Vitamine und Mineralstoffe für ein gesundes Leben

Vitamine und Mineralstoffe für ein gesundes Leben

Fit und leistungsfähig durch Vitalstoffe

Heute nun möchte ich das Thema Vitalstoffe aufgreifen. Da dies ein sehr interessantes und breitgefächertes Thema ist, werde ich das in mehrere Artikel aufteilen. Dass wir Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente brauchen, wissen die meisten von uns schon aus dem Kindesalter.

Warum und wozu diese Vitalstoffe aber so enorm wichtig für uns sind und was sie alles bewirken, wissen die Wenigsten von uns. Damit Sie Ihre Gesundheit auf die beste und natürlichste Art schützen können, erfahren Sie in diesem Artikel viel Wissenswertes rund um das Thema Vitalstoffe. Fangen wir mit den Vitaminen an:

Gesund sein und bleiben ist für viele von uns ein Wunsch, dem wir hinterherlaufen, über viele, viele Jahre; um dann am Ende frustriert festzustellen, dass wir uns so sehr bemüht haben und irgendwie trotzdem nur ein ungenügendes Ergebnis erlangt haben.

Vitamine

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Vitamine
– in diesem Namen steckt das lateinische Wort “Vita” – es bedeutet „Leben“. Sie sind für unser Leben unersetzbar „essentiell“. Unser Körper ist im Gegensatz zu den Tieren nicht in der Lage alle Vitamine selbstständig herzustellen, er ist auf die Zufuhr durch die Nahrung angewiesen – und das immer und immer wieder, jeden einzelnen Tag. Wir können sie nicht „auf Vorrat“ essen. Sie sind wichtige Nährstoffe, die mit der Nahrung zugeführt werden müssen, weil der Körper sie nicht selbst herstellen kann. Das einzige Vitamin, das von Körper hergestellt wird, ist das Vitamin D. Es wird durch die Sonneneinstrahlung in der Haut gebildet. Aber auch Vitamin D muss zusätzlich noch mit der Nahrung aufgenommen werden, um den notwendigen Bedarf für unseren Körper zu decken. Und das Vitamin K, welches von Bakterien im Darm gebildet wird. Deshalb ist zum Beispiel ein gesunder Darm äußerst wichtig.

Obwohl Vitamine keine Energie liefern, sind sie für unseren Stoffwechsel außerordentlich wichtig. Bei einer ausgewogenen Vitaminbilanz fühlen wir uns topfit und leistungsfähig. Ein Mangel, oder anders gesagt, eine Unterversorgung an Vitaminen kann krank machen. Wir fühlen uns müde, abgespannt und unglücklich, da nahezu alle Körperprozesse durch Vitamine beeinflusst werden.

Wer viel Geld hat, ist reich. Wer keine Krankheit hat, ist glücklich.

Chinesisches Sprichwort

Vitamine sind die „Zündstoffe“ im Körper, vergleichbar mit dem Startschlüssel beim Auto

Ohne sie können wir die Nährstoffe nicht verwenden. Vitamine stehen auch in enger Beziehung zu den Mineralstoffen und Spurenelementen. In industriell wenig bearbeiteten Lebensmitteln ( wie Milch, Vollkornmehl, Obst und Gemüse ) sind alle Vitalstoffe enthalten, die unser Körper zur Verwertung der Nahrungsmittel benötigt.

Vitaminmangel

Die meisten Vitamine haben Namen. Der Einfachheit halber werden sie aber häufig mit Buchstaben bezeichnet. Dabei werden die 13 Vitamine in zwei Gruppen eingeteilt, in die wasserlöslichen und die fettlöslichen Vitamine. Sie sind in fast allen Lebensmitteln enthalten, besonders in Obst und Gemüse, Fleisch und Getreideprodukten. Der Körper benötigt diese für seinen Stoffwechsel und für Reparatur- und Aufbauvorgänge. Vitamine sind beteiligt am Knochenaufbau, sie erhalten die Sehkraft, sie stimulieren Wachstumsprozesse der Zellen und sorgen dafür, dass zellschädigende Substanzen unschädlich gemacht werden. Daneben spielen sie eine wichtige Rolle im Gehirnstoffwechsel. Von besonderer Bedeutung für die geistige Leistungsfähigkeit sind dabei die Vitamine der B-Gruppe.

Daher ist eine abwechslungsreiche und vernünftige Ernährung der wichtigste Schritt, um den Körper gut mit Vitaminen zu versorgen.

Das soll es für heute gewesen sein, im nächsten Artikel geht es dann um die genauere Betrachtung der einzelnen Vitamine.

Bleiben Sie gesund!

Ihre

Manuela Möckel

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Mangelernährung bei Senioren – Neue Studie

Mangelernährung bei Senioren – Neue Studie

Mangelernährung bei Senioren – Deutlicher Anstieg in 2011

Die Mangelernährung bei unseren Senioren nimmt drastisch zu: Nach einer neuen Datenauswertung von Patienten, welche bei der DAK versichert sind, wurden in den letzten zwei Jahren 53% mehr Senioren mit Mangelernährung stationär behandelt worden als zuvor. Das wurde heute von der DAK mitgeteilt und dieser Trend werde sich auch 2011 fortsetzen.

In 2010 wurden bundesweit allein nur bei der DAK mehr als 17.000 stationäre Behandlungen mit der Haupt- oder Nebendiagnose Mangelernährung abgerechnet. Für das Jahr 2011 werden von der Kasse mehr als 21.000 Klinikfälle erwartet. Wenn man das genauer betrachtet, waren es 2008 noch 11.000 Fälle. Bei den betroffenen Senioren ist meist ein therapiebedürftiger Eiweiß- oder Vitaminmangel diagnostiziert worden. Durchschnittlich waren die Betroffenen 70 Jahre alt. Auch wurde festgestellt, dass Frauen dabei deutlich häufiger betroffen sind als Männer.

Mangelernährung bleibt häufig unerkannt

Mangelernährung wird bei älteren Menschen oftmals übersehen. So wird zum Beispiel Gewichtsverlust meistens als normal angesehen. Für den Mangel kann es diverse Gründe geben.
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Gesundheitliche und finanzielle Konsequenzen

Man muss bedenken, dass ohne ein Minimum an Energie und Nährstoffen den Senioren Schwächezustände und Stoffwechselstörungen mit ernsthaften Folgeerkrankungen drohen. Denn wenn eine Mangelernährung vorliegt, wird folglich die Behandlung der Haupterkrankung (etwa Diabetes, Herz-Kreislauf, Oberschenkelhalsbruch) meistens negativ beeinflusst. Der Krankenhausaufenthalt verteuert dadurch dann um durchschnittlich 3000 Euro. Die DAK rechnet für das Jahr 2011 mit Mehrausgaben von bis zu 60 Millionen Euro wegen Mangelerkrankungen.
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Vitamine halten fit

Vitamine und Mineralstoffe sind für ältere Menschen besonders von Bedeutung. Ein Mangel äußert sich zum Beispiel in einer verstärkten Infektanfälligkeit, in Müdigkeit und auch in Antriebslosigkeit. Vitamine und Mineralstoffe sind in allen vollwertigen Lebensmitteln enthalten, vor allem in Obst und Gemüse sowie in Vollkornprodukten.
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Auf die Flüssigkeitszufuhr achten

Viele Senioren trinken viel zu wenig. Dabei ist die ausreichende Flüssigkeitszufuhr besonders für ältere Menschen wichtig. 1,5 bis 2 Liter pro Tag sollten es mindestens sein. Stellen Sie sich doch einfach zwei Flaschen mit Trinken auf den Tisch, so werden Sie immer dran erinnert. Trinken Sie diese Flaschen über den ganzen Tag verteilt. Nach einiger Zeit haben Sie sich daran gewöhnt.

Geeignete Getränke sind: stilles Mineralwasser, Kräuter- und Früchtetees, verdünnte Fruchtsäfte und auch Molke. Schwarztee und Kaffee sollten nur in kleinen Mengen getrunken werden. Dasselbe gilt für den Alkohol. Von Zeit zu Zeit ein Glas trockener Wein oder auch ein Bier sind natürlich erlaubt und fördern das Wohlbefinden.

Das wars mit den Gesundheits-News für heut.

Liebe Grüße

Ihre

Manuela Möckel

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Winterzeit – Erkältungszeit

Winterzeit – Erkältungszeit

Erkältungen haben wieder Hochkonjunktur

Jetzt geht es wieder los mit den Erkältungen! Die schwere Zeit für unser Immunsystem hat begonnen. Draußen ist schlechtes Wetter. Regen, Matsch, Nebel, Kälte und Feuchtigkeit belasten unseren Kreislauf. Und drinnen geht die Heizung auf Hochtouren.

Es ist sehr warm und die Luft ist durch die Heizung richtig trocken. Aber keiner muss diese Entwicklung hilflos dulden. Jeder von uns kann dagegen auf die unterschiedlichste Weise vorsorgen, damit aus einem Schnupfen nicht auch zwangsläufig eine wochenlange Erkältung wird. So mancher Tipp kann Ärger vermeiden, damit Sie gesund und munter durch die kalte Jahreszeit kommen. Vorbeugung ist da immer noch das beste Mittel. Jedoch eines ist klar: Auch bei ganz sorgfältiger Vorbeugung gibt es keinen 100-prozentigen Schutz.

Unter vier Augen sage ich Ihnen, dass ich persönlich kein Freund von industriellen Mitteln aus der Apotheke bin, welche eine Erkältung nur unterdrücken. Zu schrecklich sind die Geschichten von manch einer verschleppten Grippe. Aber so manches Hausmittel aus Großmutters Zeiten unterdrücken die Erkältung nicht, sie dämmen nur die Symptome ein!

Grund genug, einmal die besten Tipps zur Vorbeugung gegen Erkältungen zu sammeln und Ihnen heute einige Tipps vorzustellen.

Tipps für die Erkältungszeit

  • Tipp Nr. 1: Warm anziehen!
    Das A und O ist, dass wir unsere Kleidung der Jahreszeit anpassen, deshalb also nicht zu leicht angezogen nach draußen gehen. Zuallererst sollte man festes und warmes Schuhwerk tragen, weil gerade kalte und nasse Füße häufig Auslöser für eine Erkältung sind.
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  • Tipp Nr. 2: Hygiene ist unvermeidbar!
    Hygiene ist wohl eine der besten Methoden, sich vor Erkältungsviren zu schützen. Die Hände mit Seife und möglichst warmem Wasser waschen. Gründlich abreiben und gut abtrocknen. Die Handtücher sollten Sie regelmäßig austauschen.
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  • Tipp Nr. 3: Lüften, lüften, lüften!
    Auch die Raumtemperatur sollte nicht zu heiß sein. Achten Sie bei der Raumluft, dass es nicht zu „trocken“ ist, daher ruhig regelmäßig mal „Stoßlüften“.
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  • Tipp Nr. 4: Immunsystem stärken durch Abhärten!
    Abhärten??? Das klingt brutal, ist es aber nicht. Es ist sehr wichtig für unseren Körper sich an die Temperaturunterschiede von kalt und warm zu gewöhnen. Saunabesuche, kaltes und warmes Duschen, und auch nicht vergessen, die Wechselbäder sind wirklich einfach die besten Mittel unseren Körper an die unterschiedlichen Temperaturen zu gewöhnen. Unser Körper ist dann in der Erkältungszeit viel weniger hilflos gegen Viren. Das Beste ist einmal in der Woche in die Sauna und morgens auch mal kalt zu duschen.
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    Erkältungszeit Teezeit
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  • Tipp Nr. 5: Vitamine & Co!
    Eine gesunde Ernährung ist natürlich immer wichtig, aber gerade im Winter ganz besonders wichtig, denn neben Vitaminen sollten auch genügend Spurenelemente wie Eisen und Zink aufgenommen werden. Besonders ein Zinkmangel scheint die Infektanfälligkeit wesentlich zu erhöhen. Meine erste Empfehlung ist da natürlich das Wintergemüse. Wie es der Name es schon sagt, ist es besonders reich an  Vitaminen. Zu diesen Wintergemüsen zählen Lauch, Sellerie, Weißkraut, Möhren, Grünkohl und Spinat. Außerdem ist auch viel Obst aus heimischen Gärten zu empfehlen, denn es wird nicht wie importiertes Obst in unreifem Zustand gepflückt und enthält noch alle Vitamine. Dazu gehören Äpfel, Birnen, Rüben und Kürbis, aber auch die Zitrusfrüchte, sowie schwarze Johannisbeeren und Stachelbeeren.
  • Tipp Nr. 6: Trinken, Trinken, Trinken!
    Das am meisten überhörte Mittel um gegen Krankheiten vorzusorgen ist das ausreichende Trinken. Wir trinken deutlich zu wenig. Ich möchte jetzt nicht der Taudendste Prediger sein, der Ihnen das schon wieder erzählt. Ausreichendes Trinken ein Garant dafür, dass alle Schadstoffe aus unserem Körper möglichst schnell ausgeschwemmt werden können.
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  • Tipp Nr. 7: Mit Bewegung gegen die Grippe!
    Unser Immunsystem muss im Kampf gegen Viren und Bakterien sehr viel leisten. Aus diesem Grunde sollte es widerstandsfähig und gestärkt sein. Eine weitere Möglichkeit ist die sportliche Betätigung. Bewegung ist alles, auch wenn manch einer von uns das nicht gerne hört oder liest. Jeder von uns sollte allerdings in der Lage sein, mindestens 3-mal in der Woche für eine halbe Stunde etwas Zeit zu reservieren. Die einfachste Sportart ist dabei das Laufen oder Joggen. Es ist ganz egal, ob man nun Jogging macht oder Walking: jeder Schritt zählt. Bewegt man sich an der frischen Luft, ist das umso besser. Vor allem im Herbst und im Winter, denn damit härtet man seinen Körper ab und verbessert das Immunsystem.
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  • Tipp Nr. 8: Viel Schlafen!
    In der kalten Jahreszeit zieht es uns automatisch meistens etwas früher ins Bett. Für all die, die nur wenig Schlaf abbekommen, steigt im Herbst und Winter die Gefahr, sich zu erkälten. Deshalb: unbedingt auf genügend Schlaf achten.
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  • Tipp Nr. 9: Entspannung
    Lange Zeit nachlässig behandelt gegenüber den Bereichen der gesunden Ernährung und der Bewegung, ist der Bereich der Entspannung aber genauso wichtig. Stress ist wie man heute weiß einer der wesentlichen Feinde eines gut funktionierenden Immunsystems. Jemand der viel Stress hat (und das haben mittlerweile die Meisten von uns) sollte aktiv werden. Entspannungsmethoden gibt es viele, wie z.B. mit Yoga, Meditation oder auch autogenes Training. Schauen Sie doch einfach mal ins Netz.+

Erste Symptome bekämpfen

Wenn sportliche Bewegung und beste Ernährung nicht geholfen haben und schließlich trotzdem eine Erkältung im Anmarsch ist, reagieren Sie schnell und bekämpfen Sie schon gleich die ersten Symptome. Schweißtreibende Tees sind gut, auch ein körperwarmes Fußbad mit der Beigabe von Thymian- oder Schachtelhalmtee ist ratsam. Viel Ruhe und ein langes Ausschlafen können den Infekt abwehren, ehe er richtig ausgebrochen ist. Wichtig dabei: Kühle Räume.

Das soll es für heute erstmal gewesen sein. Seien Sie gespannt auf meinen nächsten Artikel, da werde ich Ihnen ein paar Hausmittel aus Großmutters Zeiten vorstellen.

Na dann, bis demnächst

Ihre

Manuela Möckel

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Q10 ist lebenswichtig – was ist das überhaupt? – Teil 2

Q10 ist lebenswichtig – was ist das überhaupt? – Teil 2

Vor einigen Tagen hatte ich den ersten Artikel über Q10 geschrieben und wie unverzichtbar dieses Coenzym für bestimmte Körperfunktionen ist. Ein Mangel hat schwerwiegende gesundheitliche Folgen. Heute nun folgt der zweite Teil:

Die Bedeutung von Q10 für das Herz!

Die Energiegewinnung des Körpers findet in den Mitochondrien, den sogenannten Kraftwerken der Zelle statt. Mit Hilfe dieses Coenzyms wird hier Energie der Nahrung in körpereigene Energie umgewandelt. Um den hohen Energiebedarf zu decken, sind in den Zellen des Herzmuskels besonders viele Mitochondrien vorhanden. Wie viel Energie erzeugt werden kann, hängt unmittelbar von der verfügbaren Menge an Coenzym Q10 ab. Steht nur wenig  zur Verfügung, kann nur wenig Energie erzeugt werden. Eine ausreichende Versorgung mit diesem Coenzym ist also für die normale Funktion des Herzens unerlässlich.

Coenzym Q10 als natürlicher Hautschutz!

Coenzym Q10 ist für die Haut des Menschen existentiell. Ebenso wie alle anderen Zellen des menschlichen Körpers, sind auch die Hautzellen auf eine ausreichende Menge angewiesen, um die notwendige Energie erzeugen zu können. Nur wenn sie über genügend Energie verfügt, kann die Hautzelle richtig funktionieren und ist in der Lage, sich gegen negative Umwelteinflüsse zu schützen. Coenzym Q10 ist hier zweifach wirksam. Zum einen sorgt es für die Energiebereitstellung in der Zelle und gleichzeitig verhindert es oxidativen Stress, indem es freie Radikale neutralisiert und unschädlich macht.

Schutz vor Störungen des Nervensystems durch Q10!

Die Wissenschaft geht davon aus, dass Erkrankungen des Nervensystems wie etwa die Schüttellähmung Parkinson oder die Hirnfunktionsstörung Alzheimer, im direkten Zusammenhang mit dem durch freie Radikale verursachten oxidativen Stress stehen. Oxidativer Stress kann krankhafte Veränderungen der Zellbausteine nach sich ziehen und den Prozess der Energiegewinnung in den Mitochondrien der Zelle blockieren.

Da Coenzym Q10 in seiner Funktion als Radikalfänger in der Lage ist, oxidativen Stress zu senken, ist anzunehmen, dass es eine wichtige Rolle bei der Behandlung von Erkrankungen des Nervensystems spielen kann. Zusätzlich kann es als Energieaktivator auch einer Abnahme der Energiegewinnung entgegenwirken.

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Ein sehr interessantes Buch über Q10

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Die Wirkung von Coenzym für LDL und HDL!

Coenzym Q10 hat im Zusammenhang mit Cholesterin mehrere Funktionen. Für das LDL ist es einer der wichtigsten Schutzschilde gegen freie Radikale. Indem es diese neutralisiert, wirkt es dem Ranzigwerden und der Ablagerung des LDL entgegen und kann so eine wichtige Rolle bei der Prävention von Arteriosklerose spielen. Besonders im Zusammenhang einer Behandlung mit cholesterinsenkenden Medikamenten wie Statinen (Lipidsenker) ist dies von herausragender Bedeutung. Da cholesterinsenkende Medikamente als unerwünschte Nebenwirkung die körpereigene Produktion von Coenzym Q10 hemmen, verhindert die zusätzliche Einnahme die Entstehung eines Q10-Mangels.

Coenzym Q10 beugt zweifach vor!

Grundsätzlich schützt die zusätzliche Aufnahme von Coenzym Q10 den Körper vor der Ablagerung von ranzigem LDL und sorgt bei der medikamentösen Absenkung des Cholesterinspiegels dafür, dass dem Körper dennoch ausreichende Mengen des guten HDL Cholesterins zur Verfügung stehen.

Die Bedeutung von Coenzym Q10 bei Diabetes

Die angesprochenen Spätschäden von Diabetes werden durch massiven oxidativen Stress in den Zellen und den wiederholten Glucoseüberschuss im Blut ausgelöst. Es entstehen vermehrt freie Radikale, die letztlich zum Zelltod und irrevisiblen Gewebeschäden führen. Diabetiker haben daher nachweislich starken Mangel und permanent erhöhten Bedarf an Radikalenfängern. Dies konnte mehrfach wissenschaftlich nachgewiesen werden. Daher war es nur folgerichtig, den Einsatz des Radikalenfängers Coenzym Q10 bei Diabetes in Erwägung zu ziehen.

Die wichtigsten Wirkungen von Coenzym Q10 – die Aktivierung von Energie, der Schutz vor freien Radikalen, die Stabilisierung von Zellmembranen – können der Schädigung des Körpers durch Diabetes entgegen wirken. Ausserdem werden die Zellen, die für die Produktion des Insulins in der Bauchspeicheldrüse verantwortlich sind, durch Coenzym Q10 geschützt. Daher können Diabetiker von einer unterstützenden zusätzlichen Behandlung mit Coenzym Q10 profitieren.

Meine Empfehlung:

Co-Enzym Q10: Besonders reichhaltig für ein gesundes, aktives Herz und leistungsfähige Muskelzellen

Passen Sie auf sich auf!

Ihre

Manuela Möckel

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Q10 ist lebenswichtig – was ist das überhaupt? – Teil 1

Q10 ist lebenswichtig – was ist das überhaupt? – Teil 1

Wenn wir jung sind, produzieren wir unseren eigenen Bedarf an Q10. Während des Alterns jedoch nimmt die Fähigkeit des Körpers ab dieses Coenzym zu produzieren, und die Substanz muss unter Umständen ergänzend zugeführt werden. Coenzym Q10 und Vitamin E funktionieren synergetisch als Nährstoffe für das Herz-Kreislauf-System. Sie können der Steigerung des Energieniveaus sowie der Stimulation der Zellerneuerung dienen.
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Betrachten wir Coenzym Q10 genauer!

Coenzym Q10 ist eine körpereigene Substanz, die für den Menschen lebensnotwendig und in allen Zellen des menschlichen Organismus vorhanden ist. Für die Energieversorgung des Körpers ist das Coenzym unerlässlich und auch beim Zellschutz spielt es eine wichtige Rolle.

Seit mehr als 20 Jahren beschäftigen sich Wissenschaftler mit der Nutzung von Q10 für den Menschen. Viele Untersuchungen belegen nicht nur die positiven Wirkungen in der Therapie, sondern zeigen, dass auch der gesunde Organismus auf eine ausreichende Zufuhr dieses Coenzyms angewiesen ist.
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Was ist steckt dahinter?

Q10 ist ein Coenzym Q. Coenzyme Q sind chemische Verbindungen aus Kohlenstoff-, Wasserstoff- und Sauerstoffatomen, die sich ringförmig zu einer sogenannten Chinonstruktur zusammensetzen. Da diese Substanzen in allen lebenden Zellen in der Natur vorkommen, werden sie als Ubichinone bezeichnet (lat. ubi bedeutet überall). In der Natur sind die Coenzyme Q1 bis Q10 bekannt. Coenzyme sind an vielen Enzymreaktionen beteiligt.
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Ein wahrhaft tolles und aufschlussreiches Buch das man mit gutem Gewissen weiter empfehlen kann und darf.
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Q10 ist Bestandteil aller menschlichen Zellen!

Für den menschlichen Organismus ist vor allem das Coenzym Q10 relevant. Tiere und Pflanzen können auch die Coenzyme Q1 bis Q9 verwenden. Es kann im menschlichen Körper selbst produziert werden, ist von Natur aus in den Mitochondrien aller Zellen des Körpers vorhanden und wird auch durch die Nahrung von aussen zugeführt. Niedrigkettige, von aussen aufgenommene Coenzyme (Q1-Q9) werden im Organismus zu Coenzym Q10 umgebaut.
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Q10 ist als Energielieferant und Radikalfänger lebenswichtig!

Das Coenzym Q10 ist eine vitaminähnliche, körpereigene Substanz, die für die Produktion körpereigener Energie verantwortlich ist. Es beeinflusst und beschleunigt biochemische Reaktionen im menschlichen Körper und sorgt damit für eine kontinuierliche Energieproduktion. Neben dieser fundamentalen Funktion es auch als Antioxidans wirksam und sorgt durch die Vernichtung freier Radikale für die Entgiftung des Körpers. Coenzym Q10 ist ein zentrales Bindeglied im Energiestoffwechsel der Zellen. Es beeinflusst und beschleunigt biochemische Reaktionen im Körper und sorgt damit für eine kontinuierliche Energieproduktion.
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Coenzym Q10 ist im Energiestoffwechsel unersetzbar!

Der Energiestoffwechsel der Zelle läuft in einem mehrstufigen Prozess ab. Zunächst werden die durch die Nahrung aufgenommenen Eiweisse, Fette und Zucker schrittweise zu kleineren Molekülen abgebaut und schliesslich zu Kohlendioxid oxidiert. Die dabei freigesetzte Energie wird in Elektronenüberträgern gespeichert. In einem nächsten Schritt werden diese Elektronen in der Atmungskette auf Sauerstoff übertragen, wobei wiederum Energie freigesetzt wird.

Diese Energie wird letztlich zur Synthese von ATP (ATP – Adenosin-Tri-Phosphat) genutzt, dem wichtigsten Energielieferanten für die Zell-Funktionen des Körpers. Der beschriebene Prozess des Energiestoffwechsels ist unmittelbar auf eine ausreichende Menge angewiesen. Das Coenzym kann hierbei durch keine andere Substanz ersetzt werden.
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Abnahme der körpereigenen Q10-Produktion im Alter!

Mit steigendem Alter nimmt die Fähigkeit des Körpers zur körpereigenen Herstellung ab und es kommt zum Absinken der Q10-Konzentration, teilweise tritt ein Q10-Mangel auf. Alle wichtigen Organe, besonders das Herz, sind von der altersbedingten Abnahme der Q10-Konzentration betroffen. So weist beispielsweise das Herz eines 40jährigen Menschen einen um rund 30 Prozent geringeren Coenzym-Q10-Gehalt auf als das Herz eines 20jährigen. Bei einem 80jährigen liegt die Konzentration sogar um circa 60 Prozent niedriger.

Für eine gesunde Herzfunktion ist eine ausreichende Konzentration des Coenzyms unerlässlich und auch andere Organe werden empfindlich gestört, sobald ein Mangel auftritt. Studien belegen, dass bereits bei einem Q10-Defizit von 25 Prozent viele Körperfunktionen beeinträchtigt werden. Fällt der Gehalt um mehr als 75 Prozent, ist die Lebensfähigkeit des menschlichen Organismus gefährdet.
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Wer sollte es zusätzlich einnehmen?

Da die körpereigene Q10-Produktion mit dem Alter sinkt, sollte das Coenzym spätestens ab dem 40. Lebensjahr als Nahrungsergänzung zugeführt werden. Neben der altersbedingten Abnahme des Q10-Gehaltes können auch starke Belastungen einen Q10-Mangel erzeugen und eine Nahrungsergänzung nötig machen.

Zu derartigen Belastungen gehören:

  • Starker psychischer Stress (Familie, Beruf)
  • Starke körperliche Anstrengungen (Sportler, Schwerstarbeit)
  • Ungesunde Lebensweise (Rauchen, Alkohol)
  • Krankheiten (Diabetes, Herzschwäche etc.)

Bis zum zweiten Teil.

Ihre

Manuela Möckel
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Die Inhalte auf dieser Seite dienen rein informativen Zwecken und können die persönliche Beratung, Diagnostik und Betreuung durch einen Facharzt oder Heilpraktiker in keinem Fall ersetzen. Auch wenn sie gründlich recherchiert wurden, können und dürfen sie in keinem Fall die Grundlage für eine Selbstdiagnose und Selbstmedikation sein.

Über mich

Hallo, schön dass Sie mich gefunden haben. Mein Name ist Manuela Möckel, ich bin Jahrgang 1970, Mutter von 4 tollen Kindern und ich lebe mit meiner Familie im schönen Beeskow, das liegt in der Nähe von Frankfurt/Oder in Brandenburg. Vor langer Zeit hatte ich wirklich erhebliche Probleme mit meiner Gesundheit und war auf der Suche nach Alternativen! Ich wollte weg von stark wirkenden Arzneimitteln und selbst aktiv etwas für meine Gesundheit tun. Das Thema Gesundheit und was auch immer damit zu tun hat, hat mich schon immer brennend interessiert. Darüber möchte ich erzählen und Ihnen berichten.

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