Essbare Wildpflanzen im Winter

Essbare Wildpflanzen im Winter

Jetzt im Winter sieht es mit unserer Pflanzenwelt auf den ersten Blick verhältnismäßig kahl aus. Viele Leserinnen und Leser stellten die Frage, ob es denn zu dieser Jahreszeit auch essbare Wildpflanzen gibt. Aber klar doch! Als Lieferant für eine Vielfalt an Nährstoffen sind frische Wildpflanzen ein echter Segen. Sie brauchen nur aus dem Haus zu gehen und die Augen offenzuhalten. Wir finden jede Menge Vitamine, Eiweiß, gesundheitsfördernde Saponine, Gerb- und Bitterstoffe, Flavonoide, Spurenelemente, Mineralien in unseren unscheinbaren, heimischen Wildpflanzen.

Genau hinschauen

Das Pflanzenwachstum ist im Winter reduziert und oft sind nur die kleinen, jungen Triebe der Pflanze genießbar. Manchmal versteckt sich das, was man sucht auch unter dem welken Laub.

Brennnessel

Die jungen Triebe der Brennnessel strotzen vor Kraft – egal in welcher Jahreszeit. Sie werden die Brennnessel nur an wenigen Stellen wachsen sehen, als im Rest des Jahres. Trotzdem ist sie auch im Winter keine Seltenheit. Die Brennnessel ist der Klassiker für den morgendlichen Smoothie. Sie liefert Kalium, Magnesium, Eisen und ist reich an Vitamin A, C und E.

Brennnessel - essbare Wildpflanze

Erdbeerblätter

Erdbeerblätter passen nicht nur roh in Salate, sondern eignen sich als Tee aufgegossen auch als Hausmittel zum Gurgeln bei entzündlichen Hals- und Rachenschmerzen. Die Blätter enthalten Gerbstoffe, Flavonoide und Salicylsäure.

Gänseblümchen

Zur Deko für so ziemlich alle Speisen geht Gänseblümchen immer! Beim Verwenden braucht man nur darauf zu achten, dass sie nicht zu lange liegen, bevor sie verwendet werden. Sonst schließen sich die Blüten und sehen dann nicht mehr so schön aus.

Giersch

Der Wuchs des Giersch, den ich gefunden habe, ist deutlich weniger kräftig als im Rest des Jahres. Und trotz des (bis jetzt) milden Winters ist der Giersch, der im Frühjahr und Sommer richtig wuchert fast völlig verschwunden. Enthält reichlich Kalium, Magnesium, Calcium, Mangan, Zink und Kupfer. Außerdem Vitamin A und C.

Gundermann

Im Winter wächst der Gundermann ausschließlich kriechend, da er keine Blüten hat, die er in die Höhe recken muss. Der herb-aromatische Geschmack entsteht durch Bitter- und Gerbstoffe und die ätherischen Öle des Gundermanns. Zudem schenkt er uns Vitamin C, Kalium, Saponine und Cholin.

essbare Wildpflanzen - Gundermann

Klee

Der liebe Klee! Ihn gibt es auch jetzt noch reichlich zu finden. Sein Geschmack erinnert so ein bisschen an Feldsalat, geht gehackt prima als Würzbeigabe in vielen Gerichten von Kräuter-Frischkäse bis Gemüsebratling. Die enthaltenen Isoflavone, ätherischen Öle, Gerbstoffe, Cumarin und Glykoside helfen dir, im Winter fit zu bleiben.

Löwenzahn

Nach den jungen Trieben musste ich etwas genauer Ausschau halten, weil sie sich der Löwenzahn unter einigen Laubblättern versteckt hatten. In der Rohküche ist er ein Klassiker. Hoher Kalium-, Magnesium-, Vitamin C- und Calciumgehalt, außerdem reich an Bitterstoffen, Inulin (im Herbst und Winter deutlich erhöhter Gehalt), Eiweiß, Cumarin und Flavonoiden.

Tipp: Um den Geschmack etwas milder zu machen: klein schneiden und mit Salz oder in Wasser etwa eine Stunde ziehen lassen.

Minze

Durch den intensiven Geschmack der Minze genügen ein paar einzelne Blätter als Beigabe zu einer frischen Kräutermischung. Oder für einen frisch gebrühten Minztee. Enthält Gerbstoffe, Flavonoide (hauptsächlich Carvon) und natürlich ätherisches Öl.

Pfennigkraut

Das unscheinbare Pfennigkraut ist selbst im Winter noch zart. Der etwas bittere Geschmack, den manche Menschen als spargelartig beschreiben, macht sich gut in einer Hackkräutermischung. Seine Gerbstoffe, Flavonoide und Saponine machen es zu einer wertvollen Zutat zur Stärkung deiner Immunkräfte.

Spitzwegerich

Am besten sind die kleinen Blätter aus der Rosettenmitte zum Essen geeignet. Wenn du genügend Blätter zur Verfügung hast, kannst du diese zusammen mit anderem Gemüse/Obst Entsaften. Dafür sind auch die größeren, weniger zarten Blätter ganz gut geeignet. Spitzwegerich ist reich an Vitamin C und B, Chlorophyll und enthält außerdem Saponine und Kieselsäure.

Taubnessel

Die zarte Taubnessel hat einen feinwürzigen Geschmack. Die Wurzeln, am besten die jüngeren, helleren Wurzeltriebe kannst du ebenso wie die Blätter verwenden. Die Taubnessel ist eine wahre Nährstoffbombe: sie gibt uns Kalium, Phosphor, Calcium, Bor, Eisen, Magnesium, Kupfer, Zink, ätherisches Öl, Flavonoide, Glykoside, Saponine sowie Schleim und Gerbstoffe.

Vogelmiere

Sie ist eine perfekte Hauptzutat für einen Salat, weil sie flächig und reichlich wächst. Abgesehen von ihrem aromatischen Geschmack, enthält sie richtig viele Nährstoffe: neben den Vitaminen B1, B2 und B3 enthält sie doppelt so viel Calcium, dreimal  so viel Kalium und Magnesium und siebenmal so viel Eisen wie der Kopfsalat.

Wiesenlabkraut

Ein bisschen versteckt, aber sehr kräftig und saftig. Das Labkraut enthält neben ätherischem Öl  auch Glykoside (z.B. Asperulosid), Gerbstoffe und geringe Mengen Alkaloide. Die Wirkung ist leicht harntreibend und soll den Lymphfluss anregen und blutreinigend wirken.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Sammeln und wünsche mir, dass mein Artikel Sie dazu inspiriert, auch jetzt noch draußen nach essbaren Wildpflanzen zu suchen.

Als Quelle für die Angabe der Inhaltsstoffe diente mir das Buch „Essbare Wildpflanzen“ von Steffen Guido Fleischhauer, Jürgen Guthmann und Roland Spiegelberger, AT Verlag 17. Aufl. 2015.

Mit den allerbesten Grüßen

Ihre

Manuela Möckel

Tipps gegen das Frieren im Winter

Tipps gegen das Frieren im Winter

Bei diesen Temperaturen wünschen wir uns oft sehnlichst den Sommer mit seinem warmen Wetter zurück. Denn kaum geht man jetzt vor die Tür, fängt man an zu frieren. Doch das muss nicht sein! Mit ein paar Tipps und Tricks können Sie auch im Winter dafür sorgen, dass Ihnen wohlig warm ist. Ich habe die besten Tipps gegen Frieren im Winter für Sie zusammengetragen.

Richtig anziehen

Frieren hat natürlich auch etwas mit der Kleidung zu tun. Hier hat sich schon seit Omas-Zeiten das Zwiebelprinzip bewährt: Ziehen Sie sich also nicht nur einen dicken Wollpullover an, sondern ziehen Sie besser mehrere Schichten übereinander. Ideal ist, wenn Sie mehrere dünne Schichten tragen – beispielsweise ein Unterhemd, ein T-Shirt und einen mittelwarmen Pullover. Zwischen den einzelnen Schichten kann sich dann eine isolierende Schicht bilden, die dafür sorgt, dass wir nicht frieren. Zudem bietet das Zwiebelprinzip auch den Vorteil, dass wir uns den Tag über besser an verschiedene Temperaturen anpassen können.

Wenn Sie geschwitzt haben, ziehen Sie die nassen Sachen sofort aus, denn der trocknende Schweiß führt zu einer starken Abkühlung des Körpers. Unsere Räume sind in der Heizperiode meistens sehr gut warm – Sie brauchen also meistens keinen Pullover.

Ingwer schenkt Wärme von Innen

Ingwer gegen das FrierenWenn Sie im Winter schnell frieren, können feurige Gewürze Ihnen wieder einheizen. Besonders gut ist Ingwer geeignet. Machen Sie sich bei einer Kälteattacke einfach eine Tasse heißes Ingwerwasser. Die im Ingwer enthaltenen ätherischen Öle und Scharfstoffe sorgen dafür, dass Ihnen von innen wieder wohlig warm wird. Und weil Ingwer kein Teein enthält, kann man ihn morgens, mittags, abends und nachts trinken. Einfach ein kleines Stück Knolle schälen, in dünne Scheiben schneiden und mit heißem Wasser übergießen. Etwa 5 Minuten ziehen lassen.

Neben Ingwer heizen uns auch Gewürze wie Chili, Cayennepfeffer und Zimt von Innen ein. Probieren Sie es doch einmal mit einem heißen Gewürztrunk: Lassen Sie dafür 100 ml Wasser und 250 ml Milch mit einem Stück Ingwerwurzel aufkochen. Fügen Sie anschließend jeweils ¼ Teelöffel Kardamom, Kurkuma, Pfeffer und Zimt hinzu.

Rosmarin ist ebenfalls ein natürlicher Wärmebooster: Einfach frische Rosmarinblätter mit heißem Wasser übergießen und zehn Minuten ziehen lassen.

Alkohol wärmt nur vermeintlich. Alkohol erzeugt zwar zunächst ein wärmendes Gefühl. Doch er erweitert die Blutgefäße und entzieht dem Körper dadurch Wärme. Ein Glühwein ist daher nicht das geeignete Mittel gegen Kälte auf dem Weihnachtsmarkt.

Bewegung heizt auf

Warten Sie bei eisigen Temperaturen auf einen Bus, dann stehen Sie nicht regungslos da. Bewegen Sie sich! Das regt die Durchblutung an und wärmt. Wippen Sie beispielsweise mit den Füßen auf und ab oder gehen Sie vom einen Ende der Haltestelle zum anderen – egal was die anderen denken. Bibbern Sie im Büro, dann sollten Sie nicht den ganzen Tag am Platz sitzen. Steigen Sie stattdessen öfter die Treppen herauf und machen Sie mittags einen flotten Spaziergang an der frischen Luft. Danach ist es Ihnen wieder warm.

„Sich regen bringt Segen“ – das gilt besonders für Dauer-Frierer. So rät Peter Walschburger, Professor für Biopsychologie an der Freien Universität Berlin, zu täglicher Bewegung. Sprich: Fahrrad fahren statt das Auto zu benutzen, Treppensteigen statt den Aufzug zu nehmen – und mittags nach dem Essen in der Kantine eine kleine Runde an der frischen Luft drehen.

Daunendecke gegen frostige Nächte

Es gibt nur eine Garantie für ein kuschelig-warmes Bett: eine Daunendecke. Daunen sind das Untergefieder von Wassergeflügel wie Gänsen und Enten. Sie sehen aus wie Schneeflocken, sind dreidimensional und können aufgrund ihrer feinsten Verästelungen viel Luft speichern und wirken dadurch stark wärmeisolierend. Tipp: Die besten Daunen stammen von den Eiderenten auf Island und Grönland.

Entspannen in der Wanne

Ein warmes Vollbad hilft im Winter nicht nur gegen die Kälte, sondern bietet auch jede Menge Entspannung. Durch wärmende Badezusätze wie Rosen- oder Thymianöl können Sie den Wohlfühleffekt noch weiter verstärken. Achten Sie allerdings darauf, dass das Badewasser nicht wärmer als 38 Grad ist. Baden Sie auch nicht zu lange, ansonsten kann der Kreislauf zu stark belastet werden. Nach dem Baden ziehen Sie sich am besten dick an und ruhen sich für mindestens eine halbe Stunde aus.

Wärmflasche und Fußbad testen

Wenn Sie so richtig durchgefroren sind, kann Ihnen eine warme Wärmflasche helfen, sich wieder etwas einzuheizen. Füllen Sie die Wärmflasche allerdings nie mit kochendem Wasser, da es ansonsten zu Verbrennungen kommen kann. Alternativ zur Wärmflasche können Sie auch ein Kirschkernkissen kurz im Ofen erwärmen. Ist Ihnen abends kalt, können Sie die Wärmflasche auch ruhig mit ins Bett nehmen. Am besten legen Sie die Wärmflasche dann auf Ihre Füße, denn Schlafforscher haben herausgefunden, dass kalte Füße den Schlaf behindern.

Ein warmes Fußbad ist im Winter vor allem bei kalten Füßen empfehlenswert. Besonders wohltuend ist ein ansteigendes Fußbad. Beginnen Sie bei 35 Grad und erwärmen Sie das Wasser nach und nach bis auf 42 Grad. Insgesamt sollte das Fußbad etwa 15 Minuten dauern.

Suppe löffeln

Wer innerlich durchgefroren ist und hungrig dazu, dem hilft am schnellsten eine heiße Hühnersuppe. Die hat sich auch als Hausmittel bei Erkältungen bewährt. Das beste Rezept dazu:

Massageöl für wohlige Wärme

Rosmarin oder wie er übersetzt heißt der „Tau des Meeres“ als Massageöl verbessert die Durchblutung der Haut und sorgt für wohltuende Wärme. Höchstens 25 Tropfen des reinen ätherischen Öls mit etwa 50 ml eines kalt gepressten Basisöls wie z. B. Mandel-, Traubenkern- oder Olivenöl mischen. Ein bisschen davon in den Händen anwärmen und den Körper mit sanftem Druck massieren. Abgesehen von Rosmarinöl haben auch Arnika- und Ingweröl einen wärmenden Effekt.

Finger weg von kühlenden Lebensmitteln

In der Traditionellen Chinesischen Medizin wird zwischen wärmenden und kühlenden Lebensmitteln unterschieden. Im Winter sollten Sie bevorzugt zu wärmenden Lebensmitteln greifen, da diese von innen wärmen sollen.  Dazu zählen unter anderem Suppen und Eintöpfe, aber auch Lebensmittel wie rotes Fleisch oder Gemüse wie Lauch und Kürbis. Kühlende Lebensmittel sollten Sie dagegen eher meiden, wenn Ihnen häufig kalt ist. Also Hände weg von Zitrusfrüchten, aber auch von Milchprodukten wie Joghurt und Quark sowie von Blattsalaten.

Weitere bewährte Hausmittel gegen das Frieren:

  • Wärmen Sie frischgepressten Orangensaft auf und geben Sie einen Schuss Zitronensaft dazu. Das Ganze heiß trinken.
  • Eine Tasse Rosmarintee gegen das Frieren: 1 TL Rosmarinblätter mit 1 Tasse kochendem Wasser übergießen, 10 Minuten ziehen lassen. Zweimal am Tag trinken, vertreibt das Frieren.
  • Besonders schnell friert man an den Zehen und den Fingerspitzen. Rollen Sie die Zehen in den Schuhen ein. Drehen Sie die Arme wie Windmühlenflügel mit aller Kraft. Das lässt das Blut in die Fingerspitzen schießen – und das wärmt.
  • Zucker- und kohlenhydrathaltige Nahrung führt dem Körper schnelle Energie zu – die wärmt.
  • Wenn Sie wirklich sehr gefroren haben und unterkühlt sind, dann nur langsam aufwärmen, sonst kommt es zu einem Kälteschock.
  • Wenn sich auf der Haut bereits weiße Flecken zeigen auf keinen Fall mit Schnee abrubbeln. Ganz langsam erwärmen, sonst kommt es zu Hautschäden.
  • Würzen Sie Ihr Essen mit Paprika, roten Pfefferschoten, Chilis. Das darin enthaltene Capsaicin heizt den Körper von innen.
  • Bürstenmassagen sind ein wirksames Mittel gegen kalte Hände und Füße. Sie erhöhen die Durchblutung und regen den Stoffwechsel an.

Gesundheitliche Grüße

Ihre

Manuela Möckel

+

+
+

Hausmittel gegen trockene Haut im Winter

Hausmittel gegen trockene Haut im Winter

Besonders während der kalten Jahreszeit leidet unsere Haut durch die trockene Heizungsluft und relativ niedrige Luftfeuchtigkeit im Freien. Viele Menschen klagen über juckende und schuppende Haut. Man sieht es der Haut an, wenn man sich nicht mehr in ihr wohlfühlt! Ich hatte ja in einem früheren Artikel schon Tipps für die Hautpflege im Winter gegeben. Heute gehen wir mal in die Kategorie Hausmittel gegen trockene Haut im Winter. Für die Pflege trockener Haut braucht man kaum Geld und auch ist der Gang in die Apotheke unnötig. Hier stelle ich Ihnen einige Hausmittel gegen trockene Haut im Winter vor.
+

Hausmittel Vollmilch

Hausmittel MilchWie wär’s zum Beispiel mit einer Milch-Therapie? Vollmilch ist ein guter Feuchtigkeitsspender. Das Milchfett beruhigt den Juckreiz und die Milchsäure sorgt dafür, dass die Haut die Feuchtigkeit bewahren kann. Einfach die Vollmilch in eine Schale geben, mit einem Waschlappen auf die trockenen und juckenden Hautstellen auftragen und etwa fünf Minuten einwirken lassen.

Milch wirkt entzündungshemmend und macht die Haut geschmeidig. Ein Milch-Bad selber machen: Wenn Sie Ihren ganzen Körper von außen verwöhnen möchten, bereiten Sie ein Vollbad zu. Lassen Sie sich ein Bad ein und geben einen Mix aus 1 Liter Vollmilch und 200 ml Olivenöl oder Mandelöl hinein. Verwenden Sie bitte kein Duschgel. Wärmer als 35 bis 38 Grad sollte die Wassertemperatur für das Bad aber nicht haben, sonst wird der Haut wieder mehr Feuchtigkeit entzogen und der Effekt des Milch-Bades ist dahin.Nach dem Bad trocknen Sie sich nicht ab, sondern kuscheln sich direkt den warmen Bademantel.
+

Hausmittel Banane

Hausmittel BananeBanane enthält die für unsere Haut wichtigen Vitamine A und B. Zudem spendet sie Zink, das genauso wichtig für ein gesundes Hautbild ist. Eine Bananen-Gesichtsmaske selber machen: Für eine Bananenmaske zerdrücken Sie 1 Banane mit der Gabel, pürieren die Bananenschale, vermischen alles und tragen anschließend diesen Mus auf die trockenen Hautstellen im Gesicht auf. Lassen Sie die Gesichtsmaske ca. 30 Min. einwirken, bevor Sie sie mit lauwarmem Wasser wieder abwaschen.
+

+++

Hausmittel Quark- oder Joghurt-Maske

Für eine pflegende Gesichtsmaske mischen Sie 100 g Joghurt oder Quark mit 1 Esslöffel Honig. Fügen Sie 2 Esslöffel einer klein geraspelten Gurke zu. Verteilen Sie die Maske auf Ihrer Haut und entspannen Sie eine Viertelstunde, bevor Sie die Maske mit lauwarmem Wasser abnehmen. Milchsäure und Honig wirken beruhigend auf die Haut, die Feuchtigkeit wird gut aufgenommen. Tragen Sie die Maske immer auf, wenn Sie das Gefühl haben, dass Ihre Haut trocken ist und spannt.
+

Hausmittel Avocado-Honig-Maske

Die Avocado enthält viele Vitamine und Antioxidantien und Honig spendet auch Feuchtigkeit und Vitamine. Kratzen Sie mit einem Teelöffel das weiche Fleisch einer ½ reifen Avocado aus der Schale und geben Sie es in einen Rührbecher. Geben Sie 50 ml Honig dazu und mischen Sie die beiden Zutaten solange, bis eine cremige Masse entstanden ist. Diese Feuchtigkeitsmaske tragen Sie auf das gereinigte Gesicht auf. Die Mund- und Augenpartie aussparen und ca. 15 Min. einwirken lassen. Dann waschen Sie das Gesicht mit lauwarmem Wasser ab und verwöhnen Ihre Haut zusätzlich mit einer Feuchtigkeitscreme.
+

Buttermilch mit Fruchtsäften

Buttermilch mit Fruchtsaft gemischt – mmmh…, das klingt lecker! Aber auch zur äußerlichen Anwendung ist Buttermilch, gemischt mit Apfelsaft, Karottensaft oder Orangensaft die ideale Mischungen, um die Haut zu pflegen. Einfach mixen und die Haut wie mit einer Bodylotion einreiben und die Packung dann gut einziehen lassen. Wenn Sie mögen, Können Sie den Mix auch unter einem Schlafanzug über Nacht einwirken lassen. Ansonsten einfach lauwarm abspülen und die Haut noch einmal gut mit einem Öl oder einer Bodylotion für trockene Haut pflegen.
+

Jojobaöl

Genau genommen ist Jojobaöl  kein Öl, sondern ein flüssiges Wachs. Es zieht hervorragend in die Haut ein, verstopft unsere Poren nicht und wirkt feuchtigkeitsspendend. Eine Creme mit Jojobaöl selber machen: Sie benötigen 3 g Bienenwachs, 30 g Jojobaöl, 30 ml destilliertes Wasser und 5 Tropfen ätherisches Bergamotteöl. Das Jojobaöl zusammen mit dem Bienenwachs in eine Schüssel geben und im Wasserbad erwärmen. Wenn das Bienenwachs geschmolzen ist, die Schüssel aus dem Wasser nehmen. Nun gießen Sie das destillierte Wasser dazu und rühren mit dem Handmixer solange weiter, bis die Masse erkaltet ist und eine cremeförmige Konsistenz hat. Dann mengen Sie das Bergamotteöl unter und füllen diese selbst gemachte Creme in ein Schraubglas.
+

Mandeln als Hausmittel

Für strahlend schöne und frische Haut kann man eine Mandelmaske verwenden. Mit dieser Gesichtsmaske machen Sie kaputte Haut wieder natürlich fit. Eine Handvoll geschälte Mandeln über Nacht in Wasser einweichen und fein mahlen. Mit etwas Milch und Zitronensaft zu einer Paste anrühren. Dieses Hausmittel für 20 Min. täglich im Gesicht anwenden.
+

 +

Eigelb – Altes Hausmittel gegen trockene und gereizte Haut

Eigelb ist Omas altes Hausmittel für empfindliche Haut im Winter. Diese Gesichtsmaske heilt kleinere Risse und Schuppungen in wenigen Tagen. Vermischen Sie 1 Eigelb, etwas Milch und 1 TL Honig. Diese Maske für 30 Min. im Gesicht anwenden. Alternativ 1 Eigelb und 1 TL Olivenöl vermischen und damit das Gesicht massieren. Die Anwendung einmal täglich wiederholen.
+

Bodylotion selber machen

Eine Bodylotion mit Aloe Vera Gel und Kokosöl hilft gegen trockene Hautstellen und Juckreiz. Sie benötigen dazu 150 g natives Bio-Kokosöl (bekommen Sie eine große Auswahl bei Amazon), 100 g reines Aloe Vera Gel, 1 Messerspitze Tegomuls und 10 Tropfen ätherisches Sandelholzöl.

Erhitzen Sie das Kokosöl im Wasserbad auf ca. 25 Grad. Sobald das Kokosöl geschmolzen ist, mischen Sie das ätherische Öl unter. Rühren Sie nun das Tegomuls als Emulgator ein und fügen Sie zum Schluss unter kräftigem Rühren das Aloe Vera Gel zu. Die fertige Bodylotion füllen Sie in ein Schraubglas. Ist im Kühlschrank ca. 8 Wochen haltbar.
+

Nachtkerzenöl

Nachtkerzenöl ist ein Öl, das nicht nur für trockene, sondern auch für empfindliche Haut geeignet ist. Es zieht gut ein und spendet Feuchtigkeit. Für Erwachsene kann das Nachtkerzenöl mit einem ätherischen Öl zum Gesichtsöl versetzt werden. Beim Baby wird es pur aufgetragen. Gesichtsöl selber machen: Geben Sie 50 ml Nachtkerzenöl und 5 Tropfen ätherisches Geranienöl in ein Fläschchen und schütteln Sie es kräftig. Sobald sich das Geranienöl mit dem Nachtkerzenöl vermischt hat, ist das Gesichtsöl fertig zur Anwendung. Sie benötigen nur wenige Tropfen davon, die Sie leicht in das Gesicht einmassieren.
+

Karottensaft

Karottensaft wirkt nicht nur auf natürliche Art kühlend, er beinhaltet zudem viel Vitamin E, das besonders wichtig ist für eine gesunde Haut. Frisch gepresster Karottensaft eignet sich hervorragend als Gesichtswasser. Sie können den Karottensaft aber problemlos auf den ganzen Körper auftragen, 15 Minuten einwirken lassen und wieder abspülen.
+
+

+

Sehr trockene Haut mit Sahne natürlich behandeln

Sahne ist ein natürlicher Feuchtigkeitsspender, der geschädigte und kaputte Gesichtshaut wieder frisch aussehen lässt. 2-mal täglich Schlagsahne auf das Gesicht auftragen. Lassen Sie die Sahne 20 Min. einwirken und dann mit Wasser abspülen. PS: Die oben genannten Hausmittel helfen gegen trockene Haut im Winter, wenn sie über einen längeren Zeitraum angewendet werden. Fazit: Es gibt viele Möglichkeiten, um gestresste Haut durch den Winter zu bringen. Dazu gehören neben der richtigen Pflege auch Faktoren wie frische Luft, Vitamine und vieles mehr. Von innen können Sie der trockenen Haut entgegenwirken, indem Sie täglich mindestens 2 Liter Flüssigkeit zu sich nehmen. Die Flüssigkeitsaufnahme sollte aus Wasser, Tee oder Fruchtsaft bestehen.
+

Was sagt Stiftung Warentest?

Die Stiftung Warentest hat 17 Körperlotionen für trockene Haut getestet. Testsieger war das Produkt „Eucerin Hautglättende Lotion 3% Urea“. Mit ca. 16 Euro pro 250 ml Flasche ist dieses Produkt aber auch sehr teuer. Eine gute Alternative ist da „Garnier Skin Naturals bodyurea intensiv Creme-Milk 5% Urea“ (was für ein Name!). Diese Lotion war nur minimal schlechter im Test, ist aber mit ca. 3 Euro pro 400 ml Flasche wesentlich günstiger zu haben. Das Garnier-Produkt wurde sogar Sieger bei der Wirkdauer über 24 Stunden. Also wohl ein echter Kauftipp als Alternative zu den Hausmitteln gegen trockene Haut. Die Deutsche Haut- und Allergiehilfe e.V. bündelt auf ihren Seiten hilfreiche Informationen zum Thema empfindliche Haut: www.dha-hautpflege.de

Viele Grüße aus Beeskow

Ihre

Manuela Möckel

+

+

5 Tipps gegen den Winterblues

5 Tipps gegen den Winterblues

Die dunkle Jahreszeit schlägt auch Ihnen aufs Gemüt? Ihre Laune ist irgendwie gedrückt? Der Winterblues ist tatsächlich aber nicht nur eine Gemütslage, sondern kann auch ganz konkrete Gründe haben: es sind vor allem die kurzen Tage und das fehlende Licht, die für betrübte Laune und Antriebslosigkeit sorgen.

Jeder dritte Deutsche leidet unter dem saisonalen Seelenblues, so ergab eine Forsa-Umfrage im Auftrag der Techniker Krankenkasse. Mit meinen heutigen Tipps gegen den Winterblues können Sie die trübe Zeit trotzdem genießen. Hier eine kurze Erklärung, wie das alles zusammenhängt: Licht bewirkt, dass unser Körper Serotonin, das sogenannte Glückshormon, bildet. Weil aber das Licht fehlt, produziert unser Körper einen Überschuss an Melatonin, welches man auch als „Schlafhormon“ bezeichnet. Es sorgt dafür, dass wir in der Nacht gut schlafen können.

Zeichen, die ein Winterblues mit sich bringt:

  • Freud- und Lustlosigkeit
  • verminderter Antrieb
  • depressive Verstimmung
  • vermehrter Appetit
  • erhöhtes Schlafbedürfnis mit anhaltender Müdigkeit
  • Vernachlässigung sozialer Kontakte

Doch mit trüber Stimmung ist jetzt Schluss! Wir haben die besten Tipps, wie Sie den Winterblues vertreiben und sich die Zeit bis zum Frühlingsbeginn schön machen.

Beim Winterblues hilft Spazierengehen

1. Tanken Sie Tageslicht:

Tageslicht stellt darum bei einer leichten saisonal abhängigen Winterdepression die einfachste Therapie dar. Ein täglicher ausgedehnter Spaziergang hilft schon. Selbst an trüben Tagen liegt die Lichtstärke draußen noch bei 2000 Lux. Das ist deutlich mehr als im künstlich beleuchteten Zimmer. Dort ist es nämlich ca. zwischen 500 und 600 Lux hell. Bereits ein täglicher 30- bis 60-minütiger Spaziergang bei normalem Tageslicht reicht aus, um den Melatoninhaushalt wieder in Ordnung zu bringen.

2. Bringen Sie Ihren Kreislauf in Schwung:

Bewegung bringt Stoffwechsel auf Touren. Positiver Nebeneffekt eines Spaziergangs ist, dass auch der Stoffwechsel in Gang kommt. Durch die Bewegung kommt der „schlafende“ Stoffwechsel auf Touren. Sport weckt die müden Geister und steigert das psychische Wohlbefinden, weil der Körper Hormone wie Endorphin, Serotonin und Dopamin ausschüttet. Das macht uns glücklicher. Kalte Aufgüsse nach der Kneipp-Methode können helfen, den Kreislauf anzuregen, außerdem verbessern Kneippgüsse die Durchblutung und stärken das Immunsystem. Oder gehen Sie einfach mal ins Schwimmbad.

3. Strukturieren Sie Ihren Tagesablauf:

Verstärken Sie die Störung Ihres biologischen Rhythmus nicht auch noch dadurch, dass Sie Abläufe durcheinander bringen. Gerade jetzt ist es wichtig, die Tagesstruktur aufrecht zu erhalten. Das Wichtigste ist, dass Sie den Tag gut strukturieren. Was bedeutet das?

Für mich bedeutet es beispielsweise ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Arbeit und Entspannung. Hier können bestimmte Gepflogenheiten und Rituale helfen. Möglicherweise können Sie beispielsweise einige der Tipps als kleine Rituale in Ihren Tagesablauf einbauen?

  • Stehen Sie jeden Morgen zur gleichen Zeit auf.
  • Wenn Sie eine Lichttherapielampe haben, dann setzen Sie sich morgens für 15 Minuten davor.
  • Gehen Sie in der Mittagspause 15–30 Minuten spazieren.
  • Beschäftigen Sie sich jeden Tag mit einer kleinen Sache, die Sie schon lange vor sich hergeschoben haben.
  • Gehen Sie abends zur gleichen Zeit ins Bett.

4. Nehmen Sie sich Zeit für sich selbst:

Ein Wellness-Wochenende im Thermalhotel samt Saunabesuch und professioneller Massage kann wahre Wunder wirken. Hilfreich gegen die trübe Stimmung ist auch Lachen. Nutzen Sie am besten jede Gelegenheit: Sehen Sie Komödien im Theater und auf DVD. Machen Sie eine spontane Kissenschlacht mit ihrem Partner. Diese Dinge heben die Mundwinkel. Nicht immer ist es möglich in den Flieger zu steigen und Richtung Süden zu fliegen.

Sollten Sie momentan an Ihrem Schreibtisch gefesselt sein, machen Sie doch einen Ausflug in den botanischen Garten! Die Wärme und das Klima und das viele Grün im Tropenhaus sorgen dennoch für Entspannung. Wenn Sie es sich schon Zuhause gemütlich machen wollen, dann machen Sie es wenigstens mit viel Tamtam: Laden Sie Ihre beste Freundin zu einem Beauty-Abend ein. Bei einem Gläschen Sekt und unter selbst-angerührten Masken verfliegt auch die mieseste Stimmung.

5. Hilfe durch Lichtlampen:

Hilfe bringt auch eine Lichttherapielampe. Zu kaufen gibt es das in Luxstärken zwischen 2000 und 10.000 Lux. Die Mediziner raten zu einer möglichst hohen Luxzahl. Bei 10.000 Lux reicht es täglich aus, sich rund 30 Minuten bestrahlen zu lassen. Diese Zeit wird länger, je geringer die Luxstrahlung der Lampe ist.

Wichtig ist dabei der Lichteinfall ins Auge, denn die Melantoninausschüttung wird nur dann reduziert. Schädlich UV-Strahlung gibt es bei diesen Lampen nicht. Die Anschaffungskosten in Höhe von 400 bis 800 Euro erstattet in der Regel allerdings die Krankenkasse nicht.

Helle Farben heitern auf Ebenso raten die Experten auch dazu, den Wohnraum möglichst hell zu gestalten, ihn auch tagsüber voll zu beleuchten und selbst im Kleiderschrank zu kräftigen, frischen und fröhlichen Farben zu greifen. Sie helfen der Stimmung besser als Modefarben wie Schwarz und Grau.

Bitte bleiben Sie gesund und gehen Sie liebevoll mit sich um

Ihre

Manuela Möckel

+

Kresse – Das heilende Kraut von der Fensterbank

Kresse – Das heilende Kraut von der Fensterbank

In diesem Beitrag geht es genauer gesagt um die Gartenkresse, die wir jetzt im Winter selbst auf der Fensterbank anbauen können. Kresse ist einfach zu züchten, sie wächst sogar auf Watte oder Küchenpapier. Das grüne Kraut schmeckt ein bisschen wie Senf oder Rettich. „Klein, aber oho“: Bereits geringe Mengen reichen aus, um mit ihr ein Extra an Würze auf den Teller zu zaubern. Sie ist scharf und sehr markant im Geschmack. Aber kein Mensch denkt bei Kresse an ein Heilmittel.

Vitaminbombe – Kresse

Kresse schmeckt nicht nur lecker, sondern sie hat auch eine positive Wirkung auf unseren Körper. Der hohe Gehalt an Vitamin C und B macht die Kresse zu einer echten Vitaminbombe. Außerdem enthält sie Eisen, Kalzium, Folsäure und ätherische Öle in hohen Anteilen. Das macht sie zu einem sehr gesunden Genuss, vor allem im Winterhalbjahr, wenn es sonst nicht viel frisches Grün gibt. Mit Kresse kann man die Frühjahrsmüdigkeit schon im Winter bekämpfen, bevor sie überhaupt ausgebrochen ist.

Die Inhaltsstoffe wirken auf unseren Körper:

  • harntreibend
  • anregend
  • milchfördernd
  • der Stoffwechsel wird angeregt
  • die Atmung kann erleichtert werden
  • sie kann den Vitaminhaushalt ausgleichen
  • die Kresse hat eine wohltuende Wirkung auf die Leber+

 Kresse – ein wahres Multitalent

Kresse selbst ziehenRoh schmeckt Gartenkresse sehr scharf, wie etwa Senf oder Rettich. Diese Geschmacksähnlichkeit wird durch einen hohen Gehalt an Senfölglykosiden bewirkt.

Glukosinolate zählen zu den sekundären Pflanzenstoffen und haben zahlreiche gesundheitsfördernde Wirkungen u.a. antioxidativ und das Immunsystem unterstützend. Man findet die Glukosinolate auch in Kraut, Kohlsprossen und Kohlrabi. Zum Würzen verwendet man überwiegend die Keimlinge der Gartenkresse, die etwa eine Woche nach der Aussaat geerntet werden.+

Tipp: Gartenkresse kann leicht selbst gezogen werden: Sie keimt sogar ohne Erde
z.B. in Keimschalen nur auf Watte in wenigen Tagen – feucht halten!

Vielseitig in der Anwendung – intensiv im Geschmack

Von allen Kressesorten werden die Blätter frisch gegessen. Sie sollten nicht erhitzt werden, da sich dadurch ein bitterer Geschmack entwickeln kann. Die Samen der Brunnenkresse können auch als Pfefferersatz verwendet werden. Kresse ist nicht zum Trocknen geeignet. Häufig verwendet man sie zum Würzen von Aufstrichen, besonders von solchen auf Frischkäse- oder Topfenbasis und zum Verfeinern von Salaten. Aber auch auf warme Speisen – wie Suppen oder Eierspeisen – werden gehackte Kresseblätter gestreut. Besonders lecker sind auch Butter- oder Schmalzbrote, die mit Kresse bestreut werden.

Das tut die Kresse für Ihre Gesundheit

Sie wird besonders bei Verstopfung, bei Appetitlosigkeit und bei diversen Entzündungen eingesetzt. Wegen des hohen Anteils an Vitamin C schützt sie vor Erkältungen.

Des Weiteren kann Gartenkresse: bei Asthma, Husten, bei Entzündungen der Mundschleimhaut, bei Leberschwäche und Frühjahrsmüdigkeit eingesetzt werden.

Kresse versorgt unseren Körper mit dem wichtigen Spurenelement Jod. Das ist unentbehrlich für den Stoffwechsel, ganz besonders aber für die Schilddrüse. In einer gesunden Schilddrüse sind 8 – 11 mg Jod gespeichert. Da muss täglich der Verbrauch ausgeglichen werden, sonst entsteht ein Jodmangel, es kommt zur Kropfbildung.

Die scharfen Senföle desinfizieren die Harnwege, stärken die Blase und regen den Harndrang an. Essen Sie regelmäßig Kresse – das hilft Ihren Nieren.

Zudem eignet sich diese Pflanze für eine Frühjahrskur. Die Pflanzenteile, die für die Anwendung herangezogen werden, sind die Keimlinge und das Kraut dieser Pflanze. Für einen Tee benötigt man drei bis vier Gramm Kresse, diese wird mit heißem Wasser aufgegossen. Kurz ziehen lassen und diesen Tee ca. dreimal pro Tag trinken.

Mit ihrer Mischung aus Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen hilft sie uns bei Vitaminmangel und gibt uns bei Erschöpfungszuständen neue Kraft.

Kresse ist ebenfalls ein guter Begleiter, wenn Sie abnehmen wollen. Sie hat kaum Kalorien – aber dafür das Spurenelement Chrom. Dieses wiederum das Gefühl des Sattseins steuert. Wer jeden Tag eine Handvoll isst, hat weniger Hunger und braucht weniger zu essen.

Schneiden Sie die Kresse ganz klein und mischen Sie sie unter den Salat, am besten schmeckt sie mit Kartoffelsalat. Am einfachsten ist ein Butterbrot, dick mit Kresse bestreut.

Frisch muss sie sein

Kresse muss immer frisch sein. Sobald sie von der Wurzel getrennt ist, baut sie ihre Vitalstoffe innerhalb von 30 bis 40 Minuten fast vollständig ab. Kresse muss roh verzehrt werden, wenn sie ihre positive Wirkung erzielen soll.

Buchempfehlung: Die heilende Kraft der Küchenkräuter

In dem Buch von Hademar Bankhofer „Die heilende Kraft der Küchenkräuter“ (Kneipp Verlag) stammt folgendes Rezept:

Rezept: Kressesalat

Zutaten für 4 Portionen, pro Portion 74 Kcal:

  • 150 g Kresseblättchen
  • 1 TL Zitronensaft
  • 1 TL Maiskeimöl
  • nach Geschmack Salz und Zucker
  • 1 Becher Magerjoghurt
  • 3 gekochte Kartoffeln

Die mit der Schere geernteten Kresseblättchen sorgfältig waschen. Darüber gießt man eine Marinade, die aus Zitronensaft, etwas Zucker und Salz und einigen Spritzern Maiskeimöl bereitet wird. Magerjoghurt dazu geben, Kartoffeln in dünne Scheiben schneiden und dazugeben.

Viele liebe Grüße und bleiben Sie gesund

Ihre

Manuela Möckel

+

+

Werbung

Archiv

Hinweis

Die Inhalte auf dieser Seite dienen rein informativen Zwecken und können die persönliche Beratung, Diagnostik und Betreuung durch einen Facharzt oder Heilpraktiker in keinem Fall ersetzen. Auch wenn sie gründlich recherchiert wurden, können und dürfen sie in keinem Fall die Grundlage für eine Selbstdiagnose und Selbstmedikation sein.

Über mich

Hallo, schön dass Sie mich gefunden haben. Mein Name ist Manuela Möckel, ich bin Jahrgang 1970, Mutter von 4 tollen Kindern und ich lebe mit meiner Familie im schönen Beeskow, das liegt in der Nähe von Frankfurt/Oder in Brandenburg. Vor langer Zeit hatte ich wirklich erhebliche Probleme mit meiner Gesundheit und war auf der Suche nach Alternativen! Ich wollte weg von stark wirkenden Arzneimitteln und selbst aktiv etwas für meine Gesundheit tun. Das Thema Gesundheit und was auch immer damit zu tun hat, hat mich schon immer brennend interessiert. Darüber möchte ich erzählen und Ihnen berichten.

Diese Website benutzen Cookies. Wenn Sie die Website weiter nutzen, stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Mehr Infos

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen