senken. Weitere gesunde Inhaltsstoffe sind Enzyme, welche Proteine aufspalten können. Dadurch können eiweißhaltige Produkte wie etwa Fleisch viel leichter verdaut werden. Außerdem sorgen die Enzyme sorgen dafür, dass die Bakterien im Darm abgetötet werden. So sorgt die Gurke ganz nebenbei für die Reinigung des Darmes.
+

Gurken – auch gut für unsere Haut

GurkenmaskeGurken sind aber auch ein hervorragendes Wellnessprodukt. Der Klassiker schlechthin ist wohl die Gurkenmaske. Diese ist nicht nur wegen ihres entspannenden Effekts besonders bekannt, sondern ebenso, weil man sie auch daheim ganz leicht selbst durchführen kann. Und wer halt mal nicht so viel Zeit hat, sich aber trotzdem etwas verwöhnen möchte, legt sich einfach die geschnittenen Gurkenscheiben aufs Gesicht.

Wer sich eine professionelle Gurkenmaske zaubern möchte, püriert eine halbe Gurke und mischt das dabei entstandene Gurkenwasser mit drei Esslöffeln Naturjoghurt oder Quark. Anschließend wird die Gurkenmaske auf das Gesicht aufgetragen und 20 Minuten einwirken gelassen. Danach wird die Maske mit lauwarmem Wasser wieder abgewaschen. Gurkenmasken eignen sich für jeden Hauttyp und versorgen die Haut mit viel Feuchtigkeit. Dadurch wirkt die Haut jünger und straffer. Auch im Kampf gegen Pickel und Mitesser ist eine Gurkenmaske ein wirksames Hilfsmittel.

Bleiben Sie gesund!

Ihre

Manuela Möckel

+
+

 

Spargel – eine „Stange“ Vitamine für unsere Gesundheit

Spargel – eine „Stange“ Vitamine für unsere Gesundheit

„Kirschen rot, Spargel tot“ Diese alte fränkische Bauernregel kündigt das Ende der Spargel-Saison, am Johannistag, dem 24. Juni an. Auch die Rhabarber-Saison endet an diesem Tag. Aber bis dahin ist noch genügend Zeit, um sich an den frisch gestochenen Stangen zu erfreuen.

Spargel ist aber nicht nur köstlich und äußerst lecker, sondern ist auch gut für unsere Gesundheit. Das Wissen von der Botanik der Pflanzen und ihres medizinischen Einsatzes kommen im Wesentlichen aus dem griechischen. Erstmals wird er als Heilpflanze vom griechischen Arzt Hippokrates (um 460 v. Chr.) genannt.

Im Mittelalter baute man ihn hauptsächlich wegen seiner heilenden Wirkung und nicht wegen seines feinen Geschmacks in den Gärten der Klöster an. In dieser Zeit sind viele Kräuterbücher entstanden, welche sich mit der Pflanzen- und Heilkunde beschäftigten. In diesen Büchern wurde Spargel als Heilpflanze beschrieben. Die Verfasser waren sehr oft Apotheker und Ärzte.
+

Spargel zum Entschlacken

Schon vor 2000 Jahren haben die Griechen den Spargel wegen seiner heilenden Eigenschaften als „natürliches Entschlackungsmittel“ geschätzt. Gegenwärtig weiß man, dass er viele Stoffe enthält, welche die Nieren- und Verdauungsfunktion anregen können. Entschlackungskur: Über drei Wochen täglich eine Portion, auch gern als Suppe. Das aktiviert den Stoffwechsel und die Fettreserven können schneller abgebaut werden. Er besteht zu 95 Prozent aus Wasser, eine Portion (500 Gramm) enthalten nur 85 Kalorien und enthält sehr viele Ballaststoffe, ist deshalb empfehlenswert für die Entgiftung unseres Körpers und außerdem fördert die hohe Konzentration an Eisen die Blutbildung. Kalium, Kalzium und Vitamin B sind auch enthalten – diese stärken den Herz-Kreislauf. Das Jod ist gut für die Drüsen, Asparagin, Vitamin C und Vitamin A kräftigen unser Immunsystem. Eine Portion Spargel (500g) deckt den täglichen Bedarf an Vitamin C und Folsäure zu 100 %, an Vitamin E zu 90% und an den Vitaminen B1 und B2 zu zirka 50 Prozent. Eine wahre Vitaminbombe!

Am Rande bemerkt: Asparagin ist die Säure, die den intensiven Uringeruch nach dem Spargelgenuss verursacht.

+Die Spargel-Saison ist eröffnet
+
Spargel macht schön

Dank seiner blutreinigenden Wirkung hilft Spargel auch gegen Hautunreinheiten und Ekzeme. Asparagin fördert außerdem die Produktion des „Glückshormons“ Serotonin und die B-Vitamine straffen unsere Haut.
+

Spargel macht gesund

Spargel wirkt harntreibend, indem er die Harnsäure-Kristalle aus den Nieren- und Muskelzellen löst. Wichtig: Immer viel trinken (1,5 Liter zusätzlich), weil sonst der Harnsäurespiegel ansteigt. Trick: Schalen als Süppchen auskochen und warm (oder kalt) trinken, reguliert Harnsäurehaushalt.

Vorsicht: Im Übrigen sollte nicht jeder Spargel essen. Menschen mit erhöhten Harnsäurewerten im Blut sollten lieber verzichten, da sonst Gichtanfälle zu befürchten sind. Auch wer zu Nierenstein neigt, sollte ihn lieber von der Speisekarte streichen.

Außerdem hilft er gegen Herzklopfen, da der Kreislauf durch Kalium, Kalzium und Phosphor entlastet wird. Das Gemüse kann sogar gegen Verstopfung helfen, weil der hohe Anteil an Ballaststoffen den Darm entgiftet.
+

Weiß, violett oder grün

Generell kann man drei verschiedene Spargelsorten unterscheiden. Im Wesentlichen liegt der Unterschied im Geschmack, in der Anbaumethode sowie auch in der Sortenwahl. Damit der weiße Spargel seine Farbe beibehält, baut man ihn in Erddämmen unterirdisch an. Viel seltener ist violetter Spargel, welcher nur für sehr kurze Zeit dem Licht ausgesetzt ist. Im Gegensatz dazu wächst der Grünspargel unter Lichteinfluss und kann so Chlorophyll bilden, das für seine grüne Farbe verantwortlich ist. Außerdem enthält Grünspargel auch viel mehr Vitamin C und β-Carotin als der weiße Spargel.

Wichtig: Immer gründlich schälen und das Endstück abschneiden, sonst schmeckt er bitter.

Fazit: Sie haben noch ein paar Tage Zeit, um diese Vitaminbombe zu geniessen und etwas für Ihre Gesundheit zu tun.

Also dann bis demnächst.

Bleiben Sie gesund!

Ihre

Manuela Möckel

+
+

+

Diese Website benutzen Cookies. Wenn Sie die Website weiter nutzen, stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Mehr Infos

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen