Was genau sind eigentlich Freie Radikale?

Was genau sind eigentlich Freie Radikale?

In den vergangenen Jahrzehnten wurden Freie Radikale nach und nach als wichtige Komponenten bei der Entstehung von vielen Krankheiten und Alterungsprozessen entdeckt. Freie Radikale sind sehr instabile Sauerstoffmoleküle. Während normaler Sauerstoff für uns lebensnotwendig ist, kann uns der instabile Sauerstoff krank machen.

Radikale Sauerstoffmoleküle unterscheiden sich in ihrer Struktur. Sauerstoffradikale haben aus ihrer äußeren Hülle ein Elektron verloren und nun will es dieses verlorene Elektron schnellstmöglich ersetzen. Diese Sauerstoffradikale werden auch Oxidantien genannt. Eine Oxidation ist zum Beispiel das Rosten von Eisen, das Ranzig werden von Fett oder auch das Braunwerden eines frisch geschnittenen Apfels. Das heißt mit anderen Worten, Oxidantien (Freie Radikale) bringen unsere Zellen zum „Rosten“ und lassen das Gewebe „ranzig“ werden.

Freie Radikale entstehen überall in unserer Umwelt:

  • UV-Licht
  • Umweltgifte
  • Smog
  • Pestizide
  • Zigarettenrauch

Strahlen und Chemikalien sowie Ozon steigen in unserer Umwelt zum Teil drastisch an. Wir können diese Sauerstoffradikale nicht sehen, riechen oder spüren, und doch sind sie allgegenwärtig und werden von uns jeden Augenblick eingeatmet oder mit der Nahrung aufgenommen. Aber auch in unserem Körper selbst entstehen diese freien Radikale, zum einen durch natürliche Stoffwechselprozesse, aber auch durch Alkohol und Zigarettenrauch.

Der Angriff der freien Radikale auf unseren Körper ist tatsächlich Teil unseres Alltags. Für bestimmte Funktionen und Prozesse in unserem Körper sind sie sogar notwendig. Besonders die weißen Blutkörperchen, unsere „Blutpolizei“, bedienen sich dieser freien Radikale, um gefährliche Bakterien und Mikroben und andere Krankheitserreger zu vernichten. Aber je mehr wir uns zusätzlich schädlichen Bedingungen (auch oxidativer Stress genannt), aussetzen, desto größer ist natürlich auch unser Risiko, Zell- und Organschäden zu erleiden. Was wiederum zu einer vorzeitigen Alterung und ernsthaften Krankheiten führen kann.

Tatsächlich gelten „Freie Radikale“ mittlerweile als gefährlichste Angreifer unseres Organismus und werden für eine Vielfalt chronischer Krankheiten mitverantwortlich gemacht. Zu diesen Krankheiten gehören eigentlich alle Zivilisationskrankheiten, wie Krebs, Herz-Kreislauferkrankungen, Allergien und entzündliche Prozesse wie Arthritis.

Aber glücklicherweise haben „Freie Radikale“ oder auch Oxidantien ganz natürliche Gegenspieler – die Antioxidantien. Diese Schutzwirkung können wir sehen, wenn wir zum Beispiel Zitronensaft auf einen frisch geschnittenen Apfel träufeln. Der Apfel wird nicht braun. Das Vitamin C des Zitronensaftes hat die freien Radikale der Luft unschädlich gemacht und ist deshalb ein sehr wirksames Antioxidans. Mutter Natur hält Hunderte solcher Antioxidantien für uns bereit. Dazu mehr in meinem nächsten Artikel.

Bis dahin, bleiben Sie gesund.

Ihre

Manuela Möckel

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Erste Ergebnisse des neuen Gesundheitsuntersuchungssurveys (DEGS) veröffentlicht

Erste Ergebnisse des neuen Gesundheitsuntersuchungssurveys (DEGS) veröffentlicht

Bereits im Juni 2012 veröffentlichte das Robert-Koch-Institut auf einem Symposium in Berlin die ersten Ergebnisse des neuen Gesundheitsuntersuchungssurveys (DEGS). Es wurden Fragen zu aktuellen Daten zu Adipositas, Diabetes und psychischer Gesundheit und anderer Themen beantwortet. Ich habe Ihnen die wichtigsten Aussagen kurz zu­sammengefasst. Eine ausführli­che Publikation erfolgt in diesem Jahr im Heft 5/6 des Bundesgesundheits­blattes.

Was ist DEGS?

DEGS (Stu­die zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland) ist Bestandteil des Gesundheits-Monitorings des Ro­bert Koch-Instituts. Ziel dieser Studie ist die wiederholte Bereitstellung bundesweit repräsentati­ver Daten zur gesundheitlichen Lage der erwachsenen Bevölkerung. Die Datenerhebungen zu dieser Studie führ­te das RKI von November 2008 bis De­zember 2011 durch.

Insgesamt nahmen 8152 Er­wachsene im Alter von 18 bis 79 Jahren (4283 Frauen, 3869 Männer) an dieser Studie teil. Darunter waren 4193 erst­mals eingeladene Personen (2176 Frau­en, 2017 Männer), sowie 3959 Personen (2107 Frauen, 1852 Män­ner), die bereits am Bundes-Gesund­heitssurvey 1998 (BGS98) teilgenom­men hatten.

Die ersten Ergebnisse

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Werden wir immer dicker?

DEGS - Deutsche werden immer dickerÜberge­wicht und Adipositas ist im internationalen Vergleich in Deutschland immer noch hoch. In den letzten Jahrzehnten hat der Anteil Übergewich­tiger und Adipöser zugenommen. Unter den 18- bis 79-Jähri­gen sind 67,1% der Männer und 53,0% der Frauen über­gewichtig.

Dies bedeutet im Vergleich zum BGS98 keine Veränderung. Es ist allerdings ein deutlicher Anstieg von Adipositas zu beobachten. Gegenwärtig beträgt sie 23,3% bei Männern und 23,9% bei Frauen. Im BGS98 waren lediglich 18,9% der Männer und 22,5% der Frau­en adipös.

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Wie hoch ist die Zahl der Erwachsenen mit Diabetes in Deutschland?

Es gibt Anzeichen auf eine weltweit ansteigende Verbreitung von Diabetes, besonders für über­wiegenden Typ-2-Diabetes. Entsprechend ak­tueller Beurteilungen wurde bei etwa 4,6 Mio. Er­wachsenen im Alter von 18 bis 79 Jah­ren in Deutschland irgendwann ein Diabetes festgestellt. Einschätzungen zur Häufigkeit des unerkannten Diabetes sind im Konsens mit Ergebnissen aus vergleichbaren internationalen Stu­dien. Wie in anderen Län­dern ist in Deutschland das Auftreten von bekanntem Diabetes über die letz­ten 10 Jahre angestiegen.
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Wie aktiv sind die Deutschen?

Die Ergebnisse zeigen, dass unter den 18- bis 79-Jährigen über 70% der Männer und über 60% der Frauen wenigs­tens einmal pro Woche körperlich ak­tiv sind. Jedoch erreichen immer noch vier Fünftel der Erwachsenen nicht die Empfehlungen der WHO von 2,5 Stunden wöchentlich.
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Depressionen und Burn-out: Wie belastet sind wir?

Auch die psychische Gesundheit ist Voraussetzung für hohe Lebens­qualität und Leistungsfähigkeit. Psy­chische Störungen belasten die Betrof­fenen sehr. Die Fehlzeiten am Arbeitsplatz wegen psychischer Störungen sind in den letzten 10 Jahren stark angestiegen. Die „Studie zur Gesundheit Erwachse­ner in Deutschland“ (DEGS) soll Auf­schluss über Entwicklungen der psychi­schen Gesundheit in der Bevölkerung geben. Eine aktuelle Depression besteht bei ca. 10% der Frauen und bei ca. 6% der Männer. Die Häufigkeit ist bei den 18- bis 29-Jährigen mit knapp 10% am höchsten und ab 65 Jahren mit etwa 6% am niedrigsten. Insgesamt geben etwa 4% der Befragten an, dass bei ihnen ein Burn-out-Syndrom festgestellt wurde. Die Häufigkeit eines Burn-out-Syndroms steigt mit der Höhe des sogenannten „Sozialstatus“: Bei niedrigem Sozialstatus beträgt sie ca.2%, bei mittlerem ca. 4% und bei hohem Sozialstatus sogar knapp 6%. Diese Studie bestätigt die hohe Relevanz psychischer Gesundheit in der deutschen Bevölkerung.
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Fazit:

Diese Daten zeigen uns doch wieder, dass Zivilisationskrankheiten weiter auf dem Vormarsch sind und wie wichtig es ist, sich in diesem Zusammenhang mit dem Thema Gesundheit und gesunde Ernährung auseinanderzusetzen.

Wenn Sie das Thema näher interessiert, können Sie auch hier weiterlesen.

http://www.degs-studie.de/

Ich wünsche Ihnen alles Gute und einen schönen Wochenstart.

Ihre

Manuela Möckel

 

 

 

Fettleibigkeit – Der Kampf gegen Fett wird großer Zukunftsmarkt

Fettleibigkeit – Der Kampf gegen Fett wird großer Zukunftsmarkt

Fettleibigkeit in Deutschland – jeder 5. ist übergewichtig

Eine neue Epidemie ist schon seit längerem auf dem Vormarsch: die Fettleibigkeit. Der Anteil der Übergewichtigen an der Weltbevölkerung hat sich in den letzten 20 Jahren verdoppelt – und dieser Anteil wird weiter ansteigen.

Hier in Deutschland ist schon jeder Fünfte übergewichtig, in den USA sind es sogar 34 Prozent der gesamten Bevölkerung. Im Jahr 2030 wird die Hälfte unserer Kinder an Fettleibigkeit leiden, so ist Vermutung von Wolf-Dietrich Brettschneider, einem Sportwissenschaftler in Paderborn. Daraus ergeben sich zwei Folgerungen:

  1. Die durch Fettleibigkeit verbundenen Krankheitsbilder verursachen Einbrüche in der Lebensqualität. +
  2. Der Kampf gegen die Fettleibigkeit wird in Zukunft Unternehmen und Märkte verändern.

Zunächst einmal: Durch Bewegungsmangel, Überernährung und hektischen Lebensstil verschärfen sich bestimmte Krankheitsbilder – so zum Beispiel die Diabetes, Nierenkrankheiten, Arthritis oder auch der Bluthochdruck. Zugegeben, sie haben zwar keinen direkten Einfluss auf die Lebenserwartung – aber was sich ändert, ist der Anteil der gesunden Jahre am Leben. So wird beispielsweise ein Kind, welches 2001 auf die Welt gekommen ist, 81 Jahre alt, aber im Gegensatz nur 69 gesunde Jahre erleben. Sofern es ein Mädchen ist; bei Jungen dieses Geburtsjahres wird die Lebenserwartung bei 76 Jahren liegen – davon allerdings nur 67 gesunde Jahre. Kinder, speziell in der Stadt, verbringen ihre Freizeit bewegungsarm mit PC-Spielen oder vorm Fernseher.

Die Prognose: Die Lücke zwischen Lebensjahren gesamt und gesunden Jahren wird weiter wachsen. Infolgedessen wird der Kampf gegen die Fettleibigkeit zu einem Zukunftsthema. Die ersten Ansätze lassen sich bereits erkennen, wie folgenschwer diese Entwicklung ist:
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Werbewirtschaft

Regierungen werden gegen TV-Werbung für Getränke und Nahrungsmittel vorgehen, die zu viel Fett, Zucker oder Salz enthalten.
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Gesundheitssektor, Krankenversicherung

Den Bürgern wird per öffentlicher Krankenversicherung eine gesündere Lebensweise verordnet – der Besuch beim Health Trainer wird zur Pflicht, zumindest für Menschen die an Fettleibigkeit leiden.
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Verbände und die Ernährungsindustrie

Auch diese werden auf den Kampf gegen die Fettleibigkeit verpflichtet – so haben betroffene Organisationen, etwa der Fleisch-Verband CMA, auf Anregung des zuständigen Ministeriums die Plattform Ernährung und Bewegung gegründet.
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Die Unternehmen

Viele Unternehmen werden selbst vorpreschen, um sich aus der Schusslinie zu bringen. Kraft Foods etwa (Hersteller von Fertigmahlzeiten und Schokoriegeln) hat die Initiative Healthy Living gestartet, die Kindern an Schulen eine gesündere Lebensweise beibringen soll. Nestle arbeitet in ähnlicher Richtung.

Der Gesundheitsmarkt bekommt einen zweiten Treiber. Nicht nur das Bedürfnis nach Wellness (Wohlgefühl), sondern auch die Bekämpfung der Fettleibigkeit wird in den nächsten Jahrzehnten die Nachfrage nach Gesundheitsdiensten weiter wachsen lassen.

Quelle: VNR – Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG

Um effektiv etwas gegen zu viel Gewicht zu unternehmen, empfiehlt Naturprodukteberatung24:

Glucomannan

Bleiben Sie gesund, bis demnächst.

Ihre

Manuela Möckel

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Aminosäuren – unterschätzt, vergessen, neu entdeckt

Aminosäuren – unterschätzt, vergessen, neu entdeckt

Aminosäuren spielen als Bausteine eine lebenswichtige Rolle

Noch vor einigen Jahren haben sich weder Ernährungswissenschaftler noch Ernährungsmediziner mit Proteinen und insbesondere mit den Aminosäuren beschäftigt. Vitamine, Spurenelemente, Ballaststoffe, bestimmte Fettsäuren und die sekundären Pflanzenwirkstoffe weckten ein deutlich intensiveres Interesse. Dabei sind die Aminosäuren aber für eine große Vielzahl von Stoffwechselprozessen in unserem Körper unverzichtbar und sollten deshalb auch immer in optimaler Menge und in passender Zusammensetzung vorhanden sein.

Je nach Alter und körperlicher Verfassung benötigt unser Organismus Aminosäuren in unterschiedlicher Menge, um gesund und leistungsfähig zu bleiben. Das Wort Protein stammt aus dem griechischen “proteios” und bedeutet “grundlegend”. Proteine sind unentbehrlich für Wachstum und Wiederherstellung von Gewebe, insbesondere Muskeln, Knochen, Haut und Haare.

Was heißt essentielle und nicht essentielle Aminosäuren?

Nicht alle Aminosäuren, die für unseren Stoffwechsel lebensnotwendig sind, kann unser Körper selber aufbauen. Diejenigen, die regelmäßig mit der Nahrung aufgenommen werden müssen, bezeichnet  man als essentielle = lebenswichtige Aminosäuren. Dazu zählen: Histidin, Leucin, Methionin, Cystein, Threonin, Valin, Isoleucin, Lysin, Phenylalanin, Thyrosin und Tryptophan.

Als nicht essentiell werden Aminosäuren bezeichnet, wenn der Körper diese selbst aufbaut. Zu den nicht essentiellen Aminosäuren gehören: Alanin, Asparagin, Glutamat, Glycin, Serin, Arginin, Aspartat, Glutamin und Prolin. So wie aus den Buchstaben des Alphabetes unzählige Wörter und Begriffe entstehen, so baut unser Körper aus der Vielfalt des Eiweißangebotes Kombinationen von Proteinen auf.

So unterscheiden sich beispielsweise die Eiweißsubstanzen des Fleisches und der Milch von denjenigen der Getreide, Sojabohnen und Nüsse. Sie werden grob in Proteine tierischer und pflanzlicher Herkunft unterteilt.

Überblick Aminosäuren

Was leisten Aminosäuren im Organismus?

Aminosäuren sind unentbehrlich für den reibungslosen Ablauf aller Stoffwechselvorgänge. Ohne Aminosäuren ist jeder unserer Muskeln zum Stillstand verurteilt, da eine Muskelkontraktion ohne Proteine nicht möglich wäre. Aminosäuren sorgen im Bindegewebe für den Transport von Hämoglobin, Sauerstoff, Vitaminen und Mineralstoffen. Unterschiedliche Kombinationen von Aminosäuren üben Hormonfunktionen aus.

Für die Optimierung des Stoffwechsels ist es bedeutsam, dass bestimmte Aminosäuren in ausreichender Menge vorhanden sind.

Nachfolgend eine Beschreibung der wichtigsten Aminosäuren:

L-Arginin ist die Nr. 1 unter den Aminosäuren

Arginin ist die wichtigste Aminosäure im Stoffwechsel. Sie wird in der Medizin zum Beispiel erfolgreich verwendet bei der Behandlung von Haarausfall, Arteriosklerose, Diabetes, Tinnitus, Bluthochdruck, grauer Star und Schwächen des Immunsystems. Lebensmittel mit einem hohen Arginingehalt sind Kürbiskerne, Erdnüsse, Pinienkerne, Walnüsse, Erbsen, Hähnchenbrustfilet, Lachs und Hühnereier.

Die Aminosäure Arginin leistet sehr viel für unseren Stoffwechsel. So ist es also kein Wunder, dass im Jahr 1998 der Medizin-Nobelpreis für die Erforschungen rund um diese Aminosäure vergeben wurde.

L-Methionin unterstützt den anabolen Stoffwechsel

Die schwefelhaltige Aminosäure L-Methionin, die der Körper selber nicht herstellen kann, schützt die Leber vor übermäßiger Fetteinlagerung. Sie ist am Aufbau von Hormonen beteiligt, die für die Gewichtsregulation notwendig sind. Methionin wirkt fettlösend und unterstützt den anabolen (aufbauenden) Stoffwechsel. Sie ist in allen tierischen Eiweißen und Nüssen enthalten.

L-Ornithin entgiftet die Leber

Zur Entgiftung unseres Stoffwechsels benötigt die Leber die Aminosäure L-Ornithin. Es ist eine nicht an Eiweiße gebundene Aminosäure, die unsere Leber vor einer “Eigenvergiftung” schützt. Sie entsteht über Stoffwechselvorgänge aus der Aminosäure L-Arginin.

L-Taurin unterstützt die Galle

L-Taurin entsteht im Rahmen des Stoffwechselgeschehens. Sie ist ein Abbauprodukt der Aminosäure Methionin. Taurin aktiviert die Fettverbrennung, entgiftet die Leber bei Giftstoffbelastung und fördert die Bildung von Gallensäuren. Eine ähnliche Wirkung auf Leber und Stoffwechsel haben auch die Wirkstoffe der Ingwerwurzel.

L-Asparagin entgiftet den Stoffwechsel

Asparagin ist eine Aminosäure, die zuerst im Spargel entdeckt wurde. Durch ihre anregende Wirkung auf die Nierenfunktion ist sie harntreibend und blutreinigend. Sie entschlackt somit den Stoffwechsel.

L-Carnitin unser Fettverbrenner

Die Funktion von L-Carnitin besteht hauptsächlich darin, Fettsäuren in die Mitochondrien (Kraftwerke der Zellen) zu transportieren. Ohne Carnitin gibt es keine Fettverbrennung! Der Körper kann aus den Aminosäuren Lysin und Methionin gemeinsam mit Vitamin C, B3, B6 und Eisen Carnitin selbst herstellen. In Zeiten eines vermehrten Bedarfs und zum Muskelaufbau ist es notwendig, die Carnitinzufuhr zu erhöhen, entweder durch rotes Fleisch oder in Form von ergänzenden Präparaten.

L-Trypotophan macht glücklich

Diese Aminosäure kann der Körper nicht selbst herstellen. Sie muss über die Nahrung zugeführt werden. L-Tryptophan ist Vorläufer der lebensnotwendigen Stoffe Serotonin (unser Glückshormon) und Niacin (Vitamin B3). Bei einem Mangel an L-Trypotophan kommt es zur Gewichtszunahme, depressiver Verstimmung, Haarausfall, Hautekzemen und einer mangelnden Aufnahme von Zink. Nahrungsmittel mit einem hohen Anteil an Tryptophan sind Sojabohnen, Kakaopulver, Cashew-Kerne, Erbsen, Hähnchenbrustfilet, Lachs, Haferflocken, Walnüsse, Hühnereier und ungeschälter Reis.

Zum guten Schluss

Die meisten Zivilisationskrankheiten wie Übergewicht, hohes Cholesterin, Diabetes, Schlafstörungen, Erektionsstörungen oder Arthrose sind im Kern auf Stoffwechselstörungen zurückzuführen. Das gilt übrigens auch für Haarausfall oder eine starke Faltenbildung. Deshalb ist es wichtig, diese Probleme bei der Wurzel anzupacken und dafür zu sorgen, dass die lebenswichtigen Aminosäuren dem Körper in ausreichender Menge zur Verfügung stehen.

Leider wird dies aufgrund der sinkenden Qualität unserer Nahrungsmittel nicht immer gewährleistet. Aus diesem Grund ist eine Nahrungsergänzung mit Aminosäuren absolut empfehlenswert.

Wir empfehlen: 

Amino Max

Bis bald, bleiben Sie gesund!
Ihre

Manuela Möckel

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Über mich

Hallo, schön dass Sie mich gefunden haben. Mein Name ist Manuela Möckel, ich bin Jahrgang 1970, Mutter von 4 tollen Kindern und ich lebe mit meiner Familie im schönen Beeskow, das liegt in der Nähe von Frankfurt/Oder in Brandenburg. Vor langer Zeit hatte ich wirklich erhebliche Probleme mit meiner Gesundheit und war auf der Suche nach Alternativen! Ich wollte weg von stark wirkenden Arzneimitteln und selbst aktiv etwas für meine Gesundheit tun. Das Thema Gesundheit und was auch immer damit zu tun hat, hat mich schon immer brennend interessiert. Darüber möchte ich erzählen und Ihnen berichten.

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