OPC – Hilfe aus der Natur gegen freie Radikale

OPC – Hilfe aus der Natur gegen freie Radikale

Mit OPC dem Alter wirksam vorbeugen?

Mit der Zeit wird jeder Mensch älter. Das Altern ist ein sehr komplexer Mechanismus. Schon beim Vergleich von Menschen in Bezug auf Gesundheit, Alter, Aussehen und Lebensqualität kann man erkennen, dass beim Altern sehr viele Faktoren eine Rolle spielen. Neben den bekannten Ursachen wir falsche und vitalstoffarme Ernährung, Übergewicht, Rauchen, Alkohol, fehlende körperliche Bewegung sowie soziale und psychologische Faktoren sind die im Alter abnehmenden Hormone für den Alterungsprozess mitverantwortlich.

Bis Mitte 45 fühlen sich die meisten Menschen fit, gesund, körperlich und geistig leistungsfähig und auf voller Höhe, verfügen über eine gesunde und elastische Haut und stehen beruflich und privat meist sehr gut da. Berufliche Spitzenleistungen werden ebenso wie eine durchzechte Nacht bestens vertragen. Aber ab dem 50. Lebensjahr machen sich je nach Lebensstil langsam körperliche Alterungserscheinungen bemerkbar. Denn das Altern ist der Ausdruck von verschiedenen körperlichen Mangelerscheinungen sowie Veränderungsprozessen im Körper.

Für Wissenschaftler und Ärzte ist der Vitalstoff OPC das Vitamin für das 3.Jahrtausend. Vor allem im Kampf gegen die freien Radikale soll OPC Wunder wirken.

Was ist eigentlich dran an dem Super-Vitamin?

Das Antioxidans OPC (Oligomere Proanthocyanidine) wurde schon 1948 von Prof. Jack Masquelier entdeckt. Er stellte fest, dass die Substanz eine starke Schutzwirkung auf die Blut- und Lymphgefäße hatte und das damit vielen Krankheiten vorgebeugt werden kann. Das Mittel hilft dem Körper, die freien Radikale in Schach zu halten, denn diese gelten inzwischen als die Hauptverantwortlichen für den Alterungsprozess. Seine hervorragenden Wirkungen auf unsere Gesundheit wurden jedoch erst viel später bekannt.

Es kommt vor allem in den Schalen oder Kernen von Obst und Gemüse vor. Dazu gehören u. a. Äpfel, Erdbeeren, Heidelbeeren, Kirschen, Weintrauben, Orangen, aber auch in Erdnüssen, Zwiebeln und Rotwein. Da OPC in den Schalen vom Obst und Gemüse vorkommt, kann unser Körper es nicht aufnehmen. Aufgrund veränderter Anbaumethoden, langer Transportwege, Lagerung, Haltbarmachung und als Folge moderner Speisenzubereitung wird es zunehmend schwerer, den Bedarf an Antioxidantien über die tägliche Nahrung zu decken.

OPC

OPC ist der wirkungsvollste bekannte Schutz für das Herz-Kreislauf-System

Als Antioxidans bzw. Schutzfaktor gegen diese freien Radikalen wirkt OPC ca.20-fach stärker als Vitamin C und etwa 50-fach stärker als Vitamin E. Bei enger Bindung und guter Haftung an das Bindegewebe (Kollagen) erthält OPC die Elastizität der Gefäßwände und schützt vor Brüchigkeit.

Es wird innerhalb von Minuten über die Mund- oder Magenschleimhaut ins Blut aufgenommen und verteilt sich in verhältnismäßig kurzem Zeitraum in all die verschiedenen Organe sowie im gesamten Körpergewebe, bis hin zu Haut, Haaren und Nägeln. Es ist absolut ungiftig und wird vom Körper weitestgehend verwertet.

OPC ist wasserlöslich, erreicht nach 45 Minuten seine höchste Konzentration im Blut und bleibt bis zu 72 Stunden wirksam (statt 2 bis 4 Stunden bei Vitamin C und E). Es passiert ebenso wie Vitamin C die Blut-Hirn-Schranke und entfaltet seine Wirkung auch im Gehirn. Bereits nach 24 Stunden hat sich die Widerstandsfähigkeit der Blutgefäße verdoppelt. Es wird sehr schnell vom Körper aufgenommen; schon wenige Minuten nach Einnahme ist es im Blut nachweisbar.

Anne Somin berichtet in „Das OPC Gesundheitsbuch“ (erschienen 1998 im Scherz Verlag) von brüchigen und durchlässigen Kapillaren als Folge von OPC-Mangel, mit all den damit verbundenen Folgekrankheiten.

Durch unsere heutigen Ernährungsgewohnheiten ist eine ausreichende Versorgung mit diesem wichtigen Wirkstoff jedoch nicht vollständig gewährleistet. Da OPC hochkonzentriert nur in Pflanzenteilen wie Rinde, Schalen und Kernen vorkommt ist es schwer möglich die benötigte Menge durch die Nahrung aufzunehmen. Gerade Traubenkerne, die die höchste Konzentration an OPC enthalten werden durch kernlose Trauben, die immer mehr in unseren, Obstregalen auftauchen, ersetzt. OPC ist deshalb eine gute Ergänzung für alle, die sich nicht ständig um eine ausgewogene und vitaminreiche Ernährung kümmern können, viel unterwegs sind oder sich im Dauerstress befinden.

Nahrung mit viel OPC hilft:

  • vorzeitige Zeichen des Alterns zu reduzieren oder zu verhindern wie Falten
  • Physische Störungen, die Kraft und Lebensenergie rauben Mentale Störungen
  • Gedächtnisverlust
  • schädliches Cholesterin aus Ihrem Körper auszuschwemmen
  • schützt die Gefäßwände vor der schädigenden Wirkung von Cholesterin

Auch die gesundheitsfördernde Wirkung des Rotweines ist auf den OPC Gehalt zurückzuführen. Doch auch hier ist es schwierig durch einen hohen Rotweinkonsum die nötige Konzentration an OPC zu erreichen, da ca. 2 Liter Rotwein täglich nötig wären.

Einsatz in der Kosmetik

Seine antioxidative Eigenschaft und seine hohe Anziehungskraft an das Bindegewebe begründen den Einsatz von OPC. Durch die Stabilisierung von Kollagen und Elastin erhält die Haut ihre Geschmeidigkeit und Jugendlichkeit. Es schützt, repariert und baut zusammen mit Vitamin C Kollagen und Elastin auf und bekämpft die altmachenden Einflüsse wie UV- Licht. Deshalb ist dieses „Supervitamin“ auch für die Pflege der Haut unentbehrlich.

OPC ist deshalb eine gute Ergänzung für alle, die sich nicht ständig um eine ausgewogene und vitaminreiche Ernährung kümmern können, viel unterwegs sind oder sich auch im Dauerstress befinden. Nicht zuletzt ist OPC ein reines Naturprodukt, vorausgesetzt, man kauft es in guter Qualität.

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Mit den besten Grüßen und bleiben Sie gesund

Ihre

Manuela Möckel

 

Endlich wieder Kürbiszeit

Endlich wieder Kürbiszeit

Herbstzeit ist Zeit der Kürbisse

Die Tage werden wieder kürzer und draußen wird es immer kälter. Der Herbst ist da und die Kürbis-Saison ist wieder eröffnet. Diese großen Kugeln sind nicht nur sehr gesund, sondern auch sehr schmackhaft und sehr vielseitig anwendbar. Gemeinhin wird er zwar als Gemüse bezeichnet, aber Botaniker ordnen ihn in die Familie der Beerenfrüchte ein. Demzufolge ist er die größte Beere. Wie Melonen und Gurken bestehen auch sie zu fast 90 Prozent aus Wasser. Wegen seines hohen Wassergehaltes ist er sehr kalorienarm – mit nur 25kcal pro 100g eignet er sich somit hervorragend fürs Abnehmen, aber auch wegen seines hohen Kalium- und niedrigen Natriumgehaltes. Wenige Kalorien, dafür viele wertvolle Nährstoffe.

Kürbis ist eine echte Vitaminbombe

Das faserige Fruchtfleisch sorgt für einen hohen Anteil an pflanzlichen Ballaststoffen. An Inhaltsstoffen ist im Kürbis vor allem Kalium, Phosphor, Kalzium, Chlor, Zink, Magnesium, Natrium, Eisen, Zinn sowie Selen und Mangan enthalten. Reich an Vitaminen – vor allem A, B, E und C – ist er ein wichtiger Vitaminlieferant im Herbst und Winter. Im Fruchtfleisch ist auch Kieselsäure enthalten, dies wirkt sich günstig auf Bindegewebe, Haut und Nägel aus. Wer noch keine Kürbisuppe gekostet hat, sollte dies schnellstens tun. Dem leckeren, zarten Geschmack einer pürierten Kürbissuppe können nur die wenigsten widerstehen. Hier sollen aber die Lobreden noch nicht aufhören – dieser hat eigentlich noch viel mehr zu bieten. Weiter geht´s: Kürbis strotzt vor wertvollen ungesättigten Fettsäuren. Außerdem sind auch viele sekundäre Pflanzenstoffe in seinem Inneren vorhanden – die sich positiv auf den Cholesterinspiegel auswirken und den freien Radikalen entgegenwirken.

Kürbis ist gesund+

Gesund abnehmen

Die Wenigsten wissen, dass Kürbis und Kürbissaft auch beim gesunden Abnehmen helfen. Mittlerweile greifen immer mehr Menschen zu diesem Geheimtipp. Wurde er in früherer Zeit vor allem süß-sauer eingelegt, sind heute der Kreativität keine Grenzen mehr gesetzt. Das Kürbis hat wenige Kalorien und ist ein hervorragender Sattmacher – also der perfekte Begleiter beim Abnehmen. Viele von uns kennen schon die Kürbissuppe. Aber wie wäre es mal mit einem selbstgebackenen Kürbisbrot, einem leichten Kürbis-Kartoffelpüree oder auch einer Kürbiskonfitüre? Leckere Rezepte können Sie bei Chefkoch.de finden.
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Ein echter Schlankmacher und ein guter Tipp um gesund abzunehmen ist Kürbissaft. Dieser enthält je nach Sorte große Mengen an wertvollen Carotinoiden, aus denen der Körper das die Sehkraft und die Haut stärkende Vitamin A herstellt. Dazu zählen Stoffe wie Beta-Carotin und Lutein. Das sind wichtige Antioxidantien, die freie Radikale abfangen können. Im Vergleich zu anderen Säften hat Kürbissaft nur wenig Zucker. Äußerst lecker schmeckt der Saft in Kombination mit Obstsäften aus gelben Früchten.
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Als Arzneimittel

Neben dem gesunden Fruchtfleisch steckt dort allerdings noch ein sehr wertvoller Schatz – die Kürbiskerne und haben auch in der Heilkunde eine sehr lange Tradition. Schon Hildegard von Bingen (1098 bis 1179) bezeichnete ihn als sehr wertvolle Pflanze. Für Medikamente wird der so genannte „Steirische Ölkürbis“ verwendet, aus diesem wird übrigens auch das Kürbiskernöl gewonnen. Die Inhaltsstoffe der Kerne werden in erster Linie bei Nieren- und Blasenproblemen eingesetzt.

Die antioxidativen Inhaltsstoffe der Kerne unterstützen die Abwehrkräfte des Körpers und wehren so freie Radikale ab. Der Verzehr von Kürbiskernen und Kürbiskernöl ist besonders bei Prostataleiden zu empfehlen. Bei gutartigen Prostatavergrößerungen ist die heilsame Wirkung der Kürbiskerne wissenschaftlich bewiesen. Kürbiskerne wirken beruhigend auf eine Reizblase.

Kürbisfleisch wirkt entwässernd und harntreibend, da es reichlich Wasser und Kalium, aber nur wenig Natrium enthält. Um eine ausreichende Dosis zu erreichen, sollte mindestens zwei Mal täglich ein Esslöffel Kürbiskerne gegessen und zusätzlich Kürbiskernöl zum Anmachen von Salaten verwendet werden.

Was allerdings die Kalorien angeht, sind die Kerne im Gegensatz zum Kürbisfleisch sehr kalorienhaltig. 100 Gramm der Kerne enthalten gut 500 Kalorien und mehr als 45 Gramm Fett. Man sollte sie also sehr sparsam dosieren.
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Eine gesunde Kostbarkeit – Das Öl

Aus den Kernen des „Steirische Ölkürbis“ wird in aufwändigen Verfahren das hochwertige Kürbiskernöl hergestellt. Kürbiskernöl gehört zu den wertvollsten Pflanzenölen für unsere Ernährung, denn es enthält viele einfach und mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Studien zeigen, dass besonders das Vitamin E und die Linolsäure im Kürbiskernöl wirksam sind. Sie können gegen erhöhte Cholesterinwerte wirken und sollen auch Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorbeugen.

Außerdem liefert es in hoher Menge Vitamin E, aber auch die Vitamine A, B1, B2, B6, C und D, die Mineralstoffe Phosphor, Kalium, Kalzium, Magnesium, Eisen, Kupfer, Mangan, Selen und Zink. Damit alle gesunden Inhaltsstoffe wirken können, sollte Kürbiskernöl jedoch nicht erhitzt werden. Angesichts seiner wertvollen, ungesättigten Fettsäuren wird das Öl aber schnell ranzig und sollte daher stets im Kühlschrank aufbewahrt werden.
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Empfehlung:

Das soll es für heute erst einmal gewesen sein. Bleiben Sie gesund!

Ihre

Manuela Möckel

 

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Tomaten – leckere und gesunde Vielfalt

Tomaten – leckere und gesunde Vielfalt

Ob als Fleisch-, Kirsch oder Strauchtomate – Tomaten sind das Lieblingsgemüse von uns Deutschen. Mit 24,9 kg Pro-Kopf-Verbrauch (frisch und verarbeitet) im Jahr ist die Tomate mit Abstand an der Spitze. Wie anderes Gemüse auch, bringen Tomaten ein ganzes Paket an wertvollen Inhaltsstoffen mit und das bei gerade mal 17 Kalorien in 100 Gramm. Kein Wunder, kann man sie doch so vielseitig verwenden…

Sie können täglich variieren: Essen Sie beispielsweise Tomaten als Salat, eingelegt, als Suppe oder Gemüseeintopf, gegrillt, überbacken, gefüllt oder verwenden Sie Tomaten als Garnitur. Und wie wär’s zur Abwechslung mal mit einem Tomatensaft? Aber mal ehrlich, denkt man bei einer Tomate an den Schutz des Körpers oder an Entspannung? Eigentlich nicht, aber jetzt ist Umdenken angesagt: Denn die Tomate kann viel mehr als nur gut schmecken.
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Tomaten: lecker und gesund!

Tomate - das Lieblingsgemüse der DeutschenTomaten sind nicht nur lecker, sondern auch gesund. Denn die Früchte enthalten viel Vitamin C (das vor Zellschäden schützt und die Widerstandskraft des Körpers stärkt), Mineralstoffe (vor allem Kalium, das wichtige Aufgaben im Nerven- und Muskelstoffwechsel erfüllt), Ballaststoffe (die den Darm in Schwung bringen) und sekundäre Pflanzenstoffe (die mindern das Krebsrisiko, schützen vor Herz-Kreislauferkrankungen und stärken die Abwehrkräfte).

Dazu bestehen Tomaten zu ca. 94% aus Wasser und sind daher ideal für eine leichte, kalorienarme Ernährung. In der Tomate wirken vor allem die gelbroten Pflanzenfarbstoffe, die so genannten Carotinoide. In der Tomate sind es vor allem das Beta-Carotin, die Vorstufe von Vitamin A und Lycopin. Täglich 250 Gramm Tomaten zu essen, empfiehlt Sven-David Müller, von der Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik.

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100 g Tomaten (roh – unverarbeitet) enthalten etwa:

  • Energie: 17 kcal
  • Eiweiß: 1,0 g
  • Fett: 0,2 g
  • Kohlenhydrate: 2,9 g
  • Ballaststoffe: 1,8 g
  • Natrium: 6.0 mg
  • Kalium: 297 mg
  • Kalzium: 13 mg
  • Magnesium: 20 mg
  • Phosphor: 27 mg
  • Eisen: 0,5 mg
  • Vitamin A: 133 µg
  • Vitamin E: 0,8 mg
  • Vitamin B1: 0,06 mg
  • Vitamin B2: 0,04 mg
  • Niacin: 0,6 mg
  • Vitamin C: 124 mg
  • Folsäure: 39 µg

Viele Untersuchungen zeigen, dass sekundäre Pflanzenstoffe wie Carotinoide, Flavonoide, Phenolsäure, Terpenen und Vitamine als bioaktive Substanzen in der Tomate enthalten sind und diese vorbeugend gegen Krebserkrankungen, als Schutz gegen Arterienverkalkung und zur Stärkung des Immunsystems wirken. Das Beste daran ist, das Tomaten sogar dann noch gesund sind, wenn sie aus der Tube oder aus der Dose kommen, weil es auch der rote Farbstoff ist, der bei uns z. B. gegen Krebs wirkt. Weiterhin sorgt die Tomate für gute Laune, denn das enthaltene Tyramin wirkt stimmungsaufhellend und zaubert dem Genießer somit ein Lächeln ins Gesicht. Die Tomate sorgt also nicht mehr nur für guten Geschmack, sondern auch für Wellness am Tisch.

In gekochter Form sorgt die Tomate für noch mehr Schutz des Körpers, denn der Inhaltsstoff Lycopin kann bei gekochten Tomaten besser vom Körper aufgenommen werden und sorgt damit für noch mehr Schutz.

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Schlank- und Fitmacher Tomate

Bei nur 17 Kalorien pro 100 Gramm und einem Wassergehalt von 94 Prozent sind Tomaten absolut figurfreundlich. Sie kann also bedenkenlos täglich genossen werden. Im Winter schmecken Tomaten oft nicht ganz optimal, deshalb kann man genauso gut Tomatenprodukte verwenden. Dosentomaten, Tomatensaft, Ketchup oder Tomatenmark enthalten den wertvollen Schutzstoff Lycopin sogar in besonders gut verfügbarer Form. Deshalb können diese Produkte ebenfalls gut in der Alltagsküche verwendet werden.
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Im Zweifelsfall: Tomaten statt Tabletten

Wo die Interessen von Lebensmittel-, Pharma- und Kosmetikindustrie ins Spiel kommen, geht es um sehr viel Geld. Plakative Aussagen wie „Lycopin gegen Falten“ oder „Tomatensuppe gegen Krebs“ klingen verführerisch, sind aber zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht eindeutig bewiesen. Was bei der Herstellung von Lycopintabletten und Anti-Falten-Cremes oft vergessen wird: In der Tomate ist eine Vielzahl unterschiedlicher Substanzen enthalten. Und vermutlich ist es gerade deren Zusammenspiel, das die Tomate zu so einer gesunden Frucht macht. Denn dass die Tomate gesund ist, darüber ist man sich einig. Nur die Reduzierung auf einzelne Inhaltsstoffe wird von vielen kritisch gesehen. Wer vor die Wahl zwischen einem köstlichen Tomaten-Mozzarella-Salat und einer Lycopintablette gestellt wird, sollte also einfach auf sein Bauchgefühl hören.

Der spätsommerliche August und September sind in unseren Breitengraden die besten Tomatenmonate. Denn dann haben die Tomaten die meiste Sonne abbekommen und sind am aromatischsten. In dieser Zeit empfiehlt es sich daher besonders auf die saisonale, heimische Ware zurückzugreifen, denn diese sind zurzeit besonders aromatisch und haben durch die kurzen Transportwege auch noch viele Vitamine.

Na, wenn das mal nicht gesund ist. 😉

Bleiben Sie gesund und bis demnächst.

Ihre

Manuela Möckel

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Spargel – die Saison ist eröffnet

Spargel – die Saison ist eröffnet

Spargel – endlich wieder Zeit für diese Vitaminbombe

Eine delikate Zeit beginnt. Schon vor 3000 Jahren erfreuten sich die Ägypter am Wohlgeschmack dieser gesunden Delikatesse. Aber der lange, nicht enden wollende Winter hat in diesem Jahr dafür gesorgt, dass sich die Spargel-Saison verschoben hat. Viele von uns warten schon begierig auf den ersten frischen Spargel.
Er wird etwa ab Mitte April angeboten und die Saison endet wie in jedem Jahr am Johannistag, dem 24. Juni.

Schon im letzten Jahr hatte ich einen Artikel und Gesundheit geschrieben. Spargel ist unser liebstes und auch teuerstes Frühlingsgemüse – weil er leicht, vielseitig, gesund und äußerst lecker ist. Er ist eine richtige Vitaminbombe, bestehend aus den Vitaminen A, C, B1, B2 und E. Diese sind wertvoll zur Kräftigung unseres Herz-Kreislaufsystems und die darin enthaltenen Ballaststoffe regen die Darmtätigkeit an. Das frühe Altern der Haut und des Sehvermögens wird gehemmt.

Spargel - eine VitaminbombeDie enthaltenen Mineralstoffe wie zum Beispiel Kalzium, Kalium, Kupfer, Folsäure, Magnesium und auch Eisen sind wertvoll für unsere Nerven, unsere Haut und unsere Haare. Er hat wenige Kalorien, da er zu 95% aus Wasser besteht und hat nur einen Fettanteil von 0,1%. Durch den hohen Anteil Kalium und Asparagin (daher hat er auch seinen Namen: Asparagus) wird die Nierentätigkeit angeregt und wirkt somit entwässernd.

Bedauerlicherweise sagt man, dass Spargel Gicht fördern soll. Da er mit 30mg/100g Harnsäuregehalt aber im hinteren Feld der harntreibenden Gemüsesorten steht, können Sie sorgenfrei bis zu einem Pfund schlemmen. Achten Sie aber auf eine genügende Flüssigkeitszufuhr. Sie sollten mindestens in der Menge der ausgeschiedenen Flüssigkeit wieder welche zuführen. Man kann ihn auch sehr gut einfrieren. Abschälen und in Stücken oder im Ganzen einfrieren, ohne ihn vorher zu kochen.

Tipp: Sie sollten Spargel immer nur mit etwas Butter oder wenig pflanzlichen Ölen essen, da sonst das Vitamin E nicht richtig aufgenommen werden kann (wie bei der Karotte).
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Wussten Sie eigentlich, dass Sie mit viel Spargel auch gesund abnehmen können?

Spargel ist eine sehr kalorienarme Gemüsesorte und darum ein exzellenter Schlankmacher. Auf 100 Gramm kommen nur 17 Kalorien. Das bedeutet, Sie können eine ganze Menge davon essen. Die Spurenelemente im Spargel bremsen den Hunger. Sollten Sie dauerhaft mit Spargel abnehmen wollen, dann essen Sie 14 Tage lang zu jeder Mahlzeit 200 Gramm Spargel und treiben Sie viel Sport. Abgesehen davon hat Spargel den Effekt, das Herz zu stärken und hohem Blutdruck vorzubeugen.

Am besten kaufen Sie ihn aus heimischem Anbau, denn aus dem Ausland hat er eine lange Reise hinter sich und baut während des langen Transports ganz schnell seine wertvollen Inhaltsstoffe ab.

Viele weitere Infos über Anbau, Anbaugebiete und Ernte finden Sie natürlich bei Wikipedia.

Ich wünsche Ihnen guten Appetit in der Spargel-Saison!

Ihre

Manuela Möckel

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Kohl – wertvolle Inhaltsstoffe, die uns fit und gesund halten

Kohl – wertvolle Inhaltsstoffe, die uns fit und gesund halten

Kohl – Vitamine im Winter

Kohlgerichte sind eine köstliche und vitaminreiche Kost, vor allem jetzt im Winter. Kohl war bereits in der Antike geschätzt. Der Anbau wurde erstmals um 600 vor Christi in der griechischen Literatur erwähnt. Die vielen verschiedenen Sorten wie zum Beispiel Weiß- und Rotkohl, Rosenkohl, Grünkohl, Wirsing und Kohlrabi sorgen jetzt in der dunklen Jahreszeit für ein wenig Grün im Essen und sorgen für den Vitaminkick.

Kohl ist nicht nur für seine gesundheitsfördernden Eigenschaften bekannt. Er beeindruckt auch durch seine bunte Vielfalt, welche uns ein weites Spektrum an Zubereitungsmöglichkeiten bietet. Blumenkohl und Brokkoli gehören zu den wohl beliebtesten Sorten und sind zu vielen herzhaften Gerichten eine schmackhafte Beigabe. Wirsing, in dem besonders viel Kalzium und Jod enthalten sind, wird gern zu Rouladen verarbeitet. In Norddeutschland eine klassische Beilage zu Kassler ist der Grünkohl, welcher von November bis Dezember Saison hat.

Und besonders jetzt zur Weihnachtszeit zaubert der Rotkohl einen gesunden Farbtupfer auf den Teller. In welchen Gerichten auch immer die vielfältigen Kohlsorten eingesetzt werden, das Gemüse bietet uns abwechslungsreiche und gesunde Genüsse.
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Kohl – Winterliche Vitaminbomben

Kohl

Bildquelle: © Dieter Kaiser / pixelio.de

Kohl ist reich an Mineralstoffen wie Magnesium, Phosphor, Kalzium und Eisen, auch Kalium für ein starkes Herz – sowie an Vitamin A, Vitamin C, Vitamin E und verschiedenen B-Vitaminen. Das stärkt unser Immunsystem in der kalten Jahreszeit und so wird ein wirksamer Schutz gegen unangenehme Erkältungen geschaffen.

Zum Beispiel enthalten 100 Gramm Grünkohl mehr Eisen als die gleiche Menge Kotelett und fast so viel Kalzium wie ein Glas Milch. Durch die B-Vitamine werden so auch die Haut, Haare und Nägel gestärkt. Das Vitamin E schützt unsere Haut vor einer frühzeitigen Alterung. Aber die verschiedenen Sorten sind nicht nur winterliche Vitaminbomben.

Sie haben kaum Kalorien, liefern aber einen hohen Anteil an Ballaststoffen. Daher machen Kohlgerichte schnell satt, sorgen für eine langsame Erhöhung des Blutzuckerspiegels und sind außerdem sehr förderlich für unsere Verdauung. Die Vitamine im Kohl sind kochfest, das heißt: sie werden durch die Hitze nicht zerstört. Deshalb ist er vor allem für den Darm so wichtig.
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Richtige Zubereitung

Um die wertvollen Inhaltsstoffe zu erhalten, sollte der Kohl nicht zu lange gelagert und frisch zubereitet werden. Man sollte ihn stets zusammen mit etwas Fett wie Schmalz oder Olivenöl zubereiten, denn nur so können die fettlöslichen Vitamine ausreichend vom Körper aufgenommen werden. Beim Kochen entwickelt er meist einen starken Geruch, da er viel Schwefel enthält. Wenn man einen kleinen Schuss Essig ins Kochwasser gibt, kann man dies umgehen. Die blähende Wirkung kann man durch Zugabe von Gewürzen wie Fenchel, Anis oder Kümmel reduzieren.

In der Kategorie Naturprodukte von A – Z werde ich die verschiedenen Kohlsorten auch nach und nach vorstellen.

Zum Abschluss möchte ich Ihnen auch hier gern wieder ein sehr lesenswertes Buch empfehlen.

Buchempfehlung: Gesund mit Sauerkraut und Kohl von Gabriele Schwarz

Schön, dass Sie wieder hier waren. Bleiben Sie gesund!

Ihre

Manuela Möckel

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Hinweis

Die Inhalte auf dieser Seite dienen rein informativen Zwecken und können die persönliche Beratung, Diagnostik und Betreuung durch einen Facharzt oder Heilpraktiker in keinem Fall ersetzen. Auch wenn sie gründlich recherchiert wurden, können und dürfen sie in keinem Fall die Grundlage für eine Selbstdiagnose und Selbstmedikation sein.

Über mich

Hallo, schön dass Sie mich gefunden haben. Mein Name ist Manuela Möckel, ich bin Jahrgang 1970, Mutter von 4 tollen Kindern und ich lebe mit meiner Familie im schönen Beeskow, das liegt in der Nähe von Frankfurt/Oder in Brandenburg. Vor langer Zeit hatte ich wirklich erhebliche Probleme mit meiner Gesundheit und war auf der Suche nach Alternativen! Ich wollte weg von stark wirkenden Arzneimitteln und selbst aktiv etwas für meine Gesundheit tun. Das Thema Gesundheit und was auch immer damit zu tun hat, hat mich schon immer brennend interessiert. Darüber möchte ich erzählen und Ihnen berichten.

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