Erdbeeren – ein Allroundtalent

Erdbeeren – ein Allroundtalent

Erdbeeren – Die Saison beginnt

Derzeit fängt die Zeit der heimischen Erdbeeren wieder an. Die ersten Beeren gibt es ja schon Anfang März im Handel zu kaufen – aber wissen Sie, diese haben eine sehr weite Reise hinter sich. Selbst wenn es Ihnen schwer fällt, warten Sie lieber, bis im Mai und Juni die ersten heimischen Erdbeeren da sind. Diese werden erst geerntet, wenn sie rot und reif sind. Und sie schmecken eindeutig leckerer als die aus weiter Ferne.

Außerdem sind unsere heimischen Früchte auch viel gesünder: Etwa über 90 Prozent der Import-Erdbeeren sind mit Rückständen von Pflanzenschutzmitteln belastet. Regionale Früchte sind dagegen größtenteils unbelastet, da die Erzeuger auf den Einsatz von Pestiziden größtenteils verzichten. Erdbeeren, die direkt vom Hof verkauft werden, sind besonders frisch und reich an Vitaminen.

Beim Einkauf sollten sie fest, frisch und leuchtend rot aussehen. Sie verderben schnell und halten sich deshalb bestenfalls zwei bis drei Tage im Kühlschrank. Sie sollten kurz unter fließendem kaltem Wasser abgewaschen werden, da sie schnell Wasser aufnehmen. Deshalb ist es empfehlenswert, die Stielansätze erst nach dem Säubern zu entfernen. Die frischen schmecken nicht nur besser, sie sind auch gesünder. Die enthaltenen Vitamine und sekundären Pflanzenstoffe leiden unter langen Transportzeiten.
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Erdbeeren: Köstliche Vitamin-C-Bomben

Erdbeeren fördern die Gesundheit-artikelbild

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Sie enthalten mehr abwehrstärkendes Vitamin C als Orangen. Wegen ihres hohen Vitamin C-Gehaltes von 65 mg pro 100 Gramm sind Erdbeeren ein wichtiger Bestandteil einer gesunden Ernährungsweise. Schon 175 g decken den Tagesbedarf eines Erwachsenen von 75 mg.
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Warum sind Erdbeeren so gesund?

Erdbeeren sind einfach lecker und sind ein erstklassiges „Schlankobst“. Am optimalsten ist es, sie pur zu genießen oder mit einer Soße aus Joghurt und mit etwas Honig gesüßt. So sind sie nicht nur ein voller Genuss, sondern auch ein wertvoller Beitrag zu einer gesunden Ernährung.
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Inhaltsstoffe einer großen Portion (250 Gramm) auf einen Blick:

  • 80 kcal
  • 1 g Fett
  • 40 µg Folsäure
  • 162,6 mg Vitamin C
  • 62,6 mg Kalzium
  • 37,6 mg Magnesium
  • 362,5 mg Kalium


Erdbeeren fördern die Gesundheit

Erdbeeren enthalten Antioxidantien, welche unsere Zellen vor Arterien-Verkalkung schützen. Diverse Tests haben sogar gezeigt, dass diese süßen Früchte Krebs vorbeugen können. Obendrein ist in den Früchten mehr Asparaginsäure enthalten mehr als im Spargel. Diese Säure regt unseren Stoffwechsel an, wirkt harntreibend und sanft entwässernd. Wegen des hohen Anteils an Eisen werden Erdbeeren gern als wirksames Mittel gegen Blutarmut eingesetzt. Beachtlich ist auch der hohe Gehalt an Folsäure. Nur 500 Gramm decken den Tagesbedarf an diesem Mangelvitamin. Viele von uns haben einen großen Folsäuremangel. In der Erdbeerzeit können wir diesen Speicher wieder etwas auffüllen. Aber nicht nur die Früchte sind gesund. Ein Tee aus Erdbeerblättern hilft auch gegen Durchfall.

Erdbeeren und Abnehmen

Erdbeeren fördern die Fettverbrennung

Vor allem kurbeln sie den Stoffwechsel an und holen verstärkt Fett aus den Depots. Sie fördern die Blutbildung, steigern die körperliche und geistige Fitness. Sie festigen zusammen mit Vitamin C das Bindegewebe, halten die Blutgefäße elastisch und sind ein wichtiger Schutz für Herz und Kreislauf.
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Erdbeeren fördern das Wohlgefühl

Wegen des Reichtums an Mineralstoffen bringt eine Erdbeer-Diät auch einen gestörten Säure-Basen-Haushalt wieder ins Gleichgewicht. Die Folge: Man fühlt sich wohler, ausgeglichener und man schläft auch wieder besser.
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Mit Erdbeeren abnehmen

Sie bestehen zu 90 Prozent aus Wasser und mit nur 32 kcal pro 100 Gramm liefern sie unserem Körper wenige Kalorien und bewahren die schlanke Linie. Legen Sie einen ganzen Erdbeertag ein. Das schafft ein Kilo. Und das geht so: über den Tag auf 6 Portionen verteilt 1,5-2 kg essen. Dazu: Kräutertees und stilles Mineralwasser.
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Erdbeeren für die Haut

Aber auch für die äußerliche Anwendung sind Erdbeeren perfekt.  Eine Erdbeermaske aus zerkleinerten Früchten und etwas Creme pflegt und belebt unsere Haut. Auch eine Maske aus Quark und Erdbeeren ist ein tolles Erlebnis für unsere Haut. Ein Sud aus Erdbeerblättern wirkt Unreinheiten entgegen. Gegen Pickel beispielsweise hilft frischer Erdbeersaft, der allerdings über Nacht einwirken sollte.

Zusammenfassend kann man sagen, dass die diese kleine rote Beere sehr gesund ist. Diese süssen Früchte stärken unser Immunsystem, kräftigen die Darmflora, entschlacken und entwässern und regulieren auch den Cholesterinspiegel. Sie ist ein echter Fitmacher.
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Vom Feld in die Küche

Nach der Ernte reifen Erdbeeren nicht mehr nach. Deshalb sollten sie am besten frisch gepflückt gegessen werden. Aber auch wer keinen eigenen Garten hat, muss den frischen Früchtchen nicht entsagen. Denn während der Erdbeersaison laden überall in Deutschland Erdbeerfelder zum Selbstpflücken ein. Und meistens ist das sogar noch ein bisschen billiger als auf dem Markt und mit Sicherheit auch ein großer Spaß für die ganze Familie.

Na dann, bleiben Sie gesund.
Bis zum nächsten Mal.

Ihre

Manuela Möckel

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Aminosäuren – unterschätzt, vergessen, neu entdeckt

Aminosäuren – unterschätzt, vergessen, neu entdeckt

Aminosäuren spielen als Bausteine eine lebenswichtige Rolle

Noch vor einigen Jahren haben sich weder Ernährungswissenschaftler noch Ernährungsmediziner mit Proteinen und insbesondere mit den Aminosäuren beschäftigt. Vitamine, Spurenelemente, Ballaststoffe, bestimmte Fettsäuren und die sekundären Pflanzenwirkstoffe weckten ein deutlich intensiveres Interesse. Dabei sind die Aminosäuren aber für eine große Vielzahl von Stoffwechselprozessen in unserem Körper unverzichtbar und sollten deshalb auch immer in optimaler Menge und in passender Zusammensetzung vorhanden sein.

Je nach Alter und körperlicher Verfassung benötigt unser Organismus Aminosäuren in unterschiedlicher Menge, um gesund und leistungsfähig zu bleiben. Das Wort Protein stammt aus dem griechischen “proteios” und bedeutet “grundlegend”. Proteine sind unentbehrlich für Wachstum und Wiederherstellung von Gewebe, insbesondere Muskeln, Knochen, Haut und Haare.

Was heißt essentielle und nicht essentielle Aminosäuren?

Nicht alle Aminosäuren, die für unseren Stoffwechsel lebensnotwendig sind, kann unser Körper selber aufbauen. Diejenigen, die regelmäßig mit der Nahrung aufgenommen werden müssen, bezeichnet  man als essentielle = lebenswichtige Aminosäuren. Dazu zählen: Histidin, Leucin, Methionin, Cystein, Threonin, Valin, Isoleucin, Lysin, Phenylalanin, Thyrosin und Tryptophan.

Als nicht essentiell werden Aminosäuren bezeichnet, wenn der Körper diese selbst aufbaut. Zu den nicht essentiellen Aminosäuren gehören: Alanin, Asparagin, Glutamat, Glycin, Serin, Arginin, Aspartat, Glutamin und Prolin. So wie aus den Buchstaben des Alphabetes unzählige Wörter und Begriffe entstehen, so baut unser Körper aus der Vielfalt des Eiweißangebotes Kombinationen von Proteinen auf.

So unterscheiden sich beispielsweise die Eiweißsubstanzen des Fleisches und der Milch von denjenigen der Getreide, Sojabohnen und Nüsse. Sie werden grob in Proteine tierischer und pflanzlicher Herkunft unterteilt.

Überblick Aminosäuren

Was leisten Aminosäuren im Organismus?

Aminosäuren sind unentbehrlich für den reibungslosen Ablauf aller Stoffwechselvorgänge. Ohne Aminosäuren ist jeder unserer Muskeln zum Stillstand verurteilt, da eine Muskelkontraktion ohne Proteine nicht möglich wäre. Aminosäuren sorgen im Bindegewebe für den Transport von Hämoglobin, Sauerstoff, Vitaminen und Mineralstoffen. Unterschiedliche Kombinationen von Aminosäuren üben Hormonfunktionen aus.

Für die Optimierung des Stoffwechsels ist es bedeutsam, dass bestimmte Aminosäuren in ausreichender Menge vorhanden sind.

Nachfolgend eine Beschreibung der wichtigsten Aminosäuren:

L-Arginin ist die Nr. 1 unter den Aminosäuren

Arginin ist die wichtigste Aminosäure im Stoffwechsel. Sie wird in der Medizin zum Beispiel erfolgreich verwendet bei der Behandlung von Haarausfall, Arteriosklerose, Diabetes, Tinnitus, Bluthochdruck, grauer Star und Schwächen des Immunsystems. Lebensmittel mit einem hohen Arginingehalt sind Kürbiskerne, Erdnüsse, Pinienkerne, Walnüsse, Erbsen, Hähnchenbrustfilet, Lachs und Hühnereier.

Die Aminosäure Arginin leistet sehr viel für unseren Stoffwechsel. So ist es also kein Wunder, dass im Jahr 1998 der Medizin-Nobelpreis für die Erforschungen rund um diese Aminosäure vergeben wurde.

L-Methionin unterstützt den anabolen Stoffwechsel

Die schwefelhaltige Aminosäure L-Methionin, die der Körper selber nicht herstellen kann, schützt die Leber vor übermäßiger Fetteinlagerung. Sie ist am Aufbau von Hormonen beteiligt, die für die Gewichtsregulation notwendig sind. Methionin wirkt fettlösend und unterstützt den anabolen (aufbauenden) Stoffwechsel. Sie ist in allen tierischen Eiweißen und Nüssen enthalten.

L-Ornithin entgiftet die Leber

Zur Entgiftung unseres Stoffwechsels benötigt die Leber die Aminosäure L-Ornithin. Es ist eine nicht an Eiweiße gebundene Aminosäure, die unsere Leber vor einer “Eigenvergiftung” schützt. Sie entsteht über Stoffwechselvorgänge aus der Aminosäure L-Arginin.

L-Taurin unterstützt die Galle

L-Taurin entsteht im Rahmen des Stoffwechselgeschehens. Sie ist ein Abbauprodukt der Aminosäure Methionin. Taurin aktiviert die Fettverbrennung, entgiftet die Leber bei Giftstoffbelastung und fördert die Bildung von Gallensäuren. Eine ähnliche Wirkung auf Leber und Stoffwechsel haben auch die Wirkstoffe der Ingwerwurzel.

L-Asparagin entgiftet den Stoffwechsel

Asparagin ist eine Aminosäure, die zuerst im Spargel entdeckt wurde. Durch ihre anregende Wirkung auf die Nierenfunktion ist sie harntreibend und blutreinigend. Sie entschlackt somit den Stoffwechsel.

L-Carnitin unser Fettverbrenner

Die Funktion von L-Carnitin besteht hauptsächlich darin, Fettsäuren in die Mitochondrien (Kraftwerke der Zellen) zu transportieren. Ohne Carnitin gibt es keine Fettverbrennung! Der Körper kann aus den Aminosäuren Lysin und Methionin gemeinsam mit Vitamin C, B3, B6 und Eisen Carnitin selbst herstellen. In Zeiten eines vermehrten Bedarfs und zum Muskelaufbau ist es notwendig, die Carnitinzufuhr zu erhöhen, entweder durch rotes Fleisch oder in Form von ergänzenden Präparaten.

L-Trypotophan macht glücklich

Diese Aminosäure kann der Körper nicht selbst herstellen. Sie muss über die Nahrung zugeführt werden. L-Tryptophan ist Vorläufer der lebensnotwendigen Stoffe Serotonin (unser Glückshormon) und Niacin (Vitamin B3). Bei einem Mangel an L-Trypotophan kommt es zur Gewichtszunahme, depressiver Verstimmung, Haarausfall, Hautekzemen und einer mangelnden Aufnahme von Zink. Nahrungsmittel mit einem hohen Anteil an Tryptophan sind Sojabohnen, Kakaopulver, Cashew-Kerne, Erbsen, Hähnchenbrustfilet, Lachs, Haferflocken, Walnüsse, Hühnereier und ungeschälter Reis.

Zum guten Schluss

Die meisten Zivilisationskrankheiten wie Übergewicht, hohes Cholesterin, Diabetes, Schlafstörungen, Erektionsstörungen oder Arthrose sind im Kern auf Stoffwechselstörungen zurückzuführen. Das gilt übrigens auch für Haarausfall oder eine starke Faltenbildung. Deshalb ist es wichtig, diese Probleme bei der Wurzel anzupacken und dafür zu sorgen, dass die lebenswichtigen Aminosäuren dem Körper in ausreichender Menge zur Verfügung stehen.

Leider wird dies aufgrund der sinkenden Qualität unserer Nahrungsmittel nicht immer gewährleistet. Aus diesem Grund ist eine Nahrungsergänzung mit Aminosäuren absolut empfehlenswert.

Wir empfehlen: 

Amino Max

Bis bald, bleiben Sie gesund!
Ihre

Manuela Möckel

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Welche Vitamine gibt es und welche Wirkung haben sie?

Welche Vitamine gibt es und welche Wirkung haben sie?

Vitamine – Wie viele braucht unser Körper?

Hallo, schön dass Sie wieder vorbeischauen, heute kommen wir nun zum 2. und auch wesentlich längerem Teil über das interessante Thema Vitamine. Im 1. Teil haben wir festgestellt, um stets gesund und munter durchs Leben zu marschieren, müssen wir unter anderem genug Vitamine zu uns nehmen. Aber wer von uns kennt sich schon wirklich aus im großen Vitamin- Dschungel?

Wie versprochen, stelle ich Ihnen heute jene Vitamine vor, ohne die in unserem Körper gar nichts läuft. Wegen seiner chemischen Eigenschaften werden Vitamine in fettlöslich (Vitamin A, D, E und K) und wasserlöslich (Vitamin B, C) eingeteilt. Vitamine werden vor allem für physiologische Vorgänge benötigt. Der Vitaminbedarf richtet sich nach Geschlecht, Alter, Jahreszeit, der zugeführten Energiemenge, aber auch nach diversen Umwelteinflüssen sowie auch hormonellen Einflüssen. So ist besonders bei Schwangeren oder auch in der Stillzeit der Vitaminbedarf sehr erhöht. Aber auch Kranke sollten auf eine höhere Vitaminzufuhr achten.

Zur Deckung seines Vitaminbedarfs sollte man an erster Stelle den ursprünglichen Gehalt an Vitaminen bei den Lebensmitteln berücksichtigen. Aber auch die richtige Lagerung und die richtige Zubereitung der Lebensmittel spielt eine sehr große Rolle. Allgemein gilt, dass die Lagerung, Zubereitung und auch die Konservierung den Vitamingehalt reduzieren.

Der große Überblick der Vitamine

  • Vitamin A (Retinol) gehört wie Vitamin D, E und K zur Gruppe der fettlöslichen Vitamine. Vitamin A ist wichtig für das Sehen in der Dämmerung und in der Nacht. Eine große Bedeutung hat Vitamin A auch für unser Immunsystem, für die Hautbildung und es wirkt als Wachstumsfaktor. Vitamin A kommt nur in tierischen Lebensmitteln vor. Natürliche Vitamin A-Quellen sind Fisch, Leberprodukte, Butter, Eigelb und Milchprodukte. Schon ein geringer Mangel an Retinol äußert sich in verminderter Nachtsicht. Stärkerer Mangel führt zu einem schnelleren Ermüden der Augen und zu Nachtblindheit. Überdosierung kann zu Kopfschmerzen, Übelkeit und Erbrechen führen. Wegen einer möglichen Überdosierung sollte Vitamin A nur in ärztlicher Absprache erfolgen. #
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  • Die Vorstufe zu Vitamin A ist Beta-Carotin, auch als Provitamin A bekannt. Aus diesem Provitamin A baut der Körper bei Bedarf Vitamin A auf. Die besten Quellen sind tiefgelbe und auch orange Obst- und Gemüsesorten, sowie dunkelgrünes Blattgemüse. Beta-Carotin kann unsere Haut auch Orange färben und sollte von Rauchern nicht überdosiert werden.
  • Vitamin B ist eine Gruppe von Vitaminen, die ihre Aufgaben im Stoffwechsel gemeinsam erfüllen. Alle B-Vitamine sind wasserlöslich, werden also bei Überdosierung mit dem Urin wieder ausgeschieden. Deshalb sollte Vitamin B mehrmals täglich zugeführt werden. Sie gelten allgemein als Nervennahrung. Da sie vom Körper nicht selbst hergestellt und auch nur begrenzt gespeichert werden können, sollten sie in ausreichender Menge mit der Nahrung zugeführt werden. Vitamine des Vitamin-B-Komplexes sind unter anderem wichtig für das Nervensystem und eine gesunde, schöne Haut. Zeichen des Vitamin B-Mangels sind z.B. Kopfschmerzen, Gedächtnis- und Konzentrationsstörungen, Appetitlosigkeit, Haarausfall, offene Mundwinkel, Herzveränderungen (bei Mangel an Vitamin B1), Blutarmut (bei Mangel an Vitamin B12). Im Schlimmsten Falle sogar durch Magenschmerzen, Verstopfungen, Übelkeit oder Brechreiz. Ein Vitamin B-Mangel ist sogar nach dem sowieso niedrigen Maßstab der DGE-Empfehlungen gang und gäbe.
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  • Vitamin C (Ascorbinsäure) ist zweifellos das wichtigste Vitamin überhaupt. Die Aufgaben von Vitamin C sind sehr weit reichend. Es steigert die Immunabwehr und fördert die Eisenresorption im Dünndarm. Es ist an vielen Stoffwechselprozessen z.B. Blutgerinnung, beteiligt und wirkt als Antioxidans.  Vitamin C reduziert die ungeliebten freien Radikale. Wir wissen ja alle, das gerade in der Erkältungszeit der Vitamin C-Verbrauch boomt.  Einen besonders hohen Anteil an Vitamin C enthalten frisches Obst und Gemüse, insbesondere Kiwi, Paprika, schwarze Johannisbeeren, Acerola, Sanddorn und nicht zu vergessen, natürlich die Zitrusfrüchte.

Vitaminliste

  • Vitamin D (Calciferol) auch das „Sonnenvitamin“ reguliert den Calcium- und Phosphat-Haushalt und spielt damit beim Auf- und Abbau von Knochensubstanz eine wichtige Rolle. Es ist vor allem bei Kindern für eine gesunde Entwicklung des Skeletts verantwortlich. Außerdem spielt es eine Rolle bei der Immunabwehr und der Bildung der Haut. Vitamin D kann der Körper selbst in der Haut mit Hilfe von UV-Strahlen aus dem Sonnenlicht herstellen Wer also zu wenig Sonne tankt, läuft Gefahr, dass unser Körper nicht genügend Vitamin D herstellen kann. Die reichhaltigsten Quellen sind Fischleberöle Fettfische wie Sardinen, Heringe, Lachs und Makrelen. Eier, Fleisch, Milch und Butter enthalten ebenfalls geringe Mengen. Vitamin D ist bisher absolut unterschätzt worden, mittlerweile aber stellen immer mehr führende Wissenschaftler fest, damit ohne Vitamin D nichts geht und unser Leben erst bei einer guten Vitamin-D-Versorgung rund läuft.
  • Vitamin E (Tocopherol)  gilt als „Schutzpatron“ der Zellen.  Vitamin E gilt als einer der wichtigsten Radikalenfänger. Es wirkt gegen Zellalterung, verhilft zu jüngeren Aussehen und es versorgt unseren Organismus mit Sauerstoff. Unser Körper kann Vitamin E nicht selbst herstellen, es gehört daher zu den essenziellen Vitaminen, die wir mit der Nahrung aufnehmen müssen. Wenn dem Körper Vitamin E fehlt, macht sich dies durch unterschiedliche Warnzeichen bemerkbar. Dies können Müdigkeit und deutlicher Leistungsabfall sein, aber auch Altersflecken, Herzkrankheiten, welke Haut, Sehschwäche und nervöse Reizbarkeit. Besonders in Pflanzenölen wie Sonnenblumenöl, Olivenöl und Sojaöl, aber auch Getreide- und Pflanzenkeimen, Lachs, Hühnerei und Garnelen ist Vitamin E enthalten.
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  • Vitamin H (Biotin) verdankt seinen Namen seiner positiven gesundheitlichen Wirkung auf Haut und Haare. Aber Biotin kann noch viel mehr: Es wirkt sich positiv auf einen erhöhten Blutzuckerspiegel aus und unterstützt unser Nervensystem und das Knochenmark. Ein Mangel kann zu Haarausfall, brüchigen Nägeln, Muskelschmerzen, Blutarmut und Störungen des Fettstoffwechsels führen. Schwangere und stillende Mütter haben einen erhöhten Bedarf an Biotin. Das gleiche gilt auch für Menschen, die allzu viel Alkohol und Nikotin konsumieren. Leber, Eigelb, Hülsenfrüchte, Hefe, Nüsse und Milch helfen, dass diese Symptome nicht eintreten.
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  • Vitamin K (Phyllochinon & Menachinon) Es sich hier eigentlich um die zwei Vitamine K1 (wird über die Nahrung aufgenommen) und K2 (wird in der gesunden Darmflora gebildet). Dieses Duo ist besonders für die Blutgerinnung notwendig, d.h. ein Mangel zeigt sich darin, daß verstärkt Blutungen auftreten, die häufig nur schwer zu stillen sind. Ist es zu wenig im Körper vorhanden, kann es zu Nasen- und Zahnfleischblutungen kommen, oder auch zu Blutergüssen und Menstruationsbeschwerden. Außerdem ist Vitamin K auch für den Knochenstoffwechsel verantwortlich, es schützt das Herz vor Plaquebildung und ist wichtig für gesunde Zähne und eine gesunde Leber. Besonders in Kohlarten (Sauerkraut, Rosenkohl, Blumenkohl) aber auch in frischen grünen Blattgemüsen, Geflügel und Rindfleisch ist viel Vitamin K enthalten.
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Ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit. Das Thema Vitamine wird uns sicher noch öfter beschäftigen. Im nächsten Artikel möchte ich über Mineralstoffe schreiben. Ich freue mich schon auf Sie.

Nahrungsergänzungen ersetzen keine ausgewogene Ernährung, denn wie der Name schon sagt, Nahrung ergänzen.

Bleiben Sie gesund!

Liebe Grüße
Ihre

Manuela Möckel

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Weltkrebstag – Jedes Jahr 450 000 Krebs-Neuerkrankungen in Deutschland

Weltkrebstag – Jedes Jahr 450 000 Krebs-Neuerkrankungen in Deutschland

Heute ist Weltkrebstag

Anlässlich des heutigen Weltkrebstages weist die Weltkrebsorganistion (UICC) wie in jedem Jahr auf die enorme Zahl der jährlichen Neuerkrankungen hin. Der 4. Februar ist in jedem Jahr der Weltkrebstag. Es ist die Gelegenheit, die Welt im Kampf  zu vereinen durch Aufklärung der Öffentlichkeit und Lobbyarbeit für Veränderungen.

Jedes Jahr erkranken in Deutschland 450.000 Menschen neu
an Krebs, 
216.000 Menschen sterben jährlich daran.

Quelle: Deutsche Krebshilfe

Beinahe täglich steht es in den Zeitungen: Krebs durch Kosmetika, durch Elektrosmog, im Fleisch… man holt ihn sich im Verkehr und an der Tankstelle. Überall stecken krebserregende Stoffe,  es scheint deshalb schier unmöglich, der Gefahr zu entgehen.
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Ungesunde Lebensweise maßgeblich für Krebserkrankungen verantwortlich

In Deutschland zählt Krebs zu den Volkskrankheiten. Jedoch könnten gut ein Drittel der Krebserkrankungen sich durch eine gesunde Lebensweise vermieden werden, das erklärten die Experten der Weltkrebsorganisation. Durch den Verzicht auf Tabak und Alkohol sowie regelmäßige körperliche Bewegung, könnte ein enormer Beitrag geleistet werden.

So sind nach Angaben der WHO 21 bis 25 Prozent der weltweiten Brustkrebs- und Dickdarmfälle auf Bewegungsmangel zurückzuführen. Die Expertin betonte, dass „Bewegungsarmut (…) zu den vier führenden Risikofaktoren für alle weltweiten Todesfälle“ zählt.

Jeder vierte Todesfall (25,3 Prozent) deutschlandweit sei auf eine Krebserkrankung zurückzuführen. 75% aller Erkrankungen werden mit unserem Lebensstil in Zusammenhang gebracht. Faktoren wie Essen, Trinken, Bewegungsmangel und Sonnenbaden können das Krebsgeschehen beeinflussen. Möglicherweise können andere Lebensweisen die Entstehung verhindern. So kann der Verzicht auf Nikotin das Krebsrisiko zweifellos verringern.
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Ernährung und Krebs

In diesem Zusammenhang rückt in der letzten Zeit vermehrt die Ernährung in den Blickwinkel. In der Nahrung können natürlich krebsfördernde Substanzen enthalten sein. Manche Karzinogene entstehen aber auch erst durch unsachgemäße Lagerung von Nahrungsmitteln, bei der Zubereitung oder im Verdauungskanal. Ebenso enthalten Nahrungsmittel oft auch sogenannte Antikarzinogene, welche eine krebshemmende Wirkung haben. Durch ganz bewusste Nahrungsauswahl lässt sich also vermutlich das individuelle Risiko beeinflussen.

Krebs - Neuerkrankungen in Deutschland

Vorsicht ist besonders bei Zusatzstoffen angebracht, welche eine dekorative, konservierende und geschmacksverstärkende Funktion haben. Schon vor zig Jahren wurde festgestellt, dass übertriebener Alkoholgenuss mit dem Auftreten von Krebserkrankungen in Zusammenhang steht. Auch gibt es einen Zusammenhang zwischen dem Fettkonsum und dem Auftreten von Brust -, Prostata – und Dickdarmkrebs, das legen ziemlich übereinstimmende verschiedene epidemiologische Studien dar.

Wir werden mit vielen verschiedenen Faktoren im täglichen Leben konfrontiert, welche die Bildung freier Radikale beachtlich steigern. z. B. Zigarettenrauch, Schwefeldioxid, Ozon, sogar Entzündungen oder auch Stress. Freie Radikale können die Zellen angreifen und können so die Ausbildung eines Tumors zur Folge haben. Sogenannte Antioxidantien sind im Stande den Aufbau von freien Radikalen zu unterbrechen.

Die Wirkungsweise von Antioxidantien lässt sich anschaulich machen, indem man einen Apfel anschneidet und einen Teil der Schnittfläche mit Zitronensaft (Vitamin C) beträufelt. Die nicht behandelte Fläche färbt sich braun, sie oxidiert. Die behandelte Fläche bleibt hell. So können Nahrungsmittel vor Krebs schützen. In unserer Nahrung sind  antikarzinogene Substanzen enthalten, wie z.B. die Vitamine A, C, E, Selen, Calcium, Ballaststoffe und auch viele sekundäre Pflanzenstoffe, welche als Radikalenfänger und auch antioxidativ wirken.

Über den Einfluss von Vitamin C auf die Krebsentstehung liegen zahlreiche, teils widersprüchliche Untersuchungen vor. Unstrittig ist, dass bei Tumorpatienten ein geschwächter Vitamin C-Haushalt festgestellt wurde. Da Vitamin C nicht im Körper gespeichert werden kann, wird der Verzehr von Gemüse und Obst empfohlen. Rauchen, chronischer Alkoholkonsum oder Stress erfordern mehr Vitamin C. Eine ausgewogene Ernährung mit reichlich grünem und gelbem Gemüse und anderen Carotin haltigen Nahrungsmitteln soll das Krebsrisiko, vor allem bei Krebsarten des Verdauungstraktes verringern.

Auch Mineralstoffe und Spurenelemente werden in Verbindung mit Krebs diskutiert, besonders Calcium, Magnesium, Zink und Selen. Als selenreich gelten Fisch, Fleisch, Eier, Nüsse, sowie Getreide. Selen soll sowohl die Entstehung als auch das Wachstum der Krebszellen verhindern.

Dennoch kann niemand Ernährungsempfehlungen bezüglich bestimmter Vitamine und sekundärer Pflanzenstoffe geben. Empfohlen werden kann eine abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung mit einem hohen Anteil an Obst, Gemüse und Vollkornerzeugnissen, bei gleichzeitiger Einsparung von Fett. Diese Empfehlungen entsprechen denen für eine allgemein gesundheitsfördernde Ernährung und spielen somit auch in der Vorbeugung anderer Erkrankungen eine Rolle.

Die Deutsche Krebshilfe rät:

  • vielseitig und abwechslungsreich essen
  • viel frisches Obst und Gemüse essen, am besten nach Saison
  • wenig Fleisch und Fleischwaren
  • ein- bis zweimal pro Woche Fisch
  • wenig Fett und fettreiche Lebensmittel
  • reichlich Vollkornprodukte und Kartoffeln
  • möglichst kein Alkohol, wenn dann nur in geringen Mengen
  • Flüssigkeitsbedarf von mind. 1,5 l decken (Wasser, kalorienarme Getränke)
  • nicht Rauchen!
  • Übergewicht vermeiden
  • viel Bewegung
  • kein Stress
  • schonende Zubereitung der Speisen
Viele interessante Infos zum Weltkrebstag finden Sie auch bei der Deutschen Krebshilfe und bei der Weltkrebsorganisation.
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Bitte bleiben Sie gesund und gehen Sie liebevoll mit sich um.

Ihre

Manuela Möckel

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Die besten Hausmittel gegen Erkältung aus Omas Trickkiste Teil 2

Die besten Hausmittel gegen Erkältung aus Omas Trickkiste Teil 2

Hallo, schön dass Sie wieder da sind. Wissen wir das nicht alle, wie es ist? Der Hals kratzt, die Nase läuft und man friert? In der Regel kündigt sich dann eine Erkältung an. Aber es ist nicht immer notwendig, sofort zum Arzt zu gehen oder die teuren Erkältungsmittel aus der Apotheke zu holen. Es gibt eine ganze Reihe von Omas Hausmitteln, die wirklich gut gegen Schnupfen, Halsweh und Husten helfen. Heute nun der zweite Teil der besten Hausmittel gegen Erkältungen:
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Die besten Hausmittel gegen Erkältung, wenn es einen erwischt hat

  1. Schon bei den ersten Anzeichen ein Fichtennadelbad nehmen. Fichtennadeln im Wasser ca. 15 Minuten kochen, durchsieben und dem Badewasser dazugeben.
  2. Heiße Milch mit Mineralwasser trinken gilt als schweißtreibend. Am besten dann erst einmal gut eingemummt ins Bett legen und ruhen.
  3. Schwitzkur: Zwei Teelöffel Holunderblüten mit einer Tasse heißem Wasser übergießen, ziehen lassen, abseihen und möglichst heiß trinken. Bis zu drei Tassen am Tag.
  4. Weißkohlsaft und Honig zu gleichen Teilen gut verrühren. 3- bis 4-mal täglich einen Teelöffel in einer Tasse mit warmen Wasser auflösen und trinken. Wirkt entzündungshemmend und Sekret fördernd.
  5. Schnupfen bei Kinder: 2-bis 3-mal am Tag Brust, Rücken und Bauch mit einer Majoransalbe einreiben. Dazu: 1 Esslöffel Majoranblätter fein mörsern, in ein Glas schütten, mit 1 Esslöffel 95%igen Weingeist (in der Apotheke) drüber begießen, 1 bis 2 Stunden durchziehen lassen. Dann gut 1 Esslöffel Butter zugeben, im Wasserbad erwärmen und abkühlen lassen.
  6. Ein Eigelb, 1 Teelöffel Traubenzucker und wenig gemahlenen Pfeffer vermischen, in 150 ml erwärmten Rotwein einrühren und vor dem zu Bett gehen trinken.
  7. Sanddorn stärkt die Abwehrkräfte: Morgens und abends zwei Esslöffel Sanddornsaft in einer Tasse lauwarmer Milch auflösen und trinken.
  8. Drei Tassen Johannisbeertee pro Tag trinken. Für eine Tasse 2 Esslöffel getrocknete Beeren mit 150 ml Wasser aufkochen, 10 min ziehen lassen und durchsieben.
  9. Ein 5 cm großes Ingwerstück in kleine Stücke schneiden und in eine Flasche geben. Mit roten oder weißen Tafelwein ansetzen, gut zumachen und 14 Tage ziehen lassen. Durchsieben, wieder abfüllen und kühl lagern. Bei den ersten Anzeichen einer Erkältung zwei Esslöffel davon in einen Tee geben und bevor man ins Bett geht, trinken.
  10. Anis-, Fenchelfrüchtetee mit Thymian und Salbei: 60 g Anisfrüchte, 40 g Thymian, 30 g Fenchel-samen und 20 g Salbeiblätter vermischen. 1 Teelöffel dieser Mischung in eine Tasse geben und mit heißem Wasser übergießen. 10 Minuten ziehen lassen, durchsieben und bis zu 2 Tassen täglich trinken.
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    Hausmittel bei Erkältung - Tee trinken
  11. Bei Fieber Essigwickel: Kaltes Wasser und Obstessig zu gleichen Teilen mischen. Geschirrtücher darin tränken, auswringen und um die Waden wickeln. Dann noch ein Frotteehandtuch darum schlagen. Die Wickel wechseln, ehe sie kalt werden. Erfahrungsgemäß reichen drei Wickelungen, um das Fieber zu senken.
  12. Quarkwickel: 500 Gramm Quark etwa einen halben Zentimeter dick auf ein dünnes Baumwolltuch streichen. Das Tuch zu einem Schal falten. Den Wickel auf der Heizung auf Körpertemperatur erwärmen und um den Hals legen. Darüber kommt ein dickes Handtuch. Wickel so lange tragen, bis der Quark getrocknet ist.
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  13. Wenn zäher Schleim in den Bronchien sitzt, kann Zwiebeltee beim Abhusten helfen. Zwiebeln enthalten schwefelhaltige Senföle, welche eine desinfizierende Wirkung haben. Die Zwiebel in Scheiben schneiden und etwa fünf Minuten in einem ½ Liter Wasser köcheln lassen. Den Sud durch ein Sieb abseihen und mit etwas Honig süßen. Bis zu vier Tassen täglich möglichst heiß trinken.
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  14. Auch ein Thymian-Brustwickel wirkt schleimlösend: Dazu übergießt man 1EL Thymian mit heißem Wasser, 10 Minuten ziehen lassen, abseihen. Ein dünnes Baumwolltuch in den Sud legen, auswringen, über die Brust legen, mit einem trockenen Tuch abdecken. Dann das ganze 30 Minuten einwirken lassen.
  15. Unerträglich kann auch schleimiger Husten werden, weil er Schluckbeschwerden auslöst. Das Sekret fließt besser ab mit diesem Kräutertee: Je 1TL Thymian, Spitzwegerich und eine Scheibe Zitrone mit kochendem Wasser überbrühen, kurz ziehen lassen und warm trinken.
  16. Ein bewährtes Aroma-Hausmittel zum Abschwellen der Schleimhäute ist Majoranbutter: 100g Butter schmelzen, Schaum abschöpfen, eine Handvoll frischen, kleingemachten Majoran dazugeben, 30 Minuten kontinuierlich im warmen Wasserbad rühren. Achtung: Die Butter darf nicht kochen. Die Masse durch ein Tuch streichen, noch 5 Tropfen Majoranöl (Apotheke) dazugeben und kalt werden lassen. Butter dünn unter die Nase streichen. Sie ist bis zu einem Jahr im Kühlschrank haltbar.
  17. Möhrensirup: Ebenso heilsam für erkrankte Bronchien ist Möhrensirup. Dazu kocht man ¼ Liter Möhrensaft mit 2 Teelöffeln Honig ein, bis er sämig ist, und nimmt täglich 3 bis 4 Esslöffel davon ein.
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  18. Kalte Zitronenwickel gegen Bronchitis oder trockenem Husten: Zitrone stärkt die Abwehrkräfte. Sie enthält Zitronensäure, Vitamin C, etwas Zucker und das ätherische Zitronenöl. Um Zitronenwickel herzustellen, müssen Sie lediglich ein Handtuch in Zitronensaft tauchen und es auf die Brust legen. Geben Sie ein trockenes Handtuch darüber und lassen Sie die Zitronenwickel etwa 2 Stunden einwirken. Kontrollieren Sie bitte vorher, ob Ihre Haut auch Zitronen verträgt. Bei einigen Menschen kann es allergische Reaktionen geben.
  19. Wadenwickel gegen Fieber: Für Wadenwickel gegen Fieber, tauchen Sie 2 Handtücher in lauwarmes Wasser und wickeln sie um die Waden. Darüber geben Sie ein dickes Frotteehandtuch. Kühlen Sie damit die Waden etwa 10 bis 15 Minuten. Erfahrungsgemäß den Vorgang 2- bis 3-mal wiederholen.
  20. Bei Halsschmerzen hilft ein Salbeitee: 1 TL Salbeiblätter mit 150 ml Heißwasser übergießen, 10 Minuten ziehen lassen. Ältere Kinder gurgeln bis zu 5 täglich je eine Minute damit. Kleinere Kinder beherrschen diese Technik normalerweise noch nicht; sie trinken die Zubereitung mild gesüßt und möglichst warm. Aber nicht mehr als zwei bis drei Tassen pro Tag.
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Diese 5 Hausmittel sollten Sie in einem Haushalt mit Kindern immer griffbereit haben:

Hausmittel Erkältung Kinder

  • Honig: Hervorragend zum Süßen von Kräutertees. Honig wirkt leicht entzündungshemmend und temperatursenkend. Aber nur, wenn es nicht über 40 Grad erwärmt wird.
  • Zitrone: wirkt abschwellend, senkt Fieber und stärkt die Abwehrkräfte. Noch wirkungsvoller ist die Zitrusfrucht, wenn Sie auch ihre ätherischen Stoffe nutzen, die direkt in der Schale sitzen. Dazu die Zitrone durchschneiden, mit der angeschnittenen Seite nach unten in eine Schale legen, heißes Wasser dazugeben. Unter Wasser die Schale einritzen.
  • Quark: Ähnlich wie die Zitrone „zieht“ das fermentierte Milchprodukt die Infektionen buchstäblich aus dem Körper heraus. Obendrein kühlt es wohltuend und wirkt abschwellend.
  • Essig: Natürlich hergestellter Apfel- oder Weißweinessig wirkt antibakteriell und entzündungshemmend
  • Kräuter wie Salbei, Thymian und Majoran: Die ätherischen Duftstoffe hemmen Entzündungen und unterstützen das Abschwellen der Schleimhäute
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Hausmittel gegen Erkältung – Geheimtipp Hühnersuppe

Das Hausmittel schlechthin – Selbstgemachte Hühnersuppe ist der absolute Geheimtipp. Nicht nur in Europa, sondern auch in der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) gilt die heiße Hühnersuppe seit Jahrhunderten als Stärkungsmittel. Heute weiß man, dass sie entzündungshemmende und abwehrstärkende Stoffe enthält. Das ist mittlerweile sogar wissenschaftlich nachgewiesen. Die Inhaltsstoffe der Hühnersuppe wirken antibakteriell und hemmt die Infekte der oberen Atemwege. Die heiße Suppe erhöht darüber hinaus die Körpertemperatur und hilft bei Gliederschmerzen. Hühnersuppe enthält viel Zink, das stärkt das Immunsystem. Würzen Sie mit Knoblauch, Zitronengras und Ingwer, das stoppt die Erkältung noch besser.

Hühnersuppe

Das Rezept: 1 Suppenhuhn mit Suppengemüse (Lauch, Sellerie, Karotten, Petersilie), Lorbeerblättern und Wacholderbeeren in Gemüsebrühe erhitzen und 1 ½  Stunden köcheln lassen. Suppennudeln abkochen, mit klein geschnittenem Hühnerfleisch in der Brühe servieren. Mindestens zwei Teller am Tag essen. Ein supertolles Video, wie Sie die Hühnersuppe kochen wie Oma, habe ich auch für Sie gefunden. Schauen Sie mal hier:

Ich habe die ganzen Tipps auch in einem E-Book mit Omas Hausmittel gegen Erkältung zusammengestellt, welches ich Ihnen gern zur Verfügung stelle. So haben Sie immer alle „Hausmittelchen“ auf einmal griffbereit. Tragen Sie sich einfach oben für das Gratis E-Book ein. Natürlich kostenlos!!! Ohne wenn und aber.

Bis bald, und bleiben Sie gesund!

Ihre

Manuela Möckel

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